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IG Metall: „Teslas Zeitspiel vor Gericht zerstört Vertrauen in Rechtsstaat“

19.12.2025 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 54 Kommentare

Tesla-Gigafactory-Berlin-1

Bild: Tesla

Die IG Metall zieht ihren Antrag beim Arbeitsgericht Frankfurt/Oder zurück, mit dem sie eine ungehinderte Arbeit ihrer Mitglieder im aktuellen Tesla-Betriebsrat durchsetzen wollte. Damit reagiert sie laut einer Mitteilung auf die erhebliche Verzögerung des Verfahrens.

IG Metall-Bezirksleiter Jan Otto: „Mit dem Antrag wollten wir bereits Ende 2024 erreichen, dass die Metallerinnen und Metaller im Tesla-Betriebsrat uneingeschränkt die Interessen der Belegschaft vertreten können. Dafür müssen die Pflichtverstöße der managementnahen Betriebsratsvorsitzenden aufhören. Jetzt soll das Gerichtsverfahren dazu aber erst im Mai 2026 nach der Neuwahl des Betriebsrats stattfinden – damit macht es keinen Sinn mehr. Mit seiner Verzögerungstaktik nutzt Tesla die Kapazitätsmängel an Brandenburger Arbeitsgerichten aus. Dieses Zeitspiel vor Gericht zerstört das Vertrauen in den Rechtsstaat.“

Die Überlastung der Brandenburger Arbeitsgerichte erschwere es seit langem, Arbeitnehmerrechte durchzusetzen, erklärt Otto. Selbst Klagen gegen Kündigungen dauerten oft anderthalb Jahre und länger. Dieser Stau an den Arbeitsgerichten höhle Arbeitnehmerrechte aus. Gerade Tesla nutze die Engpässe immer wieder, um Verfahren entscheidend zu verzögern. Der Terminstau an den Arbeitsgerichten sei Folge falscher Einsparungen, die schnellstens rückgängig gemacht werden müssen. Die Situation gebe Tesla und anderen Unternehmen die Möglichkeit, unliebsame und aussichtslose Verfahren so sehr hinauszuzögern, dass die Rechte der Betroffenen auf der Strecke bleiben.

In dem konkreten Fall hatte die IG Metall bereits Ende 2024 beim Arbeitsgericht Frankfurt/Oder einen Antrag auf Amtsenthebung der managementnahen Betriebsratsvorsitzenden gestellt. Dieser zielte vor allem darauf, sie zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften für eine Betriebsratsvorsitzende zu bringen. Nach einem gescheiterten Einigungsversuch auf einem Gütetermin hatte das Gericht zur Verhandlung für den 13. November 2025 geladen.

„Verfahren de facto sinnlos geworden“

„Kurz vor dem Termin erklärte der Tesla-Anwalt, er habe eine Terminkollision in seinem Kalender bemerkt. Dabei beschäftigt die von Tesla beauftragte Kanzlei Seitz fast 100 Fachanwälte für Arbeitsrecht, die als Vertretung in Frage gekommen wären“, so die IG Metall. Dennoch habe das Gericht den Termin um ein weiteres halbes Jahr auf Mai 2026 verlegt. Damit sei das Verfahren de facto sinnlos geworden, da der Betriebsrat bei Tesla im Zeitraum März bis Mai ohnehin neu gewählt werde.

„Das Vorgehen der Anwälte des Tesla-Managements ist verantwortungslos“, kritisiert Otto. „Erst sorgt das Unternehmen selbst durch seine Hire-and-Fire-Strategie für eine Flut von Verfahren am Arbeitsgericht Frankfurt/Oder und verschärft damit die ohnehin prekäre Situation an den Brandenburger Arbeitsgerichten. Und dann macht man sich diese Überlastung selbst zunutze und spielt in Verfahren auf Zeit. Verantwortlich sind am Ende nicht die Gerichte, sondern die Politik. Wir fordern die Landesregierung auf, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren und schnellstmöglich wieder mehr Kapazitäten an den Arbeitsgerichten zu schaffen.“

