Bei einer Übergabe in der BMW Welt haben die ersten Kunden in Deutschland den neuen iX3 entgegengenommen. Das erste Modell der „Neuen Klasse“ soll mit BMWs eDrive-Technologie der sechsten Generation, einer Reichweite von bis zu 805 Kilometern und 400 kW Peak-Ladeleistung Maßstäbe für Effizienz und Langstreckentauglichkeit setzen.
Eine neue Elektronik- und Software-Architektur mit vier „Superbrain“-Hochleistungsrechnern soll den iX3 intelligenter und zukunftsfähiger als frühere Modelle machen. Dabei ermögliche die Antriebs- und Fahrdynamikregelung „Heart of Joy“ bisher unerreichte Dynamik und Präzision im Fahrverhalten, während die jüngsten Systeme für automatisiertes Fahren das symbiotische Zusammenwirken von Mensch und Automobil optimieren, wirbt der bayerische Premiumhersteller.
„Als erstes Modell der Neuen Klasse ist der BMW iX3 ein entscheidender Meilenstein, der den Beginn einer neuen Ära einleitet“, so Vertriebsvorstand Jochen Goller. „Schon jetzt ist das Kunden-Interesse für den BMW iX3 überwältigend: Seit der Weltpremiere auf der IAA im September 2025 war jedes dritte bestellte vollelektrische BMW-Fahrzeug in Europa ein BMW iX3. Deshalb beschleunigen wir den Hochlauf der Produktion und starten deutlich früher mit einer zweiten Schicht.“
Offizielle Markteinführung ab dem 7. März
Nach der Weltpremiere und dem Start der Produktion im neuen ungarischen Werk Debrecen soll ab dem 7. März europaweit die offizielle Markteinführung stattfinden. Dann werden Fahrzeuge bei den Handelspartnern zur Besichtigung und für Probefahrten bereitstehen. „Die BMW Group freut sich über die hohe Nachfrage und das positive Feedback und arbeitet intensiv daran, den Kunden das Fahrzeug so schnell wie möglich auszuliefern“, heißt es.
Der iX3 ist das erste Modell auf der Elektroauto-Plattform „Neue Klasse“. Bisher hat BMW auf für unterschiedliche Antriebsarten geeignete Architekturen gesetzt. Die Neue Klasse soll mit drei Schlüsseltechnologien punkten: einem besonders effizienten E-Antrieb mit 800-Volt-Architektur und neuen Rundzellen für hohe Reichweiten und Ladeleistungen, einer leistungsfähigen Elektronikplattform zur intelligenten Steuerung zentraler Fahrzeugfunktionen sowie dem digitalen Innenraumkonzept Panoramic iDrive. BMW unterstreicht auch die neue, für alle künftigen Modelle unabhängig des Antriebs entwickelte Designsprache und ein ganzheitlich nachhaltiges Fahrzeugkonzept.
Der iX3 ist in der ersten von mehreren erwarteten Varianten ab 68.900 Euro bestellbar. Dafür gibt es unter anderem 345 kW (469 PS) Leistung für den Sprint von 0 auf Tempo 100 in 4,9 Sekunden und 210 km/h Höchstgeschwindigkeit. Mit einer Ladung sind offiziell bis zu 805 Kilometer möglich.

THeRacer meint
… die Krönung wäre eine Option für ein zu öffnendes Dach. Zumindest ein konventionelles Glasschiebedach. Dann wäre ich sofort dabei, und würde meinen alten i3 einwechseln. Hoffentlich kommt das im Neuen !!! 😎😉…
Shino meint
Komisch, habe inM und Umgebung schon seit Wochen mehrere herumfahren sehen.
Gunnar meint
sogenannte 0-Serien-Fahrzeuge. Werden von BMW-Ingenieuren gefahren, sind nicht für den Verkauf an Privatpersonen bestimmt.
eBikerin meint
In München fahren die schon länger – mittlerweile halt ohne die „Tarnfarbe“. Ist da eigentlich ganz normal. Wenn man öfters mal Frankfurter Ring und so unterwegs ist, sieht man ständig irgendwelche BMWs die es eigentlich noch gar nicht gibt.
Liegt einfach daran, weil das BMW Entwicklungszentrum in der Knorrstrasse ist.
Shino2 meint
Hier in Ungarn fahren die BMW ix3 Modelle seit Monaten herum.
Erst getarnt jetzt überwiegend in hellen blau ohne Tarnung.
