Dacia hat im Januar ein neues Förderprogramm für das kleine Elektro-SUV Spring gestartet: Renaults Günstig-Tochter gibt einen „5.000-Euro-Dacia-Elektrobonus“. Die Basisversion ist somit im Barkauf ab 11.900 statt regulär 16.900 Euro erhältlich. Mit der kürzlich vorgestellten neuen Elektroauto-Kaufprämie des Bundes wird der Spring zum E-Schnäppchen.
Mit dem aktuellen Nachlass sei der Spring „das günstigste Auto überhaupt“, unterstrich ein Sprecher kürzlich gegenüber der Automobilwoche. Erstmals sei ein Elektroauto günstiger als ein Verbrenner. Das Unternehmen wolle mit dem Modell Volumen machen, das sei aber in den aktuellen Zeiten nicht einfach. „Wir wollen mit dem Angebot vor die Welle kommen“, so der Sprecher.
Viel Vorsprung hatten die Rumänen nicht, da nur kurz nach dem Start ihres Angebot die neue staatliche E-Auto-Prämie vorgestellt wurde. Letztere richtet sich an Privatkunden und unterstützt beim Kauf oder beim Leasing eines neuen, erstmals in Deutschland zuzulassenden Fahrzeugs mit rein elektrischem oder extern aufladbarem Hybridantrieb. Förderfähig sind Käufer, deren zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen maximal 80.000 Euro beträgt. Die Einkommensgrenze erhöht sich für bis zu zwei Kinder um 5000 Euro je Kind. Unter dem Strich kann die Förderung bis zu 6000 Euro betragen.
Mit der Förderung des Bundes und der Dacia-Prämie sinkt der Preis des Spring rechnerisch auf bis zu 5900 Euro. Wie lange die Elektroauto-Aktion des Autobauers über den bisher festgelegen Zeitraum hinaus gilt, ist offen. „Wir hätten dies auch früher machen können, aber wir haben den Zeitraum bewusst gewählt“, erklärte der Sprecher. „Wenn etwas von der Regierung kommt, muss man das Angebot neu bewerten.“
Später bestätigte das Unternehmen, dass der 5.000-Euro-Dacia-Elektrobonus vorerst parallel zur staatlichen deutschen Stromer-Förderung im Angebot bleibt. Diese Zusage gelte „bis auf Widerruf“. Dacias Elektro-Bonus gilt in der aktuellen Fassung für Kauf- und Leasingverträge von neuen Spring, die zwischen dem 1. Januar und dem 28. Februar 2026 abgeschlossen werden. Die Zulassung muss spätestens bis zum 30. September 2026 erfolgen.

Franky meint
Solche Preise hatte man vor 3-5 Jahren eher bei Autos aus China erwartet. War leider nichts und nun kommt Dacia, der auch ohne Förderung in der Aktion günstig ist.
R2D2 meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
R2D2 meint
okay, der dacia spring ist ein super auto. und für 5dausend euro in echter schnapper. Die welt wird sich verändern, zum guten. Das co2 wird sich senken und demnutsvoll erblicken wir demutsvoll um diesen artikel.
Future meint
PR für die Elektromobilität ist immer wichtig – man kann sich doch auf das positive an der Meldung konzentrieren. Und natürlich wird die Welt auch mit jedem elektrischen Dacia ein kleines bisschen besser. Noch besser würde sie natürlich ganz ohne Auto.
M. meint
„Mit der Förderung des Bundes und der Dacia-Prämie sinkt der Preis des Spring rechnerisch auf bis zu 5900 Euro.“
Aber nur rechnerisch. Für die Praxis ist das unbedeutend, weil man dazu nur max. 45k€ Haushaltsjahreseinkommen haben darf, und das sind im BEST case 2,8k€ netto. Für 4 Personen.
Fragen:
– Wie viele Familien mit diesem Budget wohnen so, dass sie den Spring über Nacht laden können? Das Auto ist ja manches, aber kein Lademeister: 3,7 kW AC (16A) bedeutet eine robuste Steckdose (keine Standard Haushaltssteckdose), sonst sind’s nur 2,3 kW.
Laden beim Einkaufen über AC: kann man vergessen. So lange kauft niemand.
Laden zu Hause: wer das „irgendwie“ über die Haushaltssteckdose macht, braucht 0-100% ca. 13 Stunden. Das ist noch machbar, wenn die täglichen Strecken kurz genug sind, bzw. ein Backup-Fahrzeug verfügbar ist.
