Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland hat zuletzt an Dynamik gewonnen, reicht aber weiterhin nicht aus, um die gesetzlich festgelegten Ausbauziele bis zum Jahr 2030 zu erreichen. Das zeigt der aktuelle Energiewende-Monitor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), der die Entwicklung zentraler Schlüsseltechnologien im zweiten Halbjahr 2025 analysiert.
Während demnach die Photovoltaik, die Windkraft an Land sowie Stromspeicher zuletzt deutlich zulegen konnten, kommt die Nutzung von erneuerbarem Strom in den Bereichen Wärme und Verkehr weiterhin zu langsam voran. „Bei der Energiewende sehen wir derzeit Fortschritte in vielen Bereichen, aber insgesamt noch nicht das Tempo, das für Klimaschutz und Energiesouveränität wünschenswert wäre“, sagt Studienautor Wolf-Peter Schill, Leiter des Forschungsbereichs „Transformation der Energiewirtschaft“ im DIW Berlin.
Bei der installierten Leistung liegt Deutschland von den Zielen für 2030 noch ein gutes Stück entfernt. Bei der Photovoltaik war Ende 2025 gut die Hälfte (117 von 215 Gigawatt) der im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für das Jahr 2030 vorgesehenen Leistung erreicht, bei der Windkraft an Land mit fast 60 Prozent noch etwas mehr. Deutlich größer ist der Rückstand bei der Offshore-Windenergie. Beim aktuellen Ausbautempo kommt die Photovoltaik dem für das Erreichen des 2030er Ziels nötigen Tempo mit 88 Prozent am nächsten, auch die Windkraft an Land hat zuletzt spürbar aufgeholt.
Sektorenkopplung bleibt Baustelle
Fortschritte gibt es auch bei der Kopplung mit den Sektoren Wärme und Verkehr: Im Heizungsmarkt erreichten Wärmepumpen im zweiten Halbjahr 2025 mit 48 Prozent einen Rekordanteil an den Neuinstallationen. Bei den Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen zeigt sich sowohl bei Pkw als auch bei Lkw ein Aufwärtstrend. Dennoch bleiben die Marktanteile vergleichsweise niedrig: Im vergangenen Halbjahr hatte nur etwa jedes fünfte neu zugelassene Auto in Deutschland einen reinen Elektroantrieb.
„Mit Blick auf das Ziel der Klimaneutralität 2045 brauchen wir insbesondere bei Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen eine deutlich stärkere Beschleunigung“, betont Schill.
Bei der Flexibilität im Stromsystem gab es derweil leichte Fortschritte. Die Zahl der Stunden mit negativen Großhandelspreisen ist im zweiten Halbjahr 2025 deutlich zurückgegangen – ein Hinweis darauf, dass Angebot und Nachfrage besser zusammengefunden haben. Zugleich wächst der Zubau großer Batteriespeicher. Dennoch bleibt die weitere Steigerung von Flexibilität im Energiesystem eine Herausforderung.
„Günstige Rahmenbedingungen sollten konsequent genutzt werden“
Nach Einschätzung von Studienautor Schill sind die Voraussetzungen für eine Beschleunigung der Energiewende derzeit so gut wie noch nie. Technologische Fortschritte, gesunkene Kosten und verbesserte Genehmigungsverfahren sprächen dafür, den eingeschlagenen Kurs zu forcieren. Gleichzeitig sende die aktuelle Bundesregierung bislang gemischte Signale.
„Wenn der Ausbau der Erneuerbaren gebremst wird, droht ein unguter Kreislauf“, warnt Schill. „Auch wenn die Stromnachfrage derzeit unter anderem wegen des geringen Wachstums der Zahl von Elektrofahrzeugen und Wärmepumpen langsamer steigt als erwartet: Der Strom wird später fehlen, wenn die Erneuerbaren jetzt nicht kräftig ausgebaut werden.“
Eine beschleunigte Energiewende sei nicht nur klimapolitisch geboten, sondern könne auch industrie- und geopolitisch sinnvoll sein, sagt Schill. Der Ersatz von Öl und Gas durch erneuerbaren Strom, Elektrofahrzeuge und Wärmepumpen verringere die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten deutlich. „Die Politik sollte die günstigen Rahmenbedingungen nutzen und sowohl den Ausbau der erneuerbaren Energien als auch die Sektorenkopplung gemeinsam kraftvoll vorantreiben – statt auf die Bremse zu treten.“

R2D2 meint
Futureman meint
16.02.2026 um 12:50
Inzwischen ist Solarstrom in Kombination mit Speicher die günstigste Energieform um 24/7 Strom bereit zu stellen.
……
jooo. vorallem die letzten 3 Monate hab ich reich davon gelabt, von meiner xxx PV und 100 kWh Akku…
Im Sommer hast immer zuviel, im Winter hast immer leer.. Aber hey…. wir schaffen die Energiewende in Dt.Lande ganz alleine. Entgegen aller Physik und Mathematik.
