Volkswagens Energietochter PowerCo SE hat die „Gigafabrik Salzgitter“ wie geplant in Betrieb genommen und die ersten „Einheitszellen“ produziert. Der Produktionsanlauf markiere einen Meilenstein für den Konzern und die europäische Batterieindustrie, erklärt Volkswagen. „Die PowerCo konzipiert, entwickelt und produziert Batteriezellen erstmals vollumfänglich in Europa und stärkt damit die technologische Souveränität des Unternehmens.“
Die Zellen werden nun für finale Tests im Fahrzeug an die Marken des Volkswagen-Konzerns ausgeliefert. Der erste Serieneinsatz ist im kommenden Jahr in der „Electric Urban Car Family“ von Volkswagen, Škoda und Seat/Cupra geplant.
„Die Gigafabrik der PowerCo in Salzgitter ist ein starkes, technologisches Signal für Europa. Und für uns ein wichtiger strategischer Baustein auf unserem Weg zum Global Automotive Tech Driver. Als erster europäischer Automobilhersteller haben wir eine eigene Entwicklung und Produktion von Batteriezellen aufgebaut. Damit stärken wir unsere Position und Unabhängigkeit im globalen Wettbewerb“, so Volkswagen-Konzernchef Oliver Blume.
„Technologiesprung in der Batterietechnologie“
Innerhalb des Volkswagen-Konzerns soll die PowerCo rund 50 Prozent des Bedarfs an Einheitszellen abdecken. Daneben kommen auch externe Lieferanten zum Zug. Die standardisierte Architektur der Zelle ermögliche den weltweiten Einsatz über alle Marken und Regionen hinweg und biete Skaleneffekte, Kostenvorteile sowie technologische Flexibilität, erklärt das Unternehmen. Von Lithium-Eisenphosphat (LFP) über Nickel-Mangan-Kobalt (NMC) bis hin zu Feststoff seien alle relevanten Zelltechnologien möglich.
Die erste PowerCo-Einheitszelle basiert auf der NMC-Technologie und zählt den Angaben zufolge zu den leistungsstärksten Batteriezellen im Volumensegment. Gegenüber heute verbauten Zellen liefert sie demnach rund 10 Prozent mehr Energiedichte. Sie sei zudem optimal auf das ebenfalls neue „Cell-to-Pack“-Batteriesystem abgestimmt und biete damit Vorteile bei Reichweite, Effizienz und Leistung. Die Produktion erfolgt in Salzgitter. Weitere Zellchemien sollen folgen, unter anderem in Kürze die erste PowerCo-Einheitszelle mit LFP-Technologie.
„Mit der PowerCo bauen wir unser Know-how in der Batterietechnologie konsequent weiter aus“, so Thomas Schmall, Konzernvorstand Technik. „Die Einheitszelle ‚made in Salzgitter‘ bringt im Zusammenspiel mit dem neuen Batteriesystem einen echten Technologiesprung für unsere Kunden. Damit sitzen wir bei der Schlüsseltechnologie der E-Mobilität nicht auf dem Beifahrersitz, sondern haben das Steuer selbst in der Hand.“
Salzgitter soll führendes Batteriezentrum in Europa werden
Die Produktion der PowerCo-Einheitszelle soll im kommenden Jahr schrittweise hochgefahren werden. Im ersten Schritt soll in Salzgitter eine jährliche Produktionskapazität von bis zu 20 GWh aufgebaut werden, die bei Bedarf auf bis zu 40 GWh ausgeweitet werden kann. Salzgitter dient dabei als Leitwerk für die nachfolgenden PowerCo-Gigafabriken in Valencia (Spanien) und St. Thomas (Kanada), die alle auf dem Standardfabrik-Konzept der PowerCo basieren. Die Erfahrungen aus Salzgitter sollen im nächsten Schritt auf die internationalen Standorte übertragen werden, der Know-how- und Personalaustausch hat laut Volkswagen bereits begonnen.
Parallel wächst das Entwicklungszentrum in Salzgitter weiter. Seit 2022 werden die Labor-, Test- und Entwicklungskapazitäten am Standort strategisch erweitert. Aktuell befindet sich ein weiteres Testfeld im Aufbau, das Anfang 2026 in Betrieb genommen werden soll. „Damit entwickelt sich Salzgitter zunehmend zum führenden Batteriezentrum in Europa“, heißt es.
