Porsche erweitert das Fahrerlebnis in seiner Elektroauto-Reihe Taycan mit der softwarebasierten „E-Shift“-Option um virtuelle Gangwechsel, Schaltrucke und akustische Rückmeldungen. Das System simuliert ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe und kann über Schaltpaddles am Lenkrad manuell oder automatisch betrieben werden. Begleitet werden die Gangwechsel von Zäsuren in der kontinuierlichen Beschleunigung, einem mittig platzierten Drehzahlmesser bis 7500 Umdrehungen und einem speziell entwickelten Soundkonzept.
E-Shift soll den Taycan laut Porsche nicht schneller machen, sondern die Leistungsentfaltung für den Fahrer intensiver erlebbar und aktiver beeinflussbar machen. Schaltzeitpunkt, Gangwahl sowie das Zusammenspiel aus Klang, Beschleunigung und haptischer Rückmeldung bilden dabei eine zusätzliche Ebene des Fahrerlebnisses. „E-Shift bringt mehr Emotionen und mehr Feedback ins Auto“, sagt Markus Lindermeier, Funktionsverantwortlicher für E-Shift.
Die technische Grundlage ist vollständig softwarebasiert. Die Entwickler haben sieben zusätzliche Schaltvorgänge in den Code geschrieben und das Verhalten eines PDK in die Steuergeräte übertragen. Das System berücksichtigt unter anderem Rückschaltungen beim Bremsen, unterschiedliche Schaltstrategien und typische Eigenschaften konventioneller Getriebe. „Wir wollten das authentische Fahrgefühl erhalten, ohne aber die Nachteile eines klassischen Getriebes zu übernehmen“, erklärt Lindermeier. „Gangwechsel beispielsweise sind schneller möglich als beim klassischen Verbrenner.“
Eine Besonderheit ergibt sich aus dem bereits vorhandenen Zweiganggetriebe an der Hinterachse des Taycan. Der Wechsel vom virtuellen zweiten in den virtuellen dritten Gang entspricht dem realen mechanischen Gangwechsel. Damit verbindet E-Shift die digitale Fahrerinteraktion mit vorhandener Hardware.
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Für die akustische Wahrnehmung hat Porsche auf Basis des „Porsche Electric Sport Sound“ eine erweiterte Klangkulisse entwickelt. Sie orientiert sich an virtueller Drehzahl, Lastzustand und Fahrgeschwindigkeit und wird über die vorhandenen Innen- und Außenlautsprecher mit heckbetonter Abstimmung ausgegeben. Auch beim Start ist ein neues Hörerlebnis vorgesehen.
Aktiviert wird E-Shift über einen Schalter am GT-Sportlenkrad, an dem zwischen automatischem und manuellem Schaltmodus gewechselt werden kann. Bei deaktivierter Funktion dienen die Paddles zur Anpassung der Rekuperation in zwei Stufen. Das gleichzeitige Ziehen beider Paddles aktiviert außerdem Push-to-Pass für einen kurzfristigen Leistungsschub.
„Trotz der simulierten Schaltvorgänge bleibt die Performance des Taycan unverändert“, betont Porsche.“ Während eines Gangwechsels reduziert das System das Antriebsmoment kurzzeitig und erhöht es unmittelbar danach wieder. Die Gesamtbeschleunigung bleibt dadurch auf dem bisherigen Niveau.“

Michael meint
Es bringt eine Interaktion mit dem Fahrzeug selbst, die Spaß macht zum einen und Korrelationen zwischen Geschwindigkeiten, Gang, Gehör, Fahrsituation wieder herstellt. Was wem Spaß macht geht ehrlich gesagt niemanden was an.
Ich finde es furchtbar wie die meisten sich hier an die Spitze des Monopols „ich habe die richtige Meinung“ stellen. Schreibt ihr euren Frauen vor welche Kleider sie zu tragen haben, euren Kindern welchen Sport sie zu mögen haben und euren Kollegen wie sie zu denken haben?
