Die THG-Prämie für Halter von Elektroautos gewinnt nach einer Phase sinkender Auszahlungen wieder an Attraktivität, berichtet das Portal Electrified. Für das Jahr 2026 zeichnet sich demnach eine Trendwende ab, da verschärfte gesetzliche Vorgaben die Nachfrage nach CO₂-Einsparungen erhöhen.
Hintergrund der Entwicklung sind neue Anforderungen für Mineralölunternehmen, die ihre Treibhausgasemissionen senken müssen. Da diese Unternehmen zur Einhaltung der Quoten verstärkt handelbare Einsparungen benötigen, profitieren Besitzer rein batterieelektrischer Fahrzeuge. Je nach Anbieter sind derzeit jährliche Auszahlungen zwischen etwa 300 und 380 Euro möglich.
Das Instrument der Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) verpflichtet die Mineralölwirtschaft zur schrittweisen Reduzierung ihrer Emissionen. Falls die gesetzlichen Ziele nicht durch eigene Maßnahmen erreicht werden können, müssen Unternehmen entsprechende CO₂-Einsparungen zukaufen. Dazu zählen auch die Minderungen, die durch den Betrieb von Elektroautos entstehen.
Halter von Elektrofahrzeugen können die THG-Quote ihres Fahrzeugs über spezialisierte Dienstleister vermarkten und so eine jährliche Prämie erhalten. Der Prozess umfasst in der Regel die Registrierung beim Anbieter sowie das Hochladen der Zulassungsbescheinigung, während die weitere Abwicklung durch den Dienstleister erfolgt. Zusammen mit niedrigen Wartungskosten und geringen Energiekosten sowie weiteren Förderungen verbessert die THG-Prämie die Wirtschaftlichkeit von Elektroautos.

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