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Nachfrage nach chinesischen Lithium-Batterien dürfte Anfang 2026 einbrechen

30.12.2025 in News & Trends von Thomas Langenbucher | 37 Kommentare

Mercedes-Elektroauto-Batterie

Bild: Mercedes-Benz (Symbolbild)

China dominiert den Markt für Elektroauto-Akkus. Im nächsten Jahr erwarten die Unternehmen der Branche Herausforderungen: Die Nachfrage nach chinesischen Lithium-Ionen-Batterien dürfte voraussichtlich Anfang 2026 deutlich zurückgehen, erklärte der Generalsekretär des chinesischen Pkw-Verbandes CPCA laut der Nachrichtenagentur Reuters. Als Gründe wurden der erwartete Einbruch der inländischen E-Fahrzeug-Verkäufe und rückläufige Batterieexporte genannt.

„Mit Blick auf das Jahr 2026 wird die Nachfrage nach neuen Energiebatterien gegenüber dem Jahresende drastisch zurückgehen, sodass Batteriehersteller ihre Produktion drosseln und eine Pause einlegen sollten, um mit den Schwankungen fertig zu werden“, sagte Cui Dongshu, Generalsekretär des Branchenverbands, Reuters zufolge in einem persönlichen Beitrag in den sozialen Medien.

China ist weltweit führend in der Herstellung und im Export von Batterietechnologie und profitiert von einem weltweiten Boom bei der Nachfrage nach Akkus für Elektrofahrzeuge und Stromnetze. Ein starker Rückgang der Nachfrage wird Batterieherstellern wie Contemporary Amperex Technology Ltd (CATL) schaden.

Der Absatz von „grünen“ Pkw wird laut Cui Anfang nächsten Jahres im Vergleich zum vierten Quartal mindestens um 30 Prozent zurückgehen, da die Steueranreize für Autokäufe schrittweise abgeschafft würden. Darüber hinaus würden Stromer für den gewerblichen Einsatz Anfang 2026 „definitiv“ einbrechen, nachdem Käufer bis zum Jahresende Fahrzeuge für Subventionen und Steuervergünstigungen gekauft hätten.

Der Rückgang der Binnennachfrage werde wahrscheinlich nicht durch Exporte ausgeglichen werden können, so Cui. Chinas Exporte von Lithium-Batterien in die Europäische Union, der größte Überseemarkt für das Land, stiegen nach Informationen von Reuters 2025 um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während die Exporte in die Vereinigten Staaten um 9,5 Prozent zurückgingen.

Der erwartete Rückgang der Lithium-Batterie-Exporte dürfte auch von den zunehmenden Bemühungen anderer Länder in dem Bereich getrieben werden. So hat Volkswagen kürzlich seine erste Fabrik für Batteriezellen in Salzgitter in Betrieb genommen, weitere sind geplant. Damit will Europas größter Autohersteller seien Abhängigkeit von asiatischen Zulieferern reduzieren. Andere hiesige Autobauer setzen aber vor allem noch auf Akkus aus China, Japan und Korea und konzentrieren sich auf die Montage ihrer E-Auto-Batteriepakete.

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Via: Reuters
Tags: Batterie, China, USAAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Hans meint

    30.12.2025 um 18:51

    Einfache Frage:

    Ich schätze die „Electricity Maps“ App sehr, da sie eine Vielzahl an Informationen über aktuelle und stundengenaue Strombewegungen vorallem in Deutschland und Europa gibt.
    Nur bei der Kategorie „Energiespeicher“ finden sich keine Werte. Sind diese Strommengen zu unbedeutend, oder sind sie nicht bekannt?

    Antworten
  2. Ossisailor meint

    30.12.2025 um 17:10

    @Jörg2 bzgl. Batterie-Großspeicher in Deutschland:
    Es gibt lt. Bundesnetzagentur bislang 921 netzgekoppelte Batterie-Großspeicher (> 1 MW) mit einer leistungsseitigen Kapazität von 2,3 GW und einer energetischen Speicherkapazität vom 3,2 GWh.
    Insgesamt beträgt die gesamte Speicherkapazität inkl. Heimspeicher in Deutschland 16 GW mit einer Speicherkapazität von 25 GWh.
    Der Ausbau schreitet weiter schnell voran.

