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Tesla führt neue Model-Y-Standard-Version mit 657 Kilometer Reichweite ein

09.01.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 130 Kommentare

Tesla-Model-Y-Standard-schwarz

Bild: Tesla

Tesla stellte in Deutschland im vergangenen Oktober das bisher erschwinglichste Model Y vor. Dafür wurde die abgespeckte „Standard“-Version konzipiert, die seit Anfang November auch in der Europa-Fabrik der Marke in Brandenburg nahe Berlin vom Band rollt. Nun gibt der US-Elektroautobauer die Einführung einer weiteren Standard-Variante des Mittelklasse-SUV bekannt: des Model Y Standard Maximale Reichweite Hinterradantrieb.

Das in Deutschland ab 46.990 Euro erhältliche Model Y Standard Maximale Reichweite Hinterradantrieb bietet 657 WLTP-Kilometer pro Ladung und damit die größte Reichweite der Baureihe. Von 0 auf 100 km/h geht es in 7,2 Sekunden und weiter bis Tempo 201. Zum Vergleich: Das darunter positionierte Model Y Standard Hinterradantrieb für 39.990 Euro hat die gleichen Beschleunigungswerte und die gleiche Höchstgeschwindigkeit, schafft aber nur 534 Kilometer pro Ladung.

Dank seines niedrigen Stromverbrauchs von 12,7 kWh/100 km und der hohen Ladeleistung von 250 kW gewährleiste das neueste Mitglied der Model-Y-Standard-Reihe entspanntes Reisen zu minimalen Kosten, wirbt der Hersteller. Mit Zugang zu über 20.000 Tesla Superchargern in Europa punkte das Model Y Standard Maximale Reichweite Hinterradantrieb durch geringe Stromkosten auf Langstreckenfahrten. Ein Ladestopp von 15 Minuten liefere bis zu 278 weitere Kilometer Fahrt.

Wie alle Model Y biete auch die Version Standard Maximale Reichweite Hinterradantrieb serienmäßig unter anderem Fernzugriff über die mobile App, Routenplaner mit Anzeige der Supercharger-Verfügbarkeit in Echtzeit sowie eine Vielzahl von Spiel- und Unterhaltungsoptionen, heißt es weiter. Handyschlüssel, Klimaanlagen-Fernsteuerung, Wächter-Modus, Hunde-Modus und alle anderen charakteristischen Tesla-Merkmale seien ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Updates würden over-the-air automatisch installiert, wodurch das Elektroauto kontinuierlich verbessert werde. Das Fahrzeug sei serienmäßig mit Autopilot ausgestattet und durch Hardware auf überwachtes autonomes Fahren vorbereitet.

Standard-Versionen weisen Unterschiede auf

Die Standard-Versionen des Model Y unterscheiden sich in mehr Aspekten als der Antriebsleistung von den anderen, teureren Ausführungen. Die bei der jüngsten Generation der Baureihe vorhandenen Lichtleisten zwischen den Frontscheinwerfern und Rückleuchten fehlen. Die Front prägen zwei schlanke Scheinwerfer links und rechts sowie eine andere Stoßstange ohne extra Nebellichter. Hinten wurde die Lichtleiste durch eine schwarze Blende ersetzt, die sie einrahmenden Scheinwerfer sind anders geformt als bei den höherpreisigen Ausführungen.

Die Auswahl an Lackierungen ist bei den Standard-Model-Y auf Weiß, Schwarz und Grau beschränkt. Die letzteren beiden Farben kosten 1.300 Euro Aufpreis. Die Basis-Räder des Model Y Standard sind 18 statt 19 Zoll groß und zeigen ein neues Design. Es kommen passive statt frequenzabhängige Stoßdämpfer zum Einsatz. Die Außenspiegel sind weiter einklappbar, aber nur noch manuell und sie haben auch keine Abblendautomatik. Die Standard-Version weist ein nicht durchsichtiges Glasdach auf, die anderen Varianten bieten ein Panorama-Glasdach.

Innen gibt es ebenfalls Unterschiede. So finden sich ein nur manuell justierbares Lenkrad, ein weniger raffinierter Luftfilter, keine Touchscreens für die Rückbank und keine hintere Sitzheizung. Es gibt außerdem eine andere, offene Mittelkonsole und das Soundsystem hat weniger Lautsprecher. Die anpassbare Ambientebeleuchtung wird nicht geboten. Man sitzt zudem auf Stoff- statt Kunstledersitzen. Letztere sind beheizt, aber nicht belüftet. Bei den hinteren Sitzen entfällt auch die Heizung, sie sind außerdem nur manuell umklappbar statt elektrisch verstell- und umklappbar.

Neben den nun zwei Standard-Versionen bietet Tesla das Model Y weiter in den bisherigen Ausführungen an. Diese kosten ab 49.990 bis 61.990 Euro für Reichweiten von 580 bis 622 Kilometern, eine Beschleunigung von 0 auf Tempo 100 in bis zu 3,5 Sekunden und bis zu 250 km/h Höchstgeschwindigkeit.

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Via: Tesla
Tags: Preise, Tesla Model YUnternehmen: Tesla
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Powerwall Thorsten meint

    10.01.2026 um 13:49

    Lustig finde ich immer, wenn sich hier Menschen, die wahrscheinlich noch nie in einem Tesla gesessen sind hier Urteile über Qualität, Reichweite oder Service erlauben.
    Als tatsächlicher Fahrer eines solchen Fahrzeuges komme ich mit Ladezeiten von je nach Temperatur deutlich unter 30‘ überall sehr gut hin – egal ob Pendelstrecken oder 6000km Norwegenurlaub.
    Wenn man sich etwas für die besonderen Belange eines E-Autos interessiert hat man auch beim ersten TÜV komischerweise 0 Mängel.
    Wenn nach 80.000 km die Garantie abläuft werden gegebenenfalls defekte Teile anstandslos innerhalb von 14 Tagen gewechselt (Radlagerbuchsen) oder der Ranger kommt nach Hause (defekter Sensor Wischwasser) – alles kein Problem.
    Im Zweifel einfach mal einen freundlichen Teslafahrer an der Ladestation oder am Supermarkt ansprechen – der lässt einen eventuell sogar einmal mitfahren.
    Das ist auf jeden Fall valider, als zu glauben, was bestimmte Leute hier alles so zu wissen glauben.

    Antworten
    • R2D2 meint

      10.01.2026 um 20:36

      Das mit den Pausen schön reden kenne ich erst seit dem e Auto. Von Stuttgart bis Salzburg braucht niemand von unsere Familie eine Pause. Das olle e Auto aber 3 Stück.. zu was soll ich unterwegs pause machen wenn am Ziel ein hotel mit Restaurants wartet?
      Nicht mal mein Frisör mit 1.400 Euro netto braucht da ne Pause

      Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        11.01.2026 um 12:41

        Laut meiner Infos sind es von Stuttgart nach Salzburg 380 km.
        Davon sind es 280 km in Deutschland.
        Ich weiß du fährst mit deiner Familie auf der Autobahn immer Tempo 250, dann bist du tatsächlich schneller da.
        Wenn man gemütliche 140 fährt altert man allerdings Adrenalin bedingt weniger und kommt trotzdem an.
        Dir weiter viel Spaß beim Rasen. Ich genieße derweil mein Leben.

        Antworten
        • Powerwall Thorsten meint

          11.01.2026 um 12:42

          Bei Tempo 130 oder 140 muss ich übrigens gar nicht laden, um von Stuttgart nach Salzburg zu kommen. Also : stop the Fake News

      • South meint

        11.01.2026 um 18:50

        … ich würde die Strecke auf alle Fälle günstiger fahren…. ;-)
        Und mich an deiner Stelle besser informieren… alle 130km Laden…? Dann ist dein E Autos entweder defekt oder superalt…

        Antworten
        • Freddy K meint

          11.01.2026 um 23:34

          Er fährt evtl.. mit nem eUp…. gngn

  2. hu.ms meint

    10.01.2026 um 10:24

    Der muss mit der reichweite auf 39.900 € runter.
    Dann überlegen es sich vielleicht doch noch einige – trotz des schlechen images von tesla.
    Firmen auf keine fall, da bei problemen die instandsetzung zu lange dauert.

    Antworten
    • MichaelEV meint

      10.01.2026 um 13:59

      Was Tesla „muss“ entscheidet nur Tesla selber. Und die Entscheidungen sprechen absolut nicht dafür, dass sie derartiges müssen!

      Antworten
      • hu.ms meint

        10.01.2026 um 18:20

        Dann nochmal für spezeil für dich:
        Wenn der preis nicht gesenkt wird, werden auch nicht mehr gekauft als bisher.
        Ganz einfach: negativ-image-abschlag notwendig oder weiterhin wenig zulassungen.

        Antworten
        • Matthias meint

          10.01.2026 um 18:53

          Für welche Vehikel, oder wohl eher Konsumgüter im allgemeinen, zahlst du denn freudig einen „Positiv-Image-Zuschlag“? Für Dubai-Schokolade mit der grünen Pampe?

        • Future meint

          10.01.2026 um 19:19

          Dubai-Schoki ist längst out. Im Moment trendet alles, was man bei Erewhon am Beverly Boulevard kaufen kann. Insta ist voll damit.

        • hu.ms meint

          10.01.2026 um 20:01

          „Positiv-Image-Zuschlag“?
          Was für ein unsinn. Der umkehrschluss funktioniert nicht immer – alter !

        • Fred Feuerstein meint

          11.01.2026 um 09:14

          Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

        • MichaelEV meint

          11.01.2026 um 14:58

          Dann nochmal speziell für dich: Für Tesla wird ziemlich irrelevant sein, wie sich Mengen temporär verteilen.
          In DE ist vieles Flottengeschäft, mit hohen Rabatten, Leasing und viel Preisdruck wegen den CO2-Flottenzielen. Was andere MÜSSEN, muss Tesla noch lange nicht! Die verteilen die Mengen so, wie es am gewinnbringendsten ist.

        • hu.ms meint

          11.01.2026 um 16:14

          Tesla scheint demnach auf gewinnmaximierung aus zu sein. Andere wollen zuerst mal möglichst grosse marktanteile erreichen.
          BYD z.b. in china oder die VW-group in europa.
          Wir werden in ein pasr jahren sehen, welche strategie besser war…..
          Besonders wenn einer voll auf eine neue technik setzt, bei der er nicht mal im heimatmarkt führend ist, da dort waymo schon ohne überwachungsfahrer unterwegs ist und in china + europa eine genehmigung ohnehin erst kommt, wenn auch die heimischen hersteller soweit sind. Einfach super aussichten für tesla ! :-)))

        • MichaelEV meint

          12.01.2026 um 09:41

          Das ist lustig. Der Selbstzweck jedes Unternehmens ist in der Regel die Gewinnmaximierung.
          Bei Tesla indem Mengen gewinnbringend verteilt werden. Und bei deiner VW Group indem man vornehmlich auf den gewinnbringenden Verbrenner setzt und bzgl. BEVs nur das macht, wozu man durch Regulation gezwungen wird.

          Und diese ganze Story ist doch von Grund auf unsinnig. Es gibt kein Unternehmen, dass besser auf den großen Märkten der Welt und vielen weiteren kleineren mitspielt als Tesla.
          Und Mengen auf einem Markt gegen die wirtschaftliche Logik zu erzwingen bedeutet weniger Mengen auf anderen Märkte. Also von Grund auf ohne Logik.

          Wer seit <15 € beim Teslakurs von massiver Überwertung schwafelt, braucht sich beim besten Willen nicht anmaßen autonomes Fahren bewerten zu wollen…

        • hu.ms meint

          12.01.2026 um 19:24

          Michael,
          1. extrem schwache antwort zu meinen feststellungen zu FSD !
          Widerlege sie einfach !
          2. Es ist ein nachfrage – kein angebotsmarkt.
          Jeder hersteller, der beide antriebsarten anbietet, produziert die, die nachgefragt werden. Wenn die neuwagenkäufer mehr BEV bestellen würden, würden auch mehr gebaut. Lademöglichkeiten habe mind. 40% zuhause oder am AP und CPO passt bei BEV ja auch. Die leute wollen sich einfach nicht umstellen. Deshalb verkauft ja tesla u.a. auch weniger autos in D.

