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Donut Lab will mit unabhängigen Daten Festkörperbatterie-Leistungsfähigkeit belegen

24.02.2026 in Technik von Thomas Langenbucher | 21 Kommentare

Bild: Donut Lab

Das finnische Technologieunternehmen Donut Lab präsentierte Anfang des Jahres eine eigenen Angaben zufolge für die Serienproduktion bereite Festkörperbatterie. Die Eckdaten wurden jedoch von einigen angezweifelt. Donut Lab hat das finnische Forschungszentrum VTT mit einer unabhängigen Prüfung beauftragt und veröffentlichte nun erste Ergebnisse.

Bei der Premiere auf der US-Messe CES im Januar gab Donut Lab nur wenige Daten zu seinem Produkt preis: darunter eine Energiedichte von 400 Wh/kg, eine Ladezeit für einen kompletten Ladevorgang von fünf Minuten und eine Lebensdauer von 100.000 Ladezyklen. Die Kapazität soll auch bei extremen Temperaturen fast gänzlich erhalten bleiben. Außerdem soll die Batterie sicher sein, bei Beschädigung nicht brennen und aus weitverbreiteten, kostengünstigen Materialien bestehen.

Experten haben die Angaben von Donut Lab in Zweifel gezogen. So sagte etwa Yang Hongxin, Chef des chinesischen Akkufertigers Svolt: „Alle Parameter widersprechen sich … Jeder, der auch nur über grundlegende Kenntnisse dieser Technologie verfügt, würde denken, dass es sich um einen Betrug handelt.“

Man habe zunächst bewusst Kritik an seiner Technologie laut werden zu lassen, um die Stärke seiner Argumente zu demonstrieren, so Donut Lab. Das Unternehmen ist von einem Durchbruch überzeugt, den die Widerlegung von Kritikern untermauern soll. Genau das will man jetzt mit der Veröffentlichung der Testergebnisse von VTT erreichen. Zunächst wird allerdings nur verkündet, dass die Donut-Batterie in fünf Minuten komplett geladen werden könne. Die weiteren Ergebnisse sollen im Rahmen einer „I Donut Believe“-Kampagne über Wochen verteilt vorgestellt werden.

„Die Messwerte zeigen, dass die Donut-Batterie sogar ohne aktive Kühlung erstaunlich hohe Ladegeschwindigkeiten erlaubt“, heißt es in einer aktuellen Mitteilung. „Auch wenn die Testbedingungen das Verhalten der Zelle in einem Batteriemodul nicht eins zu eins simulieren, belegen die Messungen die Vorteile der Donut Batterie auch als Teil eines Moduls. Die Batteriezelle braucht keine spezielle Kompression und funktioniert auch mit passiver Kühlung; das vereinfacht die Architektur von Batteriemodulen.“

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Via: Electrive
Tags: BatterieUnternehmen: Donut Lab
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Steffen meint

    26.02.2026 um 17:39

    Wäre wahrscheinlich das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass eine Erfindung oder ein Produkt derart revolutionär eine neue Stufe erreicht. Gab’s das jemals irgendwo vorher? Ich kann nicht so recht dran glauben, schon allein aus der Erkenntnis als Ingenieur heraus, dass man als Ingenieur immer versucht sich widersprechende Parameter zu einem bestnutzbaren Punkt in Einklang zu bringen. Hier wären ja alle sich widersprechenden Parameter bei 100 %.

    Antworten
  2. ap500 meint

    26.02.2026 um 11:59

    Wenn der Feststoffakku gut ist EINFACH in Autos einbauen und VERKAUFEN nicht labern.

    Antworten
  3. Franky meint

    26.02.2026 um 09:09

    Dazu kam gestern auf Golem ein Kommentar, der den Laden ziemlich demontiert:

    https://www.golem.de/news/wunderakku-donut-lab-demonstriert-ganz-normale-lithium-akkus-2602-205771.html

    Antworten
  4. Future meint

    24.02.2026 um 13:16

    Die Leute von Donut machen das gut und können PR. Zuerst lassen sie die Kritiker auflaufen und dann werden diese schrittweise demontiert mit immer neuen Meldungen alle paar Tage. Alle kennen jetzt Donut Lab und das Selbstbewusstsein ist auch schön stark.

    Antworten
    • Bob meint

      24.02.2026 um 16:33

      Dein Name passt auf jeden Fall zu deinem Kommentar. Bislang hat Donut noch niemanden demontiert. Das kann sich also nur auf die zukünftigen Veröffentlichungen beziehen, die aber niemand kennt.

      Die größte Kritik aller Kritiker ist eben, dass es bislang nahezu keinerlei Daten gibt. Außer jetzt einen oberflächlichen Test von Schnellladungen einer Zelle über die nichts bekannt ist.

