Škoda Auto wird bald den neuen, vollelektrischen Epiq offiziell vorstellen. Im Vorfeld gibt die tschechische Volkswagen-Tochter einen getarnten Ausblick und verrät Details zu dem Stadt-SUV.
„Mit dem Epiq macht Škoda die Elektromobilität noch zugänglicher, da er das dritte Modell in unserem wachsenden vollelektrischen Portfolio ist“, sagt Klaus Zellmer, CEO von Škoda Auto. „Dieser smarte SUV-Crossover stellt eine bedeutende Erweiterung unserer Produktpalette dar und kombiniert attraktives Design, großzügiges Platzangebot und Erschwinglichkeit, um ganz neue Kundengruppen anzusprechen.“
Der 4,2 Meter lange Epiq mit 475 Liter Kofferraumvolumen werde den Einstieg in die Welt der Elektromobilität für einen größeren Kundenkreis erschwinglicher und attraktiver machen. Mit Preisen, die in vielen Märkten mit denen eines Kamiq mit Verbrennungsmotor vergleichbar seien, biete man den Kunden Wahlfreiheit sowohl beim Antrieb als auch beim Fahrzeugstil, so Škoda. Konkreter wird man mit Blick auf den Preis noch nicht.
Darüber hinaus werde der Epiq ein Eckpfeiler der Strategie sein, das rein elektrische Portfolio der Marke in diesem Jahr zu verdoppeln. Als kleinstes batterieelektrisches Fahrzeug im Portfolio werde er den Einstieg in die Elektro-Palette von Škoda darstellen, während der kommende Siebensitzer Peaq das Portfolio im oberen Segment stärken werde.
Der Epiq gehört zur Electric Urban Car Familie von Volkswagen. Zusammen mit dem Cupra Raval, dem VW ID. Polo und dem VW ID. Cross ist er Teil einer markenübergreifenden Produktkampagne innerhalb der Volkswagen Brand Group Core, in der die Marken der Gruppe Einstiegsmodelle für die Elektromobilität auf den Markt bringen werden.
Bis zu 155 kW Leistung und 430 Kilometer Reichweite
Škoda wird den Epiq mit verschiedenen Batteriegrößen und einer Leistungsspanne von 85 bis 155 kW verkaufen. Von 0 auf 100 soll es in bis zu 7,4 Sekunden und stets weiter bis Tempo 150 gehen. Eine Reichweite von bis zu 430 Kilometern nach WLTP-Norm soll Flexibilität für den Alltag bieten. Als Verbrauch werden ab 13,0 kW/100 km angegeben. Mit Gleichstrom (DC) kann die leistungsstärkste Version in etwas mehr als 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden.
Der Epiq ist das erste Serienmodell von Škoda, das alle Elemente der neuen Designsprache Modern Solid trägt. „Ausgeklügelte Aerodynamik“ ermöglicht einen Luftwiderstandsbeiwert von cw = 0,275. Der Epiq ist dabei das erste Modell von Škoda, das auf der für kleine Elektroautos entwickelten MEB+-Plattform basiert. Ihre Hauptmerkmale sind den Angaben zufolge der Frontantrieb und eine Traktionsbatterie „mit adäquater Kapazität“. Dadurch könne der Innenraum maximiert, das Gewicht reduziert und der Energieverbrauch verbessert werden, so die Entwickler.
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Škodas neues Elektroauto wird von zwei verschiedenen Versionen des neuen E-Motors APP290 in drei Leistungsvarianten angetrieben, kombiniert mit zwei verschiedenen Traktionsbatterien. Die Variante Epiq 35 bietet 85 kW/116 PS, während der leistungsstärkere Epiq 40 über 99 kW/135 PS verfügt. Beide sind mit einer Batterie mit einer Gesamtkapazität von 38,5 kWh ausgerüstet. Das Spitzenmodell Epiq 55 bietet 155 kW/211 PS und eine 55-kWh-Batterie.
