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BMW: Vehicle-to-Home für iX3 und i3 ab Ende 2026 geplant

25.05.2026 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 9 Kommentare

Solarwatt_BMW_V2H

Bild: BMW

BMW und Solarwatt bauen ihre Zusammenarbeit bei intelligenten Energie- und Heimladelösungen aus. Mit den ersten Modellen der Elektroauto-Plattform Neue Klasse, dem iX3 und dem i3, startet BMW das Ausrollen bidirektionalen Ladens.

Nach dem seit März 2026 verfügbaren Vehicle-to-Grid-Angebot in Deutschland folgt der nächste Schritt für Vehicle-to-Home (V2H). Kunden des iX3 und i3 sollen die Technologie ihres Fahrzeugs damit umfangreicher nutzen können. BMW und Solarwatt optimieren dafür die Einbindung des E-Autos in den Kundenhaushalt. Das Heimenergiemanagementsystem Solarwatt Manager soll künftig als Bindeglied zwischen Fahrzeug und Haushalt dienen.

Das Heimenergiemanagementsystem (HEMS) Solarwatt Manager übernimmt die zentrale und intelligente Steuerung der Energieströme im Haushalt. Erzeugung, Speicherung und Verbrauch von Energie werden über aufeinander abgestimmte Komponenten optimiert. Das E-Auto wird als zusätzlicher Speicher in das Zusammenspiel von Photovoltaik-Anlage, Heimspeicher und Verbrauchern im Haus integriert.

Möglich wird dies durch BMW-Modelle der Neuen Klasse und die bidirektional fähige BMW Wallbox Professional. Die Wallbox Professional kann Energie nicht nur ins Fahrzeug laden, sondern bei Bedarf auch wieder an den Haushalt abgeben. Der Marktstart für die Einbindung bidirektional fähiger BMW-Elektroautos in das neue Solarwatt-HEMS für V2H ist Ende 2026 in Deutschland, Österreich und den Niederlanden geplant.

Solarwatt_BMW_V2H_2026
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: BMW

Hausbesitzer steuern ihre Einstellungen über die App My BMW und die App Solarwatt Home. Über den Solarwatt Manager lassen sich dynamische Stromtarife einbinden und Solar-Prognosen berücksichtigen. Der Solarwatt Manager ist offen ausgelegt, neben Produkten von Solarwatt können auch Heimspeicher anderer Marken eingebunden werden.

„Wer ein Elektroauto der Neuen Klasse wie den BMW iX3 fährt, kann durch den zusätzlichen Speicher selbsterzeugten Solarstrom noch effizienter nutzen, den Eigenverbrauch erhöhen und so den Bezug von teurem Netzstrom reduzieren. Für viele Hausbesitzer ist die Perspektive hochattraktiv, einen vorhandenen Heimspeicher durch das Elektroauto zu erweitern. Das steigert den Nutzen der eigenen PV-Anlage deutlich, senkt Stromkosten und macht das Zuhause noch unabhängiger von teurerem Stromnetzbezug“, sagt Solarwatt-CPO Peter Bachmann.

„Gleichzeitig liegt im bidirektionalen Laden ein enormes Potenzial für die Energiewende, denn die Batterien der Elektroautos bilden zusammen eine gewaltige Speicherreserve. Wenn diese Flexibilität intelligent in Energiemärkte und Haushalte eingebunden wird, kann sie helfen, Stromnetze zu entlasten, erneuerbare Energien besser zu integrieren und zusätzliche Speicherkapazitäten schnell und kosteneffizient verfügbar zu machen“, so Marcus Krieg, Vice President New Business, der BMW Group.

BMW und Solarwatt arbeiten seit 2013 im Bereich Elektromobilität zusammen. 2021 brachten beide Partner einen Heimspeicher auf den Markt. Seit 2025 ist mit Solarwatt Battery vision das Nachfolgemodell erhältlich.

