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ZDK: EU-Mindestpreise für China-Elektroautos „nicht der Weisheit letzter Schluss“

14.01.2026 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

BYD-SEALION-7-10

Bild: BYD

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) bewertet den von der EU-Kommission vorgelegten Leitfaden zu Mindestpreisen für Elektroautos aus chinesischer Produktion „grundsätzlich“ als eine mögliche Alternative zu Zöllen. Die angedachte Ablösung der bislang geltenden Ausgleichszölle durch transparente Mindestpreisregelungen könne zu mehr Planungssicherheit für den Kfz-Handel in Europa beitragen.

„Für viele Autohäuser in Deutschland und der EU sind chinesische Fahrzeugmarken längst Teil ihres Geschäftsmodells. Sie sichern Investitionen, Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort. Eine verlässliche und regelbasierte Lösung ist daher im Interesse des Handels“, so ZDK-Präsident Thomas Peckruhn.

Die bisherigen Strafzölle trafen nicht nur chinesische Marken, sondern auch Fahrzeuge europäischer Hersteller, die in der Volksrepublik produziert und nach Europa importiert werden. Für Händler bedeutete dies laut dem ZDK erhebliche Unsicherheiten bei Preisgestaltung, Absatzplanung und Kundenberatung. Mindestpreise, die transparent festgelegt und überprüfbar seien, könnten hier für Stabilität sorgen, ohne den Wettbewerb grundsätzlich auszuschalten. „Allerdings gehört zu einer freien Marktwirtschaft auch die freie Preisbildung am Markt. Subventionen dürfen diese Preisbildung nicht verzerren.“

Gleichzeitig unterstreicht der Verband, dass fairer Wettbewerb und die Einhaltung internationaler Handelsregeln unverzichtbar seien. „Der ZDK begrüßt ausdrücklich, dass sich die EU an den Regeln der Welthandelsorganisation orientiert. Handelspolitische Maßnahmen müssen objektiv, nicht diskriminierend und WTO-konform sein“, sagt Peckruhn. Staatliche Subventionen dürften nicht zu einseitigen Wettbewerbsverzerrungen zulasten des europäischen Marktes führen.

Aus Sicht des Kfz-Gewerbes sei zudem entscheidend, dass die neuen Regelungen praktikabel sind und nicht zu zusätzlicher Bürokratie für den Handel führen. Transparente Vertriebskanäle und klare Preisstrukturen könnten dazu beitragen, dass Händler ihre Rolle als verlässliche Partner für Verbraucher weiterhin erfüllen können.

Der ZDK appelliert an die EU-Mitgliedstaaten, den eingeschlagenen Weg konstruktiv zu begleiten. „Eine Blockade im weiteren Verfahren würde erneut Unsicherheit schaffen. Europa braucht jetzt eine ausgewogene Lösung, die fairen Wettbewerb ermöglicht, den Hochlauf der Elektromobilität unterstützt und Arbeitsplätze im Handel sichert“, betont Peckruhn.

Der ZDK werde die weiteren Entwicklungen aufmerksam verfolgen und sich weiterhin für verlässliche, marktorientierte und regelbasierte Rahmenbedingungen im internationalen Fahrzeughandel einsetzen.

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Via: ZDK
Tags: China, Europa, ZDKAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Future meint

    15.01.2026 um 09:25

    Interessant wird sein, ob es auch Mindestpreise gibt, wenn die Hersteller ihre Eigenzulassungen in den Markt bringen. Das war ja bisher immer ein gern genutzes Rabattmodell. Es bleibt zu hoffen, dass der Autokauf also weiter billiger wird für die Kunden.

    Antworten
  2. Mirko meint

    15.01.2026 um 06:22

    Nur seltsam, dass sich bei Fernsehern, Handys, Haushaltsgeräten, Spielzeug, Gas, Öl und allen anderen Dingen des täglichen Lebens niemand diese Frage stellt.
    Nur beim Auto soll ich nun für das gleiche Produkt 1/3 mehr ausgeben, ohne einen Gegenwert dafür zu erhalten. Ich habe kein Geld zu verschenken und brauche ein zuverlässiges Auto das mich von A nach B bringt. Nach den Erfahrungen mit dem aktuellen Skoda Enyaq wird mein nächster definitiv ein BYD.

