Im BMW-Group-Werk München hat die Serienproduktion des neuen BMW i3 begonnen. Die mittelgroße Elektroauto-Limousine kann seit Mitte Juni in einer ersten Version bestellt werden. Die laut dem Hersteller hohe Nachfrage nach dem vorgezogenen Bestellstart führte im Werk zu einer steilen Anlaufkurve.
„Die Modelle der Neue Klasse zeigen eine starke Beliebtheit. Auch der BMW i3 als zweites Modell der Neuen Klasse erfreut sich kurz nach dem vorgezogenen Bestellstart bereits großer Nachfrage“, so Jochen Goller, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Kunde, Marke, Vertrieb. Vor dem i3 ist bereits als erstes Modell auf der neuen Elektroauto-Plattform die jüngste Generation des SUV iX3 mit Fertigung in Ungarn gestartet. Dem nun erfolgten Produktionsstart des i3 in München gingen vier Jahre Transformation voraus. Auf dem Werksgelände entstanden unter anderem ein neuer Karosseriebau und eine neue Montagehalle mit Logistikflächen.
„Der Produktionsstart des BMW i3 läutet eine neue Ära in unserem Stammwerk ein“, sagt Produktionsvorstand Raymond Wittmann. „Mit dem vollelektrischen BMW i3 bringen wir zusammen, was zusammengehört: Kaum ein Modell steht so sehr für BMW wie die 3er Reihe – und kaum ein Produktionsstandort so sehr für unsere Marke wie das Werk München. Durch die einzigartige Verknüpfung von Zentrale, Entwicklung und Produktion ist unser Münchner Stammwerk ein entscheidender Impulsgeber für unser globales Produktionsnetzwerk: Jedes unserer Werke profitiert von den Erfahrungen und dem Wissen aus dem Anlauf der Neuen Klasse in München.“
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Inhalt entsperren“. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mit dem Produktionsbeginn sinken die Fertigungskosten im Werk München nach Angaben von Werkleiter Peter Weber um weitere 10 Prozent. Als Grundlagen nennt BMW vorausschauende Planung, die Zusammenarbeit mit Entwicklungsbereichen und Lieferanten sowie moderne Produktionstechnologie. Optimierte Prozesse, Automatisierung, Digitalisierung und die Fahrzeugarchitektur der Neuen Klasse tragen ebenfalls zur Effizienz bei. Ab 2027 soll das Werk München ausschließlich vollelektrische Fahrzeuge produzieren. Weitere Modelle der Neuen Klasse sollen in Kürze folgen.
Seit 1975 wurden im Münchner Stammwerk mehr als neun Millionen Fahrzeuge der BMW-3er-Reihe gefertigt. Der grundlegende Umbau für die E-Autos der Neuen Klasse erfolgte den Angaben zufolge bei laufender Produktion von bis zu 1000 Fahrzeugen pro Tag und betraf rund ein Drittel des Werksgeländes. Die neu errichtete Auslieferungshalle befindet sich noch in der Inbetriebnahme und dient der abschließenden Prüfung sowie der Übergabe der Fahrzeuge an den Vertrieb.
Das neu gebaute Werk Irlbach-Straßkirchen soll Hochvoltbatterien der sechsten Generation an München und weitere deutsche Standorte liefern. Der Gen6-E-Motor des BMW i3 wird im österreichischen Werk Steyr produziert, wo auch Rotor, Stator, Inverter und Getriebe gefertigt werden. Das BMW-Group-Werk Landshut liefert das E-Motor-Gehäuse an den Standort Steyr.

hu.ms meint
Na dann „schaumermal“ in welchen märkten sich 2027 mehr i3 oder M3 oder auch CLA verkaufen.
MichaelEV meint
Die Betrachtung nach Märkten ist nur wichtig fürs kindische Gemüt. Für Unternehmen zählt der globale Absatz und was damit verdient wird.
hu.ms meint
Schwache antwort, Michael.
Die betrachtung der grossen einzelmärkte schliesst doch die addition zu weltweit-zahlen nicht aus.
MichaelEV meint
Schwache Antwort hu.ms. Der Fokus auf Einzelmärkte, halt besonders wenn es was negativ zu interpretieren gibt, ist bisher nur Futter für euren FUD.