Mit dem Antrag zielte die IG Metall darauf, noch in dieser Wahlperiode eine ihrer Ansicht nach wirkungsvolle Vertretung der Belegschaftsinteressen im Tesla-Betriebsrat zu ermöglichen. In dem Betriebsrat stellt die IG Metall die größte Gruppe, aber nicht die Mehrheit. Die haben vier managementnahe Listen, die gemeinsam die Betriebsratsvorsitzende gewählt haben. Diese hat sich nach Auffassung der IG Metall wiederholt über die gesetzlichen Regeln hinweggesetzt, „die eine offene, demokratische Willensbildung im Betriebsrat garantieren und Rechte von Minderheiten sichern sollen“.

Tesla-Werkleiter warnt vor IG Metall

Wenige Monate vor den Betriebsratswahlen in Teslas Elektroauto-Fabrik nahe Berlin hat Werkleiter André Thierig kürzlich erneut in den laufenden Wahlkampf eingegriffen. Tonaufnahmen einer internen Veranstaltung belegen, wie er den möglichen Einfluss der IG Metall mit der Zukunft des Standorts verknüpft. Er stellte infrage, ob Tesla bei einem Wahlerfolg der Gewerkschaft in die Erweiterung der Fabrik investieren wird.

Er könne sich „nicht vorstellen, dass Elon, dass unser Board sich für den Ausbau der Fabrik entscheiden würde, wenn die Wahl mehrheitlich Richtung IG Metall ausfällt“, so Thierig. Entscheidungen über Investitionen würden nicht in Grünheide, sondern vom CEO Elon Musk, dem Finanzchef und dem Vorstand in den USA getroffen. Das US-Management beobachte genau, wie die Belegschaft abstimmt.

Tesla-Chef Musk gilt als gewerkschaftsfeindlich, sein deutscher Werkleiter Thierig unterstützt dies. Dennoch wurde die IG Metall bei der Wahl im März 2024 stärkste Einzelfraktion, während vier weitere Listen eine Mehrheit gegen sie bildeten. Seitdem warnt Thierig immer wieder vor dem Einfluss der Arbeitnehmervertreter und macht sie für Probleme anderer Hersteller verantwortlich.

Das Unternehmen hat Thierig zufolge zwar auch 2025 „Unmengen am Standort investiert“. Konkret sei ein „substanzieller dreistelliger Millionenbetrag“ in den Anlauf neuer Modelle sowie in Automatisierungsprojekte in der Produktion geflossen. Der Werkleiter betonte aber, dass es „immer auch einen gewissen Wettbewerb unter den Standorten“ gebe. Tesla werde langfristig Produktivität und Kosten mit Werken wie Shanghai vergleichen.

„Wenn wir hier am Standort nicht weiter so wettbewerbsfähig produzieren können, wie wir das aktuell tun, würde man sicherlich genau draufschauen, wo man strategisch in Zukunft investiert“, so Thierig. Eine 35-Stunden-Woche sei für ihn daher auch „eine rote Linie, darüber werden wir nie verhandeln“. Damit würde die Wettbewerbsfähigkeit deutlich beeinträchtigt und Produktion könnte ins Ausland verlagern werden.

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Via: IG Metall
Tags: IG MetallUnternehmen: Tesla
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Fuji meint

    20.12.2025 um 20:27

    Tesla macht den Rechtsstaat sicherer. Es ist etwas OT, aber in einem großen Bericht im Spiegel steht, wie wichtig die intelligenten Kameras der Teslas bei der Aufklärung von schweren Straftaten in Deutschland sind. Hier ein paar Beispiele aus dem lesenswerten Artikel:

    »Als ein Mann im Oktober 2023 in Stuttgart einen anderen Mann fast zu Tode fuhr, filmte ein Wagen des US-Herstellers ihn hinterher auf der Flucht. Der Täter wurde inzwischen verurteilt.«

    »Als im Dezember 2023 ein Lkw in Passau in eine Menschenmenge fuhr und eine Mutter und ihre Tochter in den Tod riss, zeichnete ein in der Nähe abgestellter Tesla alles auf. Das Material wurde im Prozess gegen den Fahrer eingesetzt.«

    »In Duisburg wurde im vergangenen Jahr ein Brandstifter überführt, der 14 Autos angezündet hatte. Die Ermittler kamen auf seine Spur, weil er bei einer der Taten, genau: von einem geparkten Tesla gefilmt worden war.«

    Die Teslas machen Deutschland also ein kleines bisschen besser und sorgen für Gerechtigkeit.

