Porsche stellt den Cayenne Electric vor. Mit dem erstmals für die Baureihe erhältlichen reinen Elektroantrieb wird das große SUV zum bisher stärksten Serienmodell der Marke. Der Cayenne Electric soll sowohl beim sportlichen Fahren sowie auf längeren Strecken auf der Straße als auch im Gelände punkten.
„Der Cayenne Electric zeigt Performance in einer völlig neuen Dimension. Mit innovativen Technologien, die wir im Rennsport entwickelt haben. Er setzt neue Maßstäbe im SUV-Segment – bei den Fahreigenschaften ebenso wie beim Laden“, sagt Porsche-Chef Oliver Blume. „Überragende elektrische Leistung trifft auf hohe Alltagstauglichkeit. Exzellenter Langstreckenkomfort kombiniert mit kompromisslosen Offroad-Qualitäten.“
Das vollelektrische Cayenne-Angebot umfasst zunächst zwei Modelle: den ab 105.200 Euro kostenden Cayenne Electric und den mindestens 165.500 Euro teuren Cayenne Turbo Electric – beide mit Allradantrieb und somit dem elektronischen Porsche Traction Management (ePTM) ausgestattet.
Der Cayenne Turbo beschleunigt aus dem Stand in 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h, in 7,4 Sekunden auf 200 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h. Möglich wird dies durch ein neu entwickeltes Antriebssystem, das bei Aktivierung der Launch Control bis zu 850 kW (1.156 PS) Leistung und bis zu 1.500 Nm Drehmoment entwickelt.
Eine Öl-Direktkühlung der E-Maschine an der Hinterachse des Turbo-Modells soll hohe Dauerleistung und Effizienz sicherstellen. Das System ist laut Porsche eine Innovation aus dem Motorsport. Im normalen Fahrbetrieb stehen bis zu 630 kW (857 PS) zur Verfügung. Mittels Push-to-Pass-Funktion können auf Knopfdruck für zehn Sekunden zusätzliche 130 kW (176 PS) aktiviert werden.
Das Einstiegsmodell Cayenne kommt im Normalbetrieb auf 300 kW (408 PS) und mit Launch Control auf 325 kW (442 PS) sowie 835 Nm Drehmoment. Es beschleunigt in 4,8 Sekunden aus dem Stand von 0 auf 100 km/h und erreicht 230 km/h Höchstgeschwindigkeit.
Bei der Energierückgewinnung erreicht der Cayenne Electric mit bis zu 600 kW Rekuperationsleistung Werte auf Formel-E-Niveau. Im Alltag lassen sich rund 97 Prozent aller Bremsvorgänge bis zum Stillstand rein über die E-Maschinen abwickeln. Die mechanische Reibbremse greift den Angaben nach nur selten ein. Für den Cayenne Turbo ist für diesen Fall und auf Wunsch auch die Keramikbremse Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) verfügbar.
Serienmäßig kommt bei beiden Modellen eine adaptive Luftfederung mit Porsche Active Suspension Management (PASM) zum Einsatz. Der Turbo verfügt außerdem über die Hinterachs-Quersperre Porsche Torque Vectoring Plus (PTV Plus). Zudem steht für das Topmodell erstmals auch Porsche Active Ride zur Wahl. Das aus den Porsche-Sportlimousinen bekannte und für den Cayenne neu applizierte aktive Fahrwerk soll Aufbaubewegungen nahezu vollständig kompensieren und „für außergewöhnliche Stabilität, Dynamik und Komfort“ sorgen. Beide Modelle lassen sich mit einer Hinterachslenkung mit einem Einschlagwinkel von bis zu fünf Grad ausstatten.
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Das Herzstück der vollelektrischen Cayenne-Modelle bildet die neu entwickelte 113-kWh-Hochvolt-Batterie mit doppelseitiger Kühlung für optimales Thermomanagement. Damit erreicht der Cayenne Electric eine kombinierte WLTP-Reichweite von bis zu 642 Kilometern, der Turbo bis zu 623 Kilometer. Dank 800-Volt-Technologie lädt der Cayenne mit bis zu 390 kW DC-Ladeleistung und „unter spezifischen Bedingungen“ mit bis zu 400 kW. Der SoC (State of Charge/Ladestand) lässt sich in unter 16 Minuten von zehn auf 80 Prozent erhöhen, Energie für 325 (Cayenne) beziehungsweise 315 (Cayenne Turbo) Kilometer Reichweite können binnen zehn Minuten nachgeladen werden.
