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Tesla: Schweden fordert Änderungen bei FSD-Einführung in der EU

19.06.2026 in Autoindustrie, Autonomes Fahren, Politik von Thomas Langenbucher | 68 Kommentare

Tesla-Model-Y

Bild: Tesla

Die schwedische Verkehrsverwaltung (TRV) spricht sich gegen die EU-weite Einführung von Teslas Selbstfahr-Technologie „Full Self-Driving (Supervised)“, kurz FSD aus. In einem nicht zuvor veröffentlichten Schreiben vom 30. April fordert die Behörde laut Reuters, dass das fortschrittliche Fahrerassistenzsystem die Fähigkeit verliert, gesetzliche Tempolimits zu überschreiten.

Das Dokument wurde an den Technischen Ausschuss für Kraftfahrzeuge der EU (TCMV) übermittelt, schreibt die Nachrichtenagentur. Dieser steht vor einer Entscheidung über den Einsatz der Technologie im gesamten Binnenmarkt.

Ein zentraler Kritikpunkt betrifft die Funktion „Speed Offset“. Diese ermöglicht es, dass das Fahrzeug die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen um einen vom Fahrer festgelegten Spielraum überschreitet. Die TRV warnt davor, dass ein systematisches Überschreiten der Limits die Sicherheit und den rechtlichen Rahmen gefährde. In den USA bietet Tesla verschiedene Modi an, während in Europa die Funktion „Contextual Max Speed“ (Kontextbezogene Höchstgeschwindigkeit) genutzt wird.

Während die Niederlande FSD bereits genehmigt haben, äußerten laut Reuters auch Finnland und Norwegen Vorbehalte. Länder wie Litauen, Estland, Dänemark und Belgien erlaubten das System hingegen bereits. Estnische Behörden verweisen dabei auf die letztliche Verantwortung der Fahrer. Für eine EU-weite Zulassung ist eine qualifizierte Mehrheit von 15 der 27 Mitgliedstaaten erforderlich, die mindestens 65 Prozent der Bevölkerung repräsentieren. Im Falle einer Ablehnung würde die vorläufige niederländische Genehmigung nach sechs Monaten verfallen.

Tesla hat auf Anfragen von Reuters nicht reagiert. In seinen Bedienungsanleitungen heißt es, dass sich Fahrer hinsichtlich der Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht ausschließlich auf das System verlassen sollten. Sie müssten „unter Berücksichtigung der Verkehrs- und Straßenverhältnisse mit einer sicheren Geschwindigkeit fahren“.

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Via: Reuters
Tags: EUUnternehmen: Tesla
Antrieb: Elektroauto, Modern Mobility

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    25.06.2026 um 10:48

    Die selbstfahr-taxis ohne überwachung sind ja die letzte hoffnung von tesla.
    Der entscheidende punkt ist hier aber:
    Während man mit dem M3 in 2017 der erste massenhersteller für BEV war, und jahrelang kaum konkurrenz aufkam, sind diesmal einige ander auch gut unterwegs, was telsa diesmal den „erster-effekt“ kosten kann.
    So hat z.b. waymo im mai eine tochergesellschaft in D gegründet und will nächstes jahr in München starten. Dort werden ja auch andere aktiv.
    Von den entwicklungen in China ganz zu schweigen.
    Die ausrichtung auf nur noch dieses geschäftsfeld wird für tesla böse enden !

    Antworten
  2. Sven meint

    19.06.2026 um 16:39

    Grundsätzlich versteh ich den Sinn einer solchen Forderung. Aber es ist schon komisch das Schweden hier mit zweierlei Maß mist. Jedes Auto mit einem Abstandstempomat und Tempo Limit Erkennung „warnt“ doch auch nur über das gebimmel den Fahrer, aber es gibt keine technische Einschränkung des Tempomat oder sehe ich das falsch. Beides ist (bei gleichzeitiger Spurhalten funktion) ein LVL 2 System, eins „darf“ höher eingestellt werden (TACC) und bei FSD ist das jetzt plötzlich eine „Problem“. Dann bitte konsequent alle LVL 2 das setzen einer höheren Zielgeschwindigkeit verbieten. Danke! Mal schauen wie viele Auto dann einen regulatorisch bedingten Rückruf und Software Update brauchen.

    Antworten
    • Steffen meint

      19.06.2026 um 23:15

      In einem Fall hat aber generell und ganz offensichtlich die Verantwortung, beim Full Self Driving wird suggeriert, dass die Maschine alles macht und der Mensch nichts mehr. Dann muss sich die Maschine auch an die Regeln halten. Ich finde das eigentlich recht logisch.

