• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche
Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Volvo: SPA3 schafft Voraussetzungen für flachere Elektroautos

20.02.2026 in In der Planung von Thomas Langenbucher | 19 Kommentare

Volvo-ES90

Bild: Volvo (Symbolbild)

Die neue Elektroplattform SPA3 von Volvo könnte den Weg zurück zu klassischen, flach bauenden Limousinen und Kombis ebnen – etwa zu Modellen wie dem S60 oder V90. Derzeit dominieren SUVs das Portfolio der Schweden: Fünf der sechs aktuellen Baureihen haben dieses Format, und selbst das formal als Limousine auftretende neue E-Auto ES90 wirkt von der Höhe eher wie ein Crossover.

In der Vergangenheit hatte das Management laut Autocar betont, dass im geplanten Acht-Modell-Portfolio angesichts des starken SUV-Fokus kaum Platz für traditionelle Limousinen und Kombis sei. Die mit Verbrenner fahrenden S60 und S90 sowie deren Kombiversionen V60 und V90 wurden entsprechend eingestellt. Doch mit der neuen Plattform SPA3, die erstmals im mittelgroßen SUV EX60 zum Einsatz kommt, rückt mehr technische Flexibilität in den Fokus.

Ein zentrales Merkmal der SPA3 ist, dass die Batteriekapazität nicht mehr die Fahrzeughöhe vorgibt. Anders als die bisherige SPA2-Architektur, die für Modelle wie das große Batterie-SUV EX90 und die vollelektrische Oberklasselimousine ES90 von einer Verbrennerplattform abgeleitet wurde, ist die SPA3 von Grund auf als reine Stromer-Plattform konzipiert. Das eröffnet größere Freiheiten bei der Anordnung von Komponenten und Strukturen.

„Wir können Autos hoch machen. Wir können sie niedrig machen.“

Volvo-Technikchef Anders Bell erklärte Autocar: „Meine Aufgabe in der Entwicklung ist es, dem Unternehmen Optionen zu bieten. Wir können Autos hoch machen. Wir können sie niedrig machen.“ Die neue Skalierbarkeit sei möglich geworden, weil Verbrennungsmotor, Abgasanlage und Kraftstofftank aus der Konstruktion verschwunden seien und sich dadurch neue Wege für Struktur und Plattformaufbau eröffneten.

Bislang führten die Zwänge angepasster Verbrennerplattformen dazu, dass Batteriepacks zur Kapazitätserhöhung in die Breite wachsen mussten – ein Grund, warum viele Elektroautos insgesamt breiter wurden. Die SPA3 ermöglicht Proportionen in Breite, Höhe und Silhouette, die näher an klassischen Verbrennerfahrzeugen liegen.

Ein entscheidender Unterschied liegt in der Frontstruktur: Da sie keinen Motor mehr aufnehmen muss, können Batteriezellen flexibler im Unterboden und sogar vor der Spritzwand verteilt werden. Der Übergang zwischen Batterie und vorderer Crashstruktur wurde nach vorn verlegt. So lassen sich laut Volvos Technikchef Bell mindestens sieben Kilowatt Speicherkapazität weiter vorn im Fahrzeug unterbringen, ohne die hohen Volvo-Sicherheitsstandards zu kompromittieren.

„Fußgaragen“ sorgen für mehr Platz im Fonds

Durch die Platzierung von Zellen vor der Windschutzscheibe entstehen zudem sogenannte „Fußgaragen“, wie sie etwa bei besonders flachen Elektroautos wie dem Porsche Taycan oder Audi e-tron GT genutzt werden. Sie erlauben eine Sitzposition im Fond auf dem Niveau eines Verbrenners, wodurch Fenster- und Dachlinie niedrig gehalten werden können.

Dass die ES90 vergleichsweise hoch baut, liegt laut Technikchef Bell an der SPA2-Architektur: Sitze und Fußräume müssen oberhalb der Batterie angeordnet werden, was das Fahrzeug um rund 200 Millimeter anhebt. „Wenn man ein durchgehend flaches Batteriepaket über die gesamte Fahrzeuglänge hat, zahlt man diesen Preis. Deshalb sehen so viele batterieelektrische Fahrzeuge auf Verbrennerplattformen wie kleine SUVs aus, selbst wenn sie niedrig wirken wollen.“

Zusammen mit weiteren Optimierungen der SPA3 kann Volvo mit dieser Plattform Bell zufolge unterschiedlichste Elektroautos realisieren. „Wir können niedrig. Wir können elegant. Wir können hoch. Wir können Minivans bauen … Alles ist im Baukasten. Was wir tatsächlich umsetzen, ist eine andere Frage.“

Volvo könnte also relativ einfach eine Limousinen-Variante des EX60 als elektrischen Nachfolger des früheren S60 entwickeln, oder auch eine entsprechende Ausführung des Kombis V60. Konkrete Modellpläne nennt das Management vorerst aber nicht.