    Antworten
  2. Paule meint

    20.12.2025 um 12:33

    brainDotExe meint
    19.12.2025 um 12:26
    Der Unterschied ist, dass die IG Metall im Interesse der Arbeitnehmer handelt…

    Dann schlage ich vor, dass die Gewerkschaft einfach eine Art Berufsberatung macht, bevor man den Arbeitsvertrag unterschreibt. Ach nee dann würde ihr ganzes Finanzkonzept ja zusammenbrechen, sie hätten keine Mitglieder mehr.

    Bis heute verstehe ich nicht, warum eine Gewerkschaft und keine Juristen sich um Arbeitnehmerrechte kümmern, wenn diese wie behauptet nicht gewährt werden. Mein Verdacht ist ja, dass es keine Rechtsverstöße sind, gegen die sie angehen sondern für mich einfach nur Anstiftung zur Erpressung der Arbeitgeber nach Vertragsunterschrift.

    Antworten
    • Fuji meint

      20.12.2025 um 14:41

      Es ist eigentlich wie mit den Hippsterfamilien, die gern in das günstige Altbauviertel ziehen und dann erstmal gegen die Kneipe und den Club nebenan klagen wegen der Lärmbelästigung. Natürlich wussten die vorher, worauf sie sich einlassen, deshalb war die Immobilie auch nicht so teuer. Es gibt viele ähnliche Beispiele.

      Antworten
  3. Berndi meint

    19.12.2025 um 17:44

    Die IGM verklagt als Retourkutsche die Betriebsratsvorsitzende, weil diese den Erschließungsverantwortlichen Mario Tremmel aus einer Sitzung entfernte.
    Dann jammert die IGM, dass die Gerichte überfordert sind.

    Kannste dir nicht ausdenken, das Ganze.
    Die IGM Metall, die bei anderen Automobilisten ständig verlängerte Leiharbeit duldet und sogar fördert, weil sie diese dann wieder vertritt. Tesla hat von Beginn an Equal Pay für Leiharbeiter und die absolut höchste Rate von Übernahmen in Tesla Festanstellungen in der deutschen Industrie.

    Es ist ein Irrenhaus.
    Die IGM füttert alleine ihren Apparat.
    Erbärmlich.

    Antworten
  4. Mary Schmitt meint

    19.12.2025 um 15:42

    Tesla ist ein Unternehmen mit einer verachtenswerten Geschäftspolitik. Unfair zu Kunden, Lieferanten und Beschäftigten. Prozesse ohne Ende. Das ist eben so. Das ist ein ehrloses Unternehmen. Damit will ich nicht die IG Metall loben. Da kämpft Pest mit Cholera.

    Antworten
    • Jörg2 meint

      19.12.2025 um 16:09

      Der Bundesgerichtshof hat gerade 3 Urteile (gegen Einzelpersonen) im VW-Dieselskandal bestätigt.
      Es wäre schön, wenn es in D ein Unternehmensstrafrecht geben würde.

      „Tesla ist ein Unternehmen mit einer verachtenswerten Geschäftspolitik. Unfair zu Kunden, Lieferanten und Beschäftigten. Prozesse ohne Ende. Das ist eben so. Das ist ein ehrloses Unternehmen. Damit will ich nicht die IG Metall loben. Da kämpft Pest mit Cholera.“
      Solche Falschbehauptungen sind justiziabel.

