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CEO Blume: Volkswagen soll „in allen großen Technologien vorn mitspielen“

09.12.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 77 Kommentare

Oliver-Blume

Bild: Porsche

Der Volkswagen-Vorstandsvorsitzende Oliver Blume gibt bald sein paralleles Amt als Porsche-Chef ab. In einem umfassenden Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) äußerte er sich über seine Pläne für Europas größten Autokonzern und die Sportwagentochter, insbesondere auch bei der E-Mobilität.

Volkswagen kämpft mit den strukturellen Problemen der deutschen und europäischen Automobilindustrie und muss sparen, das umfasst auch einen immer weiter reichenden Stellenabbau. Bei Porsche ist zuletzt der Gewinn um knapp 91 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen – vor allem wegen der drastisch zurückgegangenen Nachfrage nach Luxusautos in China, hohen US-Zöllen und der zu ambitionierten E-Auto-Strategie.

Seine bisherige Doppelrolle habe erhebliche Vorteile für den Volkswagen-Konzern und für Porsche gehabt, meinte Blume. „Wir haben den Volkswagen-Konzern in den letzten drei Jahren umfassend operativ saniert und strategisch neu aufgestellt. Das ist heute in allen Belangen sichtbar. Porsche hat davon profitiert.“ Vor diesem Hintergrund habe das Management Porsche in diesem Jahr neu ausgerichtet und alle dafür erforderlichen Aufwendungen bewusst komplett in 2025 verbucht.

Die Grundsubstanz von Porsche sei „robust“, die Produkte kämen „hervorragend“ an und viele Märkte verzeichneten Rekordabsätze. In China habe man auf ein zu starkes Wachstum gesetzt und steuere jetzt gegen, räumte Blume ein. „Zudem haben wir aus heutiger Sicht vor einigen Jahren unser Produktportfolio nicht flexibel genug aufgestellt. Unsere Strategie war es, in jedem unserer drei Segmente ein Angebot von Verbrenner, Hybrid und E-Sportwagen zu haben – nicht aber bei jedem Produkt. Beim Macan haben wir falsch gelegen.“

„Elektromobilität bei Porsche funktioniert“

Mit der damaligen Datenbasis und der Einschätzung der Märkte würde man sich aber wieder so entscheiden, betonte der Manager. „Heute ist die Lage anders. Und wir haben reagiert und ergänzen Verbrenner und Hybride.“ Danach gefragt, ob es Porsche heute besser gehen würden, wenn die Marke weniger stark auf E-Autos gesetzt hätte, antwortete Blume: „Man sollte diesen Effekt jedenfalls nicht überhöhen. Elektromobilität bei Porsche funktioniert.“

Porsche sei einer der stärksten traditionellen Automobilhersteller in der Transformation. Jetzt komme noch der elektrische Cayenne und setze neue Maßstäbe. „Nur ist der Kuchen insgesamt zu klein. Finanziell deutlich entscheidender sind allerdings die Märkte China und USA“, so der CEO.

Im weltgrößten Automarkt China verkauft der deutsche Sportwagenbauer jährlich nur noch 40.000 Autos, statt wie vor wenigen Jahren fast 100.000. Mit neuem Wachstum rechne man aus heutiger Sicht nicht. Porsche verkleinere nun das chinesische Vertriebsnetz und reduziere Kapazitäten, um auch mit den niedrigeren Verkaufszahlen wieder hochrentabel zu sein. Bei den Verbrennerfahrzeugen konzentriere sich das Unternehmen auf ein exklusives Marktsegment und steigere individuelle Angebote.

Ein Luxussegment für elektrische Fahrzeuge gebe es in China bisher nicht. „Wir sehen mit dem neuen elektrischen Cayenne gute Chancen, aber wir reden von kleinen Segmenten, und die verschärfte Luxussteuer erschwert das Geschäft zusätzlich“, sagte Blume. Für die Beurteilung eines möglichen Rückzugs aus dem chinesischen E-Auto-Markt sei es zu früh. Der Markt sei in dem bedienten Preissegment „extrem klein“, man müsse Besonderes wie den neuen elektrischen Cayenne bieten.

Grundsätzlich sieht Blume großes Interesse der chinesischen Kundschaft an der Marke. Deshalb setze man dort vor allem auf exklusive Verbrenner- und Hybrid-Sportwagen. Es werde immer Porsche-Liebhaber geben, die einen Verbrenner kaufen wollen – und lokalen Politikern zufolge das auch noch in 10 bis 15 Jahren können werden. Die Chinesen seien pragmatisch und würden nicht in Verboten denken.

„Wir übernehmen Verantwortung für den Industriestandort Deutschland“

Zum Volkswagen-Konzern sagte der Boss, dass hier bis auf Weiteres die Kosten im Blick bleiben werden. Werksschließungen seien „kein Wert an sich“. Das Unternehmen passe seine Produktionskapazitäten in Deutschland allein bei Volkswagen um jährlich 730.000 Fahrzeuge an. Dazu kämen Anpassungen bei Audi und Porsche. „Wir übernehmen Verantwortung für den Industriestandort Deutschland und können nicht alles einfach zumachen. Und das bedeutet auch, dass wir immense Summen bereitstellen für Investitionen“, unterstrich Blume.

In den nächsten fünf Jahren beabsichtige der Volkswagen-Konzern 160 Milliarden Euro zu investieren. Der Schwerpunkt liege in Deutschland und Europa, auf Investitionen in Produkte, Technologien, Produktionsstätten und Infrastruktur. Gleichzeitig finanziere das Unternehmen Entwicklungen in Zukunftsfeldern wie Batteriezellen, Software oder dem Autonomen Fahren. „Ich halte es für zwingend, dass wir Batteriezellen in Europa selbst entwickeln und fertigen. Wir dürfen bei dieser wichtigen Technologie nicht wie bisher vollständig von asiatischen Zulieferern abhängig sein“, sagte der Konzernchef.