      Antworten
    • Tesla-Fan meint

      20.06.2026 um 09:52

      Und wer dann die Systeme danach noch nutzt.
      Heute ist man doch ein Verkehrshindernis wenn man sich an die Limits hält.
      5-10km/h drüber ist völlig normal.

      Antworten
      • Future meint

        23.06.2026 um 09:02

        Wenn sich alle an die Limits halten müssten, was technologisch bei allen modernes Autos ja auch leicht umzusetzen wäre, dann wären da auch keine Hindernisse mehr auf den Straßen. Aber es will sich eben keiner an die Regeln halten.

        Antworten
    • hu.ms meint

      20.06.2026 um 10:27

      Eine höhere zielgeschwindigkeit funktioniert nur bis zur nächsten von der camera gelesenen beschränkung bzw. betätigen des bremspedals.
      Das was tesla anbietet ist, ein mal eingestellt, dauerhaft.

      Antworten
    • M. meint

      20.06.2026 um 10:58

      Naja, kommt drauf an, manche reduzieren auch, entweder selbstständig, oder fordern zur Übernahme des neuen Limits auf. Manche warnen auch nur, aber immerhin warnen die, oder?

      Wenn im „selbstfahrenden“ System eingestellt ist, dass man das Limit überschreitet, dann ist das ja geplant, warum sollte das warnen? Das fährt dann wie gewünscht. Würde das warnen, müsstee es ständig bimmeln, weil das Auto ja immer, wo es geht, zu schnell fährt. Das würde ja niemand mitmachen. Also:
      an Limit anpassen -> entspricht nicht der gewählten Funktionsweise
      an Limit nicht anpassen und ununterbrochen warnen -> das hält kein Mensch aus
      an Limit nicht anpassen und nicht warnen – nur so kann man das nutzen. Aber das ist nicht erlaubt.

      Und das ist eben was anderes. Äpfel und Birnen.

      Antworten
    • MK meint

      20.06.2026 um 11:29

      @Sven:
      Es gibt da schon einen großen Unterschied:
      Bei einem normalen Tempomat kann ich die Erkennung der Geschwindigkeitsbegrenzung übersteuern (kann sich ja um eine Fehlerkennung handeln) und dann ist für dieses eine Mal bis zum nächsten Wechsel der Geschwindigkeitsbegrenzung der Wert übersteuert, danach wird er wieder zurückgesetzt. Auch bimmelt dann der Warnton trotz des bewussten setzens der höheren Geschwindigkeit weiter, es sei denn, ich schalte den noch mal seperat an…und auch der ist trotz Deaktivierung beim nächsten Start wieder aktiviert.
      Bei Tesla ist das ein fest im System hinterlegter Wert, der dauerhaft gilt: Entscheide ich einmal in einer Autobahn-Baustelle statt erlaubten 60 km/h lieber 80 km/h fahren zu wollen, merkt sich das Tesla System einen pauschalen Offset von 20 km/h und fährt dann in der Spielstraße 30 km/h statt erlaubter 10 km/h und in der 30er-Zone entsprechend 50 km/h. Wenn ich das Auto abstelle und beim nächsten Mal meine Frau fährt, weiß die vielleicht nicht mal, dass ich den Offset eingestellt habe.

      Der andere Punkt ist die Aufmerksamkeit: Offiziell muss ich natürlich auch beim Tesla aufmerksam auf die Straße achten…aber damit ist das ganze System ja witzlos. Also ist doch klar, dass ich z.B. auf einer Landstraße oder innerorts nicht ganz so aufmerksam vor einer Engstelle sein werde wie wenn ich das Auto selber dadurch lenken muss. Beim reinen Tempomat ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich rechtzeitig bemerke, dass ich auf eine Stelle zusteuere, die das System nicht richtig einschätzen kann also deutlich höher als bei einem „Full Self Driving“ oder (wie es bei BMW heißt) „Adress2Adress Assistenten“. Bei uns in Marburg gibt es z.B. wichtige Pendelstrecken, wo ich wissen muss, das hinter einer Rechts-Kurve eine Engstelle kommt, wo der Gegenverkehr Vorfahrt hat und ich nur sehe, ob mir vielleicht z.B. grade ein Linienbus entgegen kommt, in dem ich in einen Spiegel auf der linken Straßenseite schaue.

      Antworten
      • Fred Feuerstein meint

        22.06.2026 um 11:56

        „Entscheide ich einmal in einer Autobahn-Baustelle statt erlaubten 60 km/h lieber 80 km/h fahren zu wollen, merkt sich das Tesla System einen pauschalen Offset von 20 km/h und fährt dann in der Spielstraße 30 km/h statt erlaubter 10 km/h und in der 30er-Zone entsprechend 50 km/h.“

        Daran sieht man mal wieder dass du keine Ahnung von Tesla hast.

