Deutschland unterstützt nun offiziell eine Lockerung des von der EU beschlossenen Verbrennerverbots. Die Entscheidung fiel laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) im Rahmen der Einigung des Koalitionsausschusses von Union und SPD, in der vor allem strittige Fragen zur Rente verhandelt wurden.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) plant laut dpa einen Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, in dem er dafür wirbt, dass auch nach 2035 noch „hocheffiziente Verbrenner“ zugelassen werden dürfen. Dazu zählen Plug-in-Hybride sowie Elektroautos mit Range Extender, also kompaktem Verbrenner als Stromgenerator.
Merz hatte sich schon länger gegen ein Verbot von Verbrennungsmotoren ausgesprochen, während die SPD zunächst zögerte. Nach dpa-Angaben könnten auch der Druck von IG Metall und aus Bundesländern wie Niedersachsen, wo Volkswagen seinen Stammsitz hat, die Entscheidung beeinflusst haben.
Die EU-Kommission will die Verordnung zum „Verbrenner-Aus“ am 10. Dezember überprüfen. Derzeit gilt, dass Fahrzeuge ab 2035 im Betrieb kein CO2 mehr ausstoßen dürfen, was faktisch einem Verbot von Verbrennungsmotoren und dem Umstieg auf Elektroautos und Wasserstofffahrzeuge entspricht. Hersteller und Unternehmensverbände fordern eine Lockerung, da sie erhebliche Belastungen für Europas Industrie befürchten.

hu.ms meint
ist doch völlig egal, welche technik !
Einfach technologieoffen – keine verbote, keine bevormundung – jeder entscheidet frei und selbst !
Genau das stört die meisten leute so. Stichwort: Gebäudeenergiegesetz.
Gute sache, aber völlig falsch an den mann gebracht.
Grundsatz: Wer emittiert muss für den schaden aufkommen und zahlen !
Ganz einfach ab 2030 für alle neuwagen und neuen heizungen 20ct pro g/co2/km umwelt-steuer.
Wer weiterhin NEUE stinker fahren will zahl kräftig. Macht dann 100km neuer stinker 35 €, 100km BEV: zuhause laden 6 €, am schnellader 12 €. Den rest regelt die marktwirtschaft.
Jeff Healey meint
Top! 👍
RainerLEV meint
Jepp!
Andi EE meint
@hu.ms
Das wird aber nie so kommen, weil der Mob dann wegen viel zu teurer Benzinpreise auf die Barrikaden geht. Das überlebt keine Regierung, wenn z.B. die Alternative sagt, wir belassen die Preise auf dem jetzigen Niveau.
Die Vernunft hört beim Portemonnaie auf. Wenn der Bürger nach Klimaschutz schreit, dann meint er die Industrie, auf keinen Fall sich selber. Nur wenn es nicht mehr kostet, sonst verabschiedet er sich von Dingen die übergeordnet sind / auch fürs Ausland nützlich sind.
Man sieht wie die Haltung jetzt in ein paar Monat vom „Vorbild Klimaschutz Deutschland nach Technologieoffenheit“ zu „wir müssen unsere Verbrenner weiter produzieren, weil das den Industrie Standort sichert“, gewechselt hat. Wenns bergab geht, zählt das alles nicht, da wechselt man vom Weltverbesserer der das Klima rettet zum Opportunisten der Arbeitsplätze sichern muss und dort die here Aufgabe sieht. Wie es grad passt, die Moral wechselt in atemberaubender Geschwindigkeit die Seite.
Bei dir merk ich das auch gerade, dass sich das Wording ändert. 😄
hu.ms meint
Andi, wieder mal hast du meinen beitrag nicht verstanden !
Die von mir vorgeschlagene regelung ab 2030 gilt nur für NEUZULASSUNGEN !
Alle vorhandenen stinker sind davon nicht betroffen und deshalb geht auch keiner auf die barrikaden !
Das „wörding“ muss man für die naive masse anpassen. Hat das gebäudeenergiegesetz klar gezeigt.
hu.ms meint
Natürlich sind verbrenner, die nur mit e-fuels betrieben werden eine ausnahme für die von mir beschriebene regelung, die nur fossile kraftstoffe betrifft.
Da aber e-fuels auch für flugzeuge und schiffe sowie langstrecken-LKW benötigt werden, wird er für PKW kaum verfügbar und wenn, dann sicher auch 30 €/100km kosten.
Aber wer ein richtiger petrol-head ist der zahlt das doch gerne….:-))
Trömmelsche meint
theoretisch ja. Praktisch werden viele „Investitionsschutz“ rufen.
Die Leute haben sich Autos angeschafft, mit der Annahme, dass die bisherigen Subventionen weiterlaufen, Gebrauchtwagenhandel nimmt Preise an etc.
Daher will Politik immer nur, dass ab einem Zeitpunkt X für neue Anschaffungen neue Regeln gelten, und der ganze Bestand unangetastet bleibt. Um möglichst sanft die Subventionen abzuschaffen. Ist halt die übliche „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“-Strategie. Politischer Selbstmord leider, den Boomern die wahre Kosten weiterzugeben.
hu.ms meint
Ich schrieb doch: für alle neuwagen ab 2030 !
R2D2 meint
Klimawandel. Alleine das Wort ist schon an ……. nicht zu überbieten. Wann war Klima je konstant? Seit es die Alpen gibt waren die schon über 10x komplett Eis frei und danach wieder voll mit Gletscher. Aber heute erzählen uns die Leute das man frau es oder der die das Klima verändern wenn wir das tödlichste Element das böse böse pöse co2 einsparen?
Im Moment wird în den Ozeanen die Wärmeverteilung weltweit REDUZIERT.
Futureman meint
Es lebten auch Mal Dinos und Mammuts in Europa. Auch gab es Mal nur einen Kontinent. Allerdings dauerte der Wandel immer tausende bis Millionen Jahre. Heute ist einigen die Zeit bis zur nächsten Wahl schon zu lange.
Die Menschheit gibt es erst seit einem Fliegenschi…. in der Menschheitsgeschichte.
Der Erde ist es relativ egal, was davon die nächsten 100 Jahre passiert. Denn wenn es so weitergeht, wie bisher wird es für die Menschheit kaum genügend Lebensgrundlagen geben.
Und alles nur, damit sich einige reiche Leute durch den Ölverkauf noch reicher machen.
Die Unabhängigkeit durch Solarstrom und E-Auto fühlt sich auf jeden Fall super an und ist keine Glaubensfrage.
R2D2 meint
Merk es dir. Die Menschen werden ejer an Kälte sterben, nicht an Hitze.
Sprech mal öfters mit Geologen.
Im übrigen, ich habe 8 bevs, solar und speicher bis zum umfallen und dennoch seit Wochen Netzbezug… komisch. Die Grünen sagen doch immer das alles voll öko sein muss.
South meint
Du hörst dich übrigens komischerweise an wie Mi.ke Brüller Müller … ;-)
Solar ist nur ein Teil der EE. Sogar im Januar ist der EE Anteil über 50%…. kann man ja leicht nachkucken…. Wind, Wasserkraft, Bio Gas…
hu.ms meint
Keine ahnung wo dein strom herkommt.
Ich bin gerade noch in einen HH- und WP-kontingent hineingerutsch, das ausnahmslos mit österreichichen wasserkraft-strom bedient wird.
34ct HH- und 23ct WP-preis. Mit WP-strom darf auch ein BEV geladen werden.
Und einen kommanditanteil an einer WKA auf der schwäbischen alp habe ich auch noch. Umgerechnet auf meinen anteil speise ich damit rd. 8 mwh p.a. ins netz ein.
RainerLEV meint
Hallo R2 / M A ik, hör bitte auf, über die Welt nachzudenken. Das tut weh!
South meint
Mja, deshalb wird es richtigerweise Klimakrise genannt. Klimawandel gab es immer, dass ist schon korrekt, aber eben über ganz lange Zeiträume. Das Klima verändert sich gerade aber vom Menschen gemacht rasant schnell in wenigen Jahrzehnten und nicht in zehntausenden Jahren und das ist der zentrale Unterschied, ein selbstausgelöster Klimaschock, wenn man so will.
Zweitens, jedes Lebewesen incl. dem Menschen ist an bestimmte Bedingungen angepasst, vom Wasser, bis Nahrung, bis Unterkunft. Bei einem Schock können sich viele Spezies nicht anpassen und reduzieren sich drastisch bzw. können sogar aussterben. Früher mussten die Menschen umziehen, hungern oder sie sind schlicht gestorben, oder die Neandertaler sind sogar ausgestorben.
In Kürze. Sogar jetzt ist ein schneller Klimawandel gar nicht mehr verhinderbar. Also 2 Grad sind nahezu sicher. Bei einem unbegrenzter Klimawandel führen Wassermangel/Dürren und Ausbreitung der Wüsten, Überschwemmung am Meer und Flüssen, schwere Stürme, drastischen Artensterben und der damit einhergehende Verlust and Feldern und Wohnraum zu einem Massensterben.
South meint
Also plastisch ausgedrückt. Was ist der Preis dafür, die Küstenlinien aufzugeben (z.B. NewYork, Florida, Niederlande…)? Oder die Anwohner an Flüssen (z.B. Ahrtal, das Jahrhunderhochwasser im Osten…)? Der Preis der Nahrungsmittel wird stark steigen und Migrationsbewegungen werden zunehmen, wenn man z.B. in Afrika nicht mehr leben kann. Wasser, man kann heute schon sagen dass genau der Osten und Süddeutschland am meisten Wasser verlieren werden.
