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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Grüne veröffentlichen „10-Punkte-Plan für das Update der Energiewende“

19.02.2026 in Politik, Umwelt von Thomas Langenbucher | 39 Kommentare

VW-ID3-laedt

Bild: VW

Deutschland brauche eine starke Energiewende, nur so könne Energie für Bürger und die Wirtschaft günstig werden und zugleich das Klima schonen, erklären die Grünen. Bisher seien erst 24 Prozent des deutschen Energieverbrauchs durch heimische Erneuerbare gedeckt. Die Partei legt nun einen 10-Punkte-Plan für ein Update der Energiewende vor.

Studien zeigen laut den Grünen: Ein schneller Ausbau der Erneuerbaren Energien senkt den Strompreis und damit die Kosten für alle. Zugleich liefert günstiger Strom die Basis, auch günstig zu heizen, zu fahren und zu produzieren – via Wärmepumpen, Elektromobilität und Elektrifizierung in der Industrie. Gleichzeitig gibt es Herausforderungen bei den Netzen.

„Wir legen daher Vorschläge vor, wie wir den Ausbau der Erneuerbaren schneller und gleichzeitig pro Kilowattstunde günstiger machen können. Dazu brauchen wir keine neue Unsicherheit für Investoren in Erneuerbare, sondern die Hebung aller Potentiale für Effizienz, Innovation und Digitalisierung“, so die Partei. Ihr grüner 10-Punkte-Plan zeige, wie dies gelingen kann.

Konkret schlagen die Grünen vor:

  1. Ausschreibungsmengen von Wind an Land schnell und dauerhaft von 10 auf 15 GW pro Jahr erhöhen
  2. Recht auf Solar für alle Bürger festschreiben
  3. Verteilnetz-Ausbauoffensive 2030
  4. Stromspeicher massiv ausbauen und systemdienlich steuern statt ausbremsen
  5. Netzausbau billiger machen
  6. Stromsteuer für alle absenken, 600 Stunden kostenloser Sommerstrom
  7. Smart-Meter-Ausbau beschleunigen
  8. Kapazitätsmarkt technologieoffen statt auf überdimensionierte Gaskraftwerke ausrichten
  9. Markthochlauf von Wärmepumpen und Elektromobilität beschleunigen, Netzentgelte senken
  10. Stromkosten für die Industrie reduzieren, Elektrifizierung vorantreiben

Zur Elektromobilität heißt es in dem 10-Punkte-Plan: „Je schneller die Elektrifizierung von Wärme, Verkehr und Industrie gelingt, desto geringer die Netzentgelte, weil die fixen Netzkosten auf einen größeren Kreis an Stromverbraucher*innen umgelegt werden. Der schnelle Markthochlauf von Wärmepumpen und Elektromobilität ist hierfür zentral.“

Und weiter: „Die E-Auto-Kaufprämie muss ausschließlich für E-Autos gelten und darf nicht auch für Plug-in-Hybride verschwendet werden. Um jetzt anfallende Netzkosten zu strecken und erst dann auf die Netzentgelte umzulegen, wenn die Elektrifizierung weiter vorangeschritten ist, schlagen wir ein Amortisationskonto für die Netzausbaukosten auch bei Strom vor, wie es bei Wasserstoff bereits existiert.“

Ihren ausführlichen 10-Punkte-Plan haben die Grünen hier veröffentlicht.

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Via: Die Grünen
Tags: Emissionen, Erneuerbare Energien, NachhaltigkeitAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. R2D2 meint