South meint
Ja, die sieht man tatsächlich schon seit längerem ungetarnt auf den Ringen. Der iX3 ist technisch so ziemlich das, was die Kunden immer in Umfragen an Erwartung an E Autos gestellt hatten. Gut, momentan sind die Modelle, mit Verlaub, A- teuer, aber es sind trotzdem gute Nachrichten, denn es werden auch vernünftigere Modelle auf der neuen Plattform folgen und das sollte in 2026+ anhaltenden Rückenwind geben… ich drück den Münchenern wirklich die Daumen… ich finds wirklich schade, ein i3 mit normaler Ausstattung hätte ich mir gerne angeschaut, aber bis der rauskommt, bis der geliefert wird… solange kann, und will ich auch gar nicht, warten…
Hermann Brunner meint
Das sind BMW Mitarbeiter, die mit Testfahrzeugen rumkurven. Seit der öffentlichen Markteinführung werden diese auch nicht mehr getarnt („Erlkönige“)
Michael meint
Bin jetzt verwirrt… Markteinführung im März, aber jetzt im Januar schon kundenauslieferungen??
Das bezeichnet man doch als Markteinführung… Die Übergabe an Endkunden..
M. meint
„Nach der Weltpremiere und dem Start der Produktion […] soll ab dem 7. März europaweit die offizielle Markteinführung stattfinden. Dann werden Fahrzeuge bei den Handelspartnern zur Besichtigung und für Probefahrten bereitstehen.“
Ist ja nicht so, als hätte es nicht im Artikel gestanden…
brainDotExe meint
„Deshalb beschleunigen wir den Hochlauf der Produktion und starten deutlich früher mit einer zweiten Schicht.“
Soviel zum Thema „die verkaufen nur so viele BEVs wie nötig um die CO2 Grenzen einzuhalten“.
MichaelEV meint
Abgerechnet wird am Ende des Jahres (aber bei BMW, anders als bei vielen anderen Herstellern, stehen die Chancen gut).
Bei z.B. Volvo kommt man direkt mit „interne BEVs werden kannibalisiert“, selbiges ist bei BMW selbstredend kein Thema.
Die Produktionskapazität ist 150k p.a., gestartet wurde die Produktion wohl im Oktober. Was sind jetzt konkret die Erwartungen für 2026 (150k, letztens genannte 75k, eine KI-Prognose kommt für 2026 auf ca. 40k)?
M. meint
Was willst du da denn mit einer KI-Prognose?
Das ist ein neues Werk UND ein neues Modell, UND das auf einer neuen Plattform. Das fährt man normalerweise nicht in 3 Monaten auf Serientakt und 3 Schichten hoch. Es nutzt auch nichts, wenn BMW selbst das kann, aber einer der Zulieferer kann es nicht.
BMW wird alles versuchen, den Hochlauf zu beschleunigen* und die Lieferzeiten zu verkürzen. Aber was das an Stückzahlen bedeutet, weiß niemand, bestimmt auch keine KI, die keinen Einblick in die konkreten Abläufe und Herausforderungen hat.
*aus Eigeninteresse – die wollen keine Kunden an Volvo & Co. verlieren.
MichaelEV meint
Wenn man bei solchen Meldungen so steil geht muss man doch irgendwie konkrete Erwartungen haben.
Letztens war von 150k die Rede (wie gerade auch bei einer bekannten Zeitung – Jahresproduktion von 150k ausverkauft). Dann war hier glaub ich schon mit 75k nur die Hälfte zu lesen (was wohl Hochlauf von Produktion und Lieferkette mit betrachtet).
Was sind denn nun eure Prognosen für 2026 – ohne das Volumen sind solche Aussagen wie „überraschend hohe Nachfrage“ wenig wert?
Mäx meint
Naja die 150k sind maximal.
Also wenn überhaupt für nächstes Jahr mit 12 Monate 100% Produktion zu erwarten.
In der Diskussion ging es ja aber darum ob 150k iX3 für Europa nun viel sind oder nicht.
Wenn man ansonsten irgendwas mit um die 300k X3 verkauft, sind 150k iX3 grundsätzlich erstmal viel.
Wenn man stupide rechnet wären das pro Schicht 50k.
Die zweite Schicht läuft wohl noch nicht und soll früher als mal geplant dazu kommen. Was auch immer das zeitlich heißt.
Also wird es wohl irgendwo mehr als 50k sein und weniger als 150k.
Wenn die zweite Schicht früh im Jahr dazu kommt und die dritte Schicht nach Mitte des Jahres wäre man grob bei 75-100k.
Daher waren die 75k in 2026 nicht unplausibel.
ID.alist meint
Dann war der eine in Österreich ein BMW Mitarbeiter im Skiurlaub.
Besser-BEV-Wisser meint
Genau den hab ich auch am Bodensee gesehen.
