Stellantis, Wayve und Uber haben eine Partnerschaft verkündet, um die Entwicklung und den Einsatz fahrerloser Robotertaxis der Stufe 4 weltweit voranzutreiben. Die Zusammenarbeit verbindet Stellantis’ „L4-Ready Plattformen“, Wayves Künstliche-Intelligenz-Fahrtechnologie (KI) und den globalen Marktplatz von Uber. Sie baut auf bestehenden Beziehungen auf, darunter die L2++-Vereinbarung von Stellantis und Wayve sowie die Partnerschaft von Wayve und Uber für autonome Fahrten in London, Tokio und zehn weiteren Städten.
Die Initiative soll Fahrzeuge, Technologie und Plattform zusammenbringen. Stellantis übernimmt Design, Konstruktion und Fertigung von Fahrzeugen auf Basis fortschrittlicher L4-Ready Plattformen in großem Maßstab. Diese Fahrzeuge sollen über integrierte Sensorik sowie Sicherheits- und Redundanzausstattung für fahrerlosen Betrieb mit hoher Auslastung verfügen.
Wayve stellt die KI-Fahrsoftware bereit, mit der Fahrzeuge komplexe reale Umgebungen vollständig autonom erfassen und navigieren sollen. Die Technologie basiert auf Wayves End-to-End-KI-Fahransatz und ist für verschiedene Regionen und Fahrbedingungen ausgelegt. Eine stadtbezogene Kartierung oder Neuprogrammierung soll dabei nicht erforderlich sein.
Uber will die autonomen Fahrzeuge in seinem globalen Mobilitätsnetzwerk einsetzen. Fahrgäste sollen über die Uber App mit autonomen Fahrten verbunden werden. Der Betrieb soll auf verschiedenen Märkten ausgeweitet werden. Details zur Antriebstechnik werden noch zurückgehalten.
„Diese Zusammenarbeit bringt uns unserem Ziel näher, unseren Kunden eine intelligentere, sicherere und effizientere Mobilität zu bieten“, so Ned Curic, Chief Engineering and Technology Officer bei Stellantis. Kaity Fischer, Vice President of Commercial & Operations von Wayve, spricht von einer Partnerschaft, die drei führende Unternehmen mit eigenen Stärken zusammenbringe. Sarfraz Maredia, Global Head of Autonomous Mobility & Delivery bei Uber, sagt, für die Skalierung autonomer Mobilität müssten Fahrzeuge, Technologien und Plattformen nahtlos miteinander verbunden werden.
Die Unternehmen planen gemeinsame Arbeiten an Fahrzeugintegration, Tests, Validierung und Einführung. Ziel sind laut einer Mitteilung sichere, zuverlässige und skalierbare autonome Mobilitätsdienste in Städten in Europa, Nordamerika und darüber hinaus. Die strategische Beziehung wird als Schritt in Richtung kommerzieller Robotaxi-Dienste in großem Maßstab beschrieben.
Eine unverbindliche Absichtserklärung legt den Rahmen für zukünftige Vereinbarungen fest. Dazu gehören Technologieentwicklung, Lizenzierung, Produktion und Fahrzeugbeschaffung. Jedes Unternehmen soll die Flexibilität behalten, weitere Kooperationen im Bereich des autonomen Fahrens zu verfolgen.

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