Der Autoclub testet kontinuierlich aktuelle Elektroautos im Rahmen des ADAC Autotests und achtet dabei speziell auf Reichweite und Stromverbrauch. Kürzlich hat der ADAC eine aktuelle Übersicht (Stand 29.12.2025) der „Stromfresser und Reichweitenkönige“ veröffentlicht.
Die Reichweite eines E-Autos hängt von der Kapazität der Batterie sowie dem Stromverbrauch des Elektromotors ab. „Gemessen wird im realitätsnahen ADAC Ecotest bei einem gemischten Fahrprofil, dem sich alle Fahrzeuge unter standardisierten Bedingungen gleichermaßen unterziehen müssen“, erklärt der Club sein Vorgehen.
Reichweite
Die ADAC-Auswertung zeigt, dass große Reichweiten bei Elektroautos nicht zwingend große Batterien erfordern. Modelle wie Hyundai Kona Elektro, Kia EV3 oder BMW iX2 erzielen mit vergleichsweise kleinen Akkupacks und sparsamen E-Motoren alltagstaugliche Distanzen. Selbst der kleine Renault R5 kommt mit seiner 52-kWh-Batterie im Test auf 345 Kilometer ohne Ladestopp.
An der Spitze steht derzeit der elektrische Mercedes CLA: Mit einer 85-kWh-Batterie und einem besonders effizienten Antrieb erreicht er 740 Kilometer im ADAC Ecotest – ein neuer Rekord in dem Prüfverfahren. Damit übertrifft der Mittelklassewagen deutlich E-Autos der Oberklasse wie den Mercedes EQS 450+, den BMW iX oder den Lucid Air, die mit größeren Batterien Reichweiten zwischen 610 und 660 Kilometern erzielen.
Der ADAC weist darauf hin, dass die Ergebnisse des standardisierten Ecotests unter identischen Bedingungen ermittelt werden und daher gut vergleichbar seien. Abweichende Temperaturen oder höhere Geschwindigkeiten könnten die Reichweite jedoch spürbar reduzieren.
Bei der Reichweite schneiden beim ADAC-Test derzeit am besten ab:
- Mercedes-Benz CLA Coupé 250+ EQ Progressive; 12/25
- Mercedes-Benz EQS 450+ AMG Line
- BMW iX xDrive 50; 4/22
- Lucid Air Dual Motor Grand Touring AWD; 2/24
- Audi A6 Avant e-tron performance; 6/25
Stromverbrauch
Auch beim Stromverbrauch zeigen sich deutliche Unterschiede. Die getesteten Elektroautos liegen zwischen 13,4 und 29,7 kWh pro 100 Kilometer. Am effizientesten ist erneut der Mercedes CLA mit 13,4 kWh/100 km, vor dem Hyundai Ioniq 6 und dem Mini Aceman, die beide bei 15,5 kWh/100 km liegen.
Weitere effiziente Modelle sind der Fiat 500e, der Hyundai Inster und der Peugeot e-208. Letzterer verdeutlicht laut dem ADAC den technischen Fortschritt: Die aktuelle Version mit 115 kW/156 PS benötigt im Test 16,0 kWh/100 km, während die weiterhin angebotene 100-kW-Variante (136 PS) bei 18,7 kWh liegt.
Beim Stromverbrauch liegen laut dem ADAC-Test derzeit vorn:
- Mercedes-Benz CLA Coupé 250+ EQ Progressive; 12/25
- Hyundai Ioniq 6 (77,4 kWh) UNIQ-Paket 2WD; 5/23
- Mini Aceman SE Favoured Trim; 7/25
- Fiat 500e (23,8 kWh) RED; 11/23
- Hyundai Inster (42 kWh) Select; 8/25
Die vollständigen Ergebnisse der ADAC-Auswertung zu Reichweite und Stromverbrauch von Elektroautos hat der Club hier veröffentlicht.

