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Porsches Luxus-SUV „K1” kommt laut Bericht als Verbrenner statt Elektroauto

06.03.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 13 Kommentare

Porsche-Cayenne-Elektroauto

Bild: Porsche (Symbolbild)

Porsches ganz neues großes Edel-SUV mit dem Projektnahmen K1 sollte eigentlich als Elektroauto auf einer dafür ausgelegten Plattform angeboten werden. Angesichts der gedämpften Nachfrage nach hochwertigen Vollstromern hat das Unternehmen die Pläne geändert. Die neue siebte Baureihe im Angebot der Marke kommt mit Verbrennungsmotoren auf den Markt, möglicherweise auch mit Plug-in-Hybridantrieb.

Der Siebensitzer wird laut Autocar ein Schwestermodell des neuen großen Audi Q9 und 2027/2028 mit leistungsstarken V8- sowie V6-Motoren angeboten. Das Vorhaben eines rein elektrischen Modells sei verworfen worden. Eine Vielzahl von Konfigurationen wird erwartet, darunter mit vier, fünf und sieben Sitzen.

Die technische Basis der neuen Porsche- und Audi-Modelle stellt laut dem Bericht die Premium Platform Combustion (PPC) des Mutterkonzerns Volkswagen. Audi entwickelt das siebensitzige Schwestermodell Q9 „als High-End-Modell der Spitzenklasse“, das vor allem auf Märkte wie die USA, den Nahen Osten und China ausgerichtet sei.

Porsche 'K1' luxury SUV to be Audi Q9 twin with V6 and V8 power https://t.co/0aNiEfsxED pic.twitter.com/0ouTxxugTs

— Autocar (@autocar) February 26, 2026

Der Wechsel des K1 auf die PPC folgt auf die Neuausrichtung der Antriebsstrategie von Porsche im letzten Jahr. Die schnelle Elektrifizierung der Modellpalette des Sportwagenbauers hat sich als zu ambitioniert erwiesen und wurde nicht wie erwartet vom Markt angenommen. Deshalb wurde beschlossen, künftig wieder stärker und auch auf neue Verbrenner zu setzen. Die Entscheidung, den K1 auf derselben Basis wie den Q9 aufzubauen, soll laut Insidern die hohen Kosten für die Entwicklung von E-Modellen ausgleichen.

Der PPC wurde laut Autocar für den Einsatz einer Reihe von Sechs- und Achtzylinder-Benzinmotoren sowie eines Plug-in-Hybridsystems der nächsten Generation entwickelt. Daher wird erwartet, dass der K1 mit einer Auswahl an Konfigurationen auf den Markt kommen wird. Diese sollen sich auf Twin-Turbo-4,0-Liter-V8- und 3,0-Liter-V6-Motoren konzentrieren und dem Leistungsspektrum des darunter angesiedelten SUV Cayenne mit 348 bis 730 PS (256 bis 537 kW) ähneln.

Frühere Pläne sahen den K1 als reinen Stromer auf Basis der kommenden Scalable Systems Platform (SSP) des Volkswagen-Konzerns vor. Verzögerungen bei der Entwicklung dieser Architektur, insbesondere der Software, sowie ein nachlassendes Interesse an E-Autos haben Porsche jedoch dazu veranlasst, das Modell nun mit Verbrennertechnik auf den Markt zu bringen.

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Via: Autocar
Tags: Porsche K1Unternehmen: Porsche
Antrieb: Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. David meint

    09.03.2026 um 08:50

    Hätte ich auch als Elektroauto nicht gekauft. Keine Ahnung, für welche Märkte das sein soll. Was ich gekauft hätte, wäre ein Nachfolger des T3 B32. Also einen ID.Buzz mit Akku und Antrieb des Cayenne. Dafür hätte ich sogar die große Brieftasche ausgepackt. Das wäre der Sympathiefaktor des Buzz kombiniert mit brutaler Sleeper-Leistung. Nicht, dass man das bräuchte, die aktuellen Buzze sind im Grunde genommen schon übermotorisiert und haben eine gute Reichweite. Aber es wäre halt eine Freude, so ein Überauto zu besitzen.

    Antworten
  2. Paule meint

    07.03.2026 um 10:28

    Porsche hat es verstanden.
    „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“

    Jetzt können Sie wieder machen, was sie wirklich wollen. An dem Punkt war Elon schon vor fünf Jahren.

    Antworten
  3. Till meint

    07.03.2026 um 01:49

    Naher Osten, USA und noch ein paar exotische Schwellenländer. Da wird für dieses SUV der Hauptabsatzmarkt sein. In Deutschland/Europa blamiert man sich eher, mit so einem Teil als Verbrenner. Wer „prollen“ will, bleibt beim Mercedes G.