    19.02.2026 um 16:14

    Man darf den Grünen nicht zu sehr böse sein, wenn sie den einen oder anderen völlig offensichtlichen Fehler nicht erkennen. Das hat schon bei dem nur-eine-Kugel-Eis Minister, Herrn Jürgen Trittin, zu Verwirrungen geführt. Wenn ich jetzt alles auf Strom umlege (also Verkehr und Wärme), dabei volles Rohr PV unterstütze fehlt dem Stromnetz im Sommer mehr oder minder KOMPLETT die Grundlast…. jeder der ne PV Anlage hat, kann das selber nachschaue. Die Schlauen von uns sind dort so gut wie autark vom Stromnetz. Die Leute mit Akku im Haus sowieso, 100% ohne Netzbezug. Das ganze dreht sich aber von Oktober bis Ostern komplett um. Das bedeutet zig Millionen Haushalte die bisher nirgends erkennbar im Netz waren, haben auf einmal 100% Netzbezug. Okay, die ganz tollen Alpha-Leute haben 10% PV Strom. und genau da liegt das Problem, das man dann eben 300 TWh (nur als Beispiel) einfach vorhalten muss. Wenn bei mir die PV nix liefert, dann im nächsten Ort auch nicht und 10 Orte weiter auch nicht. Was viele vergessen: wenn es in Bukarest nacht ist, ist es in Oslo, Madrid auch.. Wind haben wir zwar, aber niemals in den Mengen die man DANN brauchen würden.

    Der Weg hin zur EE ist gemacht und niemand hindert den weiteren Ausbau, auch die Frau Reiche nicht. Aber ideologisch verblendet ins offene Messer zu laufen, macht sonst NIEMAND auf der Erde, nur Deutschland.

    AKW (diese neue kleinen Dinger), das aktuelle Gasnetz weiter pflegen und weiter EE ausbauen. Im Grunde was einem der gesunde Menschenverstand sagen würde.

    Antworten
    • Jörg2 meint

      19.02.2026 um 17:23

      „Wind haben wir zwar, aber niemals in den Mengen die man DANN brauchen würden.“

      Aktuell macht die Windstromerzeugung wohl 32% im Strommix aus. Das finde ich beachtlich. Der Ausbau geht weiter.

      „Reiche“: Ich bin gespannt, wo der Strompreis dieser Klein-Kernkraftwerke liegen wird (inkl. aller Langzeitkosten) und ob ein „Überausbau“ von EE, ausgerichtet am Wintermaximalbedarf, nicht vielleicht kaufmännisch sinnvoller ist.

      Antworten
      • R2D2 meint

        19.02.2026 um 17:45

        oh man ey, wir sind JETZT bei 32%…. ja. Mit paar E-Autos, mit paar Wärmepumpen. Wieviel Windparks willste bauen, wenn wir bei 60% BEv sind? Wobei die BEVs überhaupt belanglos sind, Wärme – DAS ist DAS Thema.

        Da quatschen die „Fachleute“ immer das 1 Liter Sprit = 10 kWh Strom sind. Faktisch richtig, aber die Leute merken garnicht den eigenen Unsinn den sie damit verbreiten. Strom HIER und JETZT anliegen. Sprit kann ich monatelang lagern ohne Streß und genau dann verbrennen wenn Not an Energie ist.

        Nur Wärme betrachtet, liegt der Energiebedarf um das hundertfache.

        Antworten
      • eBikerin meint

        19.02.2026 um 19:59

        „ Aktuell macht die Windstromerzeugung wohl 32% im Strommix aus. Das finde ich beachtlich. Der Ausbau geht weiter.“
        Da ist das Problem welches er anspricht – wir haben 32% im Strommix – übers Jahr. Gestern Mittag hat Wind nicht mal 3 GW geliefert. Nun überleg mal wie groß der Überbau sein muss – und wie sich das auf die Gestehungskosten auswirkt.
        Die Fixkosten für das WKA bleiben ja gleich – verteilen sich aber über viel weniger Einspeisung weil logischerweise in Windstarken Zeiten die WKAs zu großen Teilen mangels Bedarf abgeschalten werden. Bei PV sieht man das im Sommer jetzt schon sehr gut: installierte Leistung 108 GW – mittlere Last aber idR unter 60 GW

        Antworten
      • Jörg2 meint

        20.02.2026 um 09:48

        Ich halte den Umstieg auf EE für eine sehr komplexe Sache. Und ich vermute, es gibt weder DIE eine Lösung, noch macht es richtig Sinn, ein Scheitern, eine Unmöglichkeit… am Stand EINES Bausteins dieses Umstieges festmachen zu wollen.
        Wir kommen (und stecken dort eigentlich noch immer) in einem System aus einem zeitlichen 1:1 von Erzeugung und Abnahme. Bei weiterem Ausbau von EE müssen wir uns von diesem zeitlichen 1:1 wohl lösen und benötigen wohl Speicherlösungen auf den drei Ebenen: Einspeisepunkt, Netz, Entnahmepunkt.
        Das sind große Umstellungsprozess. Ich gehe davon aus, dass dies nicht immer gleichzeitig und umfänglich richtig in den einzelnen Entwicklungssträngen erfolgen wird.