        Zunächst einmal kannst du keinen Offset von 20 km/h einstellen, das ist schlicht nicht möglich.
        Es gibt zweierlei Offset: in % der Fahrgeschwindigkeit und in km/h.
        Der Prozentuale Offset lässt sich von -25 % bis +30 % einstellen, der absolute Offset von -10 km/h bis + 10 km/h.

        Antworten
    • Mäx meint

      22.06.2026 um 09:10

      BMW hat sowas auf jeden Fall auch, gesplittet in Abweichung unterhalb von 60km/h und oberhalb kann man bis zu 10km/h mehr einstellen, die dann automatisch immer aufgeschlagen werden wenn man Level 2 mit Spurhaltefunktion etc. fährt.
      Manuell kann man dann die Geschwindigkeit dann selber einstellen wie man will.

      Antworten
      • hu.ms meint

        23.06.2026 um 08:00

        Wenn dem so ist, muss auch BMW das OTA korrigieren.
        Dass ein assistenzsystem allein durch aktivierung schneller fährt als erlaubt darf nicht möglich sein. Das muss jedesmal bewusst durch den fahrer eingestellt werden, da er verantwortlich ist.

        Antworten
  3. Futureman meint

    19.06.2026 um 16:22

    Wäre einfach per Update realisierbar. Allerdings ist in Deutschland nicht mal ein Tempolimit auf Autobahnen durchsetzbar, denn viele meinen Geschwindigkeit bedeutet Freiheit.

    Antworten
    • M. meint

      20.06.2026 um 11:00

      Du würdest staunen, auf wievielen Autobahnen in Deutschland ein Tempolimit durchaus durchsetzbar war. 😉

      Antworten
  4. Powerwall Thorsten meint

    19.06.2026 um 16:08

    Vielleicht sollten sich einige Kommentatoren hier noch mal über das Verhältnis von Schweden und deren „Gewerkschaftsarbeit“ dort und Tesla informieren.
    Darüber gab es hier aber auch schon genügend Artikel.
    Es ist also eigentlich nur wieder eine weiterer vergeblicher Versuch Tesla zum Beitritt in die Gewerkschaft bewegen zu wollen.
    Das wird auch diesmal und so nicht funktionieren – wetten?

    Dann gibt’s das FSD System in Schweden eben nicht – selber schuld.

    Bei Tesla FSD Supervised handelt es sich, zumindest auf dem Papier, um ein – wie David nich müde wird zu betonen – Level 2 System.
    Was er immer absichtlich unterschlägt: es ist einfach das beste Level zwei System weltweit – das bestätigen nicht nur diverse Behörden, sondern auch jeder einzelne Fahrer, der einmal im aktuellen System „befahren“ oder gar hinter den Lenkrad sitzen durfte.
    Mach das System Fehler? Ja natürlich wie jedes andere technisches System auch.
    Gibt es einen, der es besser kann – ich denke, nein, und das wird schon in naher Zukunft auch dem letzten Nörgler hier klar werden.

    Bei jedem Fahrzeug, in welchem ja immer der Fahrer letztendlich verantwortlich ist, ist es natürlich auch hier so:
    Wer den Offset setzt, oder den Tempomat mit dem Pedal „overruled“ und so bei einer Geschwindigkeitsübertretung erwischt wird, der muss eben zahlen – so what?
    Wegen mir kann die europäische Union die Strafen bei Geschwindigkeitsübertretungen gerne verzehnfachen – vielleicht würde das die Unfall raten ja eben soweit senken wie Tesla Supervisor das tut.
    Time will tell

    Antworten
    • M. meint

      20.06.2026 um 00:21

      „Es ist also eigentlich nur wieder eine weiterer vergeblicher Versuch Tesla zum Beitritt in die Gewerkschaft bewegen zu wollen.“

      Dein Aluhut rutscht.
      Es ist nicht die Gewerkschaft, die hier Bedenken hat.

      Antworten
    • MK meint

      20.06.2026 um 11:34

      @Powerwall Thorsten:
      Bewusste Verstöße gegen Verkehrsregeln kennzeichnen für Sie also ein besonders gutes System?
      Abgesehen davon ist das, was Sie sagen doch genau die Kritik am System: Es fährt sich in 99,9% der Situationen wie ein Level 4-System und wird mit der Bezeichnung „Full Self Driving“ letztlich auch als solches beworben…die Einschränkung „supervised“ wird dabei von vielen sicher genauso berücksichtigt wie der Hinweis bei einer 400 mg-Ibuprofen in der Packungsbeilage, dass ich die auf eigenes Risiko nehme und daran sterben kann. Im Ergebnis ermuntert das System also Leute, die Aufmerkssamkeit doch auf etwas anderes zu lenken (sonst ist es ja auch vollkommen witzlos, dafür jeden Monat 99 € extra zu zahlen), was das Risiko in nicht vom System beherrschbaren Situationen deutlich erhöht.

