• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche

Studie: Elektrische Flotten könnten Milliarden Euro Betriebskosten einsparen

19.03.2026 in Fuhrpark, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 21 Kommentare

Skoda-Elroq

Bild: Skoda (Symbolbild)

Eine Studie des Branchenverbands der europäischen Elektrizitätswirtschaft Eurelectric und der Unternehmensberatung EY sieht in der Elektrifizierung von Fahrzeugflotten ein erhebliches wirtschaftliches Potenzial für Europa. Demnach könnten bis 2030 kumulierte Betriebskosteneinsparungen von bis zu 246 Milliarden Euro erreicht werden.

Neben finanziellen Vorteilen könne die Elektrifizierung von Unternehmensflotten auch einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des Verkehrs leisten und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit Europas stärken. Um dieses Potenzial auszuschöpfen, müssten bestehende Gesetze konsequent umgesetzt und ambitionierte nationale Kaufziele für emissionsfreie Fahrzeuge festgelegt werden. Eurelectric fordert vor diesem Hintergrund gezielte steuerliche Anreize sowie einen besonderen Fokus auf batterieelektrische Fahrzeuge mit bidirektionaler Ladefähigkeit.

Laut der Studie verursachen batterieelektrische Fahrzeuge im Vergleich zu Verbrennern deutlich geringere Betriebskosten. Bei Firmenwagen, Transportern und Lkw lägen die laufenden Kosten von Vollstromern um 20 bis 50 Prozent niedriger als bei Modellen mit Verbrennungsmotor. Betriebskosten machen einen erheblichen Anteil der Gesamtbetriebskosten aus: etwa 60 bis 75 Prozent bei Lkw, 25 bis 40 Prozent bei Pkw und 45 bis 65 Prozent bei Transportern. Dadurch könne Elektrifizierung über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs hinweg einen klaren finanziellen Vorteil bringen, so die Analyse.

„Potenzial für Einsparungen bei Kosten und Emissionen ist enorm“

„In der EU werden 6 von 10 Neufahrzeugen an Flottenbetreiber verkauft, sodass das Potenzial für Einsparungen bei Kosten und Emissionen enorm ist. Eine gut konzipierte Flotteninitiative kann die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen ankurbeln, was der europäischen Industrie und der Energieunabhängigkeit zugutekommt“, sagt Kristian Ruby, Generalsekretär von Eurelectric.

Ruby weiter: „Die Vorteile gehen über die Flottenbetreiber hinaus. EU-Automobilhersteller sind auf dem Markt für emissionsfreie Fahrzeuge für Unternehmensflotten bereits stärker vertreten als ihre Konkurrenten aus Nicht-EU-Ländern, und klare Anschaffungsziele für Batterie-Elektrofahrzeuge könnten die Nachfrage nach mindestens zwei Millionen zusätzlichen Batterie-Elektrofahrzeugen bis 2030 ankurbeln. Langfristige Ladeverträge mit Unternehmen werden zudem sichere und planbare Einnahmequellen für Ladestationsbetreiber (CPOs) schaffen. Gleichzeitig können E-Fahrzeug-Batterien durch intelligentes Laden und/oder V2G-Dienste die Flexibilität des Energiesystems verbessern.“

Trotz der wirtschaftlichen Vorteile verweisen die Studienautoren auf strukturelle Hürden. Hohe Anschaffungskosten, Risiken beim Restwert, fragmentierte politische Rahmenbedingungen sowie Netzengpässe bremsen demnach die Verbreitung der Elektromobilität in Flotten. „Die Elektrifizierung von Flotten liefert bereits klare Vorteile bei den Betriebskosten, doch strukturelle Barrieren bremsen die Einführung“, erklärt Constantin Gall von EY.

Gleichzeitig gewinnen Elektroautos in Europa weiter an Marktanteil. Im Jahr 2025 stiegen die Verkäufe der Studie zufolge um 30 Prozent. Und erstmals übertrafen Elektroautos in der EU die Verkaufszahlen von Benzinfahrzeugen. Vor neuen EU-Verhandlungen zur Regulierung von Firmenfahrzeugen fordert Eurelectric daher eine klare politische Richtung und entschlossenes Handeln, um das volle Potenzial der Flottenelektrifizierung zu erschließen.