        Klar dürfte auch sein, dass die alten/aktuellen Marktteilnehmer gern ihr altes Geschäftsmodell weiterbetreiben würden. Solch „Unordnung“ durch EE-Einspeisung können die eher nicht leiden/gebrauchen.

        Wie solche Dinge wie verzögerte Ausstattung mit Smartmetern, langsame Abarbeitung von Speicherprojektanträgen, die Politisierung/Ideologisierung der technischen Lösung „Werbepumpe“, der zunehmende Verweis auf „zukünftige Technologien“ die die EE-Lösungen doch dann überflüssig machen würden zu bewerten sind… kann ja jeder für sich selbst herausfinden. Die einfache Frage: Wem nützt es? Hilft hierbei eventuell weiter.

        Antworten
    • Future meint

      19.02.2026 um 19:40

      Natürlich braucht es jede Menge Großspeicher mit der Kapazität von Gaskraftwerken. Elli hat uns solche auch versprochen. In jedem Dorf kann sowas stehen – das stört niemanden. Leider möchte Gaskathi sowas nicht mehr so gerne haben wegen ihrer Kumpels in der Gasbranche. Aber es wird ja schon daran gearbeitet, dass Kathi die Lust an ihrem Job langsam verliert und dann endlich Lobbyistin wird, so wie auch schon ihr netter Ehemann.

      Antworten
    • hu.ms meint

      19.02.2026 um 20:00

      „AKW (diese neue kleinen Dinger),“
      Gibts noch nirgends.
      Wenn du den 30.000 jahre strahlenden abfall in deinem garten lagern willst – einverstanden. Ansonsten will den ja niemand !

      Antworten
      • Jörg2 meint

        20.02.2026 um 09:55

        Im politischen Raum braucht es die nicht in der Realität. Es reicht aus, darauf zu verweisen, was da schönes am weiten weiten Horizont vielleicht mal auftaucht, um heute mögliche EE-Lösungen zu kippen und AKW-Fördergelder in Größenordnungen laufen zu lassen.

        Es ist wie beim Umstieg vom Verbrenner auf BEV. Die Verbrennerindustrie verweist sehr gern auf das, was sie in (weiter) Zukunft mal auf den Markt bringen wird und würde eigentlich gern ihr altes Zeug bis dahin ungestört weiter verticken. Das die Zukunftslösung dann vielleicht nicht kommt? Oh! Wer hätte das gedacht!

        Und die Marktneueinsteiger, die Vorleben, dass es auch ohne Verbrenner geht, werden, da auf technischer Ebene zunehmend unmöglich, halt ideologisch fertig gemacht.

        Antworten
  2. Future meint

    19.02.2026 um 12:39

    Habeck steht bereit – er könnte sofort übernehmen.
    Von Merz und Gaskathi können wir leider nicht mehr so viel erwarten für eine gute Zukunft.

    Antworten
    • eBikerin meint

      19.02.2026 um 20:01

      Habeck hat gezeigt dass er nicht mal die sog. Pendlerpauschale (Kilometergeld) versteht. Was kann man da bitte erwarten?

      Antworten
      • Jeff Healey meint

        19.02.2026 um 20:53

        Auf jeden Fall deutlich mehr als von der aktuellen Regierung….

        Antworten
  3. Gunnar meint

    19.02.2026 um 10:06

    Es wurde auch ein Aufruf gestartet, der von uns unterschrieben werden kann, um das ruinöse Netzpaket zu stoppen:

    dabeisein.gruene.de/forms/katherina-reiche-zerstort-die-energiewende-und-macht-uns-abhangig-rette-die-erneuerbaren-energien-mit-uns

    Ich hab es unterschrieben, vielleicht finden sich hier noch weitere Mitstreiter.

