Mit dem Smart #2 feiert eine Neuinterpretation des vollelektrischen Zweisitzers ihre Weltpremiere. 30 Jahre nach der Vorstellung des ursprünglichen Konzepts greift das neue Zweisitzer-Modell die charakteristischen Merkmale des ForTwo auf und kombiniert sie mit moderner Elektroautotechnik. Der Verkaufsoll zum Jahreswechsel 2026/27 starten, zu Preisen ab 19.990 Euro.
Der #2 behält die typische „Wheels-at-the-Corner“-Architektur bei, die einen möglichst großen Innenraum bei kompakten Außenabmessungen ermöglicht. Sein Wendekreis beträgt lediglich 6,95 Meter von Bordstein zu Bordstein. Weitere charakteristische Merkmale sind die zweifarbige Karosserielackierung, die geteilte Heckklappe und ein funktional gestalteter Innenraum.
Technische Grundlage ist die neu entwickelte Electric Compact Architecture (ECA), die von den Smart-Eigentümern Mercedes-Benz und Geely speziell für den Zweisitzer konzipiert wurde. Ein Elektromotor an der Hinterachse leistet 60 kW/82 PS und überträgt ein Drehmoment von 130 Nm auf die Hinterräder. Breitere Hinterreifen sollen zusätzlich die Stabilität und Fahrdynamik verbessern.
Die Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) verfügt über eine Kapazität von 35,8 kWh und ermöglicht eine kombinierte Reichweite von bis zu 290 Kilometern nach WLTP-Norm, wobei es sich um einen Zielwert handelt. Das Gleichstrom-Schnellladen (DC) erfolgt mit maximal 65 kW, wodurch sich der Ladezustand innerhalb von 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent erhöhen lässt. Wechselstromladen (AC) ist mit bis zu 11 kW möglich, außerdem verfügt der #2 über eine Vehicle-to-Load-Funktion (V2L).
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Eine Besonderheit des Fahrwerks ist die Fünflenker-Einzelradaufhängung an der Hinterachse, die erstmals in dieser Fahrzeugklasse eingesetzt wird. Zusammen mit dem niedrigen Schwerpunkt durch die im Fahrzeugboden untergebrachte Batterie soll sie ein ausgewogenes Fahrverhalten, präzises Handling und höheren Komfort ermöglichen. Laut Entwicklungschef Tilo Schweers wurde das Fahrzeug auf Teststrecken, in Windkanälen und auf öffentlichen Straßen unter unterschiedlichen klimatischen Bedingungen erprobt.
Die weiterentwickelte Tridion Cell Evo bildet laut den Entwicklern eine robuste Sicherheitsstruktur um die Fahrgastzelle, ohne die kompakten Fahrzeugabmessungen zu vergrößern. Zur Serienausstattung gehören verschiedene Fahrerassistenzsysteme, darunter Smart Pilot Assist, ein adaptiver Tempomat mit Stop-and-Go-Funktion sowie Highway Assist.
In Europa wird der #2 in den drei Ausstattungslinien Pure, Pure+ und Premium sowie in der limitierten Couture Edition angeboten. Alle Versionen besitzen eine durchgehende Sitzanordnung im Sitzbankstil, ein S-förmiges Cockpit und einen offen gestalteten Innenraum. Zur digitalen Ausstattung zählen ein 10,1-Zoll-Zentraldisplay, ein 8,8-Zoll-Fahrerdisplay sowie 4G-, WLAN- und Bluetooth-Konnektivität. Ergänzt werden diese Funktionen durch ein achtjähriges Connectivity Package und den Smart Pillar im Armaturenbrett, an dem sich kleine Zubehörgegenstände befestigen lassen.















Ulubay meint
Danke fürs Teilen ihr Lieben ✌️😎
Lg
Tarik/Elektrobays
ID.alist meint
Das eine fast 36kWh LFP Batterie zwischen den Achsen passt ist schon beeindruckend. Beim Twingo ist es nur eine 29 kWh (Brutto) Batterie. Das der #2 nur 290 km damit weit kommt eher weniger. Zumindest ist die Dauer der Ladestopps auf der Autobahn mehr als akzeptabel und Zeigt dass der Twingo in dem Bereich ein großes Problem hat. Aber man kann ja argumentieren, dass man mit solche Autos selten Langstrecke fahren wird, und für dieses eine mal im Jahr kann man ja etwas länger warten bis die Batterie voll ist.