M. meint
Schon richtig, aber diesen Fokus auf (wechselnde) lokale Märkte beherrschen hier beide Lager ganz gut.
Und die Betrachtung eines Marktes kann für die Betrachtung dessen Entwicklung schon auch hilfreich sein.
MichaelEV meint
Nicht annähernd in gleicher Weiße. Bzw. wenn man betrachtet, dass der eine Hersteller weltweit in vielen Märkten funktioniert und dazwischen immer flexibel verschiebt, andere Hersteller weltweit gar nicht und sonst quasi nur auf Basis von Förderung und insbesondere Regulation ohne nachgewiesene Rentabilität funktionieren, sind diese Betrachtungen sowieso von Grund auf lächerlich.
Kann… bisher sehr selten. Meistens dient es bisher nur als Basis für FUD.
David meint
Das wird ein spannendes Rennen. Zumal der CLA langsam in Form kommt. Im Juli waren es 2514 voll elektrische CLA.
Paule meint
Haben die nach zwei Tagen die Produktion stillgelegt oder wo ist das Problem?
Erklär mir doch mal, warum du diese mickrige Zahl überhaupt erwähnst.
hu.ms meint
Er hat kein problem schwache zahlen deutscher hersteller zu nennen.
Du bei tesla-zahlen schon !
Future meint
Hoffentlich hat BMW diese Lieferkette im Griff und schafft endlch mal Stückzahlen. Hey, es müssen jetzt mal endlich mehr als nur 20 Prozent Elektroautos werden. Zipse ist doch endlich weg, also sollte das auch machbar sein.
brainDotExe meint
BMW schafft schon seit Jahren Stückzahlen. Je nach Baureihe teilweise 50% BEV Anteil. Das hat Zipse gut gemacht und hoffentlich hält sein Nachfolger diesen Kurs.
Fred Feuerstein meint
„BMW schafft schon seit Jahren Stückzahlen. “ Nur sinkenden Gewinn und Rückrufrekorde.
brainDotExe meint
Interessiert bei dieser Betrachtung nicht. Auch die Gewinne waren bis auf die letzten beiden Jahre gut.
Fred Feuerstein meint
„Auch die Gewinne waren bis auf die letzten beiden Jahre gut.“ Vergangenheitsbetrachtungen bringen selten etwas für die Zukunft. Wenn du etwas faktennäher erzählen würdest, dann könnte man dir auch glauben, im Jahr 2025 sank bereits der Jahresgewinn das dritte Mal in Folge. Von diesem Jahr brauchen wir gar nicht zu sprechen.
M. meint
Ach, dann sind die ja bald weg.
Freu dich schon. 😉
Fred Feuerstein meint
Im Worte in die Mund legen bist du super…Bei dir gibt es nur schwarz oder weiß, das ist bereits bekannt. Entschuldige dass ich es nur gewagt habe, deinen heiligen Lieblingshersteller zu nennen…
M. meint
Ich habe keinen heiligen Lieblingshersteller. Entsprechende Beiträge liest du nicht. So einfach ist das bei dir.
Was bei dir eben auch einfach ist: bei allem, was nicht China oder Tesla ist, ist es schwarz, und ansonsten weiß. Schon seltsam, dass dir das bei anderen auffällt, bei dir aber nicht.
Und natürlich ist bei BMW der Gewinn gesunken, nicht etwa bei Tesla… aber dort ist das was ganz anderes…
Fred Feuerstein meint
„Ich habe keinen heiligen Lieblingshersteller. Entsprechende Beiträge liest du nicht.“ Echt nicht? Dann wundert mich deine heftigen Einlassungen wenn es um deinen Hersteller BMW gibt.
Anders als du besitze ich oder vielmehr meine Firma Fahrzeuge verschiedenster Hersteller. Ja, ein BMW ist auch dabei. Ist ein gutes Auto.
Aber es ist bezeichnend wie du auf den einen Tesla abgehst. Aber das ist für mich in Ordnung und zeigt allenfalls eines: Deine Agenda. Und wo habe ich etwas zu chinesischen Herstellern geschrieben? Dann such mal raus, ich bin gespannt, du wirst nichts finden.