    Antworten
    • MrBlueEyes meint

      19.02.2026 um 10:46

      Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

      Antworten
    • Mäx meint

      19.02.2026 um 10:54

      Hab mir gerade einen erschienen Artikel auf t-online durchgelesen.
      Ich fasse mal grob zusammen:
      . T-online hat erfahren welche Netzgebiete von dem Stempel „kapazitätslimitiert“ betroffen wäre
      . Großteil der Netzbetreiber sind im Netz von E.On
      . E.On deckt 30% des Netzes ab
      . 75% der Redispatch-Maßnahmen kommen aus dem E.On Netz
      . E.On scheint also mit Netzausbau nicht nachzukommen
      . Reiche war wie bekannt vorher bei E.On
      . Erkenntnisse über Notwendigkeit aus Studie des E.DIS Konzern (mehrheitlich im Besitz von…na…genau E.On)
      Alles nur Zufälle.

      Antworten
      • MichaelEV meint

        19.02.2026 um 11:42

        Da wo viele EE erzeugt werden, kommt es automatisch häufig zu Abregelungen. Und es ist doch keine Option Netze auszubauen, dessen Kapazitäten nicht sehr viele Stunde im Jahr gebraucht werden.
        Im jetzigen System ist das schon eine logische Schlussfolgerung den EE-Ausbau zu drosseln, wenn es regelmäßig Überkapazitäten gibt.

        Ein lange nachklingendes Übel sind die HGÜ, die nicht gebaut wurden. Und das Grundübel ist das Strommarktdesign, dass eine deutschlandweite Kupferplatte suggeriert und die immer weiter ausufernden Fehlallokationen durch Redispatch heilen muss. Eine brauchbare Preisbildung am Strommarkt würde aus dem Redispatch-Schaden gegenteilig an „kapazitätslimitierten“ Erzeugungsorten günstige Preise und Anreize für die Sektorenkopplung schaffen. Statt Energiewende durch positive Anreize macht Deutschland weiter auf Energiewende durch Schmerz.

        Die Idee scheint aber alle EE-Erzeuger in einen Topf zu werfen, was absurd ist. Wenn in Bayern häufig zu viel PV abgeregelt werden muss, Windkraft aber fehlt, macht es keinerlei Sinn beides zu drosseln.

        Antworten
        • Mäx meint

          19.02.2026 um 14:30

          Grundsätzlich wird das Paket mehr zerrissen als notwendig wäre.
          Ich finde aber eben nicht, dass es die automatische Schlussfolgerung sein sollte den EE Ausbau allgemein zu drosseln (so wie ich dich verstanden habe, du ja auch nicht).
          Mir ist der Mechanismus in dem Papier einfach zu stumpf; 3% drüber und man ist für 10 Jahre gebrandmarkt und kann nicht ausbauen.
          Denn Ziel ist es ja trotzdem EE noch massiv auszubauen.

          Diese Regelung hat ja zur Folge, dass der Netzbetreiber keinen Anreiz hat den Netzausbau voranzutreiben. Dann wird eben nichts mehr zugebaut, kann dem ja erstmal egal sein.
          Stattdessen sollte es ja so sein, dass der Netzbetreiber daran interessiert sein sollte weiterhin einen Zubau zu ermöglichen.
          Wenn er z.B. Speicher ins Netz integriert bekommt er einen Bonus usw.

          Denn wenn ein Standort für Windenergie gut ist, sollte man dort Windkraft ausbauen, weil es eben nicht unbegrenzt gute Standorte gibt.

          Die HGÜ zähle ich gesamt zum Netzausbau zu (mag sein dass das falsch ist).

      • MK2 meint

        19.02.2026 um 13:23

        EON hat 95 von 185 GW der EE-Anlagen in Deutschland angeschlossen.
        EON deckt also mehr als 50 % der EE-Anlagen bei 30% Netzanteil ab.
        Bei der sehr hohen EE-Dichte ist es also kein Wunder dass ein Großteil der Redispatch-Maßnahmen bei EON entstehen.
        Abgesehen davon dürfte es EON egal sein was das Redispatch kostet – die Kosten werden über die Netzentgelte an die Endverbraucher weitergegeben.
        Ansonsten gilt auch hier: Schreibe niemals Bosheit zu, was durch Dummheit erklärt werden kann.
        Wobei letztens in der Zeit war, dass das Reiche-Maßnahmenpaket nicht so übel ist wie die Kritiker behaupten.