        • MichaelEV meint

          13.01.2026 um 11:54

          Was soll man zu FSD schon sagen. Entgegen dem Offensichtlichen (Tesla hat massig (und mit Abstand am meisten) Daten für die großen Regionen; genug Rechenkapazitäten, um diese zu verarbeiten; einen generischen Ansatz, der überall ohne große Aufwände funktioniert; die geringsten Hardwarekosten und die Hardware schon in Millionen Fahrzeugen implementiert) hältst du dich an dem Strohhalm fest, dass in der Anlaufphase ein Sicherheitsfahrer eingesetzt wird. Das löst bei mir nur Mitleid aus…

          2) ist vollkommener BS. Nichts deutet darauf hin, dass Tesla v.a. beim MY freie Kapazitäten hatte. Und VW und Co. steuern ihr Angebot so, dass die regulatorischen Ziele (v.a. CO2-Flottenziele) erreicht werden und das gewinnbringende Geschäft mit dem Verbrenner nicht beeinträchtigt wird.
          Es gibt keine transparente Preisparität bei den Altherstellern zwischen Verbrenner und BEV. Bis auf wenige Ausnahmen (die dann auch schnell weg sind) werden die BEVs mit hohen Aufpreisen zu ihren internen Äquivalenten bepreist, weshalb deine These das als Maßstab für die „Nachfrage“ zu nehmen einfach irrsinnig ist.

        • hu.ms meint

          13.01.2026 um 20:36

          „die Hardware schon in Millionen Fahrzeugen implementiert“
          Wirklich. Nach meinen infos sind die rechner in den älteren teslas nicht leistungsfähig genug um die bis jetzt schon entwickelten software (mit sicherheitsfahrer) verarbeiten zu können.
          Und nochmal: die neuwagenkäufer sind naiv, sie denken nicht über die entwicklung der CPO der antriebsarten nach bzw. ihren ist garnicht klar das das das entscheidene für ihren geldbeutel ist.
          Und nochmal: warum senkt tesla nicht die preise um mehr autos in europa zu verkaufen, wo der absatzrückgang 2025 am grössten war.

  3. MrBlueEyes meint

    09.01.2026 um 12:43

    Zwischen den Modellen „Standard Maximale Reichweite“ und „Premium RWD“ und „Premium AWD“ liegen preislich jeweils nur 3.000€ …im Leasing sind es monatlich (in Voreinstellung) sogar nur 20€ monatlich Unterschied…

    Also ich finde, da kann man jeweils noch locker 2 bis 3 Modelle dazwischenpressen mit leicht abgestuften Werten/Ausstattungen… das wird den Absatz sicherlich pushen…
    /Sarkasmus off

    Tesla verzettelt sich komplett… am Ende wäre es besser gewesen, gleich eine Optionsliste wie die anderen anzubieten… dass der Murks irgendwie aufgehen soll, erschließt sich mir nicht… da räubert das eine Modell doch nur im Revier vom anderen… aber neue Kunden gewinnst so keine…

    jm2c

    Antworten
    • MichaelEV meint

      09.01.2026 um 13:54

      Also wegen 2 Optionen mehr kann man gleich auch hunderte machen? Warum haben die bei Tesla nicht so einen klugen Kopf wie dich…
      /Sarkasmus off
      Ich glaub so jemand wie du hat sich mittlerweile komplett „verzettelt“

      3000 € sind für jemanden, der die Ausstattung nicht benötigt, 3000 €. Woanders hinterfragt man sehr viel absurdere Dinge (wie die Optionsliste) auch nicht.

      Und wer sind „die anderen“? Viele Hersteller hatten diese Optionsliste noch nie…

      Antworten
  4. Future meint

    09.01.2026 um 10:47

    12,7 kWh/100 km ist sehr effizient und damit nachhaltig für ein SUV. Kein Elektroauto sollte mehr verbrauchen. Natürlich ist es auch praktisch und preiswert für die Nutzer. Es ist schön, dass es bereits einige Hersteller gibt, die das hinbekommen. Das gute daran ist, dass es dann auch keine überdimensionierten Akkus mehr braucht. Ressorcenschonung ist auch beim Elektroauto wichtig und bedeutet Verantwortung.

    Antworten
    • ChriBri meint

      09.01.2026 um 18:20

      Absolut… sehe ich genau so… egal wie man zu Tesla steht, die Größe von Laderaum und Reichweite/Effizienz ist schon beeindruckend… klar, schon ein wenig Holzklasse, aber wer sehr pragmatisch unterwegs ist, why not.

      Antworten
    • hu.ms meint

      14.01.2026 um 12:45

      Und so sehen das nicht mal 10% der BEV-neukäufer im anspruchvollten automarkt europa.

      Antworten
  5. David meint

    09.01.2026 um 10:45

    Wir wissen ja alle, dass die Tesla langsamer laden als die MEB Fahrzeuge. Und dass diese 250 kW unter günstigen Umständen einen winzigen Moment gehalten werden. Ebenso wissen wir, dass die Reichweiten im WLTP besonders designt werden. Das hat ja Murks sogar zugegeben. Im echten Leben hat er kein Meter mehr Reichweite, als ein normaler Enyaq. Das haben viele Tests bewiesen.

    Aber ich möchte auf die Technik gar nicht abstellen. Auch nicht auf das unschöne Aussehen und auf die unpraktische Karosserie mit Coupéheck. Denn das ist nicht der Grund für den großen Misserfolg von Tesla. Es ist einfach der Ruf ruiniert und man kann sich als normaler Mensch keinen Tesla mehr vor die Haustür stellen. Das hat sich in den Zulassungszahlen gezeigt. Man hatte zum schlechten Vorjahr noch einmal grob die Hälfte der Kunden verloren.

    Immerhin kann es dieses Jahr nicht so weitergehen, sonst würde man bei Null landen. Aber besser wird es auch nicht. Die Kunden, die das brandneue Facelift gekauft haben, sind ja auch schon nach wenigen Monaten auf den Pott gesetzt. So züchtet man sich keine neuen Fans. Tesla schlägt halt wild um sich, weil sie wissen, selbst wenn sie für 29.990 anbieten, sind sie zwar ruiniert, aber keineswegs würde ihnen dann der Wagen aus den Händen gerissen.

    Antworten
    • Powerwall Thorsten meint

      09.01.2026 um 20:17

      Oh Da Vida, wieder mit FUD Nachrichten unterwegs.
      Zeig doch der Community mal bitte ein oder besser zwei oder vielleicht sogar drei Quellen deiner Wahl wo ein beliebiges aktuelles Fahrzeug der MEB Plattform mit einem vergleichbar großen Akku also +-75er Akku schneller lädt (von zehn auf 80 % ) als ein Tesla Model3 oder Model Y auch der neusten Generation
      Du darfst gerne auch noch einen Sommer und einen Wintervergleich heraussuchen.
      Du bist doch immer so gut informiert.

      Antworten
      • hu.ms meint

        14.01.2026 um 12:48

        Falscher vergleich !
        Nicht akkukapazität sondern KP ist entscheidend und da fährt der 77kwh enyaq die 1000km incl. ladestopps
        schneller als ein preisgleiches M3 SR.

        Antworten
  6. MrGreenEyes meint

    09.01.2026 um 10:40

    Verzweifelte Antwort auf EV3 und Elroq…

    Antworten
    • Future meint

      09.01.2026 um 10:54

      Kann man EV3 und Elroq schon auf allen wichtigen Märkten der Welt kaufen? Es geht doch nicht immer nur um den kleinen deutschen Markt – mittlerweile nur noch Platz 5 in der Welt.

      Antworten
      • eBikerin meint

        09.01.2026 um 12:19

        “ Es geht doch nicht immer nur um den kleinen deutschen Markt “
        Beide verkaufen sich in Europa sehr gut – und Europa ist immer noch Platz 3 – und nachdem auslaufen der Förderung wird Europa auch wieder die USA überholen.

        Antworten
        • Future meint

          09.01.2026 um 12:26

          Wenn ich von Deutschland rede, meine ich Europa. Für mich gibt es da keinen Unterschied.

        • Future meint

          09.01.2026 um 21:14

          Ich habe nicht von Deutschland geredet, sondern von der Welt. Oder hält sich Deutschland sogar wieder für die Welt?

        • Lataffa meint

          10.01.2026 um 10:15

          Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

    • MichaelEV meint

      09.01.2026 um 14:25

      Vom Elroq werden 130k p.a. produziert, vom EV3 keine Ahnung wie viele (denke deutlich weniger). Um keine verzweifelte Antwort auf das MY zu sein (obwohl sowieso nicht direkt in Konkurrenz stehend), könnte man ja die Kapazitäten mal vervielfachen.
      Aber es sind noch nicht mal verzweifelte Antworten, es sind weiterhin nur Compliance-Produkte. Existent um regulatorische Ziele zu erfüllen und vollkommen irrelevant, wo es solche Zwänge nicht gibt.

      Antworten
    • ChriBri meint

      09.01.2026 um 18:22

      Kann man EV3 mit MY vergleichen? Also, wenn ich mit einem MY liebäugeln würde, wäre der EV3 für mich zumindest eines… zu klein

      Antworten
  7. Steven B. meint

    09.01.2026 um 10:23

    Mit der Ausführung des Modell Y ist auch schon klar, dass die meisten Käufer wohl hier zugreifen werden. Der Umsatz steigt also, aber die Marge dürfte dannn weiter einbrechen. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass ein Unternehmen derart viele Ausführungen produziert, wo nur eines stark nachgefragt werden wird. Modell S und X zeigen ja auf, dass sie in der Bedeutungslosigkeit untergehen. Das wird dann auch mit den „gehobenen“ Ausführung von Y und 3 passieren. Ich finde das gut, dass Tesla diesen Schritt macht, um weiter existent am Markt unterwegs zu sein. „Darfs en bissel mehr sein“, wird man sich wohl nicht mehr bei Tesla umschauen, sondern auf die Premium Hersteller zugehen…

    Antworten
    • Andi EE meint

      09.01.2026 um 10:31

      Die sind ja nur auf dem Papier Premium. Mehr Hartplastik ist nicht Premium. Weniger Autonomie ist nicht Premium, weniger Platz ist nicht Premium. Der teurere Betrieb könnte Premium suggerieren, aber das ist nicht erstrebenswert.

      Antworten
      • Future meint

        09.01.2026 um 10:38

        Premium ist nichts weiter als Marketing, um einen höheren Preis zu verlangen. Ich habe gehört, dass die Flittenkunden aber eh einen Rabatt bekommen und die Privatkunden handeln den Preis ja auch aus wie auf dem oriientalischen Basar. Vemrutlich macht das am Ende dann beide Seiten glücklich.

        Antworten
    • MichaelEV meint

      09.01.2026 um 14:18

      Der eine (MrBlueEyes) deutet an, bei nur 3000 € Unterschied würden die meisten zum Premium greifen. Der andere spricht davon, dass die meisten nur den Standard nehmen.

      Letztendlich landen bei beiden Option wahrscheinlich weltweit jeweils höhere Stückzahlen als andere bei einer ganzen Modellreihe mit unzähligen Optionen erreichen.

      Antworten
  8. Andi EE meint

    09.01.2026 um 10:20

    Die Reichweite ist top. Ich find den Weg, über möglichst hohe Effizienz Reichweite zu generieren, das A und O bei einem BEV. Hat man dann noch eine gute Grösse in der Batterie, hat allgemein das Laden nur noch eine marginale Bedeutung.

    Wenn man jetzt nur regional und nicht auf der Autobahn fahren würde, würde bei 50km Tagesfahrleistung, der Akku für 10-12 Tage ausreichen. Geht man auf die Autobahn, sind schon sehr lange Strecken ohne Nachladen möglich. Heisst, man muss das Fahrzeug im Durchschnitt nur 1x pro Woche an der Wallbox laden. Dann hat man immer ein leistungsfähiges SuC Netz was jeder mit einfach einstöpseln „überall“ auf der Welt bedienen kann. Mehr braucht es doch nicht für 90%+ der User nicht.

    Und Geld spart man auch noch dank dem tiefen Verbrauch, und weil man primär Zuhause, aber auch an den SuC laden kann.