Tut euch ein solches Feature irgendein Leid zu fügen, habt ihr ein Problem damit wenn andere Menschen auf andere Weise Spaß haben wie ihr? Was ist eigentlich los mit euch? Meint ihr das ist wirklich gesund was ihr hier treibt?
McGybrush meint
Hier schreibt niemand etwas vor. Aber ich darf doch das Vorhaben blöd finden. Genau so wie ich auch das Pinkfarbene Einhorn Kleid meiner Freundin doof finden kann.
Heisst ja nicht das ich verbiete.
Das einzige was ich in der Tat verbieten würde wäre künstlicher Sound nach aussen.
Wenn Interaktion mit dem Fahrzeug gewünscht wird warum baut man dann nicht die Knöpfe wie im Flugzeug überall hin. Wo man alles mit Kipp und Klapp schaltern umlegen muss. Also das macht man ja dann wiederum nicht. Und das würden etliche Cool finden. Parkbremse, Start, Fahrwerk anheben usw über ein Kipphelbel wie im Mini Cooper zu aktivieren.
Ja und wer Sound mag. Gerne in den Innenraum. Und Schaltrucken… immerhin nur Software. Gibt Umsatz beim Tüv wenn die Gummilager schneller gerissen sind.
Jörg2 meint
Es wäre schön für die deutsche Autoindustrie, wenn sie sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren würde.
Erst muss das Dach dicht sein, der Kühlschrank gefüllt. Dann kann man sich gern mit verspielten Damenkleidern, dem nächsten Kinderspielzeug ausgiebig beschäftigen….
Porsche ist real im Rückwärtsgang. Ob das die Simulation von Vorwärtsgängen hilft, bezweifle ich.
MrBlueEyes meint
Solche Funktionen sind sinnlos wie ein Kropf.
Selbst wenn jemand das für den Innenraum möchte, ist fraglich, warum man das noch extra nach außen beschallen muss, nur um der Umwelt damit auf die Ketten zu gehen…
Meines Erachtens nur was für Angeber
Aber da der Sound künstlich ist, und eben nicht aus einem echten V8 etc. pp. stammt, isses einfach nur peinlich… dafür dann noch extra bezahlen vielleicht noch peinlicher…
Könnte mir vorstellen, dass das auch ganz schnell wieder verschwindet… eben weil es so unendlich sinnlos, unecht und für Außenstehende eher nervtötend sein dürfte…
jm2c
Michael meint
Tatsächlich ist das sehr ernst. Sportwagen sind in erster Linie nicht dazu da wohin zu kommen sondern Kraft zu spüren und zu beherrschen. Der Sound ist das wichtigste, die absolute Geschwindigkeit kommt erst danach. Elektroantrieb ist zur Fortbewegung der Massen, für Emotionen ist er untauglich.
Wobei die lautlose Beschleunigung auch ihre Fans hat, mich zum Beispiel.
Futureman meint
Da Software aus dem VW-Konzern nicht gerade als führend gesehen wird, sollte man solche Spielereien lieber Hersteller überlassen, die sich mit Software auskennen. Dafür den Entwicklungsschwerpunkt einfach in funktionierende Technik legen.
Ulf Rademacher meint
Mir fehlen die Worte für einen solchen Unsinn.
Jörg2 meint
Das ist Niveau Furzkissen.
M. meint
Ist das Furzkissen auch etwas, das Leute zu Tesla gelockt hat, die ansonsten Verbrenner gekauft hätten?
Das wäre zwar traurig, aber würde deine Aussage stützen.
