Nio hat erstmals seit seiner Gründung im Jahr 2014 einen operativen Gewinn auf Quartalsebene erzielt. Nach einer vorläufigen Auswertung des ungeprüften Konzernabschlusses rechnet der chinesische Elektroautobauer für das vierte Quartal 2025 mit einem bereinigten operativen Gewinn zwischen circa 700 Millionen Yuan (ca. 85 Mio. Euro ) und 1,2 Milliarden Yuan (ca. 147 Mio. Euro). Im Vorjahresquartal gab es noch einen bereinigten operativen Verlust von etwa 677 Millionen Euro.
Der erstmalige Quartalsgewinn geht unter anderem auf den deutlich gestiegenen Absatz zurück: Im Q4 2025 hat Nio 124.807 Elektroautos ausgeliefert, ein Plus von 71,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Neben der Kernmarke mit Fokus auf den Premiummarkt generiert das Unternehmen inzwischen auch Wachstum mit den beiden neuen Marken mit Fokus auf Familien und Kleinwagen Onvo und Firefly. 38 Prozent aller im gesamten letzten Jahr ausgelieferten 326.028 Elektroautos von Nio sind im vierten Quartal auf die Straße gekommen.
Nio gibt an, dass der erstmalige operative Gewinn auf das anhaltende Wachstum des Absatzvolumens im vierten Quartal 2025, die Optimierung der Fahrzeugmarge durch einen günstigen Produktmix sowie die laufenden umfassenden Kostensenkungsbemühungen und die kontinuierliche Verbesserung der betrieblichen Effizienz zurückgehe.
Nio hat auch schon die Auslieferungen für Januar 2026 veröffentlicht: 27.182 Elektroautos stellen ein Plus von 96,1 Prozent gegenüber Januar 2025 dar. Darunter waren 20.894 Fahrzeuge von Nio, 3481 von Onvo und 2807 von Firefly. Seit seiner Gründung hat Nio damit 1.024.774 Fahrzeuge ausgeliefert.

Wasco meint
Gut für Nio.
Das hat aber auch gedauert (11 Jahre).
Mich wundert es das es in Europa nicht gut läuft.
Die Autos gefallen mir besser als z.B. BYD.
Sind sie wahrscheinlich auch.
Sieht so aus als würde es Nio dauerhaft packen.
Bei China Fahrzeugen sehe nur die Privatsphäre und Datenschutz kritisch.
Ansonsten oft besser als manch westliches Fahrzeug und auch attraktiv.
Obby meint
Ich kann nur sagen als Besitzer würde meinen nicht mehr hergeben.Auch das Swapen finde ich genial. Hoffe Sie bleiben und setzen sich durch .
IDFan meint
Falls du wirklich einer der ganz wenigen Kunden in Deutschland bist und „swapst“ zahlst du eine Monatsmiete. Also wirst du nie an der Batterie Eigentum haben. Falls die Ländergesellschaft Deutschland schließt, ergeben sich daraus noch ganz andere Probleme. Seien wir ehrlich: Man kann nicht sagen, dass der Absatz in Deutschland keinen Anlass zur Besorgnis bietet: 325 Zulassungen waren es im ganzen Jahr. Davon gefühlt fast alle mit Kennzeichen N-IO XXXX. Aber, netter Versuch.
Obby meint
Ich finde es gut wenn Nio bleibt .
Totgesagte leben länger. Müssen halt noch mit einiges Runter vom Preis Akkumiete Und den Mehrwert des Batterie Tausches in Werbung umwandeln . Die Autos sind gut und Schön .
Aber es wäre schön Sie weiterhin in Deutschland fahren zu sehen.
Obby
Haubentaucher meint
Schön für den Wettbewerb und den Verbraucher. Die „Alten“ werden das nicht gerne hören.
Mary Schmitt meint
Klar, die schlottern alle. Laut KBA hat Nio schon eine Zulassung in 2026. Übrigens ein Firmenwagen.
T. meint
Die Alten verkaufen nur im Statistikbereich des KBA. Da kann ihnen nichts passieren, so eine Art safehaus.
IDFan meint
Safehaus, oder genauer Safe House, das ist etwas Konspiratives. Den Heimatmarkt, den man beherrscht, würde man „Home Turf“ oder „Own Backyard“ nennen. Tesla hat 2026 keinen mehr. Die USA sind unter Trump und ohne Förderung und ohne CO2-Abgabe in weiten Teilen zurück zum Verbrenner gegangen. Einige Demokraten kaufen noch elektrisch, aber kaufen die Tesla? Nein.
T. meint
So viel Text, und die Zahlen sagen was ganz anderes. Tesla im BYD streiten sich um Platz 1, und was willst du da zerreden
Futureman meint
Wie jedem anderen reinen E-Auto Hersteller kann man Nio nur wünschen es langfristig zu schaffen. Bei den aktuellen Zahlen von Stellantis liegt Nio schonmal wesentlich besser. Wenn sie jetzt noch von den Wechselstationen Abstand nehmen und das gesparte Geld in ihre Produkte stecken wird es noch besser.
