Volkswagen verzeichnet für den neuen ID. Polo nach Angaben des Unternehmens inzwischen mehr als 30.000 Bestellungen in Europa. Ein von der Automobilwoche zitierter Leiter einer großen VW-Händlergruppe spricht für individuell konfigurierte Fahrzeuge von mindestens zehn Monaten Wartezeit. Auch die anderen neuen E-Kleinwagen des Konzerns kommen wohl gut an.
VW bestätigte dem Fachmedium längere Lieferzeiten und begründete diese mit einer nach eigenen Angaben sehr positiven Nachfrage sowie den langfristig geplanten Produktionskapazitäten im spanischen Martorell bei der Tochter Seat/Cupra. Je nach Konfiguration könnten die Liefertermine abweichen, vorkonfigurierte Händlerfahrzeuge könnten früher verfügbar sein.
Der ID. Polo ist seit Ende April 2026 bestellbar, die Serienproduktion gemeinsam mit dem Cupra Raval in Martorell läuft seit Anfang Juni. In Deutschland ist inzwischen auch die Basisversion für 24.995 Euro erhältlich. Technisch basiert der Kleinwagen auf dem weiterentwickelten E-Auto-Baukasten MEB+ mit Frontantrieb. VW bietet den ID. Polo mit 85 kW (116 PS), 99 kW (135 PS) und 155 kW (211 PS) an. Die beiden schwächeren Varianten nutzen eine Batterie mit 37 kWh Netto-Energieinhalt, die 155-kW-Version ein 52-kWh-Akkupack. Nach Herstellerangaben sind je nach Version WLTP-Reichweiten von bis zu 454 Kilometern möglich.
Auch der Škoda Epiq ist von langen Lieferzeiten betroffen. Nach Angaben der tschechischen Volkswagentochter liegen mehr als 35.000 Bestellungen vor. Ein weiterer von der Automobilwoche zitierter Händlervertreter bezeichnet sowohl Epiq als auch Cupra Raval als auf Monate ausverkauft. Für aktuell konfigurierte Fahrzeuge werden dem Bericht zufolge teilweise Auslieferungen erst im Mai oder Juni 2027 genannt. Die konkrete Lieferzeit hängt auch hier von Modellversion und Ausstattung ab.
Die Serienproduktion des Epiq begann am 8. Juni im spanischen Volkswagen-Werk Navarra bei Pamplona. Das elektrische Stadt-SUV nutzt ebenfalls MEB+ und Frontantrieb. Škoda nennt für die derzeit angebotenen Varianten Leistungen bis 155 kW (211 PS) und maximal rund 440 Kilometer Reichweite. In Deutschland startete der Epiq zunächst ab 32.100 Euro. Für die noch günstigere Variante Epiq 35 nennt Škoda einen vorgesehenen Einstiegspreis von 25.900 Euro.
Der dritte Kleinwagen auf dem MEB+ Cupra Raval wird wie der ID. Polo in Martorell gefertigt. Cupra bietet den rund vier Meter langen, betont sportlich ausgelegten Elektro-Kleinwagen in Deutschland künftig ab 25.950 Euro an. Für Varianten mit 52-kWh-Batterie nennt der Hersteller bis zu 445 Kilometer Reichweite und maximal 166 kW (226 PS) Leistung. Eigenständige, öffentlich bestätigte Bestellzahlen für den Raval liegen nicht vor.
Die drei Modelle gehören zur gemeinsam entwickelten „Electric Urban Car Family“ des Volkswagen-Konzerns und werden alle in Spanien produziert. Die Lieferengpässe treffen damit eine Fahrzeugklasse, in der mehrere Konzernmarken erstmals gleichzeitig batterieelektrische Modelle um oder unter 30.000 Euro anbieten.

David meint
Es ist so süß, dass ich die Tesla Fans jetzt mit der Xiaomi Bestellstory schmücken. Diese 280.000 waren natürlich frei erfunden, denn in China ist das haltlose Werbeversprechen genauso zu Hause wie bei Tesla. Deshalb fühlen sich die Tesla Fans auch mit ihrer Ersatzwaffe so wohl. VW dagegen hat dagegen echte Bestellungen und sie sind hier, nicht irgendwo auf der Welt.
Vielleicht suche ich in den nächsten Tagen mal ein paar mehr besonders schlecht gealterte Kommentare zu den Vierlingen heraus. Denn ich erinnere ausgezeichnet, dass bei der Vorstellung durch die üblichen Kaputtschreiber in üblicher Art und Weise, ohne jegliche Sachkunde, die Fahrzeuge und ihre Rezeption durch den Markt in Zweifel gestellt wurden.
Ich beginne mit:
Tesla-Fan meint
10.04.2026 um 08:41
Da muss man doch irgendwann mal vor die Wand gelaufen sein um für so eine Kiste mit Frontantrieb 46 Riesen hinzulegen….
mipu meint
„echte Bestellungen“ =/= „Besonders die Elektroautos stellen eine Herausforderung dar, da in Deutschland über 80 Prozent der VW-Stromer über die Finanzsparte laufen. “
Die hat niemand bestellt, sorry, vielleicht in 3 oder 4 Jahren als Rückläufer, falls die Dinger dann noch wer haben möchte …
Jörg2 meint
„Natürlich ärgert das die Kaputtschreiber der deutschen Automobilindustrie.“
David, ich hatte verstanden, dass Du es toll findest, wenn deutsche Produktionsstandorte ins Ausland verlagert werden, die Diskussion um geringere Löhne in D weitergeführt werden…
DAS mag alles den Konzernen (sprich „… der deutschen Automobilindustrie …“) Vorteile bringen, dem Industriestandort Deutschland, der Kaufkraft in Deutschland und dem Sozialgefüge aber halt nicht.