Jetzt kommt bestimmt hatten wir auch alles schon. Das stimmt. Aber wenn ein Jahrhunderhochwasser alle zehn Jahre kommt, dann steht da kein Gebäude mehr oder lohnt sich der Anbau nicht mehr.
Die Ext remereignisse kommen heute schon unabwendbar, wie stark das Ausmaß sein wird, oder ob wir sogar Kipppunkte überschreiten, das wird darüber entscheiden, ob wir von nur von „Einschränkungen“ reden (wenn wir CO2 Emissionen stark reduzieren) oder ob wir den Laden nahezu abwracken.
Stell dir das wie beim Alkoholiker vor. Fünf Bier haben wir schon, die Leber hat schon nen Drall. Saufen wir aber weiter, dann gehts um dein Leben… im wahrsten Sinne des Wortes…
hu.ms meint
Die alpen war zuletzt vor 12.000 jahren vergletschert.
Du kapierst offensichtlich die zeitachse nicht !
In wievielen jahren wurde es vor 1800 um 1 grad wärmer und wie stark ist die durchschnittstermperatur seit 1990 gestiegen?
Klarer menschlicher einfluss, der korrigert werden kann und muss.
Gegen den natürlichen – also die 15,000 jahre kommen wir nicht an….
Jensen meint
@R2D2: Das Internet hält phantastische, kostenlose Quellen bereit, die die Fachbegriffe leicht verständlich und gut nachvollziehbar erklären. Dann lassen sich die von Ihnen genutzten Begriffe, wie auch Wärme-und Kältezeit, besser einordnen. Die Einwirkungen von Emissionen aller Art, auch CO2 etc. auf Mensch, Umwelt und Klima sind bestens erforscht und auch dies ist leicht nachlesbar. Lassen Sie uns doch mal an Ihren Erkenntnissen zu „Im Moment wird în den Ozeanen die Wärmeverteilung weltweit REDUZIERT“ teilhaben. Wer reduziert da wo, welche Wärmeverteilung ?
By the way: Was genau verstehen Sie am Begriff „Klimawandel“ nicht ?
Jeff Healey meint
Das ist ja das Fatale.
Wir leben in einer Zeit der frei verfügbaren, wissenschaftlichen Informationsquellen, nur kommen diese wissenschaftlichen Erkenntnisse, breit gefächerter wissenschaftlicher Konsens, offenbar nicht so richtig zwischen den Ohren einiger Zeitgenossen an.
Die seriösen, warnenden Stimmen, es sind derer wirklich nicht wenige, nur hören mag sie mancher nicht.
R2D2 meint
Entfernt, da themenfern. Die Redaktion.
Thorsten meint
Die Grünen hatten bei der letzten Bundestagswahl 5.762.380 Stimmen.
Das sind bei 60.510.631 Wahlberechtigten 9,5 % der Stimmen.
Somit wollen 90,5 % eben nicht Klimapolitik mit der Brechstange oder Verboten. Noch wollen viele Kunden keinen BEV fahren.
Dieses Forum ist für mich genauso eine Blase, wie das Motor1-Forum.
Meine Meinung als noch „Diesel“-Fahrer ist klar: Wenn der BEV dem ICE überlegen ist, dann braucht es für das Jahr 2035 kein Verbrennerverbot.
Da ich ein Technik-Optimist bin, werden sich im Jahr 2035 weniger Kunden für den ICE entscheiden.
Das Thema Batterie, die E/E oder die ADAS/AD wird bis dahin noch Quantensprünge erleben.
Für mich entsteht dann folgende Frage: Welche Steuern werden dann für den Entfall der Mineralölsteuer/CO₂ erhoben oder erhöht? Die Frage stellt sich hier keiner!
FahrradSchieber meint
„Die Frage stellt sich hier keiner!“
Doch, ich ;-)
Die Frage habe ich mir vor ein paar Jahren mal gestellt und grob durchgerechnet (Durchschnittsverbräuche und Fahrleistungen Benzin/Diesel etc.).
Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, waren das zwischen 500 und 700 Euro pro BEV pro Jahr.
Meine Vermutung: Allgemeine Mautpflicht, langsam eingeführt und über die Jahre dann erhöht.
R2D2 meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
Peter meint
Diese Einstellung ist komplett naiv, denn die „Technologieoffenheit“-Phrase ist doch genauso von Ideologie und vor allem vom Gewinnstreben getrieben.
Der Ideologievorwurf bei der BEV-Bevorzugung ist übrigens auch seinerseits Ideologie. Das wird halt gerne gemacht: anderen Dinge vorwerfen, die man selber macht.
Und wenn man mal festgestellt hat, dass die gesamte Menschheit von allen Seiten ideologisiert und indoktriniert wird, dann kann man 1) die „freie Meinung“ der „mündigen Bürger“ zur Disposition stellen (denn „Meinung“ wird anhand von Informationen – auch Fake-Infomationen – gebildet bzw. erzeugt) und man kann 2) auch mal die Frage stellen: „Wem nützt es?“.
Gerd Heinrich meint
Wie kann man sich nur mit solchen Nebenschauplätzen beschäftigen.
Was ist denn 2035 von der bekannten Automobilindustrie der 2000 Jahre übrig?
Mit großer Wahrscheinlichkeit eine komplett robotisierte, hochflexible Produktion die Vehikel aller Art fertigt. Ohne nennenswerte Anzahl von Arbeitnehmer! Und diese Vehikel werden dann auch noch selbst fahren.
Wie sowas die Gesellschaft verändern wird, darüber würde ich mir wünschen dass Politik nachdenkt!
brainDotExe meint
Meinungsfreiheit ist natürlich jedem gegönnt, nur wollen wir so einen Dystopie?
Ich zumindest nicht!
Peter meint
Die ist aber die logische Konsequenz der aktuellen technologischen und wirtschaftspolitischen Entwicklung.
Wenn die Kosten das entscheidende Kriterium sind und Maschinen billiger als Arbeitskraft sind, dann werden das die Maschinen machen. Und es wird dazu führen, dass die gesamtgesellschaftliche Menge aus Einkommen aus Arbeit sinkt und die gesamtgesellschaftliche Menge aus Einkommen aufgrund Maschinenbesitz steigt. Nur das Menge der Arbeitseinkommensbezieher zahlreicher ist, als die Menge der Maschinenbesitzer. Und das feuert die gesellschaftliche Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen und daraus folgend neuem Maschinenbesitz und Macht und Meinungsmacht weiter an.
Und irgendwann stagniert es, weil die Absatzmärkte mangels breit gestreutem Einkommen stagnieren. Das hatte sogar Henry Ford in einer seiner eher seltenen lichten Momente irgendwann eingesehen.
hu.ms meint
„Ohne nennenswerte Anzahl von Arbeitnehmer“
Welcher anteil der MA bei den etablierten herstellern ist in der produktion ?
20 % vielleicht.
Denn nur der wird sich durch roboter stark reduzieren und ein paar einfachjobs durch KI fallen weg.
Future meint
Die KI führt allerdings dazu, dass auch hochqualifizierte Jobs mit akademischer Ausbildung ersetzt werden.
KI gilt deshalb doch als die erste technologische Revolution, die nicht nur gering qualifizierte Jobs überflüssig macht.
Future meint
Gerd, die neuen Technologien kommen immer als erstes. Die soziologische und philosophische Aufarbeitung folgt immer erst mit Verzögerung.
Im Moment sind die westlichen Gesellschaften noch damit beschäftigt, ob sie sich in der Zukunft von der Demokratie lösen wollen oder doch nicht. Vielleicht hat das alles sogar auch mit den neuen Technologien zu tun.
Jean Luc meint
Von Lobbyisten gekaufte Politik, damit man schön weiter sein Geld und Boni während der Vertragslaufzeit als Vorstandsvorsitzender einstreichen kann. Nach ihnen Sintflut. Nicht ohne Grund hängt die deutsche Automobilität noch so weit hinten dran, obwohl schon deutlich aufgeholt wurde. Sollen die Unternehmen, die sich nun auf das Ende der Verbrenner eingestellt und die Weichen gestellt haben, an die Wand gefahren werden?
Das die CSU dieses wahrscheinlich – neben der Mütterrente – bei der CDU durchdrücken wird, war klar. Nur ob die EU mitspielt? Dafür haben die deutschen Politiker in der Vergangenheit mit ihrer Art und Weise zu viel Porzellan zerschlagen und sie müssten woanders Zugeständnisse machen.
Powerwall Thorsten meint
Ich weiß gar nicht warum hier alle immer wieder diese sinnbefreiten Diskussionen mit jemanden führen, der von seinem Nick nicht weiter entfernt sein könnte.
Wenn er sich 2035 sein letztes Hobbyfahrzeug kauft, wird dieses ihn bei guter Pflege eh locker überleben – Problem gelöst – Diskussion überflüssig, da ja sowieso sinnlos.
Future meint
Einfach in 2035 ein paar Verbrenner kaufen, einschweißen lassen und ein paar Jahrzehnte in die Scheune stellen. Das wird seit Jahren so gemacht. Ich verstehe das nicht, was da los ist mit den Deutschen. Manche verbrennen ja sogar noch ihre Holzabfälle im Garten. Wo soll das hinführen.
hu.ms meint
Einmal jährlich ein stunde feuer im garten – 750 L fossilen treibstoff in ca. 250 stunden mit dem auto jährlich verbrennen.