M. meint
Meine Einlassungen beziehen sich auf polemische Äußerungen wie „Köhlebürstchen“. Was mich daran stört, habe ich x-fach beschreiben, das muss ich nicht wiederholen.
An Tesla stört mich zu aller erst das Gebaren des Chefs, das nicht zu entschuldigen oder auch nur zu tolerieren ist. Auch da kommt von dir nur polemisches Gelaber wie „Moralapostel“ – keine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema an sich, und keine Distanzierung. Du neigst eher dazu, das alles zu verharmlosen und zu relativieren, und das in Einigkeit mit einigen anderen Kommentatoren – die Namen kennst du.
Da muss man sich halt mal fragen, was deine/eure Agenda ist.
Fred Feuerstein meint
Anders als für dich ist es für mich nur ein Fahrzeug unter vielen verschiedenen mit dem ich oder viel mehr das Unternehmen Geld verdiene. Da ist mir der Chef herzlich egal. Das Auto macht einen guten Job und funktioniert.
Und ich habe auch ein id.3, soweit ich informiert bin kommt der aus einem Unternehmen kommt dass für den größten Skandal in der Geschichte des Automobils verantwortlich ist. Steht trotzdem auf dem Hof und verdient Geld.
Beide Fahrzeuge verbrauchen kein Diesel oder Benzin, das ist meine Agenda. Mein Unternehmen soll klimaneutral sein. Mach es besser, soweit ich weiß, ist dir das nicht gelungen. Gas und Öl sind halt billig, nicht wahr?
Die billigen Kohlebürstchen wirst du bei deinem Lieblingshersteller vertragen müssen, denn es sind welche verbaut. Und richtige Kohlebürsten sind es nicht, sie übertragen nur Erregerströme. Das könntest du wissen. Aber stör dich ruhig an dem Begriff, das ist mir herzlich egal.
NeutralMatters meint
Und gleichzeitig hört man von einer unfreilwilligen Werbeeinblendung eines neuen Kinofilms in der Neuen Klasse.
Da kauft man sich ein PKW für beachtliches Geld und erhält trotzdem „Zwangswerbung“.
Man kann sich schon Fragen, was BMW sich dabei denkt.
eBikerin meint
Oh Werbung – macht ja niemand ! Nichts besseres eingefallen?
WDSE meint
Welcher andere Hersteller blendet denn Werbung ein?
Findest du wohl gut.
M. meint
Ja, absolutes NoGo.
Das Thema werde ich als jemand, der am i3 touring interessiert ist, genau verfolgen.
Ich hätte auch kein Auto mit Sitzheizungs-Abo gekauft. Was drin ist, gehört mir. Was auf dem Tablet läuft, bestimme ich (thematisch, die Darstellung muss natürlich der Hersteller machen).
Wer das anders sieht, soll sein Zeug jemand anderem verkaufen.
Akzeptanzkriterium: man kann es abschalten und sieht es bis zur Verschrottung nicht wieder. Dann sollen die, die Spiderman-Werbung mögen, halt das Häkchen setzen.
Rob meint
Na, wenn du nur davon gehört hast, bist du ja zum Glück nicht betroffen.
Woanders wird man hingegen immer wieder mit Werbung für eine fragwürdige KI belästigt, kann man jetzt darüber streiten was „schlimmer“ ist.
brainDotExe meint
Dann hast du dich nicht richtig informiert.
Informationsvideos und Gimmicks von BMW werden nur abgespielt wenn man die aktiv auswählt.
Haubentaucher meint
Unsinn.
https://www.heise.de/news/BMW-Belaestigt-Mit-Werbung-11398998.html
brainDotExe meint
Unsinn, wie auch schon in den Kommentaren bei heise vermerkt, ist der Artikel nicht korrekt.
Man muss aktiv die Notification anklicken, damit das Video abgespielt wird, wie schon immer.
Fred Feuerstein meint
Wieso gibt es überhaupt eine Notification? Aber klar, BMW muss ja irgendwie Gewinn machen, jetzt werden erstmal Stellen abgebaut.