In fünf Jahren endet Blumes Amtszeit als Chef der Volkswagen-Gruppe. 2030 soll der Konzern nach seiner Ambition „ein attraktives Automobilunternehmen sein, das in allen großen Technologien vorn mitspielt, begeisternde Produkte anbietet und vor allem wirtschaftlich robust ist“. Das bedeute: „Der Volkswagen-Konzern wird dann profitabler sein als heute – das ist unser Anspruch. Im Geschäftsjahr 2025 haben wir umfangreiche Sonderbelastungen verzeichnet, quer über alle Marken und Bereiche. Wir haben die Talsohle erreicht. Für das nächste Jahr haben wir gute Voraussetzungen geschaffen, dass es aufwärts geht.“

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Via: FAZ (kostenpflichtig)
Tags: China, Europa, USAUnternehmen: Porsche, VW
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    14.12.2025 um 19:07

    Da ja einige hier die chinesischen BEV so loben:
    Welche funktionen haben diese – in der preisklasse bis 45K – mehr als die europäischer hersteller ?

    Antworten
  2. Paul L meint

    12.12.2025 um 20:54

    Wie hier der Tod von Porsche gefeiert wird und Herr Blume gefeiert wird.

    Die jetzt in der 250 000 Einheiten gerechnet werden, werden ist für Porsche locker ausreichend.
    Damit wird die VW Group mit guten Gewinnen versorgt werden, damit dort die Transformation bezahlt werden kann.

    Sowas hat Stellantis, Ford oder Renault als Beispiel nicht in der Hinterhand.

    Bei den Batteriefabriken hat sich zur Strategie von 2021 nichts geändert.
    Es bleibt bei 50 % Eigenfertigung.

    @hu.ms: Wo ist die Quelle mit den Minenbeteiligungen in Brasilien oder Australien?
    China wird nächstes Jahr richtig interessant, nachdem die Partei die Subventionen gestrichen hat.
    Das wird Insolvenzen geben. Dann muss VW auf der Kostenseite 2026 auch liefern!

    Antworten
  3. Daniel S meint

    10.12.2025 um 08:55

    Wenn nan in China von 100k Verkäufen auf 40k runterfällt, sollte das ein Alarmsignal sein. Sich dort auf Verbrenner zurückzuziehen heisst, man hat den Anschluss dort verpasst, wo in Zukunft die Musik spielt. Zuerst fällt man in China, später im Rest der Welt auch.

    Antworten
    • hu.ms meint

      10.12.2025 um 16:36

      Noch nichts von den 5 neuen VW-BEV für china aus china gehört ?
      Erst informieren – dann schreiben…

      Antworten
      • Daniel S meint

        10.12.2025 um 18:53

        Hörensagen? Erst liefern, dann…

        Antworten
        • hu.ms meint

          11.12.2025 um 10:26

          Kleiner tipp für unwissende die trotzdem schreiben : letzte Shanghai-auto-show.

        • Fred Feuerstein meint

          11.12.2025 um 11:38

          Sind die schon käuflich? Dann erzähl doch mal in deiner Überheblichkeit…

  4. R2D2 meint

    09.12.2025 um 19:00

    Mitspielen? Spielen allein ist nur was für Kinder. Wo sind die Zeiten von Führung, Elite, Fortschritt, Bildung, Stolz und Ehre?

    Antworten
    • Mary Schmitt meint

      09.12.2025 um 21:25

      Die sind zum Glück im alliierten Bombenhagel untergegangen und neue Saat in Neufünfland muss die wichtigen Punkte Elite und Bildung abstreichen.

      Antworten
      • R2D2 meint

        11.12.2025 um 15:50

        Tolles mindset bei dir.
        Die erwähnten Begriffe sind grundsätzlich positiv einzuschätzen. Und haben nichts mit deinem Stöckchen werfen zu tun.

        Antworten
    • Future meint

      10.12.2025 um 09:11

      Spielen ist das wichtigste. Das hat nicht nur damit zu tun, dass sich so viele LEGO-Sets nur an Erwachsene richten. Spielen steht für Kreativität. Genau das ist es, was auch vom Führungspersonal erwartet wird, um in Zukunft innovativ und erfolgreich zu sein. Wer es so wie immer macht, der schafft sich langsam ab.

      Antworten
  5. Mary Schmitt meint

    09.12.2025 um 18:42

    VW hat einen Plan, hat genug F&E Kohle und gute Partner. Man will bis 2030 technologisch Spitze sein unter den Volumenherstellern. Realistisch ist das. Elektromobilität kann man.

    Antworten
    • RudiFaehrtTesla meint

      10.12.2025 um 09:01

      Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

      Antworten
    • Gernot meint

      10.12.2025 um 09:07

      Der MEB ist recht gut und VW baut mittlerweile recht effiziente BEV. Das ist auf Märkten mit günstigen Strompreisen wie China aber irrelevant. Das ist im Übrigen auch der Grund, warum viele hier angebotene chinesische BEV nicht besonders effizient sind: Die Autos wurden ursprünglich für den chinesischen Markt entwickelt. Da rechnen sich Maßnahmen für mehr Effizienz angesichts der Strompreise einfach nicht.

      Als die ID-Reihe raus kam, (ID.3/4/5) war die Software indiskutabel, die Materialqualität im Innenraum beschämend und das Design kam nicht an. Damit hat sich VW in China bezüglich Elektroautos ein katastrophales Image eingefangen und darunter leidet VW bis heute. ID.3/4/5 sind für China nicht zu retten. VW braucht da neue Modelle, die jetzt auch kommen. Allerdings von Xpeng. Insgesamt schlimmes Managementversagen.

