Der elektrische VLE ist das erste Fahrzeug auf Basis der neu entwickelten modularen, flexiblen und skalierbaren Van Architektur von Mercedes-Benz. „Das Ergebnis ist eine völlig neu definierte Grand Limousine, die unter anderem vom intelligenten Mercedes-Benz Operating System (MB.OS) profitiert“, so die Schwaben. Der VLE vereine den Fahrkomfort und die Fahrdynamik einer Limousine mit der Geräumigkeit, Vielseitigkeit und Flexibilität eines Minivans.
Mercedes betont die Aerodynamik des VLE auf der neuen E-Fahrzeug-Plattform VAN.EA mit einem cW-Wert von 0,25. Die Front ist gekennzeichnet vom neu interpretierten, markendefinierenden Grill. Je nach Ausstattungslinie verfügt er über einen beleuchteten Rahmen, ein nahtloses Leuchtband, das die Scheinwerfer verbindet, sternförmige Tagfahrlichter mit „Digital Light“ und einen aufrecht stehenden Stern auf der Haube oder einen integrierten Zentralstern.
Bis zu acht Sitze über drei vollwertige Reihen sind verfügbar. Diverse Konfigurationen sind möglich, einschließlich einer Vis-à-vis-Bestuhlung mit manuell verstellbaren Sitzen. Der VLE hat auf jeder Seite eine elektrische Schiebetür, auf Wunsch mit Hands-Free-Access. Die Schiebetüren verfügen über vollständig versenkbare Fenster. Die separat zu öffnende Heckscheibe soll das Be- und Entladen komfortabler machen. Je nach gewählter Mittelkonsole besteht freier Zugang vom Cockpit in den Fond.
Die mechanischen Sitze haben vier integrierte Rollen und lassen sich vor- und zurückbewegen, in jeder Position arretieren oder ausbauen und in die Garage rollen. Die elektrischen Sitze können via App oder Zentraldisplay verschoben werden. Die neuen mechanischen und elektrischen Einzelsitze sowie Sitzbänke lassen sich auf vielfältige Weise konfigurieren. „Highlight ist ein elektrischer Grand-Komfortsitz mit zusätzlichem Kissen, kabellosem Laden, Lordosenstütze, Massagefunktion und Wadenauflage“, heißt es.
Im Cockpit finden sich drei Bildschirme hinter einer großen Glasfläche: 26 Zentimeter (10,25 Zoll) Instrumentendisplay, 35,6 Zentimeter (14-Zoll) Zentraldisplay und 35,6 Zentimeter (14 Zoll) Display für den Frontpassagier. Dem Beifahrer steht ein personalisiertes Entertainment zur Verfügung, wie Videostreaming, Gaming oder Apps. Im Dachhimmel über den Frontsitzen verbirgt sich ein ausfahrbarer, 79 Zentimeter (31,3 Zoll) großer Panorama-Screen mit 8K-Auflösung, Splitscreen-Funktion und einer Acht-Megapixel-Kamera für Filme, Musikvideos und Spiele oder auch Videokonferenzen. Das „Sky View“-Panoramadach erstreckt sich als einteiliges Glasfestdach von der B-Säule bis zum Heck. Wie alle Fenster im Fond, einschließlich der separat zu öffnenden Heckscheibe, verfügt es über ein elektrisches Sonnenrollo.
Die Airmatic-Luftfederung mit 40 Millimeter Niveauregelung mache jede Fahrt „zu einem bemerkenswert geschmeidigen Erlebnis“, versprechen die Entwickler. „Und mit der Sieben-Grad-Hinterachslenkung ist der VLE außergewöhnlich agil – mit einem beeindruckend kleinen Wendekreis von nur 10,9 Metern (Bordstein zu Bordstein).“ Der Abstands-Assist Distronic ist serienmäßig. Optional ergänzt der MB.Drive Assist teilautonomes Lenken auf Autobahnen und einen Spurwechsel-Assistenten.
