Toyota öffnet die Auftragsbücher für sein neues Elektro-Flaggschiff: Der bZ4X Touring ist in zwei Ausstattungs- und zwei Antriebsvarianten zum Einführungspreis ab 49.990 Euro bestellbar. Das geräumigere Schwestermodell des Elektro-Crossovers bZ4X rollt ab Mai 2026 in die Ausstellungsräume der deutschen Handelspartner.
Mit seinem großzügigen und variablen Innenraum und 669 Litern Laderaumvolumen sei der 4,83 Meter lange bZ4X Touring das ideale Familien-SUV mit Elektroantrieb, wirbt der Hersteller.
Typisch für die Elektromodelle der Japaner ist die Wahl zwischen Vorder- und Allradantrieb. In der frontgetriebenen Ausführung arbeitet ein 165 kW (224 PS) starker Elektromotor an der Vorderachse, der ein maximales Drehmoment von 268 Nm entwickelt. In der Allradversion wird dieser von einem weiteren, ebenfalls 165 kW (224 PS) starken E-Motor an der Hinterachse unterstützt. Daraus ergibt sich eine Systemleistung von 280 kW (380 PS), die den bZ4X Touring zum stärksten Elektromodell von Toyota auf dem Markt macht. In dieser Ausführung lassen sich bis zu 1500 Kilogramm Anhängelast (gebremst) an den Haken nehmen.
Abseits befestigter Straßen soll der Allradantrieb dank X-Mode samt zweier Modi für unterschiedliche Geländebedingungen für bestmögliche Traktion und hohe Fahrsicherheit sorgen. Zusätzlich kann die „Grip-Control“ aktiviert werden: Das Elektroauto ermittelt dann die Fahrbahneigenschaften und hält mittels Brems- und Schlupfregelung automatisch eine niedrige, konstante Geschwindigkeit, so dass sich der Fahrer auf das Lenken konzentrieren kann.
In beiden Antriebsvarianten verfügt der bZ4X Touring über eine Lithium-Ionen-Batterie mit 74,7 kWh Bruttokapazität und bis zu 591 Kilometer Reichweite nach WLTP-Norm. Für das Laden an Wechselstrom-Ladestationen und Wallboxen (AC) ist ein 11-kW-Ladegerät an Bord, in der Top-Version gehört ein 22-kW-Bordladegerät zur Ausstattung. Die maximale Schnellladekapazität (DC) liegt bei 150 kW, wodurch sich die Batterie in 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden lässt.
Für die Optimierung von Reichweite und Ladezeiten sorgt neben einer Wärmepumpe eine Batterievorkonditionierung (jeweils serienmäßig), die entweder manuell über das Multimediasystem gestartet, vorab geplant oder automatisch aktiviert wird, wenn über das Navigationssystem eine Ladestation angefahren wird. Dadurch wird die Batterie vor Beginn des Ladevorgangs auf die ideale Temperatur gebracht, was auch bei kalten Bedingungen eine höhere Ladeleistung ermöglicht. Zudem wählt eine spezielle Navigationsfunktion auf der Grundlage des aktuellen Batterieladestands und der verbleibenden Reichweite des Fahrzeugs automatisch eine Route mit empfohlenen, bequem zu erreichenden Ladestationen aus.
„Im Vergleich zum eleganten Hightech-Look des normalen bZ4X weist das neue Touring-Modell einen robusteren Abenteuer-Look auf“, erklärt Toyota. „Dazu trägt eine Reihe von Styling-Details bei, etwa das schwarze Finish der Radhäuser, schwarze Felgen und die Dachreling. Die Farbpalette umfasst unter anderem die neue Lackierung Brilliant Bronze.“
Kunden können sich beim bZ4X Touring zwischen zwei Ausstattungslinien entscheiden. In der Einstiegsversion, die wahlweise mit Vorder- oder Allradantrieb (ab 55.000 Euro) kombiniert werden kann, sind unter anderem Matrix-LED-Scheinwerfer, ein 14-Zoll-Multimedia-Display, eine Rückfahrkamera, das Navigationssystem Toyota Smart Connect, eine Ambientebeleuchtung, eine Sitzheizung für die Vordersitze, ein beheizbares Lenkrad, das Smart-Key-System, ein automatisch abblendender Innenspiegel sowie 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit dabei.
