Die Alpine A390 ist ein fünftüriger Sport Fastback, der die DNA der französischen Sportwagenmarke und das Fahrerlebnis der A110 mit mehr Vielseitigkeit und größerem Raumangebot verbinden soll. Nach dem Debüt der A390 GT im Jahr 2025 folgt mit der A390 GTS die Hochleistungsversion der Baureihe. Mehr Leistung, eine optimierte Batterie und umfassende Serienausstattung soll sie zur Wahl für alle machen, die „das Beste wollen, was die A390 zu bieten hat“, so der Hersteller.
Die Kombination aus drei Elektromotoren, einem vorne und zwei hinten auf einem speziell angefertigten Aluminium-Hilfsrahmen, liefert 346 kW/470 PS und 824 Nm Drehmoment. Allradantrieb und Active Torque Vectoring tragen dazu bei, die 824 Nm zu bewältigen und sollen Agilität, Sicherheit sowie Ansprechverhalten verbessern. Die aktive Drehmomentverteilung wurde dafür optimiert.
Zur technischen Ausstattung gehören eine den Angaben zufolge umfassend überarbeitete Plattform, 365-Millimeter-Bremsscheiben mit 6-Kolben-Bremssätteln und hydraulische Anschlagpuffer. Die 89-kWh-NMC-Batterie „mit hoher Dichte und leistungsorientierter Chemie“ soll unter anspruchsvollen Bedingungen Leistung liefern, ohne an Kraft zu verlieren – etwa beim Befahren von Bergpässen. Die A390 GTS beschleunigt in 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, ist damit 0,9 Sekunden schneller als die A390 GT und erreicht 220 km/h Höchstgeschwindigkeit.
Die Gleichstrom-Schnellladeleistung (DC) der A390 GTS beträgt bis zu 190 kW. Wichtiger als die Spitzenleistung sei jedoch die Fähigkeit, eine hohe Ladeleistung über lange Zeiträume aufrechtzuerhalten, was ein intelligentes Lademanagement erfordere, erklärt Alpine. „Genau das erreicht die 400-Volt-Batterie der A390 GTS mit ihrer hervorragenden durchschnittlichen Ladeleistung zwischen 15 und 80 Prozent von 135 kW.“ Sie soll in weniger als 27 Minuten von 15 auf 80 Prozent laden. Das 11-kW-Bordladegerät (optional 22 kW) verfügt über eine V2L-kompatible bidirektionale Ladefunktion und einen optionalen Adapter, um etwa ein E-Bike aufzuladen, und die V2G-Technologie (Vehicle-to-Grid), um Einsparungen beim Laden zu Hause zu erzielen (zunächst nur in Frankreich).
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Zur Serienausstattung der A390 GTS zählen zudem 21-Zoll-Leichtmetallräder im Schneeflocken-Design, Hochleistungsreifen vom Typ Michelin Pilot Sport 4S und zweifarbige Nappaleder-Sportsitze. Die Sitze bieten elektrische Verstellung, Massagefunktion und Sitzheizung, dazu kommt ein Dachhimmel aus Alcantara. Genannt werden außerdem das Driving Pack mit aktiven Fahrerassistenzfunktionen inklusive aktivem Spurhalteassistenten und automatischem Einparken, Alpine-Telemetrics-Expert-Funktionen und das Audiosystem Devialet XtremeSound.
Die A390 ist nach dem Kompaktwagen A290 das zweite vollelektrische Modell von Alpine und steht vor der zukünftigen E-Auto-Generation des bisherigen Verbrennersportwagens A110. Sie soll neue Käufer sowie gewerbliche Kunden ansprechen und Zielgruppen sowie Kundenstamm der Renault-Tochter erweitern. Die neue A390 GTS ist ab 78.000 Euro bestellbar, die GT-Version gibt es ab 67.500 Euro.












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