T. meint
Die Wechselstation können die an Porsche verkaufen. Da müssen die teig-kahnfahrer nicht so lange warten.
M. meint
😂
Die Taycanfahrer warten ja nur gut 60% der Zeit der T.-Fahrer.
Vielleicht sind die eher interessiert.
T. meint
Ach mein Follower. Ich habe dich vermisst.
Future meint
Nio ist jetzt also profitabel. Im letzten Quartal haben die Experten hier im Blog noch die Pleite für ganz bald vorhergesagt. So ist das wohl im Business – jeder wettet auf die gute Zukunft oder auf die weniger gute Zukunft.
Ben meint
Kennt man schon, war bei Tesla auch nicht anders, seit über 10 Jahren sind die schon jeden Monat pleite.
Aztasu meint
Tesla verdient tatsächlich nur aufgrund von Subventionen und CO2-Zertifikaten Geld, nimm die weg, so wie in Q1 2026 und Tesla steht nicht gut da, und das trotz des massiven Ausbaus von sekundären Geschäftsfeldern.
T. meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
T. meint
Ist bei euch noch alles in Ordnung ich habe geschrieben, dass man nicht einfach Anteile aus dem betriebsergebnis herausnehmen kann, damit es schlechter aussieht. Was ist daran nicht sachlich bitteschön
eBikerin meint
Wenn man genau hinschaut, dann war Tesla auch schon eingie male Pleite und wurde nur durch große Finanzspritzen gerettet. Warum nur vergessen das alle immer wieder?
T. meint
Weil die Finanzspritzer so kurzsichtig waren, ihre Beteiligung wieder zu verkaufen. Deswegen ist man bei fenen ganz froh darüber, dass es nicht immer wieder hochgekehrt wird.
ErichW meint
Tesla hat von 2012 bis 2019 jedes Jahr teilweise massive Verluste eingefahren und stand tatsächlich mehrmals vor der Pleite. Aber Elon Musk hat es immer wieder geschafft die Investoren bei Laune zu halten und neue Investoren zu gewinnen.
2020 schaffte Tesla den Turnaround und hat bis 2025 jedes Jahr Gewinne eingefahren. Die Umsatzrendite ist ok, das KGV in Höhe von 418 abenteuerlich.
Aber Tesla wird an der Börse nicht als Autobauer sondern als Techkonzern bewertet. Ich denke nicht, daß Tesla in nächster Zeit Geldprobleme bekommen wird. Auch wenn der Umsatz und er Absatz 2025 leicht fielen.
Ob Tesla in 10 Jahren noch Autos bauen wird steht auf einem anderen Stern. Vielleicht werden dann überwiegend humanoide Roboter und Robotaxis gebaut.
Der beste Tesla (Model S) wurde/wird gerade leider eingestellt. Tesla muß in den nächsten zwei Jahren wieder mal was Neues liefern sonst haben sie als Autobauer ihren Zenit erreicht.
Bei Nio ist die Finanzentwicklung ähnlich wie bei Tesla. Seit 2018 werden nur Verluste gemeldet. Ich hoffe mal das letzte Quartal 2025 war keine Eintagsfliege. Der Turnaround könnte 2026 stattfinden. Ist bisher aber nur Zukunftsmusik.
Die Absatz-, Umsatz, und Gewinnentwicklung ist durchaus vergleichbar. Darüber hinaus unterscheiden sich die Unternehmen aber sehr stark. Nio konzentriert sich auf den Fahrzeugbau und hat mittlerweile 6 Modelle auf dem Markt. Schöne und sauber verarbeitete Fahrzeuge, die allerdings bei weitem nicht an die Effizienz und Raumökonomie der Tesla-Modelle und anderer guter BEV-Hersteller nicht heranreichen.
Da ich außer dem Model S keinen weiteren Tesla bzw. Nio gefahren bin, kann ich alles Andere nicht bewerten.
Mary Schmitt meint
Sie sind nicht profitabel. Geschäftsjahre sind das einzige, was zählt und 2025 war auch wieder tiefrot. Hier versuchen sie wieder story-telling, damit es nicht so schlimm wahrgenommen wird.
Was ich zu Nio stets sage, ist, dass die Wechselstationen in Europa ein Irrweg sind und das Angebot bei uns nicht konkurrenzfähig ist. Ob sie oder Tesla Pleite gehen, dazu habe ich mich nicht geäußert, das hängt ja von ganz anderen Erwägungen ab. Z.B. Temu könnte die Reste für 1 Dollar kaufen. Dann war es keine Pleite.
Ich sage aber, dass sich beide in Deutschland und Europa langsam abschaffen. Nio hat im Januar exakt 1 Auto laut KBA zugelassen. Und Tesla ist mit 0,7% Marktanteil auch schon quasi vom Markt – in Europa waren es im Januar nur 7.818 Zulassungen. Was für eine schallende Ohrfeige!