Das kleinere 38,5-kWh-Akkupaket ist eine LFP-Batterie (Lithium-Eisenphosphat) und soll die Vorteile einer langen Lebensdauer und eines geringen Gewichts bieten. Die 55-kWh-Batterie hat die gleichen Abmessungen und ein ähnlich geringes Gewicht. Sie verfügt allerdings mit ihrer NMC-Chemie (Nickel-Mangan-Kobalt) über eine größere Energiedichte sowie eine höhere Kapazität und ermöglicht damit eine größere Reichweite. Alle drei Varianten können bei Wechselstrom (AC) mit 11 kW aufgeladen werden, während Gleichstromladen (DC) je nach Variante mit bis zu 50, 90 und 133 kW möglich ist. Die leistungsstärkste Version kann in 23 Minuten von 10 auf 80 Prozent Kapazität geladen werden.







F. K. Fast meint
Findet niemand die 50kW DC-Ladeleistung beim Basismodell etwas aus der Zeit gefallen? Da klopft ja 2020 mit dem Hyundai Ioniq Facelift an die Tür.
CJuser meint
Das NMC-Pack soll nicht 55, sondern 51,7 kWh haben. VW spricht beim ID. Polo auch gerundet von 52 kWh.
CJuser meint
Entschuldigt, steht ja so auch in der offiziellen Pressemitteilung. Scheinbar gibt es unterschiedliche Akkukapazitäten zwischen den Kompaktlimousinen und SUVs. Möglicherweise aufgrund unterschiedlicher Fahrzeugbreiten.
CJuser meint
Korrektur: Während VW bisher die Netto-kWh kommuniziert hat, macht es Skoda jetzt mit den Brutto-kWh.
Besser-BEV-Wisser meint
Sieht schon mal so aus als hat Skoda (und VW) mit dem MEB+ vieles richtig gemacht.
Wenn jetzt auch noch der Preis stimmt, dann sind 50% E-Quote in dem Segment in 2027 drin.
hu.ms meint
Mit grossem akku ab 29k minus förderung ?
Aztasu meint
Ich schätze ab 30k – die Förderung. Mit wirklich guter Ausstattung so 34-35k – Förderung, also 30k Endpreis
ID.alist meint
Das sind ja die Preise vom Kamiq, von daher wird es in diese Richtung gehen.
Bei Elroq haben über Preisparität mit dem Verbrenner gesprochen, und hier sollte es auch sein.
hu.ms meint
Kommt darauf an, was man unter „guter ausstattung“ versteht. Mir genügt das technik-paket. Alus gibts im freien handel viel günstiger.
Mary Schmitt meint
Gnade Gott der Konkurrenz! VW ist ja jetzt schon bei weitem Marktführer und auch die Fronttriebler werden ohne echte Wettbewerber sein.
ID.alist meint
Irgendwie sind solche Kommentare ziemlich langweilig. Ja der Epiq ist ein sehr gutes Angebot, aber verglichen mit dem EV2, ist eher nur marginal besser, so dass am Ende andere Themen entscheiden werden in welches Land welches Auto aus diese Klasse am meisten verkauft wird.
Mary Schmitt meint
Ja, aber du hast einen Händler am Ort, die Kunden haben Vertrauen zur Marke und Plattform. Die MEB hat keine substanziellen Schwächen. Kia dagegen schon – ICCU. Zudem wird der VW Konzern gute Preise machen.
ChriBri meint
Frage: gibt es bei aktuellen Modellen ein ICCU Problem? Wenn ja, bei welchen und mit welcher Tragweite? Oder wird einfach mal wieder die ICCU Sau durchs Dorf gejagt? Bei uns im Fuhrpark fahren ein paar Ioniqs 5/6 rum, bekamen vor rd 2 Jahren das Update, es gab nie ICCU Probleme. Man hört tw haarsträubende Fälle insbesondere über die schlechte Ersatzteilversorgung. Aber wie flächendeckend ist das Thema, gibt es konkrete Zahlen?
ID.alist meint
In Deutschland vielleicht, aber hier wird der ID.Cross wichtiger sein, und in anderen Länder in Europa sieht es schon anders aus.