Ich bin für einen starken Industriestandort Deutschland. Mit Hochlohn-Industriearbeitsplätzen. Mit auskömmlichen Gewerbesteuereinnahmen der deutschen Kommunen.
Du offenbar nicht.
David meint
Du darfst gerne auf „Antworten“ drücken, wenn du mir antworten möchtest. Was ist daran so schwer, die Regeln einzuhalten?
Jörg2 meint
Ah! Meine Antwort hast Du gefunden.
Hast Du auch eine Antwort darauf? Z.B.: „Stimmt!“
RudiFaehrtTesla meint
Bemerkenswert ist, dass dieser Konzern ob der schieren Anzahl von BEV-Varianten weltweit immer noch weniger BEVs verkauft als die Marktführer Tesla und BYD.
Betrachten wir dazu die schiere Anzahl von Mitarbeitern im VW-Konzern, stimmt dies schon nachdenklich. Natürlich beherbergt VW einen Wasserkoptf, welches weltweit seinesgleichen sucht. Selbst der öffentliche Dienst hat einen kleineren Wasserkopf. Aber möglicherweise braucht dieser den Wasserkopf für die Verteilung von nicht korrekten Nachrichten auf verschiedenen Portalen.
Future meint
Tesla schafft ja etwa 2 Mio mit 2 Modellen. Was bedeutet es aber für die Kostenseite, wenn es etwa 30 BEV Modelle im VW-Konzern braucht, um weniger als 1 Mio Autos zu bauen?
M. meint
Komplett erfunden. Tesla hat noch nie 2 Mio Autos pro Jahr verkauft, nicht mal mit 5 Modellen.
2021: 930.422 Fahrzeuge
2022: 1.369.611 Fahrzeuge
2023: 1.845.985 Fahrzeuge
2024: 1.773.443 Fahrzeuge
2025: 1.654.667 Fahrzeuge
NeutralMatters meint
1,6 Mio PKW sind keine 2 Mio PKW – zudem sind die Verkäufe bei Tesla seit 2023 rückläufig, hinzukommt, dass Modelle (S und Y) nicht mehr produziert werden.
Mark Müller meint
Immerhin verkauft der VW-Konzern in Deutschland und in Europa insgesamt nicht nur mehr Elektroautos als Tesla, sondern ein Mehrfaches. Diese Situation wird sich nach und nach über Europa hinaus auf weitere Gebiete ausdehnen.
Tesla würde auf den europäischen Top-10-Rankings überhaupt nicht mehr erscheinen, wenn sie nicht den Trick mit der schubweisen Auslieferung in einem Monat pro Quartal anwenden würden. Aber auch so wird Tesla nach und nach marginalisiert.
MichaelEV meint
Das ist ein Märchen. Der VW-Konzern verkauft in Europa noch nicht mal das, was die CO2-Regulation vorgibt und bekommt die Voraussetzung Ladeinfrastruktur extern gelöst.
Und wo es nicht so ist, läuft es nicht! Es wird sich also nicht „nach und nach über Europa hinaus auf weitere Gebiete ausdehnen“, eher wird sich Ex-Europa auf Europa ausdehnen, wenn die CO2-Regulation versiegt bzw. die Ladeinfrastruktur kein Selbstläufer mehr ist.
hu.ms meint
Na Michael,
schreib doch mal was an der feststellung, dass VW in europa ein mehrfaches von tesla verkauft ein märchen ist.
MichaelEV meint
Lese doch bitte richtig. Das Märchen ist, dass der „Erfolg“ in Europa Resultat regulärer freier Marktwirtschaft wäre und sich auf andere Regionen übertragen lässt.
Das Ergebnis besteht so durch Regulation, ist auf andere Märkte ohne diese Regulation nicht übertragbar und würde auch in Europa ohne Regulation nicht mehr so bestehen.
hu.ms meint
„und würde auch in Europa ohne Regulation nicht mehr so bestehen.“
1. worin besteht die regulation
2. fakten warum es in europa ohne diese nicht mehr so wäre.
Ich vermute allerdings, das du solche aussagen von deinen wunschträumen ableitest.
MichaelEV meint
Noch nie was von den CO2-Flottengrenzwerten gehört (doch natürlich, da fragt man sich, wie man sich nur so d anstellen kann)?
Jedes fehlende BEV bedeutet für VW ca. 9000€ Strafe. Und das System dahinter ist Grundschulmathe: Wer viele Verbrenner verkauft, braucht viele BEVs. Wer eine dreckige Flotte hat, braucht umso mehr BEVs. Bei VW trifft beides zu.
hu.ms meint
Und warum ist das so ?
Weil die neuwagenkäufer auf stinker stehen.
VW und alle anderen bauen was bestellt wird.
Haubentaucher meint
ROFL – Da wird sich nichts ausdehnen. Die Chinesen rollen den Markt langsam auf.
hu.ms meint
Importe werden mit zoll belegt.
Produktion in europa ist preisabstand zu europäern dann geringer. Und dann ist da ja noch „image-abschlag“ bei den meinsten kaufinteressenten.
Ähnlich wie bei tesla.
Mateo meint
Ich liebe Volkswagen 👍
David meint
Natürlich ärgert das die Kaputtschreiber der deutschen Automobilindustrie. Ihre Untergangsphantasien werden durch die Realität zu Staub zermahlen. VW dominiert jetzt schon die BEV-Zulassungsstatistiken. Und zusätzlich kommen noch diese vier Bestseller. Alles aus einem Baukasten. Die Nachricht vom Erfolg der Vierlinge ist sogar schon in Amerika gelandet.