Bei langen Fahrten kann der VLE binnen 15 Minuten eine Reichweite von bis zu 355 Kilometern nach WLTP-Norm nachladen. Das ermöglichen die 800-Volt-Technologie und die Batterie mit einem nutzbaren Energieinhalt von 115 kWh. Bei einer knapp 1100 Kilometer langen Fahrt von Stuttgart nach Rom benötigte der VLE nur zwei kurze Ladestopps von jeweils 15 Minuten, betont der Hersteller. Schnelles DC-Laden ist mit 300 kW möglich. Der optionale DC-Konverter ermöglicht es, auch 400-Volt-Ladesäulen zu nutzen. Wechselstrom kann mit bis zu 22 kW aufgenommen werden. Darüber hinaus ist der VLE für bidirektionales Laden vorbereitet.
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Für Gepäck stehen bei voller Bestuhlung 795 Liter, nach Umlegen der Sitzplätze im Fond über 4000 Liter an Stauraum zur Verfügung. Mit einer Anhängelast von bis zu 2,5 Tonnen zieht der VLE zudem Wohnwagen, Boot- oder Pferdeanhänger. „Optimale Antriebskraft und maximale Traktion gewährleistet die leistungsstarke Elektroantriebseinheit mit über 300 kW und 4Matic Allradantrieb“, so Mercedes. Später sollen zwei Radstände erhältlich sein.
Zum Marktstart im Sommer rollt zunächst der VLE 300 auf den Markt, der von einem 200 kW/272 PS starken Elektromotor angetrieben wird. Die Energie kommt von dem 115-kWh-Batteriepaket mit Nickel-Mangan-Kobalt (NMC)-Chemie, das Reichweiten von über 700 Kilometern erlauben soll. Darüber rangiert der allradgetriebene VLE 400 4Matic, der mit 305 kW/415 PS Leistung punkten soll. Der Normverbrauch liegt je nach Ausführung zwischen 18,6 und 21 kWh/100 km. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen weitere Motorvarianten folgen, mit einem kleineren 80-kWh-Batteriepaket sowie auf der Plattform VAN.CA mit klassischen Verbrennermotoren.
Preise nennen die Stuttgarter noch nicht. Der Vorgänger EQV 250 mit 60-kWh-Akkupack kostet in der Langversion 59.100 Euro, der 150 kW starke EQV 300 Extralang mit 90-kWh-Batterie 63.344 Euro. Der VLE dürfte aufgrund des größeren Akkupacks und der höheren Antriebsleistung bei über 70.000 Euro starten. Noch teurer wird die Luxusversion VLS sein.


















R2D2 meint
erst heute das yt von car manic zum VLE entdeckt. wow. Was ein Fahrzeug… Mittelkonsole, wie alles andere auch am Fahrzeug in allen Varianten wählbar. Preis sogar erstaunlich günstig. Meine kl. Tochter darf auswählen :D
robert meint
was heist Der optionale DC-Konverter ermöglicht es, auch 400-Volt-Ladesäulen zu nutzen. ?? kann ich nur mit diesen optionalen adapter laden an einer 400ok ladestation
LMdeB meint
Das Gitter (NoGo!) vorne ist kein Kühlergrill, sondern ein Grill (BBQ). Den kann man 90° nach oben klappen und seine VeggyBurger/-Würstchen elektrisch grillen! Mahlzeit & a guat’n!
BEV meint
ist das jetzt wirklich was von Mercedes oder basiert das auf Geely SEA wie z.B. auch der Volvo EM90 ??
EQ-Fahrer meint
Der ist komplett von Mercedes und keine Kooperation
Niklas meint
Als Fahrer eines ID.Buzz freue ich mich sehr über den Zuwachs im E-Van Segment.
Mercedes hat die Latte sehr hoch gelegt. Ich hoffe das VW auf Grund des Wettbewerbs nachzieht. Technisch, nicht gestalterisch. Schön finde ich den VLE nicht.
