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Neuer BMW iX3 fährt bei Sommer-Reichweitentest in Norwegen am weitesten

08.06.2026 in News & Trends von Thomas Langenbucher | 11 Kommentare

BMW-iX3

Bild: BMW (Symbolbild)

Beim laut den Verantwortlichen weltgrößten Elektroauto-Reichweitentest „El Prix“ des norwegischen Automobilverbands NAF und des Fachmediums Motor Anfang Juni galt nicht das Fahrzeug mit der größten absoluten Reichweite als Testsieger. Entscheidend war, wie gut die tatsächlich erzielte Reichweite im Verhältnis zur offiziell angegebenen WLTP-Reichweite ausfiel.

Als klarer Testsieger ging der Elektro-Van Xpeng X9 hervor. Das neue Modell aus China erzielte mit 646 Kilometern gegenüber einer offiziell ermittelten und beworbenen WLTP-Reichweite von 580 Kilometern eine positive Abweichung um 11,4 Prozent.

Die Testfahrt fand dem Angaben zufolge bei trockenen Straßen sowie Temperaturen zwischen 12 und 18 Grad statt. Die Testroute bestand aus einer ausgeglichenen Mischung aus Stadt, Landstraße und Autobahn. Auf letzteren sind Norwegen im Ausnahmefall bis zu 110 km/h erlaubt.

Am anderen Ende der Skala lag das in China gebaute große SUV-Coupé MG IM6. Das Modell erzielte 446 Kilometer bei einer angegebenen WLTP-Reichweite von 505 Kilometern und verzeichnete damit eine negative Abweichung von 11,7 Prozent. Nils Sødal vom NAF zeigte sich überrascht über dieses Ergebnis, insbesondere weil der ebenfalls getestete MG S6 3,4 Prozent mehr Reichweite als im Prospekt genannt schaffte.

Meist nur geringe Reichweiten-Abweichungen

Der Xpeng X9 und MG IM6 hoben sich damit deutlich von den übrigen Fahrzeugen ab. Die große Mehrheit der insgesamt 24 getesteten Modelle wies nur geringe Abweichungen gegenüber den offiziellen Reichweitenangaben auf. Laut Sødal ermöglichen E-Autos an Sommertagen im Großen und Ganzen Reichweiten, die den offiziellen Werten entsprechen.

elprix-2026-sommer-reichweitentest
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: NAF

Die größte tatsächlich gefahrene Distanz erzielte die neue Elektro-Generation des Mittelklasse-SUVs BMW X3. Der iX3 legte 781 Kilometer zurück und übertraf damit die für die konkret getestete Variante angegebene WLTP-Reichweite von 770 Kilometern. Damit war es das Elektroauto mit der höchsten absoluten Reichweite im Testfeld. Es habe zeitweise danach ausgesehen, als könne der E-BMW noch deutlich weiter fahren, so Sødald. Im Verlauf des Tages habe sich dieser Vorsprung jedoch verringert. Unabhängig davon bezeichnete er das Ergebnis als gut.

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Via: NAF
Tags: BMW iX3, Norwegen, Test, XPeng X9Unternehmen: BMW, Xpeng
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. MrBlueEyes meint

    08.06.2026 um 12:27

    Na da hat der iX3 der versammelten Konkurrenz mal wieder gezeigt, wo der Bartel den Most holt 😁

    War nicht anders zu erwarten… bestes BEV aktuell… und das sogar als SUV…

    Sobald der neue i3 Neue Klasse kommt, können die anderen mal so richtig einpacken…

    Und diesen Feature-Vorteil hat BMW jetzt erst einmal die nächsten Jahre… Chapeau…

    Antworten
  2. Future meint

    08.06.2026 um 12:26

    Der Testsieger ist also der Xpeng X9. Das ist beeindruckend, aber sicherlich haben die wenigsten in Deutschland damit gerechnet. Andererseits ist die aktuelle Kampagne von XPeng vermutlich allen aufgefallen. Die haben das Marketing hochgefahren im Land.
    Der BMW fährt echt sehr weit mit seinem viel zu großen Akku und das wird die Reichweitenängste der vielen Dieselfahrer hoffentlich mal verringern, damit die endlich den auch noch den Absprung schaffen. Gestern ist mir der BMW mit seinen eigentlich niedlichen Hasenzähnen zum ersten Mal hier in meinem Stadtteil begegnet. Ich muss sagen, auf den Fotos wirkt er deutlich besser und auch kleiner. In der Realität erscheint er schon sehr wuchtig, wenn er da vor der privaten Kita steht. Aber so fühlen sich die lieben Kleinen wohl besonders sicher. Das ist ja das wichtgste.

    Antworten
  3. McGybrush meint

    08.06.2026 um 12:21

    Ich hatte mal den iX3 für ein Wochenende da ich an den i3 interessiert bin. Aber der Verbrauch war deutlich höher als jede Pressewerte.

    Ich hatte an dem Wochenende eine Fahrt von 2x 40km gemacht.
    Sonniges Wetter (20C’ ohne Klima)

    die exakt die gleiche Strecke nochmal mit meinem Model 3 LR gefahren.