Rob meint
Wieso muss Elon für Grok werben?
brainDotExe meint
@Fred:
Du scheinst nicht auf dem aktuellen Stand zu sein.
BMW zeigt schon seit Jahren ab und zu Notifications zu Infovideos an.
Zum Beispiel Weihnachtsgrüße oder ein lustiges Video zu Halloween.
Vollkommen normal in unserer digitalen Welt.
Es zwingt dich keiner diese zu öffnen.
M. meint
Wervung im Auto, weil der Hersteller Gewinn machen muss. Ok.
Hier ein anderes Beispiel.
https://www.autobild.de/artikel/tesla-update-bringt-tron-werbung-ins-auto-28379655.html
Zeig mal, wo du das kritisiert hast.
Fred Feuerstein meint
Wenn das so wäre, dann würde ich das kritisieren. Ich hab in meinen Autos noch nie Werbung gesehen. Weder im Kona, EV6, id.3 oder im Tesla.
Aber dass das BMW bei den Preisen überhaupt nötig hat, ist schon schräg.
M. meint
Ich habe es auch nicht gesehen und kritisiere die Möglichkeit.
Und die Möglichkeit ist auch bei Tesla real – das ist bewiesen.
Und daher könntest du es kritisieren, auch wenn es dir selbst noch nicht passiert ist. Es könnte ja noch so kommen.
Tut du es? Nein.
Den Endkundenpreis bei BMW finde ich persönlich viel eher gerechtfertigt als den bei Tesla. Ich meine, wenn schon die grundlegendsten Bedienelemente fehlen, nichts wirklich angepasst werden kann – nicht mal das blöde Glasdach kann abbestellt werden – man mit dem Image eines aktuellen AfD-Sympathisanten rumfahren muss – warum sollte man dafür überhaupt Geld ausgeben?
Preis/Leistung ist hier gar nicht gegeben. Außer, man ist AfD-Wähler.
Das reißen nicht mal die nicht äußerst problematischen historischen Vorgänge bei Quand & Co. irgendwie raus.
Fred Feuerstein meint
Viel zu viel Text und du lenkst schon wieder ab. Whataboutism @ it´s best.
Es geht darum, dass BMW jetzt dazu greift um Werbung bei Ihren Fahrzeugen einzuspielen. Kein Wunder dass sich eine größere Anzahl Besitzer darüber aufregen. Es gibt aber auch solche wie Brain oder dich, die das völlig in Ordnung finden. Na ja, in deinem betagten 3er gibt es ja auch keine Werbung.
M. meint
Die Idee, mit Werbung Geld zu verdienen, hat BMW nicht erfunden – nicht mal in diesem Kontext.
BMW hat das jetzt genauso oft gemacht wie Tesla – 1x. Man greift „jetzt“ nicht dazu. Anders als bei Tesla ist das nichts, was BMW-Fahrer begrüßen, deswegen wird es aufhören. So wie das mit dem Abo der Sitzheizung schnell wieder aufgehört hat. BMW-Fahrer sind nicht so verblendet, alles als Gold zu nehmen, was der Chef als Gold angepriesen hat. Dieses Glück hat nur ein CEO…
„Es gibt aber auch solche wie Brain oder dich, die das völlig in Ordnung finden.“
Völlig in Ordnung ist hier nur, dass du – wie ich schon sagte – meine negativen Einlassungen zu BMW nicht liest.
Nicht in Ordnung ist, wenn du deswegen glaubst, so tun zu können, als gäbe es sie nicht, und nachweisliche Falschbehauptungen tätigst.
[Whataboutism]
Was aber keine Falschbehauptung ist:
Tesla verkauft sich am besten in AfD-Hochburgen.
Das ist Fakt. Daher kann man mit Fug und Recht sagen, dass ein steigender Anteil der Tesla-Fahrer eine rechtspopulistische Gesinnung haben.
Mal sehen, ob ich Tesla-Fahrer auf der Straße auf ihre politische Gesinnung anspreche. Natürlich nur die mit Highland und Juniper, den anderen unterstelle ich, den Aussagen dieses schmierigen Milliardärs schon auf den Leim gegangen zu sein, bevor er sich als rechtspopulistischer, homophober Klimawandelleugner geoutet hat.