R2D2 meint
das collste am ID Bugg war das Surfbrett oben am Dach des Powerpointpräsentationswerbekaufmichbittebildchen. Technisch, wie handhabungsbedingt ist das eigentlich der letzte Schrott. Preis, wie wir wissen muss die Rendite stimmen. Dagegen bietet ein Kia Ev5 deutlich mehr, zum halben Preis.
R2D2 meint
Ich hoffe die olle Mittelkonsole kann am abbestellen. Ich find das mit das beste, wenn man irgendwo am abcruisen ist, das man von vorne nach hinten gehen kann, oder wenn wir Pause gemacht haben, der Papi nicht extra ums Auto latschen muss, damit er wieder auf den Fahrersitz kann…
Der TV ist mir viel zu klein, da geht noch mehr. Ambientebeleuchtung wo es nur geht… herrlich. Das Gestühl entspricht meinem TV Sesse. Wenn ich die Bilder von dem Wagen meiner Tochter zeige, gibt es kein halten mehr…
Olaf5543 meint
ja, kann abbestellt werden
ChriBri meint
Alles sehr nett, gute technische Werte…. für Ministückzahlen, die keinerlei Dekarbonisierungseffekt haben. Nicht falsch verstehen: super Auto für eine Miniklientel
Simon meint
Endlich ein Van mit 800V, großem Akku und ausbaubare Sitze. Da ist mir die Optik generell zweitrangig. Ausbaubare Sitze und Schienensystem fehlen im PV5 und ID. Buzz.
Tt07 meint
Ja, ein starkes Produkt…das hat Mercedes clever gemacht. Die Kunden werden das Konzept und die damit einhergehende Variabilität, die es bietet, lieben…ganz im Gegensatz zu VWN..der fehlende Sargnagel für den IDBuzz.
Mary Schmitt meint
Im ID.Buzz sind alle Sitze sehr einfach ausbaubar. Schon immer. Einfach mal vor dem Schreiben informieren. Der ID.Buzz ist aber eher ein Lifestyle-Fahrzeug mit hohem Sympathiefaktor, quasi ein Anti-Tesla. Der VLE meint es dagegen ernst.
Future meint
Lifestyle bedeutet für jeden ja etwas anderes. Aber man könnte den Van von Mercedes zusammen mit den chinesischen Topvans von Zeekr und Denza durchaus als Antibuzz-Fahrzeuge bezeichnen. Das truifft es eigentlich ganz gut.
Teslas sind keine Vans. Das kann man nicht vergleichen, obwohl alles natürlich bei der Elektromobilität mit Tesla zusammenhängt – immerhin sind wohl schon über 10 Mio. Teslas auf den großen Weltmärkten unterwegs. Das wird bei VW und Mercedes noch länger dauern, bis man solche hohen Zahlen vorweisen kann. Vielleicht schaffen sie es auch nie.
Tt07 meint
Mariechen, mal wieder nur wenig Wahrheitsgehalt von Dir. Ich lach mich schlapp. Ausbauen kannst Du nur die Sitze in der 2. Reihe (bei 6/7er Konfiguration) und dazu muss man vier M10-Vielzahnschrauben pro Sitz lösen und den Kabelstecker für die Sitzsensorik trennen. Achtung extra für Dich: Die Rückbank ist fest.
Und von frei verschiebbar (sowohl Einzelsitze oder Bank) reden wir erst besser gar nicht. Ja so ist das , jeder Livestyle findet mal ein Ende, manche sogar noch vor der Einschulung.
Tt07 meint
*einzig bei den Sitzen in Reihe 3. ist ein (einfacher) Ausbau vorgesehen.
David meint
Ich kann dir ganz sicher bestätigen, dass das keine Viertelstunde braucht, um alle Sitze in Reihe zwei und drei zu entfernen. Denn ich hatte das Vergnügen, zwei Wärmepumpen abholen zu müssen. Da war das nicht anders möglich und ich war absolut beeindruckt von der Vielseitigkeit des Buzz.
