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Künstlicher Sound von Elektroautos: EU will neue Regeln schaffen

23.02.2026 in Technik von Thomas Langenbucher | 66 Kommentare

Porsche-Taycan

Bild: Porsche

Die EU diskutiert derzeit laut der TAZ, ob es künftig offiziell erlaubt sein soll, Elektroautos mit Lautsprechern auszustatten, die Geräusche von Verbrennungsmotoren simulieren. Holger Siegel vom Bundesverband gegen Motorradlärm warnt, dass dadurch „das zweite Hauptversprechen der Elektromobilität“ auf der Kippe stehe.

In der EU gibt es bereits das Acoustic Vehicle Alerting System (AVAS), das seit einigen Jahren vorschreibt, dass elektrische Fahrzeuge bei niedrigen Geschwindigkeiten Geräusche zur Warnung abgeben müssen. Einige Automobilhersteller gehen weiter und bieten zusätzliche Systeme – etwa Porsche, das mit seinen Elektroautos gezielt „wohlklingende, emotionale und zum Fahrzustand passende Geräusche“ erzeugt.

Der „Porsche Electric Sport Sound“ soll laut dem Sportwagenbauer die „akustische Visitenkarte“ des Elektroautos darstellen und „den fahrzeugeigenen Antriebssound noch emotionaler und satter klingen lassen“. Mercedes-AMG verfolgt eine ähnliche Strategie und erklärt, dass es sein Ziel sei, „einen markanten Sound zu kreieren, der die Charakteristik des Fahrzeugs unterstreicht und einen Wiedererkennungswert hat“.

Bisher existieren keine speziellen Regelungen zur Geräuschentwicklung von Elektroautos. Da diese von Natur aus leiser sind als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, gab es bislang keine Notwendigkeit für gesetzliche Vorgaben. Dies nutzen Hersteller aus: „Die Hersteller dürfen heute Elektroautos verkaufen, die die Geräuschkulisse eines V8-Motors nachahmen“, so Lars Schade vom Umweltbundesamt (UBA) gegenüber der TAZ. Im Jahr 2024 schlug der Welt-Autoherstellerverband OICA vor, Elektroautos das Recht zu geben, Motorengeräusche simulieren zu dürfen, was derzeit laut dem Bericht auch von der Wirtschaftskommission der UN für Europa (UNECE) verhandelt wird.

Die EU-Kommission sowie mehrere Mitgliedstaaten sind demnach gegen eine solche Regelung und möchten eine Außenbeschallung durch Elektrofahrzeuge nur dann zulassen, wenn sie der Sicherheit dient. Doch die Autolobby ist in der UNECE stark vertreten. Falls die Vorschläge durchgesetzt werden, könnten Elektroautos künftig offiziell mit einem sogenannten Exterior Sound Enhancement System (ESES) ausgestattet werden. Diese Systeme könnten dann eine Vielzahl von Geräuschen simulieren – von Motorenklängen bis zu Sportwagen-Sounds.

Ein kleines Zugeständnis für Kritiker: Sollte ein Fahrzeug mit einem solchen System ausgestattet sein, muss der Fahrer die Geräusche aktiv per Schalter freigeben, um zu verhindern, dass unnötige Geräusche während der Fahrt entstehen. Dem Bericht zufolge wird davon ausgegangen, dass die Regelung bald verabschiedet wird.

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Via: TAZ
Tags: EU, SoundAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Ingo meint

    01.03.2026 um 18:40

    Das ist doch wieder nur für diejenigen, welche in der Stadt mit dem Klappenauspuff herumböllern, obwohl das technisch auch nur für die Autobahn ist.
    Sound innen, für diejenigen, welche das wollen, gern.
    Extra Sound oder Lärm außen, welchen der Fahrer im gutgedämmten Fahrzeug nicht hört …

    Antworten
  2. Mateo meint

    24.02.2026 um 00:25

    Haben will 👍

    Antworten
  3. Future meint

    23.02.2026 um 21:59

    Ich frage mich manchmal, was kommt nach der vielen Party?

