Langstrecken-Spezialist Rainer Zietlow hat mit einem vollelektrischen VW ID. Buzz eine Weltumrundung über 99.767 Kilometer absolviert. Die Reise dauerte 445 Tage und führte durch 92 Länder auf sechs Kontinenten. Für die meisten während einer kontinuierlichen Reise mit einem batterieelektrischen Fahrzeug besuchten Länder erhielt er einen offiziellen Guinness World Record.
Gestartet war Zietlow am 1. Juli 2025 am Kunden-Center von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) in Hannover. Das Ziel erreichte er am 14. September 2026 auf der IAA Transportation in Hannover. Unterwegs absolvierte der ID. Buzz mehr als 300 Ladezyklen und wurde bei 16 Überfahrten per Containerschiff transportiert.
Der eingesetzte ID. Buzz Pro mit langem Radstand befand sich den Angaben zufolge im Serienzustand und fuhr auf serienmäßigen Giti-Tire-Reifen. Während der gesamten Reise trat keine technische Panne auf. Nach der Rückkehr bescheinigte TÜV Nord der Hochvoltbatterie einen Gesundheitszustand von 95,75 Prozent.
Zietlow bezeichnete die Tour als sein größtes Projekt in 20 Jahren und zugleich als sein bislang längstes. „Besonders stolz bin ich darauf, dass wir bei dieser hohen Kilometerzahl ohne technische Probleme durchgekommen sind“, sagte er nach der Rückkehr. Für ihn war es der neunte Guinness-Rekord mit Fahrzeugen von VW und VWN.
Die Ladeinfrastruktur erlebte Zietlow je nach Region sehr unterschiedlich. In Sambia und Tansania habe es praktisch keine Stromtankstellen gegeben, weshalb er unter Aufsicht an nationalen Umspannwerken geladen habe. Südafrika, Marokko und Ruanda hätten dagegen bereits gut funktioniert. Auch Saudi-Arabien, Brasilien und Chile hätten bei der Ladeinfrastruktur Fortschritte gemacht, während Zietlow Elektromobilität in China als Alltag beschrieb.
Bei seiner Bilanz hob Zietlow erneut die störungsfreie Fahrt des Fahrzeugs hervor. „Dass ich nie technische Probleme hatte. Das ist für mich der entscheidende Punkt“, sagte er über den ID. Buzz.

Werner Mauss meint
Wow, VW kann ein Auto bauen, das 40k km ohne Panne fährt. Wenn das nicht mal ein Grund wäre die Garantie zu erhöhen auf das Niveau eines Chinesen. Eine echte Legende, dieser Bus Flop vom Markenhochhaus.
M. meint
Jaja, konstruktive Beiträge auf Ecomento…
Woher hast du das mit den 40k km?
Ich will dir jetzt nicht unterstellen, dass du niemals lesen lernen kontest, denn das setzt ja den Willen dazu voraus…
„Das Niveau eines Chinesen“ findet sich vor allem in deinem Beiträgen.
South meint
Naja, was ein PR Nummer. Ich bin mit meinen ID sogar deutlich mehr als 100Tkm gefahren. Und 455T bei 99,8Tkm sind 230km am Tag und das Auto hat alle 332km geladen und Schnellladen wird in Entwicklungsländer wohl auch nicht flächendecken angeboten. Dann dürfen wir wohl auch noch davon ausgehen, dass die Fahrer gebrieft worden sind… ist eine nette PR Reise, keine Frage, aber Aussagen tut sowas halt nix..
M. meint
Warst du auch auf 6 Kontinenten?
South meint
Yo, tu triffst den Nagel auf den Kopf. Das ist genau der Punkt. Es spielt kein Rolle…
M. meint
Achso. Straßenzustand, Klimazonen,… – spielt keine Rolle.
Es lohnt sich nicht, darauf weiter einzugehen.
MK meint
@South:
Es würde helfen, den Artikel zu lesen bevor man ihn kommentiert: Es handelt sich um einen einzigen Fahrer, der auch darauf hinweist, dass er in vielen Ländern auch in Afrika erstaunlich gute Lademöglichkeiten vorgefunden hat, in anderen aber teils sogar an Umspannwerken laden musste, weil dort nicht nur Ladestationen fehlten, sondern offensichtlich auch das Stromnetz drum herum nicht stabil genug war, um dort einen ID.Buzz zu laden…und ja, natürlich bekommt man die Möglichkeit nicht, in dem man beim zufälligen Vorbeifahren nett fragt, sondern durch umfangreiche Planung und ein Team dahinter, das solche Ladeorte ermöglicht.
South meint
Ja Mei, MK, die Werte und Angaben sind mir entweder zugeflogen oder ich habs doch glatt im Artikel gelesen… ;-)
Zudem, wenn du sauber gelesen hättest, nochmal mein Kommentar in leicht verständlich. Mir ging es um den Punkt, dass eben, weil die Reise sauber geplant wurde und der Accu eben nicht durch viele Schnellladungen gestresst wurde, der Test noch weniger aussagekräftig ist.
