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Nio hat im Q4/2025 erstmals operativen Gewinn erzielt

06.02.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 35 Kommentare

Nio-ET5

Bild: Nio

Nio hat erstmals seit seiner Gründung im Jahr 2014 einen operativen Gewinn auf Quartalsebene erzielt. Nach einer vorläufigen Auswertung des ungeprüften Konzernabschlusses rechnet der chinesische Elektroautobauer für das vierte Quartal 2025 mit einem bereinigten operativen Gewinn zwischen circa 700 Millionen Yuan (ca. 85 Mio. Euro ) und 1,2 Milliarden Yuan (ca. 147 Mio. Euro). Im Vorjahresquartal gab es noch einen bereinigten operativen Verlust von etwa 677 Millionen Euro.

Der erstmalige Quartalsgewinn geht unter anderem auf den deutlich gestiegenen Absatz zurück: Im Q4 2025 hat Nio 124.807 Elektroautos ausgeliefert, ein Plus von 71,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Neben der Kernmarke mit Fokus auf den Premiummarkt generiert das Unternehmen inzwischen auch Wachstum mit den beiden neuen Marken mit Fokus auf Familien und Kleinwagen Onvo und Firefly. 38 Prozent aller im gesamten letzten Jahr ausgelieferten 326.028 Elektroautos von Nio sind im vierten Quartal auf die Straße gekommen.

Nio gibt an, dass der erstmalige operative Gewinn auf das anhaltende Wachstum des Absatzvolumens im vierten Quartal 2025, die Optimierung der Fahrzeugmarge durch einen günstigen Produktmix sowie die laufenden umfassenden Kostensenkungsbemühungen und die kontinuierliche Verbesserung der betrieblichen Effizienz zurückgehe.

Nio hat auch schon die Auslieferungen für Januar 2026 veröffentlicht: 27.182 Elektroautos stellen ein Plus von 96,1 Prozent gegenüber Januar 2025 dar. Darunter waren 20.894 Fahrzeuge von Nio, 3481 von Onvo und 2807 von Firefly. Seit seiner Gründung hat Nio damit 1.024.774 Fahrzeuge ausgeliefert.

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Via: Nio & Electrive
Tags: China, Geschäftsergebnis, VerkaufszahlenUnternehmen: Firefly, Nio, Onvo
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Wasco meint

    06.02.2026 um 22:26

    Gut für Nio.
    Das hat aber auch gedauert (11 Jahre).
    Mich wundert es das es in Europa nicht gut läuft.
    Die Autos gefallen mir besser als z.B. BYD.
    Sind sie wahrscheinlich auch.
    Sieht so aus als würde es Nio dauerhaft packen.

    Bei China Fahrzeugen sehe nur die Privatsphäre und Datenschutz kritisch.
    Ansonsten oft besser als manch westliches Fahrzeug und auch attraktiv.

    Antworten
    • Obby meint

      07.02.2026 um 10:53

      Ich kann nur sagen als Besitzer würde meinen nicht mehr hergeben.Auch das Swapen finde ich genial. Hoffe Sie bleiben und setzen sich durch .

      Antworten
      • IDFan meint

        07.02.2026 um 14:55

        Falls du wirklich einer der ganz wenigen Kunden in Deutschland bist und „swapst“ zahlst du eine Monatsmiete. Also wirst du nie an der Batterie Eigentum haben. Falls die Ländergesellschaft Deutschland schließt, ergeben sich daraus noch ganz andere Probleme. Seien wir ehrlich: Man kann nicht sagen, dass der Absatz in Deutschland keinen Anlass zur Besorgnis bietet: 325 Zulassungen waren es im ganzen Jahr. Davon gefühlt fast alle mit Kennzeichen N-IO XXXX. Aber, netter Versuch.

        Antworten
  2. Obby meint

    06.02.2026 um 19:15

    Ich finde es gut wenn Nio bleibt .

    Totgesagte leben länger. Müssen halt noch mit einiges Runter vom Preis Akkumiete Und den Mehrwert des Batterie Tausches in Werbung umwandeln . Die Autos sind gut und Schön .

    Aber es wäre schön Sie weiterhin in Deutschland fahren zu sehen.