M. meint
Die als Wirtschaftsministerin (schlecht) getarnte Gas-Lobbyistin tut gerade alles, um das zu verhindern.
Gestern noch auf Linkedin gelesen: offenbar (Quelle offen) versuchen Firmen, für den Eigendarf selbst EE auszubauen – und erhalten dann keine Genehmigung! Wie verrückt ist das?
Daher ist das geringe Ausbautempo fast noch ein Wunder – eigentlich müsste das Thema in sich zusammenfallen.
Man kann nur dem klaren Kostenvorteil zuordnen, dass es überhaupt noch Zubau gibt.
Mäx meint
Selbst mit Nulleinspeisung keine Möglichkeit oder war das einfach die erste Schleife?
Weil Nulleinspeisung (und evtl. Speicher zur Erhöhung der Autarkie) wäre für das Netz ja eigentlich unproblematisch.
Wer einen entsprechenden Stromverbrauch hat, bei dem rentiert sich eine PV auch ohne Einspeisevergütung zügig.
M. meint
Aus der Erinnerung:
Es ging um große Firmen, die erweitern wollten, und wegen der Stromkosten eigene Windräder (und PV?) aufstellen wollten. Diese wurden nicht genehmigt, die Firmen haben dann zumindest teilweise die Erweiterungen abgesagt.
Ich muss das selbst nochmal recherchieren, aber wenn nur 20% davon stimmt, müsste man die Dame wegen klarer Verfehlungen bzgl. ihres berufsgemäßen Auftrages eigentlich aus dem Amt entfernen.
eBikerin meint
Also da fehlen aber schon die relevanten Teile. Wollten die Firmen dann auch bei Überbedarf einspeisen? Waren es nun Windräder oder PV (bei Nulleinspeisung kannst du so viel PV auf dein Dach bauen wie du willst). Bei Windrädern – wie groß, wo, wie weit von Ortschaften weg etc.
Und das wichtigste: warum wurde was abgelehnt.
Ohne diese Infos kann man mit deinem Beitrag leider nichts anfangen.
Namen der Firmen wären auch noch schön, dann könnte man selber nachlesen.
M. meint
Ist mir auch klar.
Deswegen sagte ich ja, dass ich das selbst nochmal recherchieren muss.
Auf der anderen Seite kann ich mir nicht vorstellen, dass die Firmen diese Windräder „irgendwo in die Landschaft“ stellen wollten, das ist sicher am sinnvollsten, wenn man das in der Nähe des oder auf dem Firmengelände macht.
Beispiel BMW in Leipzig, die erzeugen schon seit x Jahren 20% ihres Stromes mit 4 oder 5 WEA selbst.
Und, was sicher auch unstrittig ist: Reiche sabotiert EE zugunsten von Gas, wo es geht. Da ist nichts unvorstellbar.
Futureman meint
Inzwischen ist Solarstrom in Kombination mit Speicher die günstigste Energieform um 24/7 Strom bereit zu stellen. Leider haben wir aktuell eine Wirtschaftsministerin die vor (und wohl auch nach) ihrer Dienstzeit von einem Gasunternehmen bezahlt wurde/wird. Daher wird z.Zt. alles mögliche unternommen, den Ausbau erneuerbarer Energien zu stoppen. Denn rein wirtschaftlich (vor allem volkswirtschaftlich) müsste der Ausbau von Sonne, Wind und Speicher massiv beschleunigt werden.
Gerade im PKW-Bereich eröffnet sich durch die riesigen fahrbaren Speicher eine immense Chance unschlagbar günstig unterwegs zu sein. Gut für jeden, der es trotz massiver fossiler Lobbyarbeit einfach jetzt schon macht.
atamani meint
@Futureman
Wenn PV/Speicher so billig sind, wieso muss dann jede Anlage subventioniert und staatlich gefördert werden?
Warum musste Dtld alleine 2024 18,5Mrd€ EEG Subventionen zahlen?
Warum werden 2026 29,5Mrd€ DIREKTE Strom Subventionen gezahlt?
Auch kein E Auto läuft ohne Subvention. Komisch, immer ist alles so günstig, braucht aber höchste Subventionen und staatliche Förderung!
MK meint
@atamani:
Was Sie sicher meinen, sind Einspeisevergütungen nach dem EEG. Diese werden ab Netzanschluss für 20 Jahre garantiert. Heißt: Die Subventionsmilliarden werden hauptsächlich für alte, damals noch ineffizientere und teurere Anlagen gezahlt….und sie werden als Differenz zum Börsenstrompreis gezahlt. Heißt: Ist der Strom teurer, fließt gar kein Fördergeld. Dass die Summe so hoch ist, liegt nur daran, dass Strom aktuell unerwartet billig ist. Wenn die Fördersumme 2026 steigen sollte (und wie viel es tatsächlich wird, kann jetzt keiner sagen udn jeder, der eine Zahl in den Raum wirft, sagt zwangsläufig die Unwahrheit, da das eben vom minutengenauen Börsenstrompreis und von der Erzeugung, also maßgeblich vom Wetter abhängig ist), liegt das also daran, dass der Strom dank so vieler Erzeugungsanlagen so viel billiger geworden ist als man jemals prognostiziert hätte.