DC kostet 600 Euro, dann dauert Laden lt. Dacia 50 Minuten (den Ladehub gibt Dacia nicht an)
Das ist die einzige Option für all‘ diejenigen, die auswärts laden müssen, aber die ganzen AC-Lader können sie damit immer noch nicht wirklich nutzen.
Dann:
Welche 4-köpfige Familie quetscht sich in dieses Ding? Sorry, das geht vielleicht für die schmale Spanne zw. „die Kinder brauchen beide keinen Kinderwagen mehr“ und „Nr. 2 wird eingeschult“, weil die danach langsam zu groß für die Rückbank werden – von Einkäufen, die die Zeit ausfüllen, bis das Ding geladen ist, haben wir da noch gar nicht gesprochen.
Das Auto taugt nur als Zweitwagen, und die Einkommensgruppe unter 45k€ Haushaltsjahreseinkommen ist bei diesen Verwendungseinschränkungen (Laden) damit raus. Und damit bleibt der Preis von 5.900 Euro ein theoretisches Konstrukt.
In der Praxis wird das Auto wohl überwiegend von Leuten als Zweitwagen gekauft und zu Hause geladen.
Die verdienen entweder doppelt (und einer nutzt das für den Arbeitsweg), dann liegen sie über 60k€ und bekommen ohne Kinder 3.000 Euro, mit 2 Kindern 4.000 Euro. Dann ist der Mindestpreis schon mal 7.900 bis 8.900 Euro.
Aber wenn es denen gut genug geht, stecken sie die Förderung in Ausstattung, dann geht das schnell wieder in Richtung 10.000 Euro oder mehr.
Und die Steuerzahler bezahlen das.
South meint
Ich verstehe deinen Punkt wirklich nicht. Bei dem Fahrzeuge handelt es sich um das weit unterste Ende der Preiskette, was man sich nur vorstellen kann. Dass dieses Auto nicht als Erstwagen für eine vierköpfige Familie auf den Weg nach Rom gedacht ist, wohl sonnenklar. Natürlich sind 5.900€ schwer zu erreichen, aber auch 8.900€ sind ein wirklich guter Preis für ein Auto, was die meisten alltagsfahrereien abdecken kann… und nur mal aus Hausnummer, jeder siebte AN verdient um den Mindestlohn herum…
M. meint
AN mit Mindestlohn kauft sich für 8k ein Auto, dass er nicht laden kann, und in das er seine Familie nicht reinbekommt. Weil: Hauptsache Neuwagen. Witzig!
Den Rest kopiere dann mal….
Das wird fast niemand für 5.900 Euro bekommen, weil niemand, der das Auto brauchen kann, die Förderbedingungen in dieser Förderhöhe erfüllen wird.
Menschen, die aktuell Autos für 6.000 Euro kaufen, müssen die (meistens) vor der Tür parken und können zu Hause nicht laden. Und damit ist dieses Ding für die schon tot.
Das Auto passt – wie du sagst – als Zweitwagen, der zu Hause geladen werden kann, aber das ist eine andere Einkommensgruppe. Da wird man sich dann auch die eine oder andere Ausstattung gönnen – siehe oben.
Damit ist der Preis von 5.900 Euro vor Lieferung dann aber Geschichte.
Natürlich, absolut betrachtet bekommt man keinen billigeren Neuwagen. Aber weniger Neuwagen bekommt man auch sonst auch nirgends. Vielleicht bei Leapmotor, das habe ich nicht verglichen.
South meint
Also M., mit dem Argument dürfte ja keiner die Förderung annehmen, weil ja andere E Autos noch teurer wären. In der Praxis gibt es aber durchaus Leute, die Vermögen, aber ein geringes Einkommen haben. Einfachstes Beispiel. Das Haus, Geld etc. ist geerbt, der Job aber Mau vom Einkommen her. Das ist gar nicht so selten wie man meinen könnte…
Ich bin generell der Meinung, dass E Autos nicht gefördert werden sollten, sondern die Infrastruktur. Trotzdem ist die Förderung in der Art sinnvoll, dass sie nun wenigstens Leuten mit geringem Einkommen zugute kommen… und in dem Fall scheint die Förderung mal nicht nur der Hersteller einzusacken…
South meint
… und die meisten Alltagsfahrten eines Zweitwagens werden auch nicht mit der vollen Familie gemacht. Fahrten zum Arzt, Schule, Einkaufen, zur Freundin, Sport… oder wenn das andere Auto in der Reparatur ist…. wenn alle mitfahren oder man weite Strecken fährt, dann nimmt man doch wohl eher den Erstwagen?