    Der iX3 hatte 21.4kW und 9% Akku von dem 108kWh verbraucht.

    Mein Model 3 LR hat 14.5kW Verbraucht und 8% Akku von 65kWh Akku verfahren. (2020 150.000km 65kW / 85% Nutzbar nach Degradation von vorher 74kWh Neu).

    Da kann doch was nicht mit dem
    iX3 gestimmt haben. Der hätte bei mir nur etwas über 500km geschafft. 30km 130km/h auf der Autobahn und 10km Innenstadt. Bei 20C‘

    Antworten
    • Gunnar meint

      08.06.2026 um 13:04

      Ein SUV bei 130 km/h braucht nun mal mehr Energie als eine Limousine bei 130 km/h

      Antworten
  4. David meint

    08.06.2026 um 11:55

    Das sind Hardcore Tesla-Fans, die alle Tests exakt danach drehen, dass Tesla gut aussieht. Umso erstaunliche, dass sie es diesmal nur geschafft haben, bei Mercedes die reichweitenschwächste Version zu bekommen. Bei BMW gab’s nur ein Modell. Sicher haben sie dort die dicksten Walzen aufgezogen, so sind sie eben, nur die Tesla laufen immer mit den besten Rädern und den besten Reifen.

    Aber es war nichts zu machen. Der Reichweitennachteil von Tesla ist so dermaßen groß, dass man es nicht mehr mehr gewagt hat, sie aus dem letzten Test zu erwähnen. Vor allem, weil dann eine Diskussion entbrannt wäre, wie das denn jetzt nach der Entfeinerung mit den Schwachlastzellenn aussähe.

    Also unterm Strich ein irrelevanter Test. Doch wenigstens wird er in Norwegen selbst ins letzte Kaff die Nachricht transportieren, dass Tesla einfach nicht mehr mithalten kann.

    Antworten
    • McGybrush meint

      08.06.2026 um 12:25

      Du sagst Harcore Tesla Fan…
      Du bist Hardcore Gegener.

      Du bist quasi mit Deinem eigenen Argument Quitt was beide Seiten angeht. Auf Deutsch… Du bist kein Prozent besser. Nur halt vom anderen Lager.

      Antworten
    • Mäx meint

      08.06.2026 um 12:26

      Du hast Verfolgungswahn bzw. siehst Gespenster.
      Immer die erste Vorstufe zum Schwurbeln.
      Und demnächst wird dann Tichy und Konsorten zitiert.

      Die WLTP Angabe beim BMW steht dabei; da diese immer Konfigurationsspezifisch ist, kann man sehr gut zurückverfolgen welche Reifen da drauf waren, sehr wahrscheinlich 21″ Räder weil man da bei um die 770km Reichweite rauskommt.
      Außerdem ist es nicht die Schuld der Tester, dass Vorführwagen/Testwagen vollvoll ausgestattet sind und mit hübschen großen teuren Rädern, aber dann entsprechend abkacken in Sachen Verbrauch/Reichweite.
      Das hat dann nichts mit einer großen Weltverschwörung der Tesla Fans zu tun.

      Übrigens war kein Tesla dabei diesmal.

      Antworten
  5. Referendar meint

    08.06.2026 um 11:52

    Glückwunsch BMW!

    Antworten
  6. South meint

    08.06.2026 um 11:38

    Ok, durften der VW Konzern und Tesla nicht teilnehmen? Was sagt denn der Test überhaupt aus?
    Und mal angemerkt. Wer die Reichweitenbremsen wie SUV und Allrad weglässt kommt sogar noch weiter… dann würde wohl der i3 vorneliegen… wenn denn Reichweite das wichtigste Kriterium sein sollte… ja auch immer fraglich, ob’s denn auf ein paar Kilometer mehr oder weniger überhaupt ankommt…

    Antworten
    • Mäx meint

      08.06.2026 um 11:59

      Das norwegische Magazin macht diesen Test seit einigen Jahren 1x im Sommer und 1x im Winter.
      Dass nicht immer alle Fahrzeuge aller Hersteller bei jedem Test dabei sein können ist doch wohl klar oder?
      Oft werden vor allem neue Fahrzeuge getestet, da das einfach interessanter ist als der 5. Test eines 3 Jahre alten Fahrzeugs.
      Letztes Jahr waren z.B. Model 3 und Y dabei, dieses Mal eben nicht.

      Ich bin mir nicht sicher ob die Route immer gleich ist, aber dann könnte man zumindest grob mit den Werten aus den letzten Jahren der Sommerreichweiten vergleichen (mit bestimmter Unsicherheit wegen Temperatur und Wetter).

      Antworten
    • Rob meint

      08.06.2026 um 12:00

      Liegt wohl daran das immer nur neue Modelle getestet werden.

      Interessant könnte zum Beispiel sein, wie sich verschiedene Modelle bei vergleichbaren Bedingungen im Hinblick auf die offiziellen Reichweitenangaben schlagen.

      Antworten

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