    Die Bedienung find ich etwas vom besten am Tesla, intuitiv wie an einem Tablet oder Smartphone wie es sich Milliarden Nutzer gewohnt sind. Es ist klar, dass sich ältere User von konventionellen Fahrzeug-UIs kommend, noch schwerer tun, aber die Zeit ist da ganz klar auf Teslas Seite mit Touchbedienung, KI, selbstfahrenden Auto, alles wird automatisch geregelt. Mit Grok in den USA kann man mit dem Fahrzeug wie mit einer Person reden und seine Absichten mitteilen und das Fahrzeug macht dann alles selbständig was den Transport, Routenwahl, Abstecher, Parken, … betrifft.

    Antworten
    • Tim Leiser meint

      09.01.2026 um 10:45

      Was die Bedingung angeht, bin ich mit dem Tesla (2022 Model y) weitgehend zufrieden. Aber die Touchbedienung hat Grenzen. Potential besteht in der Einführung von Multi-Touch (z.B. zwei Finger nach oben für Lüfter höher, zwei Finger nach rechts für Temperatur). Damit wäre es blind bedienbar und man könnte auf Knöpfe verzichten.

      Aber gerade das iPhone beweist durch gutes Design, dass Knöpfe auch weiterhin wichtig sind. Nämlich da, wo eine Funktion immer gleich ist. Beim Smartphone ist das die Lautstärke, der An- und Ausschalter und seit neustem die Kamere-Taste. Beim Auto kommt dazu unter anderem der Blinker, die Scheibenwischanlage (die ich tatsächlich häufiger Manuel bediene) und der Gangwahlhebel. Schon das offenen des Handschuhfaches über Touch nervt. Mal schnell den Lüfter runter drehen, weil man hören möchte, was die Kinder einem draußen was zurufen nervt (hier wäre etwas wie Multi-Touch toll).

      Bei Musiktechnologie ging der Trend von Analog zu digital (große Studios nutzen sogar heute noch Tonbänder, wenn sie es sich leisten können). Aber mittlerweile boomt der Markt für haptische Controller, die die Software steuern. Und je weniger Diopelbelegung, desto besser. Ein Fader pro Kanal. Blinde Bedienung.

      Was sprachbedienung in Autos angeht ist das toll, wenn man alleine fährt. Ich bin gespannt, wie das mal mit Grok funktioniert (bisher noch sehr limitiert und so schlau wie die originale Alexa). Aber sobald Kinder im Auto sind oder Erwachsene, die sich unterhalten (oder Musik/einen Podcast hören), wird es schwierig. Also nice to have aber kein Ersatz.

      Antworten
      • Andi EE meint

        09.01.2026 um 11:47

        @Tim
        „Aber gerade das iPhone beweist durch gutes Design, dass Knöpfe auch weiterhin wichtig sind. Nämlich da, wo eine Funktion immer gleich ist. Beim Smartphone ist das die Lautstärke, der An- und Ausschalter und seit neustem die Kamere-Taste.“
        Aber das hast du exakt bei Tesla auch. Die wichtigste Bedienung ist das Steuerrad zum Lenken und die Tasten und Scrollrad am Lenkrad. Du hast analoge Elemente zum öffnen der Türen und Fensterheber. Das ist das Abbild eines Smartphones. Das was man viel berührt, ist nach wie vor mit konventioneller Bedienung. Es ist sogar deutlich mehr konventionell wie bei einem Smartphone.

        „Beim Auto kommt dazu unter anderem der Blinker, die Scheibenwischanlage (die ich tatsächlich häufiger Manuel bediene) und der Gangwahlhebel.“
        Der Blinker hat ja nur kurz mal gewechselt, das ist so wie immer. Die Gangwahl ist doch klar, dass das Fahrzeug mit Intelligenz zu 99% selber korrekt entscheidet. Es gibt da Unterschiede bei Herstellern bezüglich Intelligenz. VW würde ich das Weglassen auch nicht empfehlen.

        Bei der Scheibenwischanlage wäre es schon besser gewesen, man hätte es mit der Triviallösung umgesetzt. Aber ja, das ist halt dem KI-Anspruch geschuldet. 😄

        „Schon das offenen des Handschuhfaches über Touch nervt.“
        Sehe ich auch so, da gehört ein Knopf hin. Aber das ist kein KO-Kriterium, da fehlt bei anderen dann so viel mehr an Intelligenz, digitaler Kompetenz und auch an performanter Hardware. Das sind gewaltige Penaltys bei anderen Herstellern = Museum.

        „Mal schnell den Lüfter runter drehen, weil man hören möchte, was die Kinder einem draußen was zurufen nervt (hier wäre etwas wie Multi-Touch toll).“
        Wäre doch eine gute Idee, die du den Tesla-Technikern mal als Aufgabe geben könntest. Sprechtaste „Befehl“ Fahrzeug so still wie möglich schalten, und dann zurückkehren zum Regelbetrieb. Das ist doch für diese Ingenieure einfach umzusetzen, da ja in einem Tesla alles mit digitaler Regelung geschehen kann, kann die Automatik zwischen zwei Zuständen exakt switchen.

        Antworten
        • Tim Leiser meint

          09.01.2026 um 12:00

          „Die Gangwahl ist doch klar, dass das Fahrzeug mit Intelligenz zu 99% selber korrekt entscheidet.“
          Ich weiß nicht, wie gut das funktioniert. Aber bei dem relativ großen Wendekreis gibt es einige Stellen, bei denen ich sehr schnell vor und zurück setzen muss und es sehr eng ist. Da habe ich die Handbewegung bereits automatisiert und unter keinen Umständen möchte ich das anders haben.

          „Sprechtaste „Befehl“ Fahrzeug so still wie möglich schalten, und dann zurückkehren zum Regelbetrieb.“
          Multi-Touch wäre hier die praktischste Lösung.

          „Aber das ist kein KO-Kriterium“
          Ist und war es für mich auch nicht. Es soll nur untermauern, dass alles auf Touch umzustellen ökonomisch (für den Hersteller) vielleicht Sinn macht, aber für die Bedienung nicht die beste Lösung ist. Es reicht ja ein Knopf, der einen digitalen Befehl auslöst. Das gibt es sogar zum nachrüsten. Sieht aber eben auch so aus.

        • M. meint

          09.01.2026 um 12:10

          Performante Hardware, um das Handschuhfach zu öffnen.
          Kollege, du nimmst doch was für solche Sätze, oder? 😂

        • Andi EE meint

          09.01.2026 um 13:58

          @Tim
          „Ich weiß nicht, wie gut das funktioniert. Aber bei dem relativ großen Wendekreis gibt es einige Stellen, bei denen ich sehr schnell vor und zurück setzen muss und es sehr eng ist.“
          Ich weiss nicht, ob das hier auch funktioniert. Aber grad diese 3-Punkt Wendungen (bei uns Sägen), hab ich in den Videos gesehen, dass die Absicht im Kontext mit den Platzverhältnissen automatisch erkannt und der richtige Gang gewählt wird. Du gehst ja dann vom Gas, dann wechselt er den Gang, du kannst wieder das Stück fahren bis du vom Gas gehst … . Aber ja, es ist nur aus mehreren Videos aus den USA. Dass man diese Logik automatisieren kann, steht für mich außer Frage, wenn man die Umwelt versteht (Bedingung).

          „Da habe ich die Handbewegung bereits automatisiert und unter keinen Umständen möchte ich das anders haben.“
          Besser als nichts machen, geht ja nicht. Das ist kein Argument.

          „Multi-Touch wäre hier die praktischste Lösung.“
          Damit haben sehr viel User Mühe. Dass man das optional einsetzen könnte, ja wieso nicht. Aber nicht Standard, die Leute haben schon Mühe mit dem „Long Press“ ein- und ausschalten. 😉 Das „lang“ darf nicht zu kurz sein, was zur Konfusion führen kann.

          „Es soll nur untermauern, dass alles auf Touch umzustellen ökonomisch (für den Hersteller) vielleicht Sinn macht, aber für die Bedienung nicht die beste Lösung ist.“
          Mit der digitalen Lösung geht’s ja auch um den Kunden selber, der von einem deutlich besseren P/L profitieren kann. Wenn man für alles Hardware benötigt, steigt der Preis nicht nur für die Komponente selber, nein die Ware muss ja noch eingekleidet und verkabelt werden, alles Arbeitsschritten die Kosten und das
          P/L verschlechtern.

          Stell dir mal einen physischen Slider vor und die Automatik im Menü für die Temperatur oder Lüftung. Jetzt regelt z.B. die Automatik auf 22 Grad, der physische Slider steht aber noch bei 18 Grad, das ist voller Inkonsistenz, respektive mit einer aufwändigen Nachahmung bei der Hardware verbunden, wenn du ein gewisses Maß an Automatik einführen möchtest. Bei der Gangwahl hast du das gleiche Problem, sobald du etwas automatisch ausführst, musst du die manuelle Bedienung nachführen. Der Hebel darf ja dann nicht im Vorwärtsgang stehen, wenn die Automatik rückwärts gefahren ist. Du musst das Analoge im UI immer nachführen, was ein unglaublicher Nonsens ist. Diese Problematik haben die klassischen UI-Vertreter wahrscheinlich nicht auf dem Schirm.

          Mit mehreren Personen die das Fahrzeug nutzen wird es noch absurder. Die Sitzverstellung ist das klassische Gebrechen normaler Fahrzeuge, Lüftung, Temperatur … alles ist immer falsch. Es macht einfach Sinn, dass die Sache mit dem Handy / Besitzer verbunden ist. Das System von Tesla ist viel besser als beim Rest.

          Oder stell dir das Robotaxi vor, das wird deine bevorzugte Temperatur, Lüftung, Sitzposition, beliebte Ziele, Wegpunkte, Multimedia-Wünsche … alles in deinem Profil abspeichern. Schon wenn es auf dem Weg zu dir ist, alles so einstellen, wie du es gerne hast. Den höchstmöglichen Komfort kannst du nur erreichen, wenn die Dinge automatisch geschehen.

        • Tim Leiser meint

          09.01.2026 um 15:37

          @Andi,

          „Du gehst ja dann vom Gas, dann wechselt er den Gang, du kannst wieder das Stück fahren bis du vom Gas gehst …“
          Aber das ist doch schon wider ein Schritt zurück. Im Moment muss ich überhaupt nicht vom Gas gehen und wippe den Schalter hoch und runter und nach drei oder vier Zügen habe ich gewendet. Ansonsten halte ich an, kontrolliere, ob der richtige Gang eingelegt ist und fahre dann weiter. Außer natürlich, Ich habe kurz gehalten, weil eine Katze vorbei ist und will eigentlich nochmal zurück. Dass muss ich dann am Display einstellen. Das ist doch absurd. Möglicherweise ist es bei den Prachtstraßen in Kalifornien weniger ein Problem. Aber ich wohne hier in einer relativ kleinen und alten Stadt. Europa halt.

          Was die Knöpfe und deren Einstellungen angeht: bei der Musikprodktion nennt man das Total recall. Manche Controller haben Motorfader. Auch die gibt es bereits für wenige Euro. Das wäre mir aber zu komplex. Ich würde berührungsempfindliche Endlos-Push-Encoder verwenden. Ich würde das so gestalten: unterhalb des Haupt-Displays sind ein paar dieser Drehknöpfe. Wenn man unbedingt möchte, könnte man jeden davon doppelt belegen (ich würde aber eher einen mehr nehmen). Sobald ich dann einen berühre (z.B. den für Klima), taucht darüber auf dem Hauptdisplay die Klimagrafik auf (oder vergrößert sich). Man könnte sogar dem Kunden oder dem Fahrerprofil überlassen, ob er lieber eine andere Funktion darauf haben möchte, zum Beispiel die Display-Helligkeit oder die Lautsprecher Balance. Solche Encoder kosten nichts, könnten sogar kabellos funktionieren und halten ewig. Ich habe seit 25 Jahren so ein Gerät in meinem Tonstudio, das noch immer funktioniert.