      Antworten
      • M. meint

        19.12.2025 um 17:36

        https://www.deutschlandfunkkultur.de/buchkritik-tesla-files-iwersen-verfuerden-100.html
        https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/tesla-6000-mitarbeiter-klagen-gegen-rassismus-a-8fef58a2-d6bf-4119-8f1e-c96ff6460e02
        https://www.fr.de/wirtschaft/tesla-elon-musk-rassismus-vorwuerfe-der-systematischen-diskriminierung-91289282.html
        https://www.wsws.org/de/articles/2023/10/08/tesl-o08.html
        https://taz.de/Tesla-und-die-Abwasser-Grenzwerte/!5995378/
        https://www.golem.de/news/in-kalifornien-tesla-zahlt-millionenstrafe-wegen-giftmuellentsorgung-2402-181935.html

        Ich sehe da eine andere Behauptung als „justiziabel“ an.

        Antworten
      • paule meint

        19.12.2025 um 19:12

        Hier ist einer der wenigen rechtsfreien Räume in Deutschland. Obwohl, keine Ahnung wo der Server steht.

        Antworten
      • Fuji meint

        20.12.2025 um 15:43

        Einige VW-Manager sitzen also schon im Kn-ast. Dort warten die auf ihre Kollegen, denen auch gerade der Prozess gemacht wird.
        Das ist alles beispiellos. Es gibt keinen anderen Autohersteller mit so vielen Führungskräften, die rechtskräftig verurteilt wurden und werden. Soviel Unrechtsbewusstsein passiert wohl, wenn eine Firma sich zu sicher ist, dass man mit Ämtern, Behörden und Politik schon alles wie immer geregelt bekommt.

        Antworten
        • Jörg2 meint

          21.12.2025 um 10:57

          Es gab, glaube ich, Bewährungsstrafen in D.

          Wie schon geschrieben: Es gibt leider kein Unternehmensstrafrecht in D.

        • Fuji meint

          21.12.2025 um 12:48

          Jörg, hier ein kleiner Überblick der VW-Urteile:

          Jens Hadler (Leiter Dieselmotorenentwicklung):
          Viereinhalb Jahre Gefängnis. (Deutschland)

          Hanno Jelden (Leiter Antriebselektronik):
          Zwei Jahre und sieben Monate Haft. (Deutschland)

          Oliver Schmidt (Manager in den USA):
          Sieben Jahre Haft und Geldstrafe. (USA)

          Höherrangige Angeklagte:
          Erhielten Bewährungsstrafen, darunter ein ehemaliger Entwicklungsvorstand und ein Abteilungsleiter. (Deutschland)

          Rupert Stadler (ehem. Audi-Chef und Shooting Star):
          Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten. (Deutschland)

          Weitere Prozesse laufen.

        • Jörg2 meint

          21.12.2025 um 20:30

          Fuji

          Ja.
          Ich bezog mich auf die 3, dieser Tage bestätigten Urteile. Da ging es um Bewährungsstrafen.

    • Powerwall Thorsten meint

      19.12.2025 um 17:00

      Hey Davida, hatte VW bei ihrem Werk in China auch einen demokratisch gewählten Betriebsrat – ich meine bevor sie sich unter öffentlichen Druck dazu durchgerungen haben, das Werk lieber zu verkaufen / loszuwerden / abzuschreiben – hilf doch bitte der Community mit einer überprüfbaren Expertenmeinung aus.

      Antworten
  5. McGybrush meint

    19.12.2025 um 14:59

    Was genau müsste passieren das die IG Metall sagen würde. OK Welt. Ihr braucht uns nicht.

    Man angenommen es gibt seit Werkserschliessung keinen einzigen Unfall, jeder bekommt eine 80qm Wohnung gestellt 40 Tage Urlaub.
    14,5Monatsgehälter und ein Lohn über dem Medianeinkommen.

    Würde die IG Metal dann immer noch um Ihren selbsterhalt kämpfen?

    Antworten
  6. Tinto meint

    19.12.2025 um 13:18

    Das Brandenburger Arbeitsgericht ist aber erst seitdem überlastet, seit Tesla in Grünheide seinen Standort hat.