Erkenne den unterschied !
brainDotExe meint
Ich weiß ja nicht wie dir es geht, aber ich habe vor über 80 Jahre alt zu werden.
Das wäre dann über 2070 hinaus.
Da werde ich eher Autos überleben die 2035 gekauft werden.
Gerry meint
Könnte klappen, gedanklich also brainmäßig bist ja jetzt schon weit über 80 👍😉.
brainDotExe meint
Nicht wirklich, gedanklich bin ich deutlich jünger als biologisch. Das meinen zumindest meine Eltern 😉
Fred Feuerstein meint
Wer kennt sie nicht, die Eltern die stets objektiv über ihre eigene Mischpoke sprechen…😂
Mary Schmitt meint
Ein Trostpflaster für Verbrenner-Fans. Nur hilft das nichts, denn sie haben Krebs und das Geschwür heißt Elektromobilität.
Daniel meint
Meines Erachtens auch die ganz falsche Richtung. Wir haben Strafzölle von so 20% auf EVs aus China. Das kann man auch nur eine begrenzte Zeit machen. Die Zeit muss man nutzen um technologisch aufzuholen. Nach 3 Jahren würde ich mir dem Abschmelzen der Zölle beginnen. Die Idee des „Verbrenner-aus“ 2035 war ja eben auch der Industrie Planungssicherheit zu verschaffen. Das vor und zurück gehört wohl in einer Demokratie dazu. Aber wir verlieren Zeit. Nun, die Elektrifizierung kommt so oder so. Mit oder mit kleinerer deutschen Autoindustrie .
Dirk meint
„Derzeit gilt, dass Fahrzeuge ab 2035 im Betrieb kein CO2 mehr ausstoßen dürfen, was faktisch einem Verbot von Verbrennungsmotoren…entspricht“
Wer schreibt denn bitte so einen Müll? Arbeiten da Journalisten oder KIs, die in der Fossil-Lobby-Bubbel fischen?
R2D2 meint
Seit Wochen ist das co2 im deutsche Stromnetz konstant über 400mg. Aber auch nur weil frankreich Atome rüber schickt.
Duesendaniel meint
Und die Erde ist eine Scheibe.
Mike meint
Und im Sommer schickt Schland Sonnenstrom, weil dann die AKW reihenweise runtergefahren werden müssen wegen zu heißer Flüsse.
Michael meint
Gegner von irgendwas egal welcher politischen Farbe sind immer froh wenn sie ihre Mythen durchs Land treiben können. Links Rechts oben unten ihr seid alle gleich, Fanatiker im Dienste der eigenen Ideologie/Religion.
Peter meint
Michael, ich stimme zu, dass alle ihre individuelle Version der Realität erzählen. Alledings ist die Realitätsverzerrung unterschiedlich stark und auch die unterschiedlichen Zielen, Absichten und Folgen, würde ich keinesfalls gleich setzen und dann in einem Atemzug nennen. Es gibt ethische und moralische Grundsätze, die sich in der Menschheitsgeschichte bewährt haben und welche, die sich nicht bewährt haben.
Peter meint
R2D2, das ist schlicht falsch.
Yoyo meint
Warum werden denn nicht „technologieoffen“ die KAT-Pflicht und die AdBlue-Filteranlagen optional gemacht, die Lärmgrenzwerte der Auspuffanlagen vor allem bei Moto wieder angehoben, damit die „echten Technikliebhaber“ ihre feuchten Träume ausleben können?
Gerade der deutsche Michel achtet doch bei seinen deutschen Verbrenner-Karren auf den hohen Wiederverkaufswert, aber der wird zügig gegen Null streben, weil die Exportländer wie Afirka bis 2035 schon längst eine funktionierende E-Auto-Infrastruktur mit zahlungskräftiger chinesicher Hilfe aufgebaut haben werden.
Ein Beispiel: In Äthiopien darf seit 2024 kein Verbrenner-Auto mehr eingeführt werden.
Aber wir in D träumenn halt weiter von den Otto- und Diesel-Pferdekutschen…
Future meint
Die Deutschen werden es wie die Kubaner machen und ihr Lieblinge einfach 40 Jahre lang fahren. Die vielen ehemaligen Mitarbeiter aus den alten Industrien werden sich mit ihren hohen Abfindungen selbstständig machen und dafür sorgen, dass die Lieblinge so lange durchhalten. Und da sind wir beim Thema Afrika: dort hat man die alten Europäer doch auch noch lange gehegt und gepflegt. Im Afrika der Zukunft fahren Elektroautos aus China und die Solarzellen und Speicher gibt es gleich dazu. Als Gegenleistung liefert Afrika seine Rohstoffe nach China. Es gibt eben für alles eine Idee.
E.Korsar meint
Ne, in Deutschland kommt es bei jeder Technologie, Gebot und Verbot irgendwann zu dem Punkt, an dem sich fast alle auf die Gewinnerseite stellen. Gurtmuffel, Bleifreigegner, Katverweigerer – alle schlagartig weg. Am Ende waren sie ja immer dafür, haben nur abgewartet…
brainDotExe meint
Meine letzte Info ist, das noch 1-2% der Neuzulassungen Verbrenner sind, von „keiner“ kann also nicht die Rede sein.
Oder hast du andere Zahlen?
Abseits davon ist Norwegen nicht wirklich vergleichbar.
Jörg2 meint
Wahrheit
Nepal, Kfz-Bestand, Stand 2024: 3,2 Mio
Von „fünfte“ ganz ganz weit weg.
Wo werden deren neue BEV wohl überwiegend herkommen? Meine Vermutung: China. Nicht EU. Nicht D.
Wenn sich das unter den „Mobilitäts-Nachholebedarf“- Entwicklungsländern rumspricht, dass man ohne Europa, ohne Deutschland den BEV-Bedarf decken kann, dann geht fa schon am Tag 1 ein möglicher Zukunftsmarkt für VW&Co aber soetwas von flöten.
Soll Hochmut („fünf“) ist die Tür zum Untergang.
hu.ms meint
Unsinn. Überall auf der welt wird P/L gekauft. Aber wer es sich leisten kann auch IMAGE. Die menschlichen emotionen sind nicht zu unterschätzen.
Sonst hätten bisher bei den verbrennern MB, BMW, Audi, Jaguar u.a. keine autos verkauft !
Gerry meint
Na dann noch 1-2% in Norwegen, in 2025 👍. Und das ohne Probleme.
Dann sollte es D doch bis 2035 schaffen die Verbrenner loszuwerden 😉👍. Noch ne lange Zeit das zu begreifen, selbst für Langsamchecker.
hu.ms meint
Und genau N zeigt, dass lademöglichkeiten fast überall als voraussetzung entscheidend sind.
Deshalb staatliche förderung der ladeinfrastruktur statt BEV-kaufprämien !
Powerwall Thorsten meint
@Brain – hast du schon einmal von der 5% Quote gehört?
Die 5 % A…….. Quote scheint eine Konstante zu sein, die es in jedem Kontext und jedem Umfeld gibt.
Ob Du da wohl dazu gehörst?
Fragen über Fragen
hu.ms meint
Na Thorsten,
wieder mal keine argumente sondern nur beleidigungen ?
Kommt in letzter zeit öfters vor.
Ob was was mit den tesla-niedergang zu tun hat ?
Fragen über fragen…
brainDotExe meint
Meine Argumentation, Verbrenner werden (ohne künstliche Markteinsschnitte) noch einen Anteil von um die 5% der Neuzulassungen ab 2035 haben und das ist kein Problem!
R2D2 meint
Bei grade mal 16 Prozent Neuzulassungen în der EU ist das Thema nicht der komischer Koalition zuzuschreiben, sondern den harten Fakten im Alltag der EU Menschen. Ok, die BEV Bibel Gemeinde sieht das natürlich wieder durch die rosa pinky winky Brille anders, aber in einer Demokratie wird gemacht was die Mehrheit möchte.
Gerry meint
…und die EU hat doch demokratisch und mehrheitlich beschlossen ab 2035 keine fossilen Dreckschleudern mehr zuzulassen.
Wo ist jetzt das Problem?
brainDotExe meint
Demokratie kann auch Fehlentscheidungen der Vergangenheit korrigieren. Kein Gesetz ist in Stein gemeißelt.
Wo ist jetzt das Problem?
Dirk meint
Wenn man Dir auch heute noch „das Problem“ erklären muss ist sowieso alles verloren, da helfen keine Erklärungen mehr.
brainDotExe meint
Demokratie ist also nur in Ordnung wenn die Ergebnisse deiner/eurer Meinung entsprechen?
Tt07 meint
Mit ein klein wenig Brain, müsste man Dir nicht erklären was das Problem ist. Und dass es ein Problem gibt, ist wissenschaftlich mehrfach bewiesen.
brainDotExe meint
Tt, wie immer nichts verstanden.
Der Kollege hier scheint mit demokratischen (nicht wissenschaftlichen) Entscheidungen ein Problem zu haben.
R2D2 meint
Gerrÿ. Mich und meine familie wurde niemals zur EU auch nur eine Entscheidung eingegrenzt. Gewählt haben wir Brüssel auch niemals.
Duesendaniel meint
Wird das mal ein Satz?
Peter meint
Zeichensatz und Wortlaut lassen die Quelle dieses Users einschätzen.