          „Bei der Gangwahl hast du das gleiche Problem, sobald du etwas automatisch ausführst, musst du die manuelle Bedienung nachführen. Der Hebel darf ja dann nicht im Vorwärtsgang stehen“
          Nanana 😉 für eine so großen Tesla-Fan kennst du die Teslas aber schlecht. Der Gangwahlhebel ist beim Tesla immer in der gleichen Position. Drücke ich ihn in die eine Richtung geht der eine Gang rein. In die andere Richtung geht er in der ersten Stufe (leicht runter) auf N und ganz runter auf D. Bei der Fahrt kann man so den Autopiloten oder Tempomaten aktivieren oder deaktivieren. Alles sehr simpel, logisch und haptisch. Die Amis sagen dazu „muscle memory“. Das abzuschaffen ist idiotisch. Sollten die Autos selbst fahren, ist es was anderes. Aber in einem Fahrerauto drauf verzichten mit Verweis, dass man es in einem Robotsxi nicht braucht ist doch Kundenverarsche.

        • Andi EE meint

          09.01.2026 um 16:26

          @Tim
          „Aber das ist doch schon wider ein Schritt zurück. …“

          Nö, hier ist es drin beschreiben, Bremse nur antippen und das Lenkrad einschlagen und schon ist der andere Gang drin. Das Fahrzeug kann sogar noch zurückrollen, es muss nicht stillstehen.
          https://youtu.be/-HTUQeQ50zc?si=e-6brDaWs5EZx5ul

          „Sobald ich dann einen berühre (z.B. den für Klima), taucht darüber auf dem Hauptdisplay die Klimagrafik auf (oder vergrößert sich).“
          Das macht keinen Sinn, die Touch-Oberfläche ist deshalb so intuitiv, weil du dort wo du klickst auch die Aktion auslöst. Sobald du das entkoppelst (räumlich trennst), ist es nicht mehr intuitiv.

          „Nanana 😉 für eine so großen Tesla-Fan kennst du die Teslas aber schlecht. Der Gangwahlhebel ist beim Tesla immer in der gleichen Position.“
          Die neue Lösung ist viel besser, ich muss ja Tesla nicht in Dingen verteidigen, die nicht stimmig sind.

          „Sollten die Autos selbst fahren, ist es was anderes. Aber in einem Fahrerauto drauf verzichten mit Verweis, dass man es in einem Robotsxi nicht braucht ist doch Kundenverarsche.“
          Das ist doch keine Kundenverarsche, wenn man es besser löst. Versuch doch nicht gleich die ablehnende Position einzunehmen. Das ist leider oft so, dass Leute nicht mit ihren Gewohnheiten brechen, obwohl sie aufwändiger sind.

        • Tim Leiser meint

          09.01.2026 um 17:42

          „Das ist doch keine Kundenverarsche, wenn man es besser löst. Versuch doch nicht gleich die ablehnende Position einzunehmen. Das ist leider oft so, dass Leute nicht mit ihren Gewohnheiten brechen, obwohl sie aufwändiger sind.“

          Doch, das ist es. Das ist, als würde ich heute ein Bett kaufen ohne Matratze. Mit dem Argument, dass da in den nächsten Jahren irgendwann eine Matratze dazu kommt und ich so lang ja auch so darin schlafen könnte. Glaub mir. Ab der ersten Sekunde, ab dem ich einen digitalen Controller benutzt habe, konnte ich das Ding blind bedienen. Ich sitze jetzt gerade im Moment in meinem Tesla. Alleine die Klimaanlage auszuschalten, war unkomfortabel. Zum Beispiel auch deswegen, weil der Touchscreen nicht sofort reagiert hat. Du fährst selbst ja keinen Tesla.

          Zu dem Video: ich hab doch die Situation beschrieben, in der so ein System denken könnte, dass ich in die andere Richtung fahren möchte, ich habe einfach nur kurz angehalten habe. Es ist etwas was perfekt funktioniert so wie es ist. Warum sollte ich das ändern?

          Mir ist das wirklich etwas zu anstrengend hier im Forum zu diskutieren. Ich hatte dir mal ein Angebot gemacht, mir eine Mail zu schreiben. Es würde mich freuen, wenn wir das etwas ausführlicher besprechen könnten.

        • Fred Feuerstein meint

          09.01.2026 um 18:21

          „Alleine die Klimaanlage auszuschalten, war unkomfortabel“ Warum berührst du nicht einfach 2 Sekunden die Temperaturanzeige unten rechts, dann ist die Klima/Lüftung sofort aus.

        • Tim Leiser meint

          09.01.2026 um 18:50

          Fred. Sag ich doch: unkomfortabel.

        • Fred Feuerstein meint

          09.01.2026 um 19:03

          Wenn du das so empfindest, ist das vollkommen in Ordnung,

        • Tim Leiser meint

          09.01.2026 um 20:00

          Fred
          offen gestanden kann ich den Trick nicht. Funktioniert super. Danke für den Tipp.

        • Fred Feuerstein meint

          09.01.2026 um 21:46

          Gerne.

    • Gernot meint

      09.01.2026 um 10:58

      «Die Reichweite ist top. Ich finde den Weg, über möglichst hohe Effizienz Reichweite zu generieren, das A und O bei einem BEV. »

      Es hängt ganz von der individuellen Konstellation ab. Grundsätzlich ist Effizienz natürlich gut, aber Effizienzmaßnahmen kosten auch Geld oder gegen zu Lasten des Designs (siehe u.a. EQE, EQS, M3, MY). Und dann ist es eben eine Abwägung.

      Wer z.B. eine große PV auf dem Dach hat, den juckt es wenig, wenn das Auto satte 3 kWh auf 100 km mehr verbraucht als ein vergleichbares, effizienteres Modell. Der lädt 8 Monate im Jahr quasi zum Nulltarif und in den restlichen 4 Monaten ergeben sich dann Mehrkosten von 35 Euro pro Jahr für 140 kWh zusätzlichen Stromverbrauch aus dem Netz. Da sind andere Faktoren wie Kaufpreis, Versicherungseinstufung relevanter für die Kosteneffizienz. Das ist ja ein Grund, warum viele chinesische BEVs weniger effizient sind. Die wurden primär für den chinesischen Markt konzipiert und bei den dortigen Strompreisen sind Investition in Effizienz schlicht unrentabel.

      Langstreckentauglichkeit stellt man vor allem über die Ladegeschwindigkeit her. Wenn das Auto 650 km Reichweite hat, aber im Winter 45 Minuten für 10-80%-Laden braucht, dann ist ein Auto mit weniger Reichweite, aber deutlich höherer Ladegeschwindigkeit langstreckentauglicher.

      Antworten
      • Andi EE meint

        09.01.2026 um 11:18

        @Gernot
        „Es hängt ganz von der individuellen Konstellation ab. Grundsätzlich ist Effizienz natürlich gut, aber Effizienzmaßnahmen kosten auch Geld oder gegen zu Lasten des Designs (siehe u.a. EQE, EQS, M3, MY). Und dann ist es eben eine Abwägung.“
        Du bezeichnest das meistverkaufte Auto mit schlechtem Design. Das ist sowas von absurd lächerlich und Verkaufszahlen ignorierend. Darf man das sagen? Du bist ein Clown, weil diese Analyse ist nicht mehr als ein schlechter Witz.

        „Langstreckentauglichkeit stellt man vor allem über die Ladegeschwindigkeit her.“
        Nein, das Wichtigste ist der Verbrauch der über die Güte der Aerodynamik skaliert. Das bestimmt auch, wieviel du nachladen und bezahlen musst.

        Antworten
        • Tim Leiser meint

          09.01.2026 um 11:39

          Seit wann ist kommerzieller Erfolg ein Merkmal für gutes Design? Ich finde den Corolla zum Beispiel überhaupt nicht schön. Und zwar in fast keiner. Er ist aber sehr zweckmäßig. Wie das Y, das für mich ein Raumwunder ist.

        • Gernot meint

          09.01.2026 um 13:56

          «Du bezeichnest das meistverkaufte Auto mit schlechtem Design.»

          Tesla M3/MY waren lange Zeit das einzige erst zunehmende BEV-Angebot und danach noch ziemlich lange die BEV mit dem mit Abstand besten Preis-/Leistungsverhältnis. Deshalb haben die sich verkauft. Das Design ist vor allem am Heck grauenhaft. Und Laien wie Du, faseln andauernd davon, dass Design reine Geschmachssache wäre. Stimmt aber nicht.

          Und weil Du wie immer keine Argumente hast, musst Du natürlich wieder direkt beleidigen und die Person angreifen. Mit Argumenten kannst Du eine Diskussion ja nicht gewinnen. Weil mit Dir keine sachliche Diskussion möglich ist und Du jedes Mal ausrastest, sofern jemand Tesla kritisiert und den Management-Vollversager Elon Musk nicht als gottgleiches Genie ansieht, ist die Diskusison hier auch zu Ende.

        • Andi EE meint

          09.01.2026 um 14:11

          @Tim
          „Seit wann ist kommerzieller Erfolg ein Merkmal für gutes Design?“
          Das war schon immer so, die Masse irrt nicht. In der Kultur kannst du gutes Design nach X,Y,Z subjektiven Kriterien beurteilen. Aber das ist nicht objektiv, weil das nicht von der Masse bestätigt ist.

          Wenn du E-Musik bezüglich Geschmack von 9 Milliarden Menschen beurteilen würdest, werden sich viel mehr dagegen als dafür entscheiden, weil das was die Kultur als vermeintlich Bestes bezeichnet, keinesfalls dem Massengeschmack entspricht. Schön ist das was der Masse gefällt. Mir gefällt z.B. kubische Architektur sehr gut und es ist in Fachkreisen anerkannt als eine der schönsten Stilrichtung im Bauen, aber es ist nicht der Massengeschmack.

          Schön ist das was die Masse kauft, nicht das was ein Designer XY dazu sagt.

          Du kommst ja von der Musik. Wer viel verkauft und beim Publikum gut ankommt, der hat den Geschmack getroffen, egal was da ein Experte dazu sagt. Es ist nicht relevant, schlussendlich zählt nur das was verkauft wird. Auch bei einem Fahrzeug, wenn einer die Ware so billig abgeben muss, dass er nur noch Verluste damit schreibt, hat er doch keinen Erfolg. Er müsste die Sache günstiger abgeben, weil seine Ware nicht attraktiv war.

        • Tim Leiser meint

          09.01.2026 um 15:50

          @Andi,

          Das Thema hatten wir schon mal und es ist beweisbar Unsinn. Und gerade als Tesla Fan müsstest du das wissen. Als die ersten Tesla’s heraus kamen, haben Sie den Massengeschmack kein bisschen getroffen.

          Mozart war schon zu seiner Zeit eine der besten Komponisten. Aber es in einem Massengrab beerdigt worden, weil kein Hahn nach seiner Musik geschrien hat. Er wurde erst lange nach seinem Tod entdeckt. Er hat aber die Musik vorangetrieben. Das gilt für unzählige Künstler in der Geschichte. Es gilt für jeden Avantgardisten, der neue Territorium betritt, was erst nach seinem Ableben zur Blüte kommt. Nicht nur in der Musik. Auch in der Technik. DJ Bobo war zum Beispiel sehr erfolgreich. Aber er war ein kommerzielles Produkt. Alles, was er gemacht hat, gab es vorher schon mal in besser. Ich glaube, er war kommerziell, sogar erfolgreicher als Björk, die Grenzen der Popmusik bis heute erweitert. Ganz aktuell im Hit „Berghain“ von Rosalia. Natürlich ist Musik Geschmackssache. Auch Kunst und Design sind Geschmackssache. Aber die Masse kann auch etwas gut finden, was zur Sache an sich (Kunst, Musik, Design) nichts beiträgt, aber gut vermarktet wurde.

          Ich habe einige Freunde, die im großen Popmusik Business arbeiten (als Produzenten, Musiker oder Designer). Marketing spielt da ein enorm großen Faktor. Bezogen auf den Erfolg von Tesla hat für mich der Alltagsnutzen die größte Rolle gespielt. Und natürlich das Alleinstellungsmerkmal in einigen Punkten. Ich finde speziell das Modell drei auch sehr schön. Aber wahrscheinlich haben wir einfach einen völlig unterschiedlichen Begriff davon, was „gut“ oder „schön“ in Kunst und Kultur bedeutet.