Matthias meint
Dass E-Autos bei Alltagsfahrten sparsam sind und eine hohe Reichweite haben ist bei E-Fahrer bekannt, aber nicht der Knackpunkt: der ist die Autobahnreichweite bei deutlich über 100 km/h.
Früher gab es den aussagekräftigen Drittelmix. Für einen Mercedes 500SEC der 1980er Jahre wird angegeben „Drittelmix-Normverbrauch von 9,1 Litern bei 90 km/h, 11,4 Litern bei 120 km/h und 15,2 l im Stadtverkehr. Wer mit dem 90-Liter-Tank 600 Kilometer weit kommen möchte, muss seinen rechten Fuß schon ein bisschen zügeln.“ Aber nur in der Stadt wo der großvolumige V8 mit Automatik eben durstig ist/war. Bei einer sommerlichen Landstraßentour von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang kann man 1000km erreichen, gemäßigt mit 120 km/h auf der Autobahn in gut sechs Stunden über 750km abspulen, und das erneut nach kurzem Tankstopp, denn die Zapfpistole schaltet erst bei 100% SOC automatisch ab (in manche Tanks kann man dann noch mehr einfüllen).
Diese brauchbaren Einzelangaben wurde ominösen Zyklen geopfert bei dem nur ein Eintopf-Ergebnis herauskommt das bei E-Autos weit weg ist von der Autobahnreichweite und der bei einem Ladestopp nachladbaren weiteren Reichweite. Alle drücken sich darum einen Vergleichswert anzugeben.
South meint
Schmarrn. ADAC Test kucken… da kann man sogar die Stundenkilometer auf der Autobahn einstellen und den Verbrauch ablesen….
Tt07 meint
Mariechen, wer sich hier auf die Knochen blamiert ist doch recht offensichtlich.
Ein wenig Deutschunterricht für Dich (auch wenn es sinnlos erscheint):
„Durchaus“ wird häufig verwendet, um einem (ausgesprochenen oder unausgesprochenen) Zweifel zu widersprechen“
Investiere Deine Energie und Zeit erstmal in Textverstädnis bevor Du krampfhaft mit Ideonymen um Dich wirfst.
Und dass Du nicht dazulernst, zeigt mal wieder Dein Verweis auf Tesla. Wie oft habe ich Dir schon gesagt, Tesla juckt mich nicht die Bohne.
frau frau frau….
Tt07 meint
Sollte eigentlich als Antwort auf Mary unten erscheinen
Mary Schmitt meint
Da hat dir wohl vor Wut die Hand gezittert. Vier Beiträge hat der aufgeregte Mann nachgelegt, um seinen ersten zu retten. Ich vermute, er hat unseren Dialog in ein LLM eingegeben und so erfahren, dass er auf dem falschen Dampfer war. Um dir Zeit und Aufregung zu sparen, lieber Tt07, sage ich dir, beim nächsten Mal reicht mir ein: Sorry, Mary, das hatte ich nicht verstanden. Stimmt, das war ein schlechtes Argument von mir gewesen.
Tt07 meint
Mariechen, glaub´ mir ich bin die Ruhe selbst, denke eher, dass Du getobt hast denn wieder einer der Dich erwischt hat: weder verstehen, noch lesen können und jetzt kommt noch Matheschwäche dazu. 4 Beiträge, wo? Versuch´s doch mal mit Tatsachen und stell Dich der Diskussion (nebenbei auch bezeichnend, dass Du immer ablenkst) sonst wird die Pinocchio-Nase noch länger.
Future meint
Wenn uns selbst der ADAC bestätigt, dass heute kein modernes Elektroauto mehr als 16 kWh auf 100 Kilometer im Jahresdurchschnitt verbrauchen muss, dann ist das eine sehr gute Nachricht für Klimaschutz und für Ressourcenschonung. Für die Kunden ist zudemminteressant, dass es für eine hohe Reichweite nicht auf einen verschwenderisch großen Akku ankommt, sondern vor allem auf einen niedrigen Verbrauch und eine gute Ladekurve. Sogar Mercedes baut jetzt also ein erstes grünes Auto. Wer hätte das früher erwartet.
