• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche

VWs neuer Elektro-Golf soll erst nach 2028 kommen

21.05.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 44 Kommentare

VW-Golf

Bild: VW (Symbolbild)

Volkswagen will wieder einen rein elektrischen Golf anbieten. Seit dem Aus des e-Golf im Jahr 2020 gibt es von der Baureihe keine Vollstromer-Version mehr. Die Rolle des e-Golf hat der jüngst umfassend überarbeitete ID.3 übernommen, das soll aber nicht dauerhaft so sein. Der neue Elektro-Golf verzögert sich aber.

Die Wolfsburger werden den nächsten elektrischen Golf erst gegen Ende des Jahrzehnts auf den Markt bringen, wie Vorstandsvorsitzender Thomas Schäfer laut Autocar erklärte. Zuvor hatten Insider dem Portal berichtet, dass das Elektroauto mit dem voraussichtlichen Namen ID. Golf im Jahr 2028 auf den Markt kommen soll.

Schäfer sagte gemäß dem Bericht kürzlich bei einer Branchenveranstaltung: „Wir verfügen mittlerweile über eine fantastische Modellpalette, sodass wir 2028 keinen elektrischen Golf benötigen. Mit den Fahrzeugen in unserem Portfolio sind wir bestens aufgestellt.“ Das Angebot wird dieses Jahr ausgebaut um den ID.3 Neo, der die Baureihe deutlich aufwertet. Darunter positioniert kommen als Nächstes ganz neu der ID. Polo und sein SUV-Pendant ID. Cross zu den Händlern.

Konzernplattform SSP verspätet sich weiter

Der VW-Manager deutete an, dass die spätere Einführung mit einer weiteren Verzögerung der kommenden Konzernarchitektur SSP (Scalable Systems Platform) zusammenhängt. Die neue, zukünftig für einen großen Teil der Modelle der Autogruppe vorgesehene Basis soll mit ihrem 800-Volt-System und fortschrittlichen Batterien moderne Technologie zum Verbrenner-ähnlichen Preis bringen. Bei der Software soll eine Kooperation mit dem US-Elektroauto-Start-up Rivian für hohe Leistung sorgen.

Die SSP wurde von einigen schon ab diesem Jahr erwartet, wird dem Bericht zufolge aber wegen Schwierigkeiten bei der Entwicklung nicht vor 2028 Premiere feiern. Der Golf sollte eigentlich eines der ersten E-Autos auf der neuen Plattform werden, Schäfer zufolge werden aber Premiummarken des Konzerns den Anfang machen – erst nach Audi und dann Porsche solle VW folgen.

Auf die Frage, warum die Einführung der neuen Plattform so lange gedauert habe, antwortete Schäfer: „Es klingt, als würden wir uns viel Zeit lassen, aber für uns kommt es auf die Größe an, und in dieser Branche muss man eine gewisse Größe erreichen, sonst wird man niemals die gleiche Gewinnspanne erzielen.“ Zudem habe der verstärkte Wettbewerb, insbesondere durch neue chinesische Marken, ein Überdenken der Preisgestaltung für E-Autos erzwungen. Der Konzern habe deshalb die Kosten für die Plattform in Bezug auf Material und Investitionen neu berechnen müssen.

Der neue, rein elektrische Golf der neunten Generation soll in Wolfsburg hergestellt werden. Das bestehende Verbrennermodell soll zur Einführung des Elektroautos im Jahr aktualisiert werden und zukünftig in Mexiko vom Band laufen.

Newsletter

Via: Autocar
Tags: VW e-Golf, VW GolfUnternehmen: VW
Antrieb: Elektroauto

Honda stellt Antriebsstrategie nach Milliardenverlust um

Pilotprojekt: Solarzellen auf Fahrzeugen können Europas Stromnetze erheblich entlasten

Auch interessant

Volkswagen präsentiert neuen Vollhybrid für Golf und T-Roc

Volkswagen-Golf-und-T-Roc-

VW gibt ersten Ausblick auf neuen (E-)Golf der neunten Generation

VW-Golf

Neuer VW Golf kommt laut Bericht 2028/2029 exklusiv als Elektroauto

VW-Golf

VW Golf 9 wird als Elektroauto mit Rivian entwickelte Software nutzen

VW-Golf-Mk8-eHybrid

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Ben meint

    22.05.2026 um 18:08

    Jetzt erst wird öffentlich bestätigt was seit 2025 schon Fakt ist, durch Trump lohnte sich die Verschiebung des Golfs nach Mexiko nicht mehr und somit wird der Golf weiterhin in WOB produziert und on Top kam ja noch die fehlende Software für den SSP da Rivian erstmal die Software für die Faceliftmodelle machen musste da Carriat…existiert, desweiteren wäre die SSP zu teuer und man will noch bischen den MEB skallieren um mehr zu verdienen damit der SSP nicht so weh tut, btw. das Datum für den Teslakiller Trinity wurde auf steht in den Sternen verschoben.
    Und noch immer hat WOB nicht ein einziges BEV gebaut und plant nun den SSP Golf exklusiv in WOB zu bauen.