Future meint
Deutschland ist eine Lobbykratie. Wie oft muss man das noch wiederholen. Wenn Deutschland ein Demokratie wäre, dann hätten wir längst ein Tempolimit, da es nach allen Umfragen dafür eine klare Mehrheit im Land gibt. Die Deutschen träumen sich ihre Demokratie oder ihre Autokratie, je nach Milieu und Landkreis.
brainDotExe meint
Wenn die Leute dann noch die Parteien wählen würden, die das befürworten, ja.
Gott sein Dank ist das nicht so.
Ein Tempolimit ist absolut unnötig!
Wahrheit meint
Es gibt auch in allen Umfragen ein klares Nein zum Verbrenneraus. Tauschen wir?
Future meint
Ich sage doch, dass sich die mächtigste Lobby immer durchsetzt in Deutschland. Es ist eine Lobbykratie. Das betrifft natürlich auch alle anderen Bereiche, deshalb sind Reformen in Deutschland auch fast unmöglich. Andere Länder sind da besser aufgestellt: Schweden und Österreich haben ihre Rentenversicherung beispielsweise schon vor Jahren erfolgreich reformiert. In Deutschland ist das alles unvorstellbar.
Dirk meint
Na klaaaar…eine unbeliebte, frische Koalition mit einem noch unbeliebteren, noch frischeren Kanzler (und somit hoher Wahrscheinlichkeit des Verschwindens mit der nächsten Wahl) kommt dem EU-Parlament mit einer knallharten Bitte, die sterbenden Pferde doch noch etwas länger zu quälen.
Und die haben sicher nichts Besseres zu tun, als eine europaweite Regelung, die zu unser aller Wohl ist (AUCH der Hersteller!), zugunsten Deutschlands zu kippen, weil unsere bräsige Autoindustrie es >10 Jahre verschlafen hat, sich weiterzuentwickeln und die einfach nicht kapieren will, dass Fossilien verbrennen Geschichte ist.
„Och biddäää…lass uns doch noch ein bischen weiterschlafen, wir sind noch nicht soweit!“
Jeff Healey meint
Hallo,
das derzeitige Dilemma anschaulich erklärt.
Top 👍
Gernot meint
Was auch übersehen wird: Jedes EU-Land hat in Brüssel nur ein begrenztes politisches Kapital. Kein EU-Land bekommt jeden Wunsch in Brüssel durch. Wenn Merz das VerbrennerAusAus in Brüssel durchbekommen will, braucht Deutschland im Europaparlament und im EU-Rat eine qualifizierte Mehrheit dafür. Eine Mehrheit muss sich Erbarmen, dem Unsinn zuzustimmen.
Im Gegenzug muss Deutschland anderen Ländern bei Themen zustimmen, die anderen Ländern wichtig sind, aber die Deutschland eigentlich nicht will, weil sie für Deutschland nachteilig sind. So läuft das politisch: Geben und Nehmen.
Merz verbrennt also das kostbare politische Kapital für absolut kontraproduktiven Schwachsinn. Für Kulturkampf. Hohe Kosten. Null Ertrag.
Andi EE meint
@Hrrnoz
„Merz verbrennt also das kostbare politische Kapital für absolut kontraproduktiven Schwachsinn. Für Kulturkampf. Hohe Kosten. Null Ertrag.“
Kulturkampf? Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Merz ohne den Einfluss der Deutschen Autoindustrie in dieser Sache handelt? Ausgerechnet einer der CDU, sorry auf welchem Planeten lebst du. CDU/CSU haben schon immer die Wünsche der Autoindustrie erfüllt.
Die Logik mit dem „Verbrennerbot“ hat die Ampel mit dem Übergewicht von Rot und Grün am Leben erhalten, da die weg ist, geht’s jetzt in die andere Richtung.
Andi EE meint
Sorry Autokorrektur … wie aus Gernot Hrrnoz wird, ist mir ein Rätsel. 😄
hu.ms meint
Andi,
es geht da um die massen-psyche. Nach den verboten im gebäudeenergiegesetz haben verbote aller art ein grosses problem.
Deshalb der begriff „technologieoffen“. Alle antriebsarten und antriebsenergien bleiben erlaubt. Auf neuwagen die fossil tanken kommt kräftige kfz-steuer, e-fuels sind ohnehin teuer und werden auch für flugzeuge und schiffe benötigt.
Wieviel neuwageninteressenten werden noch einen fossil zu betreibenden verbrenner kaufen, wenn 100km 35 € für treibstoff und steuer kosten, die strecke mit einem BEV nur ein drittel davon ?
Die perfekte lösung sind keine verbote – jeder kann kaufen und fahren was er will – aber steuerung über kfz-steuer auf fossile km bei neuzulassungen.
Elvenpath meint
Was meist leider viel zu kurz kommt in den ganzen Argumentationen und Betrachtungen, ist der CO2-Ausstoß bei der Raffinierung von Benzin und Diesel.
Die Raffinerie hier in Köln-Godorf verbrennt pro Stunde 700 Tonnen Erdgas. Die verbrennen zu ca. 1700 Tonnen CO2. Noch mal:Pro Stunde.
Nur mal als Vergleich: Beim Bau eines Betonfundaments für eine Windkraftanlage werden ca. 315 Tonnen CO2 freigesetzt.
Wenn man die CO2-Vorgaben aufweicht, kommt also nicht nur mehr CO2 aus den Fahrzeugen, sondern auch mehr aus den Raffinerien.
Dirk meint
👍
derJim meint
exactly
R2D2 meint
Was früher die Erdscheibe war ist heute das co2.
EVFan meint
Genau umgekehrt: Was früher die Erdscheibe war, ist heute das Leugnen des durch den Menschen verursachten Klimawandels mit der Hauptursache des Verbrennens von fossilen Brennstoffen.
Es dauert einfache eine gewisse Zeit bis wissenschaftliche Erkenntnisse bis zum letzten Hinterwäldler durchgedrungen sind. Manchen fällt es auch schwer, sich mit neuen Realitäten abzufinden.
Future meint
Eine seh gute Antwort.
Leider ist zur Technologiefe indlichkeit im Land noch die Wissenschaftsfei ndlichkeit dazugekommen. Amerika ist sogar schon einen Schritt weiter: unliebsame Wissenschaftler werden einfach abgeschafft. Mit der Kultur ist es ähnlich. So kann man sich Probleme eben auch lösen (oder eben nicht).
Elvenpath meint
„dass auch nach 2035 noch „hocheffiziente Verbrenner“ zugelassen werden dürfen.“
Na, dann ist doch alles, wie bisher. Denn es gibt keine hocheffizienten Verbrenner.
Dirk meint
Das EU-Parlament so: „na klar, Sie dürfen Verbrenner mit >80% Wirkungsgrad gerne zulassen, gar kein Problem!“
Mjjjja: das Problem ist eine Definitionssache, denn wenn ich bei den Hybriden falschlicherweise unterstelle, dass die nur elektrisch unterwegs sind, dann unterlauf ich das.
Das wäre so wie „Gaskraftwerke und AKW sind nachhaltig“.
tacjazo meint
Natürlich gibt es hocheffiziente Verbrenner, nur leider da, wo wir sie nicht haben wollen:
In der Politik. Dort wird hocheffizient Zeit, Geld und unsere Wirtschaft verbrannt…
Jeff Healey meint
So wahr….
Jensen meint
Jetzt warten wir doch mal in Ruhe ab, mit welchem Inhalt genau sich Merz an Tante Ursula wendet. Natürlich werden sich darin auch Punkte befinden, die in bewährter Manier von VDA und Teilen der Industrie bereitgestellt und vorformuliert wurden. Der „hocheffiziente Verbrennungsmotor“ ist ja lediglich Werbesprech der alten Industrie und mithin bekannt, eben nicht vorhanden. Eine Maschine, die in erster Linie Abwärme und giftige Emissionen aller Art fabriziert und im Gesamtbild beinahe ausschließlich alle Nachteile in sich vereint. Deutschland hat im Verfahren in Brüssel sicher eine laute und diesem Fall vermutlich schrille, aber eben auch nur die eine Stimme. Neben der stark lobbygertriebenen aktuellen Postiion der Politik ist es eben auch hautpsächlich eine extrem hilflose, planlose und ignorante Vorgehensweise, die keinerlei Hoffnung macht.
MartinAusBerlin meint
Der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde bereits entfernt. Die Redaktion.
MrBlueEyes meint
Diskussion (mit so einigen Ewiggestrigen) ist müßig… Elektro ist nicht aufzuhalten… als ob jetzt noch eine vollständige Abkehr erfolgen würde… das zu glauben ist völlig hi.rnrissig… das ist die Wahrheit ;-)
Ab ca. 50% BEV-Quote geht alles ganz schnell… die Hersteller werden von selbst komplett auf BEV umstellen, weil mehrere Antriebsarten nicht mehr lohnen, weil auch Skaleneffekte wegfallen… das werden alle noch kapieren…
Außerdem, wer sich alle Wege offen hält, der kommt nie am Ziel an ;-)
Jeff Healey meint
Hallo,
und nicht zu vergessen, die Zukunftsmärkte liegen in Indien, Afrika, Teilen von Asien, Südamerika.
– Der chinesische Markt ist fest in chinesischer Regie, da ist für unsere deutschen Hersteller nicht mehr viel zu holen.