    Antworten
    • Jörg2 meint

      30.12.2025 um 17:24

      Ossi

      Ich kenne die Zahlen. Das ändert allerdings nichts an der Zähigkeit der Projektumsetzungen.

      Stand heute:
      19,53 GWh Heimspeicher (<30kWh und <30kW)
      1,25 GWh Gewerbespeicher (<1000kWh und <1000kW)
      3,61 GWh Großspeicher (alles was über "Gewerbespeicher")
      Quelle: RWTH Aachen gestützt auf MaStR

      Antworten
  3. Daniel S meint

    30.12.2025 um 15:44

    China mangelt es vald an inländischen Rohstuffen. Cleantecnica berichtet, China hätte noch 14 Jahre lithium, 4 Jahre Nickel. Eigenes Kobalt ist aus. Auch deshalb wird dort die Sodiumbatterie gepusht und die wird bald auch bei uns die Norm für die meisten Anwendungen werden.

    Antworten
    • Jeff Healey meint

      31.12.2025 um 10:41

      Hallo,
      das sehe ich auch so. Ich habe in dem Zusammenhang vor kurzem einen interessanten Bericht über CATL‘s Natrium Batterie gesehen.
      Die erreicht laut CATL jetzt schon fast die gleiche Speicherkapazität wie modernste LFP Zellen.
      Jetzt muss man sich nur noch vor Augen halten, wie leicht und vor allem kostengünstig Natrium im Vergleich zu Lithium zu gewinnen ist, dann wird klar, welche Zellchemie auf lange Sicht den Siegeszug antreten wird.

      Antworten
  4. brainDotExe meint

    30.12.2025 um 12:37

    Ich habe zwar gerade erst LFP Speicher zum Schnäppchenpreis gekauft, aber ist doch toll, wenn die noch günstiger werden.

    Antworten
    • Fred Feuerstein meint

      30.12.2025 um 13:13

      Was heißt bei dir Schnäppchenpreis?

      Antworten
      • brainDotExe meint

        30.12.2025 um 13:56

        4900€ für 64 kWh.

        Antworten
        • Mary Schmitt meint

          30.12.2025 um 14:41

          Nur aus Interesse: Von welchem Hersteller in welchem Setup hast du diese Lösung gewählt?

        • brainDotExe meint

          30.12.2025 um 14:49

          Zwei 32 kWh 48V Akkus von Basen Green. Die waren vor zwei Wochen mit Versand aus dem EU Lager im Angebot.
          Als Wechselrichter verwende ich schon länger Victron Multiplus 2.

        • Gernot meint

          30.12.2025 um 14:50

          Auf Zellebene oder als fertige Speicher mit Gehäuse, BMS, etc.? Auf Zellebene wäre es nicht besonders günstig, als fertiger Speicher dagegen schon.

        • brainDotExe meint

          30.12.2025 um 14:59

          @Gernot

          Fertige Akkus mit BMS und Gehäuse.
          Ich hatte tatsächlich zuerst überlegt nochmal selbst aus Zellen einen Akkus zu bauen, aber der Preis für einen fertigen Akku war einfach zu gut.

        • Jörg2 meint

          30.12.2025 um 15:08

          „Ich hatte tatsächlich zuerst überlegt nochmal selbst aus Zellen einen Akkus zu bauen,…“

          Ja, die Zeiten sind durch die Preisentwicklung (für mich) vorbei. Der Reiz, es nochmals selbst zu machen, bei mir auch.

        • brainDotExe meint

          30.12.2025 um 15:13

          Ja, mich hätten die neuen MB56er Zellen eigentlich nochmal gereizt was selbst zu bauen, aber der Aufwand und die Materialkosten rechtfertigen es aktuell einfach nicht mehr.
          Die fertigen Akkupacks sind inzwischen nur noch minimal teurer, in der Zeit, die man einspart, kann man deutlich mehr Geld verdienen.