[/Whataboutism]
South meint
Das sehe ich auch so, das ist für mich ein absolutes Nogo und das nennt sich dann auch noch Premiumhersteller. Mein eigenes Auto ist mein Privatraum und da will ich keine ungefragte Werbung. Die zweite, sogar größere Unverschämtheit, meines Wissens auch BMW, sind Sonderausstattungen mit Ablaufdatum. Wenn ich eine Sonderausstattung brauche, dann kaufe ich sie. Ich will keine Xte Abbofalle, schon gar nicht in meinem Auto. Unglaublich, dass man da mittlerweile aufpassen muss, bei vermeidlich „Premium, das sich da ein unseriöses Angebot einfängt… never ever kaufe ich so nen Müll… da würde ich mir sogar lieber nen Chinesen kaufen…
hu.ms meint
Sonderausstattungen kann man kaufen oder mieten – so wie das basismodell auch.
Wo ist das problem ?
brainDotExe meint
Und wo ist das Problem?
Die Infovideos werden ohne aktive Handlung des Fahrers nicht abgespielt, ist doch schon seit Jahren so.
Auch die Sitzheizung kann man sich ganz normal als Ausstattung einmalig kaufen, die Abo Option war lediglich ergänzend.
Ich verstehe die Aufregung nicht.
Rob meint
… und bei einem anderen Hersteller konnte man eine Sonderausstattung für viele Tausend Euro kaufen, mit dem Versprechen, dass es irgendwann ganz bestimmt mal vielleicht vollumfänglich funktionieren wird …
Paule meint
Nein, da bist Du falsch informiert. Juristisch war das kein Kauf eine Ausstattung.
hu.ms meint
Meinst du den hersteller, der mit „überwachten voll selbst fahren“ wirbt, aber ein level-2-assistenzsystem liefert ?
M. meint
Was auch immer der Buchstabensalat von Paule werden sollte, das „nein“ sehen einige Tausend andere Tesla-Käufer anders.
https://hw3claim.nl/de
auch „spannend“: https://teslamag.de/news/tesla-kunden-light-version-fsd-ausfallende-computer-hardware-67115
„Außerdem beunruhigte ihn ein leicht verbrannter Geruch im Auto“
Gründlich getestet, das sollte jeder HW3-Nutzer sofort mal testen!
David meint
Es ist ja bereits das zweite Modell der neuen Klasse. Entsprechend kürzer kann der Produktionshochlauf gestaltet werden. Man hat Erfahrungen. Dass das jetzt wichtig wird, zeigt sehr gut die Marktposition von Premium im Elektrozeitalter. Die Leute reißen sich um diese Autos. Sie bekommen nicht nur im Package einen echten BMW, sonder sogar einen Motor der Motorenwerke, den man sonst nicht bekommt – wie beim Verbrenner früher die samtigen Sechszylinder. Ebenso gibt es das Thema Reichweite nicht mehr. 110 kWh. Die Zahl versteht der Kunde. Es bedeutet, das Thema ist erledigt.
Fred Feuerstein meint
„sonder sogar einen Motor der Motorenwerke, den man sonst nicht bekommt “
Man du erzählst so einen Unsinn, wenn du so einen Motor haben willst, kannst du auch eine Renault Zoe fahren, die hatten den Kohlebürstchenmotor schon vor BMW.
Na ja, immerhin sagt BMW dass diese billigen Kohlebürstchen mindestens 120.000 km halten…
brainDotExe meint
Das ist doch Quatsch.
Der Motor der Zoe kann mit dem BMW nicht mithalten.
Der BMW Motor ist deutlich überlegen, siehe auch die Leistungskurve.
So mit der beste Elektromotor den es aktuell in Serienfahrzeugen zu kaufen gibt.
Fred Feuerstein meint
Dass der ZOE Motor weniger Leistung hat ist völlig richtig. Es geht um die Aussage die David getätigt hat. Und der FSM wurde von Renault lange eingesetzt bevor BMW überhaupt auf die Idee kam den Kohlebürstchenmotor einzusetzen.
M. meint
Die Motoren sind billig, weil dem Hersteller die Knappheit bei seltenen Erden egal sein kann.