In der Tat braucht man den „VW-Vielzahn“ als Nuss, aber sonst nichts. Leute, die dem Buzz am Wochenende als Campingmobil benutzen und ein Heckmodul einschieben, haben sich sogar Lösungen gebaut, um die Sitze mit einem Rollwagen, dessen obere Etage durch die Schiebetür knapp über den Fußboden fährt, ohne Kraftaufwand zu entnehmen und ergänzen.
Das machen wir nicht, aber ich erwäge, den Beifahrersitz drehbar zu gestalten, was mit ABE für kleines Geld möglich ist. Auch mit den elektrischen Sitzen, die wir haben. Das alles war ursprünglich nicht der Plan, aber das Fahrzeug erweist sich als viel nutzbarer als man denkt.
Vielleicht sollten einige Tesla Fahrer mal ein Kredit aufnehmen und sich einen gönnen? Denn diesem Auto schlägt pure Sympathie entgegen. Einem Tesla schlägt das Gegenteil entgegen und das macht ja auch was mit den Besitzern, wie man hier merkt.
Axel Poeschmann meint
Aber PV5 und ID. Buzz sind noch halbwegs bezahlbar. Das allein zählt doch letztlich!
Adrian meint
Der VLE mit kleinem Akku wird kaum mehr kosten als der lange Buzz.
Und Mercedes liefert so viel mehr Auto für den Preis…
David meint
Extrem beeindruckendes Fahrzeug. Über 700 km mit einem Van. Das deutsche Engineering hat übernommen. Die Preise sind egal. Also den echten Kunden sind die egal. Die suchen einen Grund, beim nächsten Familienbus keinen Verbrenner mehr zum kaufen und den haben sie jetzt.
Future meint
Fans ist der Preis immer egal. Deshalb versucht jedes Marketing auch immer, aus Kunden richtige Fans zu machen. Beim Luxusvan sehe ich aber nicht nur die Fans als Kunden, sondern auch die Flottenbetreiber von exklusiven Shuttleservices. Bisher stemmen sich diese Flottenbetreiber nach meinem Eindruck noch sehr gegen den Wandel. Aber wenn das elektrische Luxusprodukt gleichzeitig viel mehr Exklusivität bietet als das langweiligere Dieselprodukt, dann ist das eben auch ein Argument.
R2D2 meint
Keine Ahnung wo du dich so rumtreibst, aber die Hotels die wir immer ancruisen fahren elektrisch wo es nur geht. Bisher war aber die Auswahl an Vehikel dünn bis beschis*** um Kunden vom Airport abzuholen. Das wird sich mit dem VLE ändern.
Future meint
Mir begegnen immer die Dieselbusse von Mercedes, die zwischen den Ressorts und den Flughäfen pendeln. Das wird sich jetzt hoffentlich ändern, wenn Mercedes etwas anbieten kann. Ein Buzz hat da keine Chance, der passt eher auf den Campingplatz oder zur Surfschule.
R2D2 meint
du solltest mal was anderes als Pauschalurlaub bei TUI buchen. Ich sprach von Hotels mit Shuttle Service, da fahren sehr viele schon langen elektrisch. Gute Hotels haben auch immer auch einen HPC vor Ort, von den AC spreche ich bewusst nicht.
Was du da beschreibst hat nichts mit shuttle service zu tun, sondern ist das bewegungsmittel um die Millionen Touris vom Flughafen zu tranferieren… da wird es noch viele Jahre beim Diesel bleiben. Auch weil die im Fahrerwechsel quasi 24h im Betrieb sind.
In Ägypten fahren solchen Busse locker 2.000 KM. Pro woche…
Paule meint
Ist der modulare (4×4) Van.EA damit beerdigt?
Thorsten 0711 meint
„Das Ergebnis ist eine völlig neu definierte Grand Limousine, die unter anderem vom intelligenten Mercedes-Benz Operating System (MB.OS) profitiert“,
Die Limousinen werden aber auch echt immer adipöser… da bleibe ich doch lieber beim Maybach 😁
Envision meint
Das mit der durchgehenden Lichtleiste ist bei denen echt einen Krankheit, das passt weder beim CLA noch bei anderen Modellen so richtig zu dem betonten Grill – für mich ein designbrechendes Bling Bling um jeden Preis – zu viel.