      Antworten
    • hu.ms meint

      25.06.2026 um 17:45

      Das tesla-level-2-system mag das beste auf dem markt sein.
      Die frage ist doch:
      Wer will das haben und ist bereit, dafür einen inzwischen technisch überholten und optisch veralteten tesla zu kaufen ? Würde sagen: ein paar nerds und Elon-jünger.
      Nur wegen dieses systems werden nur wenige tausend sich für einen tesla anstelle eines anderen BEV entscheiden. Das ist doch der entscheidende – weil wirtschaftlich ausschlaggebende – punkt.

      Antworten
  5. M. meint

    19.06.2026 um 14:46

    Es ist wohl eine Leichtigkeit, das per OTA abzustellen.
    Die Frage ist daher eine andere: so schnell, wie eine unerwünschte Funktionalität entfernt ist, ist eine andere aber auch installiert. Wie will man das kontrollieren? In 3 Monaten? In einem Jahr?

    Antworten
    • Paule meint

      20.06.2026 um 19:40

      Frag mal bei VW, die können dir das erklären.

      Antworten
      • M. meint

        22.06.2026 um 13:04

        Frage nicht verstanden – aber das war zu erwarten.
        Oder nur ein Ablenkungsversuch? Das ist der Job von „Future“, stimmt euch mal besser ab.

        Antworten
    • Jörg2 meint

      21.06.2026 um 00:51

      Es würde sich wohl zügig rumschweigen.

      Antworten
      • M. meint

        22.06.2026 um 13:05

        Dann wär’s ja schon passiert.
        Und Updates soll es ja immer mal geben.

        Antworten
  6. Future meint

    19.06.2026 um 13:40

    Vielleicht ist Schweden das einzige Land, wo man sich als Autofahrer an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten muss?

    Ich wundere mich ja schon seit Jahren darüber, dass die neuen Autos der meisten Hersteller zwar Kameras haben und damit erkennen, welches Tempolimit gilt. Jedes dieser Autos könnte auch dafür sorgen, dass das Tempolimit nicht überschritten wird, obwohl der Fahrer das wieder mal möchte. Kein Hersteller traut sich das. Vermutlich hat die Raserei eben auch mit diesem eigenartigen Freiheitsgefühl dieser Autofahrer zu tun.

    Antworten
    • Paule meint

      19.06.2026 um 14:39

      Bus-und LKW-Fahrer können und dürfenaktiv Sicherheitssysteme abschalten. Dort könnte man beginnen.

      Antworten
      • Future meint

        21.06.2026 um 18:33

        Sicherheitssysteme sollte man niemals abschalten dürfen. Sicherheit hat doch nichts mit Wahlfreiheit zu tun. Natürlich müssen die Systeme verlässlich funktionieren. Deshalb ist das autonome Fahren ja auch so wichtig. Der Fahrer muss abgeschafft werden, damit sich das Auto endlich an die Regeln halten kann.

        Antworten
    • M. meint

      19.06.2026 um 14:57

      Grandios am Thema vorbei, wie immer.

      Antworten
    • MK meint

      19.06.2026 um 14:58

      @Future:
      Ich finde es schon gut, dass man es übersteuern kann…immerhin ist diese Erkennung nicht fehlerfrei. So stehen am Frankfurter Kreuz an der A5 in beiden Richtungen (immerhin eine der meistbefahrenen Autobahnstellen Deutschlands für die parallel verlaufenden Abfahrtspuren die „Tempo 80“-Schilder so doof, dass ausnahmslos jedes Auto auf den rechten Spuren dies auch als Tempolimit für die eigentliche Autobahn erkennt. Hier ist es nur das logische Denken des Menschen, dass einem sagt „das kann nicht für hier gemeint sein“…und selbst alte Autos, die definitiv kein solches System haben, sieht man da oft plötzlich stark bremsen. Auch Menschen erkennen das also nicht zuverlässig.
      Was aber aus meiner Sicht gar nicht geht, ist ein pauschaler Offset, um den die erkannte Begrenzung IMMER bewusst überschritten werden SOLL. Das erkennen aber auch Gerichte und Leute, die gegen Bußgeldbescheide vorgehen, bekommen dann immer häufiger die Strafverdopplung wegen Vorsatz aufgebrummt. Die Ausrede „ich habe es nicht gesehen“ funktioniert bei diesen Autos nämlich nicht mehr.