    Antworten
    • brainDotExe meint

      23.02.2026 um 22:17

      Elotrans 😉

      Antworten
  4. R2D2 meint

    23.02.2026 um 21:55

    Du verstehst echt nix, oder? Das Gesetz für Geräusche wurde eingeführt, damit wir nicht täglich Massenmord am Parkplatz haben. Da das nun schon Gesetz ist, kann man das auslegen und ausleben..

    Antworten
    • Future meint

      24.02.2026 um 22:02

      Das Gepiepse beim Rückwärtsfahren ist in der Tat ein sinnvoller Warnton für die Supermarktparkplätze. Aber den gibt’s ja in keinem Pkw …

      Antworten
  5. R2D2 meint

    23.02.2026 um 21:54

    Also mich nerven diese Ufo-Geräusche beim 0,002 km/h ausparken deutlich mehr als die V8 Sängerknaben. Hab ich noch nie verstanden das Thema. Endlich haben wir die Möglichkeit bekommen das Autos ruhig sind, aber schon müssen wir Mitmenschen schützen, damit sie totgefahren werden am Parkplatz vom Lidl. Da das dann Gesetz wurde, AVAS… die dummheit ever, nutzt man natürlich geltendes Unrecht die Dinge auszuleben.

    Antworten
    • Future meint

      24.02.2026 um 09:04

      Lässt sich der viele Krach beim V8 denn auch leiser einstellen?

      Antworten
      • M. meint

        24.02.2026 um 10:09

        Eher nicht. Beim BEV ginge das, aber niemand TUT es.

        Antworten
      • brainDotExe meint

        24.02.2026 um 10:11

        Ja, entweder mit Klappenauspuff oder weniger Gas geben bzw. weniger hoch drehen.

        Antworten
  6. M. meint

    23.02.2026 um 14:32

    Ich denke, hier geht es nur um den Sound außen, innen ist das sicher egal.

    Außen ist bei langsamer Fahrt sogar ein Geräusch vorgeschrieben, das meiner Meinung nach seinen Zweck nicht erfüllt.
    1. ist es lauter als das der meisten Verbrenner (Porsche, AMG und Lambo nehme ich da mal aus, den Mustang des Nachbarn auch), was alleine schon den Sinn in Frage stellt, weil Menschen in ihren Häusern ja nicht vor Autos gewarnt werden müssen,
    2. ist es ein einfacher Ton ohne jeden Bezug zur Fahrzeugbewegung. Egal ob Verzögerung, Beschleunigung, es ist einfach nur ein Ton. Zwei davon aus zwei Richtungen, dann weißt du (als Blinder – ich brauche das ja alles nicht) nichts mehr über die Verkehrssituation, du hast einfach Krach.

    Das ist die Lücke, in die manche Hersteller da stoßen – nicht ohne Hintergedanken. Denn der Verbrenner macht ein Geräusch, das an die Fahrsituation gekoppelt ist, also einem Passanten besser als ein gleichbleibendes Summen beschreibt, was das Auto gerade macht.
    Dagegen wäre im Grunde gar nichts einzuwenden, solange sich das insgesamt auf einem vernünftigen Geräuschpegel abspielt. Und dieser Schalldruck pro Fahrzeug, der muss sich daran entscheiden, wie viele Fahrzeuge gerade auf der Straße sind.
    Ich bin kein Experte für den Kurfürstendamm, aber ich schätze mal: tagsüber kann man sich dort jeglichen Außenton sparen. Da läuft eh niemand über die Straße, der nicht lebensmüde ist, und die Reifengeräusche reichen für diese Einschätzung aus.
    Nachts in der Provinz kann man sich jeglichen Außenton sparen. Da läuft überhaupt niemand über die Straße, weil alle brav im Bett liegen. Und da ist es dann (ohne Regen und Wind zumindest) leise genug, dass man auch ein BEV hört.
    Dazwischen ist es abzuwägen, in Wohngebieten zu Schulzeiten z.B., aber wie gesagt mit einer dynamischen Komponente.
    Gerne auch alle mit der gleichen, das widerspricht zwar den Individualisierungsbemühungen der Hersteller, aber hier geht es ja um Passanten, und denen ist es meist egal, ob sie von einem BMW oder einem Fiat überfahren werden.