    Porsche verliert den Anschluß schneller, als ich vermutet hätte.

    Antworten
  4. Powerwall Thorsten meint

    06.03.2026 um 12:23

    Ich bin gespannt, wie lange es noch dauert bis bei den Porsche Kunden der altbekannte Spruch:
    „Von den Reichen lernt man das Sparen“ den Weg zum Geldbeutel gefunden hat.

    Antworten
  5. F. K. Fast meint

    06.03.2026 um 12:07

    In China wird Taycan für $133k angeboten, während SAIC einen optischen Klon für $36k anbietet (sie carscoops dot com). Für Porsche scheint die Zukunft also im Verbrennerbereich zu liegen, während andere Hersteller auf BEV zu einem Bruchteil des Preises setzen.

    Antworten
    • M. meint

      06.03.2026 um 12:27

      Es hat auch mal jemand eine 911-like Plastikkarosse über Fahrradtechnik gestülpt.
      So what?

      Antworten
      • BeatthePete meint

        06.03.2026 um 15:56

        Sehs doch mal andersrum, ob der Porsche im normalen Strassenverkehr irgendwelche Vorteile hat?

        Wenn ja, welche und wie relevant sind die ?

        Antworten
        • M. meint

          06.03.2026 um 17:57

          Warum tust du jetzt so, als würde jemand einen Porsche wegen „realer Vorteile im Straßenverkehr“ kaufen?
          Was ist der reale Vorteil einer Rolex beim Zeitanzeigen?

        • BEV meint

          09.03.2026 um 07:58

          wenn die Marke Porsche nicht mehr cool ist oder der „gemeine Chinese“ keine Lust mehr auf deutsche Autos hat sondern lieber patriotisch oder weil einfach besser die heimischen Hersteller kauft, dann siehts ganz schnell anders aus
          ich weis jetzt nicht wie gut die Marke Porsche „bei der Jugend“ in den anderen Absatzmärkten noch ankommt oder ob die das überhaupt interessiert … vielleicht ist so lange wie möglich auf den Verbrenner setzen für Porsche die einzige Möglichkeit noch ein paar Jahre zu bestehen bevor es endgültig in der Bedeutungslosigkeit versinkt
          heutzutage überleben Unternehmen nicht mehr so lange, diese Unternehmen sind wahrscheinlich längst über den Zenit hinaus

    • Lataffa meint

      06.03.2026 um 13:57

      Zum Saic Klon noch ne Fake Rolex, und los geht es mit der Influencer Karriere in China.

      Antworten
      • Paule meint

        06.03.2026 um 19:49

        Ist SAIC nicht die bude, die diese fake-VWs baut, die VW dann in ihre Erfolgsbilanz mit rein rechnet? Würde mich nicht wundern, wenn Porsche es genauso macht.

        Antworten
        • Future meint

          08.03.2026 um 19:47

          Das Problem ist, dass VW das alles öffentlich gemacht hat. Jetzt fragen sich die Kunden, warum sie für die VW-Kopie mehr Geld ausgeben sollen als für das hervorragende Original von SAIC. Man kann den Leuten nicht alles andrehen und VW muss jetzt nach aktuellen Berichten wieder hoher Rabatte anbieten in China. Aber VW hat ja noch sein Verbrennergeschäft – 2 Mio. in China in 2025. Also geht die Party erstmal weiter. Aber wie lange noch?

        • BEV meint

          09.03.2026 um 08:07

          meines Erachtens laufen die deutschen Autokonzerne mit der China „Strategie“ seit mindestens 10 Jahren ins Messer ..
          ich glaube nicht, dass das keinem bewusst ist, aber man nimmt es in Kauf, weil man noch so lange wie möglich davon pofititieren wird und man hofft, dass man bereits weg ist, bevor der große Knall kommt
          es mag schon sein, dass einige Marken oder auch Autobauer noch bestehen bleiben, man muss aber schon sehr aufpassen, dass der Anteil der Wertschöpfung nicht irgendwann verschwindend gering sein wird, denn dann ist der Ofen aus
          Der Anteil der Verkäufe und insbesondere die Rendite in China wird immer kleiner. Bricht das weg, werden auch im Heimatland die über die Jahre aufgebauten Kapazitäten/Mitarbeiter zu viel sein, dann müssen die Ausgaben runter.
          viele Hoffen ja immer noch, dass die chinesischen Firmen nicht überleben werden und ja es werden viele davon pleite gehen, das ist Teil der Taktik, wenn am Ende ein paar chinesische Autobauer bestehen bleiben, die alles dominieren, ist man am Ziel angekommen

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