    Antworten
    • Powerwall Thorsten meint

      19.12.2025 um 13:30

      Tja, so ist das eben, wenn ein Arbeitgeber nicht nur fünf, sondern 10.000 Arbeitsplätze schafft.
      Aber erzähl der Community doch mal was zu den Arbeitsgerichten an VW Standorten – du gibst ja vor sehr gut informiert zu sein.

      Antworten
      • paule meint

        19.12.2025 um 13:36

        Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

        Antworten
    • Jörg2 meint

      19.12.2025 um 14:02

      Die Wasserberiebe fühlten sich wohl auch überlastet. Für die war die Vorlaufzeit wohl auch zu kurz.
      Hätte man sich eine Nichtansiedlung von Industriearbeitplätzen in Brandenburg wünschen sollen? Einen sehr sehr langsamen Hochlauf, damit jedwede Struktur im Umland sich schnarchend daran anpassen kann? Oder wäre Ungarn für die deutschen Sozialsystem besser gewesen?
      Die Unfähigkeit des Umlandes nun der Industrieansiedlung in die Schuhe schieben zu wollen, ist schon „besonders“.

      Antworten
  7. R2D2 meint

    19.12.2025 um 13:03

    Bin mir ganz sicher das Gewerkschaften Deutschland den Rest geben werden. Und immer schon auf Tesla zeigen mit dem Finger wie pfui die sind. Das lenkt schön von den elementaren Problemen ab und die eigene Blase bleibt unberührt und schon warm.

    Antworten
  8. Future meint

    19.12.2025 um 12:02

    So kann das gehen mit den Machtkämpfen der IG Metall. Man kann nicht immer gewinnen. Es hängt halt alles von der Strategie der Anwälte ab. Vielleicht hat die Gewerkschaft den falschen engagiert. Die Verzögerungstaktik gehört natürlich zum Spiel der Juristen dazu. VW macht das auch beim Verfahren mit der DUH, damit die Millionen VWs in Deutschland mit der Betrugssoftware nicht zwangsstillgelegt werden müssen. VW hofft damit, dass die vielen schrecklichen VW-Autos noch vorher den natürlichen Weg auf den Schrottplatz finden.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      19.12.2025 um 12:26

      Der Unterschied ist, dass die IG Metall im Interesse der Arbeitnehmer handelt, die DUH nicht.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        19.12.2025 um 12:30

        Die IGM handelt im Egeninteresse und im Interesse ihrer Mitglieder. Oftmals deckt sich das und oftmals auch mit den Interessen von Nichtmitgliedern

        Offenbar sehen mehr als 75% der Tesla-Belegschaft keinen Grund zu einer Entmachtung des aktuellen Betriebsrates oder von Einzelmitglieder.

        Antworten
      • Futureman meint

        19.12.2025 um 12:32

        Richtig, die DUH handelt im Sinne aller atmenden Bürger und hat einen der größten Umweltskandale aller Zeiten aufgedeckt. Damit sind die Gerichte allerdings aufgrund von Verzögerungstaktiken noch Jahre beschäftig. In den USA ging es wesentlich schneller.

        Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        19.12.2025 um 13:10

        Und jetzt schalten wir das angebliche vorhandene Brain noch mal ein und denken ein wenig nach über das, was du da gerade sagst.

        Antworten
        • Tt07 meint

          19.12.2025 um 13:14

          …davon würde ich jetzt mal nicht ausgehen aber vielleicht wird es in 2026 ja besser!

      • LOL meint

        19.12.2025 um 13:12

        ach ist das so? warum kündigt man nicht einfach, wenn einem der Arbeitgeber nicht mehr gefällt? man muss sich nicht alles gefallen lassen, wenn man kein Bock mehr drauf hat, geht man eben

        Antworten
      • M. meint

        19.12.2025 um 15:47

        Würde ich zumindest in Zweifel ziehen.
        Wenn das Interesse der Belegschaft einzig steigende Löhne bei sinkender Wochenarbeitszeit ist, sieht das erstmal so aus.
        Aber das eigentliche Ziel der Belegschaft sollte sein, zu vertretbaren Bedingungen einen langfristigen Arbeitsplatz zu haben.
        Und das gefährdet die IGM mit ihrem Kurs.
        Als Anhalt könnte man da ruhig auch BMW nehmen – die hätten die Fabrik vielleicht auch in Deutschland gebaut, aber auf die IGM werden die auch keine Lust mehr haben.
        VW baut/produziert in Spanien – keine IGM. Man kann’s halt treiben und übertreiben.