    Antworten
    • hu.ms meint

      23.05.2026 um 09:38

      „da Rivian erstmal die Software für die Faceliftmodelle machen musste“
      Völlig falsch !
      Rivian macht garnichts für VW. Eine gemeinsame entwicklungsfirma mit VW-mehrheit arbeitet an einer neuen voll OTA-fähigen basis-plattform auf die vorhandene gut funtkionierende VW-software wie z.b. einparken (seit 2015 im e-golf) oder e-motormanagement aufgesetzt wird.
      „Und noch immer hat WOB nicht ein einziges BEV gebaut“
      Der nächste unsinn !
      Warum soll VW in WOB auch noch BEV bauen, wenn schon mangels bestellungen Zwickau und Emden nicht ausgelastet sind ?
      Und welche SSP-modelle in WOB gebaut werden ist noch offen. Ich gehe von grossen stückzahlen wie den e-octavia aus.

      Antworten
  2. Thomas meint

    21.05.2026 um 18:08

    Die „Geschwindigkeit“ der etablierten Hersteller ist erschreckend. BYD hat in einer Akku-Generation die Ladezeiten von 25min auf 5min reduziert. Und diese sind 2026 lieferbar. SSP wird das in 2028 vermutlich noch nicht erreichen.

    Es ist erschreckend, mit welcher Innovationsgeschwindigkeit die chinesischen Hersteller alle anderen hinter sich gelassen haben.

    Antworten
    • EVrules meint

      22.05.2026 um 01:22

      Nein, Show-Werte wie man sie von BYD und CATL lesen muss sind alles andere als praxisnah, Ladeleistungen von 1,5MW sind alles andere als in der Breite umsetzbar – man erinnere sich an das „Dual-Gun-Charging“ von CATL, um überhaupt über 1MW zu kommen.

      Das ist nicht innovativ, das ist typisch für inhaltsleeres Marketing.

      Antworten
    • MrBlueEyes meint

      22.05.2026 um 08:50

      Dazu empfehle ich das neue Video von Tom Böttcher… es ist nicht alles Gold, was glänzt und auch viel PR-Geschrei dabei…

      Antworten
      • Mäx meint

        24.05.2026 um 07:53

        Ich hab das Video geguckt und fand es leider eines seiner schwächeren Videos.
        Denn er hat es sehr allgemein gehalten und schürt damit eher Abneigung gegenüber Fortschritten.
        Vorsicht ist immer angehalten, aber dein Kommentar zu dem Video steht unter einem Kommentar von BYD, obwohl das 1. Fahrzeug mit Flash charging schon auf dem Markt ist, nicht nur in China sondern sogar in Europa und damit nicht vom Video abgedeckt wird.
        Und BYD Flash charging wird gnadenlos ausgerollt, um D mal zu zitieren.
        Aufgrund der günstigen LFP Chemie eben ich in günstigeren Fahrzeugen.

        Antworten
    • Anonym meint

      22.05.2026 um 10:25

      Ja die Innovationsgeschwindigkeit von BYD ist beachtlich, doch das Flash Charging gibt es erstmal nicht in den Standardmodellen Dolphin, Atto 3 usw. Da wird man in der nächsten Generation etwas unter 20 Minuten sein. Im besten Fall bei 15.
      Der zukünftige e-Golf wird auch unter 20min laden können.

      Antworten
      • BeatthePete meint

        22.05.2026 um 13:50

        Falsche Sichtweise.
        Flash-Charging hätte von Mercedes, BMW, Audi,… kommen müssen, nicht von Danza…
        Das ist das Problem..

        Doppelfalsch, du vergleichst ein Auto aus 2029, das in3 Jahren die Ladegeschwindigkeit bring, die Chinesische Autos *jetzt* schon haben?

        Antworten
    • Futureman meint

      22.05.2026 um 11:30

      VW war schon immer dafür bekannt, etwas länger bei neuen Techniken zu benötigen. Später wurde dann aufgrund des treuen Kundenstamms wieder aufgeholt. Problem ist jetzt nur, dass neue Innovationen schneller kommen, als VW alte umsetzen kann. Selbst Newcomer wie Xiaomi haben ihren Verkaufsschlager nach nur einem Jahr komplett neu aufgestellt und an fast allen Stellen verbessert.
      Auch wenn bei BYD und CATL die Ladeleistungen in Deutschland noch nicht verfügbar sind, zeigt es, wo die Reise (zeitnah) hin geht. Und ich denke nicht, dass sie bei der nächsten Messe nicht schon wieder eine Verbesserung haben.
      Das Auto „verkommt“ immer mehr zu einem Elektronikprodukt mit sehr kurzen Entwicklungszyklen und (zum Glück) mit ähnlichen Kostensenkungspotenzial wie andere technische Produkte.
      Auf jeden Fall gibt es schon jetzt bei BYD bei jeder Neuvorstellung entweder massive technische Verbesserungen oder der Preis geht nach unten.