        • Andi EE meint

          09.01.2026 um 17:13

          @Tim
          Das spielt überhaupt keine Rolle was du oder ein Kunstkritiker an Kritik abgebt, es ist nicht relevant. Es zählt was verkauft wird. Wenn du den Zeitgeist nicht getroffen hat, warst du nicht erfolgreich. Ob dein Schaffen ein anderer 100 Jahre später als genial beurteilt, davon hast du doch nichts.

          „Mozart war schon zu seiner Zeit eine der besten Komponisten. Aber es in einem Massengrab beerdigt worden, weil kein Hahn nach seiner Musik geschrien hat. Er wurde erst lange nach seinem Tod entdeckt.“
          Das ist etwa so wie wenn einer an der Börse sagt, 2024 wären meine Aktien aber doppelt so viel Wert gewesen, eigentlich waren meine Anlagen allesamt richtig, leider sind sie heute nur noch ein Viertel so viel wert. Es interessiert nicht, es ist komplett irrelevant was diese Aktien 2024 wert waren. Vielleicht wird der ID.7 im 2044 als das schönste Auto der Welt bezeichnet. Hat VW in der Gegenwart was davon, nein, es ist komplett egal. Es zählt das hier und jetzt und das bestimmt den Preis und die Stückzahlen/Marge womit die Ware über den Ladentisch geht.

          Ich kann bei PKWs nicht sagen, wenn sich etwas am meisten verkauft, dass es nicht schön ist (@Gernot). Niemand kauft sich für so viel Geld, etwas was alle hässlich finden, diese Aussage ist falsch. Ich kann das bei EQS/EQE vermuten, weil die grottenschlecht verkauft wurden, das wäre legitim wenn man das vermuten würde. Im übertragenen Fall vom Tesla MY wäre es so, dass ein Lied am meisten verkauft wird, aber der Kritiker kommt und sagt, das ist schlechte Musik. Das ist einfach nur bescheuert / kreuzblöd. Wenn es vielen Leuten gefällt ist es gut, egal ob es der Kritiker tadelt.

          Das Gleiche gibt es ja bei den Filmkritikern immer ja meine Güte, die erfolglosesten Filme sind immer am besten bewertet. Das ist verrückt, was interessieren mich die Kunden, ich hab da meinen eigenen Massstab. 😄😄 Und so ist es auch hier mit vielen Usern, die ignorieren die Verkaufszahlen, es ist so was von absurd was diese Leute texten. Was interessieren mich die Kunden, es muss aus Deutschland kommen und von einem dieser drei Hersteller sein, denn nur die wissen wie es geht, schlussendlich sind wir in Deutschland am erfolgreichsten. Mehr Blase geht nicht.

        • Tim Leiser meint

          09.01.2026 um 17:47

          Ich äußere jetzt einfach mal nur meine Meinung: würden wir in einer Welt leben, in der nur das ein Wert hat, was im Moment monetär erfolgreich ist, wäre das eine schlimme Dystopie. Es wäre eine Welt ohne jeglichen Fortschritt. Und das nicht nur im künstlerischen Sinne, sondern auch im technologischen. Ich glaube in diesem Punkt unterscheiden wir uns fundamental. Und ich meine wirklich fundamental. Ich schließe nicht aus, dass etwas künstlerisch wertvoll und gleichzeitig erfolgreich sein kann. Aber finanzielle Erfolg als Maßstab für Kunst oder „Wert“ zu nehmen, ist der absolute Wahnsinn.

        • MichaelEV meint

          09.01.2026 um 18:21

          „was im Moment monetär erfolgreich ist“ ist bei den Verbrennerhersteller halt aktuell nur der Verbrenner. Und wenn sie das nicht auf das BEV übertragen bekommen, sind diese Hersteller Geschichte und es übernehmen die Hersteller, die es können.

          Und wenn es nach diesen Verbrennerhersteller gegangen wäre, hätten diese weiterhin ausschließlich nur auf das gesetzt, was im Moment monetär erfolgreich ist (Verbrenner) und BEVs gezielt verhindert.
          Hätte vielleicht funktioniert, wenn es da nicht welche gegeben hätte, denen nicht wichtig war, was aktuell monetär erfolgreich ist, mit hohem Risiko und anfänglich auf Kosten hoher Verluste die Innovation durchgebracht haben.
          Ein erster Schritt, denn mit hohem Risiko und Anfangsverlusten geht es schon lange um die nächste viel wichtigere Innovation!

        • Tim Leiser meint

          09.01.2026 um 18:46

          „„was im Moment monetär erfolgreich ist“ ist bei den Verbrennerhersteller halt aktuell nur der Verbrenner. Und wenn sie das nicht auf das BEV übertragen bekommen, sind diese Hersteller Geschichte und es übernehmen die Hersteller, die es können.“

          Nach Andis Logik wäre dann der Verbrennungsmotor viel besser als der Elektromotor, weil immer noch über 80 %, des verkaufs Autos mit Verbrennungsmotor sind.

        • MichaelEV meint

          10.01.2026 um 00:05

          Diese Logik kann ich bei Andi nicht erkennen.

          Bei auslaufenden vs. substituierendem Produkt ist der aktuelle monetäre Erfolg wenig relevant.
          Beim Wettbewerb gleichartiger Produkte wird der monetäre Erfolg entscheiden. Und wenn es aktuell ziemlich deutlich ist, ist die Wahrscheinlichkeit nicht sehr hoch, dass sich plötzlich alles dreht.

        • Andi EE meint

          10.01.2026 um 15:09

          @Tim
          „Nach Andis Logik wäre dann der Verbrennungsmotor viel besser als der Elektromotor, weil immer noch über 80 %, des verkaufs Autos mit Verbrennungsmotor sind.“

          Nein das ist selbstverständlich nicht so, hier greifen mehrere wettbewerbsverzerrende Faktoren …
          1) ein BEV ist signifikant teurer aufgrund der Batterie und vielen Peripheren Komponenten ohne die du kein BEV sinnvoll betreiben kannst.
          2) deshalb haben BEVs ohne extreme Produktionsverbesserung oder viel günstigere Arbeitskraft, einen eindeutigen Wettbewerbsnachteil gegenüber dem Verbrenner …
          3) … es sei denn, der Staat bestraft die schädliche Verbrennung und sorgt für einen Ausgleich.
          4) mit Tesla und den Chinesen hast du Hersteller, die mit den Verbrennern konkurrieren können. Allerdings bei den meisten Chinesen mit hohen Verlusten und Tesla mit einer geschickten Konstruktion, die Hardware reduziert und Software priorisiert.
          5) hast du noch die Vorurteile gegenüber neuer Technologie und dem Laden welches leider von vermeintlichen BEV-Verfechtern auf dümmlichste Weise als Problem bewirtschaftet wird.
          6) die Verbrenner-Lobby und die strunzdoofe Presse ist überall. Ich bin gespannt, wie das in der Retrospektive dann betrachtet wird / welche dreckige Diffamierungskampagnen von diversen Playern gelaufen sind. Diese Unfähigkeit der alten Player bezüglich Kostenparität, die politisch gegen das BEV arbeiten, vorne herum das Blaue vom Himmel lügen. Das ist ein toxisches Umfeld wo man die Guten diffamiert und die Versager hofiert, weil sie aus dem eigenen Land stammen.

        • hu.ms meint

          12.01.2026 um 08:12

          Andi: wi konkret sind „die guten“ besser und versagen “ die versager“ ?
          Bei der modellauswahl: besonders kompakter und kleinwagen auch „aufgebockt“?
          Bei anzeigen in blickrichtung strasse ?
          Bei phantombremsungen ?
          Bei kofferraum-kläppchen ?
          Bei der zeit für 1.000km incl. laden ?
          Bei der sprachsteuerung ?
          Bei der service-zeit bei defekten ?
          Beim korrisionsschutz ?

  9. Future meint

    09.01.2026 um 10:15

    Ein großartiges Teaserfoto. Da steht dieses Automobil in der endlosen Kargheit am Ende der Welt in dystopischem Schwarz/Weiß. Nichts könnte den Niedergang Teslas besser verkörpern als die ästhetische Tristesse in diesem Bild. Da hat das Team ein wirklich wirklich starkes Bild geschaffen.

    Antworten
    • Future meint

      09.01.2026 um 10:42

      Ich finde, das hat Seat mit der Vulkanlandschaft schon besser umgesetzt. Hier gibt es diesen Blaustich im Hintergrund, was natürlich vielleicht ein Hinweis auf die politische Zukunft im Osten sein könnte? Alles hat ja eine Bedeutung.

      Antworten
      • Future meint

        09.01.2026 um 12:40

        Da hätten wir schon das Easteregg: Tesla biedert sich bei den blauen an, das passt natürlich hervorragend. Elon ist ja einer der Ihren.

        Antworten
        • Future meint

          09.01.2026 um 21:23

          Halb Deutschland ist ja schon blau. Man kann die alte Grenze sehr gut erkennen an den Wahlergebnissen. Aber man jann ja auch woanders Urlaub machen, wo es weniger blau zugeht: weiß-blau ist schon mal viel besser, gell?

  10. Daniel S meint

    09.01.2026 um 10:05

    Gute Daten, gute Einsparungen. Ein Auto ohne Schnickschnack das alles nötige bietet.
    Schade ist EM noch bei Tesla, sonst wäre das Auto eine ersthafte Überlegung wert.

    Antworten
  11. M. meint

    09.01.2026 um 09:48

    Gute Reichweite.
    Verschmerzbare Downgrades, mit denen man grundsätzlich leben könnte – warum man hier immer „friss oder stirb“ betreibt statt Optionen zu bieten, weiß nur Tesla. Bei den Farben geht’s doch auch.
    Auf die sonstige Technik gehe ich nicht weiter ein – da gibt’s ernste Makel, aber ein wesentliches Problem des Autos liegt im CEO, und da helfen alle technischen Maßnahmen nichts. Nicht heute und in Zukunft auch nicht.

    Bleibt damit ein NoGo.

    Antworten
    • Fred Feuerstein meint

      09.01.2026 um 10:11

      „Bleibt damit ein NoGo.“ Ja, für dich. Ist auch in Ordnung. Bleib bei deinen alten Diesel.

      Antworten
      • Tim Leiser meint

        09.01.2026 um 10:14

        Weil die Alternative für ein eAuto von Tesla ein Diesel ist? Vielleicht ist es dir nicht aufgefallen. Aber es gibt auch andere eAutos.

        Antworten
      • Fred Feuerstein meint

        09.01.2026 um 10:16

        Es geht konkret um Mister M.oralapostel. Der redet nur über Elektroautos, fährt aber selbst einen BMW Diesel.
        Jeder andere kann kaufen was er will. Egal ob Volkswagen, Renault, Dacia, Tesla oder XPeng. Es ist ein Gebrauchsgegenstand, nicht mehr und nicht weniger.

        Antworten
        • M. meint

          09.01.2026 um 10:30

          Immerhin habe ich Moral.
          Du hingegen bist der Typ, der den Wahnsinn der US-Wahlen verharmlosen wollte, nur weil der Tesla-Chef seine Finger da maßgeblich drin hatte. Das steht auch unter einem Artikel hier.
          Dich regt jetzt 1 Verbrenner auf, die Millionen, die dadurch in den USA mehr auf die Straße kommen, stören dich nicht – und das ist ja inzwischen nicht mal mehr die Spitze des Wahnsinns. Eigentlich nur noch eine Randnotiz.
          Und das, weil jemand mit den Lügengeschichten über seine Autos so reich geworden ist, dass er es aus der Portokasse zahlen konnte, in die Wahl einzugreifen und sich seine eigene Falschmeldungsplattform samt Falschmeldungs-KI bauen.

          Da hast du keine Schmerzen.
          Wenn es hier jemanden gibt, dem es nicht zusteht, über andere zu urteilen, dann bist du das.
          (Aber Thorsten + Gurke passen gut zu dir)

        • Fred Feuerstein meint

          09.01.2026 um 11:53

          „Immerhin habe ich Moral.“ Ab da habe ich nicht mehr weitergelesen. Danke für die komödiantische Einlage,

        • Future meint

          10.01.2026 um 19:23

          M., du hast immer noch deinen Diesel?
          »Wie kange willst du denn noch warten?«, hat die Nichte zu meinem Steuerberater gesagt, der Ende 50 ist. Das Argument hat bei ihm etwas ausgelöst und er hat sich dann ein amerikanisches Elektroauto geleast.