Newsletter

Via: Autocar
Tags: Volvo ES60Unternehmen: Volvo
Antrieb: Elektroauto

Die beliebtesten Elektroauto-News der Woche

Elektrischer Range Rover Velar: Erlkönigfotos geben Ausblick auf sportliches Design

Auch interessant

Volvo testet mutmaßliche weitere Elektro-Limousine auf öffentlichen Straßen

Volvo-ES90-Heck

Audi und Skoda sollen neue Mitglieder für Volkswagens E-Kleinwagen-Familie planen

Cupra-Raval-getarnt

AMG bestätigt SUV-Coupé als drittes eigenes Elektroauto

Mercedes-AMG-Elektro-SUV-Teaser-2024

Audi belebt laut Bericht den Namen A2 für ein kleines Elektroauto wieder

Audi-A2

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Tt07 meint

    20.02.2026 um 22:54

    @Citystromerer, volle Zustimmung, das wird hier aber nicht gern gelesen…

    Antworten
  2. Simon meint

    20.02.2026 um 18:34

    Wir können niedrig. Wir können elegant. Wir können hoch. Wir können Minivans bauen … Alles ist im Baukasten. Was wir tatsächlich umsetzen, ist eine andere Frage.“

    Dann baut einen Van mit ausbaubaren und verschiebbaren Sitzen oder einen Kombi. Da baut BMW und Mercedes mehr Modelle.

    Antworten
  3. David meint

    20.02.2026 um 12:51

    Das ist sicher nur ein kleines Detail, aber in der Tat war auch hier der Porsche Taycan ein Vorreiter. Unsere zwei Mädchen sind indessen junge Damen und mit Körpergrößen um die 1,75 m und langen Beinen durchaus in einem Bereich, wo die Rücksitze von manchen Fahrzeugen gewisse Flexibilität verlangen. Im Taycan dagegen sitzen sie absolut relaxed. Auch hinter mir (groß) ist genug Platz und vor allem sitzen sie in normaler Position und nicht wie im Tesla wie ein Frosch. Klar, wir fahren mit diesem Auto nicht pausenlos Langstrecken mit der Familie, aber wenn es mal passiert ist es überhaupt kein Problem. Außerdem gibt es keinen Kampf um den Beifahrersitz.

    Antworten
    • Aztasu meint

      20.02.2026 um 14:49

      Glückwunsch. Der Porsche Taycan ist ein super Auto. Selbst 5,5 Jahre nach Markteinführung der Plattform und 2 Jahre nach dem umfangreichen technischem Facelift kann es noch sehr gut mit der Konkurrenz mithalten, keine Selbstverständlichkeit heutzutage. Die gute Innenraumqualität, die gute Fahrzeugarchitektur mit modernster zund zukünftsfähiger Technik wie 800V, Head-Up-Display, Active Ride Fahrwerk etc. sprechen dafür das der Taycan als Facelift-Modell auch eines der besten Gebrauchtfahrzeuge sein wird.

      Antworten
      • Future meint

        20.02.2026 um 15:19

        Es war noch nie so günstig, jetzt einen gebrauchten Porsche zu fahren, schreibt die Autopresse in Europa.
        Gebrauchte Porsche Taycan sind aufgrund des hohen Wertverlusts ab ca. 58.000 € erhältlich. Schnäppchen finden sich oft bei Modellen mit höherer Laufleistung oder als 4S/Turbo-Varianten. Der Markt bietet viele Angebote unter Marktwert, wobei der hohe Wertverlust teilweise durch abnehmende Batterieleistung und hohe Reparaturkosten bedingt ist. (Quelle: Gemini)

        Antworten
        • Aztasu meint

          20.02.2026 um 16:33

          Das sind halt die 1st Gen Taycan ohne Facelift. Nicht völlig runtergefahrene Exemplare gehen schon ab €55k los. Das Facelift macht aber einen großen Sprung was Akku, Ladetechnik, Komfort und Effizienz/Reichweite angeht. Die Facelift-Modelle sind zwar erst 1,5-2 Jahre alt aber die Preise scheinen deutlich stabiler zu sein. Mal sehen wie es in 2 Jahren aussieht wenn alle Leasing- und Mitarbeiterfahrzeuge ausgelaufen sind und viele Fahrzeuge auf den Markt kommen. Ich denke die Preise bleiben höher als beim Pre-Facelift Modell. Dennoch bekommt man dann für geschätzt 62.500€-65.000€ schön ausgestatte Porsche Taycan.