    Antworten
    • Mark Müller meint

      15.01.2026 um 09:59

      Mirko, da ist gar nichts seltsam, es wird auch bei anderen Produkten sehr oft diese Frage gestellt. Euer Land hat kürzlich gerade unter Schmerzen seine ganze Gasversorgung aus politischen Gründen umgestellt.
      Und zweitens sind ein paar Zehntausender schon eine andere Nummer als ein paar Hunderter.

      Antworten
    • Mark Müller meint

      15.01.2026 um 10:16

      Wenn dir das Geld so wichtig ist, gibt es übrigens auch noch eine rein finanzielle Betrachtung. Ob ein paar Zehntausend Leute ein Auto mit Wertschöpfung in deinem Umfeld oder weit entfernt kaufen, wird dich am Schluss auch als Steuerzahler betreffen. Die Frage ist einfach, ob man in solchen Sachen solidarisch handelt.

      Antworten
  3. Mark Müller meint

    14.01.2026 um 23:46

    Der Kauf eines Autos ist die beste Möglichkeit für einen Normalbürger, Einfluss zu nehmen auf das politische Geschehen weltweit.
    Kaufe ich bevorzugt ein Auto aus einer freiheitlichen Demokratie, oder ist es mir gleich, ein Auto aus einer knallharten Diktatur zu kaufen, die zudem erklärt hat, dass unsere freiheitliche Demokratie ein auszumerzende Fehlentwicklung sei? Nur weil dieses Gerät – zu Beginn – ein paar Hunderter billiger ist.
    40’000 für diese Volkswirtschaft oder für die andere macht einen nicht zu vernachlässigenden Unterschied aus, v.a. wenn Tausende sich das so überlegen.
    Das öffentlich gesagt, ist mir auch klar, dass ich in gewisse Länder lieber nicht mehr reisen werde.
    Wie viel ist uns unsere Freiheit wert?

    Antworten
    • Future meint

      15.01.2026 um 09:22

      Also sollte der Deutsche keinen BMW aus Ungarn kaufen, weil dort keine freiheitliche Demokratie gibt?
      Begründung: Ob Ungarn noch eine Demokratie ist, wird kontrovers diskutiert; viele Experten und das EU-Parlament sehen das Land als hybride Wahlautokratie, da die Regierung Orban demokratische Institutionen, Medienfreiheit und Rechtsstaatlichkeit untergraben hat, während formale demokratische Strukturen wie Wahlen bestehen, aber unter massiv verzerrten Bedingungen. Die Regierung schränkt Grundrechte und Gewaltenteilung ein, was von der Opposition als Demontage der Demokratie gesehen wird. (Friedrich Naumann Stiftung, Tagesschau)

      Antworten
      • Mark Müller meint

        15.01.2026 um 10:03

        Guter Hinweis. Ist mindestens eine Überlegung wert.
        Aktuell gerade versuche ich, möglichst keine US-amerikanischen Produkte zu kaufen und habe Amazon Prime und andere Dienste gekündigt. Sicher würde ich aktuell keine US-Karre kaufen.
        Als Konsument muss man seinen Einfluss dort geltend machen, wo man kann, und das ist beim Einkauf. Glücklicherweise konnte ich mit gutem Gewissen ein deutsches BEV kaufen.

        Antworten
        • Future meint

          15.01.2026 um 17:09

          So einfach ist das alles nicht. Mindestens die Zellen als Bauteil mit der höchsten Wertschöpfung werden immer von asiatischen Herstellern kommen. Hier kann man sich noch Südkorea oder Japan aussuchen. Aber die Rohstoffe dafür weren wohl alle aus China stammen. Grundsätzlich ist es natürlich richtig, beim Konsum hohe Maßstäbe zu haben und dabei auch auf Klimaschutz und Demokratie zu achten. Am besten ist es, den Konsum maximal zu reduzieren. Gar kein eigenes Auto muss das Ziel sein.
          Bei der Demokratie in Deutschland bin ich mir auch nicht mehr sicher, ob diese nach den anstehenden Landtagswahlen noch überall eine ist. Aber man könnte ja auch von westdeutschen Werken was kaufen, wenn einem das noch wichtig ist.

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