David meint
Da isser! Volvo liefert seinen Country Ende 2027 und BMW das technisch und optisch bessere Original jetzt. Nichts gegen den Volvo, er wird seinen Markt finden. Aber er beweist mit seiner Timeline den Entwicklungsvorsprung von BMW und mit seinem Preis, wie fair die deutschen Premiummarken kalkulieren. Egal wo der Chinese baut, eigentlich müsste so ein Volvo 30-40 % günstiger sein. Ist er aber nicht. Da hat BMW schon sehr viel richtig gemacht.
Haubentaucher meint
Lustig. Kaum ist der BMW da – ist er auch schon veraltet. Der Volvo EX60 (siehe Artikel hier) schlägt diesen in allen Autoquartett-Kategorien. Test können nachgelesen werden.
brainDotExe meint
Vmax BMW 210, Volvo 180.
Bei BMW ist es auch lediglich die mittlere Motorisierung. Es kommt noch der iX3 M60 (und iX3 M) welche nochmal deutlich besser sein werden.
brainDotExe meint
Nachtrag:
Der iX3 50 xDrive ist vergleichbar mit dem EX60 P10 AWD.
Das Pendant zu dem EX60 P12 AWD ist der kommende iX3 M60 xDrive.
Gasbremse meint
Ist derzeit generell fast ein Luxusproblem. Innovationsspeed wie bei der guten alten ICE seit 50 Jahren nicht mehr. Heute bestellt, bei Ausliferung schon fast veraltet. Siehe z.B. i5.
Aber gut für die Wende. BEV werden im Zeitraffer zum Bedenkenkiller.
RainerLEV meint
Der V. wurde aber noch keinen Meter gefahren und kein Elektrönchen reingeladen. Abwarten.
eBikerin meint
Ja richtig veraltet. Der Volvo hat doch glatt 5 km mehr WLTP – dafür halt auch ne größere Batterie. BMW hat 400kW Peak Leistung Volvo 370 – hmmm.
Schneller ist der BMW auch – aber ja du hast natürlich recht – der BMW ist total veraltet gegen den Volvo. Man man man
MrBlueEyes meint
Wegen 5 Km mehr WLTP, oder was?! 🤣
Muskeln wie ein Bodybuilder, aber bei 180 Schluss… das ich nicht lache…
Fahrwerk, Assistenzsysteme, Panoramic Vision, HeadUpDisplay… alles bei BMW besser… Volvo ist halt was für Volvo-Fans, mehr nicht… der iX3 rä.ubert dagegen auch bei der Konkurrenz 😉
Haubentaucher meint
Ich schrieb Tests lesen, nicht Prospektwerte vergleichen
M. meint
Du meinst die Tests, die du gelesen oder dir ausgedacht hast.
Wenn ich so querlese, ist das Urteil lange nicht so eindeutig wie du das gerne hättest.
RainerLEV meint
Der EX60 wird in Göteborg gebaut. Nur als Ergänzung. Ich finde den Volvo auch schön, aber ich bin vom iX3 komplett angefixt. Super gemacht, BMDabbeljuh! Der iX1 passt aber besser in die Innenstädte. Ich kann noch 2 a warten. Daumendrück.
Future meint
Alleine die 4 Wassergekühlten Supercomputer im IX3 sind für sich schon beeindruckend genug
Besser-BEV-Wisser meint
Die Kunden wollen aber 6 Wassergekühlte Töpfe. Mit 8 geschmierten Gängen. Und 3 Fakefehlzündungen pro Vollgas-Fuss.
LOL meint
4 Wassergekühlten Supercomputer wer hat denn den Unfug erzählt?
das sind keine Supercomputer und schon gar nicht wassergekühlt
Ron meint
Der Volvo EX60 wird in Schweden im Gegensatz zum iX3 (Ungarn) nicht in einem Niedriglohnland gebaut.
Christian meint
Und wieviele Teile kommen aus China?
Cristian meint
Aufgrund der protektionistischen Maßnahmen der EU durch Ausgleichszölle oder Mindestpreise sind chinesische Autos durchschnittlich 100% teurer als Fahrzeuge mit überwiegender europäischer Wertschöpfung. Der Kostendruck ist in der EU zwar ungleich höher, die nochmals Mehrkosten von „30-40 %“ rechtfertigen aber nicht, warum für deutsche Autos wie BMW und Co. mehr bezahlt werden soll. Die direkten Subventionen und Überkapazitäten in China sind ebenso ein Risiko, genau wie die verdeckten indirekten Subventionen durch die EU-Bürger:innen für die europäischen Autoindustrie.