Außerdem effizient. Viel effizienter als bei Renault, die den auch nicht erfunden haben.
Klar, dass dich das triggert. 😁
Außerdem glaubst du, dass du damit von rechtem Gedankengut bei deinem Lieblingshersteller ablenken kannst.
Kannst du aber nicht.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/warum-tesla-in-afd-hochburgen-so-beliebt-ist-accg-200670790.html
Tesla = AfD
Fred Feuerstein meint
Was hat Tesla mit BMW zu tun? Mit Whataboutism kennst du dich aus.
Du könntest jetzt einfach schreiben, dass ich mit meiner Aussage richtig liege.
Aber so sieht man wieder einmal dass du eine Agenda hast.
Besser-BEV-Wisser meint
Bin auf den i3 Touring gespannt. Wenn der auch so gut wird wird das so in 3 Jahren mein nächster.
Gasbremse meint
Dito bei mir.
ErichW meint
Auch bei mir, nur 1 Jahr später. Zwischendurch werde ich wohl auf einen i4 40 zugreifen.
Daniel S meint
Ein tolles und schönes Auto! Bin gespannt auf einen i1!
Powerwall Thorsten meint
Glückwunsch an BMW – jedes BEV mit Arbeitsplätzen in Deutschland zählt ganz besonders.
Wenn im Juni jedes 3 Fahrzeug elektrisch fährt – welche Althersteller sind denn dann eigentzau h einem guten Weg und welche eher nicht?
Bin besonders auf die Antworten aus der Bürogemeinschaft gespannt.
hu.ms meint
Na Thorsten,
ist dir immer noch nicht klar, dass leute die 50K und mehr für einen neuwagen ausgeben, die 5K mehr für eine BEV-variante egal sind und leute die nur die hälfte finanzieren können 3K dafür schon zu viel sind.
Ergibt dann logischerweise, dass hersteller mit grossen anteilen im unteren segment wie z.b. stellantis unterdurchscnittliche BEV-quoten haben.
Die VWgroup hatte ja 2025 einen größteren marktanteil bei BEV als bei allen PKW. Dieses jahr fallen sie wegen der vielen anläufe und face-lifts zurück. So wie tesla eben 2025.
South meint
Naja, hu.ms, umsog geringer der Kaufpreis umso mehr müssen die Kunden auf den Preis achten. Yoa, so weit so gut, is jetzt auch nich soooo die Erkenntnis.
Das betrifft aber eben alle Segmente und alle Wettbewerber darin und da ist die Welt nun man nicht Tesla und VW, sondern eben auch BYD, Hyundai und Co..
Der zweite notorische Denkfehler, der Fokus auf die BRD. Wer von Erfolg oder Misserfolg berichten möchte, muss das große ganze ankucken und nicht Rosinen Picken, sprich da zählen dann die internationalen Zahlen.
Drittens. Stücke sind kein guter Indikatior für echten Erfolg. Es sind vergangenheitsorierte Zahlen, denn die Entwicklung lief da vor Jahren, aber noch schlimmer, es sagt nix darüber aus, ob man bei dem Verkauf Geld verdient hat.
Deshalb. Tesla ist immer noch erfolgreicher am Markt als VW, sogar wenn man die Verbrenner mit betrachtet.
Frank Peters meint
TESLA: – 367 Stk. – im Juli, glasklar der Marktführer.
Das muss die Bürogemeinschaft erstmal verkraften. Aber hey, dafür läuft es im Rest der EU auch nicht besonders.
South meint
Ja mei, lesen überfordert halt manche….
hu.ms meint
Und wieder South: verstehst du meine beiträge überhaupt ?
Es ging um preisklassen – nicht um hersteller !
Und der letzte satz sagt doch nur, dass bei angekündigten modellwechseln / facelifts der verkauft der bisherigen modelle zurückgeht.
Und selbstverständlich gilt der vergleich von doppelt so teuren autos und der mehrpreise der BEV versionen weltweit.
Paule meint
Bist du nicht der erste der immer interveniert, wenn eine fremde Marke zum Thema ins Spiel gebracht wird? Stell keine Regeln auf, die du selbst regelmäßig brichst. Du machst dich einfach komplett unglaubwürdig damit.
hu.ms meint
Na Paule – wieder mal nichts zu eigentlichen thema ?