    Obby

    Antworten
  3. Haubentaucher meint

    06.02.2026 um 13:48

    Schön für den Wettbewerb und den Verbraucher. Die „Alten“ werden das nicht gerne hören.

    Antworten
    • Mary Schmitt meint

      06.02.2026 um 20:30

      Klar, die schlottern alle. Laut KBA hat Nio schon eine Zulassung in 2026. Übrigens ein Firmenwagen.

      Antworten
      • T. meint

        07.02.2026 um 10:53

        Die Alten verkaufen nur im Statistikbereich des KBA. Da kann ihnen nichts passieren, so eine Art safehaus.

        Antworten
        • IDFan meint

          07.02.2026 um 15:08

          Safehaus, oder genauer Safe House, das ist etwas Konspiratives. Den Heimatmarkt, den man beherrscht, würde man „Home Turf“ oder „Own Backyard“ nennen. Tesla hat 2026 keinen mehr. Die USA sind unter Trump und ohne Förderung und ohne CO2-Abgabe in weiten Teilen zurück zum Verbrenner gegangen. Einige Demokraten kaufen noch elektrisch, aber kaufen die Tesla? Nein.

        • T. meint

          07.02.2026 um 16:45

          So viel Text, und die Zahlen sagen was ganz anderes. Tesla im BYD streiten sich um Platz 1, und was willst du da zerreden

  4. Futureman meint

    06.02.2026 um 13:18

    Wie jedem anderen reinen E-Auto Hersteller kann man Nio nur wünschen es langfristig zu schaffen. Bei den aktuellen Zahlen von Stellantis liegt Nio schonmal wesentlich besser. Wenn sie jetzt noch von den Wechselstationen Abstand nehmen und das gesparte Geld in ihre Produkte stecken wird es noch besser.

    Antworten
    • T. meint

      06.02.2026 um 14:11

      Die Wechselstation können die an Porsche verkaufen. Da müssen die teig-kahnfahrer nicht so lange warten.

      Antworten
      • M. meint

        06.02.2026 um 15:31

        😂
        Die Taycanfahrer warten ja nur gut 60% der Zeit der T.-Fahrer.
        Vielleicht sind die eher interessiert.

        Antworten
        • T. meint

          06.02.2026 um 19:13

          Ach mein Follower. Ich habe dich vermisst.

  5. Future meint

    06.02.2026 um 12:17

    Nio ist jetzt also profitabel. Im letzten Quartal haben die Experten hier im Blog noch die Pleite für ganz bald vorhergesagt. So ist das wohl im Business – jeder wettet auf die gute Zukunft oder auf die weniger gute Zukunft.

    Antworten
    • Ben meint

      06.02.2026 um 12:34

      Kennt man schon, war bei Tesla auch nicht anders, seit über 10 Jahren sind die schon jeden Monat pleite.

      Antworten
      • Aztasu meint

        06.02.2026 um 14:33

        Tesla verdient tatsächlich nur aufgrund von Subventionen und CO2-Zertifikaten Geld, nimm die weg, so wie in Q1 2026 und Tesla steht nicht gut da, und das trotz des massiven Ausbaus von sekundären Geschäftsfeldern.

        Antworten
        • T. meint

          07.02.2026 um 10:54

          Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

        • T. meint

          07.02.2026 um 16:47

          Ist bei euch noch alles in Ordnung ich habe geschrieben, dass man nicht einfach Anteile aus dem betriebsergebnis herausnehmen kann, damit es schlechter aussieht. Was ist daran nicht sachlich bitteschön

      • eBikerin meint

        06.02.2026 um 15:37

        Wenn man genau hinschaut, dann war Tesla auch schon eingie male Pleite und wurde nur durch große Finanzspritzen gerettet. Warum nur vergessen das alle immer wieder?

        Antworten
        • T. meint

          06.02.2026 um 19:16

          Weil die Finanzspritzer so kurzsichtig waren, ihre Beteiligung wieder zu verkaufen. Deswegen ist man bei fenen ganz froh darüber, dass es nicht immer wieder hochgekehrt wird.