        • M. meint

          20.02.2026 um 17:08

          Ach, es geht noch weiter runter. Mein persönlicher „Favorit“ ist ein 4S aus 09/2020 mit kleiner Batterie (75 netto) und 215.000 km für nur 44k€.
          Was für eine Binsenweisheit: „wenn Autos alt werden, werden die günstiger“.
          Wobei „günstig“ auch so eine Definitionssache ist – für 44k bekommt man auch schon einige Neuwagen. Dass sich ein Porsche in dem Alter (5,5 Jahre) und der Laufleitung noch für 44k€ verkaufen lässt (ok, erstmal ist das nur ein Angebot), lässt doch hoffen.
          Was auch hoffen lässt: 89% SoH. Bei diesen Ladeleistungen und vor allem den üblichen ENTladeleistungen (Porsche werden ja nicht gefahren, um sparsam unterwegs zu sein…) wird man sicher noch ein paar lm Spaß haben können.
          Klar – es kann natürlich sein, dass er morgen abbrennt. Überfällig ist er ja. ;-)

        • brainDotExe meint

          20.02.2026 um 17:46

          Ist doch super, dann können auch Leute mit kleinerem Geldbeutel Spaß an so einem ausgezeichneten Auto haben.

      • Citystromerer meint

        20.02.2026 um 16:05

        Auf welcher Basis werden hier eigentlich Aussage über persönliche Verhältnisse in irgendeiner Weise verifiziert, so dass man sich dann sinnvoll darauf beziehen kann, z.b mit Glückwünschen? So wie ich das sehe, sind die Anmeldungen hier anonym und jeder kann sich darstellen, wie es ihm im Moment einfällt. Natürlich gehören immer zu einer Story auch Leute, die sie glauben.
        Den Text habe ich aufmerksam gelesen und finde darin keinen Bezug zu Porsche. Was habe ich übersehen?

        Antworten
        • Steffen meint

          20.02.2026 um 16:25

          Es gibt hier Anmeldungen? Hier kann man doch mit irgendwelchen Namen und einer beliebigen nicht existenten Mail-Adresse schreiben?! Kann mich zumindest nicht erinnern mal meine Mail hier verifiziert zu haben…

        • Citystromerer meint

          20.02.2026 um 21:14

          Musstest du nicht deine email adresse eingeben und auf Freischaltung warten?

  4. M. meint

    20.02.2026 um 12:41

    20 cm höher = „flaches Batteriepaket“.
    Die Definition von „flach“ scheint jeder anders zu sehen.
    Da soll mal noch einer über den MEB meckern. ;-)

    Fußgaragen sind toll, aber keine neue Erfindung.
    Trotzdem natürlich lobenswert, wenn man jetzt auch bei Volvo versucht, die Autos wieder etwas flacher zu bauen. Die Volvo Kombis waren immer schöne Autos, wenn auch mit den falschen Motoren.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      20.02.2026 um 12:46

      „Sitzgaragen“ zumindest für vorne waren auch mal was. In nahezu allen Elektroautos sitzt man signifikant höher als in vergleichbaren Verbrennern, das stört mich.

      Bis die Akkus soweit sind, dass man sie nur noch unter dem Fond und Kofferraum verbauen kann und vorne den Raum einfach frei lässt, dauert es wohl noch etwas.

      Antworten
      • M. meint

        20.02.2026 um 12:49

        Beim i4 sind es ggü. G26 Verbrenner… 20mm? Weniger?
        Sorry, aber du übertreibst.

        Antworten
        • brainDotExe meint

          20.02.2026 um 13:13

          Ich habe keine Zahlen, es ist aber schon spürbar, man merkt es.
          Besonders stark ist der Unterschied zu meinem vorherigen E90 3er, der war zusätzlich noch tiefer gelegt.
          Das ist ja beim i4 so ne Sache, da ist nicht viel machbar mit Tieferlegung.

    • Tinto meint

      20.02.2026 um 13:12

      Über den MEB wurde gemeckert, aber der ID.7 ist nur 10mm höher als ein Passat Verbrenner.

      Antworten
      • brainDotExe meint

        20.02.2026 um 14:23

        Man sitzt aber viel höher als in einem Passat.
        Zum anderen ist der Passat im Vergleich zu seinem Vorgänger deutlich höher geworden.

        Antworten
        • Steffen meint

          20.02.2026 um 16:28

          Die Werte sind gegenüber meinem vorherigen 5 Jahre alten Superb Combi trotzdem gleich. Ich merke da auch keinen Unterschied. Ich hab nur das Gefühl, dass die Fenster etwas kleiner sind bzw. das Blech darunter höher gezogen ist. Konnte ich leider nicht nachmessen im Vergleich zum Superb.

        • Mary Schmitt meint

          20.02.2026 um 17:29

          Das ist Unsinn. Sind es dann beim Passat 20 cm bis zum Dach? Nein!

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de