Volker A. meint
Wäre heute der 1. April, würde ich sagen, das ist eindeutig ein Aprilscherz! 🤣
Einfach unglaublich, wie sich die Menschheit, die Politik und die Firmen zurzeit zurück entwickeln. Zurück in die Steinkohlezeit wird es bald heißen und dann simulieren wir doch auch noch die Abgase mit Nebelwerfern in einer Auspuff-Attrappe (hat es von Remus Pläne dazu gegeben). 😬😥
Porsche macht sich mit so etwas lächerlich und zeigt damit eindeutig, dass sie nicht zur Gänze hinter ihren E-Autos stehen. Der ständige Drang nach lauten Sportwagen und noch viel lauteren Motorrädern muss doch irgendwann mal ein Ende haben.
Ist doch Kinderkramm, uns nichtsnutzigen Krawall seit über 100 Jahren als höchste Emotion zu verkaufen. Es wird endlich mal Zeit aus der brachialen Soundkulisse von Explosionsmotoren zu fliehen und das leise Surren des E-Motors gekoppelt mit einer übernatürlichen Beschleunigung als State of the Art anzuerkennen.
Von der Ecomento-Redaktion, die seit über 10 Jahren tolle Arbeit leistet 👍🏻😊 würde ich mir jedoch ab und zu wünschen, dass sie aus ihrer jahrelangen Erfahrung, solche Entwicklungen auch aus eigener Sicht kommentieren würde und nicht die Inhalte zu sehr aus den PR-Meldungen zu übernehmen. Das fände ich interessant und spannend.
stueberw meint
Hoffentlich bleibt der Sound im Auto, dann juckt es mich nicht wenneiner sowas braucht.
South meint
Natürlich wird das den einen oder anderen eingefleischten Fan überzeugen, aber das künstliche rumruckeln ist schlicht den meisten egal. Auf Dauer hilft Porsche nur eines, überlegene Technik, denn es war nicht das Röhren, was die Kunden von Porsche überzeugt hat, es war Leistung. Porsche wird nur überleben, wenn sie auch bei der eTechnik ganz vorne dabei sind. Sonst droht Porsche das gleiche Schicksal wie in China. Für den stolzen Preis will man auch bei der eTechnik das allerbeste und nicht nur nen nostalgischen Sound mit rumzuckeln … mit Verbrenner wird Porsche auf alle Fälle nicht mehr um die Runden kommen…
cbzac meint
++++BREAKING++++
Porsche entwickelt 100% ruckfreies Doppelkupplungsgetriebe mit infiniten Gängen und extrem leisen Verbrenner, damit sich E-Autos endlich so anfühlen und -hören wie der beste Verbrenner!
OK, ist erfunden. Aber dann wäre endlich Ruhe im Entwicklungskindergarten.
Tom meint
Hat noch jemand außer mit „E-Shit-Funktion“ statt „E-Shift-Funktion“ gelesen? Ruckelfeatures kennen wir ja schon von Microsoft ;)
Mäx meint
Ich frage mich, wann der erste E-Autohersteller 1000 km Reichweite und 5 Minuten Nachladen vom Verbrenner simuliert…
cbzac meint
Gut dass du fragst: BYD Great Han. 1000km Reichweite und Laden in 5 Minuten.
https://www.autocolumn.com/e-auto-nachrichten/byd-great-han-2026-reichweite-laden-daten/#google_vignette
M. meint
Aber schlecht simuliert.
„Aus über 1.000 Kilometern nach CLTC dürften im deutschen Alltag also eher 700 bis 800 Kilometer werden.“ Oder 850 nach WLTP.
Laden in 5 Min. gilt auch nur für 10-70.
Grundsätzlich beeindruckend, trotzdem ähnlich hingebogen wie „30-80“ ( auch BYD).
EV1 meint
Und bitte auch den Motor absaufen lassen, wenn man im falschen Gang ist und die „Umdrehungen“ ein zu geringes simuliertes Level unterschreiten.
Und wenn wir schon dabei sind, auch die Kaltstartprobleme im Winter bei kalten Temperaturen bei virtuell leistungsschwacher Starterbatterie simulieren.