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Frank Blome, CEO PowerCo SE: „Wir haben in nur drei Jahren ein neues Unternehmen aufgebaut, ein wettbewerbsfähiges Produkt entwickelt und eine komplette Zellfabrik einschließlich der vorgelagerten Lieferkette fertiggestellt. Parallel bauen wir in Spanien und Kanada bereits die nächsten Zellfabriken auf. Kurz gesagt: Wir liefern. Dahinter steht eine große Teamleistung von ganz vielen Menschen bei PowerCo und Volkswagen, für die ich sehr dankbar bin.“
Neue Maßstäbe bei Nachhaltigkeit und Digitalisierung
Die Gigafabrik Salzgitter setze auch neue Standards für eine CO₂-arme Zellfertigung. Die Produktion erfolge vollständig mit regenerativer Energie aus Wind und Sonne. Erstmals würden auch die energieintensiven Rein- und Trockenräume mit Grünstrom betrieben. In der Branche kämen hier üblicherweise fossile Brennstoffe zum Einsatz. In Summe emittiere die Gigafabrik Salzgitter jährlich bis zu 115.000 Tonnen weniger CO₂ als vergleichbare konventionelle Fabriken.
Die hochautomatisierte Fertigung kombiniert mit umfassender Echtzeit-Datenanalyse sei der Schlüssel für eine kontinuierlich steigende Prozessstabilität, Effizienz und Qualität. Tausende Datenpunkte aus Maschinen- und Gebäudeüberwachung ermöglichten eine detaillierte Rückverfolgung und seien die Basis für eine KI-gestützte Qualitätskontrolle.

Juppeck meint
Ich bin optimistisch, was VW und seien Einheitszelle angeht. Die werden es schon hinbekommen und auch, weil sie es müssen.
Wenn ich diesen Blog so lesen, fällt mir eines auf. Im Schlechtreden scheinen einige Zeitgenossen recht geübt zu sein. Insbesondere scheinen sich hier die Fach- und Sachkompetenzen des Zellenbaus zu konzentrieren.
An eines sollte man immer denken, wenn wir von Entwicklungszeiten sprechen. Wir Deutsche sind nie schnell gewesen. Aber wir waren immer gute Ingenieure. Daran hat sich auch nichts geändert. Warum ist die Nachfrage im Ausland nach Deutschen Produkten noch immer so hoch? Weil unsere Produkte von Deppen gebaut werden? Nein, weil sie gut sind.
Viele Unternehmen würden nach einem „Dieselskandal“ längst Geschichte sein – vornehmlich amerikanische Unternehmen. Statt zu haften, werden sie abgewickelt.
Unsere Probleme sind die Finanzierung und die Entscheider. Oft sind es die berühmten Equities, die versuchen, schnelles Geld zu machen. Unsere Entscheider entscheiden oft nach anderen Kriterien als sachorientiert oder strategisch. Entwicklungen wie die der Batteriezelle braucht Zeit und ganz sicher auch politischen Rückhalt und Kontinuität. Den sehe ich jedoch nicht.
Setzten wir uns keine langfristig verbindlichen Ziele, wird es nichts werden. Wir können sehr wohl und auch schnell. Es müssen jedoch alle am Tisch – Politik, Finanzwelt und Wirtschaft, die gleichen Ziele verfolgen. Das allerdings kann ich nicht erkennen.
Woher der Strom für die Akkus denn nun kommen soll, bleibt ebenso unbeantwortet. Der Strompreis ist hoch wie nie und die Kosten für Stromer lösen kaum einen Reiz beim Kunden aus, seinen Kraftstoff betriebenen PKW dagegen einzutauschen.
Die Politik setzt Ziele und verlässt sich darauf, dass die schon irgendwie verfolgt werden. Und zum besten kommt noch, dass die Rahmenbedingungen sich fundamental verändern können – wie das Verbrenner-Aus. Das war ein klares strategisches Langzeitziel. Was draus geworden ist, sehen wir.
All diese Entscheidungen haben nichts mit der Fähigkeit zu tun, technisch innovative Produkte entwickeln zu können.
Wir haben zu viele Richtungen, in die wir gehen und zu viele Einflüsse darauf. Das ist in China völlig anders. Ein Ziel, ein Weg und den mit Vollgas.