M. meint
Falsch verstanden.
Die Förderung wird bestimmt genommen werden, aber die Maximalförderung ganz selten.
In die Lebensrealität derer, die die bekommen können, passt das Auto einfach nicht.
Aber es gibt sicher viele Familien, wo sich das Ding als 2t oder 3t Wagen rechnet, weil man die insgesamt 8 oder 9k Ersparnis zum Listenpreis – ein Teil davon zulasten des Steuerzahlers – halt spart.
Fährt dann der Junior, sobald er 18 ist, oder die Oma zum Einkaufen, oder die Mama 20 km zur Arbeit – sowas halt.
War ja bei der Wallbox für lau schon so, die haben zu 50% Leute die genommen, die
a) es sich auch sonst hätten leisten können
b) bis heute kein E-Auto damit laden, weil „haben“ besser ist als „brauchen“.
M. meint
Übrigens – gerade mal konfiguriert: den „Essential“ kann man nicht mit CCS bekommen. Dann hast das Ding nichts als 1-phasig 3,7 kW (16A).
Das ist vorsintflutlich.
Also muss man mindestens die mittlere Ausstattung (Expression, glaube ich) nehmen, und dann 600 Euro für CCS.
Listenpreis sind dann 19.300 Euro ohne Sonderlack oder irgendwas, ab dort kannst du ja mal rechnen.
Ein eC3 Urban Range mit 113 PS kostet 19.999 Euro, und Citroen verdoppelt die Förderung.
Für den BESTcase also 12k -> 8k kostet der dann. 11 kW AC für 400 Euro.
Bestcase kommt wie gesagt nicht vor, aber für 10…11 k kann man den haben.
Und das ist mehr Auto.
South meint
Also ehrlich M. du verdrehst deine eigenen klaren Aussagen und dazu kann man nur sagen …
– es ist kein kein theoretisches Konstrukt
– halt ein Zweitwagen für den kleinsten Geldbeutel
– wenig Einkommen heißt nicht unbedingt kein Vermögen.
– die Fahrzeuggröße und
– die Ladegeschwindigkeit sind beim Zweitwagen nicht so entscheidend.
– zentral ist der Preis, den man sonst nirgends wo anders kriegt
– die Förderung ist zumindest Sozial gestaffelt
– ob man die maximale Förderung bekommt, ist ja unabhängig vom Auto.
In Summe. Billiger kommst du nicht von A nach B und da gabs ja letztens eine Artikel… viele Kunden sind beim Auto geizig, vorallem die Jungen… und wenn man ehrlich ist, ja, das Auto tuts halt für den Alltag…und das selbst ohne Maxförderung…. für mich wäre das nix, aber Dacia hat seine Nische…
Die Wahrheit meint
Es gibt wohl genug Renter, die für solch einen Kaufpreis dankbar
Wir werden sehen, wie hoch die Zulassungen tatsächlich sein werden. Keiner hat eine Glaskugel und Vermutungen sind meist nur Wunschdenken.
M. meint
An dem Erfolg des Autos habe ich gar keinen Zweifel.
Man bekommt das Ding ja regelrecht nachgeworfen.
Aber ob das jetzt in der Masse Rentner sein werden, das denke ich nicht.
Aber ich könnte einen für meine Mutter holen. Die würde das nie machen, aber wenn ich ihr den hinstelle…
hu.ms meint
„max. 45k€ Haushaltsjahreseinkommen“
Falsch !
Wie man im nachbarartikel lesen kann ist das zu versteuernde einkommen lt. Einkommensteuerbescheid massgeben.
hu.ms meint
Der schluss von sich auf die mehrheit geht meistens in die hose..
Ich kenne einige unverheiratete paare ohne kinder wo zumindest einer unter den 45K zu versteuernden bleibt. Der bekommt 5.000 € prämie für den dacia !
Und er passt sowohl als zweitwagen für die fahrt zur arbeit als auch für 2 personen-HH bestens.
Dagobert meint
hu.ms, was hast du an „Haushaltseinkommen“ nicht verstanden?
Für die E-Auto-Förderung zählt als Haushalt: alle Personen, die gemeinsam einen Haushalt bilden, also zusammenwohnen und wirtschaften – unabhängig vom Familienstand, ausdrücklich also auch unverheiratete Paare (im Extremfall sogar WGs, je nach Ausgestaltung).
