Das Portal LeasingMarkt zeigt in einer aktuellen Auswertung, wie die neue Elektroauto-Kaufprämie typische Gehälter verschiedener Berufsgruppen entlasten kann und so die Anschaffung eines Stromers realistischer macht. Die Ergebnisse sind Teil einer Untersuchung dazu, wie viele Monatsgehälter Menschen in Deutschland für verschiedene Neuwagenmodelle aufbringen müssten.
Bisher können viele Privathaushalte sich E-Mobilität kaum leisten. Ein Beispiel der Analyse: Bisher müssen Angestellte im Verkauf, der Logistik oder Pflegeassistenz zwischen 18 und 21 volle Netto-Monatsgehälter für den Kauf beliebter E-Automodelle wie Tesla Model Y oder dem BYD Seal U investieren.
Um den Effekt der Förderung auf mittlere Einkommen modellhaft zu berechnen, wurden 13 der in Deutschland häufigsten Berufe betrachtet. Für die Berechnung wurde ein standardisierter Musterhaushalt zugrunde gelegt: eine alleinstehende Person (Geburtsjahr 1990, kinderlos, Steuerklasse I). Auf Basis des durchschnittlichen Bruttojahreseinkommens der jeweiligen Berufe wurde das zu versteuernde Einkommen berechnet. Ein Haushalt ohne Kinder kann bis zu 5000 Euro Förderung erhalten. Die Zahlen zeigen: Für die Mittelschicht kann die Förderung eine spürbare Entlastung beim Fahrzeugkauf bedeuten.

Neue E-Kleinwagen fördern breite Verfügbarkeit
Die E-Auto-Prämie macht den Kauf eines Stromers für viele Haushalte attraktiver. Gleichzeitig bleiben die hohen Einstiegspreise von E-Autos ein zentrales Hindernis. Eine Umfrage zeigt, dass rund jeder zweite Deutsche weniger als 30.000 Euro für einen Stromer ausgeben möchte. Gerade deshalb sind niedrige Neuwagenpreise in diesem Segment besonders entscheidend für die Zugänglichkeit der Verkehrswende.
Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2025 präsentierten mehrere Hersteller neue Elektrofahrzeuge im Kleinwagensegment, darunter der Renault Twingo Electric und der VW ID.Polo. Mit Neupreisen zwischen 20.000 und 25.000 Euro sind diese Elektroautos rund 50 Prozent günstiger als bisherige Modelle etwa von BYD oder Tesla. Kombiniert mit der neuen Kaufprämie bietet dies vielen Berufstätigen eine Chance, auf ein Elektroauto umzusteigen.
Mit Förderung weniger Monatsgehälter bis zum Elektroauto
Die Studie von LeasingMarkt analysiert, wie viele Netto-Monatsgehälter unterschiedliche Berufsgruppen in Deutschland aufbringen müssen, um ein bestimmtes Elektroauto als Neuwagen zu finanzieren. Als Referenzmodell dient unter anderem der neue Renault Twingo Electric mit einem Einstiegspreis von 20.000 Euro. An diesem Beispiel wird deutlich, welche Bedeutung bezahlbare Kleinwagen für die Verbreitung der Elektromobilität haben.

Wie stark sich der Preis auf die individuelle Sparleistung auswirkt, zeigt das Beispiel einer alleinstehenden Verkäuferin mit einem durchschnittlichen monatlichen Nettogehalt von 1.973 Euro: Ohne Förderung entspricht der Fahrzeugpreis 10,1 Netto-Monatsgehältern. Mit der neuen Kaufprämie würde sich die notwendige Sparzeit rechnerisch auf 7,6 Monate reduzieren. Die staatliche Unterstützung könnte damit den Weg zum eigenen E-Auto in diesem Beispiel um rund zweieinhalb Monatsgehälter verkürzen.