        Antworten
      • Jensen meint

        19.12.2025 um 17:03

        @ brainDotExe: Die DUH handelt im Interesse aller Menschen und deren Umgebung, dazu gehören natürlich auch die Arbeitnehmer. Und die Arbeitgeber. Und alle Anderen auch.

        Antworten
    • Tinto meint

      19.12.2025 um 13:30

      Wo hat denn die IGM verloren? Sie ist stärkste Einzelfraktion im Betriebsrat, und bei der Wahl im Mai 26 wird sie noch mehr an Einfluss gewinnen. Dafür sorgt schon die aktuelle Stimmung bei Tesla. Ob Thierig das alles noch miterlebt? Fraglich.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        19.12.2025 um 14:04

        Tinto

        Er scheibt nicht Betriebsrat und dem gescheiterten Versuch, die Führung darin zu übernehmen. Er schreibt, dass der Rechtsstreit „verloren“ ist.

        Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        19.12.2025 um 15:38

        Lesen – verstehen – nachdenken – antworten – einfach weniger Schnappatmung.

        Antworten
        • Tinto meint

          20.12.2025 um 00:01

          Dann lies nochmal genau nach, er schreibt “ so kann das gehen mit den Machtkämpfen der IGM, man kann nicht immer gewinnen“
          Scheint wohl jemand anders Schnappatmung bekommen zu haben.

        • Jörg2 meint

          21.12.2025 um 11:01

          Tinto

          Ja, den Machtkampf, den die IGM bis vor ein Gericht getragen hat, den hat sie verloren.
          Wenn es bei der letzten Betriebsratswahl das Ziel der IGM gewesen sein sollte, die Führung im Betriebsrat zu übernehmen, dann hat sie hier auch verloren.

  9. Andi EE meint

    19.12.2025 um 10:58

    Was ich mich bei so einem Artikel immer wieder frage, was die Intention einer Elektroseite ist, die nach eigener Aussage ja die Elektromobilität pushen möchte, seitenlang quasi die Anklage der IG Metall mitträgt. Notabene nach einer kürzlichen Lohnerhöhung seitens Tesla für die Mitarbeiter.

    Wären jetzt da alles tiefgründige Artikel auf ecomento.de drin, würde ich nichts sagen, aber das Meiste sind ja geschaltete Werbeartikel der OEMs. Und im Fall von Tesla sind es dann immer diese negativ geframten Artikel, die tatsächlich die persönliche Note des Autoren beinhalten.

    Es passt natürlich wie die Faust aufs Auge in die Deutsche Presselandschaft. So wie damals mit dem Wasserverbrauch. Jetzt hört man dass Tesla alles wiederaufbereitet wird und der Verbrauch absolut vorbildlich ist. Quasi um die Ecke verschwenden Deutsche Firmen das Grundwasser im XXL-Stil, nie ein Thema.

    Antworten
    • Almöhi meint

      19.12.2025 um 12:06

      Also das übliche wie immer: wilde Behauptungen aufstellen „aber das Meiste sind ja geschaltete Werbeartikel der OEMs“ bzw. „im Fall von Tesla sind es dann immer diese negativ geframten Artikel“, auf der anderen Seite dann aber immer die Meinungsfreiheit hochhalten wenn es um die eigenen Aussagen geht.

      Was denn nun? Entweder ist einem die Meinungsfreiheit wichtig, dann kann man gern mit Fakten gegen halten. Wenn man aber Aussagen anderer sofort versucht zu diskreditieren, dann will man am Ende halt nur seine Meinung gelten lassen, und die der andren unter den Tisch kehren.