      Antworten
    • MK meint

      22.05.2026 um 14:24

      @Thomas:
      Dass VW und Co sehr gemächlich unterwegs sind, sehe ich ganz genauso.
      Trotzdem kann man sich bei der Entwicklung auch verrennen. „Höher, schneller, weiter“ ist nicht immer das Gebot der Stunde.
      Was ist denn die Auswirkung in der Praxis einer Ladeleistung von 1,5 MW, wie BYD sie grade in China auf den Markt bringt und damit Ladezeiten um die 5 Minuten?
      Zum einen braucht es einen massiven Netzausbau und gigantische teure Speicher, die den Strom für die 2 Stunden am Tag vorhalten, wo die Pendler auf dem Arbeitsweg sind und laden.
      Zum anderen für mich als Nutzer: Ich habe den Nachteil des Verbrenners, den ich geglaubt habe, mit dem eAuto überwunden zu haben, doch wieder: Ich fahre mein Auto zu einer Stelle ab und stelle es da ab nur um zu laden. Da ist es doch viel besser, wenn das Auto lädt, während ich arbeite, einkaufe, Sport mache oder was auch immer (bei vielen halt auch ganz banal zu Hause während man schläft) und ich nicht noch mal umparken muss…mein Credo also: Lieber viele langsame als wenige ultraschnelle Ladesäulen.
      Selbst Berufsfahrer wie Taxifahrer haben eine Mittagspause und auch da sind 30 Minuten Ladezeit damit vollkommen in Ordnung.

      Von daher: Für LKW außerhalb Europas, wo andere Lenkzeitbestimmungen gelten, mögen 1,5 MW Sinn machen. Für Autos ist es einfach ein Prestigeding nach dem Motto „Mein Haus, mein Auto, meine Yacht“…wirklich sinnvoll brauchen tut es aber niemand.

      Antworten
    • hu.ms meint

      26.05.2026 um 14:43

      Es geht ja hier um ein modell im C-segment = kompakter.
      Welchen kompakter mit 5 min. ladezeit von 10-80% kann ich aktuell kaufen ?

      Antworten
  3. Besser-BEV-Wisser meint

    21.05.2026 um 16:22

    Ich dachte der ID.1 wird der erste Vertreter des SSP sein? Und 2027 kommen.
    Oder ist der nur das erste VW-SDT mit RVT Software aber die Plattform ist noch MEB+?
    Wie ist das zu verstehen, weiß jemand mehr?

    Antworten
    • CaptainPicard meint

      21.05.2026 um 21:39

      ID.1 nutzt MEB21, gleiche Plattform wie ID Polo. Aber man nutzt zum ersten Mal die zonale Architektur aus dem Rivian Joint-Venture – oder zumindest Teile davon. Das ist aber unabhängig vom SSP.

      Antworten
  4. Dongfend meint

    21.05.2026 um 14:11

    Es bleibt also wie seit Jahren bei 2030 für die ersten E-Volumenmodelle.
    Erst 2030 läuft der Golf in wirlich großer Stückzahl als echts Volumenmodell vom Band. Und natürlich wird dieser günster und besser als der heutige MEB.

    Antworten
    • EdgarW meint

      21.05.2026 um 15:45

      Der VW Golf ist ein Volumenmodell und eher weiter oben, was die Verkaufszahlen angeht, er wurde 2025 in der EU 165.000 mal erstzugelassen. Der ID.3 halb so häufig, 71.000 Erstzulassungen.

      Das sind beides richtige, echte Volumenmodelle. Es gibt zu Hauf echte Volumenmodelle, die weit weniger Absatz finden, der Golf lag EU-weit auf Platz 5.

      Zumal die Zahlen sich 2026 nochmal deutlich zu Gunsten des ID.3 verschieben werden, es sei denn, der Übergang zum ID.3 Neo kommt mit einer Delle daher. Dann ist es spätestens 2026 so weit.

      Antworten
      • Dongfend meint

        22.05.2026 um 07:52

        Im Artikel steht doch das das Werk in Wolfsburg erst mit dem Golf ein echts Volumen hergestllt wird. Aber erst 2030.
        Volumenmodel heist dann auch bezahlbar für nicht Firmenwagen nutzer und großer Akku.

        Antworten
    • EdgarW meint

      21.05.2026 um 15:47

      Ich hab noch eine längere Antwort geschrieben, dabei aber einen Fehler gemacht: Der ID.3 hat sich 2025 mit 43% der ID.3-Stückzahlen (Erstzulassungen) verkauft, das ist natürlich weniger als die Hälfte (50%).

      Antworten
    • South meint

      21.05.2026 um 16:41

      Quatsch. Alter. Wir haben eine BEV – Anteil von 32,7% ! Wie soll denn sowas ohne „Volumenmodelle“ gehen? Und ehrlich, das ist die alte Mi ke Schallplatte… ;-)

      Antworten
  5. EdgarW meint

    21.05.2026 um 13:36

    Das alles hatte VW (es könnten auch Leaks gewesen sein), mindestens ähnlich formuliert, schon spätestens letztes Jahr, wenn nicht sogar noch davor, verlauten lassen. Es hieß damals, entweder wir schieben jetzt noch den MEB+ ein – und damit eine komplett überarbeitete Modellpalette (auch die überarbeiteten Modelle oberhalb der Fronttriebler, also die Hecktriebler und Allradler, nutzen MEB+, eben in der größeren Variante), oder wir zögern alles so weit hinaus, bis SSP fertig ist und überspringen MEB+ für die größeren Palette. Dass nun MEB+ dazwischen geschoben wurde, bedeutet für alle Modelle Kosten, die über ein paar Jahre wieder reingeholt werden müssen, weshalb MEB+ zumindest im Golf nicht bereits 2028 kommt. „Ende des Jahrzehnts“ klingt für mich nach Vorstellung in 2029 und beim Kunden frühestens gegen Ende des Jahres.

