Jaguar Land Rover (JLR) bereitet laut einem Bericht die Einführung eines neuen, vollelektrischen SUV vor. Das Modell könnte nach Informationen von AutoExpress Land Rover Defender Sport heißen und wird eine „Baby“-Version des bestehenden Defender. Es soll ab dem nächsten Jahr ähnlich stämmig wie das größere Modell daherkommen und auch im Gelände eine gute Leistung bieten.
Von AutoExpress veröffentlichte Erlkönigfotos geben laut dem Portal einen Ausblick auf die kantige und aufrechte Form des Serienfahrzeugs. Es gebe einige wesentliche Änderungen gegenüber dem großen Bruder, darunter dünnere Frontscheinwerfer und eine schlankere Frontpartie. Im Gesamtbild wirke das neue Modell weniger kantig als der klassische Defender.
Der Baby-Defender soll sich von seinem großen Bruder vor allem in seinen Proportionen unterscheiden, die er der neuen Electric Modular Architecture (EMA) verdankt. Im Gegensatz zum großen Modell, bei dem Verbrennungsmotoren – und auch Plug-in-Hybrid-Technik – unter dem Blech zu finden sind, sei die neue elektrische Architektur effizienter verpackt. Das sei besser für den Innenraum, bedeute aber auch einen längeren vorderen Überhang.
A little Land Rover is coming! Here’s everything we know about the new Defender Sport…>> https://t.co/Sjhb4FRdcV pic.twitter.com/AXalJLy3vm
— Auto Express (@AutoExpress) February 24, 2026
Im Innenraum erwartet AutoExpress eine digitalisierte Version des relativ einfachen und robusten regulären Defender. Die Displays werden demnach größer und es wird eine neue Benutzeroberfläche eingeführt, die auch in zukünftigen Modellen von JLR zu finden sein wird. Es soll nur zwei Sitzreihen geben, eine Option mit sieben Sitzen sei nicht vorgesehen. Allerdings könnte ein sechster Notsitz zwischen Fahrer und Beifahrer integriert werden.
Wie bereits 2023 bestätigt, soll die EMA-Plattform nicht mit Verbrennungs- oder Hybridantrieben erhältlich sein. Der Baby-Defender wird demnach ausschließlich als Elektroauto angeboten. Er verfügt AutoExpress zufolge über ein flaches Akkupaket unter dem Boden und einen Elektroantrieb mit zwei Motoren. Zum Start soll es nur eine Batterie geben, die bis zu etwa 480 Kilometer pro Ladung ermöglicht.

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