      • M. meint

        09.01.2026 um 10:23

        Ich habe dir früher schon darauf geantwortet, kram in deinem Hirn, schaue in alten Artikeln, aber erwarte keine erneute Stellungnahme.

        Antworten
        • Fred Feuerstein meint

          09.01.2026 um 10:33

          Die Gründe sind egal. Fakt ist, du redest nur darüber.

        • M. meint

          09.01.2026 um 11:10

          Fakt ist, dass du einfach zu wenig Infos hast, und selbst auch nur redest.
          Vor allem dummes Zeug, weil es dir einfach in die Agenda passt.
          (Sorry, @ Redaktion)

        • Fred Feuerstein meint

          09.01.2026 um 11:57

          Agenda? Moment, die verfolgst doch du. Ich besitze nur Autos mit denen ich Geld verdiene. Immerhin ausschließlich Elektroautos. Ich brauche mich auch im Gegensatz zu dir nicht in einen abgerockten BMW Diesel zu setzen.
          Aber ich finde dein Gerede sehr lustig. Viel Freude bei deiner Mission.

    • Future meint

      09.01.2026 um 10:52

      Jeder wird immer einen Grund finden, um sich gegen ein besonders effizientes Elektroauto mit sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis zu entscheiden. Natürlich spielt dabei keine Rolle, ob es in Deutschland produziert wurde und besonders viele deutsche Zulieferteile enthält. Es gibt immer einen Grund dagegen. Es gibt aber immer auch einen Grund dafür. Es ist wie immer im Leben.

      Antworten
  12. South meint

    09.01.2026 um 09:30

    Also nachdem ich gerade auf Autoschau bin, das Model Y ist wirklich kein schlechtes Auto und wer in der Preisklasse um die 50T unterwegs ist, der findet da tatsächlich ein brauchbares Modell. Innen ist er wirklich gut gelungen, an der Qualität haben sie offenbar sauber gearbeitet und er fährt sich gut, hat echte Power. Was mich riesig bei der Probefahrt störte, war die Bedienung. Natürlich muss man ein Auto nicht mit Knöpfen überfrachten, aber z.B. Scheibenwischer sollte man problemlos über nen Hebel bedienen können. Der ADAC moniert zwar das Assistenzsystem, aber bei mir hat das funktioniert (gut war nur ne Testfahrt) und ich hätte da jetzt auch keine Bedenken, denn es stirbt ja nun wahrlich nicht jeden Tag nen Tesla Fahrer. Ich war sogar in der Innenstadt unterwegs, das System war echt hilfreich.
    Trotzdem. Es wird eher kein Tesla. Die Bedienung ist zu umständlich, das würde mich jeden Tag nerven. Ein NoGo… die Reichweite mit 622 WLTP ist gerade ausreichend, aber das Laden ist mittlerweile grenzwertig langsam, zumindest wenn das stimmt, was der ADAC getestet hat. Das Design war 2016 echt ok, finde ich mittlerweile aber nur noch so lala. Und ehrlich. Schwer, neben nem Tesla zu stehen und nicht an den ollen Musk zu denken…
    Yoa, der Autokauf ist momentan kein Zuckerschlecken…

    Antworten
    • eBikerin meint

      09.01.2026 um 09:32

      Ich glaube es nicht: ein sachlicher unaufgeregter Kommentar mit Pro und Kontra.
      Danke dafür. Wird wohl vermutlich der einzige bleiben.

      Antworten
      • Mäx meint

        09.01.2026 um 09:39

        Schon das Popcorn bereitgestellt? :D

        Antworten
      • Tim Leiser meint

        09.01.2026 um 09:58

        Ich habe sowas mal probiert. Er wird jetzt ein Shitstorm von Thorti EE EV kommen. Hab ich so schon erlebt. Sie werde ihm erklären, dass er rückständig ist, der ADAC lügt und Ladezeiten unter 30 Minuten unnötig sind, weil er sowieso eine Pause von 30 Minuten machen MUSS!

        Antworten
        • Andi EE meint

          09.01.2026 um 11:11

          Ja aber das ist einfach Unsinn dieses 10-80% als das einzige Kriterium beim Laden ansiehst.

          1.) die Autos verbrauchen unterschiedlich viel, also gilt z.B. für Tesla 10-70% oder sogar noch weniger gegenüber den meisten Fahrzeugen auf der Autobahn. Schlicht weil sie die bessere Aerodynamik haben.
          2.) Selbstverständlich könnte Tesla eine flachere Ladekurve wählen und die Gesamtdauer 10-80% optimieren.
          3.) aber wozu, das ist doch nicht die Praxis, es werden viel mehr Ladevorgänge zwischen 10 und 60% stattfinden, weil man selbstverständlich nicht extra viel am Schnelllader laden/zahlen möchte.
          4.) Deshalb sind die ersten Lademinuten viel wichtiger, dass man dann möglichst viel reinbekommt, weil man die bei JEDEM Ladevorgang benötigt.
          5.) Ergo kann nur dann eine flache Ladekurve sinnvoll sein, wenn sie generell sehr hoch ist. Das macht null Sinn, wenn du von Anfang an mit 150kW lädst, da verschleuderst du viel zu viel Zeit bei den kurzen Ladevorgängen.

        • Tim Leiser meint

          09.01.2026 um 11:25

          Also ich nutze, aussehe ich den Supercharger, wenn ich sehr lange Strecken fahre. Da fahre ich möglichst bis 10 % runter. Für mich persönlich ist es in den meisten fällen auch überhaupt kein Problem, dann länger zu warten. Zumal ich lange Strecken hauptsächlich mit der Familie fahre und wir dann eine Runde laufen oder etwas essen. Aber ich kann doch nicht erwarten, dass das für jeden anderen auch eine gute Lösung ist. Vielleicht hat auch niemand die Möglichkeit, zu Hause oder auf der Arbeit zu laden und möchte nach Feierabend möglichst viel Batterie für die Fahrt in der städtischen Umgebung (Aerodynamik nicht so wichtig) nachladen. Und vielleicht möchte er da nach der Arbeit nicht noch eine halbe Stunde an der Ladesäulen stehen. War auch immer für andere Menschen Gründe sind, schnelles Laden vorzuziehen, kann man denen doch nicht absprechen. Bloß, weil es für einen selbst anders auch passt. Das ist genau dieses Fanboy-Gehabe, dass ich so abstoßend finde. Ich bin mit meinem Tesla hochzufrieden. Ich würde ihn nicht mehr kaufen, weil ich den CEO nicht mag. Ich finde, es gibt mittlerweile genug Alternativen, die für mich auch passen würden. Und ich kann akzeptieren, dass andere Leute andere Bedürfnisse haben.

        • M. meint

          09.01.2026 um 13:50

          Wieder mal Andi-Unsinn.
          Ich habe schon einiges an BEV mit ABRP simuliert, mir spart ein TM3 RWD LR ggü einem i4 e40 (als Beisp.) 4 Min. auf 500 km. Soll ich daran eine Kaufentscheidung festmachen? Kaum.
          Die dort genannten Realreichweiten lassen sich durch andere Quellen auch bestätigen (in der Tendenz).
          Autos fahren nicht nur Autobahn, DORT ist Aerodynamik ein wesentlicher Faktor, urban dagegen kaum – und viele Leute fahren dort mehr, so dass es eben nicht mehr so wichtig ist.
          Aber es ist eben nicht der einzige Faktor – wollen wir das vertiefen?

          Ansonsten, Ladezeit:
          Da hat jeder seine Vorlieben. Aber die An- und Abfahrt sollte man einkalkulieren, und bei einem 5-Min-Stop ist der Anteil viel größer als bei einem 20-Min-Stop. Nachvollziehbar, oder?
          Was auch nichts bringt: Peakleistung angeben, die 30 sek. anliegt und dann abfällt – das ist für’s Quartett. Sonst nichts.

          Was mich angeht: mein Auto hat sich nach mir zu richten. Wenn ich Zeit habe, wird geladen. SoC ist dann egal. Und es wird so lange geladen, wie ich will. Fertig! Wenn es bei 35% gerade gut passt, und dann (z.B.) für 40 Minuten – let’s go. Dann wird eben (z.B.) auf 97% geladen – und? Meine Sache.

          Jetzt kommt gleich wieder Fred im Diesel-Wahn, aber dem lasse ich seinen Spaß. ;-)

        • Andi EE meint

          09.01.2026 um 14:44

          @Tim
          „Für mich persönlich ist es in den meisten fällen auch überhaupt kein Problem, dann länger zu warten.“
          Du musst ja nicht länger warten, du kannst 10-70% laden, dann bekommst du die gleiche Reichweite rein wie ein anderer mit einem höheren Verbrauch mit 10-80%.

          „Vielleicht hat auch niemand die Möglichkeit, zu Hause oder auf der Arbeit zu laden und möchte nach Feierabend möglichst viel Batterie für die Fahrt in der städtischen Umgebung (Aerodynamik nicht so wichtig) nachladen.“
          Aber auch da ist der Verbrauch das A und O. Alles was du weniger verbrauchst, musst du weniger nachladen. Das 10-80% Dogma stellt sich doch so in der Realität nicht dar. Ein Fahrzeug mit einem hohen Verbrauch ist ständig am Schnelllader, das macht doch keinen Sinn. Ja, du hast eine tolle Ladeleistung, aber leider brauchst du das Schnellladen viel zu oft.

          „Und vielleicht möchte er da nach der Arbeit nicht noch eine halbe Stunde an der Ladesäulen stehen.“
          Wenn du deine 500km am Tag fährst, bringt dir 800V was. Aber Elektromobilität ohne Zuhause oder am Arbeitsplatz Laden, ist teuer. Alleine damit verschenkst du einen der größten Vorteile der Elektromobilität. Ihr konstruiert immer diese Dinge, die sowieso niemand macht, wenn er ein BEV kaufen möchte.

          „War auch immer für andere Menschen Gründe sind, schnelles Laden vorzuziehen, kann man denen doch nicht absprechen.“
          Aber es muss nicht sein, wenn man damit ein gutes P/L killt. Es hat mit den Ansprüchen von 90%+ Usern nichts zu tun. Die kaufen die BEVs nicht, weil sie zu teuer sind, das ist das Hauptproblem.

          „Bloß, weil es für einen selbst anders auch passt. Das ist genau dieses Fanboy-Gehabe“
          Nein das ist es nicht. Es wehrt sich doch niemand gegen ein 800V Fahrzeug und ein entsprechendes weltumspannendes Charger-Netz, eine gesunde Marge bei Hersteller und bitte dann nicht mit 80% Verbrennerquote. Diese verlogene Kombi, wo man man bei der Ladeinfrastruktur immer nach dem Staat ruft, jammert wenn man ins Minus rutscht, weil man zu viel BEVs verkauft. Nein das ist so was von nicht praktikabel, macht mal die Basics richtig und stellt es auf eine gesunde Basis, dass man auf die 100% BEV-Quote kommen kann.

          Ihr hebt das Laden auf den Thron, ohne dass ihr die viel wichtigeren Dinge löst. Das ist absurd, es ist einfach nur absurd. Auch dein letzter Absatz wieder, wenn die Welt mit eurer BEV-Quote und Geschäftsgängen der Hersteller dekarbonisiert werden muss, funktioniert es nicht. Du siehst doch wie eure Hersteller floppen, wenn die BEV-Quote erhöht werden sollte. Deine guten Hersteller weibeln dafür, dass sie wieder mehr Verbrenner herstellen dürfen. Ihr seid das Problem, nicht die Lösung.

        • Tim Leiser meint

          09.01.2026 um 16:26

          „Deine guten Hersteller weibeln dafür, dass sie wieder mehr Verbrenner herstellen dürfen. Ihr seid das Problem, nicht die Lösung.“

          Erstens halte ich das auch für Quatsch. Zweitens sind es aber auch nicht „meine guten Hersteller“ grundsätzlich weiß ich auch nicht, warum du das Feld jetzt zu weit machen musst. Wir reden hier doch eigentlich sachlich über konkrete Themen.