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Via: BMW
Tags: Bidirektionales Laden, BMW i3, BMW iX3, Kooperation, StromversorgungUnternehmen: BMW, SOLARWATT
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. South meint

    25.05.2026 um 14:59

    VTG oder VTH, da bin ich mittlerweile eher davon abgekommen, jetzt nicht in dem Sinne, dass ich da dagegen wäre, aber im Grunde brauche ich das nicht mehr. Vor ein paar Jahren waren die Heimspeicher teuer und klein, da gab das noch wirklich Sinn, aber heute sind die Heimspeicher deutlich günstiger und viele größer geworden. Ich habe mittlerweile knapp 20kWh Speicher und anstatt da teuer eine neue Wallbox zu kaufen und den teuren Autoaccu zu belasten, da wäre es cleverer einfach seinen Heimspeicher auszubauen.
    Ich habe genug Platz und das Gewicht spielt keine Rolle. Wenn es mal wirklich gute und günstige Natriumbatterien gibt, dann würde sich ein weiterer Ausbau lohnen.
    Es ist wie immer. Wir sollten lieber die künstlichen Komplexitäten weglassen und lieber rendundante Systeme schaffen…. Komplexität und 100% Denken, das hat mit effizient nix zu tun…

    Antworten
    • David meint

      25.05.2026 um 21:50

      Weil dein Lieblingshersteller da nicht leisten kann. Sonst gibt’s keinen Grund, selbst die kostenlose Option abzulehnen.

      Antworten
      • M. meint

        26.05.2026 um 14:32

        Er behauptet ja, einen Audi A6 e-tron gekauft zu haben.

        Antworten
        • South meint

          27.05.2026 um 09:11

          Ja, das behauptet „er“, aber „er“ hat ihn noch nicht bekommen, denn ein Auto hat ja auch eine Lieferzeit. Übrigens einen Audi A6etron performance…

        • M. meint

          01.06.2026 um 13:32

          Performance. Das ist wichtig.
          Und Verzeihung für das „er“, das war natürlich eine unzulässige Annahme. Weiß selbst nicht, wie ich drauf gekommen bin.

    • brainDotExe meint

      26.05.2026 um 11:25

      Sehe ich ähnlich. Alleine schon für den Preis einer DC Wallbox bekommt man einiges an Heimspeicher.
      Es ist schön dass BMW hier Vorreiter ist und das anbietet, aber nutzen werde ich das nicht.
      Neben den Kosten will ich auch nicht unnötig den NMC Akku meines Autos belasten.

      Ich habe letztes Jahr den Heimspeicher nochmal aufgerüstet und habe jetzt 74 kWh LFP Speicher zu Verfügung. Da brauche ich auch nicht auf Natrium zu warten, LFP ist inzwischen so günstig.

      Antworten
      • M. meint

        26.05.2026 um 15:55

        Rein interessehalber: was macht man mit 74 kWh Batterie zu Hause?
        Die kann man über den Sommer ja nie verbrauchen, bis der nächste PV-Strom kommt, und über den Winter kommt man damit auch nicht.

        Antworten
        • brainDotExe meint

          27.05.2026 um 19:20

          Bis auf den Kernwinter (Dezember und Januar) komme ich damit gut über die Runden, ich habe 34 kWp PV.

          Ich versorge damit die Wärmepumpe und lade mein Elektroauto, wenn ich tagsüber damit nicht zu Hause sein sollte.

          Außerdem nutze ich meinen variablen Stromtarif um im Kernwinter den Akku nachts günstig aus dem Netz zu laden.

        • M. meint

          01.06.2026 um 13:36

          Für 2 Monate im Jahr einen variablen Stromtarif? Und das rechnet sich?

          Aber danke für die Infos zur Konfiguration. Die 74 kWh Batterie bekäme ich noch unter, aber 34 kWp PV sind hier nicht zu machen.

          Hast du noch Platz für ein kleines Windrad?
          Damit müsste sich der Kernwinter eigentlich überbrücken lassen ;-)

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