Gerry meint
Ja sogar VW hat kapiert dass man einen elektrischen Kleinwagen (=Volkswagen) anbieten sollte.
Das war nicht zu erwarten…😂.
South meint
Mja, wie kann man nur soviel offensichtlichen Unsinn erzählen. Man mag es nicht glauben, aber die Leute hier können die Artikel lesen. Ist doch keiner so debil hier, dass er so kindlich naives realitätsfremdes VW Teeniegekreische für voll nimmt….
In den niedrigen Fahrzeugklassen herrscht momentan Rückenwind für alle Hersteller, weil eben die aktuelle Förderung für niedrige Einkommen genau dazu passt. An den langen Lieferzeiten kann man aber sehen, dass VW da aber die Puste ausgeht. Bedeutet. Entweder hat VW sehr geduldige Kunden oder die gehen eben zur Konkurrenz und die konnte in der BRD ohne Zweifel Fuss fassen, z.B. BYD, und dass, während VW in China an Bedeutung verliert und deutlich Kapazitäten abbaut und das machen sie nicht aus Spass.
Aufgrund der Ölkrise und der Förderung gehen alle eAutos momentan sehr gut und für VW ist das auch enormer Glücksfall, denn sie können neben den neuen eAutos auch die günstigen Leasingautos, welche sie vor ein paar Jahren in den Markt gedrückt haben, heute sogar relativ gut verkaufen.
Langfristig muss VW aber die Hausaufgaben wie Kosten- Mitarbeiter- Kapazitätsabbau, Modellreduktion und schnellere Innovationszyklen liefern, sonst bleibts nicht nur bei einer Reduktion.
Schaut man sich vor dem Hintergrund deine Kommentare an, da kann man nur noch den Kopf schütteln. Zum Fremdschämen…
EVrules meint
Die deutsche Automobilindustrie hat sich selbst in die Lage gebracht, in der sie feststeckt. Lobbyarbeit und Aufschieberitis rächen sich entsprechend.
Überzogene Polemik dagegen „durch die Realität zu Staub zermahlen“ ist unglaublich infantil – du hast weder Insiderwissen, noch kennst du dich mit den Plattformen und technischen Komponenten aus – das leider, hast du mehrmals bewiesen, bei VW und anderen Marken und Modellen.
Future meint
Man kann in Deutschland die vergangenen und die anstehenden Wahlen nur gewinnen, wenn die Erfolge von Elektromobilität und anderen Grünen Zukunftschnologien weiter schlechtgeredet werden.
Andy meint
Hey VW, Zwickau, Emden, Hannover und Neckarsulm hätten noch freie Kapazitäten..
Future meint
Gute Idee, Andy. Was sagt das Markenhochhaus dazu: »Och nö, das sind doch nur Elektroautos für die Quote.«
Werner Mauss meint
Das Markenhochhaus benötigt eben Platz für ihr neues Produkt, die VolksWaffen.
Dort spielen auch dann die Löhne keine Rolle mehr, da steuerfinanziert. Die paar E Autos lassen sich auch im Ausland zusammenschustern und dem verblendeten Patrioten zum Höchstpreis unterjubeln. Die Umstellung auf komplett steuerfinanziert Waffen und Kübelwagen wird wahrscheinlich billiger als die Rettung bei Insolvenz.
Ben meint
Aber die Rendite, wir dürfen die Autos nocht bauen weil VW ja sonst keine 9% Rendite bis 2030 machen kann…eine Rendite die VW noch nie in der Firmengeschichte erreicht hatte…aber hey alles für Porsche und Piëch und den Rest der Aktionäre.
Gerry meint
…von der hohen Nachfrage überrascht? 😂
Das kann eigentlich nicht sein, ich erkläre dem davvid seit Jahren dass bei VW ein elektrischer Kleinwagen fehlt und die ein Riesengeschäft damit machen könnten.
Oder hat er die Info einfach nicht weitergegeben? 😆
Naja jetzt sind sie ja endlich selber drauf gekommen bei VW…, lang hats gedauert.
hu.ms meint
…aber weder maschinen noch zulieferteile. Sowas wird 12-18 monate im voraus eingeplant. Und die löhne, energie und vorschriften sind in D auch einiges teurer.
Ich glaube nicht, dass die deutschen VW-MA – wie von VS vorgeschlagen – für das gleiche geld 40 statt bisher 35 wochenstunden arbeiten.
M. meint
Ja, aber in der Welt der Videospiele geht das schneller, und das ist halt der Erfahrungsschatz, der hier zum Einsatz kommt.
Und, wie in einem anderen Beitrag zu lesen war: unterschiedliche Produktionskosten wegen unterschiedlichen Lohnkosten sind nur ein Märchen. Die Begründung hat man sich gleich gespart.
Werner Mauss meint
Die Lohnkosten des Arbeiters an Fahrzeug wohlgemerkt, spielen keine Rolle. Allerdings spielen die hundertfach überhöhten Kosten für Verwaltung und Management sehr wohl eine Rolle. Diesen unproduktiven Teil einfach entfernen und es passt wieder. Andere Systeme machen genau das vor. Dann ist das Geld auch für Investitionen da, Porsches, Golfmitgliedschaften, Jachten usw. sind verlorenes Geld das für Investitionen fehlt. Und nein, wir müssen den Verdienst der unfähigen Klasse nicht mit anderen Ländern vergleichen. Überlege wie viel Geld dem Umlauf für diesen Blödsinn entzogen wird. Mehr als 2 Schnitzel am Tag sind ungesund.
M. meint
Gestammel mit Schnitzeln. Was soll das? Hast du Buchstaben gewürfelt?
