Das Interesse am neuen Elektro-Kleinwagen Cupra Raval liegt weltweit deutlich über den Erwartungen des Herstellers. Das Modell sei der erfolgreichste Launch in der Geschichte der Seat-Schwestermarke, sagte Alexander Buk, Deutschland-Geschäftsführer von Cupra, dem Portal Autohaus.de. Die Nachfrage sei mehr als doppelt so hoch wie erwartet. Dazu sei die generelle Resonanz von Kunden, Medien und Öffentlichkeit „außergewöhnlich“.
Das neue Elektroauto fungiert als zentraler Bestandteil der Wachstums- und Elektrifizierungsstrategie der sportlicher und hochwertiger als Seat ausgelegten Marke. Der Raval soll künftig Verkaufszahlen generieren, neue Käufer an die Spanier binden und insbesondere eine jüngere, „urbane und elektrifizierte Generation“ erschließen. „Der Raval erfüllt alle drei Rollen und schließt somit nichts aus“, so Buk.
Der rund vier Meter lange Raval verbinde ein attraktives elektrisches Gesamtpaket mit einer klaren emotionalen Positionierung, sagt der Manager. „Das eigenständige Design, die sportliche Performance und die echte Cupra-DNA sind seine entscheidenden Differenzierungsmerkmale.“ Hinzu kämen kompakte Abmessungen für die Stadt, hohe Alltagstauglichkeit und bis zu 445 Kilometer Reichweite. Somit nutze er die Stärken der Volkswagen-Konzernplattform, besitze aber einen unverwechselbaren Charakter.
Für den Handel ist das ab 29.850 Euro kostende E-Auto laut dem Deutschland-Geschäftsführer von großer Bedeutung, da neue Modelle höhere Erträge ermöglichen sollen. Trotz eines spürbaren wirtschaftlichen Drucks im Handel sieht Buk eine stabile Partnerschaft mit den Marken Cupra und Seat. Die neuen Cupra-Modelle sollen zusätzlichen Spielraum schaffen, um gemeinsam mit dem Handel nachhaltig und profitabel zu wachsen.

Gunnar meint
„Die Nachfrage sei mehr als doppelt so hoch wie erwartet.“
Positiv: Es sollte uns alle freuen, dass E-Autos mehr nachgefragt werden als gedacht.
Negativ: Die Hersteller sind mal wieder überrascht über die große Nachfrage. Es könnten viel mehr E-Autos auf die Straße gebracht werden, wenn die Hersteller besser planen würden.