Paul L meint
Was eine schöne Nachricht:
:Salzgitter is on“!
Was freut es mich auch für die Mitarbeiter bei PowerCo!
Volkswagen spielt oben mit egal was einige hier schreiben!
paule meint
Volkswagen versucht eine Batteriezellproduktion hochzuziehen. Liefern, nicht labern! Melde Dich wieder zum feiern, wenn die ersten Serienautos mit den Einheitszellen rumfahren. Wenn es dann überhaupt was zum feiern gibt, oder auch dieses Engagement abschmiert wie Cariad, Varta, Dresden, Artemis oder die halbe Milliarde für Northvolt.
Thomas G meint
Paule und Fred, habt ihr private Probleme?
Volkswagen ist der einzige OEM in und aus Europa, welcher eigene Batterien herstellt. Dass es euch nicht gefällt, ist euer Problem.
Ich verstehe die Betreiber der Seite hier nicht: Null Informationen, substanzlos und Fakenews verbreiten.
@Ecomonto: Wird das jetzt wieder nicht veröffentlicht?
Fred Feuerstein meint
Du irrst dich. Das Volkswagen versucht eine Batteriezellproduktion hochzuziehen halte ich für längst überfällig.
Aber mir gefällt diese Überheblichkeit einiger Kommentatoren nicht, denn bisher ist ausser den Ankündigungen noch keine Serienzelle in ein Serienfahrzeug geliefert worden und das wird noch ein längerer Weg.
Mich würde freuen, wenn sie in der Lage (mit der Erfahrung von Gotion) sind, hohe Energiedichten und gleichzeitig zuverlässige Zellen mit wenig Degradation zu fertigen. Aber ich weiß auch, dass das ein Prozess ist und die vielen Jubelrufe verfrüht sind. Hoffen wir, dass das Controlling von Volkswagen langen Atem beweist, denn die Ausschussraten werden über längere Zeit hoch bleiben. Das ist leider die Realität und war bei den Chinesen nicht anders. Die hatten nur sehr langen Atem und ernten nun eben die Früchte.
Jörg2 meint
„Volkswagen ist der einzige OEM in und aus Europa, welcher eigene Batterien herstellt.“
Ich glaube, ACC (Stellantis & Co) ist 2023 eröffnet worden.
hu.ms meint
Baut nicht nissan in GB viel länger schon zellen und akkus in kleinerem umfang ?
Mary Schmitt meint
Das ist nicht erstaunlich. VW geht seinen Weg und ist sehr erfolgreich. Es gibt nicht so viele PKW-Produzenten mit eigenen Zellen. Kathoden und Anoden sollen auch nicht aus China kommen, wie bei Teslas Schwachlastzelle, die zurecht nicht in PKW eingebaut wird.
Mary Schmitt meint
Ist das der Sieger im Wettbewerb um den am schlechtesten gealterten Beitrag hier 2025?
Fred Feuerstein meint
04.11.2025 um 14:17
2026 haben sie nicht eine eigene Serienzelle die sie in Serienfahrzeuge einbauen könnten.
Fred Feuerstein meint
Ist doch gut, wenn du dich an einem Tippfehler hochziehen kannst. Ich weiß, schlichte Gemüter können das. Aber 2026 wird sich zeigen, wie gut oder wie schlecht die selbst produzierten Zellen sein werden. Ich freue mich auf die realen Tests.
Andi EE meint
Ich finds wirklich gut, dass VW die Produktion quasi 1:1 von den Chinesen einkauft, weil Zeit und Geld für eine lange Lernphase hat man ja nicht. VW kann man nur Glück und Durchhaltewillen wünschen, dass sie das auf die Reihe kriegen, weil das ist wirklich wichtig für den Standort.
Ich würde es darauf reduzieren, je mehr chinesischen Einfluss man auf diese Produktion hat, desto eher kann es gelingen. In einem zweiten Schritt kann man die Deutschen Fachkräfte an das Know-how heranführen, damit man dann auch dort vollständig unabhängig werden kann. Priorität hat das aber sicher nicht, möglichst schnell geringer Ausschuss und halbwegs konkurrenzfähige Preise muss das Ziel sein. Mehr darf man nicht erwarten, aber dann hat man schon viel gewonnen, was eine solide Basis für mehr bilden kann.
Fred Feuerstein meint
Deinen Kommentar finde ich zutreffend.