Mäx meint
Warum? Das wollen die Kunden nicht. Schalten wollen sie schon.
Fahr du deinen Leaf und freu dich.
M. meint
🥱
Die Polemik bringt echt nix.
Wenn sich Interessenten für das Erlebnis einer Schaltung interessieren, sollen sie es bekommen. Jedenfalls, so lange es darum geht, Menschen zum BEV zu bewegen, denen das aktuell zu emotionslos ist.
Die Simulation eines altersschwachen Gebrauchtwagens wünscht sich niemand, sonst gäbe es auch das.
Ein Auto mit DSG „absaufen“ (vermutlich meintest du „abwürgen“, aber so genau nimmt man es bei dem Fachpublikum hier besser nicht…) lassen – hast du das geschafft? Das zeugt von besonderen „Fähigkeiten“.
EVrules meint
„Wenn sich Interessenten für das Erlebnis einer Schaltung interessieren“ … dann sollen sie ein richtiges Schaltgetriebe nutzen!
Himmel noch eins, wie schwierig ist es denn, Technik ehrlich, direkt und klar zu halten? Bei dieser ganzen „Simuliererei“ geht der Bezug zur Sache verloren und der Kern wird durch absolute Oberflächlichkeiten überdeckt.
Das ist grenzdebile Infantilisierung.
M. meint
Achso, du willst mehr Verbrenner.
Ja, dann sag das doch.
Dagobert meint
Bei einem Sportwagen geht es für mich auch um die intuitive Beziehung zwischen Gang, Drehzahl und Geschwindigkeit. Wenn man ein Drehzahlband pro Gang vollständig durchlaufen kann, entwickelt man sehr schnell ein Gefühl dafür, wie schnell man gerade fährt, ohne ständig auf den Tacho schauen zu müssen. Mit sechs Gängen funktioniert das hervorragend, sieben gehen für mich noch, acht finde ich schon unnötig kleinteilig. Ein einziger Gang, wie beim klassischen Elektroauto, liefert dagegen praktisch gar keine solche akustische Orientierung.
Aber genau hier könnte Porsche viel weiter gehen. Wenn Drehzahl, Klang, Schaltvorgänge und Lastwechsel ohnehin künstlich erzeugt werden, könnte man nicht nur verschiedene Getriebe, sondern gleich ganze Antriebscharaktere simulieren.
Du hast heute Lust, deinen Taycan wie einen frühen 911 T zu fahren? Dann wählst du ihn aus und bekommst so gut es geht den Charakter eines 110-PS-Sechszylinder-Boxers mit Vierganggetriebe: entsprechendes Drehzahlband, Leistungs- und Drehmomentverlauf, lange Übersetzungen, Klang und Schaltverhalten. Morgen vielleicht ein klassischer luftgekühlter 911, danach ein moderner Turbo, Sechsgang-Handschalter oder eben das aktuelle Achtgang-PDK.
Und wenn man das konsequent umsetzt, gehört auch das Cockpit dazu. Man wählt ein historisches Porsche-Modell und im Display erscheinen passend dazu die klassischen Rundinstrumente dieses Fahrzeugs. Ich persönlich würde sogar noch einen Schritt weitergehen und mir für so etwas ein Kupplungspedal und eine echte Schaltkulisse in der Mittelkonsole wünschen. Wenn ich schon einen alten 911 simuliere, möchte ich auch selbst kuppeln und schalten können. Das wäre für den Massenmarkt vermutlich etwas zu viel des Guten – als optionale Ausstattung oder Heritage-Paket fände ich es aber grandios.
Natürlich wird aus einem schweren Taycan dadurch physikalisch kein alter 911. Aber darum geht es nicht. Es wäre eine spielerische, möglichst glaubwürdige Interpretation des jeweiligen Antriebscharakters.