      • ErichW meint

        19.02.2026 um 20:42

        Tesla hat von 2012 bis 2019 jedes Jahr teilweise massive Verluste eingefahren und stand tatsächlich mehrmals vor der Pleite. Aber Elon Musk hat es immer wieder geschafft die Investoren bei Laune zu halten und neue Investoren zu gewinnen.
        2020 schaffte Tesla den Turnaround und hat bis 2025 jedes Jahr Gewinne eingefahren. Die Umsatzrendite ist ok, das KGV in Höhe von 418 abenteuerlich.
        Aber Tesla wird an der Börse nicht als Autobauer sondern als Techkonzern bewertet. Ich denke nicht, daß Tesla in nächster Zeit Geldprobleme bekommen wird. Auch wenn der Umsatz und er Absatz 2025 leicht fielen.
        Ob Tesla in 10 Jahren noch Autos bauen wird steht auf einem anderen Stern. Vielleicht werden dann überwiegend humanoide Roboter und Robotaxis gebaut.
        Der beste Tesla (Model S) wurde/wird gerade leider eingestellt. Tesla muß in den nächsten zwei Jahren wieder mal was Neues liefern sonst haben sie als Autobauer ihren Zenit erreicht.
        Bei Nio ist die Finanzentwicklung ähnlich wie bei Tesla. Seit 2018 werden nur Verluste gemeldet. Ich hoffe mal das letzte Quartal 2025 war keine Eintagsfliege. Der Turnaround könnte 2026 stattfinden. Ist bisher aber nur Zukunftsmusik.
        Die Absatz-, Umsatz, und Gewinnentwicklung ist durchaus vergleichbar. Darüber hinaus unterscheiden sich die Unternehmen aber sehr stark. Nio konzentriert sich auf den Fahrzeugbau und hat mittlerweile 6 Modelle auf dem Markt. Schöne und sauber verarbeitete Fahrzeuge, die allerdings bei weitem nicht an die Effizienz und Raumökonomie der Tesla-Modelle und anderer guter BEV-Hersteller nicht heranreichen.
        Da ich außer dem Model S keinen weiteren Tesla bzw. Nio gefahren bin, kann ich alles Andere nicht bewerten.

        Antworten
    • Mary Schmitt meint

      06.02.2026 um 14:00

      Sie sind nicht profitabel. Geschäftsjahre sind das einzige, was zählt und 2025 war auch wieder tiefrot. Hier versuchen sie wieder story-telling, damit es nicht so schlimm wahrgenommen wird.

      Was ich zu Nio stets sage, ist, dass die Wechselstationen in Europa ein Irrweg sind und das Angebot bei uns nicht konkurrenzfähig ist. Ob sie oder Tesla Pleite gehen, dazu habe ich mich nicht geäußert, das hängt ja von ganz anderen Erwägungen ab. Z.B. Temu könnte die Reste für 1 Dollar kaufen. Dann war es keine Pleite.

      Ich sage aber, dass sich beide in Deutschland und Europa langsam abschaffen. Nio hat im Januar exakt 1 Auto laut KBA zugelassen. Und Tesla ist mit 0,7% Marktanteil auch schon quasi vom Markt – in Europa waren es im Januar nur 7.818 Zulassungen. Was für eine schallende Ohrfeige!

      Antworten
      • T. meint

        06.02.2026 um 14:13

        Du musst dich mal entscheiden. Eben war es bei dir noch Umsatz als das einzige was zählt. Dann sind es wieder nur die Januar-Zahlen in Deutschland.
        Merkst du was?

        Antworten
        • Mary Schmitt meint

          06.02.2026 um 14:29

          Du solltest dir Betreuung suchen. Wenn die Größe von Unternehmen beurteilt wird, nimmt man idR den Umsatz als wichtigste Zahl. Hier geht es aber darum, dass Nio gemeldet hat, sie seien im Plus. Das hat ja mit Umsatz oder Größe nichts zu tun, es ist schlicht und einfach ein ganz anderes Thema.

        • Jörg2 meint

          06.02.2026 um 14:36

          Und wenn man die Profitabilität, die Überlebensfähigkeit beurteilen möchte, dann schaut man sich das Ergebnis an.
          Wenn nun erstmalig (?) Zeiträume gut gelaufen sind, dann ist das ein gutes Zeichen.