M. meint
Die Anlaufkurve wird aus guten Gründen steiler als beim iX3 sein.
Das Werk ist zwar umgebaut, aber auf Basis von Erkenntnissen in Ungarn. Teile des Werkes sind auch weniger verändert, so dass die Prozesse dort erprobt sind.
Die Mannschaft ist nicht neu. Die bauen dort seit Jahrzehnten Autos und kennen das. Serienanläufe gibt es dort auch seit Jahrzehnten „ständig“.
Der Serienanlauf wichtiger Komponenten wie Batterie oder Antrieb ist inzwischen erledigt. Die Teile sind sind einfacher verfügbar und laufen problemloser vom Band als noch vor Monaten.
Natürlich sind viele Teile des i3 trotzdem neu. Es wird also trotzdem ein Ramp up geben müssen, nur steiler als in Debrecen.
MK meint
@M.
Was spannend wird für die weitere Entwicklung in Ungarn: Einerseits wird das Schwestermodell iX3 in Ungarn gebaut, andererseits kommen meines Wissens nach auch die Akkuzellen von CATL aus Ungarn. Und Ungarn hat sehr stark auf Atomkraft zur Versorgung gesetzt, die aber wegen der Trockenheit weitgehend ausfällt. Deswegen sind dort alle Unternehmen zum massiven Strom sparen aufgefordert und Zwangspausen drohen. Könnte einerseits bedeuten, dass die Produktion des iX3 gedrosselt werden muss und mehr Bauteile für den i3 frei werden, kann aber auch zur Folge haben, dass die Akkuzellproduktion für den i3 eine Zeit komplett ausfällt.
M. meint
Ich musste jetzt nachsehen: BMW Debrecen verwendet zu 100% EE. Die können von der Seite her die AKWs also gerne abschalten.
https://www.automobil-produktion.de/factory-tour/in-debrecen-wird-bmws-fabrikvision-realitaet/1109004
Die Zellen für Debrecen sollen aus dem Werk von CATL in der Nähe von Debrecen kommen. Da habe ich keine aktuellen Zahlen zum EE-Anteil.
Aber mal angenommen, es wäre Atomstrom, dann muss man im Sommer halt mal kürzer treten, einen temporären Puffer aufbauen oder Zellen eines Standortes verwenden.
Die immer gleichen Zellen muss man ja nicht JIS fertigen / anliefern, wenn damit ein Produktionsstop droht.
Außerdem hat CATL ein Werk in Arnstadt (Thüringen). Dort lag der EE-Anteil 2019 bei 40% – der wird inzwischen höher sein.
https://www.windkraft-journal.de/2019/10/19/catl-der-groesste-chinesische-hersteller-von-lithium-ionen-akkumulatoren-baut-fabrik-inthueringen/141032
MK meint
@M.
Was bilanziell verwendet wird, ist ja für die praktische Nutzbarkeit irrelevant. Bei uns die Stadtwerke haben auch ein Gaskraftwerk mit Erdgas, offiziell bekomme ich aber 100% Ökostrom, weil die den Gasstrom formal verkaufen und dafür formal Wasserkraft-Strom aus Norwegen kaufen. Wirklich per Netz so verteilt wird der Strom aber nicht, oder plakativ und vereinfacht: Wenn nachts bei Windstille das Gaskraftwerk in Marburg ausfällt, ist der Kühlschrank trotzdem aus.
MichaelEV meint
Gut beschrieben MK. Das so ein Schmu immer noch betrieben wird, ist echt traurig.
Die KI ist aber der Meinung, dass BMW tatsächlich aus ungarischen EE-Quellen bezieht. Ohne Nachweise und auch das würde keine echte Lieferfähigkeit bedeuten, aber immerhin.
Und Zertifikate aus norwegischer Wasserkraft kosten angeblich 0,1 – 0,4 Cent/MWh (MWh nicht KWh). Ein Witz…
MK meint
@MichaelEv:
Ich glaube, was Sie meinen, ist nur der Mehrpreis gegenüber deutschem fossilen Strom. Was ich so (z.B. bei euenergy) finde, gibt einen durchschnittlichen Preis von gut 85 € pro MWh an.