Natürlich werden die Bürger hier wieder betrügen: In der Praxis kann die Förderstelle nicht einmal verheiratete Ehepartner mit getrennter Veranlagung zuverlässig identifizieren. Entscheidend sind Steuerbescheid und Selbsterklärung; alles darüber hinaus wäre weder praktikabel noch mit der DSGVO vereinbar.
Genau das fasst sehr gut zusammen, warum ich sowohl diese Förderung als auch die DSGVO grundsätzlich ablehne.
hu.ms meint
Und wer kontrolliert das ?
Dann wohnt einer eben noch in einer studenten-WG.
hu.ms meint
Die förderung der autos lehne ich auch ab – ist grossteils förderung der hersteller.
Das geld wäre besser in ladeinfrastruktur angelegt: z.b. stärkere leitungen in TG, falls nicht möglich stromverteilung nacheinander softwaregesteuert. Sofortabschreibung von AC-ladern auf firmen- und supermarkt-parkplätzen.
hu.ms meint
Korrigiere: supermarkt DC mind. 100kw.
ap500 meint
Ich werde mir den evtl. als Zweitwagen (gilt für fast alle E-Autos die keinen 100er Akku haben) anschauen. Für die Fahrten (falsch : richtig ist STEHEN) in die Stadt reicht wirklich jedes Fahrzeug. Zudem habe wir ein EFH mit Stromanschluss.
Problem bleibt halt das unser kleiner tdi wie Silvester z.b. auch mal lässig mit Dachbox zu viert zum Skifahren genutzt wird.
Es bracuht auf jeden Fall viel mehr solcher bezahlbarer Fahrzeuge.
LOL meint
Erstmals hat der Dacia Srping einen angemessenes Preisschild
brainDotExe meint
Richtig 👍
Future meint
Und es wurde auch Zeit, dass ein paar Autos in Europa so billig werden wie in China. Jedenfalls, wenn der Steuerberater das Einkommen entsprechend runtergerechnet bekommt. Warum denn auch nicht. Wir warten gespannt auf die Zulassungszahlen.
Dagobert meint
Diese Meldung hatten wir bereits gestern in nahezu identischer Form.
Zudem muss man den Bonus überhaupt erst erhalten und finanziert wird er letztlich von der Allgemeinheit. Grundsätzlich lehne ich jede Form staatlicher Förderung von Konsumgütern ab. Individualmobilität ist ein privates Gut und kein Grundbedürfnis; sie sollte daher auch privat finanziert werden können und müssen. Wenn der Staat Mobilität fördern möchte, sollte er dies beim öffentlichen Verkehr tun.
Ob eine Familie mit zwei Kindern und einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 45.000 € überhaupt zur realistischen Zielgruppe für einen Neuwagenkauf gehört, steht auf einem ganz anderen Blatt. Hier sprechen wir von einer Einkommensgruppe, die sich bereits an Alltagskosten wie einem Butterpreis von 1,89 € statt 1,45 € stößt.
M. meint
So ist es.
Im Bereich zw. 5k und 7k ab Bj. 2010 und bis max. 150.000 km findet mobile 11400 Angebote aller Hersteller.
Das sind keine Neuwagen, und keine perfekten Autos, aber die meisten davon taugen als Erstfahrzeug, weil sie einfach zu laden sind, weil 4 Menschen reinpassen, weil sie die nötige Reichweite für ein Erstfahrzeug überhaupt mal haben.
Sicher: die Unterhaltskosten sind höher als beim Dacia. Die Wartung ist beim Dacia viel weniger und einfacher (allerdings wegen Garantie sicher nur beim Vertragshändler). Aber das bringt Menschen, die das Ding nicht in ihr Leben integrieren können, nun mal nichts.
Ein Auto von der Größe (nur die Größe, ja!) eines ID.2 oder ID.3 mit brauchbarer Ladetechnik (also 11 kW AC und 10-80 unter 40 Min.) und vernünftiger Reichweite (ab 400 km vielleicht) bringt einige Menschen schon weiter, auch als Gebrauchtwagen, aber auch dann noch nicht alle.
EVrules meint
Ich helfe sehr gern mit Autos wie den Spring mitzufinanzieren, nochmal lieber, wenn die Förderung an das Haushaltseinkommen geknüpft ist und gemäß der doch ganz ordentlichen Einkommenssteuer von 42% die ich zahlen kann, ist das nicht wenig.