R2D2 meint
Aha, und KI verbraucht in Zukunft Faktor 5tausend an Strom. Aber hey, das E-Auto kommt auf unter 15 kWh. Juhu.. wir retten die Erde mit E-Autos.
Halber Akku meint
Gut erkannt – KI verbraucht Strom. Richtig. Selbst sinnbefreite Essensbilder in den asozialen Medien verbrauchen Strom auf den entsprechenden Servern in der unnötigsten Form. Strom kann man allerdings im Jahr 2026 jederzeit neu gewinnen. Öl oder Gas verbrennen kann man wie oft?
Steffen meint
Im Jahresdurchschnitt? Ganz sicher nicht! Der Test wird bei Raumtemperatur bzw. 23 °C durchgeführt. Das ist eine Momentaufnahme um die Werte vergleichbar zu machen, aber alles andere als ein Durchschnittsverbrauch über das Jahr.
michael wolf meint
Ich bin nach 60.000 km mit meinem Ioniq6 RWD und großem Batteriepaket bei einem Durchschnittlichen Verbrauch vo 17,4 kWh/100 km. Fakt!
R2D2 meint
Laut Bordcomputer, richtig?
Du hast kein vorwärmen, keine Ladeverluste, kein stand by.
Halber Akku meint
Ich habe nach 38600 Kilometern mit meinem Ioniq 6 nach 21 Monaten einen Verbrauch von 14,2 KWh / 100 Kilometer (kleine 53 KWh Batterie oder wie es mir hier ein Inscheniör aus Leipzsch gelehrt hat: untauglichen „ halben Akku“) gemäß Angabe im Fahrzeug. Ladeverluste obendrauf, komme ich auf rund 15,5 KWh. Liegt aber daran, dass ich den AC Ladestrom bewusst gedrosselt habe, damit die Kiste möglichst viel PV Strom oder günstigen Nachtstrom nuckelt
South meint
Das kommt schon hin, ich bin insgesamt schon knappe 140Tkm gefahren, bin aber mit 18,4 etwas darüber, denn ich fahre das allermeister auf der Autobahn… ey, bin noch nie so günstig von A nach B gekommen.
Yo… apropo vorwärmen. Ahhh, im Winter einfach Standheizung via App. Geilomat, dass hatte ich beim E Autokauf nicht auf dem Schirm…
Also eher friert die Hölle zu, als das ich mir nochmal nen Verbrenner kaufe…
brainDotExe meint
16 kWh / 100 km im Jahresschnitt?
Dann muss man aber ganz schön schleichen.
Bei sportlicher Fahrweise bin ich im Jahresschnitt bei 25 kWh / 100 km
Fazit: Testwerte sind schön und gut zum Vergleichen, aber viel stärker ist der Verbrauch vom individuellen Fahrstil und Strecke abhängig.
R2D2 meint
Unser Enyaq nimmt sich aktuell im winter kurz einsatz locker 24 bis 31 kWh.
Wenn wir dann auf Langstrecke ab 400 KM bewegen geht es auch mal auf 19 kWh. Alles werte laut Bordcomputer.
der future muss ein ganz super dolles E-Auto haben, ich bin sicher im Sommer fährt das tolle Auto sogar negativ im Verbrauch ;-)
M. meint
Er hat einen BMW i3 94 Ah.
Der ist in der Stadt ohne Probleme 1-stellig zu fahren.
Aber mit einem Enyaq ist der auch abseits des Verbrauchs kaum zu vergleichen.
South meint
Mja, SUV Windfang… das tut genau auf Autobahn weh und ja genau da fährt man eben bei Langstrecke…. ich hab mich damals gegen den Enyaq entschieden und das, obwohl er noch zu den effektiveren Windfängen gehört….
ap500 meint
@Future ?? Im Winter auf der Autobahn ist die Reichweite ein großes Problem deshalb geht es Richtung 100er Akku. Der Verbrauch liegt bei 130kmh dann locker bei 25 kWh (ohne Dachbox).