1) wenn Werke geschlossen werden, hat das mit der Konzernverwaltung und der Entwicklung insgesamt wenig zu tun.
2) große Teile dieser beiden Komponenten können unabhängig von einzelnen Produktionsorten platziert werden.
3) wenn Lohnkosten egal sind, was macht die Prod. in Ungarn, Portugal, der Türkei oder China billiger? Nochmal: an der Verwaltung dreht man damit (fast) nichts.
4) wenn in so einem Autowerk 10.000 Leute in der Produktion rumlaufen und im Jahr 200.000 Autos bauen, dann kosten die bei
70.000 Euro Jahresgehalt* = 700 Mio Euro = 3.500 pro Auto
15.000 Euro Jahresgehalt** 150 Mio Euro = 750 Euro.
Das sind pro Auto 2.750 Euro. Und da kommst du und meinst, das gibt es nicht.
Von Energiekosten hat noch niemand gesprochen. Da finden sich sicher noch ein paar hundert Euro pro Auto.
* Bruttolohn inkl. deutsche Lohnnebenkosten
** China
hu.ms meint
Und geanu diese unterschiede werden über zölle korrigiert.
Dann gehts nur noch um löhne in europa.
Das problem bei VW sind die vielen sessenpupser, die man sich mit den gewinnen aus china leisten konnte und jetzt eben nicht mehr. Die müssen eingespart werden. z.b. durch zusammenlegung von markteting und vertrieb der einzelnen marken
M. meint
Richtig, Hu.ms.
VW ist ein träger, arroganter Haufen, und hat sich den Tritt in den Allerwertesten redlich verdient. Die VW Mitarbeiter verdienen – gemessen am Durchschnittseinkommen, auch in der Industrie – zu viel, und müssen einen Beitrag leisten.
Und da sind dann natürlich noch die Anteilseigner (Porsche, Piech, Niedersachsen), die sich ein Stück weit von Vorstellungen von märchenhaften Gewinnen verabschieden müssen.
Aber am Ende brauchen wir die Wertschöpfung in Europa. Das kann man nicht einfach exportieren.
Fred Feuerstein meint
Wundert mich ehrlich gesagt nicht, denn nicht nur uns (als Unternehmen) wird der Cupra Raval für 89 € / netto angeboten. Für ein neues und angeblich so begehrtes Auto ist das schon sehr günstig. Ist zwar immer noch ein schlechterer Deal als unser id.3 Pro für 93 € / netto, aber der war auch kein Neuanlauf.
hu.ms meint
Fredi, welcher akku und sonstige aufpreispflichtige zusatzausstattung ?
M. meint
Für Fredi gibt’s nur die Basis. 😉
Ich habe das Angebot auch nicht gefunden. Das meiste in diesen Preisregionen ist mit Förderung gerechnet, das verzerrt ja total. Unternehmen bei besserer Ausstattung meist >200, was ja immer noch super ist.
Fred Feuerstein meint
Liegt daran dass du kein Unternehmer bist. So musst du halt mit deinen abgerockten BMW Diesel Vorlieb nehmen.
M. meint
Immer, wenn du meinst, du wüsstest was, stocherst du im Trüben.
Aber vielleicht sollte ich für mein Unternehmen auch mal nach einem geheimen Mitleidstarif fragen? Ich meine, wenn „dein“ Unternehmen den bekommen kann…
Fred Feuerstein meint
Du brauchst mir das nicht zu glauben, das ist kein Problem für mich. Ändert aber nichts an meiner Aussage, die eine reales Angebot beeinhaltet. So wie die 93 € / netto für unseren id.3 Pro auch ziemlich real sind.
Was hingegen ein Problem ist: Du hast kein Unternehmen, sondern bist einfacher Angestellter. So musst du halt weiter über Elektroautos reden und fährst Diesel. So einfach ist die Welt.
Fred Feuerstein meint
Gerade gesehen, jetzt kommen schon die ersten Privatleasingangebote für den Raval für 99 € / brutto, das wär doch was für dich Mister M.oralapostel. Kannst du auch als kleiner Angestellter kaufen, bekommst bestimmt auch die Förderung in Höhe von 6 000 €. Dann könntest du auch elektrisch fahren.
Aber was glaubst du wohl wie die Flottenleasingkonditionen für Unternehmen aussehen? 🤡
M. meint
Aber, aber, Herr Trumpfreund,
Ich als kleiner Angestellter bin doch gar nicht kreditwürdig. Oder?
6000 Euro bekomme ich? Wie hast du das gerechnet?
Ach… lasse es. Ich hab dir ja schon 10x gesagt, dass du gar nicht genug Infos hast, um irgendwas zu rechnen.
(Die Unternehmenskonditionen hätte ich in 5 Minuten. Ich sag dir aber nicht, warum)
Fred Feuerstein meint
Ich hab gar nichts gerechnet, wozu auch? Der Raval wird Privatkunden für 99 € / brutto angeboten. Ja, da ist die Elektroautoprämie als Anzahlung enthalten. Ich bin mir sicher dass du die bekommst, na ja, wenn du ein Elektroauto kaufen wollen würdest. Aber das ist ja nichts für dich Kolbenklaus und so fährst du lieber Diesel.
Und ehrlich, was du kannst und was nicht ist mir herzlich egal. Das Angebot was ich bekommen hab ist real, egal ob du es glaubst oder nicht. Übrigens ohne Anzahlung.
David meint
Spring doch nicht über das Stöckchen! Das hat er jetzt schon fünfmal versucht. Du kennst doch diesen Mitmenschen…
Fred Feuerstein meint
Ganz ehrlich, es hat mich nicht interessiert. Ich kann keinen Kleinwagen im Fuhrpark brauchen. Unser BMW i3 ist da völlig ausreichend.
