Cadillac bremst laut Automotive News die Umstellung auf eine rein elektrische Modellpalette und verlängert die Produktion bestehender Verbrennungsmotoren. Wie das Branchenportal berichtet, werden Modelle wie die Limousine CT5 sowie die Crossover XT5 und XT6, die ursprünglich eingestellt werden sollten, durch Neuerungen und längere Produktionsläufe weitergeführt.
Große Überarbeitungen der elektrischen Fahrzeuge sind erst für die 2030er-Jahre geplant, heißt es. Es sollen jedoch weiterhin kleinere Aktualisierungen und „Refreshes“ stattfinden. Die ursprüngliche Strategie, bis zum Jahr 2030 eine reine Elektroauto-Marke zu werden, wurde dem Bericht zufolge pausiert. Der Grund dafür seien eine geringer als erwartet ausfallende Nachfrage sowie der Wegfalls des US-Steuergutschrift-Programms für Stromer in Höhe von 7500 Dollar im vergangenen Jahr.
Elektroautos und Modelle mit Verbrennungsmotoren sollen in der Modellpalette von Cadillac bis ins frühe nächste Jahrzehnt nebeneinander existieren. Branchenanalysten zufolge wartet die Marke darauf, dass die Nachfrage nach Elektroautos wächst. Durch die Wiederbelebung der Benziner kaufe sich das Unternehmen Zeit für den wachsenden E-Auto-Markt, so Automotive News.
Trotz dieser Anpassungen hält die Marke an der Elektrifizierung fest: Sie bleibe der „Nordstern“ der Cadillac-Mutter General Motors, wird Konzernchefin Mary Barra zitiert. Die Edel-Marke soll weiter künftig viele der fortschrittlichsten und luxuriösesten Elektroautos des Herstellers anbieten. In Europa versucht der US-Konzern derzeit mit den Elektroautos von Cadillac wieder Fuß zu fassen.


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