      Antworten
      • Future meint

        21.06.2026 um 18:26

        Natürlich sollten Schilder so platziert sein, dass Augen oder Kameras sich nicht irren beim ablesen. Das kann doch nicht so schwer sein. Alle Fahrzeuge mit Schildererkennung sollten das Tempolimit automatisiert einhalten können müssen. Ohne Ausnahme. Es kann doch nicht sein, dass Menschen sich so oft über die Regeln hinwegsetzen – vollkommen grundlos, nur weil die denken, der Regelbruch gehöre eben zur persönlichen Freiheit dazu. Das Frankfurter Kreuz mag ich allerdings auch nicht – irgendwann habe ich nur noch die S-Bahn vom FRA nach Sachsenhausen genommen ;-)

        Antworten
        • MK meint

          22.06.2026 um 15:28

          @Future:
          Manchmal geht es halt einfach nicht. Z.B. in Marburg kenne ich viele Straßen, da ist einfach kein Platz, um Schilder „vernünftig“ aufzustellen. Z.B. ist in Görzhausen zwischen Straße und Werkzaun einfach nicht genug Platz für ein Schild…da stehen die Schilder dann halt verdreht.

  7. Rudolf Goerke meint

    19.06.2026 um 12:00

    Die vorgeschriebene Ges chwindigkeit sollte nicht vom Fahrer überschritten werden können.
    Die Niederländische Regelung ergibt keinen Sinn.

    Antworten
    • Snork der Dritte meint

      19.06.2026 um 14:17

      Leider gibt es ja immer wieder Fälle, wo die erkannte und erlaubte Geschwindigkeit nicht übereinstimmen oder Notsituationen, wo man schnell beschleunigen muss Spurwechsel anderer Fahrzeuge ohne Schulterblick). Da ist das IMHO schon sinnvoll.

      Antworten
      • Steffen meint

        19.06.2026 um 23:18

        Dann fährst aber auch du und NICHT das FSD. Also unnötig, dass FSD überhöhte Geschwindigkeit erlaubt.

        Antworten
    • MK meint

      19.06.2026 um 14:49

      @Rudolf Goerke:
      Das ist keine „niederländische Regelung“. es ist die Tesla-Regelung, der die niederländische Behörde nur nicht explizit widersprochen hat…und damit aber natürlich einen Präzedenzfall geschaffen hat: Einhaltung der Verkehrsregeln ist scheinbar kein relevantes Kriterium zum erhalt einer solchen Zulassung.

      Antworten
      • M. meint

        20.06.2026 um 11:05

        Das konnte man im PR-Video aus Dänemark ganz gut erkennen.
        Dort wird man auf bestimmten Straßen in Zukunft Teslas sehen, und ansere Marken nicht… weil Autos dort gar nicht erlaubt sind, von Tesla aber einfach mal ignoriert wird.
        Oder rechts abbiegen, wo andere nur links dürfen… kein Problem.

        Antworten
    • Jörg2 meint

      19.06.2026 um 15:19

      „Die vorgeschriebene Ges chwindigkeit sollte nicht vom Fahrer überschritten werden können.“

      Da bin ich sehr dafür!
      Und alle Hersteller sollten das als Auflage bekommen. Auch im Bestand, da, wo es auf Grund der technischen Ausstattung, machbar ist. Das KBA sollte hier zügig die Bestandsflotten prüfen. Ich würde mit Modellen anfangen, die die höchsten Zulassungszahlen haben. So wäre zügig eine Wirkung erzielbar.

      Antworten
      • Future meint

        23.06.2026 um 09:10

        Ein sehr gute Idee. In Deutschland würde das allerdings ein politisches Erdbeben auslösen, sobald die ganzen Menschen morgens ins Auto einsteigen und dann nicht mehr schneller fahren könnten, als erlaubt. Freiheit bedeutet eben, dass ein Schild nur eine Empfehlung ist.

        Antworten
    • MichaelEV meint

      19.06.2026 um 15:46

      „Die vorgeschriebene Ges chwindigkeit sollte nicht vom Fahrer überschritten werden können.“
      Nachvollziehbare Forderung. Aber dann in jeder Variante, auch bei einfachen oder ohne Assistenzsystem.

      Antworten
  8. Jörg2 meint

    19.06.2026 um 11:28

    Eine nachvollziehbare Forderung.
    Wohl per OTA auch gut umsetzbar.

    In Summe finde ich es richtig, dass auf solche Entwicklungen hoch kritisch geschaut und die Einführung noch über einen langen Zeitraum behördlich begleitet wird (Nachjustierung, Entzug der Freigabe).

    In der EU haben wir in diesem Punkt ja den Vorteil, dass mehrere Behörden (die einzelnen nationalen Zulassungsbehörden) ihre Blicke darauf richten.