    Nur von einer Sache muss man sich dann verabschieden: elektrische Sportwagen.
    Wie immer richtig angemerkt wird, sind tolle Geradeausbeschleunigungen (als Minimalanforderung an einen Sportwagen) elektrisch günstig zu machen, darüber heben sich elektrische Sportwagen also nicht von der Masse ab. Der Sound gehört dazu, scheinbar auch außen – vielleicht, damit nicht auffällt, dass es ein BEV ist. Das ist ja der Grund, dass Firmen überhaupt JETZT Geld in solche Entwicklungen stecken – der Taycan kam ohne (ich hab jedenfalls noch keinen röhrenden Taycan gesehen/gehört), aber der 911er verkauft sich besser.
    Und dann werden diese Firmen weiterhin Verbrenner verkaufen, die diese Geräusche nativ machen. Das ist dann halt so.
    Und darüber werden sich dann verschiedene Kommentatoren aufregen. Das ist absehbar.

    Antworten
  7. THeRacer meint

    23.02.2026 um 13:21

    … bin seit über 11 Jahren i3 froh, ohne künstliches AVAS Zusatzgedengel durch Stadt, Land und Dorf fahren zu können und zu dürfen. Auf das AVAS-Geplärre diverser Zoes und sonstiger Krachproduzenten kann ich gut verzichten. Erstrecht auf zusätzlichen künstlichen Fake-Lärm. …

    Antworten
    • Steffen meint

      23.02.2026 um 13:35

      In meinem ID.7 höre ich davon fast nichts. Kann mich nicht beklagen.

      Antworten
      • Gerry meint

        23.02.2026 um 19:07

        …das künstliche Fahrgeräusch ist bei allen eAutos nach außen gerichtet, also im Fahrzeuginnern nicht oder kaum zu hören.

        Antworten
  8. Jörg meint

    23.02.2026 um 13:14

    Und dieser Lärm wird dann bei jeder Geschwindigkeit emittiert 😳!
    Das ist die mit Abstand krankeste Idee, die ich je gehört habe.
    Welche Hirnlosen genehmigen sowas 😱?
    Das ist der letzte Todesseufzer einer ahnungslosen, sterbenden Verbrenner Industrie.

    Antworten
    • Mega meint

      27.02.2026 um 10:43

      Es sind die hirnlosen Verbrenner Hersteller, die das genehmigen. Gemacht wird es aber nur aufgrund der Wünsche der Kundschaft, die offenbar ihr egoistisches „schaut her, ich bin der Geilste!“Verhalten auch noch in der Öffentlichkeit mit künstlich erzeugtem Lärm zelebrieren muss. Jeder, der sich eine solche Scheisskarre kauft und diese Features, ist einfach nicht ganz dicht. Sollen Sie sich doch mit Kopfhörern ihre eigene Birne zudröhnen, aber die anderen Menschen in Ruhe lassen!

      Antworten
  9. TomTom meint

    23.02.2026 um 12:44

    Jaja, Porsche kommt aus dem Loch gekrochen und will Lärm erzeugen.
    Dann sollen sie es aber auch anders benennen damit am Ende die Abkürzung zum gebotenen für alle anderen passt…
    Porsche Electric Sport Ton, abgekürzt PEST

    Antworten
  10. Jörg2 meint

    23.02.2026 um 12:05

    So lässt sich das Knarzen und Klappern der Karosse besser vertuschen.
    Welche Hersteller wollen solche Systeme?