  5. IDFan meint

    30.12.2025 um 11:13

    Es wird ja von führenden Verschwörungstheoretikern hier eine Hand der Partei hinter jeder Marktentwicklung in China vermutet. Aber man sieht ja an solchen Meldungen, dass es eher eine Wildwest-Wirtschaft ist. Der Staat setzt die Leitplanken, aber ansonsten setzt jedes Unternehmen dort auf grenzenloses Wachstum.

    Antworten
    • Jörg2 meint

      30.12.2025 um 11:49

      Welche Verschwörungstheorie sieht hinter der 5-Jahresplan-gestützten chinesischen Planwirtschaft eine Verschwörungstheorie?
      Du hast da bestimmt Fakten!?

      Antworten
    • Future meint

      30.12.2025 um 13:14

      Grenzenloses Wachstum – das war doch das Leitmotiv der deutschen Industrie seit der Wende. Ja, das gute Chinageschäft hatte wohl auch damit zu tun.

      Antworten
      • Fuji meint

        31.12.2025 um 00:51

        Der falsche Future mal wieder, hat nicht mitbekommen dass seit der Wiedervereiningung die deutsche Wirtschaft um durchschnittlich 1,2% pro Jahr gewachsen ist, und das trotz vieler Krisen und Weltpolitischer Umbrüche.

        Antworten
  6. Jörg2 meint

    30.12.2025 um 11:08

    Ich hoffe ja, dass die fallenden Preise im Großspeicherbereich dazu führen, dass die Ausstattung der Netze und der EE-Einspeisepunkte mit netzdienlichen Speichern mehr Fahrt aufnimmt.
    Eine der Hemmschuhe in D ist die langsame Bürokratie.

    Antworten
    • simon meint

      30.12.2025 um 12:29

      Es wird weltweit einen massiven Bedarf an Stromspeichern geben. Insellösungen, Großspeicher, Afrika und Südamerika setzen heute schon auf Elektromobilität, auch da wird der Bedarf weiter steigen.

      Antworten
    • Ossisailor meint

      30.12.2025 um 12:29

      Gleichwohl wachsen hier die Speicherkapazitäten von Großspeichern rasant.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        30.12.2025 um 17:26

        Das Wachstum bei Heimspeichern ist deutlich höher. Ich vermute aber, dass die Großspeicher versetzt nachziehen werden.

        Antworten
        • brainDotExe meint

          30.12.2025 um 17:59

          Ist doch gut, die Energiewende liegt bewusst in den Händen der Bürger.

    • Jörg2 meint

      30.12.2025 um 13:04

      Was Großspeicher in D betrifft, lese ich bisher immer von großen Plänen, den doppelt-und-dreifach-Einreichungen ein und des selben Projektes für unterschiedliche Standorte, unklaren Finanzierungen und langsamer Bearbeitung durch Behörden/Netzbetreiber…..

      Klar, der Knoten wird da irgendwann gelöst werden. Ich vermute aber, die nun anstehende 2026er-Schwemme kommt da zu früh.

      Was ich im Zuge des Ausbaues netzdienlicher Großspeicher spannend finde: Wird die Glättung eine Ausprägung annehmen, dass jedwede Überlegung von Endverbrauchern in Richtung Preisdifferenznutzung hinfällig ist? Autoakku als Heimspeicher? Dynamische Tarife? Meine Vermutung: Eine mögliche Gewinn-/Nutzenabschöpfung kommt beim privaten Endverbraucher nicht an.

      Antworten
      • brainDotExe meint

        30.12.2025 um 14:42

        Dann schaue mal über den Tellerrand, hier bei mir in der Region steht ein großes Projekt an. Das wird nächstes Jahr gebaut.
        Google mal nach „Batteriespeicher Wittlich“

        Antworten
        • Jörg2 meint

          30.12.2025 um 15:05

          brain

          Ich schreibe von D.
          Du schreibst von Wittlich.

          Möchtest Du nochmal über „Tellerrand“ nachdenken?

        • brainDotExe meint

          30.12.2025 um 15:09

          Als ich das letzte mal auf die Landkarte geschaut habe, war Reihenland-Pfalz noch in Deutschland.

        • brainDotExe meint

          30.12.2025 um 15:10

          *Rheinland-Pfalz

        • Jörg2 meint

          30.12.2025 um 16:36

          Ja. Und Wittlich in Rheinland-Pfalz.

