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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

DAF bietet Elektro-Lkw XG und XG+ Electric für Fernverkehr an

22.01.2026 in Transport von Thomas Langenbucher | 3 Kommentare

DAF-XG-and-XG-Electric

Bild: DAF

Der niederländische Lkw-Hersteller DAF erweitert sein Portfolio vollelektrischer Fahrzeuge um die Modelle XG und XG+ Electric. Nach Herstellerangaben tragen sie dieselbe technische DNA wie XD und XF Electric, die auf Basis ihres Antriebsstrangs, der LFP-Batterietechnologie und des Fahrkomforts zum „International Truck of the Year 2026“ gewählt wurden.

Das elektrische Lkw-Programm von DAF deckt unterschiedliche Einsatzprofile ab: vom 12-, 16- und 19-Tonner XB Electric für den städtischen Verteilerverkehr über den XD Electric für urbane und regionale Aufgaben bis zum XF Electric für längere Distanzen. Mit dem XG und XG+ Electric rückt DAF den Fahrerkomfort in den Mittelpunkt. Die Kabinen sind 33 Zentimeter länger als beim XF und bieten mit zusätzlicher Höhe ein Raumvolumen von 12,5 Kubikmetern sowie eine Stehhöhe von bis zu 2,2 Metern.

Die Schlafliegen sind über ihre gesamte Länge 80 Zentimeter breit. Laut Hersteller ist damit „ein höheres Maß an Komfort derzeit nirgendwo sonst auf dem Markt zu finden“. DAF positioniert die neuen Modelle damit als Spitzenangebot im Segment der vollelektrischen Fernverkehrsfahrzeuge.

Angetrieben werden XG und XG+ Electric vom Paccar-EX-D2-Elektromotor mit Leistungen von 270 bis 350 kW (367 bis 476 PS) und einem Drehmoment von 2400 Nm. Der kompakte Antriebsstrang kombiniert zwei Elektromotoren mit einem integrierten Dreigang-Getriebe, das für gleichmäßige Schaltvorgänge und hohen Fahrkomfort sorgen soll.

Über 500 Kilometer Reichweite

Je nach Einsatzzweck können drei bis fünf Batteriepakete am Chassis modular angeordnet werden. Mit fünf Batterien sind laut DAF Reichweiten von über 500 Kilometern pro Ladung möglich. Bei entsprechender Routen- und Ladeplanung lassen sich täglich mehr als 1000 Kilometer rein elektrisch zurücklegen, was die Fahrzeuge auch für internationale Einsätze qualifizieren soll.

Zur Reichweite tragen den Angaben zufolge neben dem effizienten Antrieb das Batterie-Management-System und die Aerodynamik bei. Das konisch zulaufende, nahezu fugenlose Fahrerhaus mit gebogener Frontscheibe wird durch Seitenschürzen, Luftleitbleche, Kotflügel und digitale Kameras anstelle von Spiegeln ergänzt.

Wie bei allen batterieelektrischen DAF-Modellen kommen LFP-Batterien (Lithium-Eisenphosphat) der neuesten Generation zum Einsatz. Sie sind den Angaben zufolge kobalt- und nickelfrei, thermisch stabil und können täglich bis 100 Prozent geladen werden, ohne die Haltbarkeit zu beeinträchtigen. DAF gewährt acht Jahre Garantie. Drei Batteriepakete lassen sich in gut 45 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden.

Begleitet werden XG und XG+ Electric von einem Servicepaket aus Ladeinfrastruktur und Energiespeichern von Paccar Power Solutions, Wartungsverträgen über DAF MultiSupport, Online-Flottenmanagement via Paccar Connect sowie Finanzierungsangeboten von Paccar Financial. Erhältlich sind die Modelle als 4×2-Sattelzugmaschine und als 6×2-Fahrgestell mit gelenkter Nachlaufachse.

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Via: DAF
Tags: DAF XG Electric, DAF XG+ Electric, LkwUnternehmen: DAF
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. banquo meint

    22.01.2026 um 12:17

    Das hat mit die KI über e-LKW`s mit 3-Gang Getriebe angegeben:
    „Ein E-LKW mit 3-Gang-Getriebe nutzt ein spezielles Getriebe, um den Wirkungsgrad zu optimieren, da Elektromotoren über einen breiten Drehzahlbereich viel Drehmoment liefern, aber eine Gangschaltung hilft bei der Effizienzsteigerung, besonders bei schweren Lasten und unterschiedlichen Fahrbedingungen, ähnlich wie bei MAN eTGX oder DAF Electric, die Gänge für bessere Rekuperation und One-Pedal-Driving nutzen, um Energie zurückzugewinnen und Komfort zu erhöhen“

    Antworten
    • M3P_2024 meint

      22.01.2026 um 18:01

      Nur mal so als Überlegung: Hat eigentlich ein ICE (also der auf den Gleisen, nicht der mit dem Dinosaft) auch ein mehrgängiges Getriebe…? Da ist ja die Spreizung der Geschwindigkeit noch ein x-faches höher als bei einem LKW.

      Antworten
      • Mary Schmitt meint

        22.01.2026 um 21:50

        Der ICE kennt im Wesentlichen weder Steigungen noch Gewichtunterschiede. Der Betriebspunkt seiner Motoren dürfte bei über 200 km/h liegen. Ein Schaltgetriebe für seine enorme Leistung wäre eine extrem schwere und wartungsintensive Einheit, die jenseits der kurzen Beschleunigungsphase zu einem schlechteren Wirkungsgrad gegenüber der Direktverzahnung führen würde. Ein Bahnrad fürs Oval hat auch nur einen langen Gang.

        Antworten

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