    Antworten
  11. Steffen meint

    23.02.2026 um 11:57

    Von mir aus gerne – aber eben nur innen im Auto.

    Antworten
  12. Powerwall Thorsten meint

    23.02.2026 um 11:53

    Es ist doch noch gar nicht der 1.April – könnte man aber meinen.
    Jetzt könnte sich ja mal ein altdeutscher Autobauer aus der Deckung wagen und sich öffentlich von diesem Schwachsinn distanzieren – Fehlanzeige

    Antworten
  13. Elektroautor meint

    23.02.2026 um 11:43

    KI ist schon bei jedem angekommen, die Roboter werden in den nächsten Jahrzehnten auch in die Haushalte einziehen. Aber die E-Autos werden in 50 Jahren noch mit V8-Motorengeräuschen beschallt werden. Da sieht man echt wie engstirnig und bescheuert der Homo Sapiens Krachiensis ist.

    Das Feature der E-Autos, dass sie leise sind wird durch postpubertäre Geräuschkulissen zunichte gemacht, obwohl eigentlich gerade bei modernen Autos die technische Notwendigkeit absolut sinnbefreit ist. Spurhalteassistent und Notbremsassistent würde das Auto eh stoppen, selbst wenn wir es nicht hört und hineinrennt.
    Aber ich würde da beim Verursacherprinzip ansetzen – die extrem leisen Fußgänger, die nichts sehen, weil ihr Blick am Handy ist und nichts hören, weil sie Kopfhörer aufhaben. Diese Vandalen des Straßenverkehrs müsste man Warnleuchten auf den Kopf setzen und sie mit Lautsprechern ausstatten, die Geräusche von einem Dinosaurier imitieren – dann wären diese endlich sicher. Genauso wie die heranschleichenden Radfahrer oder E-Biker, die mit einer Geräuschkulisse eines heran nahenden Düsenjets auszustatten sein sollten.

    Das wäre dann das Straßenbild, was wir brauchen. Und, dass die Roboter vom Musk noch authentischer und menschlicher sind, pupsen und rülpsen sie auch noch nach einem aufwendig errechneten Algorithmus.

    Schöne neue Welt!! 🌍

    Antworten
    • Andi EE meint

      23.02.2026 um 13:41

      Für wenig Lärm gibt es bei der Zulassung einen Bonus, für viel Lärm einen Malus, das wäre logisch begründbar (gibt ja viele die den Lärm nicht gut funden). Konsequent das Verursacherprinzip anwenden, würde diese Missstände alle abstellen. Aber wie immer ist es so, wenn die eigene Industrie von den Verbrennern lebt, dann kann Bonus/Malus nicht angewendet werden.

      Antworten
  14. Torsten meint

    23.02.2026 um 11:14

    „Diese Systeme könnten dann eine Vielzahl von Geräuschen simulieren – von Motorenklängen bis zu Sportwagen-Sounds. -> Das Revival der Jamba-Abos :-)

    Antworten
  15. Oswaldo meint

    23.02.2026 um 11:13

    Krawalltüten unterm Kleinwagen war gestern, in Zukunft dann Soundfiles mit dem Klang eines V12 am E-Kleinwagen!

    Antworten
  16. Andi EE meint

    23.02.2026 um 11:04

    Tesla könnte den Sound innerorts dank FSD nur dann einsetzen, wenn es Sinn ergeben würde. Ich sehe den Sinn solcher Regeln nicht, wenn man technologisch dazu in der Lage ist, die Beschallung selektiv anzuwenden.

    Es ist einmal mehr wieder dieser Regelwahnsinn, wo man alle gleich belastet, obwohl es nicht nötig. Wieso kann hier nicht differenzieren, dass Fahrzeuge die eine bessere Technologie haben, nicht dauernd beschallen müssen. Tesla hat einfach unfassbar hohes autonomes Fahren-Niveau gegenüber Fussgängern und Radfahrern erreicht, hier könnte man wirklich über den Schatten springen und das mal mit einer variablen Regel probieren und dem besseren Hersteller auch eine bessere Lösung für alle Mitmenschen zugestehen.