Martin G. meint
Es scheint hier zwei Lager zu geben bezüglich der Einschätzung der VW-Batterieproduktion. Lager Eins betont die vorausschauende Strategie, die nun unmittelbar eine preiswerte Produktion von effizienten Batterien möglich macht. Lager Zwei spricht von veralteter Akku-Technologie (LFP), die dem aktuellen Wettbewerb qualitativ hinterherläuft und sowieso nach der absehbaren Umstellung von 800 Volt nicht mehr zu gebrauchen sei. Hm …
hu.ms meint
Es ist eine strategische überlegung von VW.
Einerseits sind die selbst produzierten zellen sicher teurer als zugekaufte – andererseits sieht man die abhängigkeit von china von der mine bis zum akku-pack. Eine mittelfristige 50 : 50 strategie macht da schon sinn.
MK meint
In den Videos aus der Zellproduktion in Salzgitter sieht man ausschließlich Mitarbeiter asiatischen Typs, also wahrscheinlich Chinesen von Gotion.
Man kann nur hoffen dass VW möglichst schnell lernt mit eigenen Beinen bzw. lokalen Mitarbeitern zu laufen.
Future meint
Bei der VW-Einheitszelle kommt alles von Gotion: Entwicklung, Maschinen und Mitarbeiter. Das haben VW und Gotion auf der berühmten Pressekonferenz in 2021 so auch alles schon erzählt. VW hat nichts eigenes, VW hat nur anderes. Aber wie soll es denn auch sonst gehen, in Europa Zellen zu produzieren? Ohne China klappt das nicht. Insofern war es konsequent, dass VW das von Gotion machen lässt.
hu.ms meint
„VW hat nichts eigenes“ Falsch !
Die gesamte anlage gehört VW.
Sie haben allerdings die technik aus china kopiert. So wie fie chinesen jahrzehntelang deutsch technik kopiert haben. So ändern sich die zeiten.
Entscheiden ist aber: woher kommen die rohstoffe ? Dort liegt das mit abstand grösste risiko !
paule meint
Und mit diesen Klötzen werden dann die gnadenlos überlegenen 800V-Autos gebaut? Für 400V sind es ca. 125 Zellen / Akku.
Habe den Verdacht, es bleibt bei VW zum größten Teil bei 400 V in den BEVs.
hu.ms meint
Bis die SSP kommt.
paule meint
„…mit der wir ab voraussichtlich 2028 planen…“
Warum nicht jetzt? Ich lese hier, 400V ist Museum.
paule meint
Zumal SSP – da gibt es aktuell gar kein Fahrzeug für die Plattform. Und schon gar nicht 15 min 10-80 mit diesen schwer zu kühlenden Klötzern.
Man sieht, VW fängt mal wieder bei Null an.
hu.ms meint
Die SSP-vorgabe lautet: weiter 100km in 5 min. Wir werden sehen, ob das realisiert wird.
Beim neuen A6-etron sieht es schon mal nach der richtigen richtung aus…
paule meint
Lach mich schlapp, Du hast wirklich keine Ahnung. Wir sprechen von der Einheitszelle – Du schwenkst auf die über 2000 Legoklötzchen im A6. Warum?
hu.ms meint
Na Paule, wovon habe ich geschrieben ? Von ladezeiten oder von zell-typen ?
Und wer schwenkt dann ?
Paule meint
Du schreibst themenfremd. Wo ist der Sunn? Ablenkung. Bleib mal schon bei den blauen Akkuklötzern, die VW jetzt retten sollen
M. meint
Was im SSP kommt, steht hier ja nirgends. Die Einheitszelle soll in 80% der Modelle kommen, und wie viele Modelle SSP bekommen – weiß das gerade mal jemand? Polo und Golf gehören sicher erstmal nicht dazu.
Außerdem wissen wir nichts über den Innenwiderstand. DAS ist der limitierende Faktor für die Ladeleistung, weil DER die Wärme erzeugt.
Und wie wir von den Klötzchen bei BYD wissen: man kann durchaus auch Klötzchen mit geringem Innenwiderstand bauen, so dass wenig Wärme entsteht, die abgeführt werden muss.
Im Übrigen – weil Rechnen manchen hier schwer fällt:
100 km in 5 Minuten laden – was bedeutet das?