T. meint
Du musst dich mal entscheiden. Eben war es bei dir noch Umsatz als das einzige was zählt. Dann sind es wieder nur die Januar-Zahlen in Deutschland.
Merkst du was?
Mary Schmitt meint
Du solltest dir Betreuung suchen. Wenn die Größe von Unternehmen beurteilt wird, nimmt man idR den Umsatz als wichtigste Zahl. Hier geht es aber darum, dass Nio gemeldet hat, sie seien im Plus. Das hat ja mit Umsatz oder Größe nichts zu tun, es ist schlicht und einfach ein ganz anderes Thema.
Jörg2 meint
Und wenn man die Profitabilität, die Überlebensfähigkeit beurteilen möchte, dann schaut man sich das Ergebnis an.
Wenn nun erstmalig (?) Zeiträume gut gelaufen sind, dann ist das ein gutes Zeichen.
Mary Schmitt meint
Da stimme ich grundsätzlich zu. Wenn es man nicht ein Quartal designen könnte und wenn die Seriosität nicht von chinesischen Autoritäten überprüft würde. Und ob Deutschland und Europa sich für Nio auszahlt, darüber wissen wir zwar nichts, aber ich würde mich wundern, wenn du die Geschäftstätigkeit von Nio Deutschland aktuell positiv einschätzt.
Jörg2 meint
Marie
Das hattest Du als von Dir gelernt schon einmal offengelegt: Du bewertest weltweit tätige Unternehmen nach ihrer weltweiten Tätigkeit.
Wieso brauchst Du nun die Regionalität?
„Du solltest Dir Betreuung suchen.“
Kannst Du Deine Betreuer weiterempfehlen? Hat es Dir schon etwas gebracht?
T. meint
Marrie, die Größe ist belanglos. Könnte sein, dass ich 2026 mehr Geld verdiene als Porsche. Die Chancen stehen sehr gut.
Was nützt dann die Größe?
Mary Schmitt meint
Stimmt, ihr braucht anscheinend beide Betreuung.
Denn ich habe nur gesagt, wenn die Größe von Unternehmen beurteilt wird, ist die wichtigste Zahl idR der Umsatz. Ich habe das aber in keiner Weise bewertet, also auch nicht gesagt, dass nur der Umsatz zählt.
Und dass Regionalität keinen Blickt wert ist, ist völliger Blödsinn. Sehr erfolgreiche Unternehmen mit weltweiter Wachstumsstrategie schauen immer auch regional und haben in einigen Märkten ihre Geschäftstätigkeit eingestellt, z.B. Aldi in Dänemark.
Daher schaue ich immer gerne regional, meine Lieblingszahlen sind die Tesla-Zulassungen in Deutschland, wie du weißt. Eher war es ein Narrativ der Tesla-Bande regionale Zahlen kleinzureden. Außer in Norwegen, wenn es passte, gerade ist das allerdings auch mal wieder nicht der Fall – bei 83 Zulassungen im Januar.
Jörg2 meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
Future meint
Ich finde es sehr schön, dass sich hier doch einige darüber freuen können, dass ein reiner Elektroautobauer wie Nio endlich ein erstes positives Quartal abgeschlossen hat. Das ist einfach ein starkes Signal gegenüber den vielen Nörglern aus den alten Industrien, die sich immer wieder gegenüber den neuen Akteuren in der Elektromobilität lustig machen. Ich freue mich über jeden Hersteller, der nur Elektroautos baut und damit immer erfolgreicher wird.
Tinto meint
Ich kenne sogar jemanden der genau so einen gelben Nio wie auf dem Foto hatte. Allerdings nicht lange, er fährt jetzt Lucid. Wenn ich ihn mal bei meiner Hausärztin treffe, dann quatschen wir und er freut sich auch über meinen ID.3
Hauptsache elektrisch, sind zum Glück nicht alle so wie du, die Unterschiede bei den Herstellern machen.
Future meint
Lucid ist natürlich auch fein, denn die bauen keine Verbrenner. Bei deinem Lieblingshersteller sieht das leider ganz anders aus. Trotzdem ist es natürlich genial, dass du dich für ein Elektroauto entschieden hast. Damit bist du schon mal viel weiter als M., der immer noch im Diesel sitzt. Vielleicht sprichst du ihn auch mal an beim Hausarzt.
Tinto meint
Frag ihn doch hier, er korrigiert ja fleissig deine Kommentare wenn dein Führungsoffizier mal wieder einige inhaltliche Fehler eingebaut hat
M. meint
Du irrst dich, Future, ich sitze im Homeoffice, und mein Laptop verbraucht (nach eigener Aussage, ich hab nicht nachgemessen) 14 kWh / 1000 Std.
Aber ich muss irgendwann auch mal wieder zum Hausarzt. Screening soll man ja regelmäßig machen.
Danke für den Tipp.