      Antworten
      • Future meint

        24.02.2026 um 17:34

        Donut hat die Demontage der Kritiker angekündigt – das passiert dann häppchenweise und ist die Idee der PR-Kampagne. So steht es auch oben im Text. Ob das erfolgreich sein wird, werden wir sehen. Aber die Kampagnenidee und das Selbstbewusstsein dahinter gefällt mir.

        Antworten
  5. ID.4 statt Golf meint

    24.02.2026 um 11:45

    Donut Lab habe ich Abonniert und bin gespannt auf die nächsten Videos. Technisch traue ich mir keine Bewertung zu – mal schauen wie es beim Geladen Podcast bewertet wird. Ein paar Daten sollen ja veröffentlicht sein. Gerade die bessere Ladung bei höherer Temperatur klingt spannend – wo es doch Anfangs groß als gute Batterie auch bei kalten Temperaturen angekündigt wurde. Der Test besagt bisher ja erst einmal nur das die Batterie Schnell lädt. Der Mitarbeiter des Instituts scheint auf jeden Fall gut gebrieft – wir sehen ja schließlich nur was Donut auch zeigen möchte.

    Antworten
  6. Futureman meint

    24.02.2026 um 11:42

    Ist doch super, wenn es neue Entwicklungen mit massiven Sprüngen gibt. Derweil gibt CATL die zigste Erhöhung ihrer Leistungen um 1% bekannt. Halt immer nur ein wenig, über die Jahre ist aber ganz schön was zustande gekommen und durch die massiven Einnahmen (weil wirklich auch ein Produkt da ist) haben sie einen enormen Forschungsetat für neue Verbesserungen.
    Sollte es in Zukunft weiterhin pro Monat nur 1% günstiger werden, Energie zu speichern (und die letzten Jahre war es wesentlich besser), braucht es in 10 Jahren keine konventionellen Kraftwerke mehr und wir fahren alle spottbillig Auto. Ob allerdings Platz für noch mehr Autos ist, bleibt eine andere Frage.

    Antworten
  7. Besser-BEV-Wisser meint

    24.02.2026 um 10:37

    Wenn Donut Lab nicht übertreibt und diese Batterie wirklich das versprochene hält und günstig und schnell skalierbar ist, wird es die Mächteverhältnisse im Batterieuniversum massiv verschieben.
    Nur, ich glaub es nicht:
    Diese ganze Kommunikationsstrategie riecht leider nach „wir übertreiben stark, dann lassen wir Scheibchenweise davon ab, aber jedes mal so wenig, dass es nicht nach Lüge aussieht.“
    Aber unter dem Strich bleibt dann eine Batterie die ein bisschen besser ist, als das was auf dem Markt ist, aber lange nicht so revolutionär wie Anfangs angekündigt.
    Hoffentlich hab ich unrecht…

    Antworten
    • lanzu meint

      24.02.2026 um 11:52

      Die größte Behauptung ist, dass dies eine komplett andere Zellchemie sein soll und die massive Lebensdauer in Verbindung mit den anderen Eigenschaften. Bevor es dazu keine unabhängigen Daten gibt, ist das alles Makulatur.

      Die anderen Leistungsdaten gibt es auch so bei Lithium-Ionen-Zellen.

      Antworten
  8. McGybrush meint

    24.02.2026 um 10:11

    Ja macht Sinn die Testergebnisse nacheinander prüfen zu lassen.

    Für jede Messung kommt dann ein anderes Produkt mit gleicher Optik.

    Das eine kann schnell laden
    Das nächste hat hohe Energiedichte
    Das nächste viele Ladezyklen

    Problem kommt wenn man ein und das gleiche Produkt mit allen 3 Eigenschaften prüfen will ohne es vorher jedes mal auszutauschen.

    Daher macht die Zeitspanne Sinn.

    Ich glaube nicht mal Ansatzweise das es Ehrlich solche Eigenschaft in einem einzigen Produkt gibt.

    Antworten
    • Mäx meint

      24.02.2026 um 11:09

      Man kann sich viel ausdenken. Das wird das nächste Video dann nächste Woche zeigen, ob die gleiche Zelle zum Einsatz kommt.
      Bis zum Ende Q1 wären es genau 5 Videos
      > Temperaturstabilität (geleakte landing page deutete darauf hin)
      > Energy density
      > Cycle life
      > Safety
      > Materials/Cost/Production
      Und dann könnte man das erste Motorrad mit der Batterie im April ausliefern.

      Das jetzige Video zeigt:
      . Dass es eine Batterie ist und kein Superkondensator.
      . Die Batterie scheint kein Problem mit hohen Temperaturen zu haben
      > 89°C erreicht ohne Probleme zu entwickeln (ja nur bei einem Zyklus dennoch).
      . Man benötigt keinen Druck wie es häufig ist bei Solid State Batterien
      > aber im Video wird auch nicht bewiesen, dass es sich um solid state handelt

      Die Abmessungen könnte man anhand z.B. der Verschraubungen usw. abschätzen (hab ich jetzt noch keine Lust zu gehabt^^) und dementsprechend die Dichte abschätzen.