    Ich vermute, einiger der Lösungen werden auch wieder verschwinden. Sei es, weil die Behörden eingreifen oder weil das Produkt vom Markt nicht angenommen wird.

    An der Langzeitdendenz, immer mehr Mobilitätslösungen erhalten einen hohen Automatisierungsgrad, zweifle ich allerdings nicht.

    Antworten
  9. David meint

    19.06.2026 um 11:03

    Tesla scheitert gerade mit einem Level 2 System in der Zulassung. Mehr haben sie auch nicht. Bei BMW lachen sie sich schlapp. Auch der iX3 hat wieder den Offset.

    Antworten
    • A124 meint

      19.06.2026 um 15:37

      Man ist noch immer im Prozess, von Scheitern kann keine Rede sein, auch wenn Sie das gebetsmühlenartig herbeireden. Die Systeme von BMW und Mercedes mit Tesla zu vergleichen, ist natürlich völlig unangebracht. Die Ansätze sind völlig verschiedene, BMW kann Level 3 nur unter stark eingeschränkten Bedingungen und auf abgesteckten Strecken ebenso mit nur geringen Geschwindigkeiten. Gleiches gilt für Mercedes. Dabei sind immer auch externe Informationsquellen, bspw. auf der abgestecketen Strecken, notwendig. Tesla macht alles im Fahrzeug und gäbe es die überbordenden Regulatorien nicht, würde Tesla autonom fahren bzw. diesem so deutlich am nächsten sein, dass BMW das Lachen, was Sie glauben zu hören, im Halse stecken bleiben würde. So ist es als Level 2 deklariert, bei dem der Fahrer verantwortlich bleibt.

      Antworten
      • David meint

        19.06.2026 um 19:39

        „Tesla macht alles im Fahrzeug und gäbe es die überbordenden Regulatorien nicht, würde Tesla autonom fahren bzw. diesem so deutlich am nächsten sein,“

        Tesla war erst neulich wieder durch einen Fahrfehler des Remote Operators doppelt entlarvt worden: erstens, sie fahren nicht autonom und, zweitens, sie nutzen spezielle HD-Karten wie Waymo. Und Waymo fährt jetzt fast 1 Million Fahrten pro Woche mit zahlenden Fahrgästen autonom. Da kann man also von „überbordenden Regulatorien“ nicht sprechen, wenn andere die schon lange erfüllen. Und du musst vorsichtig sein, für nächstes Jahr haben sich einige andere Firmen autonome Fahrten ohne Sicherheitsfahrer vorgenommen. Vielleicht werden es nicht alle schaffen, aber Waymo wird nicht mehr alleine bleiben. Tesla ist übrigens nicht dabei.

        Antworten
        • Future meint

          22.06.2026 um 16:20

          Niemand kann sich einen Waymo kaufen. Einen Tesla kann jeder kaufen. Das ist eben der Unterschied.

      • Tesla-Fan meint

        20.06.2026 um 10:02

        BMW hat den Verkauf des Level 3 System (wie auch Mercedes) eingestellt. Das hat wohl aufgrund der genannten Einschränkungen niemand gekauft.

        Das Level 2 System vom iX3 ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt.
        Wenn man es mit dem bisherigen Tesla vergleicht ist es in vielen Dingen besser als die 2019er Tesla-AP-Software. Es wäre schlimm, wenn es nicht so wäre.
        Gegen FSD sieht der aktuelle iX3 Assistent keinen Stich!

        Antworten
      • M. meint

        20.06.2026 um 11:07

        „Tesla macht alles im Fahrzeug“
        Auf Level 3 machen die (in Europa) mal genau nichts, weder im Fahrzeug noch anderswo.

        Antworten
        • Future meint

          22.06.2026 um 16:23

          M. will es einfach nicht verstehen, obwohl es ihm doch schon so oft erklärt wurde. Empörung macht ja auch mehr Fun – nicht nur in dieser Branche. Aber Empörung ist immer noch keine gute Strategie für die Zukunft in diesem Autotechbusiness.

        • M. meint

          22.06.2026 um 19:36

          Geschwurbelt wird regelmäßig – und die Erklärungen zum Einstufungssystem werden ignoriert.
          Das ist, was hier laufend passiert.
          Am besten immer technischen Laien wie dir. Wenn man dann noch deine Vergesslichkeit einbezieht, kannst du ja nix dafür!

    • hu.ms meint

      19.06.2026 um 18:21

      …nur das eben dieses tesla level 2 – assistenzsystem aktuell das beste ist.
      Bringt aber aus meiner sicht keinen vorteil, da es ja – wie die anderen L2 auch -ununterbrochen überwacht werden muss.