      Bei Batterien und Software ist VW eine Null. Leider. Das Geld, um bei Batterien eine Rolle zu spielen, wollte und will Blume nicht in die Hand nehmen. Kurzfristige Rendite und Boni waren immer wichtiger. Die 20 Mrd. operativer Gewinn müssen stehen. Und dann spielt VW bei Batterien eben keine Rolle, hat keine eigenen Innovationen. Ob die Einheitszelle ein Gewinn oder eher eine Belastung wird, ist noch offen. Verschiedene Zellchemien ins selbe Format zu pressen, zwingt zu Kompromissen. Es hat schon Gründe, warum z.B. die Blade-Batterien von BYD so beliebt sind.

      Und bei Software hat VW mit purem Missmanagement 10 Mrd. bei Cariad verbrannt und die Integration der Rivian-Software soll nun auch wieder massive Probleme machen. In China bekommen Hersteller mit einem Absatz von 150.000 Autos im Jahr es hin, ein eigenständiges Betriebssystem und ein eigenes digitales Ökosystem aufzusetzen. VW mit einem Absatz von 9 Mio. Autos schafft das nicht. Komplettes Managementversagen.

      Aber all das wird in Deutschland nicht thematisiert. Hier sind immer die Arbeitnehmer, die Energiepreise, die Bürokratie schuld. Wenn nicht endlich auch mal Managementversagen thematisiert wird, dann kann es keine ursächlichen Lösungen geben. Ich finde es auch absurd, wenn Blume jetzt behauptet, dass er VW in den letzten 3 Jahren saniert hätte. Gleichzeitig ruft er aktuell die große Krise aus.

      Antworten
      • Haubentaucher meint

        10.12.2025 um 09:22

        Viel Text aber viel Inhalt. 👌

        Antworten
      • Future meint

        10.12.2025 um 11:37

        Blume ist vermutlich angezählt. Deshalb hat er auch nicht seinen Wunschkandidaten als Nachfolger für Porsche bekommen. Falls sich Blume jetzt weitere Managementfehler erlaubt, dann wird ihn die Familie wohl ersetzen. Ich bin mir sicher, das man da schon auf der Suche nach Kandidaten ist. Falls Rivian also scheitern sollte, geht das ganz schnell.

        Antworten
    • Future meint

      10.12.2025 um 09:15

      Ja, Mary, mit XPeng und SAIC hat VW die richtigen Autos, um da seine Logos draufzukleben. Umlabeln und neubranden ist auch kein schlechtes Geschäftsmodell. Andere tun das schon länger. Das meine ich nicht ironisch.

      Antworten
  6. Die Wahrheit meint

    09.12.2025 um 18:32

    >>>Wir haben die Talsohle erreicht. Für das nächste Jahr haben wir gute Voraussetzungen geschaffen, dass es aufwärts geht. <<<

    Sie haben den Kipppunkt erreicht, wie von Insidern prognostiziert.
    Ab jetzt sieht sich der VW Konzern im direkten Vergleich mit Modellen aus China. Mit den aktuellen Modellen kann VW schon nicht mithalten. Da ist alles besser wie: Qualität, Innovation, Anmutung, Design, Akkuleistung, Software, Ausstattung und all dies zu sehr entspannten Preisen.

    Antworten
  7. klaus meint

    09.12.2025 um 15:30

    Der Markt für billige BEV in China ist gesättigt, dutzende chinesische Hersteller prügeln sich mit Kampfpreisen um die Kunden. Viele von denen sehen als Lösung, mit ihrem BEV-Know-How in den Luxusmarkt zu drängen.

    Dort wird es in ein, zwei Jahren genauso voll sein. Die chinesische Regierung könnte dann dort mit richtig teuren Subventionen ebenfalls wie bisher im Billigsegment den Absatz ankurbeln, um einen Großteil der unvermeidlichen Pleiten unter den kleineren BEV-Herstellern noch etwas hinauszuzögern. Oder sie reden einfach, ohne einen Yuan in die Hand zu nehmen, die Verbrenner der ausländischen Hersteller schlecht, vielleicht hier und da unterstützt durch ein Fahrverbot in Innenstädten oder ein Neuzulassungsverbot zur Luftreinhaltung. Dann war’s das mit Achtzylindern, in denen kein „guter Bürger“ mehr gesehen werden will!

    Wer hier seinen Konzern auf den Export von Luxus-Verbrennern nach China wettet, verfuttert meines Erachtens gerade während einer Hungerperiode seine Saatkartoffeln! Das nächste Jahr wird dann übel …

    Antworten
    • Jörg2 meint

      09.12.2025 um 15:44

      Die KP China wird es wohl so machen, wie in der Vergangenheit mit anderen Branchen, die sie fördern wollen, auch:

      Schritt 1: Gießkannenförderung; viele Unternehmen kommen auf den Markt
      Schritt 2: Zulassen von nationalen Überkapazitäten; es führt zu fallenden Preisen und zu einem Innovationswettlauf um die niedrigsten Stückkosten
      Schritt 3: Förderung des Eintritts in westliche Märkte; es führt zu einem Wettlauf um weltmarktfähige Qualität unter den Bedingungen minimalster Stückkosten (hohe Marge)
      Schritt 4: Geordnetes Eindampfen der nationalen Überkapazitäten durch Schließung kleiner, nicht mehr überlebensfähiger Unternehmen und Überführung fortführungsfähiger Teile in die als überlebensfähig eingestuften Unternehmen (Konzentration)

      Dies war in der Vergangenheit ein recht geordneter Vorgang. Ich vermute, es wird beim Thema „BEV“ ähnlich geordnet ablaufen. Ob das Ergebnis für die weltweiten nichtchinesischen Unternehmen ähnlich krass sein wird, wie z.B. im Bereich „Photovoltaik“ will ich nicht hoffen.