          Der Teller D -> Rheinland -> Wittlich wird halt immer kleiner.
          Ich hatte versucht vom größeren Teller zu schreiben. Da ist „Wittlich“, so löblich wie auch immer, halt anekdotisch…

          Ich hatte gelesen, dass die Projektbetreiber wenig Sicherhiet und Daten haben, an welchen Standorten wohl welche Projekte realisierbar sind (Netzzugang etc.). Deshalb beantragen sie das EINE Projekt (für die die Finanzierung halbwegs steht) für mehrere mögliche Standorte, in der Hoffnung, an einem dieser Stamndorte wäre es realisierbar. DAS führt zu einer langen Liste von Projekteinreichungen und einer hohem Summe von Speicherkapazitäten UND zu einem hohem Verwaltungsaufwand auf der Bearbeiterseite.
          Pie mal Daumen (so glaube ich gelesen zu haben) kann man wohl von einem Viertel der aktuell beantragten Speichergröße ausgehen. Das ist allerdings noch immer gewaltig und ein Ende ist nicht abzusehen.
          Und nun jammert wieder jede Seite über die andere. Die einen bemängeln die Unklarheiten über örtliche Umsetzbarkeit. Die anderen stönen über die wohl zu 75% unnötige Papiermenge, die trotzdem nicht in den Schrädder darf… Und da sind wir noch nicht beim EU-Ausschreibungsrecht….

      • Die Wahrheit ist meint

        30.12.2025 um 14:46

        “ Netzdienliche Speicher“ bedeuten wenn Sie von der Privatwirtschaft eingesetzt werden, daß diese am der Energiebörse eingesetzt werden und nur auf Gewinnmaximierung betreiben werden. Dies führt ohne den noch nicht erfolgten Netzausbau im Übertragungsnetz häufig zu Engpässen die dann teuer per Redispatch (und damit zu Lasten aller Stromkunden) gefixt werden. Ein Redispatch ist kurz gesagt ist ein teurer Eingriff der Übertragungsnetzbetreiber in den Kraftwerkspark i.d. R. über die Strombörse.
        Was bedeutet wenn aktuell man zuviel Stromspeicher (vor allem an den falschen Orten) baut, dann wird das den Strom schnell verteuern, die einzigen die dabei gewinnen sind die Betreiber der “ Netzdienlichen Speicher“, die diese Rendite-Goldquelle erkannt haben und nun im Goldrausch sind.
        Was halt fehlt sind hier Gesetzliche Vertragsbedinnungen für diese Speicher um auszuschließen, daß Sie diese Problematik wegen der Gewinnmaximierung erhöhen.
        Dies ist jedoch Aufgabe der Politik und da die Thematik nicht so trivial ist wurde da in der Vergangenheit einiges falsch gemacht. Frau Reiche kommt ja aus der Energieecke und ich glaube hier hilft Ihr Backround, daß das Thema fachlich und nicht ideologisch bearbeitet wird.

        Antworten
        • Jeff Healey meint

          30.12.2025 um 15:52

          „Frau Reiche kommt ja aus der Energieecke und ich glaube hier hilft Ihr Backround, daß das Thema fachlich und nicht ideologisch bearbeitet wird.“

          Bis zu diesem Satz konnte ich ja alles noch mitgehen. Aber bei dem Satz musste ich herzlich lachen. Dafür meinen Dank.
          Frau Reiche ist in der Fossilen Industrie „groß geworden“, und verhält sich meines Erachtens auch auffallend so: Sie plant laut sehr vielen Expertenstimmen den zukünftigen Bedarf an erneuerbaren Energien deutlich zu niedrig, und verschleppt somit deren höchst notwendigen, weiteren Ausbau.
          Parallel dazu ist, allgemein bekannt, Ihr Bestreben nach übermäßigen Ausbau von Gas-Verstromung berühmt berüchtigt geworden.

        • Jörg2 meint

          30.12.2025 um 17:34

          Die Wahrheit ist, dass nicht die Speicher das Problem sind, sondern das Netz.
          In meiner Welt bedeutet das, dass sich das Netz „bewegen“ muss.