          Ich bin in erster Linie Kunde. Im Moment bin ich Kunde von Tesla. Aber warum kannst du nicht akzeptieren, dass andere Kunden andere Bedürfnisse haben als du. Und wenn es mehr Bling Bling im Innenraum ist und alles voller Knöpfe sein muss … Wenn sie den Mehrpreis dafür zahlen wollen, kann man dagegen doch nichts sagen.

          „Wenn du deine 500km am Tag fährst, bringt dir 800V was.“
          Ich bin in der glücklichen Situation, dass ich sowohl Zu Hause laden kann als auch an meinem Ferienhaus. Aber ich kenne auch die Situation, wie es wäre, wenn man das nicht kann. Zum Beispiel im Urlaub. Letztes Jahr war ich in Südfrankreich am Mittelmeer in einem Feriendorf. Ich konnte dort nirgends laden. Am Parkplatz des Feriendorfs war ein AC Lader. Da musste ich dann hinfahren und mir den Wecker stellen, dass ich nach 2 Stunden wieder wegfahre, um keine Gebühr zu zahlen. Auf dem Supermarkt Parkplatz im nächsten Ort war eine 350 KW Schnellladesäule. Der neue Mercedes CLA zum Beispiel lädt auch noch über 50 % sehr schnell nach. Effizient ist er auch. Und natürlich könnte man jetzt sagen, dass man das Laden eben mit einem Einkauf verbindet. Aber manchmal will man das vielleicht nicht. Ich geh doch nicht extra etwas einkaufen, nur weil ich etwas ins Auto laden muss. Es soll auch Leute geben, die sich beim fahren abwechseln und lieber nonstop auf der Straße sind. Die fahren dann eben 500 km auf der Autobahn, stecken sich kurz ein und fahren nach 10 Minuten die nächsten 300 km und so weiter. Das klappt mit meinem Tesla im Leben nicht.

        • MichaelEV meint

          09.01.2026 um 16:55

          Wo wird denn in Frage gestellt, dass es Bedürfnisse gibt die nicht von Tesla abgedeckt werden?
          Andersherum wird doch ein Schuh draus. Viele Bedürfnisse werden von Tesla abgedeckt. Und Mehrwerte , die andere auf Basis teils hoher Mehrkosten bereitstellen, lassen sich kaum monetarisieren (hohe Rabatte, viel Leasing).

          Bzgl. der Ladezeit lässt sich also 1-2x im Jahr mit deinem Beispiel etwas Wartezeit vermeiden. Was ist eine halbe Stunde Zeitersparnis im Jahr den Kunden in der Breite wohl wert? 10.000 €? 5.000? 2.000€? 1.000? Oder viel weniger!?
          Und was wenn unzureichende Ladeinfrastruktur den Vorteil wieder zunichte macht oder ins Gegenteil umschlagen lässt?

        • Tim Leiser meint

          09.01.2026 um 19:05

          Michael EV. Es geht doch nicht darum, was dir oder mir wichtig ist. Es geht darum zu akzeptieren, was anderen wichtig ist.

          Weißt du, woran mich das erinnert? Als ich mal Tesla neu hatte, habe ich einen Kumpel besucht. Dessen Nachbar war Ingenieur beim Mercedes. Der kam dann raus und hat mir laute Sachen über Tesla erzählt, die nicht gut sind. Von all den Sachen wusste ich. Einige waren falsch, einige waren richtig. Er hat mich aber kein einziges Mal gefragt, warum ich mir das Auto gekauft habe. Damals dachte ich, dass genau, dass der große Fehler der alten Hersteller ist. Sie erklären ständig, was alles nicht gut ist anstatt zu fragen, warum man es trotzdem kauft. Und jetzt kommst du und erklärst anderen Leuten, was an der Entscheidung nicht gut ist, anstatt zu fragen, warum sie sich trotzdem so entscheiden.

        • MichaelEV meint

          10.01.2026 um 00:24

          Und? Was ist es dir wert eine halbe Stunde im Jahr zu sparen? 5.000 €? 10.000€?

          Um zu erkennen, was anderen wichtig ist: Wer hat die höchsten BEV-Stückzahlen weltweit?

        • Tim Leiser meint

          10.01.2026 um 15:09

          Michael. Du verstehst es einfach nicht. Mir persönlich ist es nicht mal ein Euro wert. Wenn es nach mir gehen würde, hätten wir überhaupt kein Auto. Meine Frau braucht aber dringend eins, weil ihre Arbeit sonst nicht machen könnte. Aber es geht nicht um mich. Es geht auch nicht um mein Anforderungsprofil. Wie unfassbar arrogant bist du bitte, dass du dir nicht mal vorstellen kannst, dass andere Leute andere Prioritäten und Anforderungsprofile haben. Ich erkläre dir ja auch nicht, dass du kein Ausdruck brauchst, weil es genügend öffentliche Verkehrsmittel, CarSharing und Fahrräder gibt.

        • MichaelEV meint

          10.01.2026 um 23:46

          Also für dich ist es nichts wert, für mich kaum etwas. Und manche brauchen es, viele andere nicht. Und auch bei „manche“ ist fraglich, ob sie die Mehrkosten kompensieren.
          Also du verstehst es nicht: Es geht darum die Anforderungen vieler zu decken, nicht die weniger (das ist schon vor 10 Jahren passiert). Es geht darum Elektromobilität in die Breite zu bekommen

        • Tim Leiser meint

          11.01.2026 um 09:10

          Aber du erklärst jemandem, der sagt, dass es jemandem wichtig ist, dass das nicht stimmt???? Und dann erklärst du sogar jemandem, der es dem ersten zugesteht, dass es ihm wichtig sein könnte, dass er es nicht braucht. Und wenn man das so darstellt, kommst du mit der in deinen Augen richtigen Strategie, was man anbieten sollte. Wie alt bist du denn bitte? Hoffentlich nicht älter 20

        • MichaelEV meint

          11.01.2026 um 23:38

          Was du jetzt für einen Unsinn redest… Ich erkläre niemandem irgendwas!

          Wer es braucht, soll ein solches Auto kaufen. Wenn es für den Hersteller gut läuft, bezahlt der Käufer die Mehrkosten. Wenn nicht, ist es für den Hersteller ein mächtiger Griff ins …
          Tesla adressiert die, die es nicht brauchen. Und holt um Faktoren mehr Kunden damit ab und mit weiteren Kosteneffizienzsteigerungen noch viel mehr.
          Kein Unternehmen ist verpflichtet jedem Kunden ein passendes Angebot machen zu müssen. Die Kunden werden woanders fündig, dafür gibt es am Markt Wettbewerb (und wer erfolgreicher ist, setzt sich durch).

    • Haubentaucher meint

      09.01.2026 um 10:05

      Der Scheibenwischer ist am Lenkrad zu bedienen und kann auch auf die Scrollräder konfiguriert werden, Sprachbedienung ist auch möglich. Die Bedienung ist super einfach, natürlich braucht man etwas Gewöhnung wenn man von einem anderen Auto kommt.
      Das Laden ist völlig ausreichend, die Effizienz ist stark.
      Und zuletzt: Autokauf ist ein keine Gehirn-OP sondern ein Gebrauchsgegenstand.

      Antworten
      • Tim Leiser meint

        09.01.2026 um 10:09

        Ich finde die letzten beiden Punkte auch. Er sagte aber, dass ihm das Laden nicht ausreichend ist und er lieber frei konfigurieren möchte. Kann man das nicht einfach akzeptieren?

        Antworten
      • M. meint

        09.01.2026 um 11:39

        Wenn’s für dich passt – super.
        Nur die Behauptung, es hätte deswegen auch jedem anderen zu passen, die ist schon stark.

        Antworten
    • Rob meint

      09.01.2026 um 10:07

      Bei mir ähnlich, wobei ich noch knapp 2 1/2 Jahre mein Model 3 fahren werde.

      Aber solange in der Zeit keine deutlichen Fortschritte bei der Ladegeschwindigkeit und den Assistenzsystemen kommen, sehe ich keinen Grund mich nicht nach einer Alternative umzuschauen. Gibt ja glücklicherweise keinen Mangel an Elektroautos die in den nächsten paar Monate und Jahren vorgestellt werden.

      Mit der Bedienung komme ich mittlerweile, auch ohne zusätzliche Hebel am Lenkrad, ganz gut klar. Aber bei den Assistenzsystemen ist deutlich Luft nach oben, allein schon die Tatsache das ich jedes Mal bei der Nutzung vom Tempomaten den Regensensor deaktivieren muss, um nicht irgendwann die Scheibe trocken wischen zu lassen ist ziemlich nervig.

      Antworten
      • Fred Feuerstein meint

        09.01.2026 um 12:14

        „Aber bei den Assistenzsystemen ist deutlich Luft nach oben, allein schon die Tatsache das ich jedes Mal bei der Nutzung vom Tempomaten den Regensensor deaktivieren muss, um nicht irgendwann die Scheibe trocken wischen zu lassen ist ziemlich nervig.“ Hm, wenn ich sowas lese, scheine ich ein ganz anderes Model Y zu fahren. Der Scheibenwischer funktioniert mindestens auf dem gleichen Niveau wie bei unserem id.3 mit eigenständigen Regensensor. Aber ich muss dazu sagen, dass das zum Kaufzeitpunkt unseres Model Y´s etwas anders war. da hat er hin und wieder mal gewischt obschon es nicht nötig war. Heute ist das definitiv nicht mehr der Fall.

        Antworten
        • Rob meint

          09.01.2026 um 12:30

          Ja, du scheinst ein „besonders gut funktionierenden“ Tesla zu fahren. Sind doch komischerweise viele der Unzulänglichkeiten die auch andere Fahrer festgestellt haben bei dir auf magische Art und Weise nicht vorhanden oder werden verdrängt. Vielleicht gehörst du aber auch zu den Vertretern hier, die eher auf Hörensagen aus dem Internet und vollmundigen Versprechungen eines CEOs auf seiner persönlichen Social Media Plattform vertrauen.

          Daher nochmal: ist es so, dass man „jedes Mal bei der Nutzung vom Tempomaten den Regensensor deaktivieren muss“?
          Und stimmt es, dass bedingt durch die Nutzung der Kamera statt eines Sensors, diese Funktion der Scheibenwischersteuerung, unabhängig der diversen Updates die Besserung versprochen haben, nicht wirklich konsistent funktioniert?

        • Fred Feuerstein meint

          09.01.2026 um 17:12

          Daher nochmal: ist es so, dass man „jedes Mal bei der Nutzung vom Tempomaten den Regensensor deaktivieren muss“?

          Ganz einfache Antwort: „Nein, mache ich nie. Ich fahre einfach los und da wischt auch nichts, wenn er nicht muss.“ Wie gesagt, anfänglich war das ein Thema, jetzt nicht mehr.

        • Rob meint

          09.01.2026 um 17:32

          Tja, vielleicht sollte ich dich das nächste Mal als Referenz angeben, wenn das Service Center wieder meint das sei „Stand der Technik“.

        • Fred Feuerstein meint

          09.01.2026 um 21:49

          Ach, jetzt verstehe ich, du fährst einen id.3…Dann ist es klar.

        • Rob meint

          09.01.2026 um 22:06

          Netter Versuch

          Bringt mich zurück zu „ Vielleicht gehörst du aber auch zu den Vertretern hier, die eher auf Hörensagen aus dem Internet und vollmundigen Versprechungen eines CEOs auf seiner persönlichen Social Media Plattform vertrauen.“

          Es kann nicht sein was nicht sein darf, oder gleiches Level wie der Schweizer Elon Anhänger. Noch nie im Leben selber einen Tesla besessen, aber Besitzern Tipps geben wie man damit umgehen sollte.

          Aber brauchst dir in Zukunft keine Mühe mehr machen dich zu verstellen.

        • Fred Feuerstein meint

          10.01.2026 um 01:27

          Lies mal weiter oben bei Tim, wenn ich keinen Tesla fahren würde, wüsste ich so etwas nicht. Und es ist ok, dass du Probleme mit deinem
          hast, ich oder meine Firma eben nicht. Kann nicht sein? Vielleicht. Aber es ist die Realität.

