Porsche erweitert mit dem Modelljahreswechsel das Optionsangebot für den vollelektrischen Cayenne. Die Neuerungen gelten sowohl für den Cayenne Electric im SUV-Format als auch für das Cayenne Coupé Electric. Hinzu kommen unter anderem elektrische Türen, induktives Laden, eine erweiterte Massagefunktion und zusätzliche Möglichkeiten bei Lackierung und Interieur.
Die erstmals optional angebotenen elektrischen Türen öffnen und schließen mithilfe von Servomotoren. Ein kurzer Zug am Türgriff genügt, anschließend wird die Bewegung automatisch ausgeführt. Bedient werden können die Türen unter anderem über Türgriffe, Taster im Innenraum, das Flow Display des Porsche Communication Management und den Porsche Digital Key.
Sensoren überwachen während der automatischen Türbewegung das Umfeld. Erkennt das System ein Hindernis oder eine Person, stoppt der Bewegungsablauf. In Verbindung mit dem Ausstiegswarner kann auch das Öffnen bei sich nähernden Fahrzeugen unterbunden werden. Eine manuelle Bedienung bleibt möglich.
Porsche Wireless Charging ermöglicht das Laden ohne angeschlossenes Kabel. Dafür wird der Cayenne Electric über einer fest installierten Bodenplatte positioniert, woraufhin der Ladevorgang automatisch beginnt. Das System besteht aus drei Hardware-Komponenten: einer Vorrüstung am Fahrzeug, der im Fahrzeugunterboden integrierten Empfangseinheit sowie der am Stellplatz installierten Bodenplatte. Diese ist wetterunempfindlich und kann auch im Außenbereich platziert werden. Die Energieübertragung erfolgt berührungslos mit einer Ladeleistung von bis 11 kW und einem Wirkungsgrad von rund 90 Prozent.
Die Massagefunktion mit 4D Audio arbeitet auf Fahrer- und Beifahrersitz jeweils mit 16 Luftkissen und sechs Soundaktuatoren in Rückenlehne und Sitzkissen. Fünf Massageprogramme mit zuschaltbarer Vibrationsmassage und unterschiedlichen Intensitätsstufen stehen zur Wahl. Massageprogramm, Intensität sowie Verteilung und Stärke der Vibrationen lassen sich anpassen, während die 4D-Audio-Funktion auch unabhängig von der Massage aktiviert werden kann.
Bei den Lackierungen wird der Cayenne Electric in das Programm „Farbe nach Wahl“ der Porsche Exclusive Manufaktur aufgenommen. Zusammen mit den bestehenden Farbkreationen stehen insgesamt 105 Lacktöne zur Verfügung, darunter 13 Serienfarben in den Kategorien Contrasts, Shades, Dreams und Legends. Das Angebot wird damit um weitere Möglichkeiten zur Individualisierung erweitert.
Auch für den Innenraum ergänzt Porsche die Ausstattung. Das bereits verfügbare Interieur-Style-Paket kombiniert veredelte Umfänge in einer Bi-Color-Optik aus Schwarz und exklusiven Grüntönen; mit dem Modelljahreswechsel kommt ein Erweiterungspaket mit zusätzlichen Lederumfängen und Ziernähten in Delgadagrün hinzu. Weitere Optionen umfassen unter anderem das Interieur-Zusatzpaket Leder, Sitzkonsolen in Leder/Race-Tex sowie innere Schwellerverkleidungen in Race-Tex mit farbiger Ziernaht.

M. meint
Das ist zwar nichts, was man wirklich braucht, lässt e-Mobilität aber noch etwas müheloser wirken. Wer im Radius von 250-300 km bleibt, braucht in den meisten Fällen gar nichts mehr zu tun. Einfach abends abstellen, am nächsten Morgen wieder voll. Immer. Das wirkt schon extrem lässig.
Peter meint
Induktives Laden wird vieles im Alltag einfacher machen, auch die Elektrifizierung ganzer Straßenränder ohne Säulen und Kabel – Stichwort „Laternenparker“. Außerdem kommt es autonomen Fahrdiensten und Logistikern mit Zeitdruck entgegen.
M. meint
Ok, wenn es dort mal hinkommt. Aktuell sieht das noch mau aus.
Aber eine Lösung wäre es.
Peter meint
Bis dahin ist es natürlich noch ein langer Weg:
Effizienz steigern, Kosten runter, industrieweite Standards entwickeln, industrieweite Standards verabschieden, in die Massenfertigung kommen, Genehmigungsverfahren für die Verwendung im öffentlichen Raum durchlaufen.
Aber Tankestellen-, Eisenbahn-, Telefon- oder Stromnetze sind ja auch nicht über Nacht entstanden.
Bär (NL) meint
Ich hätte gern ein Akustikpaket, damit der Wagen genauso leise ist wie mein jetziger Audi Q8 e-tron.
Aber das dürfte wohl nicht dem typischen Porsche-Kunden zusagen. Schade.
M. meint
Verstehe ich nicht.
Den Sound kann man abstellen, Problem gelöst.