100 km nach WLTP, das sind vielleicht 16 kWh – aber sagen wir ruhig mal, es wären 18 kWh.
Die in den ersten 5 Minuten, das sind 216 kW im Mittel während dieser ersten 5 Minuten. Da gibt es heute schon andere Werte, und bei 500A sind das gerade mal 432V. Bei 16 kWh wären es noch 192 kW bzw. 384V…
Klingt das noch nach der Notwendigkeit für ein 800V-System?
Keine Ahnung, ob eins kommt, aber dafür nötig ist das nicht.
Fred Feuerstein meint
Die Klötzchen von BYD sind sehr schmal und sehr lang…Nennen sich BYD Blade. Aber BYD wird jetzt von Volkswagen lernen, wie man überlegene Zellen baut. Das wird ein Fest.
Paule meint
„man kann durchaus auch Klötzchen mit geringem Innenwiderstand bauen, so dass wenig Wärme entsteht, die abgeführt werden muss.“
Gerade bei den LFP ist der größte Feind die Kälte und nicht die Erwärmung beim Aufladen. Schon unter 0 Grad ist die Ladeleistung eine Katastrophe und der ganze Block muss erstmal hochtemperiert werden. Das zeigt die Praxis von allen die mit dieser Chemie unterwegs sind. Richtig, be bei dir hat das mit sehr flachen Zellen in Griff bekommen und die schnell von außen hoch zu temperieren. Zusätzlich nutzt Tesla noch pulsierenden Gleichstrom, dass erwärmt die Zelle.
Mit dem Riesenformat der Einheitszelle kommen auf VW mehrere Probleme zu. Und es scheint auch die Abkehr vom heilig gesprochenen 800 v Akku zu sein.
hu.ms meint
„Polo und Golf gehören sicher erstmal nicht dazu.“
Sehe ich anders: „MEB+ small“ für ID.polo + derivate sowie ID.up – also die zwei kleinsten segmente mit vorderradantrieb werden auch zukünftig nicht auf SSP gebaut werden.
Der ID.Golf, ID.roc, e-oktavia und grösser ganz bestimmt.
Wird halt noch ein paar jahre dauern. Bis dahin muss VW den MEB eingermassen aktuell halten. Größere änderungen für ID.3 + 4 kommen ja 2026. Und der elroq wird auch ganz gut gekauft.
South meint
No, im VW Konzern gibt es schon 800V Technik, bei Porsche und bei Audi… in Europa leider unmöglich, aber gute Technik gibts auch im Audi e5 sportback… es wirklich zum ko.z.zen. Wir schauen nach China was Neu ist….
Andi EE meint
In China setzt sich die Elektromobilität ja nicht durch, weil mehrere Fahrzeuge mit 800V laden können. Es setzt sich durch, weil Preisparität bis zu den Kleinwagen besteht. Das erzeugt den Unterschied, nicht das Laden, welches bei 85% der Nutzer, sowieso so gut wie nie am Schnelllader geschieht.
Und so wird es auch hier sein, 800V ist egal ob das kommt, die Preise müssen runter / die OEMs müssen Geld damit verdienen können. Das wird nicht funktionieren, sobald hier viele Fahrzeuge von einem Modell verkauft werden, müssten die Preise stark steigen, weil die Quersubventionierung dich sonst in die Pleite reiten würde.
Das ist ja immer die gleiche Sache in Europa, dass einzelne Modelle (meist nach dem Start des Modells) vergünstigt abgegeben werden und kurzzeitig sehr gute Verkaufszahlen generieren. Und dann kommt der grosse Absturz, weil mit so viel Minus pro verkauften Fahrzeug, natürlich der Hersteller nicht überleben kann. Dann geht es wieder den normalen Weg mit deutlich höherem Preis im Vergleich zum Verbrenner.
Das Wichtigste ist der Preis, das dominiert alles, wenn das Problem nicht behoben wird, wird nicht viel geschehen.
hu.ms meint
Richtig Andi. Genau deshalb baut tesla keinen kompakter mit 4.20m.
David meint
Au, Mist. VWs Zellproduktion wurde eben noch von führenden Anhängern eines amerikanischen Herstellers niedergeschrieben. Jetzt steht da: Wir liefern! Tja, so ist das, wenn man die deutschen Hersteller abschreibt. Über 40% Marktanteil bei uns und 30% in Europa unter den BEV. Und die Fahrzeuge für preissensible Kunden kommen ja erst noch.
