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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Analyse: Deutscher Automarkt 2025 im Strukturwandel

12.01.2026 in Autoindustrie, Transport von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

Volkswagen-ID.7-Pro-S

Bild: VW

Der deutsche Pkw-Markt hat 2025 mit einem starken Dezember abgeschlossen. Mit 246.429 Pkw-Neuzulassungen im letzten Monat des Jahres, ein Plus von 9,7 Prozent gegenüber Dezember 2024, kam der Markt auf insgesamt 2,858 Millionen Neuzulassungen. Laut den Analysten von Dataforce trugen ein zusätzlicher Arbeitstag sowie ein ausgeprägter Jahresendspurt in den meisten Vertriebskanälen zu diesem Ergebnis bei.

Besonders auffällig war die Entwicklung im relevanten Flottenmarkt. Entgegen dem negativen Gesamtjahrestrend von -5 Prozent legten die Neuzulassungen im Dezember um 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu. Auch private Halter steigerten ihre Zulassungen um 10 Prozent, während Hersteller ihre Eigenzulassungen um 15 Prozent erhöhten. Autovermieter verzeichneten sogar ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Auf das Gesamtjahr gesehen wurde das Marktwachstum vor allem von der Erholung der privaten Nachfrage getragen, die um 5 Prozent zulegte. Hinzu kam ein deutlicher Anstieg der Eigenzulassungen im Fahrzeugbau um 23 Prozent. Der sogenannte Taktikanteil – also Zulassungen auf Fahrzeugbau, -handel und Autovermieter – stieg damit 2025 auf 36 Prozent, nach 35 Prozent im Jahr 2024. Gleichzeitig verlagerte sich der Schwerpunkt innerhalb dieser Zulassungen vom Handel hin zu den Herstellern.

Antriebswende nach Kundengruppen

Bei den Kraftstoffarten hat sich das Wachstum der reinen Batterie-Elektrofahrzeuge (BEV/+63 %) und der Plug-in-Hybride (PHEV/+58 %) im Dezember 2025 noch weiter beschleunigt. In der Gesamtjahresbilanz 2025 kamen 62 Prozent mehr PHEV und 43 Prozent mehr BEV in den Markt.

Der relevante Flottenmarkt blieb mit 207.000 BEV-Neuzulassungen und einem Plus von 38 Prozent der größte Nachfrager und erreichte ein neues Allzeithoch. Noch stärker wuchs die BEV-Nachfrage im Privatmarkt mit 195.000 Fahrzeugen und einem Zuwachs von 43 Prozent. Allerdings liegt dieses Niveau weiterhin unter dem Jahr 2022, als Privatkunden mit Kaufprämie 237.000 BEV erwarben.

Demgegenüber ging der Absatz von Verbrennerfahrzeugen deutlich zurück. Die Neuzulassungen sanken um 11 Prozent auf rund zwei Millionen Pkw. Damit wurden eine halbe Million Fahrzeuge weniger als 2020 und sogar 1,5 Millionen weniger als 2019 zugelassen.

Transportermarkt

Der Transportermarkt beendete das letzte Jahr mit einem Dämpfer: Im Dezember 2025 gingen die Neuzulassungen von leichten Nutzfahrzeugen und Pkw-Utilities um 5,1 Prozent zurück. Das betraf allerdings vor allem die Eigenzulassungen im Fahrzeughandel (-23 %) und die Anschaffungen der Vermieter (-17 %). „Diese Player haben im Dezember 2024 eine größere Anzahl von Diesel- und Benzintransportern zugelassen, unmittelbar vor der Einführung der verschärften Emissionsregeln. Im Vergleich zu dieser Zulassungsspitze fielen die Neuzulassungen nun deutlich ab“, erklärt Dataforce.

Im Relevanten Flottenmarkt (+1,2 %) und bei den Privatzulassungen (+0,8 %) fiel die Dezemberbilanz dagegen positiv aus. Auffällig ist zwar die starke Steigerung von 44 Prozent bei den Herstellerzulassungen, volumenmäßig machen diese jedoch lediglich 4 Prozent des Markts aus.