        • Mary Schmitt meint

          06.02.2026 um 15:04

          Da stimme ich grundsätzlich zu. Wenn es man nicht ein Quartal designen könnte und wenn die Seriosität nicht von chinesischen Autoritäten überprüft würde. Und ob Deutschland und Europa sich für Nio auszahlt, darüber wissen wir zwar nichts, aber ich würde mich wundern, wenn du die Geschäftstätigkeit von Nio Deutschland aktuell positiv einschätzt.

        • Jörg2 meint

          06.02.2026 um 17:56

          Marie

          Das hattest Du als von Dir gelernt schon einmal offengelegt: Du bewertest weltweit tätige Unternehmen nach ihrer weltweiten Tätigkeit.

          Wieso brauchst Du nun die Regionalität?

          „Du solltest Dir Betreuung suchen.“
          Kannst Du Deine Betreuer weiterempfehlen? Hat es Dir schon etwas gebracht?

        • T. meint

          06.02.2026 um 19:22

          Marrie, die Größe ist belanglos. Könnte sein, dass ich 2026 mehr Geld verdiene als Porsche. Die Chancen stehen sehr gut.

          Was nützt dann die Größe?

        • Mary Schmitt meint

          06.02.2026 um 20:16

          Stimmt, ihr braucht anscheinend beide Betreuung.

          Denn ich habe nur gesagt, wenn die Größe von Unternehmen beurteilt wird, ist die wichtigste Zahl idR der Umsatz. Ich habe das aber in keiner Weise bewertet, also auch nicht gesagt, dass nur der Umsatz zählt.

          Und dass Regionalität keinen Blickt wert ist, ist völliger Blödsinn. Sehr erfolgreiche Unternehmen mit weltweiter Wachstumsstrategie schauen immer auch regional und haben in einigen Märkten ihre Geschäftstätigkeit eingestellt, z.B. Aldi in Dänemark.

          Daher schaue ich immer gerne regional, meine Lieblingszahlen sind die Tesla-Zulassungen in Deutschland, wie du weißt. Eher war es ein Narrativ der Tesla-Bande regionale Zahlen kleinzureden. Außer in Norwegen, wenn es passte, gerade ist das allerdings auch mal wieder nicht der Fall – bei 83 Zulassungen im Januar.

        • Jörg2 meint

          08.02.2026 um 09:59

          Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

    • Future meint

      06.02.2026 um 16:29

      Ich finde es sehr schön, dass sich hier doch einige darüber freuen können, dass ein reiner Elektroautobauer wie Nio endlich ein erstes positives Quartal abgeschlossen hat. Das ist einfach ein starkes Signal gegenüber den vielen Nörglern aus den alten Industrien, die sich immer wieder gegenüber den neuen Akteuren in der Elektromobilität lustig machen. Ich freue mich über jeden Hersteller, der nur Elektroautos baut und damit immer erfolgreicher wird.

      Antworten
      • Tinto meint

        06.02.2026 um 22:55

        Ich kenne sogar jemanden der genau so einen gelben Nio wie auf dem Foto hatte. Allerdings nicht lange, er fährt jetzt Lucid. Wenn ich ihn mal bei meiner Hausärztin treffe, dann quatschen wir und er freut sich auch über meinen ID.3
        Hauptsache elektrisch, sind zum Glück nicht alle so wie du, die Unterschiede bei den Herstellern machen.

        Antworten
        • Future meint

          07.02.2026 um 14:38

          Lucid ist natürlich auch fein, denn die bauen keine Verbrenner. Bei deinem Lieblingshersteller sieht das leider ganz anders aus. Trotzdem ist es natürlich genial, dass du dich für ein Elektroauto entschieden hast. Damit bist du schon mal viel weiter als M., der immer noch im Diesel sitzt. Vielleicht sprichst du ihn auch mal an beim Hausarzt.

        • Tinto meint

          08.02.2026 um 14:57

          Frag ihn doch hier, er korrigiert ja fleissig deine Kommentare wenn dein Führungsoffizier mal wieder einige inhaltliche Fehler eingebaut hat

        • M. meint

          09.02.2026 um 12:38

          Du irrst dich, Future, ich sitze im Homeoffice, und mein Laptop verbraucht (nach eigener Aussage, ich hab nicht nachgemessen) 14 kWh / 1000 Std.
          Aber ich muss irgendwann auch mal wieder zum Hausarzt. Screening soll man ja regelmäßig machen.
          Danke für den Tipp.

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