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VW ID. Buzz ab Sommer mit „Technologie-Update“ und weiterer Allradversion

22.04.2026 in Neues zu Modellen, Transport von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

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Bild: VW

Der VW ID. Buzz bekommt ein Update. Für den ID. Buzz Pro gibt es eine zusätzliche 250 kW (340 PS) starke 4Motion-Variante mit Allradantrieb – je eine E-Maschine an Vorder- und Hinterachse – und erhöhter Anhängelast. Mit der neuesten Softwaregeneration bekommt der ID. Buzz zudem diverse neue Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel der weiterentwickelte „Connected Travel Assist“ mit automatischer Ampelerkennung sowie das sogenannte One-Pedal-Driving, bei dem das Fahrzeug bis zum Stillstand rekuperiert.

Über eine Vehicle-to-Load-Funktion ist es künftig außerdem möglich, externe Geräte – vom Elektrogrill bis zum E-Bike – mit einer Dauerleistung von 2,0 kW mit Strom zu versorgen. Ab Sommer 2026 steht der ID. Buzz mit seinen neuen Funktionen – erstmalig auch in der Farbkombination „Candy-Weiß/Kirschrot“ – in den Startlöchern.

Mit dem neuen ID. Buzz Pro 4Motion ermöglicht es Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN), noch größere Trailer hinter den elektrischen Bulli spannen zu können. Im Fall des 250 kW (340 PS) starken ID. Buzz Pro 4Motion mit Normalradstand sind es 1800 Kilogramm (gebremst, bei 8 Prozent Steigung), beim ID. Buzz Pro 4Motion mit langem Radstand beträgt der Wert 1600 Kilogramm. Die Anhängelast konnte damit gegenüber der Heckantriebsvariante um 600 Kilogramm gesteigert werden.

Der ID. Buzz Pro 4Motion mit Normalradstand wird über eine 79-kWh-Batterie mit Energie versorgt, was nach WLTP-Norm 428 Kilometer Reichweite ermöglicht. Die Version mit langem Radstand ist mit der größeren 86-kWh-Batterie ausgestattet, damit sind den Angaben zufolge 476 Kilometer pro Ladung möglich. Los geht es beim ID. Buzz Pro 4Motion mit Normalradstand bei 60.820,90 Euro, die Langversion kostet mindestens 62.647,55 Euro.

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(Zum Vergrößern anklicken) Bild: VW

Im ID. Buzz kommt künftig optional eine neue Evolutionsstufe des „Travel Assist“ zum Einsatz. Da das System Online-Daten nutzt, ändert sich die Bezeichnung in „Connected Travel Assist“. Ein Novum bei VWN ist die Tatsache, dass das Assistenzsystem zur assistierten Quer- und Längsführung fortan auch auf Ampeln reagiert. Erkennt das System eine rote Ampel, bremst es den ID. Buzz automatisch bis zum Stillstand ab. Ebenfalls neu: das One-Pedal-Driving, bei dem starkes Verzögern bis zum Stillstand des Bullis allein über die Regulierung des Fahrpedals möglich ist.

Mit der neuen Softwaregeneration zieht auch die Funktion Vehicle-to-Load in den ID. Buzz ein. Sie ermöglicht es, elektrische Geräte direkt aus der Fahrzeugbatterie mit Strom zu versorgen. Via Hochvoltbatterie können externe Geräte dabei mit einem Adapter über den Mode-3-Anschluss der Ladedose dauerhaft mit 2,0 kW betrieben bzw. geladen werden. Damit ist es zum Beispiel möglich, E-Bikes beim Trip ins Wochenende direkt am ID. Buzz aufzuladen.

Im ID. Buzz kommt zudem das neue Infotainmentsystem „Innovision“ zum Einsatz. In das System ist ein neuer App-Store integriert, über den sich Funktionen und Services digital, flexibel und fahrzeugbezogen freischalten oder erweitern lassen. Wie bei einem Smartphone, sind hier beliebte Apps unter anderem aus den Bereichen Audio, Video-Streaming, Parking, Charging und Gaming zum Download verfügbar. Die Bedienung des ID. Buzz wird darüber hinaus durch ein Multifunktionslenkrad mit neu konzipierten Drucktasten verbessert.

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Via: VW
Tags: Elektro-Transporter, Preise, VW ID. BuzzUnternehmen: VW
Antrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge, Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Die Wahrheit meint

    22.04.2026 um 13:38

    Das ist state of the art bei VW?
    Rote Ampel erkennen?
    Ebenfalls neu: das One-Pedal-Driving

    Der ganze VW Konzern ist ein
    „Gute Nacht Paket“.

    Lustig wird es, wenn das KBA ein in den Niederlanden streng geprüftes und genehmigtes TESLA FSD Paket zulassen muss.

    Dann kann jeder möchtegern Autofahrer mal sehen, wie sicheres Autofahren geht.

    Verkehrsverstöße könnten künftig, neben den üblichen Strafen noch zusätzlich zur Auflage bekommen, mindestens 1 bis 6 Monate mit mindestens 80% im FSD Modus zu fahren. Beste Verkehserziehung ever.

    Antworten
  2. David meint

    22.04.2026 um 11:03

    Die reichweitenstärkste Version erreicht jetzt nominal 498 km. 340 PS in einem Buzz ist natürlich Unsinn. Aber ein Unsinn, an dem so mancher eine Freude hat. Selbst die normale Version hat schon 286 PS und 550 Nm. Man ist elektrisch schneller als mit den Verbrenner Versionen. Aber offenkundig geht es immer mehr in eine Zweigliedrigkeit: Lifestyle Buzze und Nuzzfahrzeuge. Die Anhängelast ist für viele interessant, zumal man den Buzz auch noch weiter auflasten kann. Ebenso gibt es jetzt auch den Cargo in der verlängerten Version.

    Antworten
  3. Buzzer meint

    22.04.2026 um 10:59

    Kein Camping-Modus???

    Antworten
    • David meint

      22.04.2026 um 11:43

      Doch, gibt es. Gab es in etwas anderer Form auch bisher schon kostenfrei über eine Internetadresse. In ein paar Wochen kommt das „Gute Nacht Paket“, mit dem der Wagen nicht nur ein Bett, sondern sogar eine Verdunklung bekommt.

      Antworten
  4. hu.ms meint

    22.04.2026 um 10:50

    Und warum keine langversion und kein 86er akku wie im id.7 ?
    Mit dem grossem achsstand hätten sogar 102 kwh platz.

    Antworten
    • David meint

      22.04.2026 um 13:29

      86 kWh gibt es doch. Aber in der Tat ist noch Platz für ein 14. Modul nach der alten Modul Logik und außerdem sind durch die Einheitszelle 10% mehr auf gleichem Raum und Gewicht möglich. 102 kWh sind also möglich ohne groß was umzubauen. Kommt vielleicht auch noch.

      Antworten
    • M. meint

      22.04.2026 um 13:53

      Ja, aber der wäre zu schwer.

      Antworten

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