Heutzutage bekommt man übrigens grade mal gut 4 ct bei einer privaten Solaranlage. Da lohnt sich eben Speichern im eigenen Akku und dann nachts nutzen (was einen automatischen Verzicht auf die „Förderung“ bedeutet). Für Windkraftanlagen wird meist gar keine Einspeisevergütung mehr garantiert.
Was Sie in Ihrer Aussage aber auch „vergessen“, ist wo das Geld für diese Einspeisevergütungen herkommt. Nämlich größtenteils von den Erbauern von Windkraftanlagen: Der ungeschlagene Rekord liegt in 2023, als eine einzige Auktion von rechten für den Bau von Offshore-Windkraftanlagen vor deutschen Küsten rund 12,6 Milliarden € in die Staatskasse spülte.
Dazu gibt es (neben z.B. auch der Mehrwertsteuer auf Strom) ja auch noch die Energiesteuer, über die aktuell rund 2,05 ct pro kWh Strom zusätzlich an den Staat abgeführt werden.
Und welche Subvention für den Kauf eines privaten eAutos letztes Jahr genau habe ich verpasst? Ja, tatsächlich bekommt man die KFZ-Steuer geschenkt. Das finde ich als eAutofahrer aber übrigens auch nicht gut, halte die Verlängerung dieser Abschaffung für Falsch und glaube kaum, dass das bei auch nur einem einzigen eAuto-Fahrer die Entscheidung beeinflusst hat: Auch wenn man befreit ist, bekommt man einen Steuerbescheid. Bei meinem Elroq wären es llaut Bescheid ohne Befreung 86 € pro Jahr, also 430 €, wenn ich das Auto mindestens 10 Jahre behalte und die vollen 5 Jahre Verlängerung, die die neue Bundesregierung verschenkt hat, ausschöpfe….ob 10 Jahre Nutzung bei meinen 45.000 km pro Jahr Fahrleistung realistisch sind, stelle ich schon mal in Frage. Ein Verbrenner hat bei mir auf jeden Fall noch nie 10 Jahre überlebt…das andere ist aber: Das Auto hat unterm Strich deutlich über 40.000 € gekostet, wären also umgelegt auf 10 Jahre 4.000 € pro Jahr. Für Strom rechne ich rund 3.000 € pro Jahr, für die Versicherung kommen nochmal über 1.000 € pro Jahr. Selbst wenn das Auto also komplett wartungsfrei 450.000 km schaffen würde, würde die KFZ-Versicherung also nur 1% meiner jährlichen Auto-Kosten ausmachen. Dem einzigen, dem dieser Steuererlass hilft, ist also jemand wie Sie, der es als Angriffspunkt nutzt, um eAutos schlecht zu reden. Als eAutofahrer selber spürt man die Einsparung dadurch hingegen überhaupt gar nicht.
atamani meint
@Peter
Schade dass sie nicht mal minimalstes BWL/VWL Wissen haben, und den Unterschied zwischen INVESTITIONEN und SUBVENTIONEN kennen!
Letztes Jahr waren es ca 80Mrd€ an Fossil Importen! (Eigenes Gas via Fracking Fördern ist in Dtld ja verboten, Amerikanisches Fracking LNG natürlich nicht)
Von diesen 80Mrd€ dienten aber nur ca 10% für die Stromproduktion!
Und nein, natürlich stimmen meine Angaben, kann jeder(der fähig ist) nachlesen. Sind nämlich öffentliche Zahlen: Schade dass sie das nicht können!
MK meint
@atamani:
Auch wenn ich nicht Peter bin, haben Sie Ihre Antwort ja hier auf meinen Kommentar als Antwort nochmal gepostet.
Daher kann ich Ihnen auch hier noch mal versichern: Nein, Ihre Zahlen können gar nicht stimmen, da eben niemand weiß, wie hoch Einspeisevergütungen in 2026 ausfallen werden. Das weiß man erst, wenn der Dezember 2026 um und vor Allem auch abgerechnet ist. Wenn Sie also behaupten, heute schon eine Zahl für 2026 zu kennen, ist die einzige Möglichkeit, wie das möglich sein sollte, dass Sie aus der Zukunft kommen…und das glaube ich irgendwie nicht. Alle anderen müssen sich damit anfinden, dass man nicht mal die Kosten der nächsten 10 Minuten kennt…diese hängen nämlich u.a. davon ab, was ich tue: Springe ich jetzt auf und schließe mein eAuto jetzt an der Ladestation an, wo grade die Sonne auf die Solaranlage auf dem haus scheint? Oder tue ich das erst, wenn es heute Abend dunkel ist? Natürlich hat meine Entscheidung alleine keine messbare Auswirkung…die aller 2 Millionen eAuto-Besitzer in Deutschland, die diese Entscheidung tagtäglich aufs neue Treffen aber schon…und ein einziger wolkiger Tag im August oder ein besonders windiger Tag im Dezember oder aber auch eine gute Maisernte mit entsprechender Auswirkung auf die Biogaserzeugung haben deutlich spürbare Auswirkungen. Aber auch wie viel es heute noch regnet und wie viel Strom die Edertalsperre damit heute nacht noch erzeugt oder an welchem Tag genau ein spanischer Investor seinen neuen Solarpark ans europäische Verbundnetz angeschossen bekommt, haben Auswirkungen auf die von Ihnen behauptete Summe…und wenn Trump morgen die Zölle ändert und unsere Industrie deswegen mehr oder weniger produziert, ist sowieso alles ganz anders.