      Antworten
    • hu.ms meint

      09.12.2025 um 16:14

      … und genau deshalb hat VW bereits 3 BEV in china für china entwickelt, die auf der shanghai autoshow zu sehen waren und im frühjahr auf den markt kommen. 4 weitere sind im entstehen. Erfolg ungewiss – zumindest versucht VW es.

      Antworten
      • Future meint

        09.12.2025 um 18:00

        VW entwickelt nichts – VW klebt sein Logo in China auf XPeng drauf. Die komplette Technologie kommt von XPeng, weil Elektroautos mit VW-Technologie in China einfach unverkäuflich sind. Diese ganze frühere deutsche Ingenieurskunst ist nichts mehr wert in China bei den Elektroautos. Es ist ein Absturz, an den man sich noch lange erinnern wird.

        Antworten
        • hu.ms meint

          13.12.2025 um 12:03

          Stimmt aber nicht !
          Da ist einiges an VW-technik in den neuen BEV für china. Z.b. der hocheffiziente 550er-e-motor. Reku-technik, bremsen, radaufhängung u.v.m.
          Nur das bediener-front-end, die innenausstattung und das design wurde vollständig auf chinesisch ansprüche geändert.

      • Jörg2 meint

        09.12.2025 um 19:20

        hu.ms

        Aus „bereits“ würde ich „endlich“ machen.
        VW läuft in China dem Markt hinterher.

        Antworten
        • hu.ms meint

          11.12.2025 um 11:19

          VW ging davon aus, dass – ähnlich wie vorher bei den verbrennern – die für europa entwickelten autos auch bei den BEV in china gekauft werden.
          War aber nix, da die chinesen eigenen geschmack entwickelt haben.
          Und dann dauert es eben etwas, bis neue modelle aufgesetzt sind.
          Wird aber für den chinesichen markt von VW extrem wichtig ob die neuen BEV gekauft werden, da bekanntlich der verbrennerabsatz dort massiv zurückgehen.
          Nächstes jahr wird extrem wichtig für VW:
          Neue modelle in china und die 4 kleinwagen-BEV in europa.
          Erste ergebnisse mit der neuen zonenarchtktur aus USA
          Und natürlich der grosserienanlauf der zellproduktion.
          Was klappt und was nicht !
          Time will tell…

      • Mary Schmitt meint

        09.12.2025 um 21:35

        VW macht das, was in modernen Dynamiken möglich ist. Wie hier Volvo, tarnen sie sich in China als einheimisches Unternehmen. Sie sind immer noch die Nr. 2 auf dem chinesischen Markt und stabilisieren ihre Position. Mittelfristig hat man da also einen Markt. Langfristig müssen andere BRICS-Staaten es richten, Indien, Brasilien, Südafrika und Indonesien sind da vielversprechend. Was mich an den mit viel Tam-Tam und Hü und Hott begleiteten Markteintritt von Tesla in Indien erinnert – 100 Autos im ganzen Jahr. Hahaha.

        Antworten
        • Andi EE meint

          10.12.2025 um 07:55

          @Power Couple 😄 Mary & David
          „Sie sind immer noch die Nr. 2 auf dem chinesischen Markt und stabilisieren ihre Position.“
          Auf Deutsch, anhaltender Niedergang mit ungewisser Bodenbildung. 🥳

          „Wie hier Volvo, tarnen sie sich in China als einheimisches Unternehmen.“
          Ich denke das ist der einzige plausible Weg, weil mit der Truppe in Deutschland ist der Turnaround nicht möglich. Wenn man bedenkt, wenn man Leute wie dich Mary & David durchfuttern muss / du tatsächlich was zu sagen hättest, erklärt sich das Versagen des Konzerns von selbst. Man muss dich das mal vorstellen, Leute wie du treten gegen Musk mit seinen (KI) Ingenieuren an, das ist so was von unfair. VW ist mit diesen unfähigen Leuten wirklich gestraft.

        • Future meint

          10.12.2025 um 09:19

          Brasilien ist superspannend und wirtschaftlich immer erfolgreicher. Die hätten Deutschland in 2024 schon fast verdrängt vom 5. Platz der größten Automärkte.

        • hu.ms meint

          10.12.2025 um 17:38

          Und in Brasilien ist VW an einer miene beteiligt – wie auch in Australien. Dauert noch bis material von dort kommt.
          Mittelfristig wird die VW-group die einheitszelle aus china UND aus eigenen minen und zellproduktion (vermutlich teurer) bestücken.
          Aber was machen die anderen BEV-hersteller wenn nichts mehr aus china kommt. Stichwort: taiwan-krieg.

        • Future meint

          11.12.2025 um 11:24

          Das hängt alles davon ab, wie sich Amerika in einer Taiwan-Krise verhält. Wenn Amerika dann der deutschen Industrie das Chinageschäft verbietet, dann gibt es erstmal eine kleine Wirtschaftskrise, bis alle Lieferketten wieder neu aufgebaut sind. Experten haben ausgerechnet, dass die Wirtschaftsleistung dann aber nur minimal sinkt. Also alles nicht weiter schlimm. Andere Volkswirtschaften bereiten sich natürlich auch darauf vor. Mittelfristig wird vermutlich Indien eine größer Rolle spielen.

        • hu.ms meint

          12.12.2025 um 08:36

          Ich schreibe von BEV-produktion durch VW und du von der dt. wirtschaftsleistung.
          Erkenne den unterschied!