– Europas Märkte sind weitestgehend gesättigt, leiden unter gesunkener Kaufkraft, negativem demographischen Wandel, und zusätzlichem Druck durch chinesische Hersteller.
– Die vorgenannten Zukunftsmärkte sind ganz klar in Richtung E-Mobilität unterwegs.
Wenn die deutschen Unternehmen nicht rasend schnell ihre Planung entsprechend anpassen, sind sie weg vom Fenster.
Frank meint
Es sollten technologieoffen alle technologien ohne fossilen CO2 Ausstoß erlaubt sein.
Bei Verbrenner könnte man das CO2 abscheiden (da es im Auspuff um den Faktor 2000höher konzentriert ist als in der Luft klappt das hier auch viel besser. Die Tankstellen müssen verpflichtet werden es zurückzunehmen und entweder selbst zu E-Fuels zu recyceln oder
zum recycln weiterzuleiten.
Ansonsten sollten alle Verbrennerhersteller verpflichtet werden ihre ab 2028 hergestellten Verbrenner zu deutlich billiger zu betreibenden Elektroautos auf Wunsch umzurüsten:
für max 10.000 Euro mit mind 40kWh und mind 100kW Ladeleistung
Wenn das bei der Herstellung der Verbrenner von vornherein mitgedacht wird, dann ist das technisch einfacher (weniger Umbaustunden) und die Umbausätze sind leicht zu skalieren.
Steffen meint
Ist das Ironie? Stelle ich mir schwierig vor, eine CO2-Abscheidungsfabrik in Größe eines Fußballfeldes auf einen Würfel in Größe eines Verbandskastens herunterzuskalieren und im Auto zu betreiben. Bei diesen Fabriken ist der Energieaufwand dafür riesig – dann bauen wir einen Extratank ein um dieses CO2-Abscheidungswerk im Auto zu betreiben? Oder besser noch eine Batterie mit 100 kWh, welche die Energie zur CO2-Abscheidung liefert. :-D
Frank meint
Das Abgas mehrfach durch Kalkwasser sprudeln zu lassen braucht keine Fußballfelder – höchstens der Kofferraum muss geopfert werden und alle 200km ist die Kreide abzugeben. Mir wären der Aufwand die Kosten und die geringe Reichweite ein zu hoher Preis – aber es gibt halt Menschen, die wollen partout weiter Verbrenner fahren – die sollen das dürfen.
Steffen meint
Du willst also einen Kofferraum voller Kalkwasser durch die Gegend fahren? Und man hat ne Reichweite von nur 200 km? Das kann jedes Mittelklasse-BEV heute schon besser und 2035 wohl wirklich jedes BEV. Ich glaube du meinst das doch ironisch.
Frank meint
Vielleicht müssen wir uns irgend wann davon trennen, dass jeder so viel Klima zerstören kann wie er will. Und warum soll es denn da keine Lösung für diejenigen geben, die Partout weiter Verbrenner fahren wollen – egal wie viel Nachteile man damit hat. (die Gesellschaft kann die hohen Kosten der CO2 Emissionen den Verursachern nicht mehr viel länger abnehmen) Ich bin vor über 12 auf ElektroAutos umgestiegen – wir haben seitdem keine Verbrenner mehr im Haushalt.
Jeff Healey meint
Hallo Frank,
sehr, sehr schöner Beitrag!
Und ich sehe den ganz und gar nicht nicht als Ironie an:
Ich bin der gleichen Ansicht, dass die Verursacher der Klimakrise hart in die Verantwortung genommen werden müssen.
Andi EE meint
Wie wahrscheinlich ist das, dass die CO2-Abscheidung am Pkw funktioniert / sich im finanziellen und auch aufwandtechnischen Rahmen lohnt? Das Problem muss ja dann vom User zumindest in die Entsorgung gebracht und dort von Spezialisten in die Erde verbuddelt werden.
Das Wahrscheinlichste ist, die 95% der Automobilindustrie die mit ihren Herstellern und Zulieferer am Verbrenner-Topf hängen, sicher schon alle Wege geprüft haben, wie sie das mit der Abscheidung gebacken kriegen. Dass sie jetzt über die politische Schiene die Rücknahme des „Verbrennerverbots“ fordern, zeigt ganz klar, dass diese Abscheidungstechnologie beim Pkw nicht umsetzbar ist.
Ob eine Technologie erfolgreich sein könnte, kannst du am besten so beurteilen, ob etwas erfolgreich in den Einsatz gebracht wird. Wenn nichts passiert, dann funktioniert es aus irgendwelchen Gründen nicht. Dann musst du dich gar nicht mit der Technologie befassen, weil das diese Unternehmen ja sowieso schon getan haben. Die wollen ja, dass ihr Business so weiterläuft. Und das was jetzt ist/droht, kann allen aus dem Verbrenner-Sektor nicht gefallen, ergo müsste eine Lösung längst vorhanden sein.
Es ist aus diesen Unternehmen seit Jahren nix da, daraus kannst du mit größtmöglicher Sicherheit schließen, es lohnt nicht.
hu.ms meint
ist doch völlig egal, welche technik !
Einfach technologieoffen – keine verbote, keine bevormundung !
Genau das stört die meisten leute so. Stichwort: Gebäudeenergiegesetz.
Gute sache, aber völlig falsch an den mann gebracht.
Wer emittiert muss für den schaden aufkommen und zahlen !
Ganz einfach ab 2030 für alle neuwagen und neuen heizungen 20ct pro g/co2/km umwelt-steuer.
Wer weiterhin stinker fahren will zahl kräftig. Macht dann 100km stinker 35 €, 100km BEV: zuhause laden 6 €, am schnellader 12 €. Den rest regelt die marktwirtschaft.
Ach ja: solange tesla keinen kompakter 4,25m in europa bringt, werden sie mauerblümchen bei den zulassungen bleiben. Denn aufgrund des zerstärten images gibt kaum noch einer 40K für ein T vorne drauf aus.
Für einen stern, eine niere oder 4 ringe dort werden 5.000 aufpreis gezahlt. IMAGE.
In der schweiz genauso wie in D und resteuropa.
Gernot meint
«Es sollten technologieoffen alle technologien ohne fossilen CO2 Ausstoß erlaubt sein.»
Genau das ist bereits die geltende Rechtslage. Das Verbrenner-Verbot ist gar keins. Verbrenner, die mit E-Fuels betrieben werden, sind auch mit der geltenden Regelung nach 2035 erlaubt. Die Ewiggestrigen halten uns aber nur dauernd E-Fuels als Möhre vor die Nase, um eigentlich endlos weiter fossilen Sprit verbrennen zu dürfen. Niemand von denen, die dauernd davon faseln, dass Verbrenner mit E-Fuels ja auch CO2-neutral fahren, investiert nennenswert in die Produktion von E-Fuels. Und deshalb ist ausgeschlossen, dass es diese in absehbarer Zeit in Massen gibt.
Und die Umrüstidee ist wirtschaftlich ein absoluter Rohrkrepierer.
Frank meint
Mein Kommentar sollte zeigen: alles andere als möglichst schnell auf E-Autos zu setzen ist Schwachsinn. Technologieoffenhit ist wirtschaftlicher Blödsinn.
Weiter fossile Brennstoffe „normal“ zu verbrennen ist kostet die Gesellschaften sowiso viel zu viel. (der Verursacher und Entscheider zahlt es ja nicht – also wird es trotzdem gemacht)
A-P meint
Wer sich weiterhin für einen Verbrenner entscheidet, wird spätestens nach einigen Jahren feststellen, dass die Unterhaltskosten deutlich höher ausfallen als bei einem Elektrofahrzeug.
Eigene Berechnungen für unterschiedliche Fahrprofile zeigen: Elektroautos sind bei den Gesamtkosten – einschließlich Energie, Wartung und sonstiger Ausgaben – stets im Vorteil. Der Verbrenner ist aus rein wirtschaftlicher Perspektive klar im Nachteil. Diese Einschätzung basiert auf nüchternen Fakten, nicht auf Emotionen.
brainDotExe meint
Es gibt Anwendungsfälle da sind die (Betriebs-)Kosten nebensächlich.
Ben meint
Und welche Anwendungsfälle sollen das sein, Züge fahren rein elektrisch, riesige Muldenkipper fahren rein elektrisch in China schon 22% des Schwerverkehrs und du meins es gibt Anwendungsfälle bei denen Wirtschaftlichkeit egal ist, ja stimmt nennt sich Hobby und muss man sich halt leisten können alles andere sind Ausreden.
brainDotExe meint
Liebhaberei und Hobby, Sonntagswagen, Spaßautos und Motorsport.
Steffen meint
Das ist mit eFuels ja auch weiterhin möglich und erlaubt bei der jetzigen Regelung. Hobbys sind halt mitunter teuer.
brainDotExe meint
eFuels sind aber diesbezüglich unnötig aufwändig und teuer.
South meint
Das E Auto hat drei große Vorteile. Günstiger, keine lokalen Abgasemissionen und keine CO2 Emissionen. Der Verbrenner wird also aus diversen Gründen verschwinden…
brainDotExe meint
Für Anwendungsfälle wo diese drei Punkte nicht interessant sind, wird sich auch der Verbrenner noch halten.
Ja, das wird eine Nische sein, aber darum geht es ja, diese Nische zu ermöglichen.