South meint
Natürlich hat der MEB substanzielle Schwächen. Er ist heute schon zu schwach in Reichweite und Ladeleistung und muss die Stellung noch einige Jahre halten.
Und die Verkaufszahlen der E Modelle sind weit hinter den Erwartungen, weil eben VW es nicht schafft die SSP Plattform in die Gänge zu kriegen.
Und auch in 2026 wird Tesla wieder mehr BEV Modelle verkaufen können, als der VW Konzern, der sich immerhin als Massenhersteller versteht, mal ganz davon zu schweigen, dass BYD an VW mit Lichtgeschwindigkeit vorbeigezogen ist…
VW hat momentan nur Glück, dass sich der Hochlauf der E Mobitlität verzögert und die Chinesen die Zölle auf Abstand halten…
eBikerin meint
„mal ganz davon zu schweigen, dass BYD an VW mit Lichtgeschwindigkeit vorbeigezogen ist…“
An Tesla aber auch
MK meint
@South:
Sind die Verkaufszahlen tatsächlich „weit hinter den Erwartungen“? Ich habe letztes Jahr 9 Monate auf meinen Elroq gewartet, ein Bekannter 15 Monate auf seinen Cupra Born (während das zuständige Werk Zwickau Stellen abbaut). Vom Elroq sind mittlerweile die beiden „kleinen“ Akkuvarianten gar nicht mehr bestellbar, damit die Akkus, die VW am Weltmarkt bekommt, komplett für Zwickau zur Verfügung stehen (und durch eine Erhöhung des Einstiegspreises um gut 10.000 € die Attraktivität massiv sinkt), der „große“ Akku kommt mit geringerer Spitzenladenleistung von einem anderen Lieferanten, damit die Akkus, die VW da auf dem Weltmarkt bekommt, komplett für das Werk in Emden genutzt werden können. Für die ersten 9 Monate 2025 veröffentlichte Skoda Zahlen, denen zu Folge die Zahl der neu bestellten eAutos in diesem Zeitraum 40% über der der gebauten Fahrzeuge lag.
Also: Natürlich erzählen die Manager und Lobbyorganisationen von Morgens bis Abends, es läge an mangelnder Nachfrage um Subventionen abzugreifen (dieses Ziel ist ja fürs erste in Deutschland wieder erreicht) und Verbrennerfans greifen das gerne auf. Schaut man sich die Realität an, hat VW aber ganz offensichtlich damit zu kämpfen, genügend Akkus herbeizuschaffen und nicht mit fehlenden Kunden. Das sorgt bei mir für den Verdacht, dass man zwar erzählt, es würden sich weniger verkaufen als geplant, dass es tatsächlich aber sogar mehr sind.
South meint
@eBikerin. Natürlich ist BYD auch an Tesla vorbeigezischt, aber das hat überhaupt keine Bedeutung mehr. Tesla war der Pionier, die Pionierzeit ist vorbei. Der Markt hat sich doch schon seit Jahren verändert. Bei Mary hängt halt die Schallplatte. Jetzt geht es um Stückzahlen und ob man damit Geld verdienen kann oder eben nicht…
@MK. Die Punkte spielen überhaupt keine Rolle. Es geht darum, ob man mit dem E Autowachstum Schritt halten kann und da zählen primär Stücke, die man profitabel verkaufen kann.