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Die serienmäßige Sicherheitsausstattung umfasst Toyotas Assistenzsysteme „Safety Sense“ wie das Pre-Collision System, einen Fernlicht-Assistenten, einen Spurhalte- und Spurführungs-Assistenten, einen Toter-Winkel-Warner, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage und eine Verkehrszeichenerkennung.
Wie auf alle seine batterieelektrischen Modelle gewährt Toyota für den bZ4X Touring eine erweiterte Garantie auf die Batterie über bis zu zehn Jahre beziehungsweise bis zu einer Laufleistung von 250.000 Kilometern. Sie deckt Funktionsstörungen sowie einen Kapazitätsabfall unter 70 Prozent ab.












Thomas aus Marl meint
Mein erstes Auto, ein Kleinwagen hat mich 1979 ziemlich genau zwei Monatslöhne gekostet, und ich spreche hier von einem Neuwagen. Für etwa vier Monatsgehälter bekam man ein anständiges Fahrzeug der unteren Mittelklasse aus deutscher Produktion. Das Preisgefüge heutzutage ist dagegen vollkommen aus der Bahn geraten.
Halber Akku meint
Der Neupreis eines Fiat 126 lag Ende der 70er Jahre als einer der günstigsten Neuwägen bei uns zwischen 8.000,— und 9.000,— DM. Ok, gab sicher Händlerrabatt, aber du warst 1979 schon mindestens Abteilungsleiter?
Name ist Egal meint
Der Durchschnittlohn ist seit den 90ern nicht mehr im gleichen Maße gestiegen wie das BIP pro Kopf. In vielen anderen Ländern ist der Durchschnittslohn höher als bei uns.
F. K. Fast meint
Gut, dass Toyota nicht der neuen Unsitte folgt und den Ladeanschluss vorn rechts platziert, wo Garageparker am schlechtesten hinkommen.
Mary Schmitt meint
Könnte schlimmer sein. Wird sicher seine Käufer finden. Aber groß was reißen kann man damit so erstmal nicht. Das könnte sich bei niedrigen Raten ändern. Man wird sehen.
Yogi meint
Ja ist denn schon 2026……400V, 74kWh, 150kW, 28min 10-80%….hahaha….
F. K. Fast meint
Nicht jedem ist daran gelegen, im Auto-Quartett zu gewinnen.
brainDotExe meint
Fast genau die Werte von Autos die vor 5-6 Jahren auf den Markt gekommen sind.
banquo meint
Wo ist das Problem? Der bZ4X ist sehr effizient mit 13-15 kWh WLTP. Und 150kW ist mehr als doppelt so viel Leistung als mein EV.
eBikerin meint
Dein EV ist ja auch schon ziemlich in die Jahre gekommen. Für ein 2026er Model finde ich auch max 150kW schlicht nicht mehr Zeitgemäß.
F. K. Fast meint
Ich finde 100kW mehr als ausreichend. Hab ich praktisch noch nie abgerufen.
banquo meint
Und in 5 Jahren sind dann 200kW nicht mehr zeitgemäß, in 10 Jahren 300kW??
eBikerin meint
„Und in 5 Jahren sind dann 200kW nicht mehr zeitgemäß, in 10 Jahren 300kW??“
Ja natürlich! So was nennt man Weiterentwicklung.
banquo meint
at ebike: Frage: Wachsen zu deinen Bedürfnissen denn auch die Straßen und die Rohstoffe und der Durchmesser der Erde mit?
eBikerin meint
Gegenfrage: was hat schnellere Ladegeschwindigkeit mit Rohstoffen, Strassen oder gar dem Umfang der Erde zu tun zu tun?
Ach gar nix?