Die Strategie, aus den Fehlern von anderen zu lernen, hat sich bewährt. Man hat sich Hilfe von wirtschaftlich eng verbundenen Firmen geholt, die nachgewiesene Kompetenz haben. Wann hat Menschen und Maschinen aus einer Hand geholt. Man hat der Sache Zeit gegeben. Und jetzt ist man erfolgreich. Und die Spezialisten ziehen gerade schon weiter nach Spanien.
VW kann eben Produktion. Auch im neuen Zeitalter.
paule meint
Die Karawane ist längst weiter gezogen. Während VW nun die ersten eigenen einzelnen Prototypen einer inzwischen längst veralteten Akkutechnologie testet, ob überhaupt verwandbar – konzentrieren sich die Profis längst auf Zellen mit wesentlich höherer Energiedichte und haben Fertigungskapazitäten aufgebaut, die in ganz anderer Liga spielen. In der Unfähigkeit, hier zu liefern ist VW nun in der Masse von der 800V-Strategie abgekommen und versorgt diese mit Zellen, die jeder Bastler auf Temu klicken kann. Keine Ahnung, was Du feierst.
hu.ms meint
Und wenns um Taiwan knallt sitzen alle, die aus china beziehen auf dem trockenen – nur VW kann wenigstens 50% der autos mit eigenproduzierten akkus ausstatten.
paule meint
Du schaust eindeutig zu viel Westfernsehen.
Fred Feuerstein meint
„nur VW kann wenigstens 50% der autos mit eigenproduzierten akkus ausstatten“ Das glaubst auch nur du…Rechne mal nach, wieviel Fahrzeuge der Volkswagenkonzern mit 20 GWh an Zellen herstellen kann. Und da muss man erst einmal hinkommen. Gerade feiert man die ersten Serienzellen. Und diese müssen erst einmal in ein Serienauto finden. Dann wird abgerechnet wie gut oder schlecht die Zellen sind. Wird spannend.
hu.ms meint
Nun oben steht, dass 50% geplant sind. Früher oder später. Aber die okkupationspläne chinas für 2028 sind ja schon durchgesickert und dicher auch bei VW angekommen.
paule meint
Da hat einer die Okkupationspläne Chinas für 2028 an hus.bug durchgestochen. Wird immer absurder hier.
hu.ms meint
… und du machst dich immer lächerlicher mit deinen beiträgen.
Steffen meint
„Du schaust eindeutig zu viel Westfernsehen.“
Okay, danke, jetzt weiß ich, wie man dich und deine Einschätzungen einzuschätzen hat. Völlig unqualifiziert und total unnütz also.
Paule meint
Sagt wer? Plankton?
Martin G. meint
Ich verstehe das nicht – aber ich bin auch lediglich ein interessierter Laie in Fragen des Automobils. Stets lese ich in den Kommentarspalten dieser Website, dass es in Europa keine Batteriezellenproduktion gibt und dass das ein sehr großes Problem für die europäische Autoindustrie sei. Northvolt (oder so ähnlich) haben just ihre entsprechenden Absichten abgesagt. Und nun dieser Artikel! VW produziert hoch und eigenständig entwickelte Batterien, sogar in Massen. Soll sogar in Spanien übernommen werden. Wo ist jetzt das Problem?
Ossisailor meint
Northvolt ist ein Start-Up und scheiterte an den extrem hohen Investitions- und Anlaufkosten. Bei Start der Produktion ist in den ersten Monaten eine hohe Ausschussquote die Regel. Es dauert also, bis man Geld verdient.
Der VW-Konzern hingegen ist finanziell in der Lage, die Investitionen in 3 komplett neue Zellwerke zu stemmen (wobei es ursprünglich sogar 6 werden sollten), davon 2 in Europa und 1 in Kanada.
Entscheidend ist aber, dass der Konzern das Know-How von der Entwicklung bis zur Fertigung in der Hand hat. Das ist das Verdienst von Herbert Diess.
paule meint
PowerCo SE Salzgitter ist auch ein Startup, mit hauchdünnem Kapital.
