Die LichtBlick eMobility GmbH hat den zehnten Standort ihres Schnellladenetzes QuickCharge in Betrieb genommen. Der Ladepark befindet sich am Markant-Markt in Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern) und umfasst sechs öffentlich zugängliche Schnellladepunkte mit einer Leistung von bis zu 300 kW.
E-Auto-Fahrer haben über die Cariqa-App Zugang zu zeitvariablen Ladetarifen, diese beginnen ab 35 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Dienstwagenfahrer können im Rahmen des Durchleitungsmodells zudem ihren Unternehmensstromtarif nutzen.
Mit dem neuen Standort wächst das QuickCharge-Netz von LichtBlick auf insgesamt 46 Gleichstrom-Ladepunkte (DC). Die Ladeinfrastruktur ist an verschiedenen Famila-, Markant- und Edeka-Märkten in Norddeutschland angesiedelt und soll schnelles Laden im Alltag ermöglichen, etwa beim Einkauf.
„Aufgrund der Witterungsbedingungen in den vergangenen Monaten kam es an einzelnen Standorten zu leichten Bauverzögerungen“, erklärt Simon Schröder, Leiter Projektmanagement bei der LichtBlick eMobility. „Wir rechnen damit, dass unser Schnellladenetz innerhalb der nächsten drei Monate auf insgesamt 30 Ladeparks anwächst. Parallel dazu arbeiten wir intensiv daran, weitere Standorte zügig umzusetzen und E‑Mobilist*innen in Norddeutschland flächendeckend hochwertige Schnelllademöglichkeiten anzubieten.“

Harry meint
Gegenüber dem Durchleitungsmodell ist Roaming ja billig. Nur bei Lichtblick nicht, da kostet es 81ct/kWh. Mehr als Ablenkung von ihrem Wucherer-Model haben sie im Marketing nicht drauf. Sie sind nur ein Wolf im Schafspelz.
Jörg2 meint
Könntest Du uns die Durchleitungspreise am Markt bitte mitteilen? Danke!
MichaelEV meint
Wie hoch ist denn jetzt das Infrastrukturentgelt für die Durchleitung? Und warum ist nur die Rede von Dienstwagenfahrern, wo ist das Angebot für Privatkunden?
Jörg2 meint
MichaelEV
Nun äußerst Du Dich schon dermaßen lange und oft zum Thema „Durchleitungsmodell“. Eigentlich könnte man nun davon ausgehen, dass Du die Entwicklung verfolgt hast und (wenigstens oberflächlich) Kenntnis davon hast, was Lichtblick im Bereich Durchleitungsmodell in der Praxis macht.
Die jetzt dazugefügten Ladesäulen sind für die Bestands-Durchleitungsmodell-Kunden nur oben auf.
Ich glaube fast, Du bist der Blinde, der von der Farbe redet.
eBikerin meint
Leider fehlt hier wie eigentlich immer die wichtigste Information:
Wie viel verlangt den nun Lichtblick wenn das Durchleitungsmodel genutzt wird?
Jörg2 meint
eBikerin
Vielleicht nochmal zur Klarstellung:
Beim Durchleitungsmodell ist der Ladesäulenbesitzer nicht der Rechnungssteller an den Lader. Der Rechnungssteller an den Lader ist dessen Stromversorger. Von diesen Vertragsinhalten wird der Ladesäulenbesitzer nichts wissen und auch wir werden das eher nicht erfahren.
Vom Vertragsverhältnis „Ladesäulenbesitzer – Stromversorger des Laders“ (also z.B. das s.g. Infrastrukturentgelt) werden wir wohl auch keine Kenntnis erlangen.
Insofern kann Dir hier eher keiner Deine Frage beantworten.
eBikerin meint
Tja aber das ist doch die große Frage. Es wird ja gerne behauptet, dass mit einem Durchleitungsmodel die Preise wegen der Konkurrenz fallen werden. Nur wenn man nicht weiss wie viel der Betreiber dann an Gebühren verlangt, dann werden wir es nie erfahren. Ach ja du brauchst nichts klarstellen, ich weiss wie es funktioniert – es geht mir immer nur um die Behauptung, dass dann die Preise fallen werden.
Und das ist einzig von der Gebühr des Betreibers abhängig.
Jörg2 meint
Warum fragst Du dann solches unsinnige Zeug?
Dir können doch die Preise eines x-beliebigen Dritten, die dieser mit seinem Stromversorger ausgehandelt hat, der in diesen Endpreis alle Kosten (inkl. der Infrastrukturkosten des Ladesäulenbesitzers) einkalkuliert hat, eventuell eine Mischkalkulation mit stationären Tarifen vorgenommen hat… völlig egal sein.
Für Dich ist doch nur DEIN Durchleitungspreis von Bedeutung. Du kannst dann gern berichten.
MichaelEV meint
Fallende Preise waren immer eine Halluzination, die gibt die Logik überhaupt gar nicht her.
Die These war ja auch immer, dass am selbem Ort (bisschen weiter gedacht zum selben Zeitpunkt, aber so weit waren viele schon nicht) keine unterschiedlichen Preise bestehen dürften. Und jetzt handelt der Chef-Lobbyist für das Durchleitungsmodell mit jedem Großkunden eigene Preise aus.
Ein Angebot bzgl. Durchleitung für Privatkunden gibt es gar nicht. Ein transparent kommuniziertes Infrastrukturentgelt gibt es erst recht nicht.
Zur Klarstellung: Was da passiert war schon immer mit dem Roaming-Konstrukt möglich, EMPs konnten immer mit CPOs eigene Bedingungen aushandeln (z.B. wenn man dafür große Abnahmemengen zusichert).
Jörg2 meint
MichaelEV
Kannst Du bitte kurz erläutern, wie man festellt, wo die Preise von Durchleitungsmodellen sind (sein werden)? Also wie ermittelt man diese Grundlage um bewerten zu können, ob die Preise fallen oder steigen?
An der Säule stehen diese diversen Individualpreise dann wohl eher nicht.
Der Stromversorger und dessen Großkunde werden diese wohl auch eher nicht veröffentlichen.
Was bleibt dann? Der Ladesäulenbesitzer veröffentlicht sein Infrastrukturentgelt und alle Unbeteiligten orakeln sich dann irgendwelche Eventuell-Gesamtpreise zusammen?
Da hätte ich gern mal ein logisches Erkenntnisgewinnmodell von Dir.