      Aber so läuft es ja bei all den grossartigen Anhängern der Meinungsfreiheit hüben wie drüben. Wenn man unwidersprochen irgendwelche Behauptungen in die Welt setzen möchte ist einem die Meinungsfreiheit heilig, wenn die anderen Seite etwas richtig stellt dann sollen die entsprechenden Medien(-vertreter) am besten gleich kaltgestellt werden.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        19.12.2025 um 12:38

        Almöhi

        Wäre es Jounalismus, würde man etwas über die Hintergründe lesen können, mehr über die Gegenpositionen und etwas von außerhalb des Tellerrandes. So ist es eine Art Pressemitteilung eines aktuell unterlegenen Verfahrensbeteiligten mit dessen Schmähung des Rechtsstaates plus der Behauptung, die Mehrzahl der Betriebsratsmitglieder wäre unternehmensnah.

        Wenn man sich dann noch ansieht, wenn „Gewerkschaft“ auftaucht, welcher Unternehmenskontext überwiegend vorliegt, dann kann ich die Darstellung von Andi nachvollziehen. ALLE großen Automobilfirmen haben die Gewerkschaften am Tisch. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass da keine Konflikte existieren und das das eine oder andere nicht vor Gericht ausgetragen wird. Sollte das komplett konfliktfrei sein, würde ich deutliche Unternehmensnähe annehmen.

        Antworten
        • Andi EE meint

          19.12.2025 um 17:01

          @Jörg2
          Thx für deine intelligenten Kommentare. 👍 Muss ich mal loswerden.

      • Skidpad meint

        19.12.2025 um 13:35

        Das mit dem höheren Wasserverbrauch der deutschen Hersteller wurde doch längst widerlegt und auch immer mal wieder in den Kommentaren hier belegt. Das Gegenteil ist der Fall, zb. ist der Wasserverbrauch pro produziertem Fahrzeug bei Audi geringer. Lässt sich alles googeln.
        Andi gräbt immer wieder die ollen Kamellen aus, wahrer werden sie dadurch nicht.

        Antworten
        • Jörg2 meint

          19.12.2025 um 14:49

          Skipad

          Schlimm finde ich, wenn erst nicht richtig gelesen wird, dann faktenfrei irgnendetwas erfunden wird um zum Schluss Schmähungen loszuwerden.

          Andi schrieb: „Quasi um die Ecke verschwenden Deutsche Firmen das Grundwasser im XXL-Stil, nie ein Thema.“

          Quasi um die Ecke gibt es keinen weiteren deutschen Autobauer. Quasi um die Ecke gibt es die LEGA (irgendetwas über 40 Mio m3 im Jahr), EEW (rund 23 Mio m3), PCK (13 Mio m3), Leipa (10 Mio m3)….

          Wo liegt der Tesla-Verbrauch? Ich glaube mich an 0,5 Mio m3 erinnern zu können.

  10. David meint

    19.12.2025 um 10:23

    Go for it – IG Metal! Weg mit Tesla!

    (und ich trete meinen wohlverdienten Weihnachtsurlaub an)

    Antworten
    • Powerwall Thorsten meint

      19.12.2025 um 11:47

      Keine Bezahlung keinen FUD oder wie verstehe ich das?
      Dann könnten das ja wirklich zwei friedvolle Wochen werden.

      Antworten
    • Future meint

      19.12.2025 um 12:04

      Hahaha – jetzt ist sogar der Dav id auf einmal ein Freund der tollen Gewerkschaften. Was solls. Überall ist jetzt ja Party, nur bei den Metallern nicht, denn es werden immer weniger, die hingehen.

      Antworten
    • Jörg2 meint

      19.12.2025 um 12:27

      „Weg mit Tesla!“

      Das hat er auch nicht verstanden!

      Die IGM will keine Unternehmen schließen. Sie braucht große Unternehmen für ihre Mitgliederzahlen. Da der Bereich „Tarifvereinbarungen“, also dort, wo die Gewerkschaften punkten können und über Differenzierungsvereinbarungen ihren Mitgleidern mehr rausverhandeln, als sie der übrigen Arbeitnehermschaft zugestehen (mit dem Ziel: „Tritt bei uns ein und Du wirst auch besser gestellt“); da dieser Bereich stark rückläufig ist (immer weniger Unternehmen mit Tarifbindung), wird der zweite Weg, der Weg über die Betriebsräte, wichtiger. Hier halt bishin zum erfolglosen Anstoßen von Rechtswegen.