      Antworten
  9. M. meint

    24.02.2026 um 09:57

    „Zunächst wird allerdings nur verkündet, dass die Donut-Batterie in fünf Minuten komplett geladen werden könne“

    12C.
    Das können bisherige Li-Zellen auch. Auf dem Modellbau kennt man Zellen, die 100C vertragen.
    Der Punkt ist wohl, wie oft das funktioniert, oder auch, was „komplett geladen“ in Kapazität bedeutet. Da sind weitere unabhängige Tests nötig.
    Das hier beweist nicht viel.

    Antworten
    • ID.alist meint

      24.02.2026 um 10:15

      Hast Du den Bericht gelesen?
      Da steht noch einiges, und die restlichen Tests werden nach und nach geliefert, wie es auf der Seite steht. Nächsten Montag sollte der nächste Bericht publiziert werden.

      Ich finde es lustig, dass wenn ein Chinese die eigenen Zellen selber testet, dann ist es glaubwürdig. Aber wenn ein Europäer seiner Zellen von einem unabhängigen Institut testen lässt, dann gibt es immer Zweifel.

      Antworten
      • M. meint

        24.02.2026 um 10:18

        Ja, aber wenn man die Zelle jetzt hat, kann das doch auch jetzt getestet werden, oder?
        Immerhin stehen die Behauptungen auch schon eine ganze Weile im Raum, was soll jetzt dieses Rumgedrukse?

        Welche Chinesen meinst du?
        Ich hab keinen Artikel im Kopf, der in diese Richtung geht, und natürlich gilt es auch dort immer, dass es bewiesen werden muss, ist doch klar.

        Antworten
      • McGybrush meint

        24.02.2026 um 10:28

        Die Zellen vom Chinesen kann ich kaufen und alles damit prüfen. Von denen nicht. Selbst auf der Messe war nur ein 3D Dummy. Nicht mal ein Prototyp mit Schnittbild hinter einer Glasscheibe.

        Die versuchen grade eine SSD Festplatte mit Eigenschaften von DDR Ram zu verkaufen ohne Rohstoffe zu benutzen die für beides bisher essenziell waren.

        Die sind theoretisch das reichste Unternehmen wenn das Stimmen sollte. Das würde Politisch wegen den Rohstoffendie komplette Welt umkrempeln. Aber sie haben nur eine Grössere Blechhalle wo sie riesige Kapazitäten versprechen während man auf Messen nur ein Dummy hat.

        Die sind so dreist das viele Ihn allein deswegen wohl glauben.

        Antworten
  10. Tim Leiser meint

    24.02.2026 um 09:33

    Ich verstehe den ganzen Zirkus nicht. Wenn sie ein gutes Produkt haben, wird es sich verkaufen. Zumal es ja alle anderen weit überlegen sein müsste.

    So, wie das kommuniziert wird, erinnert es mich an ein Kind, dass eine unglaubliche Geschichte erzählt (eine Lüge) und davon nicht abrückt und sich immer weiter hinein reitet. Versteht mich nicht falsch: ich hoffe sehr, dass alles, was sie sagen stimmt. Ich selbst habe keine Ahnung von der Materie. Aber ich hab mir einige Kommentare von Leuten angeschaut oder gelesen, die wirklich Ahnung davon haben. Wir werden es bald sehen. Im Moment vermute ich, dass das alles nicht so toll ist, wie versprochen, aber andere daran schuld sein werden.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      24.02.2026 um 09:54

      Sehe ich ähnlich.
      So gut wie alle Experten sehen das äußerst skeptisch.
      Schön wäre es definitiv, ein Schritt in die Richtige Richtung. Aber selbst wenn solch eine Akkuzelle jetzt kommen würde, dauert das noch mindestens bis ins nächste Jahrzehnt, bis das bei den etablierten PKW Herstellern verbaut wird.
      Die Modellplanung bis 2030 ist durch.

      Antworten
    • aha meint

      24.02.2026 um 09:59

      Die Analogie mit einem Kind kann aber richtig sein. Deren Produkt ist eigentlich nur so gut wie die von anderen Herstellern. Um aber Geld und Öffentlichkeit zu erreichen kommt sowas raus.
      Wenn es aber wahr ist, Halleluja.

      Antworten
      • Micha meint

        24.02.2026 um 10:38

        „Um aber Geld und Öffentlichkeit zu erreichen kommt sowas raus.“
        Dann sind sie aber sehr schlecht darin. Denn sie sammeln ja, soweit ich das sehe, gar nicht im großen Stil Geld ein. 100€ Anzahlung für ein Nischenprodukt wie ein elektrisches Motorrad wäre ein ziemlich schlechter Scam.
        Aber ich bleibe natürlich auch sehr skeptisch.

        Antworten
    • Lataffa meint

      24.02.2026 um 10:07

      Diese Analogie kennen wir doch von Elon und seinem Robocab

      Antworten

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