    Aber ja, vielleicht gibt es Hilfe aus Holland.

    Antworten
  17. Franky meint

    23.02.2026 um 11:04

    Ergänzung: Hier gehts es nicht darum, dass der „Plfichtärm“ bis 20/30 Km/h „AVAS“ (der eh schon oft lauter als Verbrenner ist) bald nach Diesel klingen darf. Hier geht es tatsächlich darum, dass die Karren bei jeder Geschwindigkeit immer Lärm machen dürfen.

    Imho der größte Schwachsinn überhaupt! Überall werden Lärmgrenzen verschärft, 30er Zonen wegen Lärm und dann so was.

    Es gibt auch schon eine Petition :
    https://weact.campact.de/petitions/stopp-kunstlichen-motorlarm-bei-e-autos

    Antworten
    • Duesendaniel meint

      24.02.2026 um 10:13

      Danke für den Link!

      Antworten
  18. Mäx meint

    23.02.2026 um 11:03

    Mhh also zumindest in Deutschland gibt es die Regelung unnötigen Lärm zu vermeiden.
    Wenn das System also aktiv angeschaltet werden muss, ohne Notwendigkeit, könnte das eigentlich unter die Regelung fallen und dementsprechend mit 80€ zu belegen sein.

    Antworten
  19. Jürgen W. meint

    23.02.2026 um 11:03

    Vorsätzliche Lärmbelästigung??? Auf die Klagen bin ich gespannt.

    Antworten
    • e-Tom meint

      25.02.2026 um 21:53

      Das ist somit nicht nur für die Autolobby interessant, sondern gleich ein neues Geschäftsmidell für alle die durch die Emobilität Verluste befürchten, inkl. Staat, der neue Einnahmequellen sucht bzw. suchen muss, wegen der horrenden Verschuldung.

      Antworten
  20. Jürgen W. meint

    23.02.2026 um 11:01

    Was wir dringend brauchen sind noch mehr Vorschriften der EU.
    Soviel zum Bürokratieabbau. Es geht voran. :-)

    Antworten
  21. Elvenpath meint

    23.02.2026 um 10:58

    Der die Lautstärke des „Motorsounds“ ist meist reziprok zur Größe des Gemächts des Besitzers.

    Antworten
  22. Daniel S meint

    23.02.2026 um 10:52

    Innen im Auto sollen sie Lärm erlauben für den Retrodriver. Aussen Nein Danke.

    Antworten
    • aha meint

      23.02.2026 um 11:12

      Eben. Und Lärm soll da gar nicht entstehen dürfen. Brummen wie v8? Diese Töne gehen durch Fenster viel leichter und verursachen Stress im menschlichen Körper. Ein angenehmes, sehr begrenztes Sound wäre vielleicht nachvollziehbar, aber sowas schon niemals.

      Antworten
  23. Future meint

    23.02.2026 um 10:48

    Die Menschen brauchen halt den Krach. Die Lobbyisten der alten Hersteller werden sich damit natürlich durchsetzen in Brüssel, damit die Menschen am Straßenrand endlich glauben, dass da ein Verbrenner vorbeifährt, der sich nur als Elektroauto tarnt.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      23.02.2026 um 12:29

      Stell dir mal vor, vielleicht ist das nicht für alle „Krach“, vielleicht ist das für Manche „Musik“ und macht Spaß?
      Aber nein, das ist in der grünen Bubble nicht möglich.

      Antworten
      • Haubentaucher meint

        23.02.2026 um 12:41

        Brain, du bist hier falschen Forum und es wäre schön nicht auf KITA-Niveau zu diskutieren zu müssen.

        Antworten
      • Steffen meint

        23.02.2026 um 12:43

        Die grüne Bubble ist halt rücksichtsvoll und weniger egoistisch als andere Bubbles.