          Große Speicherkapazitäten an den Einspeisungspunkten unstätiger EE-Gewinnung können zu einer grundlastartigen Einspeisung in das Netz führen UND zusätzlich dem Tagesverlauf der Abrufmengen folgen. DAS kann kein Grundlastkohlekraftwerk. DAS kann kein Spitzegaskraftwerk (kaufmännisch sinnvoll).
          Aktuell kann das Netz gut mit der Grundlastversorgung aus der Kohle und der Spitzenlastversorgung aus dem Gas umgehen. Aus dieser kaufmännischen Ecke kommt die Diskussion, Großspeicher könnten das nicht.

        • Jeff Healey meint

          31.12.2025 um 10:54

          Hallo Jörg2,
          so ist es.
          Darauf sollte man sich jetzt in Deutschland konzentrieren.

        • Jörg2 meint

          31.12.2025 um 11:58

          Jeff

          Ja, gerade die Speicherlösung hilft das beklagte Redispatch-Verfahren klein zu halten. Die Wahrheit schreibt hierzu Unfug.
          Das immer wieder herangezogene Beispiel, dass Offshore im Norden viel EE in das Netz gegeben wird, die Nachfrage (man zieht dann immer Bayern aus dem Hut) aber geringer ist, zeigt, wie Speicherlösung an den Netzrändern (Einspeisung, Entnahme) und im Netz das Problem lösen.
          So, wie „Diesedieter“ sich nur schwer elektrisches Fahren vorstellen kann, genausowenig kommt die Lobby der alten Stromerzeugung (System: momentanes 1:1 Verhältnis Erzeugung/Verbrauch) auf die Idee, Speicherlösungen zu nutzen. Eigentlich kennt die Industrie das per Pumpspeicher und Europanetz. Mit den Speicherlösungen kommen aber neue Mitbewerber auf den Markt, die müssen dann erstmal verteufelt werden (s. Auftauchen von BEV).
          Es wird wenig nützen. Der Preis regelt das.

        • Jeff Healey meint

          31.12.2025 um 13:50

          Hallo Jörg2,
          top! 👍

          Kommt gut rein ins nächste Jahr!

        • MichaelEV meint

          31.12.2025 um 16:06

          Naja, beide Seiten können potentiell Recht haben. Akkuspeicher sind ein Segen, wenn richtig genutzt. Oder aber auch ein Fluch, wenn nicht richtig genutzt.
          Aktuell fehlt jegliche Steuerung für richtige Nutzung, eher Anreiz für das Gegenteil.
          Also sind Jörg/Jeff eher im Spektrum Wunschdenken und Wahrheit auf der richtigen Spur.

          Aktuell wären Akkuspeicher in Angebotsnähe eindeutig sinnvoll (also vor allem Nahe der WKAs). Aber dort gibt es die höchsten Netzentgelte und am wenigsten an Redispatch zu verdienen, warum sollten Akkuspeicher sich mit der vorliegenden Steuerung genau dort ansiedeln. Viel wahrscheinlicher ist die Ansiedlung in Verbrauchernähe. Und dann können Akkuspeicher statt nützlich schnell hochgradig schädlich sein, wenn das variable Potential genau falsch eingesetzt wird (z.B. Überangebot im Norden, niedrige Strompreise deutschlandweit ohne Angebotsdeckung im Süden und Akkuspeicher lösen mit ihrer Speicherung aktiv den Redispatch und damit den Schaden aus).
          Ohne vernünftige Steuerung (z.B. als ersten Schritt die Gebotszone zu splitten), müsste sehr viel geregelt, vorgegeben und verboten werden, damit Akkuspeicher wirklich sinnvoll sind

        • Jörg2 meint

          02.01.2026 um 00:02

          Michael

          Es ist Quark, was Du schreibst.

          Die technische Ebene spricht deutlich für die Dämpfung im Netz per netzdienlicher Speicher.
          Sollten Regularien im Wege stehen, gilt es, diese abzuräumen.
          Die jetzigen Marktmächtigen wollen eher keine Veränderung.

          Es ist wie Verbrenner -> BEV. Große wirtschaftliche Haltekräfte bremsen die sinnvolle Veränderung.

          In den Foren gibt es viel: „Geht alles nicht….“ „Wunschdenken.. „

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