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Toyota plant Cellcentric-Einstieg als Partner von Daimler Truck und Volvo Group

31.03.2026 in Transport von Thomas Langenbucher | 6 Kommentare

Damiler-Truck-Volvo-Toyota-Cellcentric

Bild: Daimler Truck

Die Daimler Truck AG, die Volvo Group, Cellcentric und die Toyota Motor Corporation haben eine unverbindliche Vereinbarung zur Zusammenarbeit im Brennstoffzellen-Joint-Venture Cellcentric unterzeichnet. Die Nutzfahrzeughersteller und der japanische Fahrzeughersteller beabsichtigen, als gleichberechtigte Anteilseigner zusammenzuarbeiten, wobei Toyota als dritter Partner dem Gemeinschaftsunternehmen beitreten soll.

„Die Kombination der komplementären Expertise und des Know-hows der Partner soll das gemeinsame Ziel unterstützen und vorantreiben, Brennstoffzellensysteme für schwere Nutzfahrzeuge sowie weitere Heavy-Duty-Anwendungen mit vergleichbaren Anforderungen zu entwickeln, zu produzieren und zu vermarkten“, heißt es. Darüber hinaus beabsichtigten Toyota und Cellcentric, gemeinsam die Entwicklung und Produktion von Einzelzellen für Brennstoffzellen – der Kernkomponente von Brennstoffzellensystemen – sowie der damit direkt verbundenen Systemarchitektur- und Steuerungselemente zu verantworten. Ziel sei es, wettbewerbsfähige Produkte zu entwickeln, die die Technologien beider Unternehmen optimal nutzen.

„Durch die Kombination der umfassenden Nutzfahrzeugkompetenz von Daimler Truck und Volvo mit Toyotas Expertise in der Entwicklung, Fertigungstechnologie und Produktion von Brennstoffzellen soll der technologische Vorsprung und die Wettbewerbsfähigkeit von Cellcentric weiter gestärkt werden“, teilen die Konzerne mit. Gleichzeitig solle Cellcentric gemeinsames Kompetenzzentrum für die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Brennstoffzellensystemen für schwere Nutzfahrzeuge sowie andere Heavy-Duty-Anwendungen mit vergleichbaren Anforderungen bleiben.

Vision „Hydrogen Society“

Darüber hinaus wollen die Partner laut einer Mitteilung durch die Zusammenarbeit mit Branchenverbänden und Partnern entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette den Aufbau der Wasserstoffversorgung und Wasserstoffinfrastruktur in der frühen Phase aktiv unterstützen. Daimler Truck, Volvo und Toyota betrachten Wasserstoff als eine zentrale Energiequelle für die Dekarbonisierung des Verkehrs. „Durch die Zusammenarbeit bei Cellcentric wollen sie die technologische Entwicklung von Brennstoffzellensystemen voranbringen und damit zur Transformation hin zur Verwirklichung einer Gesellschaft beitragen, in der Wasserstoff einen zentralen Energieträger darstellt (‚Hydrogen Society‘)“, so die Unternehmen.

Andreas Gorbach, Mitglied des Vorstands bei Daimler Truck, verantwortlich für Truck Technology und ehemaliger Cellcentric-CEO: „Mit dem größten Automobilhersteller der Welt und Brennstoffzellenpionier Toyota zusammenzuarbeiten, ist nicht nur ein Privileg, sondern auch ein bahnbrechender Meilenstein, um Wasserstoff im Transport Realität werden zu lassen. Damit können wir Cellcentric zur ersten Adresse für Brennstoffzellentechnologie im Nutzfahrzeugbereich weltweit machen.“

„Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeit, bald gemeinsam mit Daimler Truck und der Volvo Group als Partner am Aufbau einer Wasserstoffgesellschaft mitzuwirken“, so Koji Sato, President & CEO von Toyota. „Cellcentric verfügt über umfassende Expertise im Bereich von Brennstoffzellen für Nutzfahrzeuge, die sich mit Toyotas mehr als 30-jähriger Erfahrung in der Brennstoffzellenentwicklung im Pkw-Bereich ideal ergänzt. Gemeinsam können wir eines der weltweit führenden Brennstoffzellensysteme für schwere Nutzfahrzeuge erschaffen. Toyota wird weiterhin gemeinsam mit gleichgesinnten Partnern zur Verwirklichung der Wasserstoffgesellschaft beitragen.“

Unabhängiges Unternehmen mit gleichberechtigten Partnern

Daimler Truck, Volvo und Toyota streben eine gleichberechtigte Beteiligung an Cellcentric an. Das Joint Venture soll dabei weiterhin als eigenständiges und unabhängiges Unternehmen agieren und „ein breites Spektrum von Kunden im schweren Nutzfahrzeugbereich sowie weiteren Heavy-Duty-Anwendungen mit vergleichbaren Anforderungen“ bedienen. Um die gleichberechtigte Anteilseignerstruktur zu erreichen, plant Toyota, sich durch eine Kapitalerhöhung an Cellcentric zu beteiligen und in das Unternehmen zu investieren.