      Antworten
    • Futureman meint

      19.12.2025 um 12:35

      Also auch weg mit den tausenden Arbeitsplätzen?

      Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        19.12.2025 um 13:13

        Wir würden da in erster Linie hier eine Handvoll Arbeitsplätze einfallen, die wirklich weg könnten.
        Eigentlich müsste es eine Disclaimer geben, der da heißt, bezahlter Schreiberling.

        Antworten
        • paule meint

          19.12.2025 um 13:39

          Glaubst Du im Ernst, dass irgendjemand dafür auch nur einen Cent löhnt?

        • Jörg2 meint

          19.12.2025 um 14:07

          Naja, im Pack mit guten (und dann bezahlten) PR-Dienstleistungsergebnissen kann man solch Einzel-Minderleistung mitschwimmen lassen.

    • LOL meint

      19.12.2025 um 13:14

      lächerlich .. die Firmen, in denen die IGM stark ist, haben es schwer die unfähigen Leute vor die Tür zu setzen, ja das ist wohl leider so
      in Grünheide werden trotzdem Leute eingestellt, während andere versuchen Abzubauen

      Antworten
  11. Jörg2 meint

    19.12.2025 um 10:21

    Lese ich das richtig? Die IGM unterstellt dem aktuellen, demokratisch gewählten Betriebsrat undemokratisches Verhalten und kann sich auf der anderen Seite mit der demokratisch legitimierten Verfahrensweise an unseren Gerichten nicht anfreunden….

    Die IGM Metall ist der Klageführer? Es geht um das Einklagen „unbehinderter Arbeit“ der IGM-Mitglieder im Betriebsrat?

    Die Belegschaft, wenn sie unzufrieden ist mit der Arbeit des Betriebsrates oder Teilen davon, kann auf Gesamtauflösung oder Ausschluss einzelner Mitglieder des Betriebsrates klagen (§23 Betriebsverfassungsgesetz). Bedingung: 25% der betriebsratswahlberechtigten Arbeitnehmer müssen das wollen.

    Da dieser Weg offenbar nicht gegangen wird, vermute ich, dass weniger als 25% der betriebsratswahlberechtigten Arbeitnhemer Handlungsbedarf sehen. Mehr als 75% scheinen mit der Arbeit des Betriebsrates einverstanden zu sein. Wo gibt es sonstnoch solche Zustimmungswerte?

    Antworten
    • Steven B. meint

      19.12.2025 um 10:42

      LOL, ich male mir die Welt wie sie mir gefällt… Jörg eben das ist hier nicht zu lesen. Aber schnell einen Ball aufgenommen der eigetlich im Aus liegt und ein Tor gefeiert. Am Ende steht jedoch die 0… Frohes Fest

      Antworten
      • Jörg2 meint

        19.12.2025 um 10:58

        Steven

        Dann freue ich mich über Deine faktennahe, nachvollziehbare Argumentation, was an meiner Darstellung und am Aufzeigen des möglichen Rechtsweges, falsch ist.

        Antworten
        • Powerwall Thorsten meint

          19.12.2025 um 11:49

          Er muss doch jetzt ein wenig in die Fußstapfen von Davida treten, wenn der jetzt Urlaub macht.
          Bin ja gespannt, wer von der Bürogemeinschaft Notdienst hat.

        • Jörg2 meint

          19.12.2025 um 12:09

          Power

          Nach seinem Erbrechen kommt von ihm da eher nichts mehr.
          Sie sind halt voller Meinung und verwechseln das mit Fakten. Vorbilder haben sie ja ausreichen.

        • Jörg2 meint

          19.12.2025 um 14:50

          Steven? Bist Du noch da? Möchtest Du Deine Gedanken noch mitteilen?

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