  13. Gernot meint

    09.01.2026 um 09:27

    Mittlerweile gibt es Spekulationen, ob der seitens Tesla eskalierte Streit mit der IG Metall den Vorwand liefern soll, mit dem Musk Grünheide gesichtswahrend schließen kann. Spin „Wegen der IG Metall können wir in Grünheide nicht mehr rentabel produzieren“ statt „Uns ist wegen Elon Musk die Hälfte des Absatzes in Europa weggebrochen und mit so wenig Absatz lässt sich Grünheide nicht mehr wirtschaftlich betreiben“.

    Ich halte Elon Musk für einen kranken, gefährlichen Faschisten und schließe es aus, einen Tesla zu kaufen. Aber eine Schließung von Grünheide wäre kein Grund zum Jubeln.

    Ja, im letzten Jahr konnte Tesla den in Europa einbrechenden Absatz ganz gut mit mehr Exporten kompensieren. Aber zum Teil waren das eher Einmaleffekte. Z.B. gab es in der Türkei eine Regulierungslücke, die Tesla ausnutzen konnte und die zu einem Tesla-Boom geführt hat. Die Regulierungslücke ist nun aber geschlossen. Exporte nach Kanada dürften auch zurück gehen.

    Und ja, Tesla hat zuletzt in den Raum gestellt, Batterien, Cybercab und oder Semi in Grünheide zu produzieren, also zu investieren. Aber nichts, wirklich gar nichts von dem, was Musk und Tesla verlautbaren, ist vertrauenswürdig und belastbar. Es zählt nur, was nachweislich umgesetzt wurde. Batterie(zelle)n sollten schon vor Jahren in Grünheide produziert werden. Die Produktionskapazität sollte auf 1 Mio. Fahrzeuge erhöht werden. Usw.

    Zum eigentlichen Thema: Anders als früher sind Model 3 und Model Y technologisch nicht mehr voraus. Ausstattungsbereinigt sind sie aber immer noch wettbewerbsfähige Fahrzeuge mit attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis. Aber 70-90% der potenziellen Kunden schließen eben wegen Elon Musk einen Kauf kategorisch aus. Ich gehöre dazu.

    Antworten
    • MrBlueEyes meint

      09.01.2026 um 10:15

      „Ich halte Elon Musk für einen kranken, gefährlichen Faschisten und schließe es aus, einen Tesla zu kaufen.“

      Genau das… jeder Käufer mit etwas moralischem Restkompass sollte Tesla für immer meiden… zumindest solange Elmo CEO ist…

      Aktuell versucht Elmo auf X die Tötung, ich würde sagen M.ord, durch die ICE-Truppe zu verharmlosen und zu rechtfertigen… der Mann ist ganz ganz unten angekommen…

      Antworten
    • Futureman meint

      09.01.2026 um 10:24

      An dem Verhalten der Chefetage die Kaufentscheidung zu halten, macht die Auswahl aber sehr eng. Bei VW sitzen einige wegen Betrug im Gefängnis, bei BMW wurde einer aus der Chefetage gerade einer wegen Kindesmissbrauch verhaftet usw. usw.
      Kommt leider bei vielen Betrieben in denen viele Menschen arbeiten vor.
      Da aber 90% der Autokäufer sich nicht mit solchen Sachen beschäftigen, sind oft technische Daten wichtiger. Daher sind weitere Varianten vom meistverkauften E-Auto sicher förderlich für den Absatz.

      Antworten
      • MrBlueEyes meint

        09.01.2026 um 11:20

        Der extreme Absturz des Absatzes von Tesla in Europa und insbesondere Deutschland widerlegt deine These komplett und sofort… 🤷🏼‍♂️

        Antworten
    • MichaelEV meint

      09.01.2026 um 18:07

      Tolle Story… Wenn es aber darum geht, wie die Produktion des Werks abzgl. der Produktionsumstellung aussah, wird es dünn (und mit der Perspektive halt ein Märchen).

      Wenn ich den selben Artikel gelesen haben sollte, geht es um schlechtere Produktivität des deutschen Werks und ggf. in Frage stehender Investitionen, wenn es weiter in die falsche Richtung läuft.
      Und was daran ist das Spektakel? Gibt es irgendeinen anderen (Auto-)Hersteller, der die hohe Produktivität in Deutschland hervorhebt? Gibt es andere Autohersteller, die groß in Deutschland investieren und nicht in Ungarn (BMW), Spanien (VW) o.ä.? Konkret geht es bei VW stattdessen massiv um Schließung deutscher Produktion!

      Ist dieser Teil also ein Tesla-spezifisches Problem oder ein Problem des deutschen Standorts?

      Antworten
      • Carsten Rensen meint

        12.01.2026 um 12:20

        Autos in deutschen Fabriken zu produzieren ist generell inzwischen extrem teuer. Da hatte es mich damals eh gewundert, dass Tesla diesen Schritt gegangen ist (vermutlich aufgrund des Image ein Werk in D zu haben). Trotzdem bin ich mit meinem Legacy Model Y Performance aus Grünheide zufrieden.
        Dafür habe ich jetzt parallel seit fast einem Jahr auch noch einen Cupra Tavascan VZ, der ja ähnlich positioniert ist wie das Model Y, aber der Cupra kostet Liste sogar ne Ecke mehr als der Tesla, obwohl der komplett (!) in China produziert wird. Dort gibt es ihn auch VW Modell mit VW-Logo. Kaum einer weiß, dass das Auto nicht aus Europa kommt, weil es ja der Volkswagen Konzern ist. Von daher – kann doch Tesla auch einfach in D das Werk wieder schließen und einfach in China die Kapazitäten nutzen für Europa. Das tut denen nicht weh. Und für mich als Käufer wäre es komplett egal solange es Servicestellen vor Ort gibt. Die Mitarbeiter in D fänden es aber sicher nicht so toll. PS: Und ich mache meinen Autokauf auch nicht vom CEO abhängig. Dann dürfte ich auch kein Auto aus dem Volkswagen Konzern kaufen, wo der damalige CEO nur nicht hinter Gittern sitzt, weil er nicht ins Ausland reist.

        Antworten
        • MichaelEV meint

          13.01.2026 um 12:03

          Und warum sollte Tesla das tun? Die Fabrik in China ist ausgelastet. Außerdem ist Ziel, die Produktion jeweils zu lokalisieren.
          Für die Fabrik an sich wäre eine andere Lokation in Europa sicher besser (vielleicht Polen, Spanien). Aber eine Fabrik in DE ist eine direkte Konfrontation mit den deutschen Konkurrenten und mit einem guten Teil deutscher BEV-Wertschöpfung entsteht Einfluss.
          Ob die Entscheidung richtig oder falsch war, wird sich irgendwann in der Zukunft herausstellen. Aktuell sehen die Planungen vor die Produktion zeitnah zu erweitern => das exakte Gegenteil dieser Story!

  14. MrBlueEyes meint

    09.01.2026 um 09:23

    „Dank …der hohen Ladeleistung von 175 kW gewährleiste das neueste Mitglied der Model-Y-Standard-Reihe entspanntes Reisen zu minimalen Kosten, wirbt der Hersteller.
    …Ein Ladestopp von 15 Minuten liefere bis zu 260 weitere Kilometer Fahrt.“

    Das ist natürlich Comedy-Gold… 175 KW sind KEINE „hohe Ladeleistung“

    Ein BMW iX3 lädt in 10(!) Minuten bis zu 372 Km WLTP nach…

    Aber dennoch würde mich interessieren, wo dieser über 130 Km WLTP große Unterschied zur Reichweite des „normalen“ Standardmodells herkommt? Reifen? Akku? Kennt jemand die tatsächlichen Akkugrößen?

    Weil der nur minimal geringere Verbrauch kann es nicht sein.

    Auch ist das reichweitenstärkere Modell 30 Kg leichter, was mich fragen lässt, was fehlt in dem Modell oder wurde gewichtsoptimiert? Oder ist es doch der Akku, dann müsste der aber eine andere Chemie haben, um mehr Kappa bei gleichzeitig weniger Gewicht zu bieten…?

    Antworten
    • Redaktion meint

      09.01.2026 um 10:12

      Es sind 250 kW, diese Angabe hat Tesla eben korrigiert.

      VG | ecomento.de

      Antworten
      • MrBlueEyes meint

        09.01.2026 um 10:16

        OK, danke…

        Antworten
    • South meint

      09.01.2026 um 10:28

      Natürlich hat der iX3 deutlich bessere Werte, aber er kostet halt auch ein Drittel, schon fast die Hälfte mehr, dass ist eine Menge, mehr als eine Autoklasse! 50T können/wollen viele noch ausgeben, 70T da wird die Luft da oben schon deutlich dünner.
      Der iX3 mag mehr bieten, aber vieles davon braucht der Kunde nicht und bei dem Preis sind viele Kunden schlicht raus. Mag sein, dass das Modell mal in günstigeren Versionen oder als i3 da näher dran kommen, aber aktuell knapp 20T einfach mehr ausgeben, für die Mittelklasse…das ist eine andere Hausnummer… und da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen, für mich ist das ein K.O. Kriterium…

      Antworten
      • MrBlueEyes meint

        09.01.2026 um 10:54

        “ aber vieles davon braucht der Kunde nicht“

        Ich denke, das sollte doch jeder Kunde für sich selbst entscheiden… 😉

        Aber ja, bei Tesla gibt es für weniger Geld einfach auch weniger Auto… das bestreitet ja niemand…

        Antworten
        • South meint

          09.01.2026 um 11:02

          Selber entscheiden kann er aber aktuell gar nicht… und bei Tesla gibt es halt für DEUTLICH weniger Geld einfach weniger Auto… aber hey, es steht alles da, darf ja selbst beurteilen…

        • MrBlueEyes meint

          09.01.2026 um 11:08

          @South:

          Bedenke, im Leasing von Firmen ist Tesla oft teurer als Deutsche Premiumhersteller… bei uns ist das jedenfalls so… sprich, MEHR Geld für viel weniger Auto…

          Niemand holt sich bei uns einen Tesla… aus Gründen…

        • South meint

          09.01.2026 um 11:21

          Ich habe aber keine Firma und ich lease prinzipiell kein Auto, auch aus rationalen Gründen, weil ich eben viele Kilometer abspule…
          Bei mir geht es um den Kauf und da kommen die Preise schon ran… mal davon abgesehen, hat der iX3 Lieferzeiten ohne Ende. Bis BMW den i3 bringt, den zu normalen Konfigurationen und bis der dann vor der Haustür steht… mann, einige Kunden sind offenbar schmerzbefreit…

        • MichaelEV meint

          09.01.2026 um 14:09

          „Ich denke, das sollte doch jeder Kunde für sich selbst entscheiden“
          Das werden die Kunden auch und vom Model Y werden weltweit >10x mehr verkauft. Und dann kommt wieder das „der iX3 ist aber Premium“-Gestammel. Und das nur um danach zu sagen, dass BMW das angeblich so viel bessere und sehr viel kostenintensivere Produkt im Leasing fast ähnlich oder gar niedriger bepreist.
          Echt, was für ein Fehlschlag. Aber noch sehr viel schlimmer ist eure Bewertung der Lage…

  15. reifen meint

    09.01.2026 um 09:16

    Vermutlich sind doch die Felgen 18 Zoll und die Räder gleich groß wie bei 19/20, wie es immer so ist. Telsa sind die einzigen, die keine gescheiten Reifenangaben im Konfigurator machen.
    Aber positiv, dass man gescheite Räder bekommen kann.

    Antworten
  16. ID.alist meint

    09.01.2026 um 09:13

    Die PR-Texter von Tesla sind wirklich niedlich.

    Antworten
    • Ben meint

      09.01.2026 um 10:03

      „Die PR-Texter von Tesla sind wirklich niedlich.“

      Wenigstens sind die niedlich, anders als die Bürogemeinschaft von VW die immer unsachlich und aggressiv ist und standig Fake News verbreitet.

      Antworten
      • NeutralMatters meint

        09.01.2026 um 10:50

        Da unterscheiden sich die Tesla-Hardliner überhaupt nicht. Was von beiden Lagern hier auf der Plattform behauptet wird, ist einfach nur erschreckend und teilweise richtig ekelhaft.

        Antworten

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