Besser wäre es noch, käme der Spring aus Europa, dazu müssen wir die Spring 2 Generation abwarten.
hu.ms meint
Du zahlst 42 % einkommensteuer ? Keine ahnung von EST-recht !
Auf 100.000 € zu versteuerndes einkommen zahlst du 30.864 € einkommensteuer.
Und das sind dann wieviel prozent – alter ?
EVrules meint
Dann wollen wir mal nicht so pinzig sein: „Spitzensteuersatz beträgt 42 %“.
Mary Schmitt meint
Der Spitzensteuersatz ist 45%. Das weißt du nur nicht, weil du nicht genug verdienst.
Halber Akku meint
Spitzensteuersatz = 42%, gilt für zu versteuernde Einkommensanteile über 69.879,— € aufwärts bis zu einem zu versteuerndem Einkommen von 277.826,— €, darüber befindliches zu versteuerndes Einkommen wird zum Höchststeuersatz (sog. „Reichensteuer) mit 45% versteuert.
EVrules meint
Halber Akku – Danke!
Mary Schmidt – ich kenne mein Einkommen und ich weiß, dass dies im Spitzensteuersatz liegt, wenn auch noch weit vom Höchststeuersatz weg.
David meint
Objektiv ist das Fahrzeug für viele ausreichend Und müsste so manchen Hausbesitzer zum Nachdenken bringen, weil man für dieses Auto nicht einmal eine richtige Wallbox braucht. Sicher werden auch so einige zuschlagen, aber nicht in dem Maße, wie es eigentlich vernünftig wäre. Viele haben eben doch noch reichlich Beton im Kopf.
Dunkel-O meint
„Viele haben eben doch noch reichlich Beton im Kopf.“
Mein Schwiegervater z.B. Der hat mit seinen 80 Jahren jetzt noch einmal einen neuen Verbrenner gekauft. Und das obwohl seine Tochter und ich mittlerweile 10 Jahre elektrisch fahren und derzeit zwei BEV haben. Ich habe ihm mehrfach die Vorteile aufgezeigt, aber was soll man machen stur bleibt stur.
Future meint
Beton im Kopf – das trifft es wirklich sehr gut.
Manchmal kann man Dav id sogar voll zustimmen.
Future meint
Das Thema geht jetzt langsam viral. Mal sehen, wie lange die Bild sich als wichtiger Meinungsmacher gegen Elektromobilität noch weigert, darüber zu berichten. Immer mehr große Medien berichten jetzt über das 5.900 Euro Auto. Dacias Jahresproduktion wird steigen, wenn es gleichzeitig beim Rabatt bleibt.
David meint
Du vergisst das 80 % der Leute auch im abgelaufenen Jahr einen Verbrenner gekauft haben. Für diese 80 % schreibt Bild.
Future meint
Klar, aber die Bild hat in ihrer Vergangenheit schon einige Male eine überraschende Kehrtwende gemacht – meistens hat sie früher den Politikern zuerst ins Amt geholfen und sie später irgendwann fallengelassen.
Halber Akku meint
Locus Online wird wieder – wie immer – die Nachteile des Fahrzeuges deutlicher herausstellen als die Vorteile, damit weiterhin ein Verbrenner gekauft wird.
Halber Akku meint
Siehe als Beispiel der letzte Artikel zum Mazda 6e mit der Überschrift: „Mazdas Elektro-Kreuzer wäre mit einem Sechszylinder-Diesel noch besser“
Future meint
Auf SPON wurde dazu allerdings sehr neutral berichtet und auch ausgerechnet, was die Förderung für anderen Modelle bedeutet: »Das Elektromodell ID.3 (Listenpreis 33.300 Euro) kostet in so einem Fall 23.300 Euro – weniger als der aktuell billigste Verbrenner-Golf für 29.395 Euro.«
eBikerin meint
“ Mal sehen, wie lange die Bild sich als wichtiger Meinungsmacher gegen Elektromobilität noch weigert, darüber zu berichten“
8.1. 2026 Bild: Deutschlands billigster Neuwagen ist ein E-Auto.