Als erster Porsche unterstützt der Cayenne Electric zudem optional das induktive Laden mit bis zu 11 kW. Beim Porsche Wireless Charging genügt es, über einer Bodenplatte zu parken. Der Ladevorgang startet dann automatisch.
„Unverkennbar Porsche und unverkennbar Cayenne“
„Der neue Cayenne ist unverkennbar Porsche und unverkennbar Cayenne. Wir haben auf bewährten Designmerkmalen aufgebaut und das bewahrt, was dieses SUV einzigartig macht. Ergebnis ist ein modernes Designkonzept, das den Cayenne in die Zukunft trägt“, sagt Michael Mauer, Leiter Style Porsche. „Zu den Highlights zählen die tiefe Fronthaube mit den flach ausgeführten Matrix LED-Scheinwerfern mit optionaler HD-Technologie. Diese betonen die Breite des Fahrzeugs und fassen alle Lichtfunktionen in einem Modul zusammen. Typisch Porsche sind die stark konturierten Kotflügel und die Flyline, also die ikonische Gestaltung der flach abfallenden Dachlinie.“
Für Kunden mit besonderen Anforderungen hinsichtlich Böschungswinkel und Robustheit gibt es ein Offroad-Paket. Dessen Bugteil mit veränderter Geometrie hilft bei der Bewältigung von unwegsamen Feldwegen, besonders steiler Auf- oder Abfahrten sowie von schwerem Gelände.
Mit einem cW-Wert von 0,25 gehört der neue Cayenne Electric laut dem Hersteller zu den strömungsgünstigsten SUVs seiner Klasse mit entsprechenden Vorteilen bei Reichweite und Verbrauch. „Porsche Active Aerodynamics (PAA) passt die aerodynamischen Eigenschaften präzise auf die jeweilige Fahrsituation und Geschwindigkeit an und bietet neben einer effizienten Regelstrategie durch aerodynamischen Abtrieb auch einen Beitrag zur markentypischen Fahrdynamik“, heißt es.
Zu den aktiven Aerodynamik-Elementen zählen im Bugteil bewegliche Kühlluftklappen, der adaptive Dachspoiler sowie zusätzlich am Heckteil des Turbo die aktiven Aeroblades. Sie verlängern die seitlichen Abrisskanten und verbessern die Strömungseigenschaften, was zu einem Reichweitenplus insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten führen soll. Weitere aerodynamische Maßnahmen sind Air Curtains im Bugteil, der nahezu vollständig geschlossene Unterboden, spezielle Aero-Räder sowie ein Diffusor im Heck.
55 Millimeter länger als der Verbrenner-Cayenne
Gemessen am Verbrenner-Modell ist der neue Cayenne Electric in der Länge um 55 Millimeter gewachsen. Das E-SUV ist 4.985 Millimeter lang, 1.980 Millimeter breit und 1.674 Millimeter hoch. Am größten ist der Unterschied beim Radstand: 3.023 Millimeter bedeuten ein Plus von fast 13 Zentimetern. Im Fond profitieren die Passagiere so von mehr Raum und Komfort. Die Fondsitzanlage ist serienmäßig elektrisch verstellbar und bietet flexible Einstellmöglichkeiten von der Komfortposition bis zur Cargostellung. Das Ladevolumen beträgt 781 (Cargo) bis 1.588 Liter, hinzu kommt der 90 Liter große Frunk im Vorderwagen. Die Anhängelast liegt ausstattungsbedingt bei bis zu 3,5 Tonnen.
„Die neu eingeführten Mood Modes machen den Innenraum zu einem Erlebnisraum, der sich an Stimmung und Situation anpasst“, wirbt Porsche. „Ein luftiges Raumgefühl beschert das Panorama-Schiebedach mit Sunshine Control, einer elektrisch schaltbaren Flüssigkristallfolie. Ein weiteres Highlight ist die neue Flächenheizung: Sie wärmt nicht nur die Sitze, sondern auch Kontaktflächen wie Armauflagen und Paneele. Ergänzt wird das Komfortangebot durch die Ambientebeleuchtung inklusive Kommunikationslicht.“
Im Bereich der Digitalisierung hebe der Cayenne Electric das Fahrerlebnis auf ein neues Niveau, so Porsche. Herzstück der neu entwickelten Porsche Driver Experience sei das Flow Display: ein gebogenes OLED-Panel, das sich nahtlos in die Mittelkonsole einfügt. Es wird durch ein volldigitales Kombiinstrument mit 14,25-Zoll-OLED-Technologie und ein 14,9 Zoll großes, optionales Beifahrer-Display ergänzt. Zusammen entsteht die größte Displayfläche, die je in einem Porsche verbaut wurde.