„In allen übrigen Geschäftsbereichen werden Daimler Truck, Volvo und Toyota weiterhin unabhängig voneinander im Wettbewerb stehen“, unterstreichen die Konzerne. Die Zusammenarbeit bündele komplementäre Kompetenzen, um die notwendige Skalierung und Investitionseffizienz zur Kommerzialisierung wettbewerbsfähiger Brennstoffzellensysteme zu erreichen.

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Via: Daimler Truck
Tags: Kooperation, LkwUnternehmen: Cellcentric, Daimler Truck, Toyota, Volvo Group
Antrieb: Wasserstofffahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Thomas meint

    31.03.2026 um 20:53

    Der Anfang vom Ende von cellcentric. Mit Toyota haben sie nun einen gefunden, der die Verluste noch eine Weile mitträgt bevor der Laden abgewickelt wird.

    Flüssig H2 ist noch viel teurer als gasförmig.

    Antworten
  2. Mäx meint

    31.03.2026 um 10:19

    Das Unternehmen ergibt für diese 3 Partner durchaus Sinn.
    Toyota, Volvo und Daimler haben ja off-highway Anwendungen, wo die Elektrifizierung vielleicht schwerer ist.
    Schifffahrt, Landwirtschaft usw. oder sind teils auch bei stationären Anwendungen unterwegs.
    Und da kann man zukünftig ja auch Synergien schaffen , denn irgendeine Art der Wasserstoffwirtschaft wird es geben müssen, alleine schon für die Industrie und Energiewende.
    Da kann man dann eben mit dem Joint Venture mitmischen.

    Antworten
    • David meint

      31.03.2026 um 11:42

      Richtig, das ist nur vorgeblich eine gute Nachricht für die Wasserstofffans. Sie zeigt in Wirklichkeit, dass die Hersteller gemäß seriösen Riskmanagements dieses Thema zwar noch nicht aufgeben können, aber immerhin ihre eigenen Ressourcen und ihr Engagement deutlich zurückfahren, indem sie alles in einer gemeinsamen Gesellschaft bündeln.

      Antworten
    • MK meint

      31.03.2026 um 17:02

      @Mäx:
      „Geben müssen“ sicher nicht. Aber ja, es könnte sich durchaus eine kleine Nische für Wasserstoff finden. Nur wird diese Nische vermutlich so klein sein, dass sie sich nur profitabel betreiben lässt, wenn nicht zig Teams parallel forschen und sich gegenseitig die Marktanteile streitig machen. Von daher macht die Kooperation, die genau solche Doppelarbeit und Konkurrenzkämpfe verhindert, durchaus Sinn. Ob es das aber für die Kunden attraktiver macht, dass eben wahrscheinlich unterm strich weniger geforscht wird und kein Preiswettbewerb stattfindet?

      Antworten
    • Mark Müller meint

      31.03.2026 um 20:30

      Entweder wird es die flächendeckende Versorgung mit H2-Ladestationen geben, wie das die EU eigentlich vorschreibt, oder eben nicht. Falls ja, wird FCEV für zahlreiche Anwendungen die bessere Lösung sein als tonnenweise Batterien; vielleicht so 15-30%. Falls nicht, wird das FCEV-Segment ewig höchstens dahinsiechen.

      Antworten
      • MK meint

        01.04.2026 um 14:55

        @Mark Müller:
        Wo ist das Problem im Akkugewicht? Ein eActros600 hat schon heute oft mehr zulässige Zuladung als ein Diesel-Actros…und während Akkus immer leichter werden, werden Motoren immer schwerer. Außerdem sind die wenigsten LKW auf europäischen Straßen an der Gewichtsgrenze unterwegs. Was wirklich schwer ist, wird schon heute nur in Ausnahmefällen auf Langstrecke über die Straße und nicht z.B. per Binnenschiff oder Zug transportiert.
        Also: Ja, Brennstoffzelle plus Wasserstofftank (immerhin auch ein schwerer, amssiver Stahlbehälter) plus Akku zum Puffern ist wahrscheinlich für einen Langstrecken-LKW etwas leichter als ein größerer Akku. Das dürfte aber für die wenigsten Anwender eine Rolle spielen.
        Von daher müsste der Wasserstoff günstiger sein als der Strom, damit Wasserstoff eine Chance hat, was aber physikalisch gar nicht möglich ist, soll der doch mit Strom gewonnen werden und es gilt nun Mal der Energieerhaltungssatz…
        Damit sehe ich für Wasserstoff keine Chance, selbst bei tollem Tankstellennetz, auch nur annähernd an die 10% Marktanteil heranzu kommen. Und wo soll dieses Tankstellennetz herkommen? Tatsächlich sinkt die Zahl der Wasserstofftankstellen in Deutschland schon wieder und selbst im Bereich „Züge auf nicht elektrifizierten Strecken“ sind schon seit bestimmt 2 Jahren keine neuen Wasserstoffzüge mehr in Deutschland bestellt worden…auch hier haben Akkus das Feld längst übernommen.

        Antworten

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