In der Stadt und als umweltfeindlicher Pendler reicht natürlich JEDES Eauto aus.
Mehr wie 100km (über 3 Stunden) fährt doch niemand in der Stadt. Dort allerdings ist der Verbrauch tatsächlich sehr gering und ein großer Akku Nutzlos.
brainDotExe meint
Ich denke auch, dass sich ein 100 kWh Akku in der Mittelklasse als Standard etablieren wird. Die ersten Hersteller haben ja schon vorgelegt.
Halber Akku meint
Hast du jetzt endlich einen Job bei gleichem Gehalt für mich oder zahlst mir die Gehaltsdifferenzdifferenz, wenn ich mir was bei direkt vor der Haustüre suche, lieber Maik? Damit ich nicht immer so ein schlechtes Gewissen als Pendler haben muss.
David meint
Der ADAC hat das Elektroauto nicht vollständig verstanden und sich einen teuren Prüfstand gebaut. Mit dem werden gnadenlos alle Tests durchgeführt und alle Einwände gegen die Messmethode werden abmoderiert. Die Frage ist nur, wie lange kommt man mit dieser Mentalität der frühen 60er Jahre durch?
Denn es ist fachkundigen Bewertern offenkundig, dass, erstens, kleine Messfehler zu großen Verwerfungen führen, und, zweitens, man ja eigentlich die Hersteller überprüfen möchte und dann macht es wenig Sinn, wenn man deren Angaben zu den Fahrwiderständen kritiklos übernimmt.
Der ADAC ist dabei, mal wieder den Rest seiner Reputation zu verlieren und merkt es nicht. Dabei geht es mir nicht darum, dass die Ergebnisse stets nicht stimmen. Man kann schon glauben, dass der CLA nicht schlecht ist. Aber man kann einfach nicht so messen, wenn man ernst genommen werden möchte. Dieser Prüfstand war eine Fehlinvestition.
Tt07 meint
„…Dabei geht es mir nicht darum, dass die Ergebnisse stets nicht stimmen. Man kann schon glauben, dass der CLA nicht schlecht ist.…“
Dvd, Du musst Dich doch hier nicht rechtfertigen. Deinen Unmut und Deine Wut, dass kein einziger VW und auch nur 1 Fzg aus dem VW-Konzern unter den Top 5 (und zwar in beiden Disziplinen) landet, kann hier sicher jeder nachvollziehen. Gräm Dich also nicht so sehr.
Lanzu meint
Wobei ich die Ergebnisse teilweise auch merkwürdig finde.
Warum verbrauch der ID.3 GTX viel weniger als der ID.7 Pro?
Die beiden Fahrzeuge sind technisch ähnlich und der ID.7 hat eigentlich die bessere Aerodynamik.
Das lässt mich schon an der Verlässlichkeit der Ergebnisse zweifeln.
ID.alist meint
Gewicht.
Der ECO-Test, man kann ja beim ADAC genau lesen wie die testen, und deswegen ist der Post von David nicht gerechtfertigt, ist einfach eiin WLTC-Zyklus plus eine kurze Autobahnstrecke, d.h. in den ganzen Bereichen mit niedrige Geschwindigkeit und Stop&Go hat das Gewicht einen höheren Einfluss.
Andi EE meint
Die Ergebnisse sind völlig unsinnig. Bei Tesla ist ein Model Y vor allen Model 3 in der Liste. Es ist völlig klar, dass hier wieder zugunsten von denen geschummelt wird, die diesen Verein bezahlen. Und um dein Beispiel zu bestätigen … es ist offensichtlich, dass anhand der Beispiele von VW und Tesla die Aerodynamik noch viel weniger Gewicht als beim WLTP hat. Für mich ist der ADAC genauso gekauft / unterwandert, wie damals als sie jahrzehntelang die Pannenstatistik zugunsten der Deutschen Autoindustrie gefälscht haben.
