Der chinesische Automobilkonzern Geely ist mit seiner Nutzfahrzeugmarke Farizon in Deutschland gestartet. Vertriebspartner ist die Endeavour Mobility GmbH aus München, die als erster aktiver Farizon-Partner in Deutschland auftritt. Mit dem Farizon V7E und dem Farizon SV bringt das Unternehmen zwei elektrische Transporter auf den deutschen Markt.
Endeavour Mobility positioniert sich gegenüber Flottenbetreibern mit planbaren Gesamtbetriebskosten. Nach Unternehmensangaben kann der Umstieg auf elektrische Nutzfahrzeuge bis zu 50 Prozent der Betriebskosten einsparen. Zusätzlich bietet das Unternehmen Fahrzeugabonnements ab drei Monaten Laufzeit sowie Ladeinfrastruktur über Partnerunternehmen an.
„Mit der Marktmacht von Geely und der Erfahrung von Farizon aus über 500.000 verkauften Nutzfahrzeugen bringen wir eine erprobte Lösung zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis nach Deutschland. Mit unserem Hol- und Bringservice nehmen wir Flottenbetreibern die organisatorische Last der Fahrzeugwartung ab. Unser Ziel: der Umstieg auf Elektromobilität so planbar, flexibel und wirtschaftlich wie möglich“, sagt der Gründer von Endeavour Mobility Jörg Hofmann.
Farizon entwickelt Fahrzeuge mit Partnern wie Bosch und ZF. Der kompakte V7E erreicht mit zwei Batterievarianten bis zu 330 Kilometer WLTP-Reichweite und soll im Stadtverkehr bis zu 475 Kilometer schaffen. Der SV bietet eine höhere Nutzlast, mehr Laderaumvolumen und mehrere Aufbauvarianten, die Reichweite beträgt bis zu 398 Kilometer.
Für Wartungsarbeiten holt Endeavour die Fahrzeuge direkt beim Kunden ab und bringt sie anschließend zurück. Für die Dauer der Arbeiten stellt das Unternehmen ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug bereit. Beide Farizon-Modelle basieren auf einer eigenen Elektro-Plattform mit Drive-by-Wire-Technologie.
Erste mittelständische Handwerksunternehmen in Bayern testen den V7E bereits im eigenen Fuhrpark. Im September 2026 präsentierten Farizon und Endeavour Mobility die Marke erstmals auf der IAA Transportation in Hannover.









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