        Antworten
        • R2D2 meint

          19.02.2026 um 19:09

          Reiche hat lediglich die irrsinnigen Subventionen gestrichen. Ist doch auch folgerichtig, überall lese ich wie easy PV Strom ist. Zu was dann noch fördern? Jeder kann sich das Dach, die Wände oder den Kellerboden voll mit PV machen und den Strom nutzen. Das wird nirgends verboooten.

    • Jörg2 meint

      19.02.2026 um 12:19

      Wenn in einem System eine Engstelle das gesamte System begrenzt, was sollte man da machen? Natürlich: Die Engstelle auf das Niveau bringen, dass diese Gesamtsystembegrenzung beseitigt wird.

      Welche Engstelle hat man erkannt? Das Netz.
      Was müsste also passieren? Aus- und Anpassung des Netztes an den aktuellen und zukünftigen Bedarf.

      Was kann man zusätzlich tun? Z.B. Förderung von Kombilösungen von EE-Erzeugung und Vor-Ort-Speicherung zwecks gesteuerter, netzdienslicher Einspeisung. Also: Wenn das Netz aktuell einen EE-Park der Größenordung XY für anschlussfähig hält, dann sollte diese Schnittstelle auch diesen EE-Park plus Speicher für anschlussfähig halten. Der gesamte Vorgang von Erzeugung, Speicherung, temporärer Abschaltung, Einhaltung der Einspeiseobergrenzen… obliegt dem Parkbetreiber.

      Antworten
  4. MK2 meint

    19.02.2026 um 10:00

    Die Grüne hatten zwischen 8.12.2021 und 6.5.2025 mehr als genug Zeit, die 10 Punkte umzusetzen. Jetzt kommt der 10-Punkte-Plan zu spät, denn die Grünen sind nicht mehr in der Regierungsverantwortung.

    Antworten
    • MrBlueEyes meint

      19.02.2026 um 10:44

      Die Grünen haben alleine regiert? Wäre mir neu

      Die Grünen hatten keinen Lindner, der alles Gute finanziell schon blockiert und sabotiert hat? Wäre mir neu

      Den Grünen wird nun unter oben genannten Umständen vorgeworfen, 16 Jahre durch CDU verschleppte Energiewende nicht in 3,5 Jahren beseitigt zu haben? Während das erste Jahr allein zur Bewältigung der Gaskrise draufging? Die auch von der CDU zu verantworten ist? Und das zweite Jahr allein schon zur Bekämpfung der Inflation draufging?

      Diese irrationalen Vorwürfe sind mir tatsächlich nicht neu… 🙄

      Antworten
      • Martin meint

        19.02.2026 um 10:55

        Sehr gut. Mein Beifall.

        Antworten
        • R2D2 meint

          19.02.2026 um 19:13

          Das ist die Logik der Grünen…
          Grundsätzlich ist alles richtig, was die sagen. Wenn die dinge anders laufen, sind immer andere schuld.

      • Justin Case meint

        19.02.2026 um 10:55

        Treffer, versenkt.
        :-)

        Antworten
      • Mäx meint

        19.02.2026 um 11:17

        Du weißt doch, prinzipiell sind die Grünen schuld.
        Übrigens auch daran, dass die Metzgereien sterben…hab ich jetzt erst gelesen.
        Das Leben kann so einfach sein wenn man sich komplexen Dinge verwehrt.

        Antworten
      • MK2 meint

        19.02.2026 um 13:27

        Viele der Maßnahmen kosten kein Geld, z.B. die systemdienliche Steuerung von Stromspeichern oder kostenloser Strom in Zeiten zu denen er für teures Geld entsorgt werden muss (negative Strompreise). Das hätte man auch schon in der Regierungsverantwortung umsetzen können.

        Antworten
      • Jeff Healey meint

        19.02.2026 um 14:29

        Hallo MrBlueEyes,
        Dankeschön für diesen Kommentar, zu hundert Prozent zutreffend!