Gerade ein Hersteller mit einer solchen Historie könnte sich damit emotional extrem stark von neuer Konkurrenz absetzen. Einen schnellen Elektromotor, künstlichen Sound und simulierte Gangwechsel kann irgendwann jeder bauen. Aber Porsche könnte dem Fahrer eine ganze Garage aus Jahrzehnten eigener Markengeschichte digital zur Verfügung stellen.
South meint
Eine eLok ist nun mal eine eLok und keine Dampflok. Die Frage dann halt immer, welchen Kundenkreis man anspricht.
Die hartgesottenen Fans der alten Schule stehen auf Oldtimer, was bald alle Verbrenner umfasst, und der Kundekreise wird einen Original Verbrenner wollen. Dieser Kundekreis ist eh überschaubar und wird mit der Zeit immer kleiner werden, eben wie bei den Dampfloks.
Den neueren Kunden mag die Marke und die Historie anziehen, aber die wollen mit der Zeit gehen. Das dürfte die deutlich größere Gruppe sein, sonst würden ja alle noch den alten 911er fahren. Auch da wird es sicherlich den einen oder anderen Fan von künstlichem Geruckel geben, aber es ist eben künstlich, nix echtes, das wird nicht alle überzeugen…
In Summe…kann und wird Porsche nicht von den Nostalgikern leben können und es ist halt Nett, der kleine Bruder von ziemlich egal.
Übrigens ist das Geschwindigkeit – Drehzahl Argument eher ein Lächeln bis Schulterzucken. Der Drehzahlmesser sollte mal das Überdrehen verhindern, zum abschätzen der Geschwindigkeit taugte er nur sehr grob. Ein eAuto kann man nicht überdrehen… aber hey, den einen oder anderen Hardcore Fan kann man abholen, für den Rest ist das Nett….
Thomas meint
Wow, beeindruckend. Damit ist Porsche technologisch ganz weit vorne. Die Autos werden sich verkaufen wie geschnitten Brot.
Gerold meint
Da bin ich mir auch ziemlich sicher! 😆
Future meint
Porsche simuliert sich selbst langsam in den Abgrund.
Das ist aber nicht weiter schlimm – es gibt ja immer mehr Alternativen aus China und so geht es immer weiter.
M. meint
Future-Quark.
Wem diese Simulation zu viel ist, lässt sie weg.
Da ist sie schon, deine „Alternative“.
Future meint
Den »Quark« macht sich Porsche schon ganz alleine. Als erste Maßnahme wird der Taycan ganz eingestellt, denn die Simulation eines Porsche kauft eben auch keiner mehr, weil es eben auch eine Alternative aus China gibt. Das hat wohl mit Marktwirtschaft zu tun und mit Produktvielfalt oder eben mit dem »Quark«, der einfach nicht gekauft wird.
M. meint
Ist wohl kaum die erste Maßnahme, wenn er bis 2030 weitergebaut wird.
Wie alt ist die Karre dann?
Wieder Quark.
M. meint
Von dem Quark wurden trotz des stolzen Preises so einige verkauft. Mehr, als dir Chinafan lieb sein könnte, und mehr als von den meisten chin. Supersportlern.
Aber wie das so ist, ist der Markt klein, und irgendwann hat jeder einen, der einen wollte und bezahlen kann.
Ich glaube, von mir hängt hier noch ein Beitrag seit…. aber dann kommt’s eben doppelt: das Einstellen ist 2030, also kaum die „erste Maßnahme“.
Zudem wird schon seit Jahren darauf hingewiesen, dass Pana,era und Taycan zu nahe beieinander liegen und im Grunde die gleichen Kunden bedienen. Das wird verschmelzen, und dann eben nicht mehrnTaycan heißen, sondern cielleicht Panamera E.
Future meint
Der Markt für Elektroautos wird immer größer. Allerdings will Porsche daran wohl nicht teilhaben, was ja auch eine Strategie ist. Möglicherweise stimmt das elektrische Produkt halt auch einfach nicht.