Erstmals für den Cayenne ist zudem ein Head-up-Display mit AR-Technologie verfügbar. Alle Displays sind in die Interieur-Architektur eingebettet. Die Tasten und Regler für besonders häufig genutzte Funktionen wie Klimatisierung und Audio-Lautstärke sind im Kontrast dazu analog ausgeführt. Zusätzlich wurde eine Handablage entwickelt, die auch beim dynamischen Fahren eine ergonomische Bedienung der digitalen und analogen Elemente ermöglichen soll.
Über das Porsche App Center lassen sich Drittanbieter-Apps ins Fahrzeug integrieren. Streaming- und Gaming-Funktionen werden geboten. Der neue Voice Pilot versteht durch künstliche Intelligenz komplexe, zusammenhängende Anfragen, erkennt den Kontext und soll wie ein echter Gesprächspartner reagieren. Mit dem Porsche Digital Key werden das Smartphone und die Smartwatch zum Fahrzeugschlüssel, der digital mit bis zu sieben weiteren Nutzern geteilt werden kann.
Der neue Cayenne Electric ergänzt ab sofort das bekannte Antriebsportfolio, das weiterhin weltweit parallel angeboten wird. „Kunden zu begeistern ist unser oberstes Ziel bei Porsche. Mit der Elektrifizierung des Cayenne erreichen wir ein neues Performance-Level, welches Maßstäbe für die Zukunft setzt. Gleichzeitig werden wir den Cayenne mit effizienten Verbrennungs- und Hybridantrieben bis weit ins nächste Jahrzehnt weiterentwickeln“, erklärt Matthias Becker, Mitglied des Vorstands, Vertrieb und Marketing.

















Yogi meint
Verwundert gesucht, ob die 642km die Standardversion mit kleinem Akku sind….aber das ist bereits der 108kWh netto?
Also ernsthaft? 642km in 2025….69km mehr als ein Enyaq, 69km weniger als ein ID7 86kWh,…..ok….
(Ja, ja, ihr wollt die Sitznähte, das Hartplaste in den Seitenfächern und die Abstimmung und das Prestige…)
MrBlueEyes meint
Meine Rede… es ist einfach lächerlich und schlecht… der unterste WLTP-Wert ist mit 19,7 KWh angegeben… beim GLC EQ sind es 14,9 und beim iX3 15,1… der Basis Cayenne wiegt ca. so viel wie der GLC…
Ich wünsche jedem viel Spaß mit seinem Porsche, den er sicherlich macht, aber habt bitte immer im Hinterkopf, dass die Premiumkonkurrenz aus Deutschland 25% sparsamer und somit pro Kilometer auch günstiger unterwegs ist…
Und das mit Autos, die auch Allrad, um die 500 PS und ordentliche Fahr-Performance haben…
M. meint
Porsche stimmt seine Autos nicht nach WLTP ab, sondern nach den Kunden, die andere Erwartungen haben als WLTP zu simulieren.
Ich hätte da einen Verbrauchsvergleich eines alten Taycan mit einem Wettbewerbsprodukt aus Kalifornien…
Nach EPA lagen die Reichweiten 237 km auseinander, bei 120 km/h waren es nur noch 48.
Gast87 meint
Glaubst du wirklich ein Porschefahrer interessiert sich für den Preis den ein Kilometer Autofahrt kostet? Porsche Fahrzeuge werden auf Leistung getrimmt und die von der Konkurrenz mehr oder weniger auf Effizienz.
Hast Du bei den vergleichbaren Verbrenner-Fahrzeugen auch schon gejammert, dass die Konkurrenz sparsamer ist? Bestimmt nicht.
CJuser meint
Glaubt ihr ernsthaft, dass sich die Reichweite linear nach oben bewegt, bei einem Fahrzeug von hier 5m Länge? Wartet erstmal die Werte eines iX5 oder GLE EQ ab. Dann kann man besser vergleichen. Nichtsdestotrotz wäre es natürlich wünschenswert, wenn innerhalb der Modelllaufzeit optional ASS-Zellen ins Programm kommen.
