BMW hat Details zum kommenden elektrischen M3 bekannt gegeben. Das Modell wird den traditionsreichen „M3“-Namen erhalten, was eine enge Verbindung zur nächsten Generation des benzinbetriebenen Modells signalisiert. Frank Van Meel, CEO der sportlichen Tochter BMW M, stellte im Gespräch mit Auto Express klar, dass nicht die Bezeichnung „iM3“ verwendet werde, um die Elektroversion abzugrenzen.
Die elektrische Variante wird das leistungsstärkste Modell mit dem M3-Emblem. Eine rein elektrische Version mit vier Motoren könnte theoretisch 1000 kW (1360 PS) leisten. Die Verantwortlichen betonten aber, dass das Elektroauto nicht als unkontrolliertes Kraftpaket konzipiert sei und man den Charakter eines M3 bewahren wolle.
Christian Karg, Leiter der Fahrzeugdynamik bei der BMW Group, erläuterte die technischen Herausforderungen. Er sagte Auto Express, dass es nicht primär um die Pferdestärke gehe, sondern um die von BMW-M-Modellen erwartete Präzision. Ein Fokus liege darauf, das Gewicht zu managen und ein agiles Fahrgefühl sicherzustellen.
Das Antriebskonzept „M eDrive“ setzt auf vier unabhängige Motoren, einen pro Rad. Diese werden durch die Software BMW M Dynamic Performance Control im sogenannten „Heart of Joy“ gesteuert. Das System soll eine präzise Kraftverteilung über Torque Vectoring ermöglichen und das E-Auto trotz hoher Leistung „leicht“ wirken lassen.
Die Batterie des elektrischen M3 soll eine Kapazität von über 100 kWh aufweisen. Dabei kommen optimierte zylindrische Zellen der sechsten Generation zum Einsatz. Eine Herausforderung bleibt die Aufrechterhaltung einer hohen Leistungsabgabe bei sinkendem Ladestand.
Parallel zur Elektroversion wird ein Verbrenner-Modell mit einem Sechszylinder-Motor erwartet. Dieser soll die „BMW M Ignite“-Technologie nutzen und Hybridunterstützung erhalten, um aktuelle Emissionsstandards zu erfüllen. Eine Touring-Version ist ebenfalls geplant. Möglicherweise gibt es zudem einen vollelektrischen M3 Touring, schließlich bekommt auch der serienmäßige i3 eine Kombi-Variante.
Das Showcar M Concept Neue Klasse (Artikelbild) gibt einen Ausblick auf das erste eigene Elektroauto der BMW-Submarke. Das Design orientiert sich an der Historie von BMW M und dem Motorsport. Laut Designchef Oliver Heilmer folgt die Form bei BMW M stets der Funktion. Der Innenraum soll auf das Fahrerlebnis fokussiert sein und das neue Panorama-iDrive-Layout des regulären neuen 3er nutzen, aber zusätzlich auch Informationen wie Rundenzeiten oder G-Kräfte liefern.

Aztasu meint
750PS sind ja mindestens gesetzt. Wahrscheinlich geht man aber an die 800PS ran, 850PS vielleicht zum Beispiel in einem Competition Modell. 800PS in einem 3er BMW mit großer Reichweite und überzeugender Ladegeschwindigkeit? Es gibt schlicht kein besseres Alltags-Sportmodell auf dem Markt. Wer weniger ausgeben will bekommt mit dem Mercedes CLA AMG 45 ein super Angebot. Deutsche Hersteller bauen aktuell die besten E-Auto wenn man das gesamte Auto anschaut
CJuser meint
Es wird grundsätzlich keine „Competition“-Modelle mehr bei BMW M geben. Oberhalb eines M-Modells gibt es ggf. nur noch Sondermodelle wie die CS-/CSL-Modelle.
Mäx meint
Laut BMW gibt es kein Competition Modell mehr geben.
Da die Leute ohnehin die Competition Modelle bestellt haben, wandern die Features jetzt ins Basis Modell.
Daher ist eher ein CS Modell wahrscheinlich, dann erheblich teurer aber evtl. auch mit erheblich mehr Leistung, z.B. 900Ps gegenüber 750-800Ps für die „Basis“.
David meint
Schlechte Nachrichten für traditionelle M3 Fahrer. Sie erleben jetzt dasselbe wie alte AMG A 45 S-Piloten: Die Elektrovarianten übernehmen. Sie sind einfach fahraktiver.
Paule meint
Käufer des elektrischen M3 kommen nicht vom Verbrenner. Keiner von denen will sich in Zukunft mit 130 von Berlin nach München schleppen.
Käufer des elektrischen M3 kommen eher aus dem ID-Klientel, weil sie es satt haben, selbst von Teslas Kassenmodellen versägt zu werden.
M. meint
Die wollen alle von Berlin nach München?
Und schneller als 130 geht nicht?
Auch klar: wer im ID.3 von einem TM3 versägt wurde… vermutlich hat er selbst das gar nicht gemerkt. Aber wenn, das setzt dem so zu, dass er sich nen M3 kauft. Was sonst…
Du schreibst dir wieder einen Krampf zusammen… ich sag‘ ja, „Gurke“ war dein bester Nick.
Paule meint
Hui, da fühlt sich aber jemand herausgefordert! Habe ich deinen wunden Punkt getroffen?
M. meint
Was sollte das sein?
Mein ID.3, den ich nicht habe, oder der M3, den ich nicht bestellt habe?
Nein, mich triggert dieses platte „mEiN AuTo geHt aber beSSer als DeINs“. Kindergarten. So einfach ist das.
David meint
Von Tesla war gar nicht die Rede. Es ging um konkurrenzfähige Fahrzeuge.
Paule meint
Bist du neu hier? Es gibt jemanden, der muss zu jedem Thema etwas betreffen Tesla schreiben. Ich bin es nicht, aber du kennst ihn.
THeRacer meint
… absolut gelungenes Frontdesign. Die Integration und Gestaltung der Flügelnieren als Funktionsträger der Leuchteneinheit kann kaum schöner sein. Danke! :-))