        Antworten
      • Future meint

        23.02.2026 um 13:02

        Ich habe gehört, manche Autofans ziehen extra an die vierspurige Straßen oder in die Nähe des Autobahndreiecks, weil die »Musik« da den ganzn Tag so schön spielt ;-) Wer braucht schon die Philharmonie, wenn es die Autobahn gibt.

        Antworten
        • brainDotExe meint

          23.02.2026 um 13:11

          Autobahn ist diesbezüglich eher langweilig. Aber es gibt durchaus Leute die wegen der Begeisterung zum Auto an den Nürburgring gezogen sind.
          Ein paar kenne ich sogar, ist ja hier in der Ecke bei mir.

        • Future meint

          23.02.2026 um 13:21

          Ich habe es schon oft geschrieben. Der Nürburgring wird bald ein echter Freizeitpark sein, wo die Fans den Krach und den Gestank so richtig abfeiern können. Aber außerhalb des Freizeitparks kann es doch ruhig auch etwas leiser sein.

        • brainDotExe meint

          23.02.2026 um 13:30

          Ist man ja auch, auf dem Nürburgring sind deutlich akkustisch präsentere Autos unterwegs.
          Hier geht es aber um „normale“ Autos, welche auch öfters auf der Straße gefahren werden.
          Auch dort gibt es einen berechtigten Anspruch auf guten Sound.

          Was wäre dir lieber? Dass die auf ewig weiter als Verbrenner im Straßenverkehr unterwegs sind, oder als BEV mit passendem Sound?

        • RudiFaehrtTesla meint

          23.02.2026 um 13:55

          braini, du scheinst es nicht zu checken. Lärm ist Krach und somit medizinisch nachgewiesener Stress für den Menschen. Kapito?

        • brainDotExe meint

          23.02.2026 um 14:01

          Rudi, du scheinst es nicht verstehen zu wollen.
          „Lärm“ ist noch gleich „Lärm“ das empfindet jeder anders. Für manche Menschen ist das Musik, es verursacht kein Stress, sondern Spaß.
          Kapito?

        • Future meint

          23.02.2026 um 14:21

          Mit den Autos ist es wie mit Isi Glück. Für manche ist das unerträglicher Lärm, für andere ist es Musik. Der Vergleich mit der Philharmonie war zu kompliziert. Allerdings geht man zu Isi Glück eben freiwillig und die Straßen sind öffentlicher Raum. Das ist das Porblem beim Lärm bzw. der Musik.

        • Mäx meint

          23.02.2026 um 15:02

          Tjoa und genau so gibt es Leute am Nürburgring die wegen Lämbelästigung geklagt haben, weshalb dort gegenüber früheren Jahren nun auch bestimmte Lärmpegel gelten und man erheblich restriktiver unterwegs ist bezüglich Durchführung von Veranstaltungen (es kann nicht beliebig nach hinten verschoben werden mach Unterbrechung usw.).
          Komisch oder?

        • brainDotExe meint

          23.02.2026 um 16:01

          Future

          Ja so ist das. Aber auch „Musik“ gelangt in den öffentlichen Raum. Ob jetzt von Isi Glück, oder Julian Sommer, den ich eher bevorzuge, ist erst mal egal.
          Das ist einfach der Kompromiss den man in einer Gesellschaft eingeht. Genau so wie man den Kompromiss mit künstlichen Motorensound eigenen kann.

          Mäx

          Auch hier hat man einen Kompromiss gefunden. Es verlangt ja keiner, das BEVs mit künstlichen Motorensound lauter als Verbrenner sein dürfen, es wird lediglich Gleichberechtigung gefordert.

          Ein Kompromiss halt.

        • Tt07 meint

          23.02.2026 um 18:03

          Hirn & Lärm = out

        • Future meint

          23.02.2026 um 18:13

          Vielleicht kommt das bessere Motorengeräusch ja tatsächlich von Isi Glück oder Julian Sommer. VWs könnten sich mit Isi Glück bemerkbar machen und BMWs mit Julian Sommer. Dann würden alle nicht nur hören, dass da ein Auto kommt, sondern auch gleich an der Musik den Hersteller erkennen.