Interessant ist doch, dass der jetzt schon so günstig an Flottenkunden verscherbelt wird.
Futureman meint
Gehen davon wieder über 80% ins Leasing oder werden die Autos endlich Mal auch gekauft? Anscheinend plant der Konzern immer nur gerade so viele, wie für die CO2 Quote nötig ist. Alles darüber gilt als Überraschung und wird mit langen Lieferzeiten „bestraft“, denn eigentlich sollen die Kunden ja margenstarke Verbrenner kaufen.
mipu meint
So sieht es aus, VW ist von sich selbst der beste Kunde – dumm nur, dass das Restrisiko für die Gebrauchten immer stärker in die Bücher schlägt …
Steffen meint
Auch beim Leasing wird das Auto gekauft, halt nur nicht von demjenigen, der es fährt. Und nach 2-4 Jahren wird es dann normalerweise von jemandem gekauft, der es auch fährt. Sehe da keinen Unterschied.
BeatthePete meint
… normalerweise…
Nicht, wenn der Restwert zu hoch ist ( Leasing zu gering), dann ist das Angebot für den 2ten Käufer unattraktiv.
Gefahr, Hersteller bleibt auf Herstellungskosten des Autos sitzen und macht verlust.
Htr35 meint
Was hast du den gedacht? VW will keine Eautos verkaufen weil mit den Verbrennern mehr Geld verdient wird (Ölindustrie!).
Erst mit dem SSP könnte sich das ändern.
M. meint
Ah, deswegen die ganze BEV-Werbung im TV.
Macht total Sinn.
Htr35 meint
Nur die Zulassungszahlen zählen mein Freund.
M. meint
Du hast es nicht verstanden, oder?
Wenn ich keine BEV verkaufen will, kann ich mir die Werbung dafür sparen.
Future meint
Werbung wird nicht nur geschaltet, um mehr zu verkaufen. Es geht auch um Imagepflege, Sichtbarkeit und Lobbyismus. Da die Neuwagen eh alle in die Flotten wandern, könnte es auch um die Gebrauchten gehen, die vorher mal Neue waren. Hinzukommt, das man sich auch gerne erkenntlich zeigen muss für den letzten freundlichen Testbericht im Mobilitätsressort, damit das Blättchen auch etwas verdient. Es gibt sehr viele Gründe für »Werbung«.
MainTower meint
Du hast es auch nicht verstanden. Wer keine BEV verkaufen will, sondern Verbrenner, der macht auch keine Werbung für BEV, sondern für Verbrenner.
M. meint
Ein Freund von mir hat ein größeres Seat/Cupra Autohaus.
Ich muss den die Tage mal fragen, warum zum Teufel er Raval und Tavascan als Vorführer hat, wenn er die Dinger gar nicht verkaufen will.
Wenn ich der wäre, würde ich die Dinger abmelden und hinter 5 Reihen Verbrennern verstecken, damit sie keiner sieht. Dann ist das Thema doch durch.
😉
M. meint
Eigentlich kann VW Serienanlauf. Bei so vielen Modellen ist doch rechnerisch alle 2 Monate irgendwo einer. Die haben auf die negativen Stimmen gehört, wonach diese Autos unverkäuflich wären (zu schlecht, zu hässlich, zu teuer) und scheinbar zu wenig Schichten geplant. Jetzt würden sie weitere Schichten brauchen. Aber die Batterieproduktion kommt wohl auch nicht nach, weder die eigene, noch die des Zulieferers.
Aber ist doch ein Problem, an dem man gerne arbeitet.
Nur muss man das jetzt machen. Jetzt bis nächsten Juni auf einen Polo warten, das klingt nach einem beruhigenden Auftragspolster, aber das wird nicht jeder Kunde mitmachen.
Shino2 meint
30000 Bestellungen? Bei 300000 wäre das eine Meldung wert gewesen.
Viel zu wenig Fahrzeuge.
M. meint
30.000 sind ID.Polo.
Dazu kommen halt Epiq (35.000), ID.Cross, Raval. Da hab ich die Zahlen gerade nicht, aber die dürften ähnlich sein. Raval sind z.B. noch 30.000 Auslieferungen für 2026 geplant, obwohl die wirklich erst angefangen haben, und noch gar nicht alle Modelle bestellbar sind.
Futureman meint
Hätten sie mal nur ein vernünftiges Modell gemacht. Dann wären es vielleicht 300.000 Stück. Dadurch sparen sie massiv Kosten, könnten den Preis um 20% senken und würden schnell auf 500.000 kommen usw.
Aber zur Erfüllung der CO2-Quote brauchen sie wohl nicht so viele. Also wird sich weiter beschwert, dass andere Hersteller die ganzen Förderungen bekommen.
M. meint
Ich glaube, auf Basis deiner Berechnungen sollte man lieber gar nicht erst anfangen, Autos zu bauen.
brainDotExe meint
Deine Logik muss man nicht verstehen. Hätten sie nur eins statt der drei vernünftigen Modelle gemacht, hätten sie nur 30.000 verkauft, weil der Rest zur Konkurrenz gehen würde, weil ihnen das Modell nicht gefällt.
MK meint
@Futureman:
Warum sind Sie eigentlich nicht Konzernvorstand mit Millionengehalt, wenn Sie es doch so viel besser können?
