Der Ladeinfrastruktur-Anbieter Wirelane und All Inclusive Fitness kooperieren beim Aufbau und Betrieb von Ladeinfrastruktur an Fitnessstandorten in Deutschland. Wirelane werde dabei moderne, öffentlich zugängliche Ladepunkte errichten und betreiben, kündigen die Partner an. Die Zusammenarbeit ziele darauf, Mitgliedern von All Inclusive Fitness und auch der Öffentlichkeit ein komfortables und verlässliches Ladeangebot dort zu machen, wo Menschen sich regelmäßig aufhalten.
All Inclusive Fitness ist mit eigenen Angaben nach 171 Studios und mehr als 650.000 Mitgliedern einer der führenden Fitnessanbieter in Deutschland. Das Unternehmen will seinen Wachstumskurs fortsetzen. Neun Standorte befinden sich derzeit im Bau und sollen mit Ladeinfrastruktur von Wirelane ausgestattet werden. Weitere Standorte sollen im Rahmen der Kooperation schrittweise folgen. Die Ladepunkte sind auf typische Trainingszeiten von 60 bis 120 Minuten ausgelegt und sollen sich nahtlos in den Alltag der Nutzer einfügen.
Beide Unternehmen begründen den Ausbau mit veränderten Anforderungen der Elektromobilität. Immer mehr E-Autofahrer hätten keine private Lademöglichkeit und seien deshalb auf gut erreichbare öffentliche Infrastruktur angewiesen. Regelmäßige Aufenthaltsorte wie Fitnessstudios gewännen an Bedeutung, weil sich dort das Laden ohne zusätzlichen Zeitaufwand in den Tagesablauf integrieren lasse.
All Inclusive Fitness bewirbt die Integration der Ladeinfrastruktur als zusätzlichen Mehrwert für seine Mitglieder und Besucher, besonders in urbanen Lagen. Zugleich solle die Attraktivität der Standorte steigen. Darüber hinaus sieht das Unternehmen darin einen Beitrag zu nachhaltiger Mobilität und zur Reduktion von CO₂-Emissionen.
Stephan Schulan, CEO und Gesellschafter von All Inclusive Fitness: „Wir wachsen stark und entwickeln unsere Studios kontinuierlich weiter. Moderne Mobilitätsangebote gehören für uns dazu.“ Uwe Müller, Head of CaaS Leisure bei Wirelane, nennt Fitnessstudios „prädestiniert für Destination Charging“ und verweist auf regelmäßige Besuche, planbare Aufenthaltszeiten und hohe Frequenz.

David meint
Das Ergebnis jahrzehntelanger Selbstoptimierung ist der Tod. So gesehen würde es in vielen Fällen Zeit sparen und der Umwelt helfen, wenn man täglich mit dem Rad zur Arbeit fährt, anstatt nach der Arbeit mit dem Auto ins Fitness Center, um dort 2 Stunden Alarm zu machen.
Future meint
Natürlich ist das Fahrrad besser als jedes Auto. Aber um die Muskeln zu erhalten und dem langen Sitzen am wenig ergonomischen Arbeitsplatz entgegenzuwirken, ist ein gezieltes Training trotzdem notwendig. Das erzählt so auch jeder Physiotherapeut des Vertrauens. Dafür braucht es nicht unbedingt ein Fitnessstudio, wenn man sich auch so gut damit auskennt. Natürlich sind Ladesäulen an solchen Orten aber ebenso ein Standortvorteil wie sie es für jeden Supermarkt oder jedes Restaurant sind. Elektromobilität braucht eben Lösungen für Laternenparker. Viele laden so bequem zwischendurch, wenn ein Auto eh parken muss.
Till meint
…kann nur ein großstädtischer männlicher „Sesselpupser“ – alternativ “ Bürogemeinschaft“ – im Flachland mit 9to5 Job schreiben…
Die körperlich -und geistig!- hart arbeitende Schichtarbeiterin darf dann bei – 2 Grad und Schneeregen nachts um 23:30 Uhr ihren Arbeitsweg mit dem Fahrrad über mittelgebirgige Landstraßen antreten.