  8. South meint

    09.12.2025 um 14:46

    Im Grunde hat VW Glück gehabt. Nachdem Dieselskandal hat VW unter Blumes Vorgänger auf E Autos gesetzt, zum Teil sogar setzen müssen. Davon profitiert VW heute noch. Von ein paar PPE Modellen abgesehen, sind die MEB nahezu unverändert breit in fast allen Modellen verbaut. Und genau da hakts. Danach war harzen angesagt. Wurde bei VW wieder gewurschtelt. In Europa können sie noch harzen, weil die Regierung die Chinesen zumindest von Europa fernhält. Im zugegebenermaßen hart umkämpften chinesischen Markt kann man deutlich sehen, da muss mehr kommen und zwar bald, sonst freuen sich Dritte.
    VW’s Misere liegt zwar tatsächlich an den E Autos, aber nicht in dem Sinne, dass sie da zuviel Energie reingesteckt hätten, sondern zuwenig. Zwar in Stücke, aber nicht mehr in neue Technik.
    Und der Geldbringer bei VW ist Porsche und der ist in China nicht mehr wettbewerbsfähig. Porsche kann in China kaum mehr mithalten und in Amerika gibt es keine Produktion, da trafen die Zölle.
    Da können die Konzernlenker noch so verbissen von „allen großen Technologien“ oder Technologieoffenheit faseln. Wenn sie den E Job nicht bald sauber machen, dann werden es ohne Probleme die Chinesen tun. Momentan halten die Zölle und auch ein paar Handwerksfehler die Chinesen noch auf Abstand, aber damit hat sich VW nur ein paar Jahre erkauft…

    Antworten
    • F. K. Fast meint

      09.12.2025 um 15:31

      Ich denke, bei VW in China ist es das gleiche Problem wie es viele chinesische Hersteller auf dem europäischen Markt haben: sie haben am Zielmarkt vorbei entwickelt. Das, was hier gefragt ist, ist es dort nicht – und umgekehrt.

      Antworten
      • hu.ms meint

        09.12.2025 um 16:19

        Das traf auf die für europa entwickelten ID-modelle zu. Jetzt wurden aber insges. 7 neue BEV-modelle in china für china entwickelt, die nächstes jahr auf den markt kommen.
        Und die chinesen wollen in einem jahr bereits in Ungarn produzieren. Mal sehen ob sie den geschmack der europäischen käufer treffen.
        Die japaner und koreaner hatten es bei martkeintritt einige jahr schwer – und die erlangten marktanteile haben keine europäischen hersteller das genick gebrochen.
        Warum sollte es also bei den chinesen anders sein !

        Antworten
        • South meint

          09.12.2025 um 16:32

          Naja, es ist was gewaltig anders, denn es geht nicht einfach nur um einen Markteintritt, sondern um einen komplett neuen Markt, den E Automarkt…. da ticken die Uhren ganz anders… ein deutlicher Preis- oder Technologievorteil können da ganz schnell den Heimvorteil wegfressen…

        • hu.ms meint

          09.12.2025 um 17:58

          Glaubst du ernsthaft, dass eine andere antriebsart alles verändert ?
          Du solltest nicht immer von dir auf die masse schliessen. Die ist träge und konservativ: wenn schon elektro, da eine bekannte marke.
          Wir weden in 2 jahren sehen, wieviel marktanteile die chinesen in europa erreichen. Dann schreiben wir nochmal. :-))

        • South meint

          09.12.2025 um 21:48

          Nö, die Masse ist nur in kleinen Bandbreiten und in kurzen Zeiträumen, vielleicht einen, max. zwei Produktzyklen träge. Da reicht ein kurzer Blick nach China, denn unbestritten sah die Welt da vor 10 Jahren noch ganz anders für VW aus. ;-)
          Und zum Thema Erfolg. Du verengst nur die Welt einfach auf das protektistische Europa und nochdazu auf kurze zwei Jahre. Mit der Realität hat das freilich nix zu tun. Den VW ist nun mal ein internationaler Konzern und VW lebt von Modellen, die einen 5-10 jährigen Zyklus haben.

        • South meint

          09.12.2025 um 22:17

          Trotzdem, ja, es ist natürlich ein Kräftemessen. VW ist bei der E Technik und Software nur so lala dabei, aber auch die Chinesen müssen noch Hausaufgaben machen (Assistenzsysteme, allgemein Qualität, Ergonomie, Design, Image…).
          Aber Butter bei die Fische. Am ehesten wird man den Erfolg am chinesischen Markt ablesen können. Das könnte vielleicht sogar in zwei, drei Jahren sinnvoll möglich sein, vorallem, wenn die Bereinigungsphase vorbei ist.
          Europa ist da komplexer, da der Markt reguliert ist. Da wird man vermutlich erst so in fünf bis sieben Jahren tatsächlich ablesen können, wie die Marktanteile sich tatsächlich entwickeln, also ob China mit neuen Fabriken o.ä. den Markteintritt schafft. Kri e g in Taiwan wäre aber die Wild Card…
          Meine Meinung. Die Chinesen haben wirklich viele Ressourcen eingesetzt, da überleben einige zähe Wettbewerber. Schwer vorstellbar, dass die keinen ordentlichen Markteintritt in Europa schaffen sollten.
          Aber zur Wahrheit gehört auch. Der E Automarkt ist unmöglich zu prognostizieren, die Annahmen von hu.ms. extrem naiv. Was passiert, z.B. wenn einer mit Feststoffaccus in den Markt reinkrätscht ? Ey, ehrlich, nicht einmal die Experten können da genau in die Zukunft blicken. Deswegen Popcorn raus… nur eines ist sicher… der Verbrenner wird ganz, ganz sicher nicht einmal mehr den Trostpreis Wert sein …. ;-)

        • Mary Schmitt meint

          09.12.2025 um 22:46

          Ich denke, schlauer als bei der MEB hat es selten ein Unternehmen angestellt. Sie ist günstig, skalierbar und wird permanent weiterentwickelt. Von der Ladegeschwindigkeit ist sie vor Tesla, vor Stellantis und vor BYD. Beim Verbrauch ist man sehr sparsam. Und sie ist im Betrieb problemlos. Das größte Taxiunternehmen im Großraum London fährt nur ID.4. Andere Hersteller wie Mahindra und Ford bestellten die Plattform millionenfach. Ford hat Tesla deshalb bei den BEV überholt. Das hat VW richtig gut gemacht! Rund ein Drittel aller BEV-Neuzulassungen im November baute auf MEB-Plattform.