Wenn die Tests wirklich fair wären, gibt es ja noch das Instrument der Ausstattung, wo man die gewünschten Fahrzeuge auf die Aufgabe optimiert und die anderen gezielt schlechter macht / oder die Varianten von einem Hersteller wählt, die möglichst schlecht abschneiden. Aber ja, der einfachste Weg ist immer noch in der Tabelle bei den Lieblingen überall einen Bonus zu geben, während man bei den Feinden den Malus oben drauf haut, es kann sowieso niemand nachprüfen.
Oder die Gewichtung der Eigenschaften ist auch der Klassiker. Am Schluss ist das Handbuch wichtiger als der Verbrauch (Pseudo-Kriterien hoch gewichten). 😄😉
Mary Schmitt meint
Freund, tt07, bist du sicher, dass deine Argumentation schlau ist? Denn von VW ist durchaus ein Fahrzeug in den Top5, der Wintertest-Gewinner Audi A6. Von Tesla ist in beiden Top 5 kein einziges Fahrzeug. Ich hatte auch schon einmal angemerkt, dass der ADAC hier auf einem Irrweg ist.
Tt07 meint
@Mary, Verstehen war noch nie Deine Stärke aber Lesen solltest Du schon können, wenn Du Dich in Foren rumtreibst.
Zitat:
„… dass kein einziger VW und auch nur 1 Fzg aus dem VW-Konzern..“
Ob also Dein Kommentar so schlau war, lass ich Dich jetzt mal selbst entscheiden.
Lanzu meint
@AndiEE
Mein Beispiel spricht jetzt nicht dafür, dass mit den Ergebnissen geschummelt wird. Wenn die Ergebnisse innerhalb aller möglicher Marken entgegen den technisch-physikalischen Erwartungen schwanken, spricht das meiner Einschätzung nach eher für ein fehlerhaftes, bzw. unzuverlässiges Verfahren.
Wenn ich auf die Schnelle schaue, tritt bei allen möglichen Marken auf. Ich sehe keine offensichtlichen Hinweise auf die Benachteiligung bestimmter Hersteller.
Andi EE meint
@Lanzu
Wieso taucht dann das Model 3 von Tesla nirgends vorne auf, obwohl es nachweislich in allen breit gestreuten, unabhängigen Tests vorne ist? Das ist doch wirklich seltsam, dass es der ADAC immer wieder schafft, das beste Tesla Modell welches überall vorne ist, beständig aus dem Topranking heraus zu testen.
Lanzu meint
@ID.alist
Beim WLTP-Test ist der ID.7 schon besser als der ID.3. In dem zusätzlichen Anteil mit höheren Geschwindigkeiten sollte das Gewicht eigentlich eine geringere Rolle spielen. Daneben nimmt der Mehrverbrauch durch Mehrgewicht linear zu. Der ID.7 soll laut Test 9% mehr verbraucht haben als der ID.3 und wiegt 9% mehr. Das wäre nur zu erklären, wenn es keinen Luftwiderstand gäbe und der Verbrauch alleine vom Rollwiderstand abhinge. Das ergibt technisch/physikalisch einfach keinen Sinn. Bei anderen Herstellern findet sich ähnliches, z.B. beim Tesla Model 3 und Y.
Es kann natürlich sein, dass die mit einer speziellen Ausstattung (speziellen Felgen/Reifen) gefahren sind. Das wäre aber genau der Punkt der Zuverlässigkeit.
Peter meint
Wie so oft: prüfen und auf die Details schauen.
Der ID.7 (2024) wurde mit 77er Akku getestet, der ID.3GTX (2025) mit 79er Akku. Darüber hinaus ist klar, dass die „bis 0 Prozent“ nutzbaren Energiegehalte variieren können, egal welche nominale netto-Kapazität angegeben wird.
Der ID7 hat breitere Reifen.
Das Fabrikat und der Rollwiderstand der getesteten Reifen ist unbekannt.
Der ADAC EcoTest ist quasi WLTP + etwas mehr (10km) Autobahn on top.