Halber Akku meint
Mir würden die angegebenen Daten im Alltag voll ausreichen. Anderen halt nicht. So wie halt immer. Was mir bei Toyota gefällt sind die langen Garantiezeiten und von allen Toyota Fahrern, die ich privat kenne, hab ich noch nie irgendein Gemecker über ihr Auto gehört. Wenn die Marke ihr solides Image in die Elektromobilität hinüberrettet, hätte sie ihre Abnehmer.
eBikerin meint
„Mir würden die angegebenen Daten im Alltag voll ausreichen. “
Wird wohl vielen so gehen. Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass viele Menschen eben nicht danach gehen was im Alltag so reicht.
Und wenn ein Preislich vergleichbares Auto im „Schulhofquartett“ einfach deutlich besser abschneidet, dann wird das dann auch eher gekauft.
Daniel meint
Der VW ID7 ist das meistverkaufte EV in Deutschland.
Der kostet in der Basis + Wärmepumpe 56.000€
603km WLTP Reichweite und 0:26min Ladezeit
Toyota kostet 6.000€ weniger
Hat 30km weniger Reichweite (5%)
Und läd 2 Minuten langsamer
Mal schauen wie Realverbrauch, Software und Leasingraten sind, aber für mich hört sich der Toyota sehr konkurrenzfähig an.
eBikerin meint
Noch was gefunden. Die Dachreling finde ich optisch super. Nur hätte man die aus aerodynamischen Gründen nicht variabel machen können? Gabs früher ja auch bei einigen Modellen.
eBikerin meint
Äusserlich find ich den obwohl es ein SUV ist ganz gut. Auch die gezeigte Farbkombi gefällt mir.
Was mir gar nicht gefällt ist (wie auch bei anderen Herstellern) dieses hingeklatschte Tablett.
Das hat MB beim cla besser gelöst – sieht für mich da mehr aus wie aus einem Guss. Ach ja da es ein SUV ist – finde auch das Tablett im iX3 hässlich.
Reichweite – naja ok für die Batteriegröße – nur die Ladegeschwindigkeit wieder. Da kann auch ein 400 Volt system im Jahre 2026 bessere Ergebnisse liefern.
LOL meint
haja BMW … mir erschließt sich der Sinn nicht warum man von einem Display einen Teil wegschneidet nur damit es nicht eckig ist und man am Ende sagen kann, dass man was anderes gemacht hat als die anderen … da steckt noch Einsparpotential drin, da wird dann zum LCI jemand belohnt für die tolle Idee es einfach rechteckig zu machen
eBikerin meint
Wie gesagt ich finde dieses : ich klebe ein Tablett in die Mitte Design was fast alle Hersteller machen einfach nur noch schrecklich. BMW verstehe ich da ehrlich am wenigsten. Das Display im 7ner finde ich super gelungen – das hätte man auch in den ix3 bauen können. Hab das auch schon live angeschaut usw – gefällt mir super. Und es ist doch nur das Display – da kann doch der Autopreis nun wirklich nicht das ausschlaggebende Argument sein.
M. meint
Am linken Rand sind Funktionen für den schnellen Zugriff abgelegt. Mit langen Fingern geht das, ohne das Lenkrad loszulassen, mit kurzen nur kurz.
Das ist der Sinn dahinter.
M3P_2024 meint
Langfinger fahren also BMW?
F. K. Fast meint
Mich stört so ein Tablett überhaupt nicht.
LOL meint
mich stört eher das komische Ding hinterm Lenkrad
eBikerin meint
Stimmt das hätte man auch schöner lösen können. Früher konnte man ja auch die Anzeigen sauber integrieren. Kann ich aber mit leben.
Karl S meint
Die Anzeige mit HUD (Head-up-display) -Funktion?
Bei den Testfahrten in YT schimpften auch ein paar Fahrer(innen)
über die schlechte Positionierung. Das Lenkrad verdeckt
zumindest teilweise die Sicht auf das Display.
Habe mir schon die neue Version des Nicht-Touring bz4x angesehen.
Was mich stört sind die Hochglanz Verkleidungen der Radkästen.
Sieht bescheuert aus. Der Cockpit-Bereich ist zwar ohne Klavierlack,
dafür glänzen die vier Radkastenverkleidungen um die Wette. Nicht
das sie einen schmalen Kunststoff-Schutz rund um die Kotflügel
montiert haben, nein diese Kunst-Objekte sind hoch und breit,
vorne bis unter die Motorhaube.