        • Fred Feuerstein meint

          09.12.2025 um 23:55

          „Andere Hersteller wie Mahindra und Ford bestellten die Plattform millionenfach“ Bleib doch bitte bei den Fakten und erzähl hier keine Unwahrheiten. Ford hat noch lange keine Million erreicht und Mahindra kauft lediglich Komponenten vom MEB, die haben ihre eigene Plattform entwickelt. Ohne die Akkus von Volkswagen, Mahindra setzt ausschließlich auf LFP von einem Unternehmen dass die Zellfertigung beherrscht.

          Ford hat Tesla deshalb bei den BEV überholt…In welchem Partikularmarkt? Global wird Tesla auch 2025 wieder alle alten OEM im Absatz von BEV in die Tasche stecken und das trotz eines seltsamen CEO´s und einer winzigen Produktpalette…

        • South meint

          10.12.2025 um 07:35

          Die MEB Architektur war in 2020 tatsächlich bahnbrechend und VW war einer der wenigen, der damals mit Tesla mithalten konnten, auch wenn man sich manchmal fragt, ob den Rest beim ID dann der Praktikant übernommen hat. Was man auch gerne vergisst, vom größten Wettbewerber Toyota kam auch nix sauberes.
          Aber mittlerweile alles alte Kamellen. Der aktuelle Erfolg von VW fusst auf Entscheidungen von vor knapp 10 Jahren und die Chinesen sind mittlerweile im Geschäft. Der E Automarkt ist ein neuer innovativer Markt und die MEB sind schlicht veraltet, die Weiterentwicklungen nur ein Notnagel, um sich Zeit zu kaufen. Allgemein sind die heimischen Hersteller superteuer, für viele Kunden nicht mehr in Reichweite.
          Die Chinesen sind mittlerweile technisch wie preislich vorne, der Markt in Europa notdürftig abgeschottet. Aber das wird nicht lange gut gehen.
          VW muss nun wirklich in die Pötte kommen… denn das Polster von 2020 ist aufgebraucht…

        • Fred Feuerstein meint

          10.12.2025 um 07:56

          South, jetzt kommt doch die bahnbrechende Weiterentwicklung mit dem MEB+ und der überlegenen 800 V Architektur. Ach nein, es sind ja doch nur 400 V. Warte mal, es gibt hier jedoch regelmäßig drei Kommentatoren die nennen das jedoch museumsreife Technik.

        • Andi EE meint

          10.12.2025 um 08:17

          @South
          „Die MEB Architektur war in 2020 tatsächlich bahnbrechend und VW war einer der wenigen, der damals mit Tesla mithalten konnten, ….
          Wie kommst du darauf? Die Plattform ist/war zu teuer, war bezüglich Digitalisierung schon bei der Einführung total veraltet. Man musste ja alles in der Werkstatt abholen, nichts was wichtig gewesen wäre, konnte man per OTA updaten. Dinge wie die Wärmepumpe waren ja der totale Fail. Ich würde sogar soweit gehen, dass es exakt diese Basis war, die das ganze Desaster ausgelöst hat. Diese Plattform welche für alle hätte gelten sollen, war das eigentliche Problem.

          Hat man mehr vom Konzern mit mangelnder Elektro- und Digitalkompetenz erwarten können, wahrscheinlich nicht. Es war das Maximum was damals möglich war, mehr aber nicht. Aber keinesfalls ausreichend, um das auf so viele neue Modelle zu streuen. Das war ein kapitaler Fehler, dass man nicht mit 1-2 Volumenmodellen begonnen hat und die konsequent zur „Elektroreife“ geführt hat. Jetzt mit all diesen Modellen, mit all diesem Durchschnitt, wird der Refresh unfassbar teuer, man ist an so vielen Punkten im Hintertreffen / im internationalen Wettbewerb sind diese Fahrzeuge nahezu chancenlos. Verkaufszahlen in China und USA von diesen Modellen anschauen, das ist schlimm.

        • Mary Schmitt meint

          10.12.2025 um 15:08

          Alleine das Wutgeheule der Tesla-Meute bestätigt ihre ohnmächtige Position, während sich die MEB-Modelle im Laufe der Jahre immer besser verkauften. Der Elroq ist ja gerade erst neu und macht alles platt. Der Kunde liebt die MEB. Jedes dritte Elektroauto bei uns und jedes vierte in Europa ist ein MEB.

        • hu.ms meint

          10.12.2025 um 17:57

          Die MEB-plattform wurde auf basis von millionen zukünftig verkaufter BEV aufgesetzt.
          Dann wurden die für europa konzipierten IDs – in china ähnlich gebaut – in china nicht gekauft.
          Und in europa fehlen auch rd.25% höhere allgemeine BEV-quote.
          Kein wunder also, dass bei zu geringen stückzahlen die marge pro auto zurückgeht und unter der von stinkern liegt.
          Dumm gelaufen !
          Aber VW muss nach vorne sehen:
          Neue BEV-modelle in china für china bauen. Und auch neue für USA.
          Sh. auch neues audi-werk dort.
          Das zell-liefer-risiko aus china teilweise auf zell-eigenproduktion mit rohstoffen aus minen in Australien und Brasilien reduzieren.
          Neue zonen-hard- und software als basis mit der rivian-gemeinschaftsfirma in USA entwickeln und vorhandene gute einzelfunktionen andocken: steuerung für den effizienten 550-motor oder automatisch einparken, das seit 2017 bestens funktioniert – dank sensoren auch an weissen wänden. Ladeplanung und akku-klimatisierung seit 2023. Und einiges mehr.