Newsletter

Via: Euractiv (ENG)
Tags: EU, NachhaltigkeitAntrieb: Elektroauto

Stellantis-Aktion: Citroën, Fiat, Opel und Peugeot bieten E-Transporter zum Diesel-Preis

Audi A8: Kein direkter (E-)Nachfolger, neues großes SUV Q9 als Luxus-Alternative

Auch interessant

T&E: Lkw-Riesen setzen auf Ausschüttungen statt Elektro-Wende

Mercedes-eActros

Neuer Mercedes Elektro-GLB: 21 Prozent weniger CO₂ in der Lieferkette

Mercedes-GLB-Elektroauto-2025

4,6 Milliarden Euro der EU für Deutschland, unter anderem für E-Mobilität

VDA fordert mehr Technologieoffenheit zum Erhalt von deutschen Arbeitsplätzen

BMW-Elektroauto-Produktion-

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. R2D2 meint

    21.03.2026 um 20:21

    Also ich kann das bestätigen, bei uns im Betrieb haben sich die Betriebskosten schon um 300 Mio. Euro pro Jahr reduziert. Wenn wir noch mehr BEVs anschaffen, bekommen wir Geld raus.

    Das ist wie bei dem Thema EEs… wir haben jetzt 66%, also brauchen wir nur noch bischen mehr, dann haben wir 100% EE.

    Antworten
  2. Gerry meint

    19.03.2026 um 18:27

    Nicht nur Betriebsflotten, auch der private eAutofahrer spart viel Geld. Hat nur noch nicht jeder gemerkt 😉😄.
    Kann sich beim Vielfahrer schnell auf 500-1000 Euro jährlich summieren.👍 Mit der jetzigen Förderung und den hohen Benzinpreisen steigt die Ersparnis weiter an👍.

    Antworten
    • ap500 meint

      20.03.2026 um 08:45

      @Gerry ein Eauto kostet in der Anschaffung enorm viel und ist somit privat unwirtschaftlich. Als Firmenwagen jedoch ist es extrem günstig.

      Antworten
      • South meint

        20.03.2026 um 10:23

        Absoluter Quatsch. Ich habe sogar schon drei E Autos privat gekauft und ich bin günstiger und vorallem viel angenehmer von A nach B gekommen ….
        Alter. Du hast ein PV Anlage und man kann E Autos mittlerweile wirklich gut gebraucht kaufen. Und bei zwei Autos, brauchst du ja nicht einmal Erstauto, kannst also fast jedes Modell nehmen…
        … aber hey, jeder halt wie er mag, du speist lieber für 10ct ein und lässt dich an der Tanke melken, zahlst KFZ Steuer und reparierst die alten Eimer. Wenn einer das mag ist da ja ok, aber deine Aussage ist oben ist schlicht falsch…

        Antworten
      • MK meint

        21.03.2026 um 19:42

        @ap500:
        Ich habe mir Skoda Elroq (den 85er mit großem Akku) und den Skoda Karoq Benziner konfiguriert. Mit halbwegs vergleichbarer Ausstattung (der Verbrenner ist einen Tick kleiner und hat deutlich weniger Leistung) liegt der Preisunterschied bei vielleicht 2% oder 3%.
        Also: Nein, für Privatpersonen sind eAutos in der Anschaffung längst nicht mehr teurer als Verbrenner.
        Und da immer so viel über den stärkeren Wertverlust bei eAutos geredet wird, muss die Rechnung bei Gebrauchtwagen eigentlich ganz eindeutig für eAutos ausgehen…

        Wenn man natürlich einen Neuwagen-Preis mit einem Gebrauchtwagen oder einem Fahrzeug vergleicht, ist natürlich der Gebrauchtwagen bzw. der Wagen, den man schon besitzt, natürlich günstiger. Das hat aber nichts mit der Antriebstechnologie zu tun, sondern ist einfach logisch. Von daher: Es geht glaube ich niemandem darum, dass plötzlich jeder seinen 5 Jahre alten gut funktionierenden Verbrenner gegen ein neues eAuto tauschen soll, sondern darum, dass es für die hunderttausenden Privatpersonen, die in Deutschland immer noch jedes Jahr neue Verbrenner für im Durchschnitt laut Statistik über 40.000 € kaufen, wirtschaftlicher wäre, ein vergleichbares eAuto zu wählen.

        Antworten
  3. KBDCALLS meint

    19.03.2026 um 18:08

    Man darf nicht nur auf die Betriebskosten schielen. Auch die Luftverschmutzung und auch der Lärm dürften signifikant abnehmen, mit daraus resultieren Einsparungen bei den Gesundheitskosten. Als Beispiel bei und im Ortskern haben wir eine Bushaltestelle, an der stehen manchmal 6 Busse, man hält es dann dort vor Lärm und Dieselgestank nicht mehr aus. Ansonsten ist eine Fußgängerzone, in der nur der Öpnv fahren darf. Das man dann sein eigenes Wort nicht mehr verseht, sollte klar sein. Telefonieren ist dann unmöglich.

    Antworten
    • MK meint

      20.03.2026 um 08:57

      @KBDCALLS:
      Genauso sehe ich das auch: Das sind Aspekte, die Leute, die meinen, man könnte Verbrenner mit pflanzlichem oder aus „grünem Strom“ gewonnenen Strom „sauber“ machen: Zum einen sind sie dann immer noch ineffizienter, zum anderen verursachen diese wie Sie sagen eben noch ganz andere Probleme: Lärm, Abwärme usw….Probleme, die Elektrofahrzeuge quasi „aus Versehen“ ebenfalls lösen.