Und obs dann ein oder zwei Fahrer waren und ob die müttlerlicherseits verwandt sind, spielt für den Test erstmal keine Rolle… (letzteres war übrigens Ironie, wenn man dir alles zweimal erklären muss)
M. meint
An einem Umspannwerk kann man bestimmt schnell laden ;-)
Theoretisch. Richtig ist, wir wissen es nicht, daher sollte man keine voreiligen Schlüsse ziehen.
Aber selbst mit viel AC ist das Ergebnis für knapp 100.000 km nicht schlecht. Mindestens zeigt der Test, dass ein SoH von 85% nach 50.000 km nicht sein muss. Und wenn das bei einer Weltumrundung mit stellenweise kritischer Versorgung zu schaffen ist, sollte das in Deutschland auch gehen.
Die Wahrheit meint
Der ID.Witz verkauft sich trotzdem schlecht und in USA wurde der Verkauf komplett eingestellt. Die Verkaufzahlen sund nichg eingebrochen, es gab sie schlicht weg zu wenig.
Ossisailor meint
In Wahrheit wird er in den USA weiter verkauft.
eBikerin meint
„Die Wahnrheit“ hat es mit der Wahrheit nicht so genau – sollte man mittlerweile wissen.
M. meint
@ecomento
Diesen Beitrag vom Lügenbaron werde ich das nächste Mal zitieren, wenn wieder mangelde Konstruktivität beklagt wird.
Future meint
VW hat immerhin 5.000 ID Buzz in Amerika verkauft. Das ist ja schon ordentlich für so ein exotisches Auto. Trotzdem wurde der Verkauf ab Weihnachtem 2025 beendet. Das ist ja schön, wenn VW jetzt wieder den Buzz in Amerika verkaufen wolle. Wo finde ich denn die Pressemeldung aus dem Markenhochhaus dazu?
Bisher habe ich nur gelesen, dass VW vielleicht eine Rückkehr in 2027 plant, wenn genug Geld da sein sollte. Bei einer Marge von 1 Prozent nach der heutigen Börsenmitteilung könnte das Geld noch knapper werden. Aber das ist nur soeine Vermutung.
Fred Feuerstein meint
Nein, der id.Buzz wird aktuell nicht in den USA verkauft. Volkswagen hat bestätigt, dass es in den USA für den ID. Buzz keinen Modelljahrgang 2026 geben wird. Es wird aber gemunkelt, dass er 2027 mit Überarbeitungen wieder angeboten werden könnte.
Soviel zu Mr. Moralapostels und Ossisailors Wahrheitsdarstellung.
Braucht ihr Links würde Mr. M.oralapostel jetzt fragen, aber ich denke, das findet ihr selber.
M. meint
Wenn du jetzt nach Links suchst, die widerlegen, was ICH sagte, scheiterst du.
Aber versuche es gerne.
Kindergarten…
MK meint
@Karsten:
Na, wenn alleine mehrere Akkuwechsel und noch mehr Motorenwechsel „minimale Reparaturen“ sind.
hu.ms meint
Tesla ganz einfach: Ami-auto für ami-ansprüche.
M. meint
😴
Das strotzt nur so vor Halbwissen.
1) der Herr heißt ‚von Gemmingen-Hornberg‘.
2) der km-Stand ist ca. 2,5 Mio.
3) mit 80-90 auf der Autobahn, nicht in Sambia oder sonstwo auf der Welt.
4) Verschleiß: Der Wagen benötigte bis zur 2-Millionen-Marke vier Akkus und 14 Motorswechsel (trotz schonenster Behandlung!), die teilweise auf Kosten des Herstellers oder durch die Kaufgarantie abgedeckt wurden. Das ist also eher nicht aktuell, wobei eine externe Werkstatt den Motor verbessert hat, der hält jetzt länger. Also, eigentlich ist das Auto nicht malmoriginal
Die Frage bei dem Auto ist eher nicht, wie lange es ohne Defekt fährt, sondern wie lange es dauert, bis die Karosse keine neuen Teile mehr halten kann. Der wird in 20 Jahren noch damit rumfahren, mit dem 12. Akku und dem 38. (Original)Motor, aber aus den meisten Ländern dieser Reise käme er nicht mehr zurück.
Ossisailor meint
Netter Witz. Da müsste er mindestens 6 Jahre lang täglich 1.370 km abgespult haben, wenn die Kiste 6 Jahre alt ist.
eBikerin meint
Wer soll das sein? So eine Person existiert laut KI gar nicht.
Meinst du vielleicht den Hansjörg von Gemmingen-Hornberg?
Also der der bei knapp 2 Millionen km den 14ten Motor und 4ten Akku hatte?