Über alle 12 Monate kommt der Transportermarkt nun ziemlich genau auf Vorjahresniveau. „Angesichts der Herausforderungen durch Regulierung und wirtschaftlicher Stagnation ist das ein ordentliches Ergebnis“, so die Analysten.

Auch bei den Transportern ist die Antriebswende voll im Gange: Das Neuzulassungsvolumen von E-Transportern ist 2025 nahezu Monat für Monat gestiegen. Im Dezember lag ihr Anteil bei 12 Prozent, über das Gesamtjahr waren 9 Prozent der Transporter vollelektrisch. Etwa zwei Drittel der BEV wurden im Flottenmarkt zugelassen, bei einem Gesamtanteil der Flottenzulassungen von 50 Prozent.

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Via: Dataforce
Tags: ZulassungszahlenAntrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge, Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Mäx meint

    12.01.2026 um 10:33

    Schon mal schön, dass bei Dataforce Benziner und Diesel nicht als Hybrid getarnt werden wie beim kba.
    Jetzt würde mich nur noch interessieren wie sich die genannten Hybride auszeichnen.
    Also was ist das Kriterium um dazu zu zählen?
    Elektrische Reichweite aber keinen Stecker (weil sonst ja PHEV)?

    Das zeigt auch das eigentliche Dilemma: 1,5 Millionen Verbrenner(!) weniger als 2019.
    Aber die Elektroautos sind Schuld…

    Antworten
    • MK meint

      12.01.2026 um 10:48

      In den Darentabellen differenziert das KBA sehr wohl: Hybrid inkl. Plugin, Hybrid ohne Plugin, nur Plugin jeweils getrennt nach Benziner und Diesel auf der Verbrennerseite.

      Antworten
      • Mäx meint

        12.01.2026 um 11:05

        Stimmt. Gemeint waren die monatlichen Pressemeldungen.
        Da werden ja munter die Diesel MHEV zu den Hybriden gerechnet.
        Sieht auf dem Papier schön aus, weniger Benziner, weniger Diesel blablabla.
        Ist aber eben Augenwischerei.

        Man hat die Rohdaten und könnte diese entsprechend aufbereiten so wie Dataforce es gemacht hat.
        Und selbst ohne Augenwischerei sieht man, dass BEV dieses Jahr den Diesel überholen wird und damit zweitstärkste Antriebsvariante werden wird.

        Antworten
  2. South meint

    12.01.2026 um 10:10

    Erstaunlich. 207 T Flotte vs. 195 T Privat. Allein schon durch die Förderung bei Dienstwagen hätte die Flotte im Grunde deutlich besser da stehen lassen müssen. Bedeutet, der Absatz wird breit von privater Nachfrage getrieben, die keine direkte Förderung bekommt.
    Und es kommt wirklich Schwung in den Markt. BEV und PHEV kan niba lisieren deutlich die Verbrenner…

    Antworten
    • Future meint

      12.01.2026 um 12:37

      Das ist sehr erstaunlich. Im Gesamtmarkt war es doch jahrelang so, dass der Flottenmarkt etwa 70 Prozent ausmachte. Bei den Elektroautos ist das jetzt anders, obwohl die Flotten doch auch stärker auf Elektroautos umstellen, um ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

      Antworten
      • Jeff Healey meint

        12.01.2026 um 15:49

        Ich vermute dahinter die Überalterung des PKW-Bestands im privaten Bereich, da das Durchschnittsalter der privaten PKW ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen war.
        Interessant dabei ist, daß auch im privaten Bereich offensichtlich doch viele alte Verbrenner durch E-Autos abgelöst werden.

        Antworten
      • Steffen meint

        12.01.2026 um 18:07

        Ich habe heute auch von unserem CEO gehört, dass ab diesem Jahr nur noch BEV möglich sind als Firmenwagen. 700 BEV mehr in den nächsten Jahren (die alten müssen halt zu Ende gefahren werden).

        Antworten

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