atamani meint
@MK
Der TExt wurde leider verschoben! Deshalb nochmal.
Und gleich die Antwort auf den letzten Post! Natürlich kann man das ungefähr abschätzen! Muss man ja auch, weil das Geld im Bundeshaushalt eingepolant werden muss! ist ja logisch!!! Meistens wird ja viel zu wenig geschätzt, wie 2024!
Dann zur eigentlichen Antwort!
WOW, lange Text, fast nichts richtig. Schade!
Ja, das EEG wird über 20 Jahre gezahlt! Aber wenn immer mehr zugebaut wird, muss trotz sinkenden EEG Vergütungen die Menge eben nicht sinken! Sieht man ja.
Zudem der durschnittliche Börsenstrompreis lag 2025 bei 86,55 €/MWh!
2002 lag er bei 25–30 €/MWh
2010 lag er bei 44–45 €/MWh
Da ist NICHTS, mit billiger geworden!
Aber er wird bei Übereinspeisung manchmal billiger! Dann fällt er sogar ins negative. Und wenn der Börsenpreis Null ist, bekommen PV Anlagenbesitzer trotzdem bis zu 12,35Cent/kwh. NEUE ANLAGEN!
Oder Windkraft bis zu 11,3Cent! NEUE ANLAGEN!
Das ist WEIT über dem Marktpreis. Es gibt sogar Entschädigung, wenn nicht eingespeist werden kann, wegen Netzüberschuss!
Es gibt keine MwSt auf PV Anlagen und Speicher! Schon wieder falsch!
Die Energiesteuer wird für Strom gesenkt!
Dazu eine Meldung Handelsblatt 24.12.2025: Der Bund wird im kommenden Jahr 29,5 Milliarden Euro aufwenden, um das Strompreisniveau für Wirtschaft und private Haushalte zu dämpfen. Das belegen Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für das Handelsblatt. Der Betrag markiert einen Rekordwert!
Schon lustig, wie hier Fakten geleugnet werden!
Und die Kfz Steuer ist nur eine Mini Subvention. Die mit Abstand höchsten Subventionen sind die 0,25% Dienstwagen Regelung, die 70% Firmenwagen Abschreibung, die neue Kaufprämie, die 0g CO2 Anrechnung und natürlich die geringe Besteuerung(soagr hohe Subvention) von Strom gegenüber Diesel/Benzin.
Auf Benzin sind über 60% Steuern, auf Strom gerade mal 20%. Dazu eben noch hohe Subventionen für Strom! 2024 waren es 18,5Mrd€, 2026 werden es schon ca 30Mrd€ sein!
Kaum einer würde ein E Auto kaufen, wenn Benzin nur 80Cent kosten würde.
Jeff Healey meint
Hallo atamani,
da Ihnen die „hohe“ Subventionierung von Erneuerbaren Energien anscheinend wirklich zu schaffen macht, möchte ich Ihnen gerne aus dem Netz folgende Information zukommen lassen:
„Deutschland fördert fossile Energien (Kohle, Öl, Erdgas) jährlich mit rund 70 Milliarden Euro, so das DIW und der IWF. Diese klimaschädlichen Subventionen umfassen Steuervergünstigungen wie das Dienstwagenprivileg, geringere Energiesteuern auf Diesel, Kerosinbefreiungen sowie direkte Hilfen für den Kohleabbau. Trotz des Klimaziels, solche Subventionen abzubauen, bleiben sie hoch und bremsen die Energiewende.“
Ich hoffe, @atamani, ich konnte Ihnen ein Stück weit weiterhelfen.
Peter meint
Atamani, man hat Dir leider einen Bären aufgebungen. Deine Angaben sind sowohl in der Zahl als auch in der Bezeichnung und als Konsequenz daraus auch in der Schlussfolgerung schlicht falsch.
Und zusätzlich mal noch eine andere Frage: Weißt Du zufällig, wie viel wir alle letztes Jahr für den Import von Öl und Gas bezahlt haben?
atamani meint
@Peter
Schade dass sie nicht mal minimalstes BWL/VWL Wissen haben, und den Unterschied zwischen INVESTITIONEN und SUBVENTIONEN kennen!