Martin G. meint
Es scheint hier zwei Lager zu geben bezüglich der Einschätzung der VW-Batterieproduktion. Lager Eins betont die vorausschauende Strategie, die nun unmittelbar eine preiswerte Produktion von effizienten Batterien möglich macht. Lager Zwei spricht von veralteter Akku-Technologie (LFP), die dem aktuellen Wettbewerb qualitativ hinterherläuft und sowieso nach der absehbaren Umstellung von 800 Volt nicht mehr zu gebrauchen sei. Hm …
Peter meint
Dass VW diese Investition stemmen KANN ist die eine Sache, die andere Sache ist, wie viel Geduld die Erbsenzähler im Konzern haben, die (während des Hochlaufs normalen) Ausschussraten zu finanzieren. Offenbar sind in den ersten 2-4 Jahren international (also auch bei etablierten China-Playern) vergleichsweise hohe Fehlerraten normal. Und das kostet enorme Summen, ohne dass man viel Output erhält. Die Frage ist immer noch, ob die VW-Planer diesen Zeitraum eingepreist haben, und wie lange die Erbesnzähler diesen (relativ normalen) Zustand aushalten.
hu.ms meint
Nicht nur das – man sichert dich auch die notwendigen rohstoffe.
VW ist seit jahrtzehnten in china tätig. Welcher auto-herstellwr sonst könnte die bisherigen massiven veränderungen und zukünftigen chinesischen absichten besser einschätzen.
paule meint
„VW ist seit jahrtzehnten in china tätig“
Okay, und woher dann die Rohstoffe nach dem Einmarsch? Oder macht VW dann weiter Geschäfte mit China, wie auch aktuell noch immer mit Russland (über Strohmänner und Subunternehmer).
Vermutlich ja, weil einfach kein ehrenwertes Unternehmen.
hu.ms meint
Es sei dir verziehen: Nicht jeder kennt die lieferverträge bzw. beteiligungen von VW an minen ausserhalb chinas/russlands…
Paule meint
Es zählt, dass Russland weiterhin mit Fahrzeugen aus den Fabriken vom VW-Konzern fleißig beliefert wird. Die Verträge interessieren mich genauso wenig wie VW die Embargo-Liste.
Von so einem Laden würde ich nichtmal ne Curriwurst kaufen, und Du feierst die hier jeden Tag.
hu.ms meint
Und wieder die übliche ablenkung, wenn man zum eigentlichen thema rohstoffversorgung für zellproduktion keine argumente mehr hat.
Erfolgt ja von euch tesla-fans laufen und zeigt jedesmal eure hilflosigkeit.
paule meint
LiFePo-Klötze kann jeder.
hu.ms meint
Na dann mach doch mal Paule….
paule meint
bin schon weiter….
Und Erinnerung: Du wolltest mir nicht mehr antworten. Was los, vergesslich? Oder zählt Dein Wort nichts?
Fred Feuerstein meint
Sein Wort zählt nichts, damit liegst du richtig. Er hat es nicht so mit den Fakten, aber das ist hier schon länger bekannt.
Tim Leiser meint
Denn wenn es was ist, was dir nicht gefällt, ist es „Fake News“ stimmt’s Fred?
Unter deinem Kommentar von heute Vormittag habe ich dir ein Angebot gemacht. Kannst es gerne annehmen.
paule meint
Tim, du nervst. In allen Blogs und Foren Dein Gejammer über Tesla. Hast Du im Ernst geglaubt, an einem Tesla geht nichts kaputt?
Wir haben in ein Model 3 ein komplett neues Fahrwerk bekommen, weil nach knapp über 70k hinüber. Was juckt es, ist auf Garantie. Wie auch eine Heckkamera, vom Ranger getauscht. Heul ich deswegen rum?
Tim Leiser meint
Irgendwie werden meine Kommentare nicht freigeschalten. Dabei schreibe ich sehr höflich. Nur eine Frage an dich, Paule:
Ich hab gestern zum ersten Mal wirklich schlecht über meinen TESLA geschrieben. Und ich schreibe auch ausschließlich hier. In welchen Foren wird mein Name dennoch benutzt?
Steffen meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
Paule meint
Nehme ich als Kompliment. Kleinlaut darfst Du gerne unterwegs sein.
hu.ms meint
„Und Erinnerung: Du wolltest mir nicht mehr antworten. Was los, vergesslich? Oder zählt Dein Wort nichts?“
Und wenn du keine argumente mehr zum thema hast kommt das immer.
Entlockt mir jedesmal ein mitleidiges schmumzeln.