Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) hat bis zum 1. September 52.473 Anträge für die staatliche Elektroauto-Kaufprämie bewilligt. Das Gesamtvolumen der Förderungen beläuft sich auf rund 230 Millionen Euro, berichtet die Zeit. Die Förderung ist seit dem 19. Mai beantragbar und gilt rückwirkend für Fahrzeuge, die seit dem 1. Januar zugelassen wurden.
Bei den Bewilligungen stehen Volkswagen mit 11.680 Anträgen sowie US-Elektroautobauer Tesla mit 8141 Fahrzeugen an der Spitze. Die meisten Anträge wurden von Haushalten gestellt, deren jährliches Einkommen bei bis zu 45.000 Euro liegt.
Die Förderhöhe variiert je nach Automodell, Haushaltsgröße und Einkommen zwischen 1500 und 6000 Euro. Neben reinen Stromern werden auch bestimmte Plug-in-Hybride sowie E-Autos mit kompaktem Verbrenner als Stromgenerator bezuschusst. Förderberechtigt sind Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 80.000 Euro. Pro Kind steigt die Einkommensgrenze um 5000 Euro, maximal auf 90.000 Euro. Für bis zu zwei Kinder gibt es zudem jeweils 500 Euro zusätzlich.
Zur Finanzierung der Stromer-Prämie stehen der Bundesregierung bis zum Jahr 2029 insgesamt drei Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds zur Verfügung. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) rechnet damit, dass insgesamt der Kauf von rund 800.000 Fahrzeugen gefördert werden kann.

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