Aber mal im Ernst: Es gibt nun Mal Leute, die wollen einen SUV…und genauso gibt es Leute, die wollen partout kein SUV. Es gibt Leute, die wollen ein eher „sportliches Design“ und andere mögen es eher „bieder“. Zum Verkauf von 2 oder 3 Mio. Autos pro Jahr weltweit reicht es vielleicht, sich die volumenstärksten Segmente auszusuchen. Sind das Ziel aber 8 bis 10 Mio. Fahrzeuge im Jahr, muss man aber halt auch die „spezielleren“ Zielgruppen bedienen.
Außerdem scheinen Sie wieder den Vorteil der Plattformstrategie zu unterschätzen: Selbst unter der (unrealistischen) Annahme mit einem Modell alle Kunden zu behalten, die sich so auf die vier Modelle verteilen, dürfte der Kostenvorteil in der Herstellung eher bei 2% bis 5% liegen, aber auf keinen Fall bei 20%: Alles, was unter dem Blechkleid ist, ist ja absolut identisch: Achsen, Motoren, Akkus, Wärmepumpe und übrigens auch Software, Steuergeräte usw. sind zu 100% identisch.
EdgarW meint
vom meistverkauften E-Auto in D, dem Elroq, sind in D Januar-August 26.717 Autos zugelassen worden. Auch wenn der ID. Polo europaweit (nicht nur in D – aber den Aussagen nach beiweitem die meisten) auf 30.000 Bestellungen kommt, ist das schon erheblich, zumal er erst seit April bestellbar ist – und so richtig zulegt, seit der kleine Akku, seit Juli, bestellbar ist. Vom Epiq sind demnach bereits 35.000 bestellt, zumindest in D ist er aber bisher nur mit dem großen Akku zu haben – das sind dann bereits 65.000. Hinzu kommt noch der Raval, der auch wie geschnitten Brot verkauft wird un den anderen beiden kaum nachsteht. Der Verkauf des ID. Cross ist grad erst angelaufen, und bis jetzt auch europaweit nur mit dem großen Akku. Das dürften schon 100.000 sein.
Auch konnten die meisten dieser Autos noch von niemandem probe gefahren werden, das ist in Deutschland und vermutlich auch Europa sehr wichtig.
Deine 300.000 (einer der Xiaomis?) sind eine irre hohe Zahl, ich finde aber die Relation zum marktführenden Modelel in Europa wichtiger ist. Laut einer KI-Befragung sind das die folgenden Modelle, Zulassungszahlen Januar-Juli, die alle bereits auf dem Markt eingeführt sind und bei denen die Käufer Probefahrten machen konnten:
Dacia Sandero: 132.998 Einheiten
Volkswagen Golf: 121.272 Einheiten
Volkswagen T-Roc: 120.247 Einheiten
Renault Clio: 119.287 Einheiten
Tesla Model Y: 115.957 Einheiten
Elektros:
1. Tesla Model Y 115.759 Einheiten, s.o.
2. Skoda Elroq 67.760 Einheiten
3. Tesla Model 3 57.086 Einheiten
Nun steht sich der VW-Konzern offenbar bei den Produktionszahlen auf den eigenen Füßen, nicht bei der Nachfrage. Man darf halt möglichst nicht zugeben, wie erfolgreich man ist, wenn man doch unbedingt mit Werksschließungen als Lohn-Druckmittel rumfuchteln will. Ich hoffe, der Konzern verpennt das Signal nicht vor lauter Untergangs-Trompeterei.
MK meint
@EdgarW:
Vielen Dank für Ihren guten Kommentar!
David meint
„Nun steht sich der VW-Konzern offenbar bei den Produktionszahlen auf den eigenen Füßen, nicht bei der Nachfrage. Man darf halt möglichst nicht zugeben, wie erfolgreich man ist, wenn man doch unbedingt mit Werksschließungen als Lohn-Druckmittel rumfuchteln will.“
Tja, Edgar, das ist schon grundsätzlich richtig eingeordnet. Nur zwei Anmerkungen dazu: Das hat ja eine Saisonalität. Für dieses Jahr ist es ja schon wieder beendet, das Thema. Politik und Gewerkschaft sind wieder eingeordnet.
FUnd man darf ja ein zweites nicht vergessen: Schon in den späten sechziger Jahren war klar, nach dem Ende der 6-Tagewoche, dass man keine günstigen Fahrzeuge mehr in Deutschland auskömmlich bauen kann. Da hatte man ja das Werk in Brüssel gegründet, wo alle preiswerten Varianten vom Golf 1 vom Band liefen. Insofern hatte kaum jemand gewagt, zu fordern, die Vierlinge in Deutschland bauen zu wollen.
Wenn man sich mit den echten Reservierungszahlen etwas zurückhält, hat das vor allen Dingen den Grund, dass man das Thema Großkundenverträge ungerne thematisiert. Denn natürlich hat vermutlich alleine Alphabet eine fünfstellige Reservierungszahl. Denn sie sind der kaum bekannte Riese unter den Leasing Dienstleistern, fviele etablierte Konzerne, aber sogar Behörden arbeiten über sie.
Fred Feuerstein meint
„hat das vor allen Dingen den Grund, dass man das Thema Großkundenverträge ungerne thematisiert“
Natürlich möchte man die Großkundenverträge nicht thematisieren, denn die Großkunden bekommen ausgezeichnete Konditionen bei dem die VW AG nicht viel verdient. Den Aufschlag macht die Volkswagen AG bereits jetzt schon zum Serienanlauf bei kleinen Flottenkunden. Die bekommen zum aktuellen Zeitpunkt schon sehr attraktive Leasingkonditionen angeboten.
Future meint
Interessant. Also stört die große Nachfrage nach Elektroautos wohl bei VW, denn die teuren deutschen Werke sollen ja geschlossen werden, damit die vielen nachgefragten Elektroautos im billigeren Ausland gebaut werden können. Das hat der Aufsichtsrat wohl verstanden und deshalb abgesegnet.