        • brainDotExe meint

          23.02.2026 um 18:14

          Sound & Spaß = In

        • brainDotExe meint

          23.02.2026 um 18:19

          Future

          Ich glaube kaum, dass beide halbwegs authentisch einen Verbrenner imitieren können. Die können bei ihrer Musik bleiben. Die Autohersteller nutzen weiterhin Sound die wir kennen und lieben.
          Ich empfehle auf dem YouTube Kanal von BMW M die Episode 4 der Serie M Electrified. Dort wird nicht nur gezeigt mit wie viel Herzblut, Aufwand und Emotionen die Ingenieure den elektrischen M3 entwickeln, sondern auch wie sie den Sound für diesen aus den bestehenden Verbrennersounds zusammensetzen. Da wird tatsächlich einfach der Sound am Auspuff von beliebten Verbrennern aufgenommen und mit eingebaut.

          Gänsehaut pur, ich habe das Video bestimmt schon zehnmal angeschaut.

        • brainDotExe meint

          23.02.2026 um 18:55

          Future

          Ich glaube der ursprüngliche Kommentar hängt, Kurzfassung: schaue dir mal die Episode 4 der Serie BMW M Electrified auf dem Kanal von BMW M an.

        • Tt07 meint

          23.02.2026 um 18:57

          Syllogismusfehler

        • brainDotExe meint

          23.02.2026 um 19:25

          Ne, normaler Menschenverstand. Der Mensch strebt nach Selbstverwirklichung und Spaß.

        • Future meint

          24.02.2026 um 09:10

          Manche feiern den Sound, den sie mit dem alten Viertelspur-Tonbandgerät aufnehmen. Bei BMW nimmt man den Sound am Verbrennerauspuff ab für das Elektroauto. Das ist alles großartige Literatur, finde ich, oder, neudeutsch Storytelling. Es braucht einfach mehr Lautstärke im Land, weil den Menschen sonst etwas fehlt.

        • brainDotExe meint

          24.02.2026 um 09:50

          Schön das du es nun verstehst. Menschen wollen nicht auf Dinge verzichten die sie lieben.
          Sie werden ja schon genötigt auf BEVs umzusteigen. Warum sollen sie dann noch weiter genötigt werden langweilige BEVs, ohne guten Sound, wählen zu müssen?

        • Future meint

          24.02.2026 um 22:08

          Ja, der Lärm steht ja auch für das Leben. Mein heranwachsender Sohn will jetzt nicht mehr ins Familienhotel, weil es ihm da zu laut ist mit den vielen kleinen Kindern. Vielleicht will ja dann die nächste Generation mit weniger Lärm auskommen.

  24. David meint

    23.02.2026 um 10:46

    Im Grunde genommen war schon die AVAS Pflicht ein absoluter Unsinn. Es gab ja gar keinen Anlass, es sind ja nicht vorher pausenlos Blinde überfahren worden. Genau genommen gab es nicht einen einzigen bestätigten Vorfall mit dieser Ursache. Da haben sich die Blindenverbände wichtig gemacht, anstatt wirklich etwas für ihre Leute zu tun. In der Praxis haben Sehbehinderte idR viel feinere andere Sinne und würden das Elektroauto wahrnehmen. Gegen die neuen Hörbehinderten mit ihren riesigen Kopfhörern, die ausschließlich aufs Handy gucken, bringt der Geräuschgenerator auch nichts. Trotzdem passiert ja so gut wie nichts.

    Ich wäre für Elektroautos vollkommen ohne Außenlautsprecher. In unserem Fahrzeug aktiviere ich das nie. Dabei klingt das absolut in Ordnung. Nur brauche ich das nicht und möchte das nicht. Ich würde am liebsten völlig geräuschlos in unsere Straße fahren. Es geht aber nicht. Denn das Grundsignal des AVAS bleibt immer aktiv.