Halber Akku meint
Das ist richtig. Der Artikel ist auch ganz gut geschrieben. Weshalb dann beim Laden am Ende des Berichts nur auf die Ladezeit über den Schuko Stecker mit dem Satz „Das ist das langsamere Verfahren und dauert rund zehn Stunden“ und nicht auf die anderen Ladezeiten eingegangen wird, bleibt halt wieder ein „Geschmäckle“. Denn der Satz bleibt beim weniger informierten Leser hängen und damit ist das Fahrzeug dann wieder nicht kaufbar.
Dagobert meint
Mit seinem einphasigen Bordlader ist der Spring an den Wallbox auch nicht wahnsinnig viel schneller. Den 40 kW CCS Anschluss gibt es auch erst ab Expression als aufpreispflichtiges Extra. Zu Hause bringt das natürlich nichts – da würde die Ladeeinrichtung für die Garage mehr kosten als das Fahrzeug…
Das Hühnchen musst du also mit Dacia rupfen und nicht mit der Bild.
eBikerin meint
Vor allem weil die Aussage vom Dacia Sprecher kommt.
Halber Akku meint
@e-bikerin: Aussage vom Dacia Specher: „„Die meisten Spring-Fahrer laden über Schuko-Stecker“, sagt der Dacia-Sprecher.“ Und mehr hat er nicht gesagt, sonst wäre er ja wieder zitiert worden.
@Dagobert: Gem. Dacia Webseite: Ladezeit von 15% auf 100% mit 7,4kW AC /11kW AC/ 22kW AC, Wallbox Zuhause: 3 Stunden 33Minuten.
Ladezeit von 15% auf 100% 3,7kW (16A) Verstärkte Haushaltssteckdose: 7 Stunden.
Da sind wir schon etwas von den im Nachsatz im Artikel angegebenen 10 Stunden entfernt. Ich will das Ding jetzt auch nicht besser machen, als es ist. Aber objektive Berichterstattung wäre halt auch von der Bild wünschenswert.
eBikerin meint
“ Gem. Dacia Webseite:“
15%-100% 2,3kW AC (10A)
Haushaltssteckdose 10 Stunden 49 Minuten.
„Da sind wir schon etwas von den im Nachsatz im Artikel angegebenen 10 Stunden entfernt.“
Ja stimmt – sind 49 Minuten drüber. Wenn man 0%-100% wählt sind es 12 Stunden 51 Minuten. Nun die Quizfrage: warum hast du denn diese Zeile „übersehen“? Die kommt direkt unter den von dir genannten.
Halber Akku meint
Ich habe lediglich die Daten ergänzt, die im „Bild“ Artikel fehlen. Noch einmal: Ich will die Brotdose nicht besser machen als sie ist. Aber es gäbe genügend Zielgruppen, für die sie perfekt passen würde.
eBikerin meint
Es gibt genau eine einzige Zielgruppe: Zweitwagen mit eigener Ladestation.
Ganz egal wie billig der ist, die Zielgruppe wird nicht größer,
M. meint
An einer Schuko-Steckdose lädt der nur mit 10A, also 2,3 kW brutto.
Davon gehen noch min. 0,3 kW Ladeverluste ab.
Also: 24,3 / 2 = 12 Std. 9 Min.
Hat schon ein Geschmäckle, dass die Bild auf nur 10 Std. kommt.
An der Wallbox, da zieht das Autolein 3,7 kW, netto dann mit Glück 3,3 kW.
Macht dann rund 7,5 Std.
Das ist ok – wenn man denn einen privaten Stellplatz hat, an dem man laden kann.
ERSTwagenfahrer, die einen Dacia kaufen (müssen), haben selten einen privaten Stellplatz.
Wichtiger ist aber: nach real 150 km steht die Kiste schon wieder am Ladegerät. Das geht bei Regelfahrleistung alle 3 Tage von vorne los.
Für Zweitwagenfahrer ist das alles sicher ok, aber brauchen die die Förderung?
Vielleicht nehme ich so ein Ding für meine Mutter, der Steuerzahler zahlt ja.
(keine 6k, leider, aber 3 bis 4k sind ja auch nett)
Future meint
@eBikerin, Anfang Januar war die Bild noch bei 11.900 Euro. Jetzt ist das mit 5.900 nochmal etwas ganz anderes.
eBikerin meint
Nein Future – da hat die Bild schon auf die kommende Förderung hingewiesen . Und bei 5900 sind Wiener im best case – und eben nicht immer.
Future meint
Sehr gut, wenn sogar die Bild jetzt meldet, dass es nichts billigeres gibt als ein Elektroauto. So gefällt mir sogar die Bild. Ich muss mir mal wieder eine kaufen.