hu.ms meint
Wie schon mehrfach geschrieben, sollte die förderung bei 60k zu versteuerndes enden.
Auch wenn ich möglicherweise dann keine mehr bekommen würde.
F. K. Fast meint
Sehe ich auch so, wohlwissend, dass ich leer ausgehe.
Boomer Rentenkürzer meint
Es wäre schön, wenn wir betrachten würden, dass diese Prämie der privilegierten Me-Generation der Babyboomer, die den Generationenvertrag mit Füßen tritt, noch einmal einen schicken Neuwagen vor die abbezahlte Riesenimmobilie stellt. Finanziert durch Familien die teils auf viel zu kleinen <=60m2 Wohnungen hausen müssen, weil der Wohnraum von Kreuzfahrer Gabi und Hans blockiert wird.
RudiFaehrtTesla meint
Alter Schalter, sag mal geht’s noch?
R2D2 meint
Es steht JEDEM frei etwas aus sich zu machen und später auch mal so eine fahrende Chemietoilette mit 10 Meter Länge aus GFK sein Eigen zu nennen. Aber motzen und meckern ist viel einfacher und schuld haben bekanntlich immer die anderen…
Future meint
Na ja, Deutschland hat es nicht geschafft, seine Rentenversicherung zu reformieren. Schweden oder Österreich sind da beispielsweise seit Jahren schon viel besser aufgestellt. Da müssen sich die älteren unter uns bald vermutlich noch viel mehr Kritik von den jüngeren anhören. Und das ist schon auch berechtigt, denn alle deutsche Regierungen der Vergangenheit haben die notwendigen (unbequemen) Reformen nicht hinbekommen, weil sie eben auch die älteren Stammwähler nicht verschrecken wollten.
R2D2 meint
Wenn ich mir das junge Gemüse so anschaue und vorallem anhöre, ist da keine Lernkurve erkennbar. Schuld sind die anderen, immer und vorallem geht es denen erstmal um Forderungen. Eine Generation die niemand braucht.
Oswaldo meint
..da ist wohl jemand irgendwann falsch abgebogen und nun sitzt der Frust tief!
Halber Akku meint
Soll ich vielleicht meinen monatlichen GKV + GRV Höchstbetrag gleich auf dein Konto überweisen? Und danach gleich noch sämtliche Ersparnisse? Damit du nicht so traurig bist… Kleiner Boomer Tipp: Einfach so wie wir jahrzehntelang weniger ausgeben als man verdient und Rücklagen bilden und staatliche Förderungen nutzen, egal wie heftig die Einschränkungen sind. Jeden Job annehmen, den man kriegen kann und als Chance sehen. Auch mal ein halbes Jahrzehnt in jungen Jahren in einem 17m2 Wohnheimzimmer hausen. Danach weis man 60m2 richtig zu schätzen. Dann wird das schon.
R2D2 meint
Die Leute heute wissen doch einen dr*** wie die Dinge funktionieren… das man selbst als 0815 dödel mit einem XS Betrieb schon mehrere zehntausend euro im Monat ins System buttern darf, bekommen solche Leute nicht mal in den Kopf rein. Die denken nur von boomer, denen die Hähnchen mundgerecht durch das Zimmerfenster fliegen… fette bonzen die andere ausquetschen… unfassbar. und für diesen Zirkus hier soll man noch fleissig sein???
Future meint
Er kritisiert doch, dass der »Generationenvertrag« unfair ist und damit hat er doch auch recht bei einer überalternden Gesellschaft. Er kritisiert nicht das Unternehmertum. Auch Unternehmer müssten doch ein Interesse daran haben, dass dieses »System« reformiert würde, denn so wie es gestaltet ist, wird es auch immer teurer für die Unternehmen. Der Reformstau ist ein fast unlösbares Problem im Land, ist mein Eindruck.
R2D2 meint
Die Unternehmer gehen einfach. Zurück bleiben Rentner, Beamte und Bürgergeldlder.. viel Spaß.
LMdeB meint
Zu viel „Pech“ gehabt im Leben?
Future meint
Mit »Gabi und Hans« möchte ich allerdings auch nicht auf Ostsee-Kreuzfahrt sein. Und die Überwinterung auf Teneriffa mit den beiden muss auch nicht im gleichen Resort sein. Aber ich gönne es Gabi und Hans. Man muss auch mal Spaß haben im Leben.
Future meint
Generationenkonflikte sind etwas ganz normales. Das gab es schon immer. Allerdings ist die fortschreidtende Überalterung das große Problem in Deutschland. Und es sind eben auch die Boomer, die sich häufig den neuen grünen Zukunftstechnologien verweigern, weil Besitzstandswahrung und Bequemlichkeit ja so praktisch sind. Darin sehe ich weiteres Konfliktpotenzial mit ungemütlichen Konsequenzen für die ganze schöne Gesellschaft.
Jürgen W. meint
Ein Model Y gibt es ab 38.000 €. Da möchte ich den ID Polo sehen der 50 Prozent weniger kostet. Vermutlich ohne Lenkrad und Räder. Sorry aber die Ausgangspreise sowohl, bei VW, als auch bei Renault sind einfach unrealistisch. Mit anständiger Ausstattung und Leistung kommst du im Konfigurator locker auf 5 – 10.000 € mehr.
Leon meint
Äpfel und Birnen? Der Twingo kostet übrigens in Vollausstattung 22.800€. Nichts 10k mehr. Polo ist natürlich etwas teurer, ist aber auch B-Segment. Für ein Musk-Auto müsste man mir schon einige Tausender mit oben drauf legen bei ansonsten gleichem Preis.
hu.ms meint
Und genau darum baut tesla keinen kompakter für max. 30k !
Zu wenig marge zu erzielen.