Letztes Jahr waren es ca 80Mrd€ an Fossil Importen! (Eigenes Gas via Fracking Fördern ist in Dtld ja verboten, Amerikanisches Fracking LNG natürlich nicht)
Von diesen 80Mrd€ dienten aber nur ca 10% für die Stromproduktion!
Und nein, natürlich stimmen meine Angaben, kann jeder(der fähig ist) nachlesen. Sind nämlich öffentliche Zahlen: Schade dass sie das nicht können!
Peter meint
@atamani
Beschimpfungen machen falsche Zahlen und Zuschreibungen leider nicht korrekt.
Die Zahlen und die Bezeichnungen bleiben falsch.
Immerhin konnte die Frage nach den fossilen Importen teilweise (!) richtig beantwortet werden. Aber es macht trotzdem nicht „klick“.
Ben meint
Fossile Energie wird in DE mit 360Mrd./Jahr subventioniert wie kann das denn bitte sein ?
Jeff Healey meint
Hallo Ben,
tatsächlich so viel?
Das wäre ja wirklich eine horrende Summe. Gibt es da eine gute Quelle zum nachlesen?
Jeff Healey meint
„Wenn PV/Speicher so billig sind, wieso muss dann jede Anlage subventioniert und staatlich gefördert werden?“
Warum müssen FOSSILE, KLIMASCHÄDLICHE Energieträger in Deutschland mit jährlich 70 Milliarden Euro subventioniert werden?
Warum stellen Sie sich nicht einfach mal diese Frage, @atamani?
Steffen meint
Warum wird die Fossilindustrie in Deutschland jedes Jahr mit 60-70 Milliarden gefördert wenn sie sich ja ach so gut selber tragen würde weil angeblich so günstig?
Futureman meint
Subventionen bzw. Zuschüsse für PV kenne ich z.Zt. nur im Bereich landwirtschaftlicher Betrieb. Und dort darf die bezuschusste Anlage dann keine Strom mehr verkaufen. Ansonsten gibt es nur eine feste Einspeisevergütung. Ähnlich wie der Buchpreisbindung, Notarkosten, Arztpreise, Arzneimittelpreise usw usw.
Diese Vergütung richteten sich Anfangs an den Errichtungskosten inzwischen orientieren sie sich an den Börsenstrompreisen und werden regelmäßig nach unten angepasst. Wenn keiner das Gesetz anfasst, löst es sich also von alleine auf.
Allerdings hat die letzte Regierung unter Habeck ein paar neue „Funktionen“ zur Marktintegration eingeführt. So bekommen z.B. PV-Anlagen bei negativen Börsenpreisen gar keine Vergütung mehr und müssen sehen, wo sie in dem Zeitraum mit ihrem Strom bleiben.
Viele schlaue Leute nehmen diesen Strom und laden ihr Auto damit. Dadurch wird viel Geld für Öleinfuhren gespart. Denn immer dran denken, über 50% der Schifffahrt ist nur für Öl und Gas unterwegs. Was man da alles sparen kann…
Jeff Healey meint
Genau so ist es. Jeder Liter Öl und jede kWh Gas, die wir nicht importieren müssen, ist ein Fortschritt für unsere Gesellschaft, für unsere Wirtschaft, und für die Umwelt.
brainDotExe meint
„Inzwischen ist Solarstrom in Kombination mit Speicher die günstigste Energieform um 24/7 Strom bereit zu stellen.“
Das hat wohl jemand vergessen dem Winter zu sagen. Meine inzwischen 76 kWh Speicher sind sich seit November am langweilen und ich musste teueren Netzstrom beziehen.
Jeff Healey meint
„Die Politik sollte die günstigen Rahmenbedingungen nutzen und sowohl den Ausbau der erneuerbaren Energien als auch die Sektorenkopplung gemeinsam kraftvoll vorantreiben – statt auf die Bremse zu treten.“
Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen.
Danke für den Beitrag.
Ich hoffe die Botschaft kommt an den richtigen Stellen an und wird verinnerlicht.
Es wäre sehr wichtig für unser Land.
RudiFaehrtTesla meint
Leider werden wir erstmal für die nächsten 10Jahre wieder in die Dunkelheit verschwinden. Die derzeitige Politik ist ein Energiewendedesaster.
Jeff Healey meint
Absolut!
Leider.
MK meint
@RudiFaehrtTesla:
Zum Glück ist man ja immer noch mehr „seines eigenen Glückes Schmied“ als grade AfD-Anhänger zu gllauben scheinen, schieben die doch alles, was in ihrem Leben nicht perfekt läuft, gerne auf die Politik:
Ist es nicht irgendwie lustig, dass das Jahr nachdem Merz mit „wir schaffen das Heizungsgesetz ab“ die Bundestagswahl gewonnen hat das erste Jahr war, in dem Wärmepumpen die Marktführerschaft bei neuen Heizungen übernommen haben? Dass trotz einer „es darf kein Verbrennerverbot geben“-Regierung erstmals die rein elektrischen Fahrzeuge in einem Jahr ohne Kaufanreiz einen Marktanteil von über 20% hatten? Und dass trotz allem immer noch 3mal so viele neue Solaranlagen gebaut worden sind wie neue Gebäude?