      Antworten
  10. hu.ms meint

    19.06.2026 um 10:37

    „letztendliche verantwortung des fahreres“, der ja ununterbrochen überwachen muss.
    Wo liegt also der nutzen, wenn ununterbrochen überwacht werden muss ?
    Ist doch eigentlich nur eine „nerd-spielerei“.

    Antworten
    • Paule meint

      19.06.2026 um 14:42

      Richtig. Aus diesem Grund werden jegliche Assistenzsysteme wegen von Dir festgestellter Nutzlosigkeit wieder vom Markt verschwinden. Vor allem, wenn noch ein Fahrer hinter einem Lenkrad sitzen muss. Frage mich, wozu noch Bremspedale verbaut werden, wo doch jedes Auto mit Kamera und Radar und Ultraschall und Lidar komplett selbst bremsen kann.

      Antworten
      • M. meint

        22.06.2026 um 19:37

        Jojo… und wenn nicht, schwärzt man halt die Unfallberichte. 😁

        Antworten
      • hu.ms meint

        25.06.2026 um 10:44

        Und wieder mal völlig daneben Paule !
        Es geht doch um die verbesserungen, die tesla gegenüber anderen bringt. Die will doch nur ein kleiner teil nerds haben, da eben weiterhin überwacht werden muss.
        Aber o.k. wenn man den ganzen tag nur gas – wasser – schei.. macht, peilt man das vermutlich nicht.

        Antworten
    • MK meint

      19.06.2026 um 14:53

      @hu.ms:
      Vor Allem eine Spielerei, für die Tesla mittlerweile nicht mehr 7.500 € einmalig zu Beginn haben will (haben wohl zu wenige Leute gekauft), sondern 99 € monatlich. Wie viele Menschen werden das nach den ersten Monaten kündigen? Und wie dreist ist es eigentlich, z.B. in Deutschland Abogebühren zu kassieren für ein System, dass man hier noch gar nicht nutzen kann? Auch wenn das legal ist, da man reinschreibt, dass es sein könne, dass die Funktionen in bestimmten Regionen nicht verfügbar seien, dürfte man auch so den ein oder anderen nachhaltig verprellen.

      Antworten
      • Futureman meint

        20.06.2026 um 09:31

        Vorteil vom Abo Modell für den Kunden ist doch, dass es jederzeit wieder kündbar ist. Vorteil für Tesla ist, dass es wenn es nur die Hälfte der Teslafahrer nutzt jeden Monat hunderte Millionen € zusätzlich einbringt. Wieder etwas, das kein anderer Hersteller schafft.

        Antworten
        • M. meint

          23.06.2026 um 16:25

          Was schafft kein anderer? Abos für 99,- den Monat?
          Das ist wahr. Das käme dort auch unverschämt rüber.
          So abzocken lassen sich nur Tesla-Fahrer. Die hat sich Elon schon gut gezogen.

      • hu.ms meint

        20.06.2026 um 10:30

        …und einige haben tesla die kohle hingelegt und damalige hardware bekommen, die die software des aktuellsten systems garnicht mehr bewältigen kann…

        Antworten
      • Paule meint

        20.06.2026 um 19:44

        Über eine Million Verkäufe FSD. 7.500.000.000 Euro .
        Jaja, bestimmt zu wenig.

        Antworten
        • M. meint

          22.06.2026 um 19:59

          Definitiv.
          „Analysten schätzen das potenzielle Haftungsrisiko auf bis zu 14,5 Milliarden US-Dollar.“
          https://www.boerse-express.com/news/articles/tesla-aktie-145-milliarden-haftungsrisiko-durch-fsd-vertraege-912895
          Aber wenn die Hälfte der 7,5 Mrd. Dollar an die Käufer mit HW3 zurückgezahlt wurde, halbiert sich das Risiko ja auch.

        • MK meint

          24.06.2026 um 12:02

          @Paule:
          Bleiben nach Abzug der Mehrwertsteuer rund 6 Milliarden Euro (?) Umsatz (wurde das in den USA für einen entsprechend umgerechneten Wert verkauft? Wurde z.B. in Polen oder Österreich die höhere Mehrwertsteuer auf den Pries aufgeschlagen?).
          Bei nach starkem Rückgang des Börsenkurses liegt der Börsenwert noch bei 1.200 Milliarden Euro.
          Der Umsatz mit dem Thema entspricht also 0,5% des Börsenwertes…sieht nicht grade nach einem großen Geschäftsmodell aus.

          Aber wenn Tesla Ihrer Meinung nach so zufrieden damit sein kann: Warum hat man dieses Verkaufs-Modell dann abgeschafft?