Wenigstens den GLC gibt es noch ohne, wirkt gleich viel harmonischer.
Mary Schmitt meint
Was schert es Mercedes, wenn jemand wie du, der eh nicht in der Käufergruppe ist, ein optisches Detail nicht mag?
Future meint
Hoffentlich ersetzt der Van jetzt endlich die vielen VIP-Shuttles von Mercedes an den Flughäfen, die jetzt noch als schmutzige Diesel unterwegs sind. Der Look und die Ausstattung passt schon gut dazu und kommt sicherlich noch aus der Zeit, als Mercedes sich als Luxushersteller positionieren wollte. Trotzdem sieht man dem Konzept von Mercedes an, was ein ID Buzz für diesen Einsatz niemals sein könnte.
Jörg2 meint
Glööckler
Future meint
Man muss das sachlich sehen. Bisher gibt es elektrische Luxusvans nur aus China und jetzt gibt es auch endlich einen Shuttle von Mercedes für die europäischen und arabischen Luxuslocations. Für den einfachen Campingplatz können die Leute etwas von VW nehmen.
Jörg2 meint
Design sehe ich nicht „sachlich“.
M. meint
Chinesen auch nicht.
Deswegen sieht der so aus.
Jörg2 meint
Der wird FÜR China gebaut in Spanien gebaut? Da bin ich auf den China-Preis gespannt und wie sich das dort preislich einordnet.
M. meint
Keine Ahnung, wo der gebaut wird. Vielleicht ist ja mehr als ein Produktionsort geplant – sowas soll es ja schon gegeben haben…
Aber den starken China-Bezug konnte man schon lesen (war ggf. eine andere Publikation).
Ich glaube aber, dass der Preis egal ist, so wie die Technik und das Design letztlich egal sind. Das scheitert.
Hab ich aber an anderer Stelle schon erläutert.
Future meint
Jedes wichtige Auto wird natürlich auch für China und Kalifornien gebaut. Deshalb sehen Mercedes und BMW auch seit Jahren so aus wie sie aussehen. Wichtig ist mir, dass die elektrischen Vans endlich in Europa als Shuttles eingesetzt werden. In China ist man damit schon längst soweit mit Fahrzeugen wie dem Denza D9 von BYD oder dem Zeekr 009. Da sind elektrische Luxusshuttle also alltäglich und Mercedes wird sicherlich seinen Van als Konkurrenzprodukt auch in China positionieren.
M. meint
Kalifornien nimmt man so mit wie „Deutschland“ – lokal ein Markt, aber global… naja.
Und China ist aktuell noch Thema, aber wenn sich zeigt (was ich glaube), dass die Chinesen das nicht kaufen, weil die eben auch „Patrioten“ sind, dann wird auch nichts mehr für China gebaut oder entwickelt.
Da ist ein Einsatz als Shuttles in Europa schon eher wahrscheinlich, so wie es VW ja mit dem Buzz macht.
Axel Poeschmann meint
…und Herr Källenius beklagt, dass der Hochlauf der Elektromobilität bisher ausgeblieben ist. 🤔
MrBlueEyes meint
Guter Cw-Wert von 0,25… Respekt…
Jedoch auch Respekt, wie man auf 5,31m Länge nur 115 KWh Akku bekommen hat… entspricht etwa der Größe des Akkus vom iX3 oder EX60, die beide etwa einen halben Meter kürzer sind…
Mäx meint
Zauberwort ist hier Gewicht und Zuladung.
Das Gewicht ist so schon hoch und die Zuladung entsprechend nicht so dolle.
Wenn man da 130kWh reingepackt hätte, wären nochmal 50-100kg weg gewesen.
Man kann das Ding ja als 8 Sitzer nehmen, mit je 80kg wären das 640kg, die im VLE 300 noch knapp gehen. Beim 400er kannst du aber nur 300kg zuladen; man kann wohl noch auf 3,7t auflasten aber ansonsten ist dann Ende.