      Antworten
  4. Future meint

    19.03.2026 um 11:20

    Ich bin ja nicht mehr so häufig auf den Autobahnen. Aber gestern ist es mir schon aufgefallen, dass es die Außendienstler mit ihren Verbrennern auf den linken Spuren so eilig haben wie immer. Die Betriebskosten spielen wohl nach wie vor keine so große Rolle bei den Unternehmen. Es scheint also weiter genug Geld vorhanden zu sein.

    Antworten
    • eBikerin meint

      19.03.2026 um 11:31

      “ dass es die Außendienstler mit ihren Verbrennern auf den linken Spuren so eilig haben wie immer“
      Einem Termin interessieren einfach die Kosten nicht? Man kann ja schlecht zum Kunden sagen: sorry das ich zu spät bin, Sprit ist grad so teuer.

      Antworten
      • Thorsten 0711 meint

        19.03.2026 um 12:02

        Benzin und Diesel sind günstiger als Arbeitszeit und die Termine sind bei vielen im AD sehr eng getaktet. Darauf bin ich ganz ohne Doktortitel gekommen :-)

        Antworten
        • banquo meint

          19.03.2026 um 12:19

          Wenn der AD auf EV umsteigt kann er mit der Ladeplanung auch locker seine Termine einhalten. Das sollten auch alle ohne Doktortitel mal verinnerlichen!

        • eBikerin meint

          19.03.2026 um 12:43

          kannst du auch deinen Berechnung offenlegen? Besonders die mit der Ladeplanung und wie das zu dem Terminen passt?
          Danke schon mal.

        • Powerwall Thorsten meint

          19.03.2026 um 12:53

          Also mit meinen Kunden werden nur Termine vereinbart, die beide Seiten einhalten können – unabhängig von der Antriebsart

        • Thorsten 0711 meint

          19.03.2026 um 13:42

          banquo

          Reine Behauptungen deinerseits. Die Fraktion mit Gasfuß (die Kilometerfresser mit Zeitdruck) auf der linken Spur hat ganz sicher keine Zeit zum Laden. Und genau um die ging es im ersten Kommentar.

          Die Anderen mit weniger Kundenterminen, ich denke da zB an die Fahrstuhlmonteure, kommen mit einem BEV zu großen Teilen schon zurecht.

        • Mäx meint

          19.03.2026 um 13:59

          Ich bin öfters mal im Außendienst, stell dir vor, mit einem Elektroauto.
          Funktioniert, kann ich da nur sagen.
          Auf der Autobahn sieht man auch viele andere Leute im Außendienst mit Elektroautos.
          Sogar die berühmtberüchtigten Hilti Flotte rüstet um, da habe ich ein paar im ID.7 sitzen sehen.

      • Ben meint

        19.03.2026 um 13:02

        Da die Durschnittsgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen bei 100km/h liegt kann der AD auch mit 100km/h fahren und kommt trotzdem zur gleichen Zeit an UND hat noch Sprit gesparrt…aber hey DE halt.

        Antworten
        • eBikerin meint

          19.03.2026 um 15:09

          „Da die Durschnittsgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen bei 100km/h liegt kann der AD auch mit 100km/h fahren“
          Ich hoffe du findest den Fehler selber. Oh mann…….

        • Stef meint

          19.03.2026 um 21:51

          Komisch. Unser Unternehmen mit 70.000 Mitarbeitern hat nen rein elektrischen Fuhrpark. Ich frage mich wie wir alle Termine einhalten können. Geht ja laut den Experten nicht.

      • South meint

        19.03.2026 um 15:33

        Naja, mal wieder Märchenstunde oder einer unter tausend braucht…. ja, wer kennt ihn nicht, den armen von Termin zu Termin rastlos rumhetzenden Aussendienstler der auf 5 Minuten genau nach 500km das Ziel erreichen muss. Den gibt auch tatsächlich bestimmt mal, aber… so genau kann er nicht einmal den Verkehr planen…und auch der müsste mal ein Pause machen… ;-)

        Antworten
        • Frank Stoffels meint

          20.03.2026 um 07:47

          Vielleicht ist diese Konzept einfach langsam genauso veraltet wie die Verbrennertechnik sn sich?

        • MK meint

          20.03.2026 um 13:33

          @South:
          Ich wundere mich da auch immer, dass diese Außendienstler scheinbar auch alle keine Regionalverantwortung haben, sondern immer gleich ganz Deutschland bedienen und da ziellos umher fahren ohne zwischenzeitlich z.B. einfach mal einen zweistündigen Kundentermin zu haben…

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de