  11. EVrules meint

    19.06.2026 um 10:12

    Wie war die Argumentation seitens der Tesla-Hardlinier hier? Dass Deutschland automatisch und vorurteilsbehaftet Vorbehalte hätte? Es wurde von „Bürogemeinschaft“ geschrieben und davon, dass man die Überlegenheit des FSD-Systems nicht verstünde.

    Wie passt das nun ins Bild, dass Schweden Kritik und Zweifel äußert?

    Antworten
    • eBikerin meint

      19.06.2026 um 14:10

      Schweden hat Volvo und ist damit ja quasi mit Deutschland gleich zu setzen ;-)

      Antworten
    • Jörg2 meint

      19.06.2026 um 14:23

      Was willst Du sagen?

      Antworten
    • M. meint

      19.06.2026 um 14:45

      Es ist wohl eine Leichtigkeit, das per OTA abzustellen.
      Die Frage ist daher eine andere: so schnell, wie eine unerwünschte Funktionalität entfernt ist, ist eine andere aber auch installiert. Wie will man das kontrollieren? In 3 Monaten? In einem Jahr?

      Antworten
    • Paule meint

      19.06.2026 um 14:46

      Tesla-Hardlinier verstehen wohl, dass Schweden Kritik und Zweifel äußert.

      „fordert die Behörde laut Reuters, dass das fortschrittliche Fahrerassistenzsystem die Fähigkeit verliert, gesetzliche Tempolimits zu überschreiten.“

      Was spricht dagegen? Könnte klar nachgebessert werden.

      Ist übrigens bei jeder Abnahme so. Entweder, Behörde nickt ab, oder es muß Nachgebessert werden.

      Antworten
    • A124 meint

      19.06.2026 um 15:20

      Die Kritik und Zweifel, die Schweden bzw. die Behörde ins Feld bringt, sind, gelinde gesagt, nonsense. Das System ist klar so deklariert, dass die Verantwortung immer der Fahrer hat. Er bestimmt also mit seiner selbst getätigten Einstellung, ob die Limits eingehalten werden oder nicht. Soll denn jetzt für jeden das Führen eines KfZ verboten werden, der die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 1-5 km/h überschreitet? Genauso argumentiert Schweden bei Schnee. Auf Anfrage, ob unter winterlichen Bedingungen FSD getestet wurde, was Tesla bejahte und auf Winter in Nordamerika verwies, bemerkte man, der Schnee in Schweden sei anders. Was ein Kasperltheater.

      Antworten
      • eBikerin meint

        19.06.2026 um 19:09

        Das Schnee nicht gleich Schnee ist könnte man eigentlich wissen , ehe man den Kasperl rausholt. Pulverschnee zB ist extrem trocken – was dazu führt dass du mit Handschuhen gar nicht erst versuchen must einen Schneeball zu formen – oder gar einen Schneemann zu bauen. Nasser Schnee dagegen fällt schon bei geringen Plusgraden (in den höheren Lagen sind dann natürlich Minusgrade) – dieser ist von der Konsistenz komplett anders. Einfach gesagt – viel Pulverschnee kein Problem – viel nasser Schnee – jede menge kaputte Bäume.

        Antworten
      • M. meint

        20.06.2026 um 11:11

        Vor allem geht es darum, dass man keine Daten hat, die unabhängig ermittelt wurden. Nur die von Tesla selbst.
        Da mag man jetzt etwas ungelenk zu formulieren, aber eigentlich geht es darum, das von unabhängigen Experten überprüft zu sehen.
        Kasperletheater ist, so zu tun, als hätte man Tesla einfach alles zu glauben, was die erzählen.

        Antworten
      • MK meint

        20.06.2026 um 11:40

        @A124:
        Und Sie lesen immer jede Bedienungsanleitung und halten sich z.B. daran, dass IKEA z.B. bei jeder Lampe schreibt, dass ausschließlich Elektriker diese Lampen anschließen dürfen? Und deswegen beachten Behörden bei Zulassungen halt auch, dass sich oftmals nicht an Regeln gehalten wird.

        Oder mal ganz konkret auf Tesla bezogen: Könnten Sie mir versprechen, dass jemand, der bewusst die Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit im System einstellt, sich also bewusst für permanente Gesetzesverstöße entscheidet, sich dann ausgerechnet an diese Regel der Aufmerksamkeit immer zu 100% hält?
        Von daher: Was hier gefordert wird, ist doch nur die Einhaltung von Gesetzen.

        Antworten
      • Thorsten 0711 meint

        21.06.2026 um 11:08

        Tesla hat also in Nordamerika Wintertests durchgeführt? Ist damit Minnesota, Idaho, Michigan gemeint oder Alaska und Kanada? Ich verstehe die Schweden, dort können in manchen Gebieten auch mal 2 m hoch Schnee liegen.

        Antworten

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