        Antworten
  5. MrBlueEyes meint

    19.02.2026 um 09:57

    Alles richtig… und mit Habeck wäre das auch so oder so ähnlich gekommen…

    Aber Deutschland hat sich für Rückschritt, Stumpfsinn und die fossile Kostenfalle entschieden… aber anscheinend ist das immer noch genau so gewollt, wenn man sich die Umfragen so anschaut… es ist zum Verzweifeln mit diesem Land…

    jm2c

    Antworten
    • Peter meint

      19.02.2026 um 10:12

      Menschen sind recht leicht zu manipulieren.
      Viele, die die Meinung machen, trommeln für den Rückschritt um daraus einen individuellen Vorteil zu ziehen. Die einen haben nicht nur die „Meinung“ als Geschäft, sondern daneben auch weitere, fossile Geschäfte. Andere wiederum haben nur das fossile Geschäft und finden darüber hinaus Demokratie doof. Wiederum andere im Meinungsgeschäft sind Geschäftspartner fossiler Geschäftemacher und brauchen/wollen das Geschäft mit denen. Also wurde die Mehrheit entsprechend manipuliert.

      Antworten
  6. Cupra meint

    19.02.2026 um 09:55

    Tja, wir hätten Habeck bekommen können und das oben vorgestellte…und jetzt sehen wir was mir mit Merz und Reiche bekommen haben. Da wirds einem übel.

    Antworten
    • Peter meint

      19.02.2026 um 10:26

      Also bei Facebook, was ja nach wie vor Millionen Wähler erfolgreich erreicht, sind einflussreiche und finanzstarke Gruppen wie die INSM („Inisitative Neue Soziale Marktwirtschaft“) und die MIT (Mittelstands- und Wirtschaftsunion) gerade wieder recht aktiv. Das sind diejenigen, die eine Erbschaftssteuer für Hexenwerk halten, den Sozialstaat sowieso und den Renteneintritt eher bei 85 Jahren sehen. Also Leute die mehrheitlich ihren Job und Reichtum und damit auch den Einfluss geerbt haben, aber sich selbst gern als „Leistungsträger“ bezeichnen oder bezeichnen lassen. Und natürlich unser Jensi und die FDP BaWü (Wahlkampf!) mit ihren kruden Thesen.
      Dazu kommen natürlich die gut organisierten Postings in den ganzen Hundebesitzer- und Sprüchebildchen-Kanälen. Auch eine erfolgreiche Werbeplattform.

      Antworten
  7. Frank meint

    19.02.2026 um 09:40

    Punkt 6 ist schwer zu verstehen: 600kWh kostenlosen Sonnenstrom
    —- pro Jahr? wenn der Strompreis negativ ist?
    Gute Idee ABER ich könnte mir vorstellen, dass die Leitungen dem „Run“ nicht standhalten, wenn plötzlich 10 Mio ihr E-Auto laden wollen.

    Ehrliche Strompreise müssen halt die lokale Verfügbarkeit representieren (also nicht nur die Produktionsmenge des regenerativen Stroms, sondern auch die Leitungen bis hin in die Straßenzüge)

    Antworten
    • Stromspender meint

      19.02.2026 um 10:38

      Deshalb:
      3. Verteilnetz-Ausbauoffensive 2030

      Was viele Bürgerinnen und Bürger noch nicht verstanden haben (allerdings werden sie da auch von Frau Reiche & Co. „dumm“ gehalten): Die Energiewende funktioniert nur bei einem zügigen und umfassenden Netzausbau auch der „unteren“ Ebenen 4-7 (
      Mittelspannungs- und Verteilnetze der letzten Ebene). Dieser Ausbau findet aber seit gut zwei Jahrzehnten nicht ausreichend statt. Und deshalb können PV- und Windkraftanlagen (aber auch Großspeicher) nicht mehr einfach so ans Netz angeschlossen werden.

      Und Frau Reiche macht jetzt den unterirdischen „Vorschlag“, den Netzausbau weiter schleifen zu lassen und anstatt dessen wieder fossile Großkraftwerke zu bauen.
      Die Fossil-Lobby lässt schön grüßen…

      Antworten
      • MichaelEV meint

        19.02.2026 um 12:11

        Es wurde zumindest so viel Netzausbau betrieben, dass vor allem das immer weiter ansteigende Netzentgelt als Kostentreiber hervorgetreten ist.
        Stromnetze haben hohe fixe und geringe variable Kosten. Es muss mal in die Köpfe rein, dass (so wie bei einem anderen Thema) die Auslastung maßgeblich für den Fixkostenanteil pro kWh ist! Netzausbau für wenige Stunden im Jahr ist sau teuer und damit natürlich nicht sinnvoll.