Also: Würde ich mir eine schnellere Energiewende wünschen? Ganz sicher. Ich glaube aber, das geht denen, die auch finanziell die Möglichkeit haben, sie umzusetzen, ganz genauso. Das Problem ist doch eher: Nach ihrem ganzen Gerede haben Politik und Industrie gar nicht damit gerechnet. So baut VW Stellen ab und verkündet gleichzeitig Lieferzeiten für in Deutschland gebaute eAutos wie den Cupra Born von gerne mal 1,5 Jahren…
Ich glaube, der Schalter ist umgelegt und lässt sich nicht mehr zurückdrehen: Früher kannten die meisten Eigenheimbesitzer Solaranlagen und eAutos nur daher, dass z.B. die Bildzeitung irgendwo ein eAuto in Deutschland gefunden hat, das abgebrannt ist…und dabei verschwiegen hat, dass jeden Tag über 40 Verbrennerfahrzeuge auf deutschen Straßen durch Defekte in Flammen aufgehen. Mittlerweile sehen die Eigenheimbesitzer die Solaranlagen, die Wärmepumpen und eAutos aber in der Nachbarschaft…bei Nachbarn, die meist mega glücklich damit sind…und die Erfahrung von Nachbarn, Freunden, Verwandten und Kollegen schlägt dann halt die selektive Horrorberichterstattung der Bild.
Jeff Healey meint
Hallo MK,
genau so ist es. Die Veränderung ist überall zu sehen und zu spüren, und das ist gut so, das macht Hoffnung.
atamani meint
@Jeff Healey
2026 alleine 29,5 Mrd€ DIREKTE SUBVENTIONEN für Strom in Dtld.
Indirekte kommen natürlich on Top!
Neue Gaskraftwerke müssen ebenfalls subventioniert werden.
Und trotzdem 8 MAL mehr CO2 Ausstoß als Frankreich!
Die Faktenlage ist eindeutig. Dtld hat mit die höchsten Stromkosten der Welt, und doch einen hohen CO2 Ausstoß!
Die Kosten explodieren weiter…
Peter meint
Atamani, die Faktenlage ist leider nicht das, was Du hier referierst. Die Zahlen sind schlicht falsch.
atamani meint
@MK
WOW, lange Text, fast nichts richtig. Schade!
Ja, das EEG wird über 20 Jahre gezahlt! Aber wenn immer mehr zugebaut wird, muss trotz sinkenden EEG Vergütungen die Menge eben nicht sinken! Sieht man ja.
Zudem der durschnittliche Börsenstrompreis lag 2025 bei 86,55 €/MWh!
2002 lag er bei 25–30 €/MWh
2010 lag er bei 44–45 €/MWh
Da ist NICHTS, mit billiger geworden!
Aber er wird bei Übereinspeisung manchmal billiger! Dann fällt er sogar ins negative. Und wenn der Börsenpreis Null ist, bekommen PV Anlagenbesitzer trotzdem bis zu 12,35Cent/kwh. NEUE ANLAGEN!
Oder Windkraft bis zu 11,3Cent! NEUE ANLAGEN!
Das ist WEIT über dem Marktpreis. Es gibt sogar Entschädigung, wenn nicht eingespeist werden kann, wegen Netzüberschuss!
Es gibt keine MwSt auf PV Anlagen und Speicher! Schon wieder falsch!
Die Energiesteuer wird für Strom gesenkt!
Dazu eine Meldung Handelsblatt 24.12.2025: Der Bund wird im kommenden Jahr 29,5 Milliarden Euro aufwenden, um das Strompreisniveau für Wirtschaft und private Haushalte zu dämpfen. Das belegen Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für das Handelsblatt. Der Betrag markiert einen Rekordwert!
Schon lustig, wie hier Fakten geleugnet werden!
Und die Kfz Steuer ist nur eine Mini Subvention. Die mit Abstand höchsten Subventionen sind die 0,25% Dienstwagen Regelung, die 70% Firmenwagen Abschreibung, die neue Kaufprämie, die 0g CO2 Anrechnung und natürlich die geringe Besteuerung(soagr hohe Subvention) von Strom gegenüber Diesel/Benzin.
Auf Benzin sind über 60% Steuern, auf Strom gerade mal 20%. Dazu eben noch hohe Subventionen für Strom! 2024 waren es 18,5Mrd€, 2026 werden es schon ca 30Mrd€ sein!