MK meint
@Future:
Noch jemand, der den Aufsichtsratsbeschluss von VW nicht verstanden hat: Der Aufsichtsrat hat die Werksschließungen defacto verboten:
Einerseits wurde die Kapazitätsreduzierung auf 500.000 Fahrzeuge beschränkt (die genannten 4 Werke schaffen rund 1 Mio. PKW pro Jahr), andererseits den klaren Auftrag an den Vorstand gegeben, andere Nutzungen für die Montagelinien zu finden, die dabei abgebaut werden.
Future meint
Ich beobachte bei dem Thema Aufsichtsratsbeschluss eine umfangreiche Berichterstattung in den großen Portalen. Und da sind sich eigentlich alle einig, dass die Werke definitiv keine Zukunft mehr haben für eine VW-Produktion und dass auch alle Alternativen sehr ungewiss bis unrealistisch seien. Aber ich hoffe ja auch auf die Rüstungsindustrie, die gerade stark wächst und gut verdient. Wie werden es sehen. Es ist ja noch etwas Zeit und die Regionen können für Investoren werben.
Egon_meier meint
„VW meldet hohe Nachfrage nach den neuen BEV, trotzdem wird über Werksschliessungen geredet und Politiker kritisieren CO2-Strafzahlungen (……………………………………………). Irgendwas passt da nicht zusammen.“
Was passt da nicht. Helfen sie mir.
Vielleicht ein paar kurze Hinweise:
– bei den werksschließungen geht es um Deutschland, wo extrem teuer produziert wird. In D wären die jetzt gut bestellten Modelle nicht kostendeckend herzustellen.
– Wenn man Verbrenner auch sehr, sehr gut (vergleichsweise .. ) verkauft gibt es trotzdem eventuell c02-Strafen. Muss man sehen. Andere Hersteller haben es da „besser“, deren Verbrenner sind ziemlich schlecht verkäuflich.
stdwanze meint
Sry aber das Personalkosten bei der Autoproduktion (Band) ein Problem seien kommt aus dem Land der Märchen. Das Problem ist eher das die Anlagen alt sind und nicht mehr konkurrenzfähig. Da hat sich in den letzten Jahren extrem viel verändert und VW hat hier bewusst oder unbewusst (da habe ich keine Infos) gepennt.
Ossisailor meint
Eben, du hast keine Infos über die Anlagen- und Fertigungstechnik bei VW.
Jörg2 meint
Ossi
Was soll so etwas?
Er schreibt: „… Da hat sich in den letzten Jahren extrem viel verändert …“
Und er schreibt, worüber er keine Informationen hat: „… und VW hat hier bewusst oder unbewusst (da habe ich keine Infos) gepennt.“
M. meint
Ja, er hat Infos, dass VW alte Anlagen hat, weiß aber nicht, ob absichtlich oder aus Versehen.
Woher kennt er denn die Anlagen bei VW? Wieso sollte VW keinen Überblick über das Alter seiner Anlagen haben, oder vergessen haben, was zi aktualisieren?
Ist das das Niveau, auf dem wir hier dis… das Wort kann man streichen.
Andreas meint
Na dann einfach mal bei VW durchrufen, da war vor paar Stunden was in der Presse (zwar Mercedes), dass genau die Personalkosten in Deutschland das Problem sind, selbst USA ist günstiger. Rumänien ist 82% günstiger. Andere Länder wie Polen waren auch angegeben.
Thomas Claus meint
Die Anlagen wurden doch zb in Zwickau und Emden modernisiert. Das kann es also nicht sein.
Ich würde schon auf Lohn, Energiekosten, Bürokratie, SV kosten und so tippen.
David meint
Überraschung! Und ich verrate euch ein „Geheimnis“, wenn ich sage, dass der vierte Vierling auch schon eine riesige Nachfrage hat: Der ID.Cross. Insider wissen, dahinter stehen insgesamt etwa 200.000 Fahrzeuge in reservierten Kontingenten und Vorbestellungen.
VW hatte die Nachfrage schon nach oben angepasst, als man feststellte, die Konkurrenz schläft den Schlaf des Selbstgerechten. Stellantis überlegt noch an einer neuen Plattform, Renault hat was, aber wenig. Hyundai hat was, aber häßlich, die Chinesen haben was, aber eben irgendwas. Und Tesla hat nichts, die Japaner haben nichts.
Vor allem aber baut VW alles auf einer Plattform. Die Skaleneffekte ermöglichen Preise, die der Konkurrenz die Tränen ins Gesicht treiben. Der Altmeister kann eben Produktion.
mipu meint
Ach DaVWid ….. Großmeister der Überheblichkeit und Falschaussagen … du erinnerst mich an die Teenies damals, die vehement ihre Xbox als das beste System ever verteidigt haben, für die Microsoft als „Weltmarktführer“ alles richtig macht und alle anderen falsch liegen. Fanboys haben wir sie genannt und ausgelacht.
Die großen Bestellmengen bei VW, und das weißt du selber, die kommen von Leasing- und Vermietfirmen, in Privatmarkt darf man sich hinten anstellen, so als Bittsteller aus VW-Sicht. Die von dir genannten anderen die „nichts“ oder „wenig“ zu bieten haben, verkaufen leider eher an Privatkunden – und da ist VW sehr, sehr weit abgeschlagen.
David meint
Autos, mein Engelchen, werden für Käufer gebaut. Und der Käufer ist in Deutschland ganz mehrheitlich kein Privatmensch. Das kannst du nachschauen, das KBA hat da Statistiken. Sehr gerne habe ich dir diese Information gegeben.