Es geht hier aber ja auch gar nicht um Kosten, sondern darum, was physisch möglich ist. Und da dürfte es in Ungarn weder die Netze noch die Speicher geben, um so ein Werk 24/7 zuverlässig mit Ökostrom zu versorgen und den Atomstrom (der von manchen auch als „grün“ deklariert wird, da die Herkunft des Urans z.B. außer Acht gelassen wird) außen vor zu lassen.
M. meint
MK,
von „bilanziell“ war auch nicht die Rede, sondern von Lieferverträgen („regionale Quellen“).
So erinnere ich mich zumindest, ich werd‘ das nun aber nicht nochmal alles aufdröseln.
Bis zu 25% kommen von der PV vom Dach – mehr geht dort nun mal nicht.
MK meint
@M.
Auch das bedeutet dann aber wieder nur, dass der Energiehersteller über einen bestimmten Zeitraum (z.B. 1 Jahr) unterm Strich genauso viel Strom einspeist wie BMW entnimmt. Das wird aber nicht minutengenau gemacht.
Also nochmal: Wenn ich bei meinen Stadtwerken einen Tarif mit „100%“ Ökostrom abschließe steht da auch nirgendwo der Hinweis, dass das nur bilanziell ist. Auch auf meiner Jahresabrechnung, wo die Zusammensetzung der Stromherkunft angegeben wird, taucht das nirgendwo auf und das ist rechtlich vollkommen in Ordnung. es ändert aber nun Mal nichts an den Tatsachen. Letztlich kann man es sich vielleicht so vorstellen: Im Rewe-Markt um die Ecke bekommen Sie H-Milch z.B. von Weihenstephan aus Bayern, von Schwarzwaldmilch aus BW und von mir aus „Rewe Bio“ aus Niedersachsen…egal, ob Sie in Niedersachsen oder in Bayern bei Rewe einkaufen. Im Lebensmittelbereich fahren dann tatsächlich LKW niedersächsische Milch nach Bayern und umgekehrt. Und wenn die „Rewe Bio“ in Bayern grade ausverkauft ist, Sie aber trotzdem Milch haben wollen, kaufen Sie halt stattdessen Schwarzwaldmilch. Wäre es da wie im Strommarkt, würde kein Quertransport stattfinden: Es gäbe einfach eine Milchsorte, die aus Gründen der einfacheren Logistik wahrscheinlich die jeweils regionale ist. Erst an der Kasse würden Sie sagen, als welche Marke deklariert Sie ihre Milch kaufen, z.B. eben Rewe Bio. Dass eine Marke „ausverkauft“ ist, käme also nicht vor. Sie können „Rewe Bio“ sogar dann an der Kasse angeben, wenn diese grade deutschlandweit ausverkauft wäre…nur müsste Rewe Bio sicherstellen, dass man am Ende des Jahres so viele Liter Milch an die Rewe-Märkte in Deutschland geliefert hat, wie von den Kunden an der Kasse angegeben worden ist. Dass dabei nie auch nur ein Liter nach Bayern geliefert wurde, wäre vollkommen in Ordnung.
Und damit zurück zum Strommarkt: Ein Defizit auszugleichen, obliegt immer noch dem Netzbetreiber und der macht das dann unter Umständen halt auch mit Gaskraftwerken.
Aussagen wie z.B. dass eine neue Solaranlage auf dem Dach einer Firma 70% des Strombedarfes eben dieser Firma deckt, gibt es viele. Das ändert dann aber auch nichts daran, dass effektiv z.B. nur 40% des Strombedarfes der Firma direkt vom eigenen Solardach kommen und der Rest zugekauft wird, während an anderen tagen/zu anderen Tageszeiten viel Solarstrom ins Netz eingespeist wird, kehrt man dann gerne unter den Teppich.
Und so ist es auch hier: Natürlich formuliert das BMW Marketing (und von denen schreiben dann ja auch die Medien ab) die Aussagen so, dass man den Eindruck bekommt, dass das Werk 24/7 zuverlässig mit Ökostrom versorgt werde.