MrGreenEyes meint
Und der Bekommt auch noch 4000Liter in den Kofferraum… Nach den ersten echten Fahrberichten vom iX3 ist man schon etwas enttäuscht keine echte 500km auf der AB bei moderater Fahrt. Verbräuche von 23kWh sind schon nicht Benchmark…
Mäx meint
Dabei muss man aber sagen, dass das Fahrzeug bei Jönohs die Bereifung mit der schlechtesten Reichweite drauf hat, die klaut ca. 70km Reichweite oder fast 10%.
Wenn man da mal eine bessere Felge drauf packt geht man in Richtung 21-22kWh und damit wieder in Richtung der 500km.
Man muss mal noch ein paar weitere Tests abwarten, aber ja, so sparsam wie ein CLA ist er nicht…was aber auch logisch ist als großer SUV.
Ein i3 sollte ohne Probleme 10-15% darunter liegen also bei 18-19kWh als Allrad(!) liegen und damit dann 550-600km Reichweite real schaffen.
MrBlueEyes meint
Gute Einordnung, richtig… mein Kommentar hängt mal wieder in der Moderation, warum auch immer…
MrBlueEyes meint
Der „Test“ war auch etwas hemdsärmelig… keine Ahnung, wie da das echt Fahrprofil war
UND es waren die 22-Zöller drauf… die fressen schon alleine nach WLTP 10% …und bei 130 wird der Unterscheid vielleicht noch größer…
Da müssen wir noch auf weitere Tests warten vorallem auch mit 20 Zöllern… ich habe die 20 Zoll Aerofelgen und WLTP 790 Km… wähle ich die 22 Zoll, bin ich WLTP schon nur noch bei ca. 720 Km… also Augen auf beim Felgenkauf… :)
MrBlueEyes meint
Also der Grill hätte schon noch etwas größer sein können… sieht man ja kaum 😅 /s
Future meint
Was sollen die Hersteller tun. Der Grill ist das wichtgste Markenzeichen aus der alten Verbrennerzeit und wird noch eine Weile bleiben. Die ersten Automobile sahen ja auch noch eine Weile so aus wie Pferdekutschen.
Gunnar meint
Die Specs sind richtig stark. Allerdings sind die bereits kommunizierten Preise saftig. Die 700km-Version startet ab circa 79.000 €. Die aktuelle V-Klasse geht bei 55.000 € los. 24k€ Aufpreis? Das ist zu viel. 10k€ wären akzeptabel.
Calimator meint
Wenn du bei einem Kleinbus oder großem SUV eine einigermaßen gute Reichweite haben willst, geht das nur mit einem sehr großen Akku und der kostet nun mal. Bei einer kompakten Mittelklasselimousine (M3 LR, CLA, Ioniq 6) reicht auch ein deutlich kleinerer Akku für die gleiche Reichweite. Ich bin zwar ein großer E-Auto-Befürworter aber denke, dass für manche wenige Fahrzeugklassen der Diesel fast noch die bessere Wahl ist.
EQ-Fahrer meint
Also wenn ich sehe: Der VLE hat serienmäßig elektrische Schiebetüren, el. Heckklappe, Hinterachslenkung, Panoramaglasdach und Luftfederung. Dazu 115kWh Akku.
Mein aktueller EQV hat keine el. Schiebetüren, keine Hinterachslenkung, keine Luftgederung, kein Panoramaglasdach und ein 90kWh Akku und kostet 88k€, dann finde ich die 79k€ für den VLE nicht so übertrieben.
Dazu soll eine kleinere Akkuvariante kommen die dann bei 59k€ liegen soll.
Nanvi meint
Recht teure Geschichte, aber finde es sehr stark dass auch langsam die Van / Bus-Klasse in brauchbare Reichweiten und Ladegeschwindigkeit kommt.
Shino meint
Ok, über 600km Reichweite, bin interessiert.