MichaelEV meint
„sind die (Betriebs-)Kosten nebensächlich“ und „eFuels sind aber diesbezüglich unnötig aufwändig und teuer“ passt überhaupt nicht zusammen…
South meint
Diese drei Vorteile sind immer relevant, zwei davon werden sogar ein K.O. Kriterium. Es wird Nischen geben, Oldtimer, Verteidigung, Katastrophenschutz… aber eben nur das Unvermeidliche…
Deine Aufzählung ist nicht trennscharf. Wie will man den Sonntagswagen, Liebhaberei oder Hobby abgrenzen zu normalen Nutzen? Schwer vorstellbar, dass es da Ausnahmen geben wird. Wenn dann eben Oldtimer.
Motorsport, du meinst vermutlich auf Verbrennerbasis, da wäre ich überrascht, wenn der in Zukunft überleben würde, aber wenn, dann kann man das mit E Fuels abdecken… aber klein, klein..
prief meint
22% bei den Neuzulassungen. Aber ja, das ist beachtlich.
brainDotExe meint
Nö, ob diese Vorteile relevant sind, entscheidet der Käufer. Ich sehe da kein relevanten Vorteil oder gar KO-Kriterum für einen Sonntagswagen.
Man muss es nicht abgrenzen, das regelt der Markt. Alltagswagen werden mittelfristig fast ausschließlich BEVs sein, weil die von dir genannten Vorteile greifen.
Wie gesagt, eFuels machen das ganze unnötig komplex und teuer. Wer soll sich dann noch einen Sonntagswagen als Verbrenner leisten können?
Dirk meint
Warum sollte man denn für egoistischen Spass und „Sport“ die CO-Emissionen erhalten wollen?
Man kann auch mit E-Autos Spass haben und „Sport“ machen.Die machen das sogar noch viel spassiger und sportlicher.
brainDotExe meint
Warum sollte man das nicht weiter ermöglichen? Die Nachfrage ist da und die Emmisionen sind so gering, das sie zu vernachlässigen sind.
Bedenke, wir reden hier von wenigen Sonntagswagen, die vielleicht 1000 km im Jahr bewegt werden.
Bei solcher Nutzung würde ein BEV als Sonntagswagen wahrscheinlich niemals seinen CO2 Rucksack kompensieren.
Verbrenner macht halt eben noch mehr Spaß, alleine schon wegen dem Sound und der Komplexität des Antriebstrangs.
Beim Alltagswagen bin ich bei dir, da wird das Elektroauto gewinnen, habe ja selbst eins als Daily.
South meint
Schmarrn, und das hatten wir schon öfters. Die Vorteile einer Technik müssen nicht nur beim Käufer liegen, sondern kann auch einen gesellschaftlichen Nutzen haben, welcher dann vom Gesetzgeber festgelegt wird. Deshalb muss heute auch jedes neue Fahrzeug einen KAT, Gurt etc. haben… es gibt kein Grundrecht, CO2, Dreck und Lärm auszustoßen, den dann andere zum „Spass“ Aushalten müssen….
brainDotExe meint
Hihihi, glaubst du ernsthaft jemand wählt sein Auto nach dem gesellschaftlichen Nutzen aus?
Das müssen verlorene Seelen sein.
Es gibt auch kein Grundrecht es zu verbieten.
South meint
Aber hallo. Doch. Das Grundrecht gibt es. Das muss der Kunde nicht wählen. Das ist so selbstverständlich, dass das nicht einfach irgendwo steht,…
„Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.“
… sondern im wahrsten Sinne des Wortes zu Recht im höchsten Gesetz, dem Grundgesetz!
Genau das soll den einzelnen Bürger vor der Willkür schützen, ich Pfeife auf die Gesellschaft, Hauptsache ich ich ich…. purer Egoismus auf kosten anderer hat mit einer demokratischen Gesellschaft nämlich überhaupt nix tun.
Wie gesagt. Du dramatisierst das eh über alle maßen. Keiner will dir nen Oldtimer madig machen und die Regelungen sind supersoft, denn du kannst bis ans Lebensende Verbrenner fahren, aber das wird eine extreme Nische werden und das ist supergut so… leiser emissionsarmer Verkehr erhöht ohne Zweifel die Lebensqualität aller das ist ein klar ein wesentlicher Bestandteil von Wohlstand … daran wird auch dein xter Post nix ändern… wir wären beklop pt, wenn wir das nicht umsetzen würden…
eBikerin meint
Sorry aber nein – riesige Muldenkipper fahren NICHT rein elektrisch. Davon gibt es nur eine Hand voll – und die funktionieren nur, weil die Mine eine topologische Besonderheit aufweist, welche so normalerweise nicht gegeben ist. Ach und das Beispiel mit den Zügen ist etwas …. Naja weisst du selber, oder?
brainDotExe meint
South
Supersoft?
Ich will keine Oldtimer als Sonntagswagen!
Ich will Verbrenner die zeitgemäße Fahrleistungen bieten!
Wenn du von einem ID.3 auf der Autobahn abgezogen wirst, das ist doch die pure Blamage!
South meint
Naja, die anderen Millionen von Anwohner wollen eben selbstverständlich keinen unnötigen Lärm und Abgase. Kannst ja soviel wrom, wrom machen wie du willst, aber bitte im autoinneren…und vielleicht gibt’s ja mal ein Duftbaum mit Öl, Phantomschaltung und -ruckelung… darf ja jeder glücklich werden, aber eben nicht auf Kosten anderer…
brainDotExe meint
South
Ist ja kein Problem. Dann machst du Einfuhrverbote in Städten wo das ein Thema ist.
South meint
Ne, es gibt ja nicht nur in Städten Anwohner…. wenn du so an museumreifen Sachen hängst, dann ab zum Nürburgring…der hat ja auch schon dicht gemacht, aber Privat kann man ja noch runden drehen…
BeatthePete meint
Auf lange Sicht gewinnen immer die Kosten.
Auch in deinen Anwendungsfall, es ist immer eine persönliche Entscheidung ob einem das Verhältniss zwischen Nutzen und Aufwand passt, oder nicht.
Das kann wunderbar jahrelang passen, aber irgendwann passts dann eben nicht mehr. :)
brainDotExe meint
Ja, aber es sollte nicht unnötig verteuert werden.
Einen Aufpreis kann man in der Regel noch verkraften, schließlich zieht man ja auch mehr Nutzen daraus.
THeRacer meint
… naja, die paar hundert Euro Mehrkosten für 1000km ‚Sonntagsspaß‘ sind doch für ein dann so exklusives Hobby leistbar. Das sollte es/wird’s Ihnen doch wert sein, oder!? …
Fred Feuerstein meint
Jeder kann und darf sich auch nach 2035 seinen Verbrenner leisten. Manche Hobbys sind teurer als andere und so hat der statusbewusste Mann nach 2035 eben sein Verbrenner Hobby, völlig egal wenn 100 km 40 € kosten. Ist doch für die 1000 km im Jahr nicht relevant.
brainDotExe meint
100km für 40€ hätte ich kein Problem mit.
Garantierst du mir, dass das möglich sein wird und die Autos in der Anschaffung nicht wesentlich teurer sind?
hu.ms meint
Hirn:
Warum wisst du nach 2034 einen neuen verbrenner zulassen und 40€ für 100km zahlen ?
Vorher zugelassene werden für die hälfte betrieben werden können um einen „gelbwesten-aufstand“ zu verhindern. Also auch unsere oldies aus dem letzten Jahrhundert.
brainDotExe meint
Weil es Spaß macht?
Vorher zugelassene werden irgendwann von der Fahrleistungen nicht mehr mithalten können.
Was gewinnt ein in 2034 neuer Verbrenner denn in 2054 noch?
Da wird dich ein ID.3 Pendant auf der Autobahn abziehen!
hu.ms meint
Schon ab 2035 werden keine neuen verbrenner für den massenmarkt – also bezahlbar – mehr weiterentwickelt.
Du wirst dann für bessere stinker als 2034 mindestens 100K hinlegen müssen.
Was soll denn noch besser werden. Der wirkungsgrad ist einfach beschränkt.
Fred Feuerstein meint
Nö, warum sollte es jemand garantieren, ist doch Hobby. Selbst wenn dich die 100 km 200 € kosten, ist doch Hobby und Leidenschaft.
Elvenpath meint
„Es gibt Anwendungsfälle“…
Schon mal was von dem Nirvana-Fehlschluss gehört?
brainDotExe meint
Schonmal was von Liebhaberei gehört?
Dirk meint
Interessant, kannte ich noch nicht!
Dagobert meint
Handwäsche ist auch faktisch billiger, ich habe trotzdem eine Waschmaschine. Ginge es mir bei Mobilität ums Geld, würde ich mit dem Fahrrad fahren…
BeatthePete meint
Nein, du würdest nicht Fahradfahren.
Du würdest das Fortbewegungsmittel wählen, das zu dem Zeitpunkt zu deinen Anforderungen den besten Kompromiss bereitstellt.
Das kann heute das Rad sein, aber morgen der E-Scooter ( weil ggf. Muskelkater vom gestrigen radeln)
Die Technologie des BEV ist so gut, das er jetzt schon für viele der Beste Kompromiss ist.
Und die BEV Technologie wird noch weiter signifikant verbessert werden, beim Verbrenner leider nicht, da komplett ausentwickelt.
Daher wird sich das BEV durchsetzen, ganz ohne Verbrennerverbot oder Co2 Steuer.
Die einzige Frage ist, wer produziert das BEV?