Sah es bis vor wenigen Monaten noch so aus, als ob die alten Hersteller die Kurve kriegen, wirds langsam wieder haarig. Die E Autos kommen so oder so, ob jetzt ein paar Jahre früher oder später. Aber wenn das so weitergeht, werden wir bald chinesische Autos fahren…
Ich will hier wirklich nicht VW schlechtmachen, fahre ja selber aktuell (noch) zwei, aber für das VW Blümchen Gehabe von Mary, völliger Realitätsverlust…
Halber Akku meint
@ChriBri: Es wird auch aktuell in den einschlägigen Foren immer mal wieder von einem ICCU Ausfall berichtet. Allerdings scheint es nicht mehr so turbulent zu sein wie vor ca. ein, zwei Jahren was die Anzahl der Ausfälle angeht, zudem scheint die Ersatzteilversorgung inzwischen gesichert. Ich habe mit meinem Ioniq 6 bisher auch keine Probleme, es fällt auch auf, dass wohl die ersten Ioniq 5 aus dem Jahr 2021 als erste Fahrzeuge auf der E-GMP Plattform recht häufig betroffen waren. Das Problem tritt zudem meist bei hoher Luftfeuchtigkeit im Innenraum und stark schwankenden Temperaturen, verbunden mit AC Ladevorgängen und unmittelbaren Start des Fahrzeugs danach auf, da es dann zu Kondenswasserbildungen innerhalb des Bauteils kommen kann, welche wenn es blöd läuft und ein Tropfen an eine kritische Stelle einer Leiterbahn gelangt und dann die HV Sicherung auslöst. Es scheint so, dass Softwareupdates etwas gebracht, aber das Problem noch nicht vollständig gelöst haben. Probleme mit den Ladeeinheiten gibt es auch bei anderen Herstellern, meist beim AC Lader. Bei Hyundai Kia ist aber alles in einer Einheit verbaut, so auch in manchen Fällen nicht mehr DC geladen werden. Das ist der eigentliche Kern des Problems, aber es wäre falsch, sich hier verrückt zu machen. Schaut man in Foren bei anderen Herstellern, stellt man schnell fest, dass es überall das eine oder andere Problem geben kann. Von Hyundai / Kia würde ich mir halt etwas mehr Transparenz in dieser Sache wünschen.
ChriBri meint
@Halber Akku: danke für die sehr informative und neutrale Stellungnahme. Ich fahre auch einen 6er und konnte keine Probleme feststellen, aber man weiß ja nie, was die Fläche sagt. Du hast recht, in den Foren gibt es immer Themen, Stichwort 11 kW Onboard Charger beim Opel Corsa, OTA Updates MEB etc. Ich stehe nur nicht auf die Allgemeinplätze, mit denen suggeriert wird, der Hersteller hätte ein massives und breit angelegtes Problem, das scheint bei ICCU nicht der Fall zu sein, bei den neuen Modellen eh nicht
ap500 meint
So wie ich das vom Hersteller gelesen habe ist das immer noch kein Volumenmodell und baut auf dem für geringe Stückzahlen geplanten MEB auf. Der richtige „Epiq“ als Volumenmodell kommt erst mit der SSP Plattform nach dem Golf.
M. meint
Es gab nie Planungen für geringe Stückzahlen beim MEB.
Die haben sich einfach so eingestellt.
Als Erklärung dazu gibt es ja einige „Eigenarten/Probleme/Mängel am MEB selbst, aber natürlich auch Menschen wie du, die 600 km in 4,5 Std. durchbrettern müssen und das „Urlaub“ nennen.
Mary Schmitt meint
Was für ein Un.sinn! Abgesehen davon, dass die Elektromobilität aus verschiedenen Gründen nicht so gezündet hat, wie das angenommen wurde, ist festzuhalten, dass der Marktanteil von VW und besonders der MEB-Fahrzeuge deutlich höher ist als bei den Verbrennern ist. Anders gesagt: VW macht bei den BEV die Sache deutlich richtiger als die Anderen. Die Skalen bei 1 Million in diesem Jahr sind ja auch nicht so wirklich klein, muss man sagen. Selbst Ford ist bei uns an Tesla vorbei, indem sie bei den BEV wie Mahindra auf die MEB setzen.
M. meint
Du redest von heute, aber der MEB ist seit Jahren auf dem Markt. Und den Start haben sie versaut, vor allem mit Software, aber nicht nur. Da müssen wir jetzt nicht wieder im Detail durch, denke ich!?
Aber – bei aller Arroganz, der dem Laden eigen ist – die Verkaufszahlen haben Einsicht geschaffen, dass nicht mal VW einfach so alles verkaufen kann, was sie vor die Tür stellen. Und deswegen arbeiten sie ja dran, und machen viele Dinge inzwischen besser.