        • South meint

          10.12.2025 um 20:38

          Nö, in China kann man deutlich sehen, was der MEB noch Wert ist, wenn er nicht mehr durch Zölle geschützt ist… dort wird er in Windeseile ersetzt…

        • Future meint

          11.12.2025 um 09:33

          Man sollte von VW auch nicht zu viel erwarten. VW war immer ein Durchschnittsauto und nichts besonderes. Das ist auch beim Elektroauto so und das passt ja auch zu den Zielgruppen. In manchen Märkten haben sich VWs Zielgruppen allerdings verändert, weil es moderne Alternativen zur Museumstechnik von VW gibt. Das ist doch nicht weiter schlimm – wichtig ist doch nur, dass VW seine Verbrenner immer weniger verkauft bekommt. Alles andere ist egal.

        • hu.ms meint

          11.12.2025 um 11:30

          @South,
          du hast es nicht kapiert:
          MEB wird in europa gekauft, weil er für diesen markt etwickelt wurde.
          VWgroup-BEV-marktanteil knapp 30% in europa.
          In china wird er nicht gekauft, weil design und bedienkonzept dort nicht gefallen. Technisch kann er mit den BYD locker mithalten. Die produzieren nur wesentlich günstiger bei etwa 1/3 lohnkosten von der mine bis zum verkäufer.

  9. CaptainPicard meint

    09.12.2025 um 13:33

    Die Chinesen seien pragmatisch und würden nicht in Verboten denken.

    —
    Die Chinesen haben sogar mal das Kinderkriegen verboten…

    Antworten
    • Tim Leiser meint

      09.12.2025 um 13:39

      Fairerweise muss man sagen, dass das sehr pragmatisch gedacht.

      Antworten
    • Micha meint

      09.12.2025 um 14:16

      Ja, sehr krude Argumentation. Wenn es der KP in den Kram passt, verbieten sie von heute auf morgen einfach alle Verbrenner, oder alle Verbrenner nicht-chinesischer Firmen, oder alle mit grüner Lackierung. Der chinesische Markt ist für deutsche Autohersteller tot, alles andere ist Wunschdenken oder Lüge.

      Antworten
      • Future meint

        09.12.2025 um 20:18

        VW ist auf Platz 2 in China nach BYD. Das liegt nicht nur an den guten gewachsenen Beziehungen von VW zur KP, sondern auch daran, dass ja auch noch Verbrenner in China gekauft werden. Für die Verbrenner ist VW eben zuständig.

        Antworten
    • ID.alist meint

      09.12.2025 um 14:26

      Jedes Autokratische System ist pragmatisch. Was mir nicht passt, gibt es nicht, und wehe jemand hat was dagegen.
      Das Problem ist, niemand weiß was der KP morgen nicht passen wird, und die werden es sehr pragmatisch einsetzen.

      Antworten
    • M. meint

      09.12.2025 um 14:49

      Bei den Chinesen ist auch „Mund aufmachen“ verboten, falls es nicht zum Essen oder Trinken geschied.

      Antworten
      • Tinto meint

        09.12.2025 um 15:23

        Oder um den Nachbar zu denunzieren.

        Antworten
        • M. meint

          09.12.2025 um 19:50

          …sofern das überhaupt nötig ist, bei xxx Mio. Kameras und 100% Onlineüberwachung.

        • Future meint

          09.12.2025 um 20:13

          China ist mit über 200 Millionen öffentlichen Überwachungskameras (2024) tatsächlich weltweit führend. Kriminalität, wie man sie in Deutschland überall kennt, hat so keine Chance. In Europa ist Großbritannien mit immerhin etwa 6 Millionen öffentlichen Kameras (Closed Circuit Television) führend. Deutschland dagegen ist halt eher so ein Paradies für Kriminelle. Aber gestern habe ich mich erschrocken, als sich bei einem Tesla in meinem Stadtteil plötzlich die Lichter und Kameras einschalteten, als ich vorbeiging. Ich habe dann kurz gewunken.

    • Simon meint

      09.12.2025 um 16:07

      Das gefällt halt den BWLern im Projektmanagement. Es gibt kein Risiko und alle Entscheidungen trifft die Partei in China.
      Elektroautos bauen braucht Mut und man muss schnelle Entscheidungen treffen. Beides wird in den deutschen Großkonzernen nicht gelebt

      Antworten
      • hu.ms meint

        09.12.2025 um 16:23

        Das sehe ich bei der neuen klasse von BMW ganz anders…
        Im gegensatz zu tesla, wo sich schon jahre technisch kaum mehr was tut.

        Antworten
        • Powerwall Thorsten meint

          09.12.2025 um 17:29

          Erst informieren, dann kommentieren
          Die technischen Neuerungen im neusten Modell (Cybertruck) darf dir gerne die KI erklären – mehr meiner Lebenszeit kann ich dir leider nicht mehr opfern.

        • hu.ms meint

          09.12.2025 um 17:55

          Na Thorsten, schon wieder: ich schrebe von PKW und du von LKW.
          Erkenne den unterschied.

        • M. meint

          09.12.2025 um 19:54

          Neuerungen wie angeklebtes Exoskelet? Dreiecks-Form?
          Dass sich überhaupt jemand traut, ausgerechnet dieses Statement des Komplettversagens irgendwo als positives Beispiel herauszuheben, wo es nichts von Relevanz gibt, in das es nicht versagt hätte… das ist schon tragisch.