Bei 77% Autoexport sollte das DE sein, andernfalls wirds hier schwarz…
( Daher ist VerbrennerAus, eFuels,Technologieoffenheit, VW/Tesla, Auopilot or not,.. alles Nebelkerzen-Mumpitz! DE braucht einen „Käfer“ des BEV Zeitalters, und das sehr schnell !)
Andi EE meint
@Dagobert
Wenn man den Lohn des Menschen nicht mit eingerechnet, gehen noch viele Rechnungen auf. 😉
Wenn du Waschen kommerziell betreiben würdest, ist die Waschmaschine nach 15 Waschmaschinengängen der Handwäsche überlegen. Keinerlei Chance dass das mit der Handwäsche monetär aufgehen könnte. Menschliche Arbeit ist so abartig teuer, dass du das im Westen überall wo möglich, vermeiden musst.
Dirk meint
Nicht nur die laufenden Kosten: man bekommt die Karre irgendwann nur noch mit Schmerzen beim Fähnchenhändler los.
Wenn es keine Würfelaktion gibt: Fossile plattmachen gegen Prämie, denn sonst stinken die ja jahrzehnte orgendwo anders weiter.
simon meint
Die SPD fällt schon wieder um. Nach meinem 6 monatigen Praktikum bei einem Automobilkonzern kann ich nur sagen Politik, bitte tretet der Autoindustrie mal richtig in den Arsch. Die hätten kein Elektroauto im größeren Stil gebaut ohne die EU Vorgaben. Man hätte nur ewig in Meetings drüber diskutiert und nie das Budget dafür freigegeben. Eigentlich schade, aber dort herrscht Risikovermeidung geht über alles. Südamerika und Afrika setzten auf Elektro und das sind die Wachstumsmärkte der Zukunft.
Dirk meint
Logisch. Das fremkapitalfinanzierte Unternehmen MUSS Rendite abwerfen.
hu.ms meint
Das gehört nicht über verbote sondern über den preis geregelt – technologieoffen:
Wer co2 emittiert muss für die folgen aufkommen. Ganz normales verursacherprinzip.
Um den altbestand nicht zu überraschen also für neue verbrenner so richtig kfz-steuer.
So 20ct pro g macht dann so 20 € aufwärts pro 100 km…
Einfach beim tüv-termin die verbrenner-km auslesen (für alle) per leitung ans FA und die KI bucht dann vom konto ab.
Den rest regelt dann ganz einfach die marktwirtschaft:
35€/100km für neue verbrenner oder max. 10 € für BEV.
brainDotExe meint
Wäre fair, würde ich so unterschreiben. Dann kann man ab 2035 immernoch seinen Sonntagswagen als Verbrenner neu zulassen und nutzen ohne daß es übermäßig teuer oder gar unmöglich ist.
hu.ms meint
Ich habe nur einen 280SL Bj. 1970 und einen Kadett GTE Bj.78. Und die fallen ja nicht unter neuwagen ab 2035. Mein ID.3 sowieso nicht.
Nur die verbrenner NEUWAGEN müssen ab einem bestimmten termin heftig besteuert werden ! z.b ab 2030.
brainDotExe meint
Der Kadett ist ein Traumwagen, pass ja auf den auf 😉
So einen hole ich mir auch irgendwann noch, aber nicht als Sonntagswagen, dafür ist der zu schade, den nehme ich als Oldtimer.
Ich rede aber nicht von Oldtimern, sondern von Sonntagswagen bzw. Spaßautos. Oldtimer sind dafür eher ungeeignet, weil die von den Fahrleistungen meist nicht mit aktuellen Alltagswagen mithalten können.
Dementsprechend will ich auch über 2035 hinaus noch Verbrenner als Sonntagswagen bzw. Spaßautos die aktuell sind. Dazu muss es auch möglich sein nach 2035 noch Verbrenner neu zuzulassen.
hu.ms meint
Falsche bezeichnung:
Ist kein GTE – ist ein 2.0 = 115PS. Gleicher motor aber andere ausstattung. Blinker seitlich, lackierung sonnengelb mit schwarzen fensterrahmen anstatt chrom.
hu.ms meint
… habe ihn vor 17 jahren in den NL für 18K gekauft.
Aktuell unter 30K nicht zu bekommen. Fahre aber keine 500km p.a.
Die MB pagode 280SL gefällt mir aber noch besser weil cabrio. Gehört mir aber nur zur hälfte, wert mind. 80K.
brainDotExe meint
Ich bin kein Cabrio Fan, daher spricht mich eher der Kadett an. Generell mag ich die alten Opels.
Den würde ich vielleicht max. 100 km im Jahr bewegen.
Meinen Sonntagswagen bzw. das Spaßauto bewege ich so max. 1000 km im Jahr. Von daher könnte ich mir deinem Vorschlag 20€/100km gut leben.
Tt07 meint
Sonntagswagen? Unnötig …und falls doch, dann nicht als Neuwagen und striktes Fahrverbot Mo-Sa.
brainDotExe meint
Bitte nicht von dir auf andere schließen.
Du kannst es ja von mir aus als unnötig halten, kann ich akzeptieren. Bitte akzeptiere du, dass andere es für notwendig halten bzw. haben wollen.
Klar auch als Neuwagen, man will ja nicht unbedingt einen Oldtimer als Sonntagswagen bzw. Spaßauto.
Fahrverbot Mo-Sa? Warum? Was soll das bringen? Das wäre hingegen wirklich unnötig.
Tt07 meint
Ich soll nicht von mir auf andere schließen… sagt ausgerechnet der Forumsmessias, der versucht hier alle zu bekehren….und zur Erklärung: Sonntagsauto ist das gleiche wie Sonntagsbraten … gibts auch nur 1x die Woche.
Tt07 meint
Ich soll nicht von mir auf andere schließen… sagt ausgerechnet der Messias des Forum….und zur Erklärung: Sonntagsauto ist das gleiche wie Sonntagsbraten … gibts auch nur 1x die Woche.
brainDotExe meint
Forumsmessias?
Ich bekehre keinen zum Elektroauto. Sprichst du von dir selbst?
Jeder soll die Antriebsart wählen, die er bevorzugt.
Beim Sonntagswagen ist das bei mir halt Verbrenner.
Fährst du Elektroauto als Sonntagswagen? Wenn ja, wie sieht das mit dem CO2 Rucksack aus?
Willst du dass ich ein Elektroauto als Sonntagswagen fahre?
hu.ms meint
Genau die falsche vorgehensweise:
Verbote und vorschriften.
Einfach die marktwirtschaft regeln lassen. Jer kann fahren was er will, aber die kfz-steuer pro km ist emissionsabhängig. Z.b. 20ct pro gramm co2 für neuwagen ab 2030.
brainDotExe meint
Niemand zwingt dich, den Braten auf einmal die Woche zu beschränken. Ich mache auch ab und zu mehrmals die Woche Braten.
Die Zeiten von Sparsamkeit sind lange vorbei!
Ben meint
Als erstes erstmal endlich die 8Mrd./Jahr Dieselsubvention abschaffen und gut ist.
Steffen meint
So WAHR. Die Wahrheit lügt gerne mal. Dieser User ist ein Paradoxon.
tacjazo meint
Die Idee ist es die CO2-Gebühr so früh wie möglich in der Prozesskette einzukassieren, also bei den Ölproduzenten. Die haben 1. das Geld, um die Summe vorzustrecken, und 2. die Preissetzungsmacht für das Endprodukt. Wenn die CO2-Gebühr direkt dort abgegriffen wird, wird das Endprodukt so teuer, dass die Veraufszahlen direkt sinken werden. Und es ist ein viel geringerer Aufwand, als den Individualkonsum zu bewerten. Zumal die nachgelagerte Einnahme alle 2-3Jahre beim TÜV einerseits die Verwendungs des nötigen Geldes für Klimaschutz-/ Umstrukturierungsmaßnahmen deutlich verzögert. Andererseits ist auch die nachgelagerte Bezahlung für den Endkunden problematisch, da diese solche Kosten in der Regel nicht auf dem Schirm haben und das geforderte Geld bis dahin ausgegeben haben. Das resultiert wieder in aufwändige Inkasso-Prozesse etc. Also lieber direkt am Ursprung abgreifen und damit das Endprodukt mit allen Kosten versehen.
Gerne schon ab heute einführen, gleichzeitig aber auch das Klimageld. Dann haben die Verbrennerfahrer heute keine Mehrkosten, ich kann aber einmal mehr in den Urlaub fahren vom Klimageld, da ich bereits elektrisch unterwegs bin. Gilt natürlich für Öl- und Gasheizungen gleichermaßen :-)
South meint
Yoa, passt. Das nimmt Druck von den Leuten, die heute Glauben, dass man nicht ohne Verbrennerunterstützung Autofahren kann. Das nimmt die Angst. Heute kennen viele E Autos noch nicht in der Praxis, trauen den Accus nicht. Das ist ja heute schon und wird in fünf Jahren schon ganz anders ausschauen.
Wenn wir 2030 drauf kommen, dass es technisch doch keinen Grund mehr für PHEV oder Range Extender gibt, die Akzeptanz gestiegen ist. Na, dann beschließen wir doch erneut ein Verbrennerzulassungsverbot… vielleicht als Kompromiss 2037?