Selbst wenn es nur 5 Kilometer durch ein Industriegebiet zur Wohnung sind… …in den letzten 15 Jahren wurde eine unserer Kolleginnen umgebracht, eine vergewaltigt, mehrere versuchte Vergewaltigungen und Überfälle. Zwei Kollegen wurden krankenhausreif geprügelt beim Überfall. Zu Fuß oder mit dem Rad fährt bei uns im Dunkeln kaum noch Jemand. ÖPNV gibt es, trotz Groẞstadt in vielen Industriegebieten nicht; nicht passend zu den sich ständig ändernden Schichtzeiten.
Das Fahrrad ist nett, bei schönem Wetter, tagsüber auf Radwegen, oder als Sportgerät. Für einen Großteil der Bevölkerung passt es einfach nicht.
Einkaufen mit dem Fahrrad? Vielleicht als Singlehaushalt. Gefriergut, Pfandflaschen, Frischware, …da endet es schon für zwei Personen.
South meint
Sag mal wohnst du in der Bronx in den 70ern…?
Davon abgesehen, kann ich euch aber nur beipflichten, Radfahren trainiert nur bestimmte Muskeln, Radfahren bei sehr ungemütlichen Wetter wie Minusgraden, Stürmen, wenn man kränkelt und es gibt Jobs, da muss man auch was zur Arbeit transportieren (z.B. Schulmaterial bei Lehrern) oder man erledigt die Einkäufe, bringt die Kinder weg oder mal muss mal spontan die Kinder abholen.
Dann muss man sich nach dem Radfahren umziehen können oder duschen und ein Rad sicher parken können (bei meinem Rad wurde schon öfters mal was geklaut). Also ich mach mal schnell alles mit dem Rad, da müssen die Umstände wirklich optimal sein……
Andreas meint
Bei einer so unsicheren Umgebung wäre ich persönlich ja schon lange weggezogen.
Futureman meint
Frage passt nicht zum Artikel, aber da selbst am bundesdeutschen Feiertag neue Artikel erscheinen (im Unterschied zu weltweiten Wochenende) stellt sich die Frage, in welchem Land der Welt sitzt die Redaktion?
eBikerin meint
Wenn man das Impressum lesen kann, wüsste man dass Ecomento in München beheimatet ist. München -> Bayern -> Deutschland
Hoffe deine Frage ist damit beantwortet
David meint
Kann die Tesla Gemeinde denn wirklich nichts Anderes als ihre Marke zu hypen und gegen alles andere querzuschießen? Es gibt übrigens keinen arbeitsrechtlichen Grund, warum eine Online Redaktion an einem Feiertag nicht arbeiten dürfte.
Future meint
Hast du heute etwa nicht gearbeitet, Futureman?
Man muss das mit den Feiertagen nicht so genau nehmen und kann dafür auch mal in der Woche an den Strand gehen.
eBikerin meint
Man glaubt es kaum – ich war gestern im Biergarten – da haben doch glatt Menschen gearbeitet – am Karfreitag – im erzkatholischen Bayern. Sachen gibt’s ;-)
Thorsten 0711 meint
Und ich war bei den Eltern zu Besuch und da haben wir fein beim Griechen gegessen, unglaublich 😀👍
Futureman meint
Merkwürdig, wie ein Lob für Artikel an einem Feiertag als negative Kritik angesehen wird.
Allerdings wäre für die Leser dieses Portal evtl. wichtig, dass es heute und morgen per Börsenstrom kostenloses Laden möglich ist.
Gerade bei den Spritpreisen eine interessante Info, die bei Bild wohl kaum stehen wird.
In dem Sinne frohe günstige Ostern.
eBikerin meint
Also laut Tibber war das gestern nicht möglich. War zwar zeitweise sehr billig – aber kostenlos war es nicht. Hast du vielleicht vergessen, dass man auch bei negativen Strompreisen Abgaben, Steuern und Gebühren zahlen muss?
Andreas meint
Zeitverzögerte Publikation von Artikeln ist eine Basisfunktion vieler Systeme. Da stellst dann am Donnerstagh ein, dass der Artikel A am Tag X, um Y Uhr publiziert werden soll.