Jörg2 meint
Der „Käufer“ der VW-BEV ist VW (mit dem VWFS) selbst.
Diese interne Umbuchung bringt keinen einzigen Taler in die Kasse.
mipu meint
Und genau das, mein Herzilein, stimmt so nicht. VW verkauft an seine eigene Sparte (VWFS), bzw nein, es wird im Buch umgetragen, Finanztricks halt. Man hofft(!), dass man am Ende des Leasings einen Dummen findet, der die abgerockten Kisten noch nimmt und die Werkstätten dann am Leben hält mit den Verschleissreparaturen (sonst halt erstmal auf die Halde mit den ganzen unverkäuflichen Leasingrückläufern, oder ab zu den Fähnchenhändlern). Ändert VWFS seine Konditionen, um das Restwertrisiko auszugleichen, werden viele Kunden wegen höherer Preise abspringen, hab gehört, BYD steht da mit guten Angeboten für Flotten parat. Und spätestens dann fällt dem Hersteller auf den Fuß, dass er auf dem Privatmarkt nicht mehr gefragt ist, weil er seine Kunden dort schon immer wie Bittsteller 2. Klasse behandelt hat.
Ben meint
Ach ja stimmt darum werden also 4 deutsche Werke geschlossen.
Oh und wie war das nochmal, was hast du über Porsche gesagt, die haben ihre Kunden an die super BEV Sportwagen gewöhnt und gehen niemals zum Verbrenner zurück.
Warum altern deine bezahlten VW Lügen deines Arbeitfebers VW eigendlich immer wie Milch die bei 35°C in der Sonne steht.
F. K. Fast meint
VW meldet hohe Nachfrage nach den neuen BEV, trotzdem wird über Werksschliessungen geredet und Politiker kritisieren CO2-Strafzahlungen (https://ecomento.de/2026/09/07/olaf-lies-kritisiert-co2-strafzahlungen-und-fordert-niedrigere-energiepreise/). Irgendwas passt da nicht zusammen.
Allerdings scheinen mir die 30.000 Bestellungen aus Europa jetzt nicht so viel zu sein, wenn man sie mit den 240.000 Bestellungen des Xiaomi YU7 innerhalb von 18h vergleicht (https://ecomento.de/2026/09/07/xiaomi-bekraeftigt-verkauf-von-elektroautos-ab-2027-in-deutschland/). Vielleicht ist VW einfach nur überrascht, dass die Kunden doch BEV wollen, wenn sie denn vernünftig entwickelt wurden und halbwegs bezahlbar sind. Könnte jemand diese Information mal an Herrn Lies weitergeben?
Future meint
Ich vermute, dass VW mit den Elektroautos immer noch kaum etwas verdient. Eine Elektroautoproduktion in Deutschland ist wohl nicht profitabel für VW, deshalb müssen die Werke geschlossen werden. Vielleicht ist diese selbst in Spanien noch nicht profitabel genug. Vielleicht fehlen Batterien … Deshalb müssen sie bei VW weiter so viele giftige Verbrenner verkaufen. Es ist ein Desaster mit diesem Konzern. Hoffentlich können die Konkurrenten genügend Elektroautos liefern.
ZastaCrocket meint
240.000 verbindliche Bestellungen wo? In Europa?
ID.alist meint
Die 240.000 waren aber Bestellungen im Heimatland. Wie viele Bestellungen vom Xiaomi in Europa geben wird oder in D, steht noch in den Sternen.
Gerry meint
…von der hohen Nachfrage überrascht? 😂
Das kann eigentlich nicht sein, ich erkläre dem davvid seit Jahren dass bei VW ein elektrischer Kleinwagen fehlt und die ein Riesengeschäft damit machen könnten.
Oder hat er die Info einfach nicht weitergegeben? 😆
Naja jetzt sind sie ja endlich selber drauf gekommen bei VW…, lang hats gedauert.
MK meint
@F.K.Fast
„Vielleicht ist VW einfach nur überrascht, dass die Kunden doch BEV wollen, wenn sie denn vernünftig entwickelt wurden und halbwegs bezahlbar sind.“
Da dürften Sie auf jeden Fall recht haben. Ansonsten ist es aber ein Vergleich des chinesischen Marktes (rund 8 Mio. BEV in 2025) mit dem europäischen (rund 2 Mio. BEV in 2025, also rund 74% weniger); der Vergleich einer jungen Technikmarke auf dem chinesischen Markt, deren Kunden es gewohnt sind im Internet zu bestellen mit einer traditionellen Marke in Europa, deren Kunden in der Regel vor Bestellung Probe fahren (was beim ID.Polo bisher nicht möglich war) und der Vergleich eines allein stehenden Modells mit einem einzigen Modell einer weitgehend baugleichen Modellfamilie. Woran sich VW definitiv messen lassen muss: Die Kapazität alleine von Matorell hat man für ID.Polo und Cupra Raval mit 300.000 Einheiten/Jahr angegeben. Dieses Ziel müsste man dann (wenn man nicht z.B. zu wenig Akkus bestellt hätte…) 2027 erreichen.
Pse meint
Wenn es 1.500.000.000 europäer gäbe, hätte man dann 100.000 Epiq, 100.000 Polo, 100.000 cross und 100.000 Ravals in der Vorbestellung. Wäre es dann genug für eine Meldung?
CaptainPicard meint
Hatten wir das nicht gestern schon hier als Artikel?
MK meint
@CaptainPicard:
Nicht ganz. Gestern ging es nur um den ID.Polo, heute um mehr Modelle…aber ja: mit dem Lesen dieses Artikels wird der von gestern nutzlos.