Aber diese „effizienten“ Fahrzeuge werden sehr sicher teurer sein, der Sprit ist in der Zukunft keine günstige Angelegenheit, eine bessere Abgasreinigung auch nicht und auch für die Hersteller werden Verbrenner deutlich an Attraktivität verlieren.
Ben meint
„trauen den Accus nicht.“
Warum sollte man eigenddlich einem Verbrenner vertrauen, die haben nur 2 Jahre Garantie, da nehm ich als normaler Arbeiter lieber ein BEV mit 8 Jahren Garantie.
South meint
Man hat bei dem Verbrenner lange persönliche Erfahrungswerte. Also ein Benziner hält so 200Tkm, ein Diesel sogar 250Tkm. Da gibt es beim E Auto noch keine genauen verlässlichen Zahlen. Neu ist auch die kalendarische Alterung der Accus.
Normalerweise sollte der Accu ein Autolebenlang halten, aber sind dann 12 oder 16 Jahre? Am Anfang hies es gar nur 10 Jahre. Genau kann das heute noch keiner sagen, da es solange noch keine E Autos gibt.
In ein paar Jahren wird man da genau Zahlen kennen und das wird das Vertrauen spürbar erhöhen.
Elvenpath meint
Gerade die „persönlichen Erfahrungswerte“ mit Verbrennern waren ein wichtiger Grund für mich, keine mehr zu fahren.
Matthias meint
Selbstverständlich gibt es E-Autos die mit EZ 2014 oder früher über 10 Jahre alt sind, da reicht ein Blick auf die Gebrauchtwagenmärkte. Einige Hundert sind im Angebot, aber viele Besitzer wissen was sie haben und nutzen ihre alten Möhren im Alltag weiter, eben weil sie fast so gut funktionieren wie damals, wobei allerdings die Ansprüche gestiegen sind. Vor 10 Jahren war der Tesla Roadster schon lange ein Auslaufmodell, und es gab aus Japan Leaf und Drillinge. Der Smart Electric mit in Deutschland gebauten Zellen wurde bis 2015 hergestellt, Akkus haben durchaus noch um die 90% SOH, mit dem langsamen Lader auch besser. Es kamen die ersten Model S, Zoe, BMW i3, VW. Alle noch im „Straßenbild“ unterwegs, und das unauffällig, eben nicht mit laut quietschendem Keilriemen und röhrendem durchgerostetem Auspuff.
South meint
Naja, Matthias, die Frage ist doch, wie lange ein E Auto grob im SCHNITT hält, ein Erwartungswert, und nicht, ob es noch ein paar zu kaufen gibt.
Dann 2015 sind ja auch erst zehn Jahre. Zudem sind heutige Modelle vermutlich langlebiger, weil eben auch die Accus deutlich größer sind und das Accumanagement deutlich besser geworden ist.
Also dass ihr mich da jetzt nicht falsch versteht. Ich denke auch, dass E Autos deutlich länger halten, als das noch vor Jahren prognostiziert wurde, trotzdem gibt es noch keine langjährige Erfahrungen. In ein paar Jahren sieht das schon ganz anders aus… dann gibt es verlässlichere Zahlen… das wird dann viel Skeptiker überzeugen, denn wie lange ein Auto fährt, ist ein großer relevanter monetärer Faktor…
brainDotExe meint
South
Keine Frage, die Erfahrung hat gezeigt das Akkus deutlich länger halten als erwartet.
Nur wie sieht das bei wirklich langen Zeiträumen aus? Gegen die kalendarische Alterung kann auch das beste Akku Management wenig tun.
Wie sieht der Zustand des Akkus beispielsweise nach 30+ Jahren aus?
Das wissen wir wohl frühestens in 15 Jahren.
Ich bin gespannt.
South meint
Alter. Du denkst immer nur in Extremen. Ein Auto muss doch keine dreißig Jahre halten…. der Schnitt liegt bei so 10 Jahren… aber der normale Nutzzeitraum ist mit 15-18 Jahren rum. Darüber hinaus scheidet der TüV, also die Technik und der Rost. Autos die älter sind, werden kaum gefahren und/oder sehr gewartet und gepflegt.
Trotzdem wird es auch bei E Autos mal Oldtimer geben, denn ich denke, darauf willst du hinaus. Dann muss der Accu aufbereitet oder ausgetauscht werden. Oldtimer sind sehr, sehr selten wirtschaftlich und das ist und wird immer eine teure Nische sein…
brainDotExe meint
Alter, natürlich will ich auch in Zukunft mein Auto als Oldtimer weiter fahren.
Das hat nichts mit Extremen zu tun, sondern ist vollkommen normal.
Verbrenner bekommen das bei guter Pflege (was für mich selbstverständlich ist) ohne Aufbereitung hin.
South meint
Quatsch, da reicht ein einfach Blick in die Zulassungsstatistik. Die allerwenigsten Autos erreichen auch nur 20+ geschweige denn das biblische Alter von 30+ Jahren für Oldtimer, selbst bei guter Pflege/Wartung….
Und dass genau heutige Fahrzeuge, die mit Technik nur so vollgestopft sind, so easy Oldtimer werden, da bist du eher im Bereich Weihnachtsmann….
brainDotExe meint
Quatsch, ich schrieb ja extra „bei guter Pflege“.
Ja, klar der Großteil der Autos erhält keine gute Pflege (Schande über diejenigen Fahrzeughalter).
Also ich will mein aktuelles Elektroauto gerne irgendwann als Drittwagen behalten und 30+ Jahre fahren.
South meint
Langsam wird’s aber eine Märchenstunde…. da kannst du jeden Sonntag mit der Zunge über das Auto drübergehen, deshalb wirds trotzdem kein Oldtimer…
Mir wurscht ob du da ein Taschentuch brauchst, solche Fahrzeuge wird kein Hersteller mehr mit Gewinn verkaufen können und der Gesetzgeber wird dafür bestimmt keine Ausnahme machen… aber hey, es geht an Weihnachten, glauben darf man ja was man willl…
tacjazo meint
Ja, das wird leider noch etwas dauern, bis das Vertrauen da ist. Wobei man heute schon deutliche Schlüsse ziehen könnte.
Es gibt in Europa noch keine nennenswerte Recyclingfirmen für Traktionsbatterien, obwohl es schon genügend „alte“ Batterien gibt, die zu den Anfängen der E-Autos auch noch nennenswerte Anteile an Kobalt haben, sodass recycling sich hier richtig lohnen würde.
Warum ist das so? Die Batterien halten ein vielfaches länger, als ursprünglich gedacht, und sind immer noch im Einsatz! Entweder auf der Straße, oder bei den Herstellern, die sich daraus Pufferbatterien für die Produktionsanlagen bauen – second life ist das Stichwort.
Interessanterweise wird mit der zunehmenden Verbreitung von LFP-Batterien das Recycling immer unwirtschaftlicher, da mit Lithium und Eisen hauptsächlich sehr häufig vorkommende Elemente verbaut sind, deren Recycling teurer als der neue Abbau ist.
Jürgen W. meint
Technologieoffen heißt strategiefrei. Auf deutsch auch planlos.
Das hilft garantiert keinem. Unfassbar diese Ignoranz.
mipu meint
Ach, unser Fritze ist auch planlos. Passt also, der Wähler wollte es so…
E.Korsar meint
„Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) plant laut dpa einen Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, in dem er dafür wirbt, dass auch nach 2035 noch „hocheffiziente Verbrenner“ zugelassen werden dürfen.“
Zukunft-News:
Ursula schickt Friedrich einen Antwortbrief: „Geht in Ordnung, dürfen aber nur mit E-Fuel betrieben werden.“ /s
Futureman meint
Mindestens 5 EU-Länder sind sowieso gegen eine Aufweichung, da dort E-Autos boomen, weiteren Ländern ist der Vorschlag von Merz egal, da sie keine Autoindustrie haben.
Aber immerhin kann Merz „seinen“ Wählern hier vortäuschen etwas zu unternehmen. In Wirklichkeit sind wieder einige Jahre verschwendet und Deutschland wird weiter abgehängt.
eHannes meint
So ist es. Vielleicht entdecken die „jungen“ Abgeordneten der CxU zusätzlich auch noch den „grünen“ Teil ihrer politischen Seele in sich. Die müssen sich ja eher um ihre ( = unsere ) Zukunft sorgen als das Fossil aus dem Prämerkelenium namens Merz.
Steffen meint
„Fossil aus dem Prämerkelenium“
:-D
Das muss ich mir merken.
THeRacer meint
… 🤣.
derJim meint
Das würde ich mir echt wünschen. Was diese „hocheffiziente Verbrenner“ PHEV so an realer CO2-Ersparnis ggü. reinen Verbrennern bringen wissen wir ja nach den Untersuchungen: fast nix. Auf dem Papier mit den unrealistischen Utility-Faktoren aber super effizient, klar. Das war auch wirklich nur ein Geschenk an die Autolobby. Und sehr teuer sind PHEV noch dazu. Die wird der Markt sicher größtenteils aussortieren, sehr wahrscheinlich auch schon merklich vor 2035.
F. K. Fast meint
Bei einer CxU-geführten Regierung habe ich oft das Gefühl, dass sie genau das Gegenteil von dem machen, was sinnvoll wäre.
derJim meint
Ja, vor allem die Probleme aktuell hängen ja auch gar nicht damit zusammen
Matthias meint
Ja, vor allem Merkel hat 2015 genau das Gegenteil von dem gemacht, was sinnvoll gewesen wäre, und verfassungsgemäß.