Inzwischen ist das an vielen (nicht allen) Stellen ein gutes Angebot.
Aber Baustellen bleiben, da bin ich immer gespannt, wo die Einsicht an nächster Stelle sichtbar wird.
Aber den Shitstorm, den haben sie sich verdient. Da hab ich NULL Mitleid. Wenn sie nachhaltig daraus lernen und nicht wieder in die alten Muster verfallen wird der Konzern besser sein als je zuvor.
Wenn nicht…. ;-)
Mary Schmitt meint
Dein unüberlegtes Geschwätz beiseite gibt es in den Wirtschaftswissenschaften keine Frage, wie man bewertet, ob das Thema oder der Hersteller nicht performed: Man schaut sich die Zahlen des Marktes und die Marktanteile an.
Wenn der Markt BEV nicht so hochläuft, dann kann man das an Zahlen sehen. Und der läuft nicht so hoch, wie geplant. Die EU-Ziele bis 2030 sind 30 Millionen – unerreichbar. Wir sind bei weniger als 7 Millionen. Also: Check! Der Markt ist ein Problem.
Das zweite ist, wer hat hier welche Marktanteile. Das läuft klar für den VW Konzern. Sie dominieren den BEV-Markt (742k von 1880k) nach Belieben. Es gibt auch niemanden, der nahe kommt. BMW und Tesla sind im Bereich knapp über 10% und dann wirds einstellig. Also: Check, der VW Konzern hat das beste Angebot in einem schwierigen Markt.
Und das weißt du eigentlich auch! Es mag dich ärgern, aber deshalb ist es dennoch so. Du kannst dir denken, dass der Epiq den Vorsprung ausbaut.
M. meint
Ok, dann schau dir mein „unüberlegtes Geschwätz“ auch mal für andere Märkte an und überlege gut, wer da unüberlegt geschwätzt hat.
Es ist ja nun keine Neuigkeit, dass es nicht überall auf der Welt so gut läuft wie in Europa, obwohl es MEB auch auf anderen Märkten gibt.
Ebenso ist es keine Neuigkeit, dass auch hierzulande Kritik an diversen Eigenheiten dieser Plattform gegeben hat – was erst so allmählich mal ausschleicht: unbeleuchtete Slider, 2-fach FH für 4 Fenster, Sensortasten auf dem Lenkrad, Akkuklimatisierung 50 andere Dinge mehr.
Man kann natürlich auch anmerken, dass andere Marktteilnehmer (und vermutete Technologieführer) dazu übergegangen sind, sich selbst ins Bein zu schießen, als Wolfsburg schlecht bewaffnet war. Und dass es auch andere Effekte gibt, Lohnkostenunterschiede, usw.
Aber wo man an mancher Stelle Pech hatte, hatte man an anderer Stelle auch mal Glück – s.o.
Aus eigener Kraft hätte man das vor allem am Start besser machen können, und es hätte schlimmer ausgehen können, wenn – wie gesagt – manch‘ andere Firma sich etwas weniger auf vergangenen Erfolgen ausgeruht hätte und gedacht hätte, das Ding wäre durch.
Das Fehlen jeglicher Kritik an dem, was aus WOB in der Vergangenheit kam, und im Gegenzug der Versuch, jede Kritik diskreditieren zu wollen, lässt schon vermuten, dass mein Arroganzvorwurf tatsächlich mal jemanden getroffen hat, der/die getroffen werden sollte.
In einem Punkt sind wir uns ja tatsächlich einig: ich bin auch der Meinung, dass man eine Firma und ihr personal an dem bewerten sollte, was sie heute macht – nicht da dem, was andere Personen vor 80 Jahren gemacht haben. Ich bin der Meinung, dass man lieber etwas tiefer stapeln und davo mehr liefern sollte, als himmelhoch zu stapeln und dann 90% nicht zu liefern. Ich bin auch ein Verfechter der Demokratie und daher der Meinung, dass man gewisse Personen (oder ganze Länder) nicht zu fördern braucht.
Aber das befreit einen Hersteller hierzulande nicht davon, sich auch mal an die eigene Nase zu fassen, wenn er gerade nicht liefert, was man von ihm erwarten könnte.
Mary Schmitt meint
Das Lesen und Verstehen ist dir allerdings nicht gegeben, egal welchen Nick du dir gerade wieder zulegst. Die MEB ist die erfolgreichste BEV-Plattform der Welt. Selbst zwei Mitbewerber haben sie gekauft und Tesla wäre gut beraten, nach der Schließung von Grünheide ihre Fahrzeuge für Europa von VW auf MEB bauen zu lassen.
volsor meint
Grünheide und Schließung , ich darf laut Lachen. Oder?
Und dann noch , Tesla soll von VW auf der MEB gebaut werden. Ich schmeiß mich weg. So kann jeder Montag anfangen. Den Laut Lachen soll gesund sein. :)
Halber Akku meint
Nun, zumindest wird das lange von Tesla (auch mal für Grünheide) angekündigte und am Ende abgeblasene Einsteigermodell Q oder Model 2 jetzt ersatzweise zum Beispiel von Leapmotor als B05 auf den Markt gebracht. Zumindest ist dessen Silhouette auffallend ähnlich mit dem was man in den Beiträgen zu Renderings von findigen Tesla Jüngern Jahrelang präsentiert bekommen hat. Eigentlich schade, dass es seitens Tesla nichts wurde. Aber dank ausreichend Bewegung am Markt, auch durch den hier präsentierten Skoda Epiq dann doch nicht so tragisch.
CaptainPicard meint
Was ist denn ein Volumenmodell? Das direkte Verbrenner-Gegenstück ist der Kamiq, davon hat Skoda letztes Jahr 126.000 Stück verkauft. Vom Epiq wird man wohl 80.000 bis 100.000 Stück verkaufen können, von der Größenordnung also durchaus vergleichbar. Oder sind die Verbrenner aktuell auch keine Volumenmodelle?
Halber Akku meint
Also so wie sich das liest, wird der Epiq ein Volltreffer. Wird Zeit das er auf den Markt kommt. Je früher, desto besser.
eBikerin meint
Ein Erfolg wird der nur wenn er entsprechend günstig ist.
Halber Akku meint
Wenn es Skoda beim Preis so wie beim Elroq hinkriegt, dürfte das gelingen.
eBikerin meint
Ja kleiner das Auto desto preissensibler werden die Käufer ist meine Meinung – aber warten wir mal ab.
Isso meint
Kleiner Spoiler: „Günstige“ Neuwagen gibt’s nicht mehr, auch nicht als Verbrenner. Selbst Dacia kann nicht zaubern, auch wenn der Sandero immer noch ein Preisbrecher ist, trotzdem ist er in den letzten 10 Jahren fast 90% teurer geworden.
Wenn der Epic in ähnlichen Preisregionen wie der Kamiq angeboten wird, ist er definitiv ein gutes Angebot.
Aber wenn nicht angeführt wird, dass man drei Mal die Woche von Garmisch nach Flensburg und zurück fährt und dafür dier kleine Akku ja nicht taugt, dann kommt als Endboss der Scheinargumente, dass man für die 35.000€ eines gut ausgestatteten Epiq 1996 auch einen schönen 525i bekommen hätte…
A-P meint
Ich brauche kein großes Auto über 4,30 m Länge und fühle mich in der Kleinwagenklasse am wohlsten. Trotzdem darf das Fahrzeug ein erwachsenes Fahrwerk und einen hochwertigen Innenraum haben. Modelle wie der Dacia Spring oder der Hyundai Inster sind nett, wirken aber noch nicht richtig erwachsen. Deshalb passen der VW ID.Polo bzw. der Skoda Epiq mit ihren größeren Akkus perfekt zu meinen Anforderungen. Es gibt viele Menschen, die keine großen Autos wollen, aber dennoch eine Innenausstattung auf dem Niveau der größeren Klassen schätzen.