        • Powerwall Thorsten meint

          09.12.2025 um 20:12

          Oh, der Herr Ingenieur FH empfindet die 800V Technologie, das 48 Volt Bordnetz und das Steer by Wire als Komplettversagen?
          Mit dem aktuellen FSD Supervised sucht dieses Fahrzeug wohl eher seinen „Teslakiller“ weit hinter sich im Rückspiegel.
          Was hat der VW Konzern in diesem Segment entgegenzusetzen?
          Den Amarok oder den Scout Terra willst du doch wohl nicht wirklich ins Rennen schicken – die sind quasi unbewaffnet.

        • Mary Schmitt meint

          09.12.2025 um 21:21

          Thorsten, ich glaube, du hast durch den Niedergang von Tesla persönlich sehr gelitten. Dass du es wagst, ernsthaft Ende 2025 irgendetwas mit Tesla als technische Neuerung zu verkaufen -wohlwissend, dass wir informiert sind. Und dann kommst du mit dem Flop des Jahrhunderts, dem CyberTruck, den ganz Amerika verspottet.

          800 V hatte Porsche zuerst 2019 in einem Serienwagen vorgestellt, 48 V hatte Audi bereits 2017. Steer-by-wire kam 2013 im Infinity auf den Markt, ist aber in Nutzfahrzeugen viel älter. Tesla behauptete, sie hätten nur noch 800 und 48V. Stimmte aber nicht. Tesla eben.

        • Powerwall Thorsten meint

          09.12.2025 um 21:47

          Ach Davida, es geht um Technick für den Massenmarkt heute und in der nahen Zukunft und schon wieder nicht nur um das Leasingfahrzeug deiner Chefin.
          Den: Wer hat’s erfunden Spruch lassen wir doch lieber bei Ricola

        • hu.ms meint

          11.12.2025 um 11:32

          Thorsten:
          Es braucht keinen „tesla-killer“ – tesla begeht selbstmord ! :-))

  10. Simon meint

    09.12.2025 um 13:06

    Bei Porsche ist zuletzt der Gewinn um knapp 91 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen – vor allem wegen der drastisch zurückgegangenen Nachfrage nach Luxusautos in China, hohen US-Zöllen und der zu ambitionierten E-Auto-Strategie.

    Realitätscheck:
    Nachfrage nach Luxuswagen und Sportwagen von Porsche eingebrochen. Xiaomi verkauft BEV Sportwagen wie blöd

    Zu Ambitioniere E-Auto-Strategie: Die Autos sind Jahre zu spät, Software zu schlecht, 911 gibt es gar nicht als BEV. Es ginge, siehe BMW in Europa und Xiaomi in China

    Antworten
    • eBikerin meint

      09.12.2025 um 15:17

      „Realitätscheck:
      Nachfrage nach Luxuswagen und Sportwagen von Porsche eingebrochen. Xiaomi verkauft BEV Sportwagen wie blöd“
      Realitätscheck – Xiaomi bietet den SU7 in China ab 27.900 Euro an – die Top Version Ultra kostet nur 68.000 Euro. Porsche hat kein Werk in China, und deshalb zahlt Porsche in China Importsteuer. Die gibts übrigens schon ziemlich lange. Daher kostet ein Taycan „nackter Hirsch“ in China schon mindestens 110.000 Euro. Klar das Xiaomi mehr verkauft, oder?

      Antworten
      • Tinto meint

        09.12.2025 um 18:59

        Der 911 verkauft sich besser denn je, die Sportwagenproduktion in Zuffenhausen fährt Überstunden und Samstagsschichten um die Nachfrage bedienen zu können.

        Antworten
        • BeatthePete meint

          09.12.2025 um 22:54

          Der 911 ist elektrisch ?

        • Future meint

          10.12.2025 um 09:24

          Natürlich nicht. Elektrische Porsche sind eben nicht so gefragt bei den älteren Herren mit den Old-Money-Pullovern und den jungen Beifahrerinnen. Natürlich nur Spaß, Tinto ;-)

    • Michael meint

      09.12.2025 um 15:37

      wenn der 911 elektrisch wäre, wäre alles noch schlimmer, dessen Verkaufszahlen steigen ja sogar noch während BEV sinken

      Antworten
    • hu.ms meint

      09.12.2025 um 16:21

      Realitätscheck:
      „Nachfrage nach Luxuswagen und Sportwagen von Porsche eingebrochen. Xiaomi verkauft BEV Sportwagen wie blöd“
      Wieviele autos haben denn die beiden hersteller 2025 bisher verkauft ?
      Oder war das blos wieder das bekannte „pauschal-bla-bla“ )

      Antworten
      • Mary Schmitt meint

        09.12.2025 um 18:39

        Auf das dum.me Gewäsch muss man gar nicht eingehen. Xiaomi hat mit Porsche nichts zu tun. Sie haben was mit Tesla zu tun.

        Antworten
        • Powerwall Thorsten meint

          09.12.2025 um 22:17

          Genau, die Gemeinsamkeit ist:
          beide verkaufen sich in China besser als Porsche – und auch im November war, glaube ich, das Tesla Model Y wieder führend – nicht nur bei bei den SUVs

        • hu.ms meint

          10.12.2025 um 18:05

          Wieder lustig Thorsten !
          Du schreibst von China-verkäufen.
          Wenn wir von europa-verkäufen schreibst du sofort: Aaaber tesla weltweit.
          Wie wäre es, wenn du in diesem fall auch bei weltweit bleibst ?

        • Assitazu aka Hodenquetscherin meint

          10.12.2025 um 23:37

          Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

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