Kaum einer würde ein E Auto kaufen, wenn Benzin nur 80Cent kosten würde.
atamani meint
@Peter
Oh Doch. Fakten leugnen wird Ihnen nicht helfen!
Zitat Handelsblatt 24.12.25:
Der Bund wird im kommenden Jahr 29,5 Milliarden Euro aufwenden, um das Strompreisniveau für Wirtschaft und private Haushalte zu dämpfen. Das belegen Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für das Handelsblatt. Der Betrag markiert einen Rekordwert.
Zitat:
Bis einschließlich Dezember wurden im Jahr 2024 aus dem Bundeshaushalt rund 18,49 Milliarden Euro auf das EEG-Konto der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) überwiesen. Das geht aus der Antwort (20/14522) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (20/14159) der FDP-Fraktion zu „deutlichen EEG-Kostensteigerungen“hervor. Weiter heißt es in der Antwort, der Haushaltsansatz für das Jahr 2024 habe 10,6 Milliarden Euro betragen. Dies entspreche der Prognose des Finanzierungsbedarfs,den die ÜNB erstellten und für das Jahr 2024 im Oktober 2023 veröffentlicht hätten. Die Differenz betrage somit rund 7,89 Milliarden Euro.
Tja Peter…haben sie die Größe sich zu entschuldigen?
Mäx meint
@atamani
Die 30 Mrd. setzen sich zusammen aus:
. 6,5 Mrd. Euro Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten
. 16,2 Mrd. Euro an fortgesetzter Übernahme der ehemaligen EEG-Umlage
. 4 Mrd. Euro Strompreiskompensation für energieintensive Unternehmen
. 3,4 Mrd. Euro Entlastungswirkung bis März 2027 durch Übernahme der Gasspeicherumlage über den KTF > was hat das mit EEG oder direkter Subvention für Strom zu tun?
Man sieht also, dass die EEG Bezuschussung tatsächlich sogar sinkt.
atamani meint
@Mäx
Ich weiß wie sich die 29,5Mrd€ zusammensetzen!
Mäx leider nicht!
Es gibt keine 3,4Mrd€ Übernahme der Gasspeicherumlage in der Handelsblatt Rechnung!
Die EEG Kosten sinken leicht, die Systemkosten der EE steigen! Strom wird immer teurer. Das ist FAKT! Deshalb braucht es massive Subventionen!
Die größten Kosten kommen ja nooch. Subventionierte Gaskraftwerke, weitere hunderte Mrd Euro Investitionen in Netze und Anlagen!
Alleine ddas Netz:
Dazu die BNetzA-Vizepräsidentin in der Pressekonferenz vom 18.01.24: „Ein dreistelliger Milliarden-Betrag, und zwar ein niedriger für die Verteilnetzbetreiber, konkret können wir eine Zahl nennen: 150 Mrd. € bis 2030. […] und zusätzlich ein höherer dreistelliger Milliarden-Betrag für die Übertragungsnetzbetreiber, der sich möglicherweise im mittleren dreistelligen Milliarden-Betrag aufhält.“
zum Vergleich, 2023 gab es grade mal 11Mrd€ Investitionen ins Netz!!!
Und dann noch immer 8 mal soviel CO2 wie Frankreich.
Es ist ein Disaster…lustig wie ihr das verteidigt…
Mäx meint
Vielleicht bleibst du einfach mal auf dem Teppich.
Der beschlossene Bundeshaushalt vom Dezember sah folgendes vor:
. 6,5 Mrd. Euro Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten
. 16,2 Mrd. Euro an fortgesetzter Übernahme der ehemaligen EEG-Umlage
. 4 Mrd. Euro Strompreiskompensation für energieintensive Unternehmen
. 3,4 Mrd. Euro Entlastungswirkung Gasspeicherumlage
Da fehlten noch die 3 Mrd. für die Stromsteuersenkung da zu dem Zeitpunkt vom Bundesrat noch nicht bewilligt sowie die Industriestrompreis Regelung, da von EU noch nicht bewilligt.
Das Handelsblatt/IW hat Sachen schon reingerechnet dafür andere raus und Zahlen auch geändert gegenüber dem Bundeshaushalt.
Zufällig war das Ergebnis dann recht ähnlich.
Mit den 3/4 Mrd. Strompreiskompensation wird Strom aus Gas und Kohlekraftwerken subventioniert, könnten wir also auf das Konto Fossile Subventionen buchen.
Ich sehe du magst gerne große Zahlen, ohne diese ins Verhältnis zu setzen.
atamani meint
@Max
Oh, ich bleibe immer auf dem Teppich…dem Boden der Wahrheit sozusagen…während andere hier in den tiefen Schwurbeltopf greifen müssen!
Oder ist es der Subventionstopf?
„Mit den 3/4 Mrd. Strompreiskompensation wird Strom aus Gas und Kohlekraftwerken subventioniert, könnten wir also auf das Konto Fossile Subventionen buchen.“
NEIN Max, schon wieder falsch! Damit wird kein Gas/Kohle Subventioniert! Es werden lediglich die zusätzlichen Zertifikate, die die Unternehmen für Kohle/Gas kaufen müssen kompensiert. Für einie Energieintensive Unternehmen!