Skodafahrer meint
Bei einem Elektroauto kann die Reichweite mit dem Radstand steigen, da es mehr Platz gibt, um Zellen unterzubringen.
Miro meint
wen juckt denn die reichweite wenn ich in 15 minuten wieder fahren kann?
SEDE meint
Yogi,
sag mal, bist du in einem Porsche überhaupt schon drin gesessen? Du musst Blind sein wenn du keinen Unterschie zwischen Porsche und Skoda siehst?
Porsche ist Luxus pur.
69 km mehr /weniger Skoda/VW ????
Wenn du dir das Auto leisten kannst, nicht die Anschaffungskosten sondern den Unterhalt. Alleine die Inspektion, Reifen, …. bist du zwei Monatgehälter los im Jahr. Bis aber noch keinen km gefahren.
Du bist froh über jede Minute, die du länger fahren kannst. Warum bringst du nicht den Spring an?
Ich bin Teslafahrer aber das würde ich mich nie trauen, einen Porsche mit anderen Fahrzeugen aus der Kompaktklasse zu vergleichen. Hast du überhaupt keinen Respekt?
Überleg mal was du hier schreibst.
Gast87 meint
Einen Elektro Passat mit einem Cayenne vergleichen, ergibt Sinn. Porsche wird nicht auf Effizienz getrimmt und hast Du bei den vergleichbaren Verbrenner-Fahrzeugen auch schon geweint, weil der Porsche weniger Reichweite hat trotz größerem Tank? Das hast du bestimmt nicht.
Mary Schmitt meint
Wieder einmal ein gutes Fahrzeug aus Deutschland. Beeindruckende Technik in einem elegant gestyltem Luxusfahrzeug. Interessant, dass es in den Kommentaren nur noch gegen BMW und Mercedes geht. Da scheinen die meisten verstanden zu haben, dass China im Luxussegment nicht funktioniert und Tesla überhaupt nicht mehr zu beachten ist. Das ist gut.
Aroux meint
Alles auf die Reichweite zu reduzieren ist doch etwas unterkomplex.
Niemand braucht mehr als 600km WLTP Reichweite – von daher passt das mit den 620-640km doch völlig. Wichtiger ist die Fähigkeit wirklich schnell nachzuladen, wenn die 600km doch mal nicht ausreichend sein sollten und da ist der Porsche Benchmark.
MrBlueEyes meint
Warum ist auf den Bildern ab und zu ein Opel Grandland von hinten mit Porsche-Schriftzug zu sehen? :)
Sorry, jetzt habt ihr das Bild auch im Kopf…
Future meint
Autos sehen alle fast gleich aus, besonders die SUVs. Man braucht schon das Markenzeichen und eine andere Farbe, um da noch etwas auseinanderzuhalten. Uniformismus vermittelt eben Sicherheit in stürmischen Zeiten. Differenzierung bietet allerdings der digitale Erlebnisraum, der vor ein paar Tagen diskutiert wurde.
M3P_2024 meint
Von so schräg hinten würd ich fast sagen ein aufgeblasener ID.Polo, der sieht trotz Tarnung hinten auch so überdimensional hoch aus. Ah stimmt, kommt ja aus der gleichen Ecke. Gut für die Skaleneffekte.
Mary Schmitt meint
Wichtig ist vor allen Dingen zu sagen, dass du dir den Cayenne nicht leisten kannst. Insofern kannst du dir das Geschwafel schenken.
MrBlueEyes meint
Reichweite für den Akku und Preis lächerlich
Der iX3 schlägt sie aktuell ALLE… wie ich immer sage, Benchmark aktuell…
q.e.d.
Gasbremse meint
Seh ich exakt genauso.
ElCorrecto meint
Also Ladeleistung v.a. Ladezeit, Optik und Platzangebot gehen an den Cayenne. Da ist der BMW absolut kein Benchmark…
Wahrscheinlich wird die Qualität auch deutlich über dem Sparbrötchen BMW liegen (keine Einstiegsleisten, keinen Bordkantenzierstab) aber der BMW ist auch mindestens eine Klasse drunter (Länge alleine). Äpfel und Birnen.