EVrules meint
Nur 8 Gänge – das ist ja ganz schön ärmlich – warum denn nicht gleich 12, nein, besser 20 – ach, warum so klein stapeln! Porsche hätte ein simuliertes 50-Gang-Getriebe für den Taycan herausbringen müssen!
Um direkt und ehrlich zu sein: Diese Infantilisierung der eMobilität spottet jeder Beschreibung, das ist weder eine Engineering-Leistung, noch wird es dem Antrieb gerecht. Wir sollten uns anstelle fiktiver Gangwechsel wieder mehr Verstand zumuten.
Elvenpath meint
Ich möchte auch einen Kutschen-Simulationsmodus! Mit Pferdegetrappel!
MK meint
@Elvenpath:
Bekommt der dann auch eine Art „Auspuff“, wo Pferdeäpfel rausfallen, wird müde und erschreckt sich z.B. bei einem vorbeifahrenden Polizeiwagen?
Gerold meint
Ich finde es absolut krank, wenn Menschen in einem BEV so ein Feature benötigen, um sich nach Jahrzehnten nicht vom gewohnten Verbrenner-Schalt-Modus umstellen zu müssen.
Aber das scheint halt dem allgemeinen Zeitgeist geschuldet sein – ja nichts verändern – dabei hat Veränderung / Anpassung die Menschheitsentwicklung erst voran gebracht, und wir Deutschen haben lange Zeit die Entwicklungen dominiert bzw. mitbestimmt.
eBikerin meint
Mein Gott , das ist ein Feature was man nutzen kann oder auch nicht. So wie andere Autos zB furzen können.
Teamracer meint
Ich finde soche Kommentare zum Teil krank.
Wieso nicht einfach den Fahrern, die dies haben wollen, dieses Feature gönnen.
Auch wenn ich es nicht benötige, finde ich es toll diese Option ein oder aussschalten zu können. Es gibt gestimmt Optionen in der Software die mir gefallen und anderen nicht. Vorteil ist ja, wenn jeder es sich so einstellen kann wie er mag.
M. meint
Sehe ich auch so.
Die Option ist völlig gaga, wollte ich nie haben.
Aber wer’s will, sollte es bekommen, und fertig.
Andere geilen sich an Bildschirmdiagonalen auf, das wird denen ja auch nicht genommen.
McGybrush meint
Das schon ein 8 Gang mit Kraftunterbrechunsfreies schalten wo man das schalten nicht mehr merkt? 😅 Zumindest beim Verbrenner werden die oft so ausgelegt das man das schalten immer weniger spürt.
Powerwall Thorsten meint
Dann kann ja David wenigstens vollkommen in seiner Simulation aufgehen.
Auch das wird Porsche nicht wirklich begehrenswerter machen – Software rules, aber eben irgendwie sinnvoll eingesetzt.
Porsche könnte ja mal eine FSD Software präsentieren, die den durchschnittlichen Autofahrer auf der Nordschleife alt aussehen lässt – dann kauft vielleicht ein alternder oder minderbegabter Autofahrer so ein Gefährt.
eBikerin meint
„Porsche könnte ja mal eine FSD Software präsentieren, die den durchschnittlichen Autofahrer auf der Nordschleife alt aussehen lässt “
irgendwie glaube ich nicht, dass jemand der sich für einen Sportwagen interessiert ein sonderliches Interesse hat, seinem Auto beim Fahren zu zu schauen.
Aber schauen wir doch mal auf die Nordschleife – den Rekord für ein autonomes Auto halt der Xiaomi YU7 GT – mit lächerlichen 1000 PS. Waren dann auch nur 10 Minuten und 29 Sekunden. Das ist so ziemlich die Zeit für einen durchschnittlichen Fahrer. Etwas geübtere Fahrer mit brauchbaren Autos schaffen das in so 9 Minuten.