Es wird also eine zusätzliche (neben dem EU Emissionshandel) Abgabe lediglich für ein paar Unternehmen erlassen!
Mäx meint
Klar klar, deine Ausrufezeichen und CAPSLOCK zeugen von Ruhe und Bedacht…
„Mit den 3/4 Mrd. Strompreiskompensation wird Strom aus Gas und Kohlekraftwerken subventioniert, könnten wir also auf das Konto Fossile Subventionen buchen.“
„Es werden lediglich die zusätzlichen Zertifikate, die die Unternehmen für Kohle/Gas kaufen müssen kompensiert. Für einie Energieintensive Unternehmen!“
> Kohle/Gas nicht fossil?
Jeff Healey meint
Hallo atamani,
Ja, Subventionen sind immer „schwierig“.
Aber:
30 Milliarden Subventionierung für EE‘s, die uns auf DAUER unabhängiger von fossilen Energieimporten machen können, aber 70 Milliarden jährlich für eben jene fossilen, klimaschädlichen Energieträger.
Sie regen sich meiner persönlichen Wahrnehmung nach über den falschen Punkt auf, @atamani.
Ich habe die Hoffnung, daß wir uns alle, immer mehr Menschen, in Zukunft die richtigen, relevanten Fragen stellen.
atamani meint
@JeffHealey
Es gibt diese 70Mrd Subventionen für Fossile schlicht nicht. Sie gaben doch selber die Beispiele gebracht. WO genau ist die Dienstwagenregelung eigentlich Subvention? Vorallem für Fossile, wenn gerade E Autos mir der 0,25% Regelung überproportional profitieren. Was an der Diensteagenregelung ist überhaupt eine Subvention. Erklären sie mal? Auch wenn Lügen tausendmal wiederholt werden, bleiben es Lügen. Wieso fallen sie auf diese Lügen rein? Siehe Diesel? Diesel ist mit 55% das am Dritthöchsten besteuerte Produkt in Dtld. WO ist falsch eine Subvention. Erklären sie mal. Aber wird nichts kommen…
Mäx meint
Du sagst die Senkung der Stromsteuer wäre ein Subvention.
Gleichzeitig sagst du die geringere Besteuerung von Diesel gegenüber Benzin wäre keine Subvention.
Nur eins von beidem kann gleichzeitig stimmen.
Ähnliches machst du dann bei der Dienstwagenregelung.
Geringere Besteuerung generell = keine Subvention, aber die nochmals geringere Besteuerung von BEV ist eine Subvention.
atamani meint
@Mäx…ach, einfach die Fakten sehen!
Steuer auf Diesel 55% !
Steuer auf Strom inzwischen nur noch 19%!
Jetzt einfach mal erklären, wo die Subvention ist!
Und Dann noch erklären, wo die Subvention bei der Pausch Dienstwagen Besteuerung ist.
Und ja, natürlich ist die 0,25% Regelung für E Autos eine Subvention. Die gibt es nämlich auch bei der Fahrtenbuch Methode…
Einfach besser informieren….
Peter meint
Dtl. hat weder die höchsten Stromkosten, noch bei vergleichbarer Basis den 8-fachen CO2-Ausstoß von Frankreich. Obwohl: vergleich es doch gleich mit dem Vatikan-Staat, vielleicht stimmt es dann.
atamani meint
@Peter
Oh doch! Schade, leider blamiert…
Frankreich: Die Intensität der Stromerzeugung ist sehr niedrig. Sie liegt oft im Bereich von etwa 22 bis 60 Gramm
pro Kilowattstunde (kWh), da der Strommix zu rund 67 % (2024) aus Kernkraft besteht.
Deutschland: Der Ausstoß ist im Vergleich deutlich höher, sank jedoch 2024 auf einen neuen Tiefststand. Die Intensität lag 2024 bei durchschnittlich 363 Gramm pro kWh.
Vergleich: Der Ausstoß pro kWh Strom ist in Deutschland somit weiterhin um ein Vielfaches höher als in Frankreich (teilweise 6- bis 10-fach, je nach Messzeitraum und Wind-/Solaraufkommen).
Gern geschehen!
Und gleich nochmal für Peter:
Deutschland hat Anfang 2025 mit ca. 38 Cent/kWh (teilweise bis zu 39,43 Cent) europaweit mit die höchsten Strompreise für Privatkunden
. Im Vergleich zu den EU-Nachbarn, wie Frankreich (ca. 26,64 Cent) oder den Niederlanden (ca. 23,42 Cent), zahlen deutsche Haushalte oft 24–39 % mehr.
Und das, obwohl Dtld auch 2025 über 16,5Mrd€ EEG Subventionen aus dem Staatshaushalt gezahlt hat.
Sorry Peter!