    Antworten
    • Future meint

      23.02.2026 um 13:04

      Ich habe es auch nie verstanden. Außerdem frage ich mich, warum E-Scooter und E-Bikes keine Geräusche erzeugen müssen, denn die fahren sogar noch auf den Fußwegen rum.

      Antworten
      • Christian meint

        23.02.2026 um 15:01

        Und die fahren immer Vollgas!

        Antworten
  25. Lanzu meint

    23.02.2026 um 10:40

    Das ist echt komplett bescheuert, zusätzlichen Lärm zu erlauben.

    Eigentlich sollte man Elektroautos nutzen und die Lärmgrenzwerte allgemein senken. Es ist technisch schließlich nicht mehr erforderlich, auch nicht, wenn man sehr schnell beschleunigen, d.h. einen sog. Sportwagen fahren will.

    Antworten
    • SB meint

      23.02.2026 um 10:46

      Die Geister die ich rief…

      Erst zwingt man die Hersteller ein AVAS zu verbauen und dann wundert man sich wenn die Hersteller die verbaute Technik über den vorgeschriebenen Anwendungsbereich hinaus nutzen wollen.

      Der Fehler war es, dass Politik und Bürokraten ein AVAS vorschreiben – jetzt bekommen sie die Begehrlichkeiten nicht mehr eingefangen.

      Antworten
      • Duesendaniel meint

        28.02.2026 um 13:17

        Hinter AVAS steckt ein – wenn auch für mich überzogener- Sicherheitsgedanke. Alles darüber hinaus ist damit aber nicht begründbar und hat mit dem ‚vorgeschriebenen Anwendungsbereich‘ nichts zu tun. Das so auszulegen zeugt nur vom Egoismus und der Rücksichtslosigkeit einer Minderheit, die sich gerade überall breit macht.
        Es wird Zeit für die geplagte Mehrheit, sich dagegen zu wehren. Wenn nötig, auch mit kreativen Mitteln. Da kann ja jeder mal seine Phantasie spielen lassen.

        Antworten
    • M. meint

      23.02.2026 um 16:30

      In der Stadt hat niemand sehr schnell zu beschleunigen. Dazu gibt es in 30er und 50er Zonen keinen rationalen Grund. Gefahrenlagen, die sich durch starke Beschleunigung abwenden ließen – was sollte das sein? Zombies entkommen? Umfallende Bäume? Die sehen die meisten nicht „kommen“, und wenn, reagieren sie im Schock eh falsch.
      Das kann man sich also schenken.
      Bisherige Fahrzeuge waren technisch nicht in der Lage, in der Stadt dies Leistung zu begrenzen, inzwischen geht das per Geo-Fencing, also das, was man für den E-Modus bei manchen PHEV nutzt. Die Beschleunigung wird auf 2 m/s^2 (oder 3, das kann man ja diskutieren) limitiert, damit kann dann niemand mehr Krach machen.
      Zur Einordnung: bei 2 sind es nach 5 sek. (aus dem Stand) 36 km/h, bei 3 nach 5 sek. 54 km/h.
      Das reicht sicher.

      Antworten
      • SB meint

        23.02.2026 um 16:44

        Noch mehr Reglementierungen und teure Technik um immer neue Vorschriften umzusetzen. Das ist genau das, was wir nicht brauchen. Jede Regulierung ist gut gemeint, aber im Zusammenspiel wirkt sie dieses Land ab.

        Antworten
        • M. meint

          24.02.2026 um 10:14

          Achso.
          Der Krach stört dich, weswegen man den einen Krach verbieten, den anderen Krach aber vorschreiben muss. Keine Bürokratie.
          Wenn man dann Menschen vor Ampelrasern schützt, ist das Bürokratie.

          Deine Logik darfst du behalten.

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