Powerwall Thorsten meint
Du scheinst leider zu vergessen, dass der „geübte normalo Fahrer“ da nicht wirklich besser wird.
Was denkst du wohl, wie die Zeit eines autonomen Autos für in fünf Jahren aussieht – aber mit dem Potential technischer Weiterentwicklung hast du es offensichtlich ja nicht so.
Dein geübter Fahrer ist dann übrigens fünf Jahre älter und der Porsche Fahrer in der Regel nicht 20 sind, wird das mit Reaktionszeit und Sehvermögen da nicht besser – gut gibt es dann FSD für solche Fahrer.
Aber vielleicht erinnerst du dich ja noch an deiner Aussage von etwas weiter oben:
„Mein Gott , das ist ein Feature was man nutzen kann oder auch nicht […]
Den provokanten Teil des Zitates habe ich jetzt einfach mal aus Anstand weggelassen.
eBikerin meint
Lieber Thorsten auch in 20 Jahren wird niemand ein noch so tolles FSD nutzen um über den Nürburgring zu fahren. Du hast anscheinend vergessen bzw. scheinst nicht zu verstehen warum Menschen mit ihren Autos da rum fahren. Spoiler – nicht um ihren Autos dabei zu zu sehen.
Ach ja mein provokanter Teil war Absicht, da ja genau von Fahrer von Autos die ein so tolles Feature haben, hier an allen anderen sinnvollen oder auch sinnlosen Features rum mäkeln und sich lächerlich machen.
Powerwall Thorsten meint
Ich sag ja du verstehst es nicht.
Es werden künftig nicht nur Fahrer von Sportwagen den Sinn und Zweck von einem FSD zu schätzen lernen.
Um die Nordschleife geht es hierbei doch nur marginal.
Bemühe doch einmal dein Vorstellungsvermögen:
Innerhalb der Vorschriften:
Im Hurry / MAD MAX Mode fährt ein Fahrzeug maximal schnell ans Ziel:
Deine Pizza ist noch wärmer, der Pflegedienst ist schneller beim nächsten Patienten und erledigt den Schreibkram auf der Fahrt dorthin.
Der Lieferdienst ist schneller da und parkt sich bei Bedarf „aus dem Weg“
Außerhalb der Vorschriften:
Deine Fruchtblase ist geplatzt und dein Mann nicht Zuhause:
Schwere Verletzung auf dem Land – da lässt du dich fix in die nächste Notaufnahme bringen.
Jetzt kannst du dir sicher selber noch das ein oder andere Szenario ausdenken, in dem ein schnelles / besser werdendes FSD die Welt einfacher und vor allem sicherer macht – viel Spaß dabei.
Mäx meint
Bei Tesla spart man sich das simulierte Getriebe, da wird das ruckeln übers Fahrwerk Teil der Experience.
M. meint
Sowas gab es schon vor 10 Jahren von Audi. Das war tatsächlich schneller als viele Normalos.
Das vollmundig „FSD“ genannte Assistenzsystem kann an der Stelle nix, und hilft nur ganz, ganz müden Rentnern weiter.
Das „Problem“ ist auch, dass nur langweilige Autos auf langweiligen Stecken selbst fahren sollen. Wenn Autos Spaß machen, macht man das gerne selbst. Aber das kennst du natürlich nicht.
MK meint
@McGrybrush:
Ich habe auch gelacht: Man will Schaltvorgänge simulieren, simuliert aber ein Getriebe, dass darauf ausgelegt ist, dass man Schaltvorgänge möglichst nicht merkt…“wasch mich, aber mach mich nicht nass“…
M. meint
Wenn man das will, merkt man das beim DSG schon.
Im Zweifel an der Drehzahl. Die kann man hören.
Wie gesagt: wer’s nicht braucht, einfach abschalten. Aber wenn das Menschen zum BEV bringt, machen.
Die, die es nicht brauchen, könnten sich eigentlich raushalten.
Betrifft sie ja nicht.