Dacia bringt die zweite Generation des Spring im A-Segment auf den Markt. Der Elektroauto-Kleinwagen behält den Namen des Vorgängers, wurde ansonsten jedoch neu gestaltet und basiert auf der neuen RG-EV-Small-Plattform des Mutterkonzerns Renault Group. Der nun 3,85 Meter lange (+15 cm), ab rund 18.000 Euro kostende jüngste Spring wird im Werk Novo Mesto in Slowenien gebaut und ist 18 Zentimeter breiter als die vorherige Generation, wodurch auch der Innenraum wächst.
Die neue Plattform bringt aktuelle Elektrotechnologien der Renault Group in das Fahrzeug. Zugleich ist der Spring der erste Dacia, der von neuen Entwicklungsprogrammen des französischen Konzerns profitiert, mit denen der Konzeptionszyklus auf weniger als zwei Jahre verkürzt und die Entwicklungskosten reduziert werden sollen.
Beim Design setzt der neue Spring auf geometrische, klar strukturierte Formen sowie schwarze Elemente zwischen Scheinwerfern und Rückleuchten. Angeboten wird er in den Farben Agave, Schist Grey, Diamond Black und Glacier White. Im Innenraum sollen horizontale Linien des Armaturenbretts das Raumgefühl unterstützen. Hinzu kommen Ablagen sowie ein 7-Zoll-Instrumentendisplay und, je nach Ausstattung, ein zentraler 10,1-Zoll-Touchscreen.
Der Elektroantrieb des Wagens mit 1212 Kilogramm Leergewicht leistet 60 kW beziehungsweise 80 PS und entwickelt 175 Nm Drehmoment. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h werden 12,1 Sekunden angegeben, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 km/h. Die LFP-Batterie (Lithium-Eisenphosphat) besitzt 27,5 kWh nutzbare Kapazität und ermöglicht bis zu 250 Kilometer Reichweite im kombinierten WLTP-Zyklus.
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Serienmäßig verfügt der Spring über einen 6,6-kW-AC-Lader (Wechselstrom). Von 15 auf 80 Prozent dauert das Laden an einer Haushaltssteckdose 9 Stunden, an einer verstärkten Steckdose 5 Stunden und 40 Minuten sowie an einer 7-kW-Wallbox 2 Stunden und 55 Minuten. Ein Schnellladepaket umfasst einen 11-kW-AC-Lader und einen 50-kW-DC-Lader (Gleichstrom). Mit 50 kW DC sollen 15 bis 80 Prozent in 28 Minuten erreicht werden.
Zur Serienausstattung aller Ausstattungslinien zählen ein digitales 7-Zoll-Kombiinstrument, eine elektrische Parkbremse und Rückfahrsensoren. Der Wendekreis beträgt 4,95 Meter, außerdem lässt sich die Fahrposition über einen verschiebbaren und höhenverstellbaren Fahrersitz sowie ein höhen- und längsverstellbares Lenkrad anpassen. In der Ausstattung Journey gehören eine Hands-free-Karte und eine Rückfahrkamera zum Serienumfang.
Für die Konnektivität bietet Dacia je nach Ausstattung unterschiedliche Systeme an. Media Control ist bei Expression serienmäßig und verbindet unter anderem Lenkradbedienung, digitales Instrumentendisplay, Smartphone und die kostenlose Dacia-Media-Control-App. Media Nav Live gehört bei Journey zur Serienausstattung und umfasst einen 10,1-Zoll-Touchscreen, kabelloses Apple CarPlay und Android Auto, acht Jahre vernetzte Navigation sowie Dienste wie Ladeplanung, Vorklimatisierung und Fahrzeugortung.












Thomas Claus meint
Der Spring sieht deutlich besser aus und der Zuwachs in der Größe ist auch zu begrüßen. Hätte aber gedacht, dass sie bei den stark gefallenen Preisen für Akkus selbigen zumindest etwa größer machen. Also zb 30 oder 32 kWh. Warum man die Vorklimatisierung erst in der 2. Ausstattunglinie hat kann ich auch nicht ganz nachvollziehen zumal die App ja in der Einstiegsversion verfügbar ist. Insgesamt aber sehr vielversprechend.
Wolf meint
Wird schwierig neben dem neuen MG4 Urban, der für 2.000,- plus deutlich mehr Auto liefert.
Thomas Claus meint
Ja, der MG4 Urban ist tatsächlich eine echte Preis Leistungs Alternative. Die Frage ist aber wie gut und zuverlässig ist der? Wurde anfangs auf YT viel gepusht aber hatte glaube auch seine Probleme gerade bei der Software.