    Ursprünglich war SSP, damals noch nicht unter diesem Namen, mit dem Projekt „Trinity“ ja bereits für 2026 angekündigt worden.

    Bei Audi wartet man für den elektrischen A4, der damit lange Jahre nach i3 Neue Klasse und elektrischer C-Klasse wirklich sehr spät kommt, wohl schon ungeduldig auf SSP. Und sicher auch für den A8, der nun ja ausgelaufen ist und im gemeinschaftlichen Projekt mit Porsche wegen deren Rückzügen im E-Segment nicht auf der ursprünglich geplanten Basis erscheinen kann.

    Und dann wäre da ja noch der Skoda Vison O, also der elektrische Octavia, der letztes Jahr als Studie gezeigt worden war. Und nein, das ist kein Superb-Nachfolger, da kleiner als der Superb und das „O“ spricht eine klare Sprache.

    Ich hoffe, VW kommt mit dieser Strategie nicht in’s Hintertreffen, wenn die Chinesen in der Kompakt- und unteren Mittelklasse anfangen, Autos mit deutlich unter 20 Minuten 10-80%-Ladezeit in Europa Nachladezeit einzuführen. Das dürfte nicht mehr lange hin sein. Natürlich kann man auch auf 400V-Basis noch einiges an Ladegeschwindigkeit nachlegen, wenn man zB sieht, dass der ID. Polo seine 52 kWh mit maximal (real) 117 kW nachlädt, wie eine Nextmove-Meldung zeigte. Sofern sie da stärker in Richtung der möglichen über 200 kW (mit 460V und 600A sind 276 auf einer „400“V-Plattform möglich – die reicht ja bis 500V Spitzenspannung) gehen – und ihre Technik das ermöglicht, können sie da noch heftig nachlegen. Bei den größeren Akkus (bekanntlich bis 86 kWh netto), die jetzt schon mit bis zu 200 kW laden, ist der Spielraum natürlich kleiner.

    Antworten
    • EdgarW meint

      21.05.2026 um 15:01

      Korrektur: „weshalb *SSP*, zumindest im Golf, nicht bereits 2028 kommt“

      Antworten
  6. CaptainPicard meint

    21.05.2026 um 12:22

    Ist ja auch irgendwie logisch, man macht ja nicht das große Facelift für den ID.3 Neo mit neuem Innenraum, neuen Außenelementen, neuer Technologie, neuen Motor, neuen Batteriezellen nur um den dann nur zwei Jahre zu verkaufen. Der muss sicher bis 2030 laufen damit sich die ganze Investition auszahlt.

    Antworten
    • Jörg2 meint

      21.05.2026 um 14:07

      Ich vermute, die Entscheidungsfindung war andersherum:
      Man kann/will den E-Golf erst viel später bringen und muss daher, als Lückenfüller, im Bestand ein wenig aufhubschen.

      Antworten
      • hu.ms meint

        23.05.2026 um 10:58

        Sehe ich such so.

        Antworten
    • South meint

      21.05.2026 um 14:18

      Yoa, Das mag ja durchaus sein, dass sich der ID.3 Neo erst rechnet, wenn er viele Jahre gut verkauft werden würde, aber genau da darf man doch gesunden Zweifel haben, denn der Kunde ist ja nicht wie hier immer dargestellt kein dumpfer uninformierter Kaufroboter. Das hätte zwar die Branche gern, ist aber realitätsfremd, mit Internet mittlerweile sogar eher eine fast kindliche Naivität.
      Die Optionen sind wirklich vielfach. Die einfachste, ein anderer Hersteller und/oder das muss auch nicht immer sklavisch die gleiche Klasse sein. Wenn’s denn unbedingt der Konzern sein muss (ja, die Kundengruppe gibts auch, wenn hier auch oft überschätzt), Warten. Oder, hab ich auch schon gemacht. Wenn das neue Modell keinen nennenswerten Vorteil bietet, lieber zu nem Gebrauchten greifen. Oder und das ist auch häufig, über den Preis. Schlecht nachgefragte Modelle werden häufig regelrecht verscherbelt.
      Ich habe schon mehrere Autokonzerne mit verschiedenen Modellen gehabt und war jedesmal froh, offen in die Auswahl gegangen zu sein…. nun muss man nicht immer gleich wechseln…. wenn man zufrieden war, ja, warum den nicht bleiben? … aber wenn’s was besseres gibt… man ist ja nicht mit seinem Hersteller verheiratet… es bringt keine Vorteile die Fehler eines Herstellers persönlich auszubaden…

      Antworten
      • MK meint

        21.05.2026 um 16:32

        @South:
        Dass VW sich oftmals für besser hält als man ist und die Konkurrenz unterschätzt, haben sie ja im Bereich Elektromobilität schon oft bewiesen ;)
        Selbst innerhalb des Konzerns sollten in Wolfsburg alle Alarmglocken schrillen, wenn ein Cupra Born z.B. in Deutschland so nah an den ID.3 heran kommt, während es der Seat/Cupra Leon nie auch nur ein Drittel der Verkaufszahlen des Golf erreicht haben dürften…und das trotz des bei Cupra sehr viel eingeschränkteren Händler- und Werkstättennetzes.