MrBlueEyes meint
Nix Obstsalat… Optik ist subjektiv… das darf man nicht bewerten… wenn doch, der Porsche sieht von hinten aus wie ein Opel Grandland…
Ich tausche die 5 min kürzere Ladezeit gerne gegen 150 Km mehr WLTP Reichweite 😉
Was zählt, ist auch die nachgeladene Reichweite in 10 oder 15 Minuten… da wird der iX3 auch besser sein…
Elvenpath meint
Dann hol dir einen 30d und damit weitere 300 km wltp und viermal so schnelle Ladezeit ☺️
Ach pardon, ich bvergaß – das Wetter.
Aztasu meint
Das Argument das der BMW iX3 nicht überall Bester ist bleibt aber richtig. Gerade im Bereich Premium-Features ist der iX3 leider nicht so gut. Da ist der Mercedes GLC z.B. bereits besser. Auch die Ladezeiten sind zumindest im Vergleich zum Cayenne oder aber im Vergleich zu chinesischen E-Autos nicht überragend. Das iX3 ist in seiner Klasse das beste Angebot, insgesamt stimmt das aber nur bedingt, je nachdem wo man Prioritäten sucht
M. meint
Der Cayenne läuft mindestens auf iX5(M) Niveau, der Vergleich mit einem iX3 bietet sich nicht an.
brainDotExe meint
Man muss fairerweise sagen, dass der Konkurrent zum iX3 der Macan ist.
Der Cayenne konkurriert mit dem zukünftigen iX5.
Abseits davon, ein Porsche ist natürlich mehr auf Sportlichkeit als auf Effizienz und Reichweite ausgelegt.
MrBlueEyes meint
Eben, das macht es ja noch schlimmer… der kürzere und „kleinere“ iX3 hat die gleiche Akku-Größe und damit auch noch 25% mehr Reichweite… falls der iX3 tatsächlich mit 120 oder 130 KWh käme, tütet er den Cayenne auch ein…
WLTP Verbrauch des Cayenne ist mit Minimum 19,7 KWh absolut unterirdisch… „mein“ iX3 hat mit 20 Zoll Rädern und auch 470 PS und auch Allrad und auch 4,9s auf 100 (so ähnlich wie der Basis Cayenne) einen WLTP Verbrauch von 15,5… was treibt Porsche da, frage ich mich…
brainDotExe meint
Das ist ja der „Denkfehler“, kürzer und kleiner muss beim Elektroauto nicht unbedingt weniger Reichweite bedeutet. Kürzer und kleiner bedeutet in der Regel halt auch leichter und damit mehr Effizienz.
Aber wie gesagt, der Porsche ist eher auf Leistung ausgelegt und weniger auf Effizienz. Sieht man auch schon daran, dass eine PSM an der Vorderachse verbaut ist. Beim iX3 hingegen aus Effizienzgründen eine ASM. Auch die FSM an der Hinterachse des iX3 dürfte über den kompletten Betriebsbereich deutlich effizienter sein.
Es sind einfach zwei unterschiedlich ausgelegte Fahrzeuge, wofür es Zielgruppen gibt.
Btw. der iX3 hat jetzt im realen Straßenbetrieb 1000 km mit einer Akkuladung geschafft. Das ist für ein SUV schon sehr ordentlich.
Ich bin mal auf den iX 3 M gespannt, der wäre ja eher vergleichbar mit dem Cayenne bzw. Macan, der wird sicher auch 100 km WLTP Reichweite einbüßen.
M. meint
Reale Verbräuche sind interessanter als WLTP.
Till meint
…und da ist er wieder, der Dieseldieter. Endlich hat er den Weg zum E-Auto gefunden. Herzlichen Glückwunsch zum IX3 und den 800 Kilometern bei Tempo 100 auf der Autobahn an einem Stück. Da braucht man nun schon zwei leere Graniniflaschen.
Oder anders ausgedrückt… …die Menschen, die sich den Porsche leisten können, sind in einem Alter und einer Position, in dem Zeitdruck nachrangig sind; und in Dem auch gerne mal nach spätestens drei bis vier Stunden eine kurze Pause gewünscht wird.
Fahrzeuge wie Macan und Cayenne sind für eine andere Zielgruppe als der BMW. Letzterer wird seinen Weg in viele Firmenfuhrparks finden. Ein Porsche will da gar nicht hin.
Miro meint
Junge das ist ne andere Klasse von Auto. Größer und luxuriöser. Komm mal klar auf dein Gelaber.