        Prio 1 wäre Anreize zu haben, um Überkapazitäten lokal sinnvoll im Rahmen der Sektorenkopplung verbrauchen zu können. Prio 2 wäre mit Speichern puffern zu können. Erst am Schluss kommt der Netzausbau.

        Man sollte mal verinnerlichen, wie das bisher gelaufen ist:
        In den Regionen mit viel EE-Erzeugung wurde bereits viel Netzausbau betrieben. Der Netzausbau finanziert sich durch das Netzentgelt in den Regionen. Das Netzentgelt steigt also in den Region mit viel EE-Erzeugung. Es gibt also kein Anreiz Strom dort zu verbrauchen wo es Überkapazitäten gibt, stattdessen gibt es sogar einen steigenden Malus.
        Den Anreiz haben die Regionen, die keinen Netzausbau betrieben haben, in der Tendenz weil man dort die Energiewende hat schleifen lassen. Den Anreiz haben also eher die, wo EE gar nicht ankommen -> Redispatch!
        Je weiter man diesen Unsinn treibt, desto schlimmer wird das Ergebnis. Wenn immer weiter dort ausgebaut wird, wo es sowieso schon zu viel gibt, zum Abtransport weiter das Netz ausgebaut werden muss und lokal hohe Preise steuern den Verbrauch zu reduzieren, wird der Umfang an Redispatch immer größer.

        Antworten
    • MichaelEV meint

      19.02.2026 um 11:16

      Der „Sonnenstrom“ wird ja dezentral von PV-Anlagen vor Ort erzeugt und perspektivisch wird es zur Tagesmitte immer mehr Überkapazitäten geben. Also in der Tendenz keine falsche Idee.

      Natürlich ist das keine feine Steuerung, deinen letzten Abschnitt unterschreibe ich zu 100%. Aber von einem sinnvollen Preissystem ist man Welten entfernt. Und so etwas wie „wenn ich aus dem Fenster schaue und die Sonne steht am Himmel, dann gibt es Sonnenstrom“ oder „.. die Bäume wiegen sich im Wind dann gibt es Windstrom“ wäre eine weit bessere Steuerung als der schreckliche Status quo.

      Antworten
    • Futureman meint

      19.02.2026 um 11:44

      Den Punkt braucht es gar nicht, sondern nur mehr Verständnis für Börsenstrom. Denn gemeint ist damit wohl, die negativen Börsenstrompreise zur Mittagszeit im Sommer an die Kunden weiterzugeben. Die Möglichkeit gibt es für jeden aber schon lange, über einen Börsenstromtarif. Was noch geändert werden muss, sind die dazu passenden Netzentgelte und vollflächig verbaute Smartmeter. Und natürlich die Aufklärung der Stromkunden über die bereits vorhandenen Möglichkeiten.

      Antworten
    • Blitz meint

      19.02.2026 um 12:18

      Es ist schlichtweg falsch das 10 Millionen E-Autos PLÖTZLICH laden wollen. Es fahren auch nicht alle Autos gleichzeitig an die Tankstelle.
      Das Gegenteil ist der Fall. Man kann das Laden auf die Tageszeit schieben wo der Preis am günstigsten ist. Nachts halt oder wenn der Strompreis günstig ist.

      Antworten
      • eBikerin meint

        19.02.2026 um 12:30

        „fahren auch nicht alle Autos gleichzeitig an die Tankstelle.
        Das Gegenteil ist der Fall. Man kann das Laden auf die Tageszeit schieben wo der Preis am günstigsten ist. “
        Und wann ist Sonnenstrom am günstigsten? Richtig im Sommer mittags. Also hat er da (auch wenn die 10 Millionen eAutos natürlich total übertrieben sind) komplett recht. Denn wann soll man denn den Sonnenstrom verschenken wie es die Grünen heir vorschlagen? Natürlich zu den Zeiten mit Überproduktion – und damit einher gehenden negativen Börsenpreisen.

        Antworten
      • SEDE meint

        19.02.2026 um 14:37

        Blitz, dein ERNST? 10 Millionen E-Autos? Wieviele haben wir Angemeldet?

        Antworten

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