Es wird also nur ein geringer Anteil schnell gefahren, daher ist die Aerodynamik nicht entscheidend, der Rollwiderstand schon.
Es gibt im Test mehrere Beschleunigungsanteile aus dem Stand, der ID.7 ist 200kg schwerer als der ID.3GTX.
Der 77er ID.3 (alte Technik aus 2023) steht hinter dem 77er ID.7
Und auch die Tesla-Ergebnisse sind erklärbar, wenn man die An- und Abwesenheit des Kürzels „AWD“ und die Lademengen zur Kenntnis nimmt.
Für mich persönlich sind solche vergleichbaren und durchnormierten Tests auf dem Prüfstand verlässlicher, als youtuber oder Stammtischerzählungen, bei denen die Sonne mal scheint, oder eben nicht.
Dazu wird die Methodik beim ADAC-EcoTest recht gut beschrieben, sogar inkl. Geschwindigkeitsdiagrammen.
Der neue Test, bei dem sie die Autobahnfahrt München-Berlin auf dem Prüfstand inkl. Windwiderstand und Baustellen nachbauen, ist halt der Test für Autobahnreichweite.
Und natürlich decken diese Tests nur diesen einen Use-Case ab. Aber das wenigstens für alle vergleichbar. Unterschiede kommen dann tatsächlich vom konkret genutzten Fahrzeug. Und wenn die technische Unterschiede aufweisen (real nutzbare Akkugrößen, Rollwiderstände, etc.), dann sieht man die dann halt auch.
Und unser allseits beliebter Wolfsburger Held hier zeigt einmal mehr seine ahnungslose Wissenschaftsfeindlichkeit, ein wahrhaft braver Katholik.
Mary Schmitt meint
Es ist fast schon mitleidserregend, wie du unfreiwillig den Dunning-Kruger-Effekt vorführst. Denn keineswegs hatte ich bestritten, dass du ein Fahrzeug aus dem VW Konzern in den Top 5 erkannt hast. Auch sind wir uns einig, dass Tesla in keiner der beiden Top 5 auftaucht. Es steht also 1:0 für den VW Konzern. Daher hatte ich gefragt, wenn das so ist, ob dann deine Argumentation schlau ist. Das hast du nicht begriffen. Da du aber auch nicht begreifst, dass du nicht begreifst, hast du dich mit einem weiteren Beitrag noch tiefer reingeritten.
Andi EE meint
@Peter
Sorry der ADAC ist im übertragenen Sinn ein überführter jahrzehntelanger Dopingsünder. Dass du den hier als Instanz für korrekte Messungen darstellst, ist nett ausgedrückt, hochgradig naiv. Im Sport würde dich jeder auslachen mit so einer Analyse.
Lanzu meint
@Peter
Der ADAC-Test ist WLTP+Autobahn, wie Du sagst. Wie kann dann das Autos mit der schlechteren Aerodynamik mit höherem WLTP-Verbrauch geringer vom WLTP abweichen (beide von VW), wenn ein Autobahnabschnitt hinzugefügt wird?
– Entweder ist die WLTP-Angabe von VW falsch.
– Die Messung vom ADAC ist falsch.
– Oder es gibt eine andere Erklärung für die Abweichung.
Ich habe eine mögliche Teilerklärung gefunden: Die Tabelle vom ADAC ist irreführend. Es wird die WLTP-Angabe vom ID.7 mit 19 Zoll Reifen angegeben, aber der Test war mit 20 Zöllern. So kann man einen Test auch ad absurdum führen, indem man in der Tabelle irreführende Werte angibt. VW gibt noch deutlich andere Werte für Sportreifen an, wozu der ADAC keine Angaben macht. So sind die Test und die Tabelle vom ADAC nicht nachvollziehbar. Man müsste für jedes Modell einzeln nachschauen, welche Felgen und Reifen gefahren wurden, was nicht vollständig dokumentiert ist. Es ist einfach falsch die WLTP-Angabe einer anderen Version in der Tabelle anzugeben.