        Aber schauen wir mal…man hat mit z.B. der Einführung des APP550 oder jetzt der Einführung von LFP-Akkus und dem neuen Android-basierten Betriebssystem auch gezeigt, dass man durchaus auch auf der Bestandsplattform nachträglich einiges anpassen kann und auch gewillt ist, das zu tun.

        Antworten
        • David meint

          21.05.2026 um 18:26

          Du bist so süß, dass du immer noch an diese Marken als selbstständige Unternehmen glaubst. Kein Mensch in der Konzernzentrale, die alle Marken, monitoren und steuern macht sich Sorgen, wenn eine der zweistelligen Varianten der MEB mehr Verkäufe macht. Denn das ist alles gesteuert. Wenn zu viele Leute zugreifen, verknappt man die Angebote. Wenn zu wenige zugreifen, erhöht man sie. Markenübergreifend. Das noch auszubauen, war ja eine der Konsequenzen aus dem letzten großen Managementmeeting. Weil ID.3 und Cupra an einem Band laufen, dürfte es gerade da besonders entspannt sein.

        • South meint

          22.05.2026 um 07:53

          Naja MK, das fällt alles unter entweder unter, ausbügeln von Fehlern und nett. Der Kunde kauft aber nur, wenn einen echten Mehrwert sieht.
          Mir bringt der LFP Accu z.B. gar nix, weil mir der zu klein wäre und ich kann/konnte auch mit dem alten Modell mein Smartphone mit dem ID verbinden. Mir ist oder bald war das also wurscht. Die Software muss funktionieren, den Rest kann ein Smartphone mit Millionen von Anbietern um Lichtjahre besser, als es VW jemals können wird. Und der Motor. Mal ehrlich. Ausserhalb der Branche ist AP550 keinem ein Begriff. Genauso wie beim Verbrenner. Ja, kann man optimieren, aber das reißt das Ruder nicht rum, genauso wie jetzt echte Tasten auf dem Lenkrad.
          800V Technik, 100er Accu, Anhängekupplung, die Möglichkeit von Varianten wie Kombi oder MiniVan. Yep. Da würde man Kundenmehrwert ansprechen. Der ID.3 Neo ist ein Durchhalteauto, was schnell an Bedeutung und Wert verlieren wird. Der Kunde der sowas kauft, wird das sehr schnell schmerzlich merken… und wie schon geschrieben…. wenn ein Modell nicht gut ist, und man das kauf, dann badet das der Kunde aus… mal ein plakatives Beispiel wenn dir die alte C Klasse damals unter dem Hintern wegrostet ist … dein Pech… ne Autofima bist du völlig egal, bestenfalls gehts um den Reputationsschaden…

        • MK meint

          22.05.2026 um 10:58

          @David:
          Auf der einen Seite haben Sie recht: einem VW Mitarbeiter in Zwickau ist es vollkommen egal, ob er z.B. die Räder an einen Cupra Born oder einen VW ID.3 schraubt und auch Job und Bonus des Vorstands in Wolfsburg hängen nicht davon ab, unter welcher Marke sich die Fahrzeuge verkaufen.
          Fakt ist aber doch: Offensichtlich kommt der ID.3 im Verhältnis zum Cupra Born nicht so gut an, wenn man sieht, wie sich das Verhältnis im Vergleich zu Golf/Leon verändert hat. Da längst nicht jedes VW-Autohaus Cupra anbietet, ist das zum einen für viele mittelständische Autohausbetreiber ein existenzielles Problem.
          Gleichzeitig schauen sich die Kunden dann um: Bei uns im Landkreis (Marburg-Biedenkopf) gibt es mehrere VW-Händler, aber keinen Cupra-Händler. Wer aber beim Händler in seiner Gemeinde nichts findet (VW Händler gibt es bei uns in „Weltmetropolen“ wie z.B. Wohratal, dass es mit allen Orten, die dazu gehören auf gut 2.000 Einwohner bringt) und sowieso 50 km zum nächsten Cupra-Händler fahren müsste, schaut dann bei der Gegelegenheit auch mal Nicht-VW-Marken an.
          Und auch die Autohäuser schauen sich natürlich um (siehe Punkt oben): Der komplette Westkreis hat jetzt kein VW-Autohaus mehr: Der letzte VW Händler dort verkauft jetzt lieber eBikes als VW-Fahrzeuge…und das war z.B. der einzige VW-Händler, der sich an Ausschreibungen der Kommunen für z.B. Dienstwagen oder Kommandowagen für die Feuerwehr beteiligt hatte. Aus dem Bereich ist VW bei uns im Landkreis also jetzt komplett raus. Und der einzige VW-Händler in der Kreisstadt Marburg macht zwar weiter, empfängt einen auf seiner Homepage aber nicht mehr mit VW-Angeboten, sondern damit, dass man auch Motorroller und Motorräder verschiedener Marken ins Programm aufgenommen hat.
          PS: Das einzige Skoda-Autohaus im Landkreis ist übrigens seit Anfang letzten Jahres zum XPeng-Autohaus geworden. Skoda ist bei uns im Landkreis jetzt also auch komplett raus.
          Auch im Nachbarkreis macht ein Autohaus für VW und Skoda nur noch Service, aber keinen Verkauf mehr und behält nur Cupra. Die freigewordene Ausstellungsfläche mit samt Beratungspersonal übernimmt grade BYD.

          So zerstört der VW Konzern grade sein über Jahrzehnte aufgebautes Händlernetz und öffnet Konkurrenten, die grade auf der Suche nach Handelspartnern sind wie XPeng oder BYD Tür und Tor und macht deren Erfolg überhaupt erst möglich.
          Also: Fahren Sie einfach mal mit offenen Augen und Ohren durch Deutschland und erleben mal selber, was bei den mittelständischen Händlern passiert, auf denen der VW Konzern seinen Vertrieb aufgebaut hat…die bringen nämlich die Gewinne. 10.000 Golf an Sixt zu verkaufen, lastet zwar die Produktion aus. Viel hängen bleiben dürfte da aber nicht…

        • MK meint

          22.05.2026 um 15:21

          @South:
          Natürlich kaufen die wenigsten Kunden ein Auto, weil da ein „APP550“ drin verbaut ist…aber die Kunden kaufen das Auto z.B. wegen der Reichweite und dem absoluten Verbrauch, also den Kosten pro km. Und da ist der APP550 halt nun Mal deutlich besser als das, was Renault, BYD und Co dem entgegen setzen und das wiederum beeinflusst Kundenentscheidungen durchaus.

          Und ich habe beim Elroq auch den großen Akku gekauft…andere aber offensichtlich kleinere. Nur weil das für Sie und mich nichts ist, heißt das also nicht, dass es keinen Markt dafür gibt.
          Und den Mehrwert gibt es ja auch: Zum einen verbaut VW den LFP natürlich, weil der billiger ist. Aber das Versprechen eines LFP Akkus ist ja auch eine deutlich längere Haltbarkeit…und zwar auch unter der Prämisse, dass es dem nicht schadet, wenn man ihn immer auf 100% lädt. Somit ist für viele, die sich konsequent an Empfehlungen wie „NMC-Akku nicht über 80% laden“ halten die reale Reichweite kaum geringer, die Erwartung an die Haltbarkeit aber höher. Ob das tatsächlich so ist, sei mal dahin gestellt. Aber erstmal ist es durchaus ein Verkaufsargument.

        • MK meint

          22.05.2026 um 15:34

          @David:
          Nochmal als Nachtrag:
          Selbst zum nächsten Tesla-Autohaus ist der Weg von mir zu hause aus längst näher als zum nächsten Skoda-Autohaus. Da mir Probefahrt, persönliches Gespräch und Service vor Ort wichtig sind, weiß ich so nicht, ob mein nächstes Auto noch aus dem VW Konzern kommt…und ich habe privat bisher nie was anderes gekauft.
          Also: Das hat natürlich noch keine negative Auswirkung in 2026…aber vielleicht erinnern Sie sich 2035 an meine Worte ;)

        • hu.ms meint

          23.05.2026 um 11:04

          Echt lustig eure schreiberei.
          Da war doch erst kürzlich ein bericht zum meistverkauften BEV in D.
          War das nicht der ID.3 ?

        • MK meint

          25.05.2026 um 18:18

          @hu.ms:
          Das ist richtig. Aber üblicherweise verkauft sich z.B. ein Golf 4 bis 10 mal häufiger in Deutschland als sein Seat/Cupra Pendant Leon, der ID.3 schafft es nicht mal auf das doppelte des Born.
          Wie ich zuvor geschrieben habe: das Problem, dass dadurch im Händlernetz entsteht, wird sich nicht 2026 stärker auf die Verkaufszahlen auswirken als es das jetzt schon tut (besagter geringer Abstand zwischen den Modellen), sondern es ist eine schleichende Entwicklung…BYD hat z.B. erst Anfang 2026 angefangen, Händler zu rekrutieren und dabei insbesondere unzufriedene VW-Händler abzuwerben. Auf Grund laufender Verträge, Investitionen in Firmendesigns etc. werden viele der Verträge, die jetzt geschlossen werden, erst z.B. 2030 Auswirkungen haben….laufen tun die dann aber auch oft wieder 10 Jahre und länger.
          Sich also auf aktuellen Zahlen auszuruhen und entspannt zurückzulehnen, halte ich also für ziemlich fatal.

        • hu.ms meint

          25.05.2026 um 19:13

          Die europäischen hersteller haben den markteintritt der japaner und koreaner gut verkraftet. Warum soll es bei den chinesen (mit dem image – auch politisch) anders sein. Wegen des antriebswechsels wohl kaum.
          Die geschriebenen realtionen zwischen den konzernmarken bezweife ich nicht – sind aber am ende egal, da konzern. Der ID.3 wurde ja umfangreich aussen, innen, bei bedienung und technik überarbeitet, damit er besser ankommt.
          Die zulassungszahlen werden zeigen, ob VW damit richtig liegt – oder mehr als bisher wg. des preses zu asiatischen herstellern wechseln. Der imagefaktor sollte aber nicht unterschätzt werden. Es ist ja ohnehin rätselhaft, warum VW nach dem dieselskandal nicht stärker ignoriert wurde.

        • MK meint

          26.05.2026 um 16:52

          @hu.ms:
          Aus meiner Sicht ist einer der Gründe dafür, dass VW den von Ihnen angesprochenen Diesel-Skandal so gut weggesteckt hat eben das große Netz mittelständischer Händler, die ihre Kundenbeziehungen teils seit Jahrzehnten pflegen. Das droht aber grade zusammenzubrechen, wenn man nicht aufpasst und weiter in dem Tempo Händler verliert, wie man es aktuell tut. Ich meine: Von mir aus waren es noch vor 2 Jahren 2 km zum nächstgelegenen Skoda-Händler und 20 zum Zweit-nächstgelegenen. Jetzt bieten beide auf den ehemaligen Skoda-Flächen die Autos unterschiedlicher chinesischer Hersteller an. Die Verkäufer sind aber die gleichen und die haben immer noch die gleichen Kundenkontakte. Ich habe selber genug Leute in der Familie, die dauerhaft zur Inspektion beim Händler fahren, wo sie das Auto neu gekauft haben. Wer da z.B. mit dem Golf ankam, bekam als Stammkunde während des Ölwechsels zur Überbrückung der Zeit einen Kaffee und eine kostenlose Probefahrt mit einem ID.3. Jetzt bekommt er einen Kaffee und eine Probefahrt mit einem BYD Dolphin…und für längere Reparaturen gibts jetzt halt einen BYD-Leihwagen anstelle eines VW
          Wie gesagt: Das wirkt sich nicht von heute auf morgen aus. Besagtes Familienmitglied kauft wahrscheinlich erst in 4 bis 5 Jahren ein neues Auto…aber grade da gilt: Steter Tropfen höhlt den Stein…wer bei den neusten Modellen mit den neusten Entwicklungen nur noch BYD fährt und beim Stammverkäufer nur noch BYD angeboten bekommt, wechselt eher.

          Und was den Markteintritt von Toyota, aber auch Hyundai, Kia usw angeht: Die Situation damals war eine andere. Seitdem hat sich der Bestand an Fahrzeugen in Deutschland verfünf- bis -sechsfacht. Es war genug Wachstum da, um neuen Herstellern Platz zu bieten ohne dass die etablierten Stückzahl abgeben mussten. Das ist jetzt anders.

        • hu.ms meint

          27.05.2026 um 12:56

          Wir werden es an die zulassungszahlen und marktanteile in D und europa sehen, wie es sich entwickelt und wer in 5 jahren richtig gelegen ist…. :-))
          Nächstes jahr wird die VWgroup durch die kleinen BEV und die erheblichen facelifts sicher noch marktanteile zulegen.
          Ach ja: die meisten menschen leben inzwischen in ballungsräumen, da ist es egal, ob ein vertragshändler 3 oder 8 km entfernt ist.

        • MK meint

          27.05.2026 um 17:22

          @hu.ms:
          Es ist aber nicht egal, ob der Verkäufer des 3km entfernten Vertragshändlers, der einen schon kannte, als man als 6jähriger auf dem Hof des Autohauses gespielt hat und dem man ohne Zweitmeinung blind vertraut, Vertragshändler für VW oder BYD ist…weil das ist doch das Problem für VW: Die Händler schließen nicht, sondern vermarkten aktiv Konkurrenzmodelle.

  7. CJuser meint

    21.05.2026 um 12:08

    Bei Audi wird es nach letzten Meldungen der A4 e-tron sein, bei Porsche dann wohl voraussichtlich der Panamera Electric (neben der Verbrenner-Version auf PPC-Basis). Und bei VW wird somit der ID. Touareg dem ID. Golf vorgezogen.
    Auch wenn ich den Schritt, aufgrund des Aufwands beim MEB+ und speziell ID.3 Neo, verstehen kann, hätte ich gerne als nächstes auf den ID. Golf GTI gewechselt. Schade. Aber mal schauen, ob man sich wirklich ebenfalls fünf Jahre Zeit bis zur Einführung des Golf 8.75 bzw. 9 lässt. Hier soll ja angeblich ein GTI eHybrid mit 2l-Verbrenner kommen.

    Antworten
    • Steffen meint

      21.05.2026 um 14:31

      Zumal Skoda ja glaube ich (sofern ich mich richtig erinnere) angekündigt hat, den ersten Elektro-Kombi (Größe zwischen Octavia und Superb) auch erst auf der neuen Plattform einzuführen. Schade, auf dieses Auto hatte ich als nächstes Auto gehofft, das wird dann aber nicht mehr reichen.

      Antworten
      • EdgarW meint

        21.05.2026 um 15:35

        Die Studie heißt „Vision O“ und ist zwar länger, als der Octavia, was aber üblich ist. 4,85m, der heutige (Octavia IV) ist 4,71m lang, der Octavia II maß maximal 4,58m. Ein Teil des Längenwachstums begründet sich durch den immer weiter verbesserten Fußgängerschutz. Das „O“ weist darauf hin, dass es sich um einen elektrischen Octavia handeln wird.
        Und ja, er wurde im September 2025, ebenfalls mit SSP als Basis, für wohl so gegen Ende 2029 angekündigt – derlei Daten sin in einem so frühen Stadium allerdings immer recht ungefähr. Auch davor gab’s schon entsprechende Leaks, natürlich auch da mit früheren Jahreszahlen.
        P.S.: Es kann natürlich durchaus sein, dass Skoda den Superb im E-Zeitalter auslaufen lässt und der „O“ auch deshalb ein bisschen dazwischen liegen wird.

        Antworten
      • CJuser meint

        21.05.2026 um 15:43

        Jep. Ursprünglich wäre es ein elektrischer Octavia Combi auf Basis des MEB+ mit einer Länge von 4,7m geworden. Jetzt soll es ein elektrischer Combi für Kunden des Octavia und Superb gleichermaßen auf Basis des SSP, mit einer Fahrzeuglänge von (wenn man sich am Vision O orientiert) 4,85m. Ergo, ungefähr so lang wie der alte Superb. Darf meines Erachtens in Serie aber gerne die 4,8m leicht unterbieten. Und mal schauen, ob die VAG-Geschwister (Leon ST, Golf/Passat Variant) hier den ähnlichen Ansatz verfolgen werden.

        Antworten
  8. MK meint

    21.05.2026 um 12:02

    Das dürfte jetzt ja niemanden wirklich überraschen:
    – Die Änderungen im innern und in der Technik des ID.3neo sind viel zu umfangreich, um das Modell nur noch 1 oder 2 Jahre laufen zu lassen.
    – Die Absatzzahlen des Verbrenner-Golfs sind aktuell noch viel zu hoch, um nach Mexiko verlagert werden zu können
    – Ein Umbau des Werks Wolfsburg für Elektrofahrzeuge braucht Zeit…bei laufendem Betrieb sicher mehrere Jahre. Meines Wissens nach wurde bisher nicht mit dem Umbau begonnen.

    Damit zeigt sich aber auch noch etwas anderes: Die regelmäßig gegenüber Politik aufgebaute Drohkulisse von einer Werkschließung in Zwickau ist eben nur das: eine Drohung, kein realisierbarer Plan, will man doch sicher nicht auf den Verkauf von ID.3 und Cupra Born in Europa verzichten, so lange man keinen ID.Golf anbieten kann. Und die zuletzt kursierenden Berichte über emden erledigen sich sowieso von selbst: Das Land Niedersachsen hat als Ankeraktionär ein Vetorecht gegen solche Entscheidungen und würde dieses ganz sicher nutzen.

    Antworten
    • Stefan meint

      21.05.2026 um 15:13

      Natürlich wird man auf den Verkauf von ID.3 in Europa nicht verzichten.
      Es gibt aber genug VW-Werke in Europa, die Autos auf MEB-Plattform bauen können.
      Der tatsächliche Umbau im Emden hat nicht mehrere Jahre gedauert. Nur die Vorbereitung auf den Umbau dauert mehrere Jahre: Planung, Bestellung von Maschinen usw.
      Die Werke Emden, Wolfsburg und Zwickau kannibalisieren sich gegenseitig.

      Antworten
      • MK meint

        21.05.2026 um 16:23

        @Stefan:
        Ihr Irrglaube beginnt ja schon damit, dass es möglich wäre, alle MEB-Fahrzeuge in einem Werk zu bauen. Nur wie soll man so viele verschiedene Karosserien in einem Karosseriebau parallel bauen? Wie soll man die ganzen Teile am band bereitstellen? Wie soll man für eine gute Austaktung der Mitarbeiter beim Bau eines 4,3 m langen Kompaktwagens sorgen, wenn auf dem Band auch ein 5 m-Kombi gebaut wird?

        Und Wolfsburg z.B. kann eben bisher keine Elektrofahrzeuge bauen: Die haben zwar Leitungsnetze, um die Erstbefüllung von Fahrzeugen mit Öl und Benzin/Diesel sicherzustellen, aber z.B. keine Sprinkleranlage, die dafür ausgelegt ist, dass sich auch mal 1.000 große Lithium-Ionen-Akkus gleichzeitig in einer Halle befinden.
        Ansonsten: Was sind denn „genug Werke“ aus Ihrer Sicht für MEB-Fahrzeuge? Neben Zwickau und Emden gibt es in ganz Europa nur noch Mlada Boleslav von Skoda und die Elektrolinie dort läuft längst an 6 Tagen die Woche dreischichtig auf Maximalkapazität.

        Antworten
      • hu.ms meint

        21.05.2026 um 16:41

        … und eins ist nicht auf dem gebiet eines VW-grossaktionärs….

        Antworten

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de