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Logistikbranche-Umfrage: Batterieelektrische Lkw klar vor Wasserstoff

09.02.2026 in Studien & Umfragen, Transport von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

Mercedes-eActros

Bild: Daimler Truck (Symbolbild)

Batterieelektrische Lkw gewinnen in der Logistikbranche an Bedeutung. Das zeigt eine Studie des Öko-Instituts, für die über zweihundert Logistikunternehmen befragt wurden.

„Dies ist ein wichtiges Signal für den Klimaschutz. Denn nur, wenn auch der Straßengüterverkehr emissionsarm wird, kann der Klimaschutz im Verkehrssektor gelingen“, so das Öko-Institut. „Während E-Lkw zunehmend als zentrale Technologie für die Antriebswende wahrgenommen werden, bremsen Wissenslücken zu Kosten, Infrastruktur und regulatorischen Rahmenbedingungen den Markthochlauf weiterhin.“

Die Mehrzahl (77 %) der befragten Unternehmen geht davon aus, dass batterieelektrische Lkw bis zum Jahr 2030 entweder als Standard (25 %) oder zumindest teilweise (52 %) im Einsatz sein werden. Im Vergleich zur letzten Befragung aus dem Jahr 2021 ist das ein deutlicher Zuwachs: Damals rechneten lediglich 5 Prozent mit einem standardmäßigen Einsatz von E-Lkw bis 2030.

„Die Logistikbranche sieht unter allen alternativen Antrieben die Zukunft beim batterieelektrischen Lkw. Wasserstoff hingegen hat in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung verloren“, erklärt Jonathan Schreiber vom Öko-Institut.

In der aktuellen Befragung erwarten weniger als die Hälfte der Unternehmen, dass Wasserstoff-Lkw bis 2030 als Standard oder zumindest teilweise im Einsatz sein werden – 2021 waren es noch rund 80 Prozent.

Wissenslücken bremsen den Hochlauf

Trotz wachsender Akzeptanz bestehen weiterhin erhebliche Wissensdefizite. So konnte weniger als ein Drittel der befragten Unternehmen die Mautbefreiung für emissionsfreie Lkw korrekt einordnen, obwohl die Maut einen wichtigen Einfluss auf die Gesamtbetriebskosten hat. Zudem hat mehr als die Hälfte der Unternehmen (61 %) die Gesamtnutzungskosten eines E-Lkw bislang nicht mit denen eines Diesel-Lkw verglichen. Auch bei infrastrukturellen Grundlagen gibt es Lücken: Zwei Drittel der Unternehmen mit eigenem Depot kennen die verfügbare Netzanschlusskapazität ihrer Standorte nicht.

„Es bestehen teils noch erhebliche Wissensdefizite bei Anwendern hinsichtlich zentraler technischer, regulatorischer und ökonomischer Planungsgrößen“, sagt Florian Hacker, stellvertretender Bereichsleiter Ressourcen & Mobilität am Öko-Institut. Der Vergleich mit sogenannten Early-Adopter-Unternehmen zeigt, dass praktische Erfahrung entscheidend ist, um Vorbehalte abzubauen und realistische Einschätzungen zu ermöglichen.

„Aufklärung und praktische Erfahrung wirken beschleunigend für den Markhochlauf. Wissensdefizite zu den finanziellen und technischen Rahmenbedingungen von E-Lkw müssen abgebaut werden“, so Hacker.

Unternehmen bereiten sich auf E-Lkw vor, zögern aber noch

Die Befragung zeigt, dass die praktischen Voraussetzungen für den Einsatz batterieelektrischer Lkw in vielen Fällen günstiger sind als häufig angenommen. Die Standzeiten reichen bei der großen Mehrheit der Fahrzeuge für eine regelmäßige Batterieladung aus. Die Mehrheit der Unternehmen beschäftigt sich mit der Beschaffung von batterieelektrischen Lkw.

Gleichzeitig bleibt die Ladeinfrastruktur ein zentrales Hemmnis: Jedes zweite Unternehmen nennt fehlende öffentliche Ladepunkte als Grund, keine E-Lkw zu beschaffen, während rund ein Viertel der Unternehmen mit eigenem Depot Investitionen in eine eigene Ladeinfrastruktur plant. Dabei plant etwa ein Drittel den Einsatz von E-Lkw bis 2030. Flexible Finanzierungsmodelle wie Leasing oder Finanzierungskauf könnten den Hochlauf batterieelektrischer Lkw zusätzlich beschleunigen, da sie hohe Anfangsinvestitionen und technologische Risiken begrenzen.

Für die Befragung wurde eine quotierte Stichprobe genutzt, die sich an Entscheidungsträger richtete und die Logistikbranche nach Unternehmensgröße abbildet. Dabei sind Unternehmen aus dem Nah-, Regional- und Fernverkehr abgedeckt.

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Via: Öko-Institut
Tags: LkwAntrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge, Wasserstofffahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Neutral meint

    13.02.2026 um 10:59

    Das Framing in dem Artikel ist schade. Die Überschrift ist ja ganz klar eindeutig pro-BEV, contra-Wasserstoff. Im Artikel steht dann lediglich, dass die Bedeutung abgenommen hat und weniger als die Hälfte Wasserstoff als Standard, etc. ansieht. Nennen Sie doch bitte die Zahlen dazu. Sind es 49 % oder sind es 2 %. Für beides ist der Satz korrekt, inhaltlich macht es aber einen großen Unterschied.

    Antworten
  2. Jensen meint

    09.02.2026 um 21:06

    Zunächst einmal gilt den Flottenbetreibern zu danken, die sich bereits seit vielen Jahren mit batterieelektrischen LKW beschäftigen und diese auch auf die Straßen gebracht haben. Wasserstoff dürfte bei einer vermutlich nicht messbaren Anzahl an Interessenten abseits der Förderkulissen je eine Rolle gespielt haben.

    Antworten
  3. Tesla-Fan meint

    09.02.2026 um 18:19

    Na dann kommt ja der Tesla-Semi genau richtig!
    Heute wurden die finalen Specs bekannt gegeben.

    Antworten
    • eBikerin meint

      09.02.2026 um 18:47

      Und was kann der besser als all die anderen Zugmaschinen die man jetzt schon kaufen kann?

      Antworten
      • Tesla-Fan meint

        09.02.2026 um 19:03

        Das wird der Chefred. sicher in einem Artikel in den kommenden Tagen hier im Elektro-Newsletter darlegen.

        Antworten
        • eBikerin meint

          09.02.2026 um 19:40

          Unwahrscheinlich da der Tesla vorerst nur in den USA verkauft werden soll. Aber du als Tesla Fan müsstest doch sagen können warum die europäischen Logistiker nicht die kaufbaren LKW kaufen sollen, sondern darauf hoffen sollen dass Tesla etwas besseres irgendwann auf den Markt bringt m und dass der dann auch irgendwann in Europa verfügbar wird.

        • Jörg meint

          09.02.2026 um 20:30

          Und da passt dann ein Standardtrailer ran mir Längenbeschränkung?

    • tritratrulala meint

      10.02.2026 um 10:23

      Haha. Der Tesla Semi ist doch quasi die Definition von „too little, too late“. Vor fünf Jahren